52 Bücher, Woche 37

Halli-hallo-hallööööchen!

Und wieder ist ein neuer Freitag angebrochen, wieder ist es Zeit für ein Motto. Dieses stammt heute wieder mal vom Krötengeneral. Dass Charlotta und aga80 so häufig mit Themen vertreten sind, liegt einfach daran, dass sie viele, schöne Ideen eingereicht haben. Übrigens können immer noch Themen vorgeschlagen werden, in diesem Artikel ist unter meinem Text ein Formular. Das Vorschlagen via Formular hat den Vorteil, dass Eure Ideen für alle anderen eine dicke Überraschung sein werden, außer für mich, das ist halt der Vorsprung der Projektorganisatorin. :-)

Was hat aga80 denn für uns vorbereitet?

Jenseits des Weißwurstäquators

Wikipedia sagt zum Thema “Weißwurstäquator”:

Weißwurstäquator oder auch Weißwurstgrenze ist die scherzhafte Bezeichnung für eine gedachte Kulturgrenze zwischen Altbayern und dem übrigen Deutschland. Sie orientiert sich dabei grob an der Verbreitung der Münchener Weißwurst, die beispielhaft als Kennzeichen „bayerischer Esskultur“ dient.

Also jenseits der Kulturgrenze zwischen Altbayern und Restdeutschland… Da Bayern (ob alt, ob neu) von den dortigen Bewohnern bestimmt auch häufig als Paradies, also Garten Eden, bezeichnet wird, gibt mir das Thema die Chance, eines meiner Lieblingsbücher zu erwähnen. Um 100 Millionen Ecken zu denken, ist ja bei diesem Projekt ausdrücklich erlaubt.

“Jenseits von Eden” von John Steinbeck

Es handelt sich um eine großartige Familiensaga. Ein Teil davon wurde verfilmt, und das sehr gelungen, aber wie so häufig umfasst der Film nicht die ganze Geschichte, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, das Buch zu lesen, selbst, wenn man den Film kennt. Während sich der Film um die beiden ungleichen Brüder Aron und Cal dreht, erzählt das Buch auch die Vorgeschichte. Cal ist der rebellische Typ, der aber letztendlich auch um die Liebe seines strenggläubigen Vaters kämpft, während Aron eher angepasst ist.

Ich habe übrigens eine ganz urige Ausgabe von Bertelsmann, veröffentlicht anno dunnemals. Das Buch habe ich als Jugendliche im Schrank meiner Eltern entdeckt und verschlungen. Schon so lange her, ich muss es unbedingt noch mal lesen.

So sieht es aus:

Dieses Exemplar ist von 1961. Toll, das ist älter als ich.

Das war das. Nun dürft Ihr loslegen. :-) Habt alle ein wunderbares Wochenende! Das befiehlt Euch Eure künftige Weltherrscherin. ;-)

About these ads

88 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 37

  1. Pingback: 52 Bücher, Woche 37 | Mestra Yllana's kleine, verrückte Welt

  2. Da bin ich, wieder einmal pünktlich. Habs eh die letzten Wochen so verschlampt…
    Dafür träumt mir heute Nacht sicher von einer Weisswurstschlange…. außerem hab ich jetzt Gusto auf ne Weisswurst und ich glaub, die darf ich nicht essen…

    http://mestrayllana.at/?p=1522

    Das “uralt” Buch ist ungefähr so alt wie meine Mama… was soll uns das nur sagen?^^

  3. Also zuerst mal huldige ich den Kindern, die nicht um sieben pennen und das auch derzeit nicht brauchen weil sie Ferien haben: Around the World in 80 Days von Jules Verne. Dass ich aus der englischen Fassung vorlese ist ziemlich egal, denn ich muss es eh in Deutsche Gebärdensprache übersetzen. Ist auch mein Liebling von Jules Verne und ich bin immer noch sehr sauer auf das Unwetter das vor Jahren, da wohnte ich noch ganzwoanders und fast so blöd wie in der Miststadt, meine Penguin-Editions unter Wasser gesetzt hat – Scheißporösewand!

    Phineas Fogg, ein Engländer, geht eine Wette ein, die so bekloppt ist, dass das Buch schon deshalb in dein beklopptes Blog gehört: Er umrundet in auf die Minute genau 80 Tagen die Welt. Bedenke 1870 oder so. Concorde is also nicht. Außerdem passieren vielerlei Missgeschicke, so haben sie mit Bankräubern zu tun, retten eine indische Prinzessin vor dem Scheiterhaufen und in den USA wird Foggs Diener, der Franzose Passepartout, von Indianern entführt und muss gerettet werden. In Bayern passiert gar nichts, da hin kommen sie nämlich nicht. Am Ende glaubt Fogg seine Wette verloren, weil er die Zeitverschiebung vergessen hat und nach seiner Rechnung schon 81 vergangen sind, in London aber erst 80 (den einen Tag hat er gewonnen weil er nach Osten reiste).

