Monstermeute & Zeuchs

Zwischen Wahn- und Irrsinn passt immer noch eine kleine Weltherrschaft! | Wer hier Spuren von Sinn und Verstand entdeckt, hat sich nur verguckt!

52 Bücher, Woche 17

Es ist wieder Büchertag! Habt Ihr heute Lust auf ein laaaanges Motto? Ja, bestimmt, wie ich Euch kenne. Corina muss das gespürt haben, denn ihr verdanken wir dieses schöne Thema:

Wie wär’s also mit Büchern, die man am Anfang so überhaupt gaaaaar nicht lesen wollte, weil beim Lesen des Titels und Klappentextes alle nur erdenklichen Klischees der Welt das Gefühl von Och-nich-noch-so’n-Buch herbeiriefen… sich dann aber – auf Drängen und Nötigungen anderer doch das Lesen aufgezwängt – das Buch als kleiner Schatz entpuppt hat, bei dem es schade gewesen wäre, das man es nicht gelesen hätte.

Mir ging das zum Beispiel so mit

“Dracula” von Bram Stoker.

Horror- und Schauerliteratur? Ich? Nein, bloß nicht! Das stört meinen Schlaf! Ein Freund lag mir aber hartnäckig in den Ohren, dass das ein ganz tolles Buch sei. (Vampirfans — ja, es gab sie auch schon vor -zig Jahren.) Da ich aber nach wie vor keine Aktivitäten in Sachen Dracula-Lesen entfaltete, bekam ich es irgendwann geschenkt. (Auch eine Methode, kostenlos an Bücher zu kommen.)

Und ich habe es gern gelesen. So richtig arg doll schauerlich war es dann doch nicht, allerdings fand ich es schon ein bisschen unheimlich, denn ich las das Buch in Dänemark in einem kleinen Häuschen, das ziemlich einsam lag. Wenn dann abends — es war draußen schon stockfinster, und da war auch nix mit Straßenlaternen, das Haus lag mitten in den Dünen –, der Wind an den Fensterläden rüttelte, war mir doch ein wenig mulmig zumute. ;-) Zum Inhalt muss ich glaube ich nichts schreiben, oder? Mein Kopfinhalt fühlt sich heute eh an wie Hirnbrei. (Frage der Monster, die mitlesen: “Was heißt heute?” Freche Bande, da könnt Ihr mal sehen, was ich mir hier anhören muss!)

Übrigens habe ich bis heute keinen einzigen Roman von Stephen King gelesen… Aber das werde ich ändern, er wurde ja bereits häufiger im Rahmen des Projektes genannt, und ein kleines Ziel ist es ja, auch beim Lesen mal andere Wege zu gehen und Genres eine Chance zu geben, die man normalerweise ignoriert. Und der neueste Roman hört sich sehr interessant an…

Schönes Wochenende, Ihr lieben Lesenden!

Um fast limettengrüne scheiß Herzchen geht es hier heute nur am Rande (Achtung: Artikel enthält scheiß Herzchen!)

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So. Nachdem wir diesen Artikel mit fast limettengrünen scheiß Herzchen begonnen haben, widmen wir uns anderen Dingen. Neulich kaufte ich mir ein sog. Innen-Außen-Thermometer. Ich erhoffte mir so einiges davon. Doch dann die Enttäuschung. DIE ENTTÄUSCHUNG!!! Seht her und lest:

Das mit dem Heizkostensparen ist okay, habe ich wieder was fürs Welteroberungsbudget über. Krötenfallen kosten ja auch Geld. Übrigens habe ich festgestellt, dass, wenn man gar nicht heizt, noch mehr Geld gespart werden kann, aber der Wohlfühlfaktor* ist dann nicht mehr ganz so hoch. Ist hier jedoch nicht das Thema. Sondern der letzte Satz:

“Im Freien angebracht, erhalten Sie die Außentemperatur.”

Und alle so: Waaaas? Wirklich??? Nee, glauben wir nicht!

Eben! Ich dachte ja auch, dass so ein Innen-Außenthermometer ein paar Außen-Apps hat, die mir z. B. mitteilen, wie kalt oder warm es in der Badewanne des Krötengenerals ist, wenn ich das Thermometer bei mir am Haus draußen anbringen würde. Es zeigt mir dann allerdings nur die Temperatur, die in meinem Garten herrscht. Die weiß ich aber schon, weil ich bereits ein Thermometer im Garten habe. Voll schwach. Ich warte jetzt auf das iThermometer von der Firma mit dem angebissenen Apfel. Dann wird die Sache laufen, denn wenn der Krötengeneral ein schönes heißes Vollbad nimmt, kann er die Welt nicht erobern, und — zack! — in dem Moment werde ich zuschlagen! Ha!

