52 Bücher, Woche 24

Bei dem heutigen Thema bin ich etwas sauer, dass der Roman mit ihm in der männlichen Hauptrolle immer noch nicht geschrieben wurde:

Rahm! Der Mann, der nicht groß, sondern größer denkt. Der Mann, der mal eben ein Projekt namens “BUILDING A NEW CHICAGO” ins Leben ruft; kleiner haben wir es nicht. Der Mann, der vermutlich entweder als größter oder als katastrophalster Bürgermeister Chicagos gelten wird. Der Mann, bei dem Besprechungen mit seiner persönlichen Beraterin selten unter vier Stunden dauern. :mrgreen:

Ihr ahnt es schon, es kommt ein Thema mit Sex. Und wisst Ihr was? Ihr habt recht! Natürlich ist das Motto nicht von mir, ich lasse ja lieber arbeiten. Bedankt Euch also bitte bei Roland, dem Fürsten von Dulsberg, Gründer der PKHF (Puschlige Kirche der heiligen Faulpelze) und noch ca. 20 Titel mehr, die ich vergessen habe.

Ach ja, das Thema… Es lautet im Wortlaut:

„Die glaubwürdigste Sex-Szene“

So, nun wisst Ihr Bescheid. Möge Roland also seine bloglose Phase beenden, denn wenn nicht jetzt, wann dann?

Ich wollte zuerst die Brausepulverszene aus der Blechtrommel nehmen; gerade, wo Günter Grass zurzeit ja wieder extrem im Gespräch ist, wäre das doch total superpassend, und erstaunlicherweise fand ich das Buch auf Anhieb, allerdings das Kapitel mit dem Prickelpulver nicht.

Dann also was anderes.

“Sie legte sich mit gespreizten Beinen hin und ließ ihn herumspielen und herumspielen, und dann, als er ihn gerade hineinschieben wollte, sagte sie nonchalant, sie habe den Tripper. Er rollte von ihr herunter wie ein Klotz. Ich hörte ihn in der Küche mit der schwarzen Seife herumhantieren …”
(S. 292 in der Taschenbuchausgabe von rororo)

Total realistisch, oder? Und ich finde ja, das mit der schwarzen Seife hat Stil, black is beautiful… Ach ja, das ist aus dem Buch “Wendekreis des Krebses” von Henry Miller. Das Buch war damals, Anfang der 1930er, ein Skandal, denn prüde geht es in dem Roman nicht gerade zu. Die Frauen werden meistens als Pritschen bezeichnet, die Männer kommen aber auch nicht viel besser weg. Eine romanhafte Handlung, wie man es gewohnt ist, gibt es in dem Buch nicht, es ist eher eine Art Tagebuch/Bericht eines Schriftstellers, der einige Jahre in Paris lebt. Man kann wohl getrost davon ausgehen, dass vieles autobiografisch ist.

Wer bei Paris nun an ganz viel Romantik, Kultur und Eiffelturm-Flaire denkt, wird mit dem Buch vermutlich eher nicht glücklich. Henry Miller schildert die Umstände gnadenlos, und die Umstände waren nicht gut. Billigste Unterkünfte, da starrt es vor Schmutz, und das beschreibt Miller sehr eindrücklich. Für ganz zarte Seelen ist das Buch nichts. Für Leser, die eine spannende, sich entwickelnde Handlung lieben, auch nicht. In manchen Passagen verliert er sich geradezu in bizarren, traumhaften Schilderungen, mir war das teilweise schon manchmal zu langatmig. Aber schreiben konnte der Mann, da gibt es nix! Mal ein anderes Zitat:

“Ich bin aus der Welt geschleudert worden wie eine Patrone. Ein dichter Nebel hat sich herabgesenkt, die Erde ist mit gefrorenem Fett verschmiert. Ich spüre, wie die Stadt pulsiert, als wäre sie ein eben aus einem warmen Leib entferntes Herz.”
(S. 88)

Und als hätte er geahnt, dass dereinst ein Krötengeneral auf Erden wandeln würde, kommen auch diese possierlichen Tierchen zu Ehren:

“Das Bett ist voll Kröten und Phantasiewestenknöpfen. … Die Kröten klettern die Wände hoch. …”
(S. 55)

Kröten im Bett, Kröten klettern die Wände hoch, ich glaube, das ist ein früher Hinweis auf die Welteroberungsbemühungen der Kröten! Ich aber sage: Beherzigt die Warnung des Henry Miller! Unterstützt das Fellmonster auf dem Weg zur Weltmacht!

