52 Bücher, Woche 5

Moinsen, liebe Lesenden!

Heute fange ich mal mit dem organisatorischen Zeuchs an, aber ich fasse mich kurz. Es gibt nun eine Übersicht in Tabellenform (Tabellen! Hachz!), und zwar hier. Mein Dank geht an Lioman, er hat mich nämlich auf die Idee gebracht und sogar eine Mustertabelle erstellt.

Die Links der ersten 4 Wochen habe ich aus den Kommentaren zusammengeklaubt, ich hoffe, dass ich niemanden übersehen habe. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr ja mal gucken, ob Eure Beiträge auftauchen. Ab dieser Woche werde ich dann die Links zu Euren Beiträgen direkt aus meinem Reader fischen, das heißt auch, dass ich nicht mehr so drauf achten werde, ob Eure Pingbacks in den Kommentaren zum jeweiligen Artikel erscheinen. Falls Euch das wichtig ist, seid bitte so lieb und achtet da selbst drauf. Danke!

Nun zum Motto. Beim letzten Thema bemerkte Stachelbeere, dass sie mit den Vorgaben nicht immer so viel anfangen könne (zum Glück hat’s dann doch noch geklappt mit der Inspiration). Daraufhin habe ich ein bisschen bei ihr im Blog gestöbert und entdeckt, dass sie u. a. Russisch studiert. Das brachte mich auf folgende Idee:

Russische (und was so drumherum liegt) Literatur

Es kann natürlich sein, dass Stachelbeere trotz Studium der Sprache kein Interesse an russischer Literatur hat und ich wieder daneben gegriffen habe, aber ein interessantes Thema ist es schon, denke ich. Bevor ich mit meinem eigenen Buchtipp loslege, baue ich hier einfach noch mal das Formular ein, wer noch Ideen für Mottos hat, kann sie dort eintragen. Zahlenmäßig habe ich genug, ich kann also nicht versprechen, dass sie drankommen, es werden aber von jedem, der Vorschläge eingereicht hat, auch welche genommen.

Nun aber zu meinem Buch. Ich lese zurzeit unter anderem:

Sämtliche Erzählungen von Nikolaj Gogol

Bevor ich aber daraus zitiere, möchte ich noch die 1000 Informationen, die angegeben werden müssen, um dem Urheber-, Leistungsschutz- und sonstigen Rechten gerecht zu werden, nennen:

ISBN 3-538-05379-0, aus dem Russischen von Josef Hahn, 8. Auflage, 1996, Verlag Artemis & Winkler Verlag, Düsseldorf/Zürich, Gedruckt auf Dünndruckpapier der Papierfabrik Arjo Wiggins Gruppe, F Palalda, Printed in good old Germany. Das Buch enthält ein Lesebändchen.

Das Buch besteht aus 914 Seiten, die unbedruckten mitgezählt. Es wiegt 466 g (gewogen mit einer elektronischen Küchenwaage, deren Los-Nr. 92307 und WEEE-Reg-Nr. DE 6077113 lautet). Das Buch befand sich ursprünglich in einem grauen Pappschuber. Der Schutzumschlag hat eine Hintergrundfarbe, die Hellelfenbein (RAL 1015) relativ nah kommt, dieser aber nicht 100 %ig entspricht. Für die Farbbestimmung nutze ich die Übersichtskarte RAL-K1 (“Übersicht über die RAL-Farben des Farbregisters RAL 840 HR und der Sonderfarbreihe RAL-F81, Verkehrsfarben”) des Deutschen Institutes für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. Die Karte wurde mir vor langer, langer Zeit von der Firma Curt Kopperschmidt zur Verfügung gestellt. War noch zur Zeit der 4-stelligen Postleitzahlen, aber ich schweife ab.

Des weiteren finden wir auf dem vorderen Schutzumschlag ein Aquarell von Fritz Löwen. Die Umschlaggestaltung verdanken wir Bine Cordes. Das Bild stellt einen Mann in einer Schneelandschaft dar, der einen Teufel am Schwanz packt und im Begriff ist, diesen auszupeitschen. Darunter in Rubinrot, RAL 3003, der Name des Autors und in Schwarzbraun (RAL 8022) der Titel. Leichte Abweichungen zu den RAL-Farben möchte ich nicht ausschließen.