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*Rechtschreibprüfung schlägt “Wohlwühlfaktor” vor. Was soll das bitte sein? Ein Lebensqualitäts-Index für Wühlmäuse und Maulwürfe? Der Wohlwühlfaktor in meinem Garten ist definitiv hoch, wie diverse beachtliche Maulwurfhügel beweisen.

Insider…

Für Charlotta. :-)

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Der Hursch sagt:

Ganz offensichtlich inspiriert von der Baden-Württemberg-Werbung “Wir können alles. Außer Hochdeutsch.”

Cocker Spaniel — eine der tollsten Hunderassen der Welt. Das Klischee der Dauerhungrigkeit erfüllt mein Hursch in der Tat perfekt.

Der Beweis: Hier sehen wir den Hursch im Selbstbedienungsmodus. Methodik: Futtersack solange verprügeln, bis sich ein Riss auftut, durch den köstliche Brocken purzeln, zumindest, wenn man den Futtersauger (Schnauze) ansetzt und damit nachhilft:


Ja, der Puschelhursch kann es einfach! Selbstversorgung ist eines der großen Ziele eines richtigen Cocker Spaniels!

So, so …

„Ich danke Ihnen von Herzen! Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!“

So sprach eben eine Mitarbeiterin eines Lieferanten am Telefon zu mir mit einer Betonung, als hätte ich ihr gerade den Job gerettet. Und was hatte ich wirklich heldenhaftes getan? Ich gab ihr die Telefondurchwahl eines Kollegen…

Die Abschiedsworte des Herrn Wulff scheinen tiefe Spuren in den Gemütern einiger Menschen hinterlassen zu haben, die nun darangehen, ihre Kommunikation ebenso salbungsvoll zu gestalten.

Ich wünsche Euch einen erträglichen Restmontag, und damit schließe ich Euch alle ausdrücklich mit ein, denn ich bin eine ganz Liebe und das alles ist mir eine so dermaßen große Herzensangelegenheit, dass ich heute mal auf die scheiß Herzchen verzichte, denn die sind einfach viel zu klein, um die ganze Großartigkeit auszudrücken.

–live aus der Anstalt

Huldvoll…

… lässt das Königspaar das Gewusel der entigen Untertanen über sich ergehen.

Das ist wahre Klasse. Auch ein Kunststück zu Ehren der königlichen Hoheit wird mit wohlwollendem Interesse aufmerksam verfolgt, ohne dabei im mindesten aufdringlich oder plump zu wirken:


Da haben wir’s doch! Diese Ausdrucksstärke! Diese Eleganz! Dieses Schwanenpaar sollte Deutschland repräsentieren. Schwan for President, aber nicht Gesine. Die Vorteile liegen ja klar auf der Hand:

  1. Reduzierung der Flugkosten — die können ohne Flugzeug fliegen
  2. Glaubt jemand ernsthaft, dass diese edlen Tiere mit Maschmeyer oder diesem Filmfritzen befreundet sind oder auch nur Kontakt pflegen?
  3. Die übernachten nicht in Hotels und benötigen somit auch keine Upgrades, geschweige denn, dass sie Bündel mit Bargeld mit sich herumschleppen
  4. Wenn Merkel frech wird, gibt’s einen kurzen Hieb mit dem Schnabel. Tut bannig weh und verschafft Respekt
  5. Immer perfekt gekleidet, und im Karneval können sie als Schwanenpaar gehen, ohne die Staatskasse unnötig mit Kosten für Kostüme zu belasten

So, damit hätten wir die Suche nach dem Staatsoberhaupt auch kurz und bündig für unsere Kanzlerin erledigt, besser ist das; wer weiß, wen sie wieder ranschleppen würde? (“Uranschleppen” als Alternative zu “ranschleppen”? Kreative Rechtschreibprüfung.)

Um was ich mich alles kümmern muss! Unglaublich!

