104 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 5

  1. Heiliger Tolstoi, bin ich froh, dass so einiges “drumherum” liegt, um Mütterchen Russland. Und ich bin froh, dass Du nicht in einem Blog gestöbert hast, der sich mit Mandarin auseinandersetzt :mrgreen:
    Deine Themen sind echt selektiv, liebes Monster. Ich werde also dieses Thema nicht aussitzen, sondern mich damit auseinandersetzen. Ich bin gespannt …

    • Unser nächstes Thema heißt dann also “Mandarinen & Apfelsinen, aber nicht Nektarinen”. Ach nein, darauf wartest Du nicht, Du möchtest natürlich vor allem das Thema:
      SCHLUMPFIGKEIT!!!!
      Das “drumherum” fiel mir relativ spät ein, und da ich ein dings… wie heißt denn das… irgendwas mit nett, lieb oder so… egal… bin, habe ich es hinzugefügt.

  2. Ach du liebes bisschen, ich habe zwar einiges von russischen Autoren gehört, aber habe gerade nix gegenwärtig, zu dem ich vernünftig was bringen könnte.
    Alexander Wolkow wäre da noch am ehesten was, aber die Bücher habe ich vor 16-17 Jahren das letzte mal gelesen … .
    Wladimir Kaminer fand ich früher mal ganz gut, aber die Bücher habe ich vor Jahren weggegeben … denn irgendwann überlebt sich so was auch mal.
    An Tolstoi habe mich nie ran getraut oder war anderweitig beschäftigt, da bin ich ja mal auf Johann gespannt.
    Dmitry Glukhovsky (Metro 2033) steht seit seit Jahren auf dem Wunschzettel, aber bisher relativ weit unten.
    Mir fallen da höchstens noch ein paar russische Märchen oder auch noch Märchenfilme ein, die sind aber auch nimmer so gegenwärtig.
    Assimov(Foundation-Trilogie, Robotter geschichten wie 200-Jahre Mann, I-Robot etc. ) und Stanislaw Lem (Sterntagebücher) sind Polen.
    Jaroslav Hasek (Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk) ist Tscheche.
    Damit ist meine Assoziationskette ausgelutscht, also diesmal kommt nix von mir.

  3. *ist-noch-mit-dem-geistig-aufgebauten-bucherscheinungsbild-und-herstellungsinformationen beschäftigt*
    ….

    nach angemessener Zeit
    Inhalt! Ah! :D
    Von Gogol kenne ich “Die Nase” und “Der Mantel” – beide Erzählungen gefielen mir ausnahmend gut, ich mag Gogols überspitzte kritisierende Erzählweise.
    Was das Thema angeht werde ich mich bei mir mal umschauen gehen …Aktuell fällt mir spontan zwar Scholochows Stiller Don ein, den ich in der Schule irgendwann mal lesen sollte. Wenn ich mich recht erinnere, bin ich über die Hälfte des ersten Buches nie hinweggekommen, obwohl sich das Buch bestimmt lohnt …

    @Aga80
    Witzigerweise war mein erster Gedanke ebenfalls Wolkwow und nicht Gogol oder Tolstoi etc. :D
    btw: Erinnerst Du Dich an den Zeichentrickfilm “Das bucklige Pferdchen”?

    • “Die Nase” und “Der Mantel” sind auch in dem Buch drin. Das hättest Du bestimmt bei einem Buch, das “Sämtliche Erzählungen” heißt, nicht vermutet, oder?
      Mist, Du hast den Inhalt entdeckt, dabei habe ich ihn so gut versteckt… ;-)

      • Ich musste erst einmal die ganze Einführung erfassen incl. Papierqualität. Beeindruckend! :D

        Ehecht?!!?! Die waren in Deinem Buch mit drin?! Nein, das hätte ich nicht gedacht. Manchmal verzählen sich die Leute ja auch, oder so …:D

        • Ja, die Papierqualität liegt mir sehr am Herzen. Dünndruckpapier fällt einem ja nicht jeden Tag in die Hände, das muss entsprechend gewürdigt werden.
          Ja, ich bin selbst ganz erstaunt, dass diese beiden Erzählungen in dem Buch enthalten sind. Und dann sind da auch noch so viele andere drin, da hat sich der Verlag selbst übertroffen, und die Druckerei erst mal!