    So kenne ich das noch aus den 80ern als Zeichentrick (hoffe die Tube klappt):

    Wenn ich mich recht erinnere hießen die dort bis auf die Prinzessin in der englischen Fassung anders, der Phineas zum Beispiel “Willy”. Hab es nicht oft in Kanada gesehen.

    Dann noch was: Mannheim – wo es am Schönsten ist. von Volker und Carmen Oesterreich herausgegeben. Darin beschreiben 55 mehr oder weniger prominente Mannheimer ihre Lieblingsplätze in der Stadt. (Mich hat mal wieder keiner gefragt…) Endlich nicht die Art von Büchern, die ich nun sammeln würde oder so, jedoch es ist Mannheim. Und wir sind wenn dann der Vernüftigelaugenbrezeläquator, jawohl! Es ist übrigens zum Kotzen: Es sind die ersten Sommerferien, wo wir nicht zumindest zeitweise anderweitig beschäftigt werden, das heißt ich sitze 6 Wochen rum (drei Wochen mussten wir alle bezahlten Urlaub nehmen und drei Wochen unbezahlten) und kann noch nicht mal nach Hause (weil mir ja nun drei Wochen Lohn fehlen)!!!!Argh!!! (Bitte keine Scheißherzchen jetzt, sondern wenn dann Taschentücher.)

    • Ja, ich erinnere mich noch dunkel an das Buch… Apropos Zeichentrickfilm, es gab auch mal eine Donald- und Dagobert-Duck-Variante als gedruckten Comic, die meiner Ansicht nach allerdings nicht besonders gelungen war.
      Was für ein Grind mit dem unbezahlten Urlaub. Warum können die Dich dieses Mal nicht wenigstens zeitweise anderweitig beschäftigen? Etwa Mangel an Arbeit? Da würden mich kleine Scheißherzchen auch nicht trösten. :-(

    • @Charlotta
      Schade das du, wenn du schon Urlaub machen musst, das Wetter nicht besser ist.
      Außerdem kenne ich eure Laugenbackwahren nicht, also kann ich weder zustimmen noch dir erklären, wie unrecht du doch hast.

      • Monsterle, das ist so: Sonst mussten wir ja immer Großreinemachen oder so was und haben da auch unser Geld für bekommen. Diesmal nicht. Warum auch immer. Dachgesellschaft sagt, wir haben nun alle die sechs Wochen Urlaub zu nehmen und fertig. Von uns hat jedoch keiner sechs Wochen bezahlten Urlaub. Also sitzen wir alle auch drei Wochen unbezahlt rum. Wir haben uns zwar beschwert, denn sooo toll bezahlt werden wir ja nun auch wieder nicht, kaum einer über 10€ pro Stunde netto trotzdem wir fast alle Qualis bis zum Himmel haben, und ich habe hingewiesen, dass ich sonst verdammt nochmal nicht mal eine Zulage für meine unfreien Wochenenden kriege, doch es nützt nichts. Zur Antwort kam dann etwas, das damit umschrieben werden könnte, wir möchten doch bitte daran denken, dass wir alle nur Zeitverträge haben. Ganz *toll*. In meinem Dorf macht gerade der einzige Supermarkt (der Rest ist Discounter) zu und die komplette Belegschaft (alle Ü40 aufwärts) landet auf der Straße, die sind alle ziemlich fertig. Und jedes Mal wenn ich da jetzt vorbei gehe oder nochmal rein (ich mochte die echt gerne, sehr freundlich und hilfsbereit) denke ich “Wem von euch geht’s im Dezember so?”

        aga: Die Backwaren hier (und überhaupt in NRW, selbst Ditsch schmeckt nicht wie in Mannheim) kannst du in der Pfeife rauchen. Ich zitiere die bayrische redende Weltraummaus aus 5 auf dem Apfelstern (Augsburger Puppenkiste 1981, 1986 als Buch, hab ich hier mal vorgestellt): “So a Fertigfraß ausa Plastikbeitl, kannst schier net fressn.” In Mannheim haben wir in den Quadraten überall Brezelbuden, das ist so was wie das “Nationalgericht” und die ganze Innenstadt riecht nacht Laugengebäck. Gibt mir eine Brezn oder eine Laugenstange die genau so riecht und ich gebe dir sofort Recht. DAS ist Laugen. Ohne Mist ich hatte zeitweise in der Miststadt ein Stück Hefe in der Tasche gegen das Heimweh, weil der Geruch ist für mich zu Hause. Dass wir nicht das tollste Wetter haben stört mich endlich weniger.