Nun noch schnell zu den Abmessungen des Buchs, gemessen mit einem Zollstock der Firma Heinrich Schütt: 19,6 x 12,1 x 3 cm

Wenden wir uns jetzt endlich dem Inhalt des Buches zu:

Es enthält sämtliche Erzählungen von Nikolaj Gogol.

Nach dieser ausführlichen Buchbesprechung sage ich gute Nacht und auf Wiedersehen.

Wie, was, wo? Ach ja, die Zitate. Deswegen treibe ich den Aufwand mit den ganzen Angaben ja überhaupt. Okay, ich habe mir passend zum bald nahenden Fest die Geschichte “Die Weihnacht” ausgesucht. Es kommen vor: Männer, Frauen und der Teufel.

Ich zitiere von Seite 176 die Zeilen 5 bis 8:

Noch schneller flog in den letzten Stunden der Nacht der Teufel mit dem Schmied zurück. Und im Nu befand sich Wakula vor seiner Hütte. Da krähte der Hahn. “Wohin?” schrie der Schmied und packte den Teufel, der davonlaufen wollte, am Schwanz.

Der arme Teufel… In dieser Szene bekommt er übrigens auch noch Dresche. Was haben wir denn noch für schöne Stellen, die man zitieren könnte?

S. 173, Zeilen 4 – 5:

“Sag lieber, daß du dein Lebtag keinen Tropfen Wodka mehr trinken möchtest, alte Säuferin!”

Huh, gut, vom Caipi ist nicht die Rede…

S. 171, Zeile 16 – 18:

“Kaiserliche Majestät sind zu gnädig. Hier bedürfte es zum mindesten eines Lafontaine!” antwortete der Mann mit den Perlmutterknöpfen, indem er sich verbeugte.

Ja, das sagen ja viele bei der Linken auch immer.

Liebe Lesenden, ich habe heute Kopfschmerzen, deswegen genug Zitate… Wer schöne Sprache mag, dem könnte das Buch gefallen. Es ist sicher keine ganz einfache Kost, aber es gibt wesentlich anstrengendere oder sagen wir lieber herausfordernde russische Literatur.

(Und meine dürftigen Quellenangaben wären gar nicht nötig gewesen, Gogol ist nämlich schon seit über 70 Jahren tot. Und die Rechtschreibprüfung ist doof, kennt Gogol nicht und schlägt stattdessen Logo vor.)

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105 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 5

  1. Heiliger Tolstoi, bin ich froh, dass so einiges “drumherum” liegt, um Mütterchen Russland. Und ich bin froh, dass Du nicht in einem Blog gestöbert hast, der sich mit Mandarin auseinandersetzt :mrgreen:
    Deine Themen sind echt selektiv, liebes Monster. Ich werde also dieses Thema nicht aussitzen, sondern mich damit auseinandersetzen. Ich bin gespannt …

    • Unser nächstes Thema heißt dann also “Mandarinen & Apfelsinen, aber nicht Nektarinen”. Ach nein, darauf wartest Du nicht, Du möchtest natürlich vor allem das Thema:
      SCHLUMPFIGKEIT!!!!
      Das “drumherum” fiel mir relativ spät ein, und da ich ein dings… wie heißt denn das… irgendwas mit nett, lieb oder so… egal… bin, habe ich es hinzugefügt.

  2. Ach du liebes bisschen, ich habe zwar einiges von russischen Autoren gehört, aber habe gerade nix gegenwärtig, zu dem ich vernünftig was bringen könnte.
    Alexander Wolkow wäre da noch am ehesten was, aber die Bücher habe ich vor 16-17 Jahren das letzte mal gelesen … .
    Wladimir Kaminer fand ich früher mal ganz gut, aber die Bücher habe ich vor Jahren weggegeben … denn irgendwann überlebt sich so was auch mal.
    An Tolstoi habe mich nie ran getraut oder war anderweitig beschäftigt, da bin ich ja mal auf Johann gespannt.
    Dmitry Glukhovsky (Metro 2033) steht seit seit Jahren auf dem Wunschzettel, aber bisher relativ weit unten.
    Mir fallen da höchstens noch ein paar russische Märchen oder auch noch Märchenfilme ein, die sind aber auch nimmer so gegenwärtig.
    Assimov(Foundation-Trilogie, Robotter geschichten wie 200-Jahre Mann, I-Robot etc. ) und Stanislaw Lem (Sterntagebücher) sind Polen.
    Jaroslav Hasek (Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk) ist Tscheche.
    Damit ist meine Assoziationskette ausgelutscht, also diesmal kommt nix von mir.

