52 Bücher, Woche 36

Moinsen allerseits! Heute haben wir den Härtetest, wie WordPress’ wertes Befinden in Hinblick auf das Veröffentlichen meiner hochwertvollen Artikel ist. Hatte ja neulich so meine Probleme, da kann man nur hoffen, dass sich WordPress eines Besseren besinnt, bevor ich hier womöglich noch ernsthaft unentspannt werde … Aber genug des Gelabers, Ihr wollt natürlich das Motto! Unser heutiges Thema ist von Charlotta, die vorbildlich sehr viele schöne Vorschläge eingereicht hat.

Das unbekannteste Buch, was der jeweilige Teilnehmer je gelesen hat.

“Harry Potter” geht wohl nicht? Okay, dann nehme ich also ein Buch, das zumindest im deutschsprachigen Raum sehr unbekannt sein dürfte und das ich ehrlich gesagt noch nicht ganz gelesen habe, aber ich bin fast durch:

The Thumpin': How Rahm Emanuel and the Democrats Learned to Be Ruthless and Ended the Republican Revolution

Es geht darum, wie Rahm Emanuel und die Demokratische Partei (was natürlich Blödsinn ist; das hat er alles allein geschafft ;-)) den Sieg bei den Kongresswahlen 2006 errungen haben. Rahm war Chef des DCCC (Democratic Congressional Campaign Committee) und hat alles gemanagt, klargemacht und so weiter. Wir wissen ja: Chuck Norris hat vor niemandem Angst — außer vor Rahm Emanuel. Wo war ich? Egal. Das Buch ist recht interessant, da es einem neben viel Rahm-Content auch einen Einblick in die amerikanische Politik zu Wahlkampfzeiten gibt. Mittlerweile ist das alles ja noch viel kaputter geworden, aber das ist eine andere Geschichte… (Stichwort Super PACs.) Dass ich immer noch daran herumlese, liegt zum Einen an den rahmlosen Passagen, die etwas trocken sind, zum Anderen habe ich es nicht so mit dem Lesen in englischer Sprache.

Wir wollen nun noch ein Bild einfügen, nicht, weil es mir darum geht, ein Rahmfoto zu zeigen, sondern, um die WordPresserei auf Herz und Nieren zu prüfen. Ihr glaubt mir doch? Stellt Euch den treuherzigen Blick eines Hundes, der sehnsüchtig vor der Leckerlikiste sitzt, vor, und Ihr habt so in etwa eine Vorstellung, wie ich schaue…

Noch ein Bild, damit sich der Test auch lohnt und Charlotta und Guinan mich nicht wieder auf ein Versäumnis hinweisen müssen. :-) Das ist natürlich nicht Rahm, sondern Eric:

Die Spannung steigt. Was wird WordPress mit diesem Artikel, den ich vordatiert habe (jawohl! Wenn Test, dann richtig!) anstellen? Was sind Eure unbekanntesten Bücher? So viel Aufregung vor dem Wochenende war nie.

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72 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 36

  1. Ein wirklich interessanter Artikel Frau Monster, aber nach Harry Potter hat er leider nachgelassen, aber der Anfang war einfach Grandios. ;) .
    Ich habe schon eine Idee *Muuhahahahahahahahahahahaaaaaaaa……………………….

    röchel

    röchel

    Luft hohl *

    • Richtig muss es heißen: “Ein wirklich interessanter Artikel … nach Harry Potter wurde er erst richtig grandios.”
      Dieses Lektorat war gratis. Gern geschehen. :twisted:

  2. Ich abstrahiere mal (wenn auch mein eigenes Thema) und stelle euch statt einem Buch eine Broschüre vor, die wir gerade in der Einrichtung durcharbeiten, um einem unserer Kinder akut zu helfen (und ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir nur das eine betroffene Kind haben, ich hatte im Studium mal eine Statistik in der Hand, dass es in jeder Schulklasse egal welcher Schulform mindestens zwei bis sieben gibt und eine, dass jeder achte Erwachsene in Deutschland mal ein solches Kind war. Diese Statistik war älter aus den 1990er Jahren, ich bin der Meinung, dass wohl heute mehr als jeder achte Erwachsene betroffen ist).