        • Menschen verlieren ihre Jobs, andere werden ausgebeutet … Währenddessen, irgendwo ganz anders, betont ein reicher Exkanzler wieder mal, wie wichtig seine Agenda 2010 für Deutschland gewesen sei und es uns nur deswegen nun so gut ginge…
          Ich habe ziemlich viele Eimer. Bedarf? Irgendjemand? Fassungsvermögen ab 10 Liter aufwärts, reicht also so gerade eben für ein Schröder (Gerhard oder die Familienministerin, so was von egal)-Interview oder auch eine Rede eines FDP-Fritzen…

            • Kannst du entsprechend viel fressen? Ich nicht. Oh warte, wir nehmen das Gyros aus meiner alten Mensa, das sah immer aus wie schon mal gegessen und damit wurden ein paar Hundert Leute verköstigt (ich habe immer freiwillig verzichtet, eben wegen dem Aussehen.)

              • Was nimmt man nicht alles auf sich?
                Hab da gerade einen interessanten Artikel gelesen, vielleicht verblogge ich den noch. Obwohl ich ja an sich nicht so gern über Politisches blogge… Aber da war ich doch etwas erstaunt. Allerdings nur etwas.

                • Weißt du was mich auch ankotzt? Wenn du in meiner Situation jemandem erzählst was du arbeitest meinen die du verdienst wer weiß wie viel und wenn sie dann merken, dass dir mit Glück abzüglich Miete und Nebenkosten, Strom und Heizung ein paar Hundert Euro bleiben kriegst du den dummen Kommentar “ICH würde nicht für knapp 8€ arbeiten gehen.”

                  Ich mag die Kinder, die nicht um sieben pennen, ich mag viele meiner Kollegen und ich habe mich mittlerweile an diesen Job gewöhnt (*Ich bin Schuhmacherin, verdammt nochmal!* Manchmal ärgert’s mich immer noch, scheiß auf das Diplom.) und ich versuche das beste für die Kinder zu machen was ich kann (damals für die Rotzgören in der Schule ja auch), was nicht immer leicht ist, weil man EBEN NICHT nur Erzieherin sondern auch Elternersatz ist, wenn mir jedoch einer auf die Tour kommt, dann ist das Abwertung von dem was wir da tagtäglich auf die Beine stellen. (Und meistens noch von Leuten, die nach drei Tagen das Handtuch schmeißen würden.)

                  Ich hatte übrigens die Liste mit den Neuzugängen in meinem Mailpostfach: Wir werden nach den Sommerferien zwei Katrins bekommen und – das hat mich überrascht – einen Ralf, alle so um die 9 Jahre.

                • Mich überrascht leider gar nicht, dass Du kein hohes Gehalt bekommst. Ist ja leider oft so, dass die wirklich wichtigen Berufe (z. B. auch Krankenschwester, Pfleger u. ä.) nicht gerade gut bezahlt werden.
                  Oh, zwei Katrins, mal sehen, ob die auch nicht um sieben pennen.

                • Dafür pennt die große Katrin, und das richtig. Ich habe endlich rausbekommen, warum Deine Kommentare immer im Wartezimmer Platz nehmen müssen. Ich könnte gleich noch mal einen “Ich bin bescheuert”-Artikel raushauen. Es ist nämlich so, dass ich hier eine kurze Zeitlang Probleme mit sehr widerwärtigen Kommentaren hatte. Ein völlig hirnentleertes Subjekt, für das mir selbst das Wort “Arschloch” zu schade ist, hat hier unter dem Pseudonym einer relativ bekannten Bloggerin Müll abgeladen, im Vergleich dazu ist eine Röslerrede hochintellektuell.
                  Jedenfalls hatte ich daraufhin bestimmte Begriffe geblockt. Und WordPress erkennt nicht nur die Begriffe als ganzes, sondern es reicht schon, wenn ein Teil des Wortes vorkommt. So geschehen mit Charlotta, der geblockte Begriff war nur ein kleiner Teil davon, reichte aber.
                  Ich habe den Begriff nun mal aus der Liste entfernt und hoffe, dass Besserung eintritt.
                  Bei WordPress steht ja sogar, dass auch Wortbestandteile berücksichtigt werden, aber irgendwie hatte ich das nicht mehr auf der Reihe. Es erklärt aber, warum sogar manchmal meine eigenen Kommentare gesperrt wurden.
                  Bescheuert. Ich sag’s ja. Bzw. Ralph sagte ja, dass ich nicht bescheuert sei, sondern nur anders denke. :-D Schade, dass ich öfter mal gar nicht denke…