Ach ja, ein ungeschriebenes Gesetz in diesem Blog verlangt, dass jedes Mal, wenn ein Rahmfoto gezeigt wird, auch ein Bild von Eric Bana her muss. Bitte schön, Charlotta und Guinan:

Armer Ralph! Aber bedenke, dass es Dir fußballerisch viel besser als mir geht, das muss Ausgleich genug sein. ;-) Morgen gibt’s ja voraussichtlich wieder eine große Klatsche für meinen Verein; da brauche ich Rahm-Blogging als seelisches Pflaster. :-)

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57 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 24

  1. Oh man das sindmalwieder Tehmen, aber da ich gerade Schnitzeljagd lese und die Herren und Damen aufiren Tagungen auch rcht wild rumvögel, werd ich da sicherlich was finden. :/

      • Ich finde ja, dass die Themen bei unserem Projekt die besten oder zumindest die originellsten sind, dagegen ist doch vieles bei den anderen 52 Projekten recht normal und vorhersehbar.
        Ist natürlich nicht mein Verdienst, sondern den kreativen Ideenlieferanten zu verdanken!

        • @Guinan: War das “Bedenke…” für mich oder für aga?
          “Glaubwürdig” ist ja auch immer eine Frage der Perspektive. Hätte man z. B. schon das Buch über Rahm, dann wären vier Stunden lange Aktivitäten glaubwürdig, weil es eben um Rahm geht. Bei Berlusconi ist es ja nicht mal glaubwürdig zu behaupten, dass dieser Mann überhaupt Sex hat. Der hat immer nur so getan, ich weiß das ja, weil er mein Dauerpatient ist.

          • Das war für aga. Zum Thema Glaubwürdigkeit fiel mir die bei Männern und Frauen teils ziemlich unterschiedliche Wahrnehmung der Länge 20 cm ein. Und auch, wie man die Bedeutung von “3 x täglich” definiert. Ist also für XY-träger schwierig, die Glaubwürdigkeit zu beurteilen.

            • Das ist natürlich ein guter Hinweis! Und wer weiß, wie das mit der Wahrnehmung bei Krötengenerälen aussieht?
              Am allerschlimmsten und gestörtesten ist die Wahrnehmung bekanntlich beim Herrn Berlusconi, aber der nimmt ja zum Glück nicht am Projekt teil.

  2. Dass du im ersten Satz gleich mit Selbstkasteiung anfängst…. Der nächste NaNoWriMo… war da nicht mal was?

    Es könnte sehr gut sein, dass ich bei dem Thema passen muss wegen der Glaubwürdigkeit. Ansonsten müsste ich noch mal die Reise von Bernward Vesper durchgucken, obwohl das ja endlich nur teils Fiktion ist. Da gab es irgendwas wo er aus der Sicht von seiner ersten Freundin seinen ersten Sex beschreibt. Wenn man den ganzen Bericht kennt und weiß, dass Bernward zur Niederschrift schon ziemlich kaputt war und auf zig Drogen, dann ist diese Szene die glaubwürdigste, die mir bis dato vermutlich untergekommen ist, in so weit als das sie absolut zu dem Protagonisten passt.

    • Ja, NaNoWriMo… Aber es steht nirgends geschrieben, dass ausgerechnet ich einen erotischen Roman mit Rahm in der Hauptrolle schreiben muss, das könnte ja auch jemand anderes übernehmen. Aber nein, fast alle wollen sie mit ihm schlafen, aber keine über ihn schreiben. Grrrmpf. :twisted: Außerdem ist November noch so lange hin, ich möchte erst mal den Frühling und vor allem die frühe Vorweihnachtszeit genießen. Im November weiß man schon, dass Weihnachten bald wieder vorbei sein wird, wie traurig…
      Glaubwürdigkeit wird überbewertet, hier darf man ja auch um 100 Ecken denken…

      • Wer außer dir sollte denn über Rahm schreiben? Oder hegst du neuerdings Cuckold-Fantasien? (Wennn du nicht weißt was das ist googlen. Als Medienpädagogin lernt man so einiges…)

        Allerdings: Ich habe etwas gefunden:

        In Nach dem Beben von Haruki Murakami (BTB Verlag als Taschenbuch 2005, übersetzt von Ursula Gräfe) gibt es die Kurzgeschichte Honigkuchen.

