Das war eine Blogparade, die ich bei Silke entdeckt habe und bei Kito & Maya ihren Ursprung hatte (übrigens ein sehr schönes Hundeblog). Bin für eine offizielle Teilnahme zu spät dran, aber das soll mich nicht davon abhalten, diese schöne Idee zu klauen.
Also zehn Sachen über Hutze und Hursch, das dürfte einfach sein. Beginnen wir mit der Hurschdame.
- Die Hurschdame liebt Flauschis. Das sind ihre allerliebsten Spielsachen. Wenn ich nach einem mehr oder weniger harten Arbeitstag aus der Anstalt nach Hause komme, gibt’s erst mal an der Treppe ein Begrüßungsküsschen. Dann flitzt sie los und schnappt sich ein Flauschi, um damit wie verrückt durch die Gegend zu rennen. Nun heißt es erst mal ein bisschen Zerrspiele mit ihr zu spielen.
- Der Hursch ist brötchen- und brotsüchtig! Wochenende gibt’s frische Brötchen, das ist Gesetz, und sobald die Brötchentüte ausgepackt wird, hebt ein Freudengeheul an, das schnell in ein Drängelbellen übergeht, wenn das Brötchen nicht schnell genug zu ihr wandert. (Ja, ja, falsche Erziehung, ich weiß. Mir egal, ich find’s gut so.)
- Hursch ist ein Pattexhund. Nach Feierabend (nach Begrüßung und Zerrspielen) geht’s in den Garten, wo sie die ersten Minuten nicht von meiner Seite weicht. Ich komme kaum vorwärts, weil sie sich an meine Beine kuschelt. Erst mal ganz viel knuddeln, danach darf ich dann vielleicht mal ein paar Schritte weitergehen…
- Sie rotiert, wenn es heißt “spazierengehen”. Dann dreht sie sich tatsächlich vor Freude im Kreis. Herrlich.
- Sie liebt es, in der Nähe ihres Hutzerichs zu schlafen, gern auch mal mit ihrem Kopf auf seine Seite gekuschelt.
- Als es noch ging (vor ihren Bandscheibenvorfällen) war “Hoppball” ihr liebstes Spiel: Ich habe einen relativ weichen Gummiball zu ihr geworfen, den sie mit ihrer Schnauze zu mir zurückgeköpft hat.
- Die arme Maus hat mittlerweile eine ziemlich dicke Krankenakte, aber bisher alles sehr tapfer durchgestanden, und ihre Medikamente nimmt sie auch immer brav (muss halt mit was Leckerem verknüpft sein, dann läuft das schon).
- Damals wollte ich ja eigentlich einen pechschwarzen Cocker. Dann sah ich sie, die schwarz-lohfarbene Puschelmotte, und die Sache war klar.
- Kartoffeln liebt sie fast so sehr wie Brot und Brötchen.
- Sie ist der Inbegriff der Puscheligkeit.
Und nun die Flachlandhutze.
- Der Herr Hutzerich liebt seine Bälle. Was passiert, wenn man ihm einen neuen Ball schenkt und gleichzeitig eine leckere Knabberstange gibt, sieht man auf dem Bild oben: Der Ball wird nicht aus den Augen gelassen. Fast immer bringt er auch nach dem Toben im Garten einen seiner Bälle mit in die Wohnung. Meistens nimmt er sie dann aber auch wieder mit raus.
- Wenn er etwas zu knabbern bekommt, z. B. Schweineohr o. ä., dann verbuddelt er es häufig im Garten. Nach 1 bis 3 Wochen wird das ganze wieder ausgebuddelt, hin und wieder aber erst mal liegen gelassen, so dass ein kleiner schwarz-lohfarbener Blitz kommt und sich das Knabberdingens schnappt. Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Ist es Superman? Nein, es ist der Hursch!
- Wenn der Rasen auch nur geringfügig feucht ist, weil es vielleicht mal drei Tropfen genieselt hat, spielt Herr Zartpfote nicht mehr auf dem Rasen, sondern ich muss mit ihm direkt vorm Haus, wo einige Platten liegen, Fußball spielen. Würde das jemand beobachten, würde er wohl denken: Die sind doch bekloppt, so’n großer Garten, aber spielen in der kleinsten Ecke.
- Er ist aber nicht generell wasserscheu. Wenn wir an der Elbe sind, wird auch schon mal im Fluss geplantscht. Auch gibt es irgendwo im Blog Beweisfotos, wie er durch große Pfützen rauscht. Man muss das nicht verstehen…
- Er liegt häufig auf dem großen Kissen direkt neben meinem Schreibtischstuhl. Manchmal drehe ich den Kopf nur ganz leicht, um ihn anzugucken — sofort fängt er an, mit dem Schwanz zu wedeln und dreht sich etwas auf den Rücken, damit ich ihm den Bauch kraulen kann. Das liebt er.