                • Gehalt kriegen die meisten von uns gar nicht. Gehalt ist bei uns Festbetrag egal wie viel du da bist. 90% von uns bekommen Lohn und zwar genau nachdem was auf der Stempelkarte steht (wir haben so ein Elektroding, sieht aus als hätten es Kraftwerk gebaut, da müssen wir immer wenn wir kommen und gehen uns einloggen, ist jedoch lustig). Das Blöde ist, wenn du kommst und an dem Ding nicht vorbei musst…

                • Die kleinen Katrins haben nicht um sieben zu pennen! Das geht mal gar nicht!

                  Ein Kind das nicht um sieben pennt
                  Und nachts noch durch die Wohnung rennt
                  Das immer wenn’s ins Bett soll schreit
                  Wird trotzdem groß und doch gescheit

                  (Rappelkiste Das Lied von dem was jeden Abend passiert 1974, Autoren Kristov Brändli und Jürgen Tamchina, gesungen hat meines Wissens nach Peter Kirsch)

                  Die können nicht klein und ungescheit bleiben! Wo kämen wir denn da hin?!

                  Wegen der Kommentare: Wenn’s nur das ist… Zimti hatte doch letztens Jahr auch so’n Ekel und ich meine die Momos hätten einen Link auf ihrem Blog zu einem anderen Blog das den Schaden den der Spinner angerichtet hat dokumentiert (falls es derselbe Geistesgestörte war).

                • Meine kleinen Namensvetterinnen sind bei Dir in besten Händen und werden ganz bestimmt um sieben noch hellwach sein.
                  Eine elektronische Stempeluhr haben wir auch. Sie begrüßt uns mit “Guten Tag” und verabschiedet uns mit “Auf Wiedersehen” (nur im Display, zum Glück nicht akustisch, denn dann hätte man es irgendwie hinkriegen müssen, das “Guten Tag” leicht ironisch klingen zu lassen).
                  Diese Ekelkreatur war mit ziemlicher Sicherheit das Ding, von dem auch die Momos berichten. Anscheinend ist fast jedes Blog mal dran, mit diesem … Etwas … in Berührung zu kommen. Bah, ekelhaft!

        • Ja liebe Charlotta dann musst du wohl mal deinen Schatz schnappen und eine schöne City Tour durch München incl. Brezen Verkostung machen.

          • Wenn du zahlst lieber Aga, dann machen wir das sicher mal. :mrgreen: Gibt’s in der Pinakothek Führungen in Gebärdensprache? Klär das doch bitte, ja?

            Allerdings: so weit ich weiß verdient ihr Physios auch nicht alle wer weiß was. (Zumindest hier: Ich war nach meinem Armbruch letztes Jahr im Januar in Düsseldorf bei einem wirklich sehr guten Physiotherapeut in einer gemeinschaftlichen Praxis, der erzählte mir, dass mehrere von denen zwischen mehreren Praxen pendeln um genug zum Leben zu haben. Noch so ein wichtiger Beruf, der sehr viel und sehr intesiv Eingehen auf Menschen erfordert und finanziell… Ich habe auch schon Anzeigen gesehen wie “Suche Krankengymnast/Physiotherapeut für Praxis in Soundso auf 400€-Basis”… Wenn man bedenkt was ihr euch fortbilden müsst und dass es sicher nicht immer einfach mit den Patienten ist, dann ist das Hohn.)

            • Ja es gibt viele, die sich zur Freiberuflichkeit nötigen lassen, das bietet dem Praxisinhaber maximale Flexibilität, aber das ist für den Therapeuten so richtig scheiße und mündet dann in solchen Arrangements die du beschrieben hast, ich habe mich nie darauf eingelassen, auch wenn man auch versucht hat mich dazu zu NÖTIGEN, aber bisher habe ich immer 40-38h Stellen gefunden, bei Frauen meines Alters bekommen viel Praxisinhaber Alpträume, mit ende 20 oder bei mir 31 könnte ja ein Kinderwunsch kommen, das bringt viele zu Freiberuflichen Laufbahnen, oder Zeitarbeitsverträgen. Das habe ich alles schon gehört und gesehen … bei kleinen Praxen und wenn der Chef/in sich nicht vor Zeugen verplappert, hat er ja nix zu befürchten.