      • Ooooohhh, tut mir das Kaugummi weh…. Allerdings: Zu den jetzt von dir in Erwaägung gezogenen Themen könnte ich wenigstens was sagen, wenn auch nichts positives. Das einzig “russische” was ich anbieten könnte wäre Symphonie Pathetique” von Klaus Mann und das geht bloß um einen Russen. Außerdem fand ich das nicht gut, obwohl ich Klaus Mann schon gern mag.

        Wie kriegst du das mit der Vordatierung endlich immer hin? Weißt du, es gibt da dieses Kapitel “WordPress-Funktionen die sie nie begriff” in meiner Biographie, die pünktlich 2130 zu meinem 150. Geburtstag erscheinen wird und irgendwas muss da doch stehen…

        • Das wäre ja völlig in Ordnung, hier darf ja der Zusammenhang zum Thema auch ruhig etwas weiter weg liegen …
          Die Vordatierung geht so: Ich schreibe also einen mehr oder weniger bekloppten Artikel. Rechts ist die Funktion “Sofort publizieren”. Da geh ich auf “Bearbeiten”, es erscheint von Zauber- oder Matthand die Möglichkeit, ein Datum und eine Uhrzeit einzugeben. Danach mit “OK” bestätigen und dann noch mal mit “Planen”. WordPress bestätigt dann die eingeplante Zeit. Bisher hat das eigentlich immer ganz gut geklappt, davon abgesehen, dass ich beim ersten Mal vergessen hatte, hier im Blog die Uhrzeit umzustellen und der Artikel eine Stunde zu früh erschien…

  4. Da ich bei diesem Projekt nicht mitmache und auch keine Lust habe viel über Bücher zu schreiben, will ich hier nur den Kirgisen Tschingis Aitmatow (nur für diejenigen denen absolut nichts einfällt) vorschlagen. ;-)
    Die Erzählungen „Dshamilja“ und „Der weiße Dampfer“ kann ich nur wärmstens empfehlen.

  5. Genial. Danke, jetzt weiß ich alles, was man über Gogols sämtlichen Erzählungen wissen muss. Insbesondere die exakte Beschreibung der Küchenwaage ist ein literarisches Meisterwerk!

  6. @raven
    Aitmatovs Dshamilja ist wundervoll, ich mag diese Erzaehlung von ihm auch unglaublich gern, sie gehoert zu meinen “Lieblingen”!

  7. Monsterchen, ich LIEBE deine Einträge. Ein paar Tage muss noch auf meinen Eintrag warten, ich sitz hier mit einem fast leeren Laptop-Akku fest (16 Minuten noch), aber eine Idee habe ich schon! ;-)

    • Das freut mich. Meine Einträge können ein bisschen Liebe gut gebrauchen. Auf die Idee bin ich schon gespannt. Ist ja dieses Mal auch wieder ein etwas spezielleres Thema. Ja, so ist das Projekt halt. ;-)

  8. Ich danke ebenfalls für das “drumherum liegt”, habe ich doch meines Wissens noch keinen Russen gelesen, dafür eine große Liebe zu Chechov.

    Die Einladung ist Ihnen ganz großartig gelungen, ich werde meine Bücher jetzt auch immer wiegen, das habe ich für Ihbäh schließlich auch immer ;)

  9. Pingback: Da stört selbst Tolstoi nicht – Projekt 52 Bücher — Zum Mephistopheles!

  10. So, nach der “Eiladung” – wie peinlich – möchte ich nun aber auch noch die kolossal großartige Ankündigung des 5. Beitrags für das Projekt würdigen. Die Idee, Bücher nicht nur zu wägen, sondern auch zu wiegen, ist :-D
    Ich hoffe ferner, die Kopfschmerzen sind verflogen und wünsche einen zauberhaften Abend!