        Alle sechs Geschichten in Nach dem Beben haben thematisch mit dem Erdbeben in Kobe 2000 zu tun. In Honigkuchen geht es um Junpei, Kan und Sayoko, die in so einer Art Menage de Trois leben, und das Kind von Kan und Sayoko, die vierjährige Sara (ich glaube in der englischen Fassung heißt sie Sada, also ist bei einer Fassung eventuell ein Übersetzungsfehler passiert). Sara hat im Fernsehen Bilder vom Erdbeben gesehen und hat seitdem Alpträume vom Erdbebenmann, der sie (und später sie und ihre Mama) in einen Kasten (das Fernsehen) einsperren will. Zu diesem Zeitpunkt sind Kan und Sayoko zwar noch gut befreundet jedoch nicht mehr geschieden und Junpei, der schon immer in Sayoko verliebt war, sich jedoch als junger Mann nicht traute, und Sayoko nähern sich an.

        Von Seite 152-153 des Buches:

        So hätte es von Anfang an sein sollen“, sagte Sayoko leise, als sie ins Bett umzogen. „Du wusstest es nur nicht. Nichts hast du verstanden. Bis die Lachse aus dem Fluss verschwunden waren.“
        Sie zogen sich aus und umarmten sich. Ungeschickt wie ein junger Mann und ein junges Mädchen, die zum ersten Mal miteinander schlafen erkundeten sie ihre Körper. Nach langer Zeit drang Junpei endlich in Sayoko ein, und sie zog ihn zu sich, und doch kam ihm alles unwirklich vor. Im Dämmerlicht hatte er das Gefühl, er überquere eine unendlich lange, menschenleere Brücke. Wenn er sich bewegte, bewegte Sayoko sich mit ihm. Mehrmals war er kurz davor zu ejakulieren, hielt sich jedoch zurück, weil er befürchtete, dann aus einem Traum zu erwachen, und alles wäre verschwunden.
        Auf einmal nahm er hinter sich ein leises Knarren wahr. Sacht wurde die Schlafzimmertür geöffnet. Vom Flur fiel Licht auf das zerwühlte Bett. Als Junpei sich aufrichtete und umdrehte, sah er Saras Silhouette in der Tür. Sayoko hielt den Atem an und verschob die Hüften, so dass Junpeis Penis aus ihr herausglitt. Sie zog die Bettdecke an sich und strich mit einer Hand ihr Haar glatt.

        Sara in der Geschichte kommt weil sie Angst vor dem Erdbebenmann, der sie holen will, hat. Was mir so im Kinder habenden Bekannten- und Kollegenkreis erzählt wurde kommen die in der Situation auch schon mal wegen minderer Gründe. In so weit ist diese Szene vermutlich enorm glaubwürdig. (Als Elternteil liest man das vielleicht und denkt sich „Ja, kenn ich!“)

          • Ach, Fettdruck, wenn’s weiter nichts ist… Gegen diesen WordPress-Kommentarschrott ist das ja noch gar nix. Man, ist das heute wieder nervig! Ich glaube, ich richte mir noch eine neue Mailadresse mit meinem Gravatar ein, dann bin ich unabhängig vom Eingeloggtsein oder nicht, allerdings habe ich wenig Lust, noch eine Mailadresse zu verwalten.

            • Du könntest dir eine Adresse bei meinem Anbieter einrichten und dann alle Mails automatisch weiterleiten lassen. Da brauchst du nur alle paar Monate mal reingucken, damit der Account nicht gelöscht wir.
              Und dieses Kommentarsystem ist wirklich der allergrößte Schrott. Das ist mein erster Kommentar heute, und dieses bescheuerte Programm schmeißt mich raus mit der Meldung:
              Du kommentierst zu schnell, immer locker bleiben.
              Ich bleibe gleich mal locker, aber sowas von…
              Grrrrrrrrr

              Das war jetzt der 3. Versuch.

              • Ja, so würde ich das auch machen, es ist ja eigentlich auch kein Problem; mit dem Thunderbird rufe ich sowieso schon vier oder fünf verschiedene Mailadressen ab, aber irgendwann langt es eigentlich auch mal, vor allem, wenn man sich nur wg. so einem Schwachsinn noch eine einrichten soll… Ich könnte natürlich auch eine von den anderen vorhandenen umbriegeln, hm, mal sehen. Jetzt geht’s erst mal wieder, mal sehen, wie lange.