  3. *ist-noch-mit-dem-geistig-aufgebauten-bucherscheinungsbild-und-herstellungsinformationen beschäftigt*
    ….

    nach angemessener Zeit
    Inhalt! Ah! :D
    Von Gogol kenne ich “Die Nase” und “Der Mantel” – beide Erzählungen gefielen mir ausnahmend gut, ich mag Gogols überspitzte kritisierende Erzählweise.
    Was das Thema angeht werde ich mich bei mir mal umschauen gehen …Aktuell fällt mir spontan zwar Scholochows Stiller Don ein, den ich in der Schule irgendwann mal lesen sollte. Wenn ich mich recht erinnere, bin ich über die Hälfte des ersten Buches nie hinweggekommen, obwohl sich das Buch bestimmt lohnt …

    @Aga80
    Witzigerweise war mein erster Gedanke ebenfalls Wolkwow und nicht Gogol oder Tolstoi etc. :D
    btw: Erinnerst Du Dich an den Zeichentrickfilm “Das bucklige Pferdchen”?

    • “Die Nase” und “Der Mantel” sind auch in dem Buch drin. Das hättest Du bestimmt bei einem Buch, das “Sämtliche Erzählungen” heißt, nicht vermutet, oder?
      Mist, Du hast den Inhalt entdeckt, dabei habe ich ihn so gut versteckt… ;-)

      • Ich musste erst einmal die ganze Einführung erfassen incl. Papierqualität. Beeindruckend! :D

        Ehecht?!!?! Die waren in Deinem Buch mit drin?! Nein, das hätte ich nicht gedacht. Manchmal verzählen sich die Leute ja auch, oder so …:D

        • Ja, die Papierqualität liegt mir sehr am Herzen. Dünndruckpapier fällt einem ja nicht jeden Tag in die Hände, das muss entsprechend gewürdigt werden.
          Ja, ich bin selbst ganz erstaunt, dass diese beiden Erzählungen in dem Buch enthalten sind. Und dann sind da auch noch so viele andere drin, da hat sich der Verlag selbst übertroffen, und die Druckerei erst mal!

      • Ooooohhh, tut mir das Kaugummi weh…. Allerdings: Zu den jetzt von dir in Erwaägung gezogenen Themen könnte ich wenigstens was sagen, wenn auch nichts positives. Das einzig “russische” was ich anbieten könnte wäre Symphonie Pathetique” von Klaus Mann und das geht bloß um einen Russen. Außerdem fand ich das nicht gut, obwohl ich Klaus Mann schon gern mag.

        Wie kriegst du das mit der Vordatierung endlich immer hin? Weißt du, es gibt da dieses Kapitel “WordPress-Funktionen die sie nie begriff” in meiner Biographie, die pünktlich 2130 zu meinem 150. Geburtstag erscheinen wird und irgendwas muss da doch stehen…

        • Das wäre ja völlig in Ordnung, hier darf ja der Zusammenhang zum Thema auch ruhig etwas weiter weg liegen …
          Die Vordatierung geht so: Ich schreibe also einen mehr oder weniger bekloppten Artikel. Rechts ist die Funktion “Sofort publizieren”. Da geh ich auf “Bearbeiten”, es erscheint von Zauber- oder Matthand die Möglichkeit, ein Datum und eine Uhrzeit einzugeben. Danach mit “OK” bestätigen und dann noch mal mit “Planen”. WordPress bestätigt dann die eingeplante Zeit. Bisher hat das eigentlich immer ganz gut geklappt, davon abgesehen, dass ich beim ersten Mal vergessen hatte, hier im Blog die Uhrzeit umzustellen und der Artikel eine Stunde zu früh erschien…

  4. Da ich bei diesem Projekt nicht mitmache und auch keine Lust habe viel über Bücher zu schreiben, will ich hier nur den Kirgisen Tschingis Aitmatow (nur für diejenigen denen absolut nichts einfällt) vorschlagen. ;-)
    Die Erzählungen „Dshamilja“ und „Der weiße Dampfer“ kann ich nur wärmstens empfehlen.