    • Die ollen Kopfschmerzen, die definitiv anstaltsbedingt sind, denn was sich da einige zurzeit leisten, kann selbst ich nicht mehr unter Galgenhumor verbuchen, haben sich jedenfalls pünklich zum Wochenende verzogen. Wat’n wirrer Schachtelsatz…
      Dir ebenfalls einen zauberhaften Abend! Ich gehe davon aus, dass Du nun Deine Bücher wiegen wirst? Alle?

  11. Pingback: Der wunderbare Massenselbstmord – Projekt 52 Bücher — wauzelwelt

  12. Mir ist auch was eingefallen, juchhu!!! :-)
    (obwohl ich eigentlich schon fast passen wollte)

    Dein Beitrag ist wieder herrlich! Meine Güte, wenn Du so was mit Kopfschmerzen hinkriegst, was machst Du dann erst, wenn es Dir gut geht? *grübel*
    Wünsche ein puscheliges Wochenende!
    LG
    Silke

    • Wenn es mir gut geht, jage ich Planeten in die Luft — deswegen musste ich ja weg von Knäcke IV, aber es war ein Unfall. Ein Versehen!!! Darauf bestehe ich. Ich hatte wahnsinnig viel Stress, dann die beiden Hunde, und die Anleitung für die Waffen hatte ich auf 84 Disketten verteilt und an verschiedenen Computern leider etwas durcheinandergewürfelt, aber ich erwarte, dass man meine aufrichtig und von Herzen kommende Entschuldigung annimmt! Das ist eine Bürgerpflicht!
      Wo war ich? Ähm, ich hatte beim Verfassen des obigen Artikels 2 Caipis im Blut, die haben die Kopfschmerzen überlagert und waren mir eine große Hilfe. :-)
      Für Dich ebenfalls ein großartiges Wochenende, auch für die Wauzels und Ralph, nicht zu vergessen Schlumpf Johann und Dark Johann (letzterer nur, wenn er meinem Schlumpf Johann nichts Böses tut).

      • Nachtrag: Wo bleibt eigentlich die Interviewanfrage von di Lorenzo? Muss ich mich womöglich selbst interviewen?
        Wobei das nach einer guten Idee für einen bekloppten Blogartikel klingt: Die künftige Weltherrscherin im Interview mit Fellmonsterchen!

              • Ja, das ist mir auch schon aufgefallen, das Theme ist recht eigenwillig. Ich habe den großen Vorteil, mich zurücklehnen zu können, denn ich kann alles auf WordPress.com schieben. :-)
                Mag sein, dass ein anderes Theme die Macke nicht hat. Als ich mit diesem Blog gestartet bin, gefielen mir aber alle anderen Themes nicht so. Mittlerweile gibt es viele neue, vielleicht sollte ich mich mal umgucken, aber momentan fehlt mir dazu die Lust…

      • Schlumpf Johann wischt den Wesergrund und darf erst wieder versuchen, die Eisenkugel von seinem Bein abzusägen, wenn ich kein KrümelchenDreck und keine Steine mehr im Flussbett vorfinde. Aber es soll ja auch bald sehr stark regnen :mrgreen:

        • Schlumpf Johann wird zum 2. Advent wieder fit sein, dafür sorgt mein Monsterschlumpfrettungskommando, welches ich nun schon zum wiederholten Mal losschicken musste. Das ufert aus… Schick Wiese zum Wischen, der wohnt doch bestimmt auch da irgendwo.