  3. Oha, dieser Bericht strotzt ja nur vor seggs. In dem Bild mit dem Bürgermeister ‘verlegen die aber ein ganz schön großes Rohr’. ;-) :mrgreen:

    • Du hast die Symbolik verstanden! Ich habe extra für dieses Thema zu Rahm gesagt, er solle sich mit einem großen Rohr fotografieren lassen. Natürlich hat er es zuerst falsch verstanden, das kann ja passieren. In einer mehrstündigen Besprechung habe ich ihm das Thema aber verklaren können…
      Als ich heute seinen Terminkalender las und dort etwas von “Chicago White Sox home opener” stand, hatte ich zuerst “White Sex …” gelesen. :oops: Aber eigentlich ja auch ganz normal…

  4. Wie kann man so ein “geiles” Thema so bebildern? *schauder* Derzeit schreibe ich so viel, aber nichts zum Thema Bücher. Dabei ist es nach “Feuer” schon wieder etwas, worüber ich eigentlich schreiben müsste …
    Fußball: HSV vs. 96 – auswärts sind wir ja eher machtlos denn eine Macht ;-) Gute Chancen für den HSV, da etwas unten rauszukrabbeln … aber ich hoffe natürlich, dass wir weiter Richtung Europa marschieren!

    • Die Bebilderung ist optimal, guck mal, Raven hat die Symbolik auf Anhieb verstanden. :-) Zu “Feuer” hätte ja ein Rahmbild auch optimal gepasst. Mist, da habe ich glatt gepennt.

      Ihr braucht doch auswärts gar nicht stark zu sein. Die Mannschaft, gegen die wir Mi. gespielt haben, hatte glaube ich die letzten 800 Heimspiele oder so verloren. Dann kamen wir. :-( Ich verstehe das alles selbst nicht, die Jungs hatten sich eigentlich schon mal ganz gut berappelt. Vielleicht sollte Fink einfach mal ganz viel Beton anrühren… (Habe mich schon bei dem Gedanken ertappt, dass es in dieser Situation vielleicht doch besser gewesen wäre, einen erfahrenen Mann wie Stevens zu holen, was ja vermutlich auch so gekommen wäre, hätte Rangnick nicht gerade dann seinen Burn Out gehabt… Ich will damit nicht sagen, dass Fink ein schlechter Trainer ist, aber Abstiegskampf muss er wohl selbst auch erst lernen.)

    • Dann bin ich mal auf morgen gespannt. Doppelte Kommentare sind kein Problem, besser als Kommentare, die von Akismet gefressen werden… In letzter Zeit geht das aber eigentlich wieder einigermaßen. Eine Zeitlang war Akismet etwas übereifrig…
      Dir auch ein schönes Wochenende!

      • Ich kann leider bei Dir nicht kommentieren, der Server hat keine Lust oder er mag mich nicht… Ich glaube, dass Deine Website auf demselben Server wie die Seite von DillEmma liegt. Ich schrieb folgende bemerkenswerte *hüstel* Zeilen:
        Hihi, wieder ein paar Pornosurfer in die Irre geführt, denn nach schamanischen Traditionen suchen die sicher eher weniger. :twisted:
        Das Buch hört sich interessant an, auch wenn der Beischlaf-Zauber nicht weiterverfolgt wird. Ich setze es trotzdem auf meine Wuli, auf, dass die Liste wachse und gedeihe…

    • Den Umständen entsprechend wirkt das auf mich sehr glaubwürdig.
      (OK, Rahm hätte das natürlich hinbekommen, aber wir wollen ja fair bleiben und die anderen Männer nicht an Rahm messen. :mrgreen:)

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    • Ja, schönes Zitat. Der Film soll ja sehr gut sein. Ich habe eigentlich mit Kampf- und Actionfilmen nicht so viel im Sinn, aber wenn da solche Sätze drin vorkommen, würde er mir vielleicht doch gefallen?