  5. Genial. Danke, jetzt weiß ich alles, was man über Gogols sämtlichen Erzählungen wissen muss. Insbesondere die exakte Beschreibung der Küchenwaage ist ein literarisches Meisterwerk!

  6. Monsterchen, ich LIEBE deine Einträge. Ein paar Tage muss noch auf meinen Eintrag warten, ich sitz hier mit einem fast leeren Laptop-Akku fest (16 Minuten noch), aber eine Idee habe ich schon! ;-)

    • Das freut mich. Meine Einträge können ein bisschen Liebe gut gebrauchen. Auf die Idee bin ich schon gespannt. Ist ja dieses Mal auch wieder ein etwas spezielleres Thema. Ja, so ist das Projekt halt. ;-)

  7. Ich danke ebenfalls für das “drumherum liegt”, habe ich doch meines Wissens noch keinen Russen gelesen, dafür eine große Liebe zu Chechov.

    Die Einladung ist Ihnen ganz großartig gelungen, ich werde meine Bücher jetzt auch immer wiegen, das habe ich für Ihbäh schließlich auch immer ;)

  8. Pingback: Da stört selbst Tolstoi nicht – Projekt 52 Bücher — Zum Mephistopheles!

  9. So, nach der “Eiladung” – wie peinlich – möchte ich nun aber auch noch die kolossal großartige Ankündigung des 5. Beitrags für das Projekt würdigen. Die Idee, Bücher nicht nur zu wägen, sondern auch zu wiegen, ist :-D
    Ich hoffe ferner, die Kopfschmerzen sind verflogen und wünsche einen zauberhaften Abend!

  10. Pingback: Der wunderbare Massenselbstmord – Projekt 52 Bücher — wauzelwelt

  11. Mir ist auch was eingefallen, juchhu!!! :-)
    (obwohl ich eigentlich schon fast passen wollte)

    Dein Beitrag ist wieder herrlich! Meine Güte, wenn Du so was mit Kopfschmerzen hinkriegst, was machst Du dann erst, wenn es Dir gut geht? *grübel*
    Wünsche ein puscheliges Wochenende!
    LG
    Silke

    • Wenn es mir gut geht, jage ich Planeten in die Luft — deswegen musste ich ja weg von Knäcke IV, aber es war ein Unfall. Ein Versehen!!! Darauf bestehe ich. Ich hatte wahnsinnig viel Stress, dann die beiden Hunde, und die Anleitung für die Waffen hatte ich auf 84 Disketten verteilt und an verschiedenen Computern leider etwas durcheinandergewürfelt, aber ich erwarte, dass man meine aufrichtig und von Herzen kommende Entschuldigung annimmt! Das ist eine Bürgerpflicht!
      Wo war ich? Ähm, ich hatte beim Verfassen des obigen Artikels 2 Caipis im Blut, die haben die Kopfschmerzen überlagert und waren mir eine große Hilfe. :-)
      Für Dich ebenfalls ein großartiges Wochenende, auch für die Wauzels und Ralph, nicht zu vergessen Schlumpf Johann und Dark Johann (letzterer nur, wenn er meinem Schlumpf Johann nichts Böses tut).

      • Nachtrag: Wo bleibt eigentlich die Interviewanfrage von di Lorenzo? Muss ich mich womöglich selbst interviewen?
        Wobei das nach einer guten Idee für einen bekloppten Blogartikel klingt: Die künftige Weltherrscherin im Interview mit Fellmonsterchen!