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  16. Oha oha, ich sehe jetzt erst, was hier vor sich geht! Und fühle mich jetzt auch ein wenig verantwortlich für die Mottowahl.
    Aaaalso, das mit dem Studium stimmt, und ich mag nicht nur die Sprache, sondern durchaus auch die Literatur! Wir haben allerdings in der Uni bisher noch nicht allzu viel behandelt, aber das kann man ja durch privates Interesse wettmachen!
    Die Russen sind halt immer so melancholisch! Na mal sehen, was ich mir überlege :)

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  19. Letzte! (?) :D
    Da haste ja wirklich ne herrliche Beschreibung des Buches abgegeben. Eine Frage stellt sich mir aber dennoch noch… welche Farbe hat denn das Lesebändchen? ;)

    • Noch voll im Zeitplan. :-) Oha, heute ist ja schon Donnerstag, muss ja noch den Artikel für morgen schreiben…
      Das Lesebändchen ist weiß und 25 cm lang sowie 0,4 cm breit. Es ist ganz nett, kann aber nicht mit meinen selbstgebastelten Lesezeichen mithalten…

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  22. So dass das Experiment insgesamt zwar sicherlich feuilletonkompatibel, aber leider nicht slberzeugend ist.

  23. Die letzte Geschichte in A Calender Of Festivals von Barefoot Books, einem englischsprachigen Kinderbuchverlag, erzählt die Geschichte von Väterchen Frost, einem Russischen Volksmärchen. Das Buch erzählt im Ganzen im Jahresrhythmus Geschichten und Märchen aus verschiedenen Ländern, Reliogion und Kulturen. Väterchen ist die Letzre weil laut der Erklärung diese Geschichte in Russland zu Neujahr erzählt wird. Sie hat das bekannte Märchenmotiv der bösen Stiefmutter und den zwei gierigen Schwestern gegen die sich der verwitwete Vater nicht zur Wehr setzen kann. Hier muss er seine eigene Tochte zum Erfrieren in den Wald bringen. Doch anstatt vom Frost getötet zu werden beschenkt Väterchen Frost sie mit Schmuck und einem warmen Mantel, weil sie so bescheiden und lieb und sonst wie klischeemärchenhaft ist. Als der Vater so mit ihr zurückkommt (er sollte endlich die Leiche einsammeln) wird die Stiefmutter neidisch und befiehlt ihm ihre Töchter ebenfalls in den Wald zu bringen, damit sie doppelt so viel Reichtum erhält (es sind ja zwei Töchter). Die sind jedoch märchengemäß böse und werden auch märchengemäß bestraft in dem sie erfrieren. Als der Vater die Leichen nach Hause bringt weint die Mutter ihnen keine Träne nach. Der Vater ist dvon so geschockt, dass er endlich mit seiner Tochter auszieht. Sie wird natürlich gut verheiratet und sie haben ein tolles Haus und wenn sie nicht gestorben sind…

  24. Pingback: Russische Versöhnung literarischer Art | kostenlose-online-rollenspiele.de

    • Ein böser, böser Mensch, der solche Worte wie “feuilletonkompatibel” nutzt und doch nur auf eine Spamseite verlinkt… Wo dann aber das Monster davor war, indem es den Link einfach wegeditierte und auch den Namen des Spammers änderte.
      Kurzum: Ich weiß es nicht. :-)

  25. Pingback: Sicht-Weise. Der Blog.

    • Das ganze Projekt richtet sich ja eh nach der erdgeschichtlichen Zeit, da ist es beinahe egal, ob man die Beiträge schon in der Steinzeit geschrieben hat oder doch erst im 25. Jahrhundert dazu kommt. :-)

      • So dachte ich mir. Und denk dir: Eben hatte sich mein Artikel zu Woche 6 schon veröffentlicht, noch bevor er geschrieben worden ist!!!
        Nicht umsonst heißt das Thema “Magisches” …

        Was für ein herrliches Projekt.

  26. Pingback: Russische Literatur der Versöhnung | Glotz_net

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