Zamonien-Epochalität

Epochalität ist kein offizielles Wort, oder? Egal. Völlig egal. Viel wichtiger ist, dass es mir gelungen ist, meinem Lieblingsbuchhändler dieses supergigamegamehrgehtnichtepochale Plakat abzuschwatzen:

Ist das großartig oder was? Hachzzzzz! Die Buchlinge in bunt und sogar in Farbe! Mehr geht ja wohl nicht, oder? Doch! Weil ich noch einen Gutschein übrig hatte, habe ich mir einfach folgende Zamonienkarte als kleines Poster drucken lassen:

Wer Literatur mit überschäumender Phantasie und extrem seltsamen Kreaturen mag, dem kann ich die Zamonienromane wärmstens empfehlen. Ja, das ist mir ein Herzensanliegen. ;-) (Ein kleines bisschen von dieser Empfehlung ausnehmen möchte ich “Ensel und Krete”. Nicht, weil “Krete” so ähnlich wie Kröte klingt, sondern weil meiner Meinung nach dieser Roman nicht ganz so gut wie die anderen ist, wenn auch bei weitem nicht schlecht.)

Meine Aufgabe wird es nun sein, einen angemessen großartigen Platz für diese beiden Werke zu finden. Und das bei meinen schon recht vollen Wänden. *seufz*

Positives Denken # 5 (Weiter, immer weiter…)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Monsterunterstützerinnen und -unterstützer,

gern habe ich auch diese Woche wieder positiv gedacht und mich mit ganzer Kraft der Verbreitung von flauschiger Stimmung gewidmet.

Es ist mir ein Herzensanliegen (scheiß Herzchen zur Unterstreichung dieser Aussage: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥), dieses zu beweisen. Mella, ganz gleich, welche Wurzeln sie hat, hat für uns die Aktion “Positiv gedacht” gestaltet. Um das positive Denken auch im Inneren meines Blogs, aber auch außen im Internet, zu fördern, stellte sie das Logo kostenlos zur Verfügung, doch werde ich es selbstverständlich bar bezahlen, sollte ich sie jemals persönlich treffen.

gefreut: Über das Vertrauen, welches mir nicht nur von einer Mehrheit, sondern sogar von einer breiten (XXXXXL-Caipi macht’s möglich) Mehrheit entgegengebracht wird. Diese Entwicklung macht es mir möglich, meine Welteroberungspläne fortzuführen.

gelacht: Lachen ist in unserem Land erlaubt, daher wird die rechtliche Klärung zu einer vollständigen Entlastung führen, davon bin ich überzeugt.

geschafft: Ich habe mich stets rechtlich korrekt verhalten, außerdem war ich immer aufrichtig. Ich habe keine Fehler gemacht.

gefunden: Viele scheiß Herzchen hier in diesem Blog! Ich wünsche unserem Land von ganzem Herzen eine herzige Kultur, in der die Menschen und Monster und Krötengeneräle die scheiß Herzchen als unendlich wertvoll erkennen und sich vor allem — das ist mir das verdammt Allerallerwichtigste!!! — gerne für die scheiß Herzchen engagiert einsetzen! Ansonsten rosa Knast, so sieht das nämlich aus!

geholfen: Indem ich nicht von der Weltherrschaft zurücktrete, weder zügig, noch langsam, helfe ich dem Krötengeneral — und das ist mir ein wirklich großes Herzensanliegen — dabei, Zeit für andere Dinge zu gewinnen.

gegönnt: Vom ganzen Herzen gönne ich dem Krötengeneral, dass er sich nicht mit der Weltherrschaft herumplagen muss.

geplant: Ich werde mich auch weiterhin mit ganzer Kraft der Welteroberung und -Beherrschung widmen. Dieses ist mir ein Herzensanliegen. Auch wegen des Zusammenhalts, der Integration und diesem ganzen Kram. Den FC Bayern integriere ich aber nicht, gelungene Integration auch nach innen hin oder her. Vielleicht integrieren wir dann doch erst mal außen, also die Ausländer im Ausland, und da wir Deutschen im Ausland auch Ausländer sind, könnten wir uns z. B. in Österreich oder auch Hannover durchaus integrieren.

gelobt: Dat Wulffchen für seinen schnellen, entschlossenen, ja beinahe überstürzten Rücktritt! Das hat er wohl von Guttenberg geguttenbergt.

Ich wünsche Euch allen, liebe Leserinnen und Leser, denen ich mich vor allem verantwortlich fühle, ein schönes Wochenende und auch sonst eine gute Zukunft und schließe Euch alle dabei ausdrücklich mit ein. FDP-Politiker schließe ich aus- und eindrücklich in eine rosa Gummizelle ein.

Gute Nacht!