    Die Broschüre ist eine Art Bilderbuch und heißt Was heißt “betrunken”, Mama? für Kinder ab zirka acht Jahre. Sie handelt von einem Mädchen, das versucht den Alkoholismus des Vaters zu verstehen und wurde herausgegeben von den Al-Anon Familiengruppen, den Angehörigengruppen der Anonymen Alkoholiker. (Sie wurde uns von der Mutter “unseres” Kindes geschickt, die gerade in Entzug ist, ob wir das irgendwie in Gebärden vorlesen oder vorspielen können, damit das Kind nicht so geschockt ist, wenn sie nach Hause kommt und “anders” ist.) Als Außenstehender wirkt es ein wenig merkwürdig wenn in diesem Buch explizit Al-Anon und die Anonymen Alkoholiker als Lösung angepriesen werden (es gibt ja auch andere Gruppen wie den Kreuzbund oder das Blaue Kreuz), andererseits vermute ich, dass erstellt wurde um Kindern von Menschen, die zu AA gehen zu erklären was die Gruppen sind.

    In der Broschüre/dem Buch geht es um das Mädchen Lisa, das von ihrem Bruder Peter erfährt, dass der Vater “immer betrunken” sei und das deshalb glaubt sich schämen zu müssen. (Das ist typischen für Kinder von Suchtkranken, sie glauben sie sind schuld.) Es fragt die Mutter was das genau bedeutet und die Mutter erklärt es ihr am Beispiel hoch schaukeln (was sich gut anfühlt) und Eis essen (schmeckt gut, will man mehr von). Doch Lisa merkt auch, dass die Mutter nicht “normal” ist, wenn Lisa ohne Grund angeschriien oder bestraft wird oder Versprechen nicht gehalten werden (das kennen viele solche Kinder und diese co-abhängigen Verhaltensweisen des nicht süchtigen Elternteils werden hier erklärt) und dann ist Lisa sauer und zornig und will die Wut an ihren Hund weitergeben. (Das gab’s schon 1974 in der Rappelkiste “Papi schreit Mutti an, Mutti haut mich, ich hau den Fiffi, da stimmt doch was nicht…” in Von Leuten die arbeiten müssen und davon müde werden.) Manchmal wenn die Mutter Schuldgefühle hat kauft sie dem Mädchen Spielzeug (auch das “normal”, weil man keine Zuneigung mehr ausdrücken kann oder um “ruhigzustellen”), will das Mädchen jedoch gar nicht oder das Mädchen hört “Wenn…dann…”-Streitgespräche, die es nicht versteht. Im Laufe der Broschüre lernt es, dass das mit dem Alkoholismus zusammenhängt und dass die Mutter gelernt hat, dass es eine Krankheit ist. Der Vater schließt sich AA an und schafft die Kapitulation, während dessen wird gezeigt, dass auch die Kinder und die Mutter weg von der Fixierung auf die Sucht weiterleben müssen. Bei dem Mädchen so, dass zum Beispiel gesagt wird, es muss trotzdem dem Hund füttern oder dass es gut ist wenn sie spielt oder in Ruhe liest. (Das müssen solche Kinder erstmal wieder lernen). Am Ende – klar, muss ein “Happy End” haben – wird gezeigt wie es einer Familie gehen kann wenn jemand die Nüchternheit schafft.

    (Ich finde das endlich gut deshalb, weil die heute immer früher an Suchtstoffe herangeführt werden und damit eben nicht nur selbst in Suchtgefahr sind sondern weil durch dieses “immer früher” auch gar nicht mehr der Blick entwickelt werden kann eventuell zu sehen, dass in der eigenen Familie eben etwas nicht so ist wie “überall”. Durch dieses “immer früher” ist dann eben doch überall. Und das ist eine Zeitbombe, genau wie dieser Jugendwahn für Essstörungen.)