              • Ich glaube, das ist bei Frauen in dem Alter generell ein von Arbeitgeberseite gesehenes Problem mit diesem “Sie könnten schwanger werden”, es gab ja auch mal ne Zeit, da durften die das in Bewerbungsgesprächen fragen. Ist mir passiert als ich mich zum ersten Mal auf eine Schuhmacherstelle beworben habe (da wusste ich nicht, dass ich mich da schon hätte wehren können, ca. 2002/03). Der hat mächtig dumm geguckt als ich ihm gesagt habe, ich bin nicht gut in Kinderschuhen, ob ich aussähe als wolle ich mich vor meiner eigenen Leibesfrucht bis auf die Knochen blamieren. (Ich kann/konnte sie, waren allerdings nie meine Meisterleistungen.)

                Das mit dem Freiberuflich ist total scheiße, denk ich mir. Eine frühere Dolmetscherin von mir ist freiberuflich gegangen (worden) als die Aufträge zurückgingen kam sie noch nicht mal zurück in die gesetzliche Krankenversicherung und darf sich jetzt vom Jobcenter schikanieren lassen. Ist auch so ein Job wo du am besten 48h am Tag ackern musst und immer sozial und unter Einsatz sämtlicher körperlichen Kräfte… (Tendovaginitis zum Beispiel gilt da als Berufskrankheit und kann gut 4-5 Mal jährlich auftreten.)

                • Es ist unglaublich, was bei uns an Ausbeutung (ja, ich nenne das so, auch wenn das immer ein bisschen nach Sozialismus/Kommunismus klingt, aber egal) möglich ist. Und wenn mal irgendwo zumindest ein bisschen was verbessert wird (Zeitarbeitsfirmen), dann wird halt anders getrickst (Werkverträge).

                • Ja super aber das heißt bei den Krankenkassen nicht Ausbeutung, sondern Wirtschaftlichkeit, es ist nur eine Frage wie das nach unten durch gereicht wird!

                • Klar nennen die das anders… Einmal Sprachweichspülgang für unangenehme Tatsachen, bitte. Bestimmte Politiker können das gut, aber auch Wirtschaftsbosse, Lobbyisten…

  4. Pingback: 52 Bücher, Woche 37 Jenseits des Weißwurstäquators « Unsinn und anderes

  5. So habe Fertig, in vielerlei Hinsicht.

    @Monsterle du hast da ja ein schönes altes Schätzchen ausgegraben.

    Ach ja ich bin dann mal übers WE bei einem Welterungskongress in der Nähe von Dresden, das so schlecht mit den öffentlichen angeschlossen ist, das ich mir mal wieder ein Auto ausleihen musste.

  6. Für uns Hamburger ist der Weißwurstäquator aber deutlich weiter oben angesiedelt… eigentlich so südlich der Elbe, aber von dieser Auffassung werde ich wohl abrücken :-)

      • Ich glaube, damit hat es gar nichts zu tun, das wir München seine Schönheit absprechen. Wobei natürlich HH die schönste Stadt Deutschlands ist *duckundwech*

        • Stimmt nicht. Mannheim! :mrgreen: (Schon allein weil MA nur durch eine Brücke von der gefühlt runtergekommenste Stadt überhaupt, LUDWIGSHAFEN getrennt ist.)

          Wozu ich ganz ehrlich sage, ich bin nicht objektiv. Dadurch, dass ich zwangweise aus Mannheim und damit zu Hause wegmusste (jede zumutbare Arbeit bla bla… “Und in NRW gibt’s Arbeit, die Sie kriegen können also bewegen Sie Ihren A… da hin!” Nicht ganz so drastisch formuliert, jedoch so ähnlich) reicht für mich keine andere Stadt dran, egal wie toll sie ist.

          • München hat bestimmt auch viel Schönes, aber der große Fußballverein der Stadt gehört definitiv nicht dazu. :twisted:
            Welches die schönste Stadt der Welt ist, da will ich mich ja gar nicht weit aus dem Fenster lehnen; ich weiß aber, welche den erotischsten Bürgermeister hat — nein, hier liegt Hamburg nicht vorn, aber immerhin ist besagte Stadt eine Partnerstadt von Hamburg.

          • @Momo & Charlotta

            Ich mag eigentlich Halle/Saale die Stadt wird leider nur von einer Immobilie Namens Leipzig so richtig runter gezogen ;) , sorry liebe Leipziger aber das ist nun mal so.

            • Halle/Saale soll ganz schön sein, war nie da, wird mir jedoch erzählt. Ich mag Schwerin endlich ganz gern. Blöderweise ist das Schloss jedes Mal zu wenn ich da bin, was nur alle paar Jahre ist (jetzt fast schon 10 Jahre).. Ich hab da gern am See gesessen.

