52 Bücher, Woche 44

Oh, Schnapszahl. Dann mal prost. Warum habe ich eigentlich das Geistige-Getränke-Motto nicht heute gebracht? Da habe ich mal wieder nicht aufgepasst!

Egal, kommen wir zum Thema. Es ist von Charlotta und heißt

Reiseführer

Habe irgendwo ein paar Reiseführer über Virginia rumliegen, finde ich aber gerade nicht, also muss wieder die Um-1000-Ecken-Denkerei herhalten. Ich biete

“Irisches Tagebuch” von Heinrich Böll.

Kein klassischer Reiseführer, eher ein Reisebericht. Ich mag das Buch, gerade, weil es nicht der üblichen “Das muss Touri gesehen-haben”-Literatur entspricht. Nach Irland würde ich auch gern mal, ist allerdings mit Hunden nicht so einfach…

Das war’s auch schon von mir kurz und knapp. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

(Fast) ausgeglichen…

Im letzten Spiegel war ein Test, ob man eher introvertiert oder extrovertiert ist. Bei mir ist das quasi fast ausgeglichen:

Von 15 “Introvertiert”-Fragen habe ich nur 13 ankreuzen müssen, dafür bei den “Extro”-Fragen (auch 15), die Wahnsinnsmenge von 1. Also alles im schönsten Gleichgewicht. ;-)

So in etwa war mir das vorher schon klar, ich weiß ja einigermaßen, wie ich ticke. Das ist doch wenigstens mal ein deutliches Ergebnis, nicht so’n Wischi-Waschi-Kram. :-)

Und jetzt können wir darüber nachdenken, wohin der Weg des ehemaligen Sturmgeschützes der Demokratie hinführen wird, wenn die jetzt auch mit solchen Tests anfangen… Manchmal frage ich mich, was Augstein sagen würde, wenn er aus dem Grab springen könnte und ihm jemand einen aktuellen Spiegel in die Hand drücken würde. Wobei der Artikel über “die Unauffälligen” ansonsten nicht so schlecht war, einiges war recht interessant. Immerhin wurden mal solche Aktivitäten wie Brainstorming und Gruppenarbeit kritisch beleuchtet. Das ständige Gefasel von Teamwork ging mir schon immer auf den Keks… Häufig passt das gar nicht, aber Hauptsache, es steht in jeder Stellenausschreibung, selbst, wenn man hinterher sein eigenes Aufgabengebiet beackert und nur in Ausnahmefällen in einer Gruppe arbeitet. Idiotisch.

52 Bücher, Woche 43

Das Projektende rückt immer näher… Zeit, sich langsam mal darüber den Kopf zu zerbrechen, ob und wie es weitergehen könnte. Mehrere Möglichkeiten drängen sich auf: Eine Art Verlängerung (Mottos hätte ich noch ein paar), ein neues “Projekt 52″ (genauso oder in abgewandelter Form) — oder auch mit Folge 52 das Projekt wirklich zu beenden.

Meinungen? Anregungen?

Jetzt aber erst mal zum Motto. Habe mal wieder was vom Krötengeneral genommen. Charlotta und er waren die fleißigsten Themen-Einreicher.

Seine Idee:

Geistige Getränke

Nun sollte man meinen, das Thema müsste mir besonders gut liegen. Da die Regeln ja ausdrücklich erlauben, dass der Lesestoff nicht unbedingt in Bücherform daherkommen muss, könnte ich ja einfach diesen Artikel hier verlinken.

Ansonsten fällt mir noch  das Buch

“Leaving Las Vegas” von John O’ Brien

ein. Das ist allerdings keine leichte Lektüre. Ein ehemals erfolgreicher Mann ist schwer alkoholkrank und plant, sich zu Tode zu trinken.

Oh, ich bin schon 3 Minuten zu spät dran… Schnell veröffentlichen. Schönes Wochenende allerseits!

8-Punkte-Stöckchen: Nachschlag

Das Stöckchen hatte ich ja schon mal. Die Regeln sind wie folgt:

#1 Schreibe, von wem du getaggt wurdest und verlinke die Person!
#2 Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen.
#3 Tagge 10 weitere Leute.
#4 Sage den getaggten Leuten Bescheid.
#5 Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen.

Das Thema ist also immer wieder ein anderes, und Natira hatte ein sehr interessantes Motto, so dass ich mir das Stöckchen einfach geklaut habe. Ich kenn da als bekennende Stöckchenmögerin ja nix. Keine Hemmungen. Keine Gnade.