    Vielleicht fällt mir noch ein anderes Buch ein. Der “Alexander” von Klaus Mann ist bekannt? (Ja, ich bin Klaus Mann-Fan und habe mir vieles von einer Freundin geliehen. Deshalb hattest du hier schon Mephisto und Symphonie Pathetique, beim letzteren bin ich mir allerdings nicht sicher.)

    • Dann hoffe ich mal sehr, dass die Mutter den Entzug packt. Ich habe die Scheiße ja auch durchgemacht. Also keinen Entzug, sondern, dass ein Elternteil Alkoholiker war. Schön ist das nicht… Kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass ich mir die Schuld daran gegeben hätte. Nein, das habe ich glaube ich nie getan. Zu Anfang habe ich gar nicht kapiert, dass es sich um eine Krankheit handelte, da war ich … aber ist ja auch egal. Zu warm, zu spät, zu müde, das wird sonst ein zu langer Kommentar. Musste heute mal wieder ein Vogelküken retten. Ringeltaubennachwuchs. Diese Flatterviecher halten mich gut auf Trab.

      • Ich wünsche es der Frau auch, schon alleine für den Mut zu sagen, sie hat diese Krankheit und fühlt sich deshalb derzeit nicht mehr gewachsen sich um ihre Kinder (das Kind hat noch Geschwister, die nicht in Internaten beschult werden) zu kümmern. Viele machen das vermutlich nicht, sondern irgendwie “weiter”, weil sie meinen, sie täten den Kindern was Gutes (ist jedoch destruktiv). Ich glaube, mit der Krankheit und dem kapieren ist das so eine Sache. Ich habe früher ja ab und an mal erzählt, dass meine Eltern auch nicht ganz “normal” sind. Für mich war mein gewalttätiger Vater, der ja auch versuchte meinen Bruder zu töten, immer nur bösartig. Wenn du mir als Kind/Jugendliche versucht hättest zu erklären, dass er so ein narzisstisches Psychosending hat hätte ich damit gar nichts anzufangen gewusst. Ich hab für ihn mal auf einem alten Arztbrief, den meine Mutter versteckt hatte, die Diagnose Psychopathie gelesen und ich habe jetzt noch oft wenn ich drüber nachdenke im Kopf “Das heißt jedoch nicht, dass der nicht dafür verantwortlich ist wenn er Leute würgt oder mit Gegenständen auf Wehrlose einschlägt”, denn der wusste ja was er macht und er wollte das auch. Er konnte halt nur den Impuls nicht kontrollieren. Das ist sehr ähnlich wie bei Sucht. (Der zweite Mann meiner Mutter ist trockener Alkoholiker und hat “nass” – Zitat – “auch die ein oder andere Scheiße, die ich heute bereue, gebaut” und redet darüber, was ich gut finde. Daher nehme ich mir da das Recht ein bisschen zu vergleichen.)

        Dieses Schuldgeben kommt dann zu stande wenn die Eltern sagen “Ich muss ja trinken, weil du so oder so bist”, das Kind glaubt das, es hat gar keine Wahl. Es muss ja mit diesen Leuten leben. Das wird im Übrigen sehr gut alles beschrieben in Familienkrankheit Alkoholismus von Ursula Lambrou, ein Sachbuch mit Interviews mit erwachsenen Kindern von Alkoholikern.

        • Ja, die Frau hat Bewunderung verdient. Bei meinem Vater ist es eigentlich nie so weit gekommen. Einmal, da waren meine Eltern schon geschieden, ist er weinend zusammengebrochen und hat meinem Bruder und mir erzählt, dass er weiß, dass diese Trinkerei ihn zugrunderichtet. Mein Bruder, der leider manchmal ein ziemlich großer Klugsch*** sein konnte, meinte nur lapidar: “Dann musst Du halt aufhören damit.” Damals war mir zumindest schon klar, dass das so nicht funktionieren konnte. Helfen konnte ich ihm allerdings auch nicht. Ich glaub, da war ich 15 oder 16 Jahre alt, in dem Alter hat man ja meist schon in der Schule gelernt, was es mit Sucht auf sich hat. Als kleineres Kind war er für mich einfach in dem Moment der Böse, der meine Mutter zum Heulen brachte und vor dem wir Kinder teilweise Angst hatten, wenn er z. B. ein Tür zertrümmert hatte. Ich muss allerdings sagen: Er hat NIE körperliche Gewalt gegen uns angewendet. Aber als Kind weiß man halt nicht, ob man sich darauf verlassen kann, wenn jemand wie ein Berserker herumbrüllt… Und solche Sprüche wie “Ich trinke, weil Du so und so bist” habe ich von ihm auch nie gehört. Und wenn er nüchtern war, war er eigentlich auch ein lieber Vater.