                • Auf jeden Fall. Wenn ich da an die Baustellen von Hamburg Wasser denke, da sind teilweise riiiiesige Rohre, Kinder könnten da locker aufrecht durchlaufen . Müsste ein Riesenspaß sein.
                  Eine Baustelle habe ich neulich auch mal fotografiert, aber auf den Fotos kommt das nicht halb so imposant rüber. Mag auch mit meinen beschränkten Fototalenten zusammenhängen. Doof.

      • Oh ja. Eines der Bücher, die ich immer mal wieder lesen kann.
        Ich hatte zuerst (mit 15 oder 16) das Buch gelesen und dann irgendwann den Film gesehen und war furchtbar enttäuscht, das dieser nur so einen winzigen Ausschnitt der ganzen Geschichte abhandelt. Naja, wenn man das vorher weiß und sich damit abfindet oder wenn man das Buch gar nicht kennt, dann ist es natürlich trotzdem ein toller Film. Allein schon James Dean…

        • Ich glaube, wenn man das ganze Buch hätte verfilmen wollen, hätte man einen Film mit sehr viel Überlänge. Okay, ging bei “Giganten” ja auch… James Dean ist in dem Film großartig. Meine Lieblingsreihenfolge der JD-Filme:
          1. Jenseits von Eden
          2. Giganten
          3. Denn sie wissen nicht, was sie tun
          Es sind alles tolle Filme.
          Auch sehr lesenswert von John Steinbeck ist “Früchte des Zorns”. Auf meinem SuB liegt von ihm “Die Reise mit Charley”.

          • Oh ja, Früchte des Zorns… Das hab ich mir auch mal aus Papas Bücherschrank gemopst und verschlungen. War da aber definitiv noch etwas zu jung und unwissend, um die ganzen Zusammenhänge, also den historischen Hintergrund mit der großen Depression usw. zu kennen und das ganze entsprechend zu verstehen. Sollte ich vielleicht heute nochmal lesen.

  7. Wie konnte ich diesen Post so “lange” übersehen. Haben. Gehabt haben. Aus “Jenseits von Eden stammt überhaupt mal mein allerliebstes bestes und weisestes Lieblingszitat.
    “Sometimes, a lie is told in kindness. I don’t believe it ever works kindly. The quick pain of truth can pass away, but the slow eating agony of a lie is never lost.”
    Als Ganzes hat es mich nicht ganz so doll vom Hocker gehauen. Aber auch mein Exemplar hat eine Geschichte, wenn auch schon kein Deckblatt mehr: Für eine Art literarisches Quartett, welches in Wahrheit ein Trio war, sollte ich das mal für die Schule durchlesen. In der Gruppe landete ich, weil ich mich für “White Teeth” von Zadie Smith gemeldet hatte, welches ich wiederum als Fernsehzweiteiler bei meiner Alkoholiker-Gastmutter im neuseeländischen Fernsehen angeschaut hatte.
    Ich hatte gerade drei Seiten aus dem mir freundlicherweise von meiner Englischlehrerin ausgeliehenen, zerfledderten taschenbuch gelesen, als (zu meiner enormen Erleichterung) das Mädel, das “East of Eden” vorstellen sollte, in den Geschichts-LK wechselte. Steinbeck war damit vom Quartett-Tisch. Das Buch hatte ich allerdings immer noch, und es war mit eines der ersten, dass ich sofort durchlas – sobald ich die letzte Schulstunde meines Lebens hinter mir hatte, und mich nie wieder jemand zwingen würde, ein Buch zu lesen.
    Inzwischen, vorzugsweise beim Umziehen oder Umräumen, wenn es mir wieder in die Hände fellt, denke ich an meine Lehrerin und daran, dass sie eigentlich gar nicht so schrecklich war, wie wir alle uns eingeredet haben. Die hatte schon auch echt gute Ideen…

    • Schönes Zitat. Ich muss das Buch wirklich noch mal lesen, es ist schon viel zu lange her…
      Ja, im Nachhinein erkennt man, dass manche Lehrer es gar nicht so böse mit einem meinten… Altersweisheit eben. :mrgreen:

    • Kann nicht manchmal aber auch die “direkte (nackte) Wahrheit” eine tödliche Sache sein? Ich weiß nicht, ob es wirklich gnädige Lügen gibt; aber ist nicht “dumm” und glücklich sterben erheblich angenehmer als im Wissen des völligen Desasters? Mal so, mal so, denke ich …

      • Sehe ich ähnlich. “Unwissenheit ist ein Segen.”
        Es gibt eine Spongebob-Folge, in der Patricks Gehirn aus versehen mit einer “Hirnkoralle” vertauscht wird, infolgedessen ist er plötzlich hyperintelligent. Und dann ganz schnell kreuzunglücklich. Und dann befindet er, dass er lieber wieder dumm sein möchte und dafür glücklich. Meine These ist, wahrhaft weise ist man erst, wenn man wirklich bereit ist, sein “Denkvermögen” gegen völlige Naivität und Unbeschwertheit einzutauschen. Ich für meinen Teil werde jedenfalls in diesem Leben nicht mehr an den Punkt kommen.