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      • Naja, die Frage war ja nicht nach den schönsten, abgefahrensten oder erotischten Szenen sondern nach Glaubwürdigkeit…..
        Ich freue mich zumindest auf das nächste Thema, egal ob schwer oder leicht. Deine leichten Themen haben es eh immer in sich ;-)

        • Wobei Glaubwürdigkeit ja ein dehnbarer Begriff ist und wir hier ja sowieso flauschig um 100.000 Ecken denken dürfen. ;-)
          Mein nächstes Thema ist glaube ich wirklich einfach, wobei … aber dann lasse ich eine Hintertür offen. Das Thema wird auf jeden Fall für jeden etwas sein. :-)

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  11. Glaubwürdigkeit bei Sexszenen ist in der Tat schwierig – manchmal glaubt man sich in der Sache ja selbst nicht oder es ist alles mit sovielen Klischees überlagert, dass viele am Anfang ihrer Sex-Karrieren ja schon mit den Vorstellungen zu den Rahmenbedingungen völlig überforddert oder verwirrt sind (hihi, sexuelle Rahm-Bedingungen)

    Ich bin jedenfalls gespannt auf das “leichte Thema”

    • Sexuelle RAHM-Bedingungen sind aber die besten. :mrgreen:
      Hachz, Rahm! Wie war das eigentliche Thema? Ach ja, Sexszenen in der Literatur… Da kenne ich auch nicht viele gelungene, wobei ich explizite Erotikliteratur an sich auch nicht lese. Hin und wieder wird man bei amerikanischen Autoren fündig… Ich erinnere mich dunkel an die missglückte Kondombenutzungsaktion in “Gottes Werk und Teufels Beitrag” — ja, so was kann auch passieren und ist bestimmt nicht soooo unrealistisch, das hätte man auch gut für dieses Motto nehmen können.

    • Rahm hat auf jeden Fall Geschmack. Neulich durfte er sich nach einem Radiointerview einen Musiksong wünschen, und er hat sich was von Bruce Springsteen gewünscht! Der Mann ist schon gut. :-) Werde ihm auftragen, sich bei Gelegenheit mal wieder auf einer Baustelle mit einem riesigen Bagger fotografieren zu lassen. :-)

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    • Hallo Alexandra,
      das passt doch gut zum Thema.
      Jetzt kommt doch auch bald dieses “Shades of Grey” (oder so???) raus, von dem fast alle reden, hätte ich mal so lange mit dem Motto gewartet. :-)
      Liebe Grüße

      • Hi Du :D

        Ja, dieses “Shades of grey” ist ja schon draussen, aber ehrlich? Ich werde es ganz sicher nicht lesen!! Wenn ein Buch so hochgelobt wird, ist es mir gleich unsympatisch. Auch hatte ich es schon in der Hand und der Funke sprang nicht über, es fühlte sich total … leer an. Also lass ich die Finger davon. Schliesslich gibt es so viele gute Bücher hier bei mir stehen die warten gelesen zu werden ;)

        Liebe Grüsse und bis zum nächsten Thema *gg*

        Alexandra

        • Ich habe auch nicht vor, es zu lesen, dieses Gehype an sich ist ja schon abschreckend, und es soll auch nicht gut geschrieben sein. Sicher sollte man sich eigentlich immer selbst ein Urteil bilden, aber deswegen kann ich ja nicht jedes Buch lesen.
          OK, bei Harry Potter hätte ich auch beinahe aufgrund des nervigen Hypes was Gutes verpasst, aber das kann man wohl nicht vergleichen.
          Allein schon das inoffizielle Genre “Mummy Porn”… Waaaah!
          Andererseits wäre es natürlich guter Blogstoff. Bei mir suchen die Leute doch immer Sexgeschichten, da wäre eine ausführliche Rezension doch schon die richtige Richtung. :-D

          • Klar, da hast du recht aber ich muss sagen, meist lieg ich mit meinem Gefühl dann doch richtig. Aber so oder so, es gibt genug Bücher die ich gut finde das muss ich ja nicht auf so einen Hypezug aufspringen.

            Mummy Porn? Echt? siehst, das wusste ich gar nicht *gg* Befinde mich bei dem Genre “Erotik” auf totalem Neuland. Stimmt, würde sicher den ein oder anderen neuen Leser, zumindest für diesen Artikel rein schwemmen. Aber brauchen wir dass? *fg*

            So gar keine hypeische Grüsse
            Alex

            • In Bezug auf dieses Buch liegen wir mit unserem Gefühl glaube ich goldrichtig…
              Ach, wegen Lesern anlocken wäre es mir nicht, ich bin sehr zufrieden mit meiner Leseranzahl und den Kommentaren. So ein großes, berühmtes Blog strebe ich gar nicht an, den Ehrgeiz habe ich nicht, ich glaub, da würde der Spaß auf der Strecke bleiben…
              Das Buch könnte man aber glaube ich schön durch den Kakao ziehen, was wiederum in dieses bekloppte Blog passen würde. :-)

