@Charlotta: Guck mal!

Tadaaa! Und natürlich vor allem Tähääää!

Nun bin ich gespannt. An Coelho scheiden sich ja die Geister, ich habe den Eindruck, entweder mag man ihn sehr oder überhaupt gar nicht…

Ein Buch kommt selten allein. Es fühlt sich sonst womöglich einsam im Rucksack. Zum Glück hatte ich noch einen Termin, so dass ich mich nur 10 Minuten in der Buchhandlung aufhalten konnte:

Die Methode kann ich übrigens empfehlen: Nur in eine Buchhandlung zu gehen, wenn man bald danach einen Termin hat — es dürfte das Wachstum des SuB zumindest etwas bremsen…

Bleibt die Frage: Wann werden die Monster die Bücher hergeben, damit ich sie lesen kann?

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22 Kommentare zu “@Charlotta: Guck mal!

  1. Oh, der Surminski klingt ja ganz interessant!
    Coelho habe ich bisher nicht probiert. Keine Ahnung, irgendwie kommen wir nicht zusammen. Irgendwann in den 90ern wurde der ja mal ziemlich gehyped, und alles, was gehyped wird, ist böse, you know. ;-) Und später, keine Ahnung, irgendwie haben die Klappentexte mich dann auch nie so angesprochen, das ich mal eines der Bücher mitgenommen hätte.

    • Ich hatte früher mal überlegt, den Alchimisten zu lesen, weil ich zuerst dachte, es geht um einen spannenden Geschichtsschmöker über Typen, die Eisen in Gold verwandeln wollen. :-) Als ich las, dass dem nicht der Fall war, bin ich davon abgekommen.
      Nun habe ich gerade bei Amazon noch mal die Inhaltsangabe gelesen und gleich als erstes der Vergleich mit “Die Möwe Jonathan” — ein hochgelobtes Buch, das mich trotzdem sehr gelangweilt hat… Aber das muss ja nichts bedeuten.

    • Das Fremde Land von Arno Surminski kann ich nur empfehlen, ich habe das Buch seinerzeit verschlungen – wenn ich auch finde, dass er durchaus noch stärkere und intensivere Bücher geschrieben hat.
      Meine Empfehlungen in dem Zusammenhang:
      Polninken oder Eine deutsche Liebe
      oder:
      Sommer vierundvierzig oder Wie lange fährt man von Deutschland nach Ostpreußen?

      • Hallo Herr Momo, willkommen im Monsterblog!
        DANKE für die Tipps, die ich mir sofort notiert habe. Die Reihenfolge, mit der der “Turm ungelesener Bücher” angegangen wird, hat sich soeben wieder geändert. :-)

  2. An Coelho scheiden sich die Geister nicht nur, sie werden gar schizophren. In meinem Falle könnte man das jedenfalls sagen. Von dem hochgelobten Alchimisten war ich nicht so besonders begeistert – vermutlich aber der Fluch eines jeden hochgelobten Buches, dass es mit sehr hohen Erwartungen zu kämpfen hat.
    Elf Minuten hingegen hab’ ich inzwischen schon zweimal gelesen und finde es nach wie vor sehr beeindruckend. Ein Kommilitone (der mir wiederum begeistert den Alchimisten empfohlen und ausgeliehen hatte) bemerkte: “Hm naja, ist vielleicht eher was für Frauen…”
    (Großartiger Blog übrigens *schleimschleim* aber Monster tun das ja gelegentlich sowieso, also schäme ich mich an dieser Stelle dessen nicht.)

    • Danke für das Bloglob! Schleim ist hier willkommen, ich habe hier ja sogar ab und zu Schneckenthemen, also passt das schon. :-)
      Ich bin schon sehr gespannt, wie mir “Elf Minuten” gefallen wird, die Meinungen gehen ja sehr auseinander… “vielleicht eher was für Frauen…” könnte in meinem Fall eher Anlass zur Skepsis geben, aber das soll mich nicht ausbremsen…

  3. Ich bin eine von denen, die Coelho sehr mag. Ich mag seine einfache Sprache. Er ist sicher nicht der gewandteste, poetischste Schriftsteller, aber ich spüre die Wahrheit, die dahintersteht, und diese Wahrheit spricht mich an.
    Allerdings sieht das Monster eher so aus, als würde es die “Elf Minuten” zernagen wollen ;-)