        Was das Zitat angeht beziehe ich das aber eher auf die Frage nach Aufrichtigkeit und Vertrauen zwischen zwei Menschen. Im Nachhinein herauszufinden, dass man belogen wurde – auch wenn es gut gemeint war – ist für mich (persönlich) eine unglaublich harte Nuss; da ich zu den Leuten gehöre, die zwar verzeihen, aber nicht vergessen können. Selbst wenn ich es hinter mir lassen möchte, kann ich nichts dagegen tun, dass ich mich daran erinnere, wenn jemand mich in der Vergangenheit enttäuscht oder verletzt hat.

        • Wenn das Zitat die von Dir beschriebene Situation bezeichnet, ist es sehr war; das denke ich auch. Und Du beschreibst ein “typisches” Verhalten von Männern und Frauen: Frauen verzeihen, vergessen aber nie. Männer vergessen, verzeihen aber nie. Ein Rückschluss daraus wäre, dass Frauen die “Hirnkorallen” besitzen und Männer glücklicher sind …

          • Ich meinte “wahr” – nicht “war” – nichtwahr … Hilfe, ich bin ein Legastheniker … aber ein glücklicher :mrgreen:

            • Eine gewisse Unwissenheit sorgt bestimmt für besseren Schlaf… Wenn ich so einige Leute sehe, die völlig ignorant durchs Leben gehen — teilweise haben die das einfacher. Dafür aber die Mitmenschen nicht, jedenfalls, wenn ich der Mitmensch bin, der sich anhören muss, dass man ja nur die Privatsender guckt und die Bild-“Zeitung” liest… ähm… anguckt. Lesen ist da wohl das falsche Wort.
              Wobei ich weiß der Himmel nicht frei davon bin, auch mal in den Ignoriermodus zu schalten, ich würde sonst durchdrehen. Wenn ich nur die Hälfte von dem lesen würde, was z. B. jeden Morgen in den NachDenkSeiten verlinkt wird, hätte ich schon 10 Magengeschwüre. Es reicht ja schon, die Anmerkungen zu lesen. Es gibt Tage, da scrolle ich sofort weiter, wenn ich das im Reader hab.
              Außerdem bin ich HSV-Fan = zusätzliches Magenproblempotential… ;-)

              • Ach so, das Thema “Frauen verzeihen, vergessen aber nicht…” Ich habe das Verzeihen jedenfalls nicht erfunden (nicht, dass ich es gar nicht kann, aber ich tue es nicht immer, es kommt auf die Heftigkeit des Ereignisses an, wobei allein ich den Grad der Heftigkeit definiere), anscheinend gelten also für Monsterfrauen andere Eigenschaften… :-)

                • Mein Gedächtnis ist auch Elefantös … aber für DarkJohanns gilt sicher das Gleiche, wie für Monsterfrauen.

                • Bei mir isses ja leider so, dass ich, je lieber ich jemanden mag, umso empfindlicher werde. :-( Also hauen auch Kränkungen, die ich bei anderen Menschen eher wegstecken würde, mehr ins Monstergemüt rein. Dann rauft man sich mehrmals wieder zusammen, aber irgendwo, gar nicht so tief unten, sind die Vorfälle gespeichert, es summiert sich, und irgendwann hat das mit dem Verzeihen irgendwie keinen Sinn mehr, denn dann kommt wieder was Neues, das muss gar nix Schlimmes sein, aber sofort drängen sich im Hirn die alten Ereignisse nach vorn und quaken rum.
                  Schon Mist, wenn man zu empfindlich ist. Ich habe ja schon an mir gearbeitet und mich etwas gebessert, aber wirklich optimal ist das noch nicht. Hat mich auch schon die ein oder andere Freundschaft gekostet.
                  Andererseits: Man muss sich ja auch nicht alles gefallen lassen, und wenn einem wirklich was an dem Menschen (bzw. Monster) liegt, kann der andere ja auch mal bei bestimmten Sachen etwas Rücksicht nehmen… Umgekehrt tue ich das nämlich auch. Zumindest glaube ich das, und ich hoffe, dass ich da nicht eine total verzerrte Selbstwahrnehmung habe.