              • *gg* Ja, denk ich auch… nur schon das Genre “Mummy-Porn” Sehr sexy *kichr*
                Gibts nicht auch noch das Genre “Oma-Sex” da müsste ich wohl doch glatt überlegen ob ich nicht meine Memoiren schreiben soll *lach*

              • Wobei die Bezeichnung “Mummy-Porn” eher auf das Alter der Leserinnen abzielt. Sind ja wohl hauptsächlich Frauen, die das Buch lesen, und zwar angeblich oft Frauen in einem Alter, in dem man schon das ein oder andere Kind haben könnte… Die weibliche Hauptfigur in dem Roman ist keine Mutter, sondern, bevor sie den Millionär kennenlernt, noch Jungfrau.
                Ja, ich habe einige Rezensionen gelesen, weil mich der Erfolg dieses Buches irgendwie fasziniert.

              • Okay, dann wart ich noch 10 bis 15 Jahren *gg* Aber dann kann mich nichts mehr halten ;) Hm… ich hab ja auch 3 Kinder und sogar ein Enkelkind und das 2. ist unterwegs… Also scheinen wir beiden die Ausnahme zu sein die dieses Buch eben NICHT lesen. Ach ja… egal das Buch wird mir nicht sympatischer *gg*

              • Nr. 1 bei Amazon… Und man kann dort ins Buch blicken. Okay, ich riskiere mal einen Blick…
                Der Anfang ist schon mal gar nicht so gut. Jemand betrachtet sich frustriert im Spiegel. Das ist gleich der erste Satz.
                Aha, die Problemhaarefrau ist die weibliche Hauptfigur. Und ihr VW-Käfer heißt Wanda.
                So, so… Bei der ersten Begegnung in seinem Büro stolpert sie erst mal über ihre eigenen Füße. Und er ist natürlich waaaahnsinnig attraktiv.
                Sein Büro ist viel zu groß. Aufregend.
                Nun bezeichnet sie ihn in Gedanken als “leibhaftigen Adonis”. Das ist ja… also… Ich bin etwas empört. Wenn überhaupt, gilt das ja wohl für Rahm!
                Zweimal fällt ihr das Aufnahmegerät auf den Beistelltisch. Das könnte ich sein, ich bin ja auch so’n Schusselmonster. Erst neulich habe ich in einem Workshop eine kleine Sintflut mittels einer umgekippten Wasserflasche kreiert.
                Einige Absätze später … Mehrmals wurde betont, wie ungeheuer attraktiv der Typ ist.
                Jetzt weist er auf das Praktikantenprogramm in seiner Firma hin. Toll, toll, toll…
                Hier breche ich mal ab. Hab’s leider nicht bis zur ersten Sexszene geschafft, ich bin untröstlich. Wer weiß, ob die überhaupt noch kommt, bestimmt bricht Amazon den Auszug vorher ab. Bestimmt sind die so gehässig. :-)

              • Nicht nur da ist es dir Nummer 1. *örks*
                Oh, also eine typisch dummnaive, hilflose Tussi als Protagonistin… *gähn* Nur ja keine Selbstbewusste Frau. Und dazu noch den typischen Pornoname… wie einfallslos.
                Ja klar…. ne, das reicht mir auch schon.
                Mein mann hat mir gestern gesagt das er das Buch bei Skoobe angelesen hätte, aber er verstehe den Hype nicht, das sei sowas von langweilig *gg*

                Also meine Lieben, jetzt wissen wirs, wir verpassen garantier NICHT!

              • Dumm-naiv bzw. hilflos würde ich nicht sagen, eher ein bisschen arg verpeilt und etwas introvertiert (hatte ich zumindest den Eindruck, wobei ich mir bei den paar Seiten, die ich gelesen habe, jetzt auch nicht so den Kopf zerbrochen habe…). Aber dumm nicht, sie liest viel, vor allem klassische englische Literatur. Aber es nervt schon, wie häufig sie errötet, dann ständig die Betonung, wie attraktiv der Typ ist… Mag ja sein, dass die spannenden Stellen noch kommen, aber die Leseprobe hat mich jedenfalls nicht dazu verführt, das Buch zu kaufen…

    • Ja, der Reader hat dieses Mal schnell geliefert. :-) Manchmal zeigt er Artikel auch arg zeitverzögert an, warum auch immer…
      Noch ist die Woche nicht um, vielleicht kommt ja noch jemand. :-)

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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