- Er kommt von der Tierhilfe aus einem kleinen Ort namens Klein Sien. Kennt kaum ein Mensch, liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Klein Sien hat nicht mal einen eigenen Wikipedia-Eintrag.
- Selbst bei der Hitze, die hier in den letzten Tagen herrschte, hat er sich trotzdem oft in die pralle Sonne gelegt. Man muss das nicht verstehen… (Ich habe ihn da natürlich immer schnell gerufen; nicht, dass er einen Sonnenstich oder so was bekommt…)
- Er ist sehr schlau und lernt schnell, ist aber auch recht eigensinnig. Vor allem ist er aber ein ganz lieber Kerl. Wenn ich traurig bin, stupst er mich mit der Pfote an und guckt besonders lieb.
- Er jagt leider Vögel, allerdings nur, wenn ich nicht direkt neben ihm stehe. Ist das der Fall, weiß er, dass es Schimpfe gibt… Die gibt es zwar auch, wenn ich weiter weg bin, aber das wird nicht so ernst genommen…
- Wenn ich nach Hause komme, ist bitte schön das erste, was zu tun ist, eine Runde Fußball zu spielen. Wozu hat man so schöne Bälle?
Ich bin sehr froh, dass ich zwei so tolle Flauschmonster bei mir habe.












Ich bin zwar von der Katzenfraktion, aber habe gerade mit Begeisterung die wundervollen Beschreibungen Deiner beiden Hunde gelesen. Ich wollte immer einen Hund, die Katzen waren eigentlich mehr eine Verlegenheitslösung, weil Hund nicht ging. Nach nun über 20 Jahren und Katzentiere Nr. 3 und 4 (meine Oldies sind beide fasst 19 geworden) bin ich beides… hunde- und katzenverrückt.
Katzen mag ich auch sehr gern, als Kind war ich sogar eher Katzen- als Hundemensch, was sich geändert hat, als ich mich nach der Scheidung meiner Eltern um die Sheltiehündin gekümmert habe. Und sie sich um mich armes Scheidungskind.
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spannend fänd ich ja als 11. Frage:
wo kommen die Namen Hutze und Hursch her?
Das ist so:
Der Hursch tarnt sich zwar als Cocker Spaniel, ist aber in Wirklichkeit ein Hirsch, jedenfalls ein bisschen. Daraus ergibt sich die Formel: Hirsch + Hund = Hursch. Beweisfoto:
http://fellmonster.files.wordpress.com/2008/10/hursch3.jpg
Die Hutze ist eine Flachlandhutze und sehr entfernt mit der Berghutze aus Zamonien verwandt.
haha, das HirschHundFoto, herrlich!
Und das “Geweih” hat sie sich selbst “aufgesetzt”, das war nicht gestellt…
Moi, das Hursch-Foto ist vielleicht süß! Man erkennt wirklich den Hirsch in ihr, bei näherer Betrachtung kann man es aber auch bei den anderen Fotos nicht abstreiten!
Molly ist eine Meisterin der Tarnung. Das muss sie auch sein, das wird noch mal sehr nützlich bei der Welteroberung sein. Da denkt so ein fieser Krötenspion: “Ach, ein kleiner Hund, der tut mir nix”, und wupps — nimmt Molly die Kröte mit ihrem Geweih aufs Korn.
hach, ein schöner post! ihr drei habt euch gefunden!
Ja, wir sind ein Knuddeltrio.
Ich bin so froh, dass ich zwei so tolle Hunde gefunden habe. Auch die Hunde, die ich davor hatte, waren immer superlieb. Ich bin in der Hinsicht ein Glücksmonster.
Ihr seid ein Dream Team!
Ein schönes Stöckchen ist das.
Nimm doch das Stöckchen auch mit, wäre sehr interessant, noch mehr über die Langnasen zu erfahren.
Jetzt liegen sie gerade wieder aneinandergekuschelt auf ihrem großen Kissen, das direkt neben meinem Schreibtischstuhl liegt.
Ja, es sind Traumhunde, ich frage mich oft, womit ich diese tollen Knuddel verdient habe. Vermutlich gar nicht, habe einfach riiiiiesengroßes Glück gehabt.
Hachz! Da wird mir ganz puschelig ums Herz. Eine Runde Scheissherzchen für euch drei:
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Danke schön! Juchuuuh, scheiß Herzchen!