    • Oh nein, meine Monster zerstören keine Bücher… Wobei es sein könnte, dass sie so etwas wie Bohlen-Biographien o. ä. vielleicht tatsächlich zerfetzen würden (wir haben keinen Kamin), Versuche diesbezüglich stehen noch aus, sind aber derzeit eh nicht geplant. :-)

  4. Zuerst mochte ich Coelho sehr und habe mir alles aus der Bücherhalle geholt, was gerade von ihm vorrätig war, aber auf einmal …
    mochte ich ihn nicht mehr. Ich glaube, es war, als mir klar wurde, dass er wahrscheinlich auf einem anderen Stern lebt und viel zu esoterisch für mich ist ist…Er vernebelt den Leuten das Hirn, aber da trinke ich lieber ein Glas Wein.
    Ehrlich ist Coelho schon, aber irgendwie abgehoben…Und zum Nachdenken hat er mich noch nie gebracht. Wahrscheinlich fasziniert er viele Leute damit, dass er soviel von Liebe redet, Liebe zu allem und jedem…ohne dass er je konkret wird, was er damit mein.

    Aber das Wort Liebe ist eben ein genauso abstraktes Wort wie Freiheit oder Fortschritt. Ein Taliban wird darunter beispielsweise etwas ganz anderes verstehen als wir…

    Damit meine ich, dass Coelho etwas ist für Leute, die sich für esoterische Literatur erwärmen können.

    • Ich komme ja von einem anderen Stern (Knäcke IV, wie Bernd-das-Brot-Fans wohl schon wissen), vielleicht werde ich deswegen gut mit ihm auskommen. :-) Wobei Esoterik gar nicht mein Fall ist.
      Liebe zu allem und jedem — aber nicht zu Berlusconi, oder? Der wird doch sicher ausdrücklich ausgeklammert???

  5. Mir geht es da so ein bisschen wie Sica (habe ich ja schon in einem Kommentar zu Woche 18 angedeutet), nur dass ich die esoterische Komponente nicht so sehe. Ich nehme das einfach nicht ernst, dieses ins esoterisch Gehende (gut, liegt vielleicht daran, dass ich Medienpädagogin bin).

    Dern Alchimisten (das sagte ich auch in der anderen Antwort) mochte ich auch nicht und den Hype habe ich auch nicht verstanden oder mitgetragen. Das wurde meiner Meinung nach so hingestellt in vielen Zeitschriften als hätte er jetzt wirklich die Lösung für sämtliche Lebensprobleme usw. Was er nicht hat und niemand sonst und keiner kann. Mir hat während meines Studiums allerdings ganz oft “Handbuch des Kriegers des Lichts” geholfen (deshalb verschenke ich das manchmal an Leute, die gerade ähnlich drauf sind wie ich damals) und wir “durften” irgendwann mal “Veronika beschließt zu sterben” auseinander nehmen. Meine Reaktion darauf war ähnlich wie beim “Alchimisten”, nur dass ich bei “Veronika…” zu der Gruppe gehörte die den Dozent gefragt hat, ob er uns damit Küchenpsychologie demonstrieren wollte. Den “Zahir” fand ich wieder sehr gut (allerdings kenne ich den nicht auf Deutsch, ich lese die fast nur Englisch, weil ich da die ausgetretenen Exemplare von der ollen Verwandtschaft aus Kanada bekomme).

    Zimtapfel, die Klappentexte sind grauenhaft billig. Wenn du mich fragst. Doch das sind sie insbesondere bei deutschen Übersetzungen ausländischer Bücher oft (musst du mal vergleichen), weil die Deutschen so auf Drama und Mitleid heischen stehen. (Sieht man auch bei den Texten auf DVD-Hüllen. Ich sah letztens mit Agneta (du erinnerst dich an meine Kollegin?) “Das Labyrinth der Wörter”, ein französischer Film. Ihr Mann sagte uns im Original ginge es wohl in der Beschreibung darum, dass da echt dieser 50-jährige mit einem Haufen Probleme ist, der einfach nur durch die Freundschaft mit der alten Frau der Literatur näher kommt und selbstbewusster wird. In der deutschen Beschreibung wird das so hingestellt als sei einer der Schwerpunkte des Filmes, dass sie Frau blind wird. Was sie während des ganzen Filmes nicht tut.)