    • Ja, nicht? Dafür kriegt sie eine Eins aufs Zeugnis. Im Fach “Leser zufrieden machen mit WordPress”.

        • Juchuuuuuh!!! Darauf eine Runde kleine Scheißherzchen! ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

          • Scheißherzchen wo? Ich sehe da nur Punkte. Mach die Dinger doch mal Usher-Syndrom-habende-Leute tauglich, ja? Bitte.

              • Das bringt leider nix. Die sind zu klein für meinen Tunnel. Ich kann nur Punkte erkennen. Gibt’s die nicht in mindestens 14pt? An uns Usher-Leute denken die Entwickler mal wieder gar nicht….

                    • Oh JA! DIE sehe ich (je nach dem wie ich den Kopf halte, das muss ich bei normalem Text jedoch auch. Da ich ja alleine lebe und keine Verwandten im Umkreis von 5 km habe – Gott sei Dank! – kann mein Usher ja so beeinträchtigend nicht sein, also sieht die Kasse meinen Anspruch auf ein neues Vergrößerungsgerät nicht gerechtfertigt. Klartext: Will ich eins, muss ich es selber zahlen. Dazu hab ich kein Geld, zum Prozessieren auch nicht.).

                    • Aber Hauptsache, die Kassen haben Geld, ihre lobpreisenden Magazine zu produzieren und ab und zu mal Werbebriefchen zu verschicken. Das wird bei Vergrößerungsgeräten eingespart.
                      Das sind dann wieder die Momente, in denen mir das Essen hochkommt. Zum Kotzen. Ich habe schon mehrere ähnliche Geschichten (nicht mit Vergrößerungsgeräten, sondern mit anderen benötigten Dingen) gehört/gelesen, so dass ich mal ganz stark bezweifele, dass es sich um Ausnahmen vereinzelter bösartiger Sachbearbeiter handelt. Scheint schon eine gewisse Methodik dahinterzustecken.

                    • Da ist Methodik, mehrere. Eine geht ganz klar gegen Leute, die selbstbestimmt leben und sich nicht gängeln lassen wollen. (Da könnte mein Fall rein fallen, jedoch auch, dass mir ein früherer Studi-Wohnheim-Mitbewohner, dessen Multiple Sklerose ihn jetzt rollstuhlpflichtig gemacht hat schrieb, dass sein Rolli kaputt ging als er außerhalb seines Wohnortes wen besuchte. Die Reparaturkosten müssen wenn man kein Rezept dafür hat als Notfall von der Kasse beantragt werden. Er rief da also an, man möge ihm doch bitte wen schicken. Tat’s nicht und zwar deshalb nicht weil er sich nicht ZU HAUSE aufhielt.) Die andere hat leider schon wieder die “unnütze Fresser”-Anrüche (auch bei ALG II-Empfängern, die irgendwas brauchen, die kriegen es dann nicht, jemand der arbeitet schon, las ich ich schon mehrmals) und dann gibt’s noch die, dass für die Jungen ja Verwandten aufkommen könnten. Und diverse andere…

                      (Eine Freundin arbeitet in der Pflege, die erzählt manchmal was diverse Alte mit entsprechendem Parteibuch (nicht wegen der Parteizugehörigkeit sondern der Schicht) noch bekommen und gar nicht mehr so dringend nötig haben während junge Menschen Mitte 30/Anfang 40 oder jünger, die sie auf der Intensivstation liegen hatte sterben mussten weil sie Notwendiges nicht bekommen haben, weil sie nicht liquide genug waren. Sehr gruselig… und traurig.)