52 Bücher, Woche 16

Und heute haben wir mal wieder ein Motto, an dem sich die Geister scheiden werden, denke ich mal. Was anderes als

Romantisches Zeuchs!

kann es natürlich in der Valentinswoche nicht sein, oder? :mrgreen:

Vor allem aber habe ich dieses Thema gewählt, weil ich dann über “Anna Karenina” schreiben kann. Normalerweise ist romantische Literatur nicht meine Welt. Natürlich ist es gut, wenn auch Romantik, Sex, Liebe etc. vorkommen, so spielt das Leben, aber wenn sich Bücher nur um Romanzen, Herzschmerz und Beziehungskisten drehen, langweile ich mich relativ schnell, es sei denn, es ist sehr gut oder lustig geschrieben. Ansonsten habe ich schon gern noch einige andere Themen und Handlungen.

Nun hatte ich ja im Januar die Herkulesaufgabe schlechthin bewältigt:

“Anna Karenina” von Leo Tolstoi

komplett gelesen, alle 1217 Seiten. Und was könnte romantischer sein, als für die große Liebe alles aufzugeben, den Ehemann, den Sohn, die gesellschaftliche Stellung? (Im 19. Jahrhundert ein durchaus schwieriges Unterfangen.)

Ich habe das Buch recht gern gelesen, allerdings würde ich es nicht unbedingt noch einmal lesen. Am interessantesten fand ich nicht mal die Entwicklung der Liebe zwischen Anna und Wronskij, sondern Konstantin Ljewin, denn bei ihm geht es nicht nur um seine zunächst unglückliche Liebe, sondern es wird auch geschildert, wie er sein Gut führt, ständig über Verbesserungen nachgrübelt und sich auch nicht zu schade ist, mal selbst zur Sense zu greifen oder sich mit Bauern zu unterhalten. (Man muss bedenken, dass der Roman im 19. Jahrhundert spielt, da ist so etwas für einen Gutsbesitzer nicht unbedingt selbstverständlich.) Sein zweiter Heiratsantrag war übrigens auch sehr romantisch. Allerdings konnte ich mit seiner “religiösen Erweckung” am Ende des Buches gar nichts anfangen.

Die Geschichte um Anna und Wronskij ist natürlich auch nicht uninteressant, Tolstoi schildert meisterhaft, wie sich die Liebe entwickelt und wie sie nach und nach wieder an Zweifeln zerbricht, wie Anna zwischen Hoffnung und Resignation schwankt, Gefühle, wie wir sie wohl alle kennen, wenn eine Liebe zu Ende geht…

Pluspunkte: Brillant geschrieben, interessante Einblicke in das Russland des 19. Jahrhunderts (allerdings steht meistens der Adel im Mittelpunkt).

Minuspunkte: Einiges zieht sich, so wird die Szene, in der Ljewin den Bauern beim Mähen einer Wiese hilft, auf drei Kapitel ausgedehnt (die Kapitel sind allerdings alle recht kurz) und auch die Gefühle der Protagonisten werden häufig sehr detailliert ausgeleuchtet, es war mir persönlich ab und zu zu viel des Guten.

Das ist natürlich meine rein persönliche, total subjektive Meinung, eigentlich ist es ja böse, bei einem Meisterwerk der Weltliteratur von Minuspunkten zu sprechen. ;-) Im Nachwort meiner Ausgabe konnte man übrigens erfahren, dass Tolstoi selbst nicht so glücklich mit diesem Werk war…

Nun bin ich gespannt, was Ihr für romantische Werke präsentiert. Love is in the air… Und nächstes Mal ist wieder ein Motto eines Projektteilnehmers dran, damit Ihr jemand anderen für die Themen lobpreisen oder verfluchen könnt. ;-) Apropos Mottos, wer gute Ideen hat, kann jederzeit hier noch neue Vorschläge mailen. (Nach unten scrollen, dort gibt es ein kleines Kontaktformular.)

Ach ja, wo Romantik ist, dürfen natürlich auch die scheiß Herzchen nicht fehlen. :mrgreen:

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Mein Beitrag zum heutigen Valentinstag:

So, gerade noch rechtzeitig geschafft, damit auch Ihr, meine lieben Engelchen, Hasiknurpsis, Herzchen, Schmusemäuse, Knuddelbärchen und Schatzzzziiis, das Monsterblog nicht unromantisiert lesen müsst. Nicht, dass Ihr denkt, Ihr kommt mir einfach so davon! *muahahaha*

Knudddelllliiii-Knuddddelllaaaaa!!!

Euer Weltherrscherin-Süßiemonstiiii

Oha, beinahe die scheiß Herzchen vergessen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥

 

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