      • Schlumpf Johann wischt den Wesergrund und darf erst wieder versuchen, die Eisenkugel von seinem Bein abzusägen, wenn ich kein KrümelchenDreck und keine Steine mehr im Flussbett vorfinde. Aber es soll ja auch bald sehr stark regnen :mrgreen:

        • Schlumpf Johann wird zum 2. Advent wieder fit sein, dafür sorgt mein Monsterschlumpfrettungskommando, welches ich nun schon zum wiederholten Mal losschicken musste. Das ufert aus… Schick Wiese zum Wischen, der wohnt doch bestimmt auch da irgendwo.

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  15. Oha oha, ich sehe jetzt erst, was hier vor sich geht! Und fühle mich jetzt auch ein wenig verantwortlich für die Mottowahl.
    Aaaalso, das mit dem Studium stimmt, und ich mag nicht nur die Sprache, sondern durchaus auch die Literatur! Wir haben allerdings in der Uni bisher noch nicht allzu viel behandelt, aber das kann man ja durch privates Interesse wettmachen!
    Die Russen sind halt immer so melancholisch! Na mal sehen, was ich mir überlege :)

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  18. Letzte! (?) :D
    Da haste ja wirklich ne herrliche Beschreibung des Buches abgegeben. Eine Frage stellt sich mir aber dennoch noch… welche Farbe hat denn das Lesebändchen? ;)

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  21. So dass das Experiment insgesamt zwar sicherlich feuilletonkompatibel, aber leider nicht slberzeugend ist.

  22. Die letzte Geschichte in A Calender Of Festivals von Barefoot Books, einem englischsprachigen Kinderbuchverlag, erzählt die Geschichte von Väterchen Frost, einem Russischen Volksmärchen. Das Buch erzählt im Ganzen im Jahresrhythmus Geschichten und Märchen aus verschiedenen Ländern, Reliogion und Kulturen. Väterchen ist die Letzre weil laut der Erklärung diese Geschichte in Russland zu Neujahr erzählt wird. Sie hat das bekannte Märchenmotiv der bösen Stiefmutter und den zwei gierigen Schwestern gegen die sich der verwitwete Vater nicht zur Wehr setzen kann. Hier muss er seine eigene Tochte zum Erfrieren in den Wald bringen. Doch anstatt vom Frost getötet zu werden beschenkt Väterchen Frost sie mit Schmuck und einem warmen Mantel, weil sie so bescheiden und lieb und sonst wie klischeemärchenhaft ist. Als der Vater so mit ihr zurückkommt (er sollte endlich die Leiche einsammeln) wird die Stiefmutter neidisch und befiehlt ihm ihre Töchter ebenfalls in den Wald zu bringen, damit sie doppelt so viel Reichtum erhält (es sind ja zwei Töchter). Die sind jedoch märchengemäß böse und werden auch märchengemäß bestraft in dem sie erfrieren. Als der Vater die Leichen nach Hause bringt weint die Mutter ihnen keine Träne nach. Der Vater ist dvon so geschockt, dass er endlich mit seiner Tochter auszieht. Sie wird natürlich gut verheiratet und sie haben ein tolles Haus und wenn sie nicht gestorben sind…

  23. Pingback: Russische Versöhnung literarischer Art | kostenlose-online-rollenspiele.de

    • Ein böser, böser Mensch, der solche Worte wie “feuilletonkompatibel” nutzt und doch nur auf eine Spamseite verlinkt… Wo dann aber das Monster davor war, indem es den Link einfach wegeditierte und auch den Namen des Spammers änderte.
      Kurzum: Ich weiß es nicht. :-)

  24. Pingback: Sicht-Weise. Der Blog.

    • Das ganze Projekt richtet sich ja eh nach der erdgeschichtlichen Zeit, da ist es beinahe egal, ob man die Beiträge schon in der Steinzeit geschrieben hat oder doch erst im 25. Jahrhundert dazu kommt. :-)

      • So dachte ich mir. Und denk dir: Eben hatte sich mein Artikel zu Woche 6 schon veröffentlicht, noch bevor er geschrieben worden ist!!!
        Nicht umsonst heißt das Thema “Magisches” …

        Was für ein herrliches Projekt.

  25. Pingback: Russische Literatur der Versöhnung | Glotz_net

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