    • Aus dem “Handbuch des Lichts” hattest Du ja auch schon mal zitiert, das hörte sich gar nicht schlecht an, aber das hatten sie in der Buchhandlung nicht vorrätig, sonst hätte ich das wohl auch gleich mitgenommen.
      Ich glaube, ich fange heute Nacht mal mit dem Buch an. Mit der Otherland-Reihe komme ich einfach nicht richtig voran. Es ist schon spannend in dem Sinne, dass ich wissen will, wie es weitergeht, aber irgendwie wird nur eine virtuelle Welt nach der anderen geschildert, ohne dass die Handlung sehr viel weiter vorankommt. Ich mag dicke Bücher (es sind vier recht dicke Wälzer), aber hier wirkt es so, als wird ein Schauplatz beliebig an den anderen gereiht. Hoffentlich wird das noch besser.

  6. Ich gehöre zu den Coelho-Mögern :-) Und damit mal einen Gruß in die hanseatische Nachbarschaft, wie ich vermute dahin, wo ich meine Grundschuljahre verbracht habe.

    • Hallo Frau Momo, Willkommen in einem der beklopptesten Blogs Deutschlands. :-)
      Ich kann jetzt bzgl. Coelho einen Zwischenstand vermelden: Bisher gefällt mir das Buch sehr gut, auch wenn mir die Tagebucheinträge von Maria nicht immer ganz zu ihrem Charakter zu passen scheinen…
      Wenn die Grundschuljahre im Bezirk Bergedorf stattfanden, stimmt es. Bergedorf, die Weltmetropole… ;-)

      • Ja, ich habe die Grundschuljahre im Gräpelweg, bzw. dann in der Chrysanderstraße absolviert. Gewohnt haben wir oberhalb der Brauereiteiche, gegenüber vom Hansagymnasium, aber das sagt nix. War ne wilde Studenten-WG meiner Eltern und Freunden im edlen Villen-Viertel von Bergedorf :-)

  7. Ich find Coelho einfach toll! Hab schon viele Bücher gelesen und mein absoulter Favorit ist Veronika beschließt zu sterben. Aber ich verstehs auch, wenn viele damit gar nichts anfangen können, denn die Liebe und “Magie” von der er spricht, muss man selbst erfahren. Träumerei? Esoterik? Ich würde einfach von einer anderen Art der Wahrnehmung sprechen. Mir sprechen die Bücher aus der Seele, gerade wegen ihrer Einfachheit. Naja, jedem das seine, für die “Magie” im Leben macht nicht jede/r die Augen auf, aber ich finde es immer wieder schön, wenn jemand anderes das, was ich fühle in Worte fasst. Und am liebsten sind mir da klare Worte, die man nicht erst ewig interpretieren muss ;)

    Liebe Grüße von einer Reisenden, die mal wieder Zeit gehabt hat, einen Abstecher zu dir zu machen :)

    • Schön, dass Dich die Reise mal wieder hierher geführt hat. :-)
      Mir gefällt “11 Minuten” bisher sehr gut, und “Veronika…” habe ich schon auf meine Wuli gesetzt.
      Das Problem mit der Liebe ist, dass es leicht ins Verkitschte abdriften kann oder zu sehr abgehoben klingt. Das ist beides bei “11 Minuten” bisher nicht der Fall (mit der kleinen Einschränkung, dass mir die Tagebucheinträge manchmal nicht zu Maria zu passen scheinen), ich habe es auch bisher nicht als esoterisch oder oberlehrerhaft empfunden.

      • Ja, 11 minuten hab ich auch schon gelesen, und kitschig fand ich es gar nicht. Uns ins esoterische geht es auch nicht. Es ist einfach ein schönes realistisches Märchen^^ ich finds toll^^ Brida und der Alchimist sind zum Beispiel eher esoterisch, obwohl ich das auch nicht so bezeichnen würde, aber ich hab ohnehin eine etwas andere auffassung , was nicht-esoterisch ist. Auf jeden Fall viel Spass beim Lesen :)

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