                    • Ich habe neulich auch einen Bericht gelesen. Ärzte haben anonym von Zuständen in deutschen Krankenhäusern berichtet, und auch da Fälle, dass Notfallpatienten nicht optimal versorgt wurden und deswegen bleibende Schäden davongetragen haben oder sogar sterben mussten.
                      Das ist wirklich hochgradig gruselig. So kann’s gehen, wenn die Prozessoptimierer und Controller das Sagen haben… Ich habe nicht per se was gegen Controller u. ä., und einiges ist ja auch durchaus sinnvoll, aber es darf doch nicht zu Lasten der Patienten gehen! Und da gibt es immer noch Leute, die am liebsten alle Kliniken privatisieren möchten. Was dabei rauskommt, kann man ja an Beispielen jetzt schon sehen. Interessiert aber nicht jeden.

  3. Ich schließe mich der Kröte an – gehe sogar etwas weiter: Bis “Bild einfügen … ” ist der Artikel sehr lesenswert – die amerikanische Politik ist ein gutes Thema. Nebenbei: Welchen Sieg haben die Demokraten 2006 errungen? Wurde Rahm Präsident? Getarnt als George W.? Oder was verstehe ich da nicht? Egal, ich verstehe ja auch die “Aufregung” um diesen “Eric” nicht – an den Herrn Rahm gewöhnt man sich ja …

    • Du musst die Aufregung um genau diesen Eric auch nicht verstehen. Ich würde die um Jennifer Lopez (die war’s doch wenn ich mich recht erinnere?) auch nicht nachvollziehen können. Monster könnte natürlich mal einen ganzen Artikel Hungerhaken-Möbius-Fotos bloggen, der war zwar nicht schön, hatte jedoch immerhin denselben Vornamen wie du, vielleicht ist das verständlicher, zumal wir da alle zusammen singen können ;)

      OT: Was macht endlich Jean Darque? (Ich lese zwar ab und zu bei euch, auch Wauzelwelt, doch ich komme nicht zum Kommentieren und hab auch nicht mehr den Überblick. Hier verglichen mit früher auch kaum noch.)

      • Apropos Rahm und Präsident: Ich habe eine Theorie: Sollten die Amis wirklich diese Katastrophe Shit Romney als Präsident wählen, müsste Rahm 2016 dringend als Kandidat antreten, um das dann noch weiter heruntergewirtschaftete US-Gebilde wieder in Ordnung zu bringen. :-) Rahm will aber ja partout nicht Präsident werden. Und wenn Barry gewinnt, sollte Rahm auch 2016 die Finger davon lassen, denn spätestens dann wird ein Republikaner gewählt…

        • Oh yeah! :) Hat er/sie sich mittlerweile vom Aussehen her verändert? Ich meine das war doch eine Raupe oder haben wir uns da getäuscht?

          • Das hast Du jetzt glaube ich mit der FDP verwechselt. Der FCB hat nämlich schon einen Fan. Ich weiß das ganz genau, weil ich mit ihm zusammenarbeite. Wobei er glaube ich sauer auf mich ist, weil ich in Bezug auf ein Projekt eine gegenteilige Meinung vertrete und meine, dass man es so wie er es möchte auf keinen Fall umsetzen sollte. Aber ich denke, er wird sich durchsetzen, er hat nämlich zwei hochrangige Manager hinter sich. Immerhin konnte ich eine Verzögerung erreichen. :twisted: Wenn in der Zwischenzeit ganz überraschend Hirn vom Himmel fallen sollte, könnte es doch noch eine Chance für die Vernunft geben.

  4. Ich muss schon sagen: Du liest ja ein ganz schönes Zeuchs! Hut ab, für ein solches Buch bin ich bestimmt zu blond. Aber immer noch besser, als den Richard Bach aus der letzten Woche! Solchen Büchern (wie Möwe Jonathan, bei der ich über die ersten 3 Seiten nie hinausgekommen bin) misstraue ich zutiefst.
    Eigentlich wollte ich letzte Woche mich outen, dass ich den “Kleinen Prinz” nicht mag, aber ich habe mich nicht getraut ;-)
    Ich sage jetzt schon mal Bescheid, dass ich morgen einen Artikel zu dem Thema veröffentlichen werde: http://www.sabienes.de/2012/07/07/eine-ungewohnliche-freundschaft/

    Und jetzt muss ich mal ganz blöd fragen: Wer oder was ist ‘Rahm’????