    • :-)
      So muss das sein. “Fellmonster” ist so gesehen ein guter Name. Mit “Kröte” geht ähnliches nicht so gut, da könnte man höchstens das Wort “Tröte” mal umbriegeln…

  8. Pingback: 52 Bücher – Woche 37 › Buchkritik.org

    • JA! Dir gefällt Hamburg besser! 100 Millionen Pluspunkte! :-D
      Doch, Bayern hat schon schöne Ecken, keine Frage. Ich mag nur den einen Fußballverein nicht, und die CSU ist auch eher zum Abgewöhnen. Aber die bumm film residiert in München, das gleicht einiges aus. ;-)

  9. Pingback: Italien beginnt gleich hinter Kassel – Projekt 52 Bücher

  10. Endlich mal ein Buch, das sogar älter ist als ich: Jenseits von Eden. Das es so etwas noch gibt :-D Gut, Jenseits von Eden kann es natürlich tatsächlich überall geben, bzw. kann das überall sein. Sogar in MA (Charlotta, Grüße ;-) ). Aber war der Garten Eden wirklich soooooo toll? Ich meine, immerhin gab es dort Schlangen …

    Egal – dieses Thema war interessant>/em> und es war gut, dass ich zunächst nicht in die Strümpfe gekommen bin. So habe ich immerhin einen aktuellen Bezug gefunden …

  11. Pingback: Subkultur vs Hochkultur - Weißwurst vs Currywurst | Glotz_net

  12. Ich schlug in jeglicher Hinsicht irgendwie über die Stränge – nur das mit dem Buch, das kam diesmal etwas zu kurz… ich bitte da mal eben nachsichtig drüber hinwegzusehen – und über den Rest auch – die Zeit drängte schließlich mittlerweile und da ich als Wurst-o-Phobiker gleich Magenkrämpfe bekam, also dis übertrug sich irgendwie :p

    P.S. Wer sagt denn das es in Eden keine Limetten gab? Frau Dr. Dr. strg-c, die Quellenverweigerung bei solch brisanten Themen ist ein wirklich gravierender Nackenschlag aufs Knie von Neugierigen

    • Das ist ein schöner Beitrag, den ich wie immer sehr gern gelesen habe. Die Abschweifungen haben ja schon Mythenmetzsche Qualitäten. :-) (Zamonienkenner wissen, was gemeint ist.)

      In Eden gab es vermutlich keine Limetten, denn ansonsten hätten Adam und Eva doch mal einen Caipi getrunken? Oder fanden sie womöglich Limetten, waren aber zu tüffelig, die anderen Zutaten zu organisieren? Das Standardwerk, welches von Schlangen, Äpfeln und all so was berichtet, lässt uns diesbezüglich leider im Dunkeln stehen. Ich als seriöse Wissenschaftlerin sage: Das steht da nicht, dann gab’s das auch nicht, denn ansonsten wäre derartig Epochales bestimmt erwähnt worden.
      Kann aber auch sein, dass alles letztendlich daran scheiterte, dass die XXL-Caipigläser noch nicht erfunden waren…

  13. Zu den wahren Zamonienkennern würde ich mich noch nicht zählen, aber jüst heut ist der dritte Band, welcher eigentlich den vierten darstellt, da ich den zweiten jedoch dummerweise zunächst überspringen musste …also rein zähltechnisch ….naja, wie dem auch sei – arg angefixt bin ich und freue mich nun auf ein hoffentlich schön verregnetes Wochenende voller zamonischer Wunderwerke :D

      • Zunächst hegte ich ja Bedenken, weil die Vorab-Info, es sei eine Mythenmetz-Übersetzung, in mir die Angst regte, liebgewonnene Charaktere missen zu müssen (schon vom zeitlichen Ablauf her), allerdings löste sich das alles rasant in Luft auf. Die Großartigkeit kann ich nur bestätigen, obwohl es schon perfide ist, Bücher derart fesselnd zu schreiben, dass man sie zunächst förmlich einsaugt und dann hundert Seiten vor dem Schluss schon wehmütig dem Ende entgegenzittert (aber eben auch fiebert).

        • Wer hätte gedacht, dass Moers solch großartige Bücher schreiben kann? Dass er Phantasie hat, war zwar vorher schon klar, aber so eine überschäumende? Und ich mag ja auch seine Illustrationen in den Zamonienbüchern sehr. Die schönsten habe ich mir sogar eingescannt. Ja, ich habe einen Knall, ich weiß. :-)

  14. Pingback: Jenseits des Weißwurstäquators – 52 Bücher — wauzelwelt

  15. Pingback: Italien beginnt gleich hinter Kassel – Projekt 52 Bücher

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s