Heute wäre das alte Welteroberungsblog drei Jahre alt geworden, das ist doch mal ein guter Anlass, mein Nostalgieblogging zu starten. Ihr erinnert Euch bestimmt noch an meine Umfrage von vor einigen Wochen, was Ihr davon haltet, zeitlos bekloppte Artikel aus dem alten Blog hier noch mal zu veröffentlichen. Das werde ich nun ab und zu tun, aber maximal zweimal pro Monat, denn dank aga80, der siebenmal abstimmte, war das Ergebnis der Umfrage von einer beachtlichen Eindeutigkeit…
Starten werde ich mit einer Fotostory, die anlässlich meines “Blograusches” im August 2009 entstand. Meine Aufgabe damals war es, jeden Tag des Monats über das Thema “Geriffelte Kondome” zu bloggen — was ich erstaunlicherweise sogar durchgehalten hatte (in 2010 habe ich jämmerlich versagt, aber das brauchen wir nicht weiter zu vertiefen). Das Motto stammte von Markus und wurde von den lieben Lesern gewählt.
Lange Rede, kurzer Sinn, im Rahmen dieser Aktion entstand die “Besenstielkondom-Fotolovestory” (den epochalen Titel verdanke ich Hermione) in mehreren Folgen, hier natürlich alle gnadenlos untereinander geknallt. Klick vergrößert die Bildchen. Und ja, die Story ist wirklich total bekloppt.
(Entstand damals leider noch nicht mit dem Fotocomicprogramm, welches ich heute nutze, aber egal…)
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Riffelia Riffel, das geriffelte Kondom, zitterte vor Angst. Was war passiert?
Welch grausamer Anblick! Das böse Teufelskondom, welches alle geriffelten Kondome durchlöchern möchte, weil es eifersüchtig auf die schönen Rillen und Noppen ist!
Riffelia Riffels Angst wurde immer stärker. Wer konnte ihr bloß helfen?
Kaum gerufen, schon kam der Kasper:
Ja mei, was war denn das? Das war doch nicht der Verkehrskasper!
Das Ulichen! Wer auch sonst? Heute ausnahmsweise mal nicht mit knallroter Wutbirne. Ob Riffelia erfreut über diese Wendung der Dinge war?
Was Wunder, sie war nicht beglückt! Wer ist das schon, wenn er Ulichen, den Fußballkasper trifft?
Doch es kam wie es kommen musste: Die FCB-Ballermänner schossen sonstwohin, aber das Teufelskondom trafen sie nicht. Sollte es um Riffelia und alle anderen geriffelten Kondome geschehen sein? Würden nur noch Kondome mit glatter Oberfläche verwendet werden? Was sagen die Praktikantinnen dieser Welt dazu?
Doch da! Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. So heißt es ja. Oder auch:
Oha, ein Zyklopenkondom, da schimmert wohl wieder meine Verwandtschaft zu den griechischen Göttern durch. Egal. Ist es nicht schön, dass in höchster Not immer mal ganz überraschend so ein Superheld angeflogen kommt? Doch beleuchten wir kurz Cecilias traurige Vorgeschichte. Cecilia war ein Kondom, jedoch kein gewöhnliches, sondern ein Multi-Orgasmus-Kondom! Ihr „Rundum-Reiz-Noppen-Set“ sollte außerdem für unvergessliche Orgasmen sorgen. Mit solcherart Hypothek belastet, steuerte sie geradewegs in ihre ganz persönliche Katastrophe. Es trug sich nämlich zu, dass bei ihrer Verwendung nichts passierte. Kein Orgasmus, und unvergesslich war für die Frau höchstens die Ausredenflut des Mannes, die auf sie einprasselte. Manche Italiener können ganz schön schnell ganz schön viel reden, und Silvio B. ja sowieso. Doch die arme Cecilia suchte die Schuld bei sich selbst. Keine Aufnahme in den Kondomhimmel! Sie verzog sich und schluchzte leise. Irgendwann beschloss sie jedoch, ihrem Jammertal ein Ende zu bereiten, pappte sich ein Auge auf die… äh… Stirn? Dann suchte sie sich einen treuen Gefährten und wurde Superheldin.
Und Cecilia Zyklopenkondom kam nicht allein. Sie hatte ihren treuen Gefährten dabei. Paul Penisring!
Cecilia erfasste die Situation sofort und schleuderte Paul in Richtung des Bösewichts!
„Uppsi! Verfehlt!“, murmelte Cecilia. Aber das sah die Fußballwelt ganz anders. Nichtsdestotrotz gelang es ihr, auch das böse Teufelskondom mit Hilfe von Paul zu besiegen. Triumphierend stopfte Paul den Fiesling dorthin, wo die Sonne nicht scheint, es sei denn, jemand lässt den Deckel offen.
Und so wurde Riffelia vor einem teuflischen Bösewicht gerettet, und die Superheldin Cecilia das Zyklopenkondom verließ nach erfolgreicher Mission den Schauplatz des Kondomwahns:
Sie flog in den düsteren Abendhimmel, weitere Fürsten der Finsternis mussten bekämpft werden! Normalerweise hätte hier jetzt Schluss sein können, ABER:
Bisher kam noch nicht ein Hauch „Love“ vor, und das bei dem Titel! Jetzt aber!
Alles war voller Herzchen, zumindest für Riffelia. Wer hat sie so in den Bann gezogen, wer???
Es konnte nur einer sein! Der Casanova der Kondome, der van Gogh der Verhüterlis, der Gott der Gummis!
Es war mein aus einer Mülltüte selbstgebasteltes blaues geriffeltes Kondom! Und es weiß genau Bescheid, wie man das Herz einer Frau erobert: Mit Besenkammerbesichtigungen! Ich bin so stolz auf meine Schöpfung!
Sie zogen sich also in eine Besenkammer zurück, doch diskret, wie ich bin, habe ich die dort stattfindenden Aktivitäten nicht fotografiert. Auf jeden Fall besonders praktisch: Im Gegensatz zu seinerzeit bei Bobbele waren dieses Mal Kondome dabei!
Und wenn sie nicht gestorben sind, schwelgen sie noch heute in den höchsten Wonnen der Liebe.
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Das war also die romantischste Story, die jemals geschrieben wurde. Oder?
Ich habe im Vergleich zum Original kleine Änderungen vorgenommen, die der Beklopptheit aber keinen Abbruch tun.


