    Schönes Wochenende!
    Sabienes

    • Wobei mir dieses Buch leichter fällt als die Schmonzette, die ich letzte Woche vorgestellt hatte, und die ich ganz wacker auch zu Ende las…
      Wobei ich den Kleinen Prinzen seltsamerweise mag…
      Rahm ist der interessanteste Politiker der Welt. :-.) Ich kann das gar nicht in ein paar Worten erklären, das ist schwierig. Er war Barack Obamas Stabschef und ist nun Bürgermeister von Chicago. In jüngeren Jahren hat er einem Meinungsforscher, der ihn verärgert hat, einen vergammelten Fisch geschickt. In seiner Jugend war er ein sehr talentierter Balletttänzer und heute betreibt er mal so nebenbei Triathlon. Er ist bekannt für seinen Hang zu fluchen… Ich muss unbedingt mal einen ausführlichen Artikel über ihn schreiben, ich seh die Notwendigkeit und den Bedarf nun ganz deutlich…
      Ebenfalls schönes Wochenende!

      • Für einen aufklärerischen Rahm-Artikel möchte ich an dieser Stelle auch mal plädieren – aus reinem Wissensdurst und ohne Praktikanten-Ambitionen :p.
        Nachdem mir nämlich kürzlich auch die Story mit dem Fisch zugetragen wurde, begab ich mich halb entzündet, wenn auch noch nicht ganz Feuer und Flamme, so doch aber immerhin flackernd, ebenfalls auf die Suche nach weiteren wissenswerten Anekdoten und landete vor einem überaus Übersichtlichen Häuflein wenig beeindruckender oder lebendiger Informationen. Da muss doch mehr sein bei soviel Feuereifer.

          • Denn hattest du doch schon mal. Kram doch den einfach raus, den du damals für mein “Ein Buchstabe weglassen”-Stöckchen gemacht hattest, den wie du Praktikantin wurdest und wo Chicago nicht erwähnt werden durfte.

            Das mit den Fotos geht nur wenn es sich um Kinderfotos handelt (Schnitzel ohne Pommes als Baby, beim Schulanfang, bei der Bar Mitzwah…), sonst müsstest du ja genau so viele von Eric finden. Und über den ist keine Aufklärung nötig.

            • Der Artikel ist aber bei weitem nicht vollständig. Wenn schon, knalle ich hier natürlich quasi die komplette Rahm-Biographie rein.
              Und keine Kinderfotos. Keine Frau will Kinderfotos von Rahm sehen. :-)
              Eric-Fotos gibt es im Netz genug, da habe ich keine Bedenken. :-)

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  7. Ich habs auch geschafft.
    Übrigens lese ich gerade ein Buch, das ich bisher auch für ziemlich unbekannt hielt: “Dr. Siri und seine Toten.”
    Allerdings habe ich gerade mal bei Amaz*n nachgeschaut und gesehen, dass es seeeeehr viele Sterne von seeeeeeehr vielen Leuten bekommen hat. Ist also nix mit unbekannt. Und es gibt nich mehr davon, worauf ich mich jetzt schon freue…. :-)

    LG
    Silke

        • Also da bin ich jetzt überhaupt kein Experte. Diese ganzen “Ei”-Sachen sagen mir alle gar nix. So, jetzt habe ich mich als total hoffnungslos veraltet geoutet. Egal. :-)
          Aber “Dr. Siri” ist wirklich herrlisch…

          • Ich habe ja auch relativ lange einen Bogen um Smartphones gemacht, nach dem Motto, was soll der Quatsch, Internet auf so einem kleinen Monitor. Aber mittlerweile möchte ich es nicht mehr missen, hauptsächlich, weil ich immer mal zwischendurch meinen Reader lese, und das geht mit dem kleinen Display auch meistens super (OK, Fotobetrachtung ist natürlich auf einem großen Monitor schöner). Früher hat sich das Lesen des Feedreaders immer auf die Stunden nach Feierabend geballt, entsprechend viel habe ich verpasst, denn da hatte ich keine Zeit, das alles zu lesen. Und seit “52 Bücher” sind es ja noch viel mehr schöne Blogs geworden. :-)
            Wobei Appleprodukte imo überteuert sind. Habe zwar ein (altes) iPhone, aber das Tablet habe ich mir dann von Samsung gekauft. Es ist ja auch die Sache mit den unmenschlichen Produktionsbedingungen, die mittlerweile ans Licht gekommen sind. Wobei ich nicht weiß, wie das bei anderen Firmen aussieht, vermutlich nicht immer besser. Aber Apple müsste höhere Gewinnmargen haben und somit auch die Möglichkeiten, für bessere Bedingungen zu sorgen.

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  9. Ha! da wundert man sich, wieso dieser komische Ping-Back nicht funktioniert und stellt fest “du hast den Link vergessen, mein Michael” – ich brauche einen Michael, irgendwen, dem ich alle meine Kopflöcher in die Schuhe schieben kann…

    • Die Idee ist nicht schlecht. Man könnte sie noch optimieren und sich einen Rahm anschaffen, der einen an alles erinnert. :-)
      Es gibt aber nur einen Rahm, und der ist schon für mich reserviert. :twisted: Geht aber bestimmt auch mit anderen Männern…

  10. Mehr Rahm-Content wäre sicher ganz fürchterlich … wichtig. Da freuen der Aga und ich uns schon darauf. Und zum Nachtisch dann Eric – ein Traum. :evil: Wie eine so intelligente Frau wie Du nur derart … aber lassen wir das und wenden uns J.LOs – na, Dingens, zu :mrgreen:

    Mein Artikel kommt am Montag – ich nahm mir meine Quartalsmigräne am WE :-(

    • Hast Du mich gerade als “so intelligent” bezeichnet? Vielleicht zögere ich zum Dank den Rahmcontent etwas hinaus. :-) Ja, ich denke, das werde ich tun. Bin ich lieb?? :-)

        • Generell ist ja Mittwoch besser als Montag, insofern kann ich damit gut leben.
          Wenn man “so intelligent” in Anführungszeichen setzt, ergibt es sogar Sinn. So wie ich ja immer Bild-“Zeitung” schreibe… Faszinierend.

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  12. Viele viele Bücher gefunden und nachde ich mich durch die ganzen Millionen von Kommentaren gewühlt hab:
    Ich mag den Prinzen auch nicht, Dr. Siri ist bekannt, ich finde es aber eher langweilig, und interessante Politiker sind Mangelware, also wenn es so ein Prachtexemplar gibt, ist Aufklärung dringend nötig….

    LG Mella

  13. Ich arbeite mit noch durch die Büchertitel :) Was Dr. Siri angeht: Ich habe den ersten Band gelesen und fand ihn interessant anders. Weitere Bände würde ich auch lesen, wenn sie mir unterkommen, irgendwie mag ich ihn und seine Mitarbeiter und bin deswegen auch neugierig, wie es mit ihnen weitergeht.

    • Noch eine weitere Forderung nach einem Rahmartikel! Ralph, liest Du mit? Du siehst, dass ich da irgendwann wirklich mal ran muss. Aber ich baue dann eine Warnung direkt in der Überschrift ein, okay? :-)
      Schämen ist nicht nötig. Nicht, nachdem Du ein gewisses Rahm-Interesse geäußert hast. ;-)

      • Rahm, Rahm, Rahm, Rahm!

        Oh Gott, ich hasse Topfen so sehr! Mach nie eine Diät, wo Topfen vorkommt… ich geh mich in weiser Voraussicht, dass morgen Topfen zu essen ist, übergeben!

        • Topfendiät? Mh, lieber nicht. Dann wäre es doch besser, falls man abnehmen will, ganz viele “Besprechungen” mit Rahm anzusetzen…
          Topfen ist für Dich anscheinend, was für mich Rosenkohl ist.

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