Natiras Thema ist

“In meinen Augen wichtige Erfindungen/Entdeckungen”

Hier nun meine Antworten. Wie Ihr das von mir schon kennt, sind vielleicht nicht alle so ganz ernst gemeint. ;-) Ein paar aber doch. Die Kunst besteht darin, die Ernsthaftigkeit von der Beklopptheit zu unterscheiden.

  1. Der Buchdruck. Dazu braucht man glaube ich nicht mehr zu sagen.
  2. Das Internet. Ohne Internet gäbe es dieses Wahnsinnsblog nicht.
  3. Caipirinha. Auch hier dürften weitere Anmerkungen überflüssig sein.
  4. XXL-Caipigläser. Erläuterung nicht notwendig.
  5. Puscheligkeit. Puscheligkeit pusht!
  6. Bernd das Brot. Super Typ, Kämpfer wider sinnlose Fröhlichkeit. Für das Recht auf schlechte Laune.
  7. Rauhfasertapete. Diesen Punkt habe ich für Berndi aufgenommen. Was wäre er ohne das Anstarren und Auswendiglernen des Musters?
  8. Scheiß Herzchen. Es gilt: Niemals die scheiß Herzchen vergessen! Millionen von Facebooklingen wären ärmer ohne die verdammten scheiß Herzchen. Darauf erst mal ‘ne Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Weil ich das Stöckchen nur geklaut habe, verzichte ich auf die ganze Taggerei und dergl. Ein Thema gebe ich aber trotzdem vor, und wer mag, schnappt sich das Stöckchen und schnitzt was. Mein Vorschlag lautet:

Leben im Angesicht des Wahnsinns.

Macht was Schönes draus. :-) Von der FDP über die volkstümliche Hitparade bis hin zu Hot Caipi — alles darf, nix muss, Hauptsache wahnsinnig.

Ich bin ja so froh…

… dass die “Tagesthemen” (geht um die Sendung, die eben in der Halbzeitpause lief) wissen, was die wichtigste Nachricht im Lande D ist. Nein, nicht das bisschen Aufstand in Syrien. Oder diese kleinen Unstimmigkeiten zwischen Israel und Iran. Die winzige Wirtschaftskrise ist es natürlich auch nicht. Sondern:

Kfz-Kennzeichen! Ramsauers Idee, den Städten und Gemeinden hier künftig freie Hand zu lassen.

Mal ehrlich: Es ist schon schlimm genug, dass sich diese Regierung mit derartig unwichtigem, überflüssigem Scheiß beschäftigt und dafür Zeit und Geld verbrennt. Dass aber in den “Tagesthemen”, immerhin öffentlich-rechtliches Nachrichtenfernsehen, auf das man dort doch so stolz ist, dieser Schwachsinn die allererste Meldung ist — das haut mich um.

Muss die Hitze sein… Hoffentlich.

Sprechstunde (30)

Willkommen zur vorvorletzten Sprechstunde…

  • monarch projekt Ah, geh, mein Projekt heißt „Erringung der Weltherrschaft“, alles andere ist doch Kleinkram. Peanuts, wie mal ein berüchtigter Banker sagte…
  • eric bana sex Da halte ich mich raus! Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Charlotta und Guinan. (Bin doch nicht lebensmüde…)
  • brothund jemand zu füßen liegt Dann heb ihn auf und iss ihn.
  • wo gute sexgeschichtensammlungen Ich geb Ihnen einen kleinen Tipp, weil ich ja eine ganz Liebe bin: Im Internet. Bitte, gern geschehen.
  • was essen außerirdische? Nougat. Leider ist noch keine außerirdische Spezies bekannt, die man mit FDP-Anhängern füttern könnte…
  • http://www.knickpenis.de Die Domain ist noch frei, Mr. Clinton. Jetzt bestellen!
  • anleitung häkeln schlumpfhaus Häkeln??? Darf ich an Ralph verweisen? Ob er häkeln kann, weiß ich nicht, aber Schlumpfhäuser sind schon seine Domäne.
  • genähte monsterchen Süß! Entzückend! Weiter so!
  • sap nein danke Hallo, geht’s noch?! Womit soll ich denn neue Mitarbeiter foltern? Ich bekomme demnächst wieder ein Opfer! Kennt SAP noch nicht! Blut! Mehr Blut! Muahahaha!
  • penisbilder 26 mal 6 cm Komisches Bildformat, aber wenn Sie meinen… Ich kenne ja noch die 9 x 13, 18 x 24 und so.
  • wahre sexgeschichten meiner frau Und Sie waren nicht dabei, Google aber schon, sonst würden Sie es ja nicht fragen, richtig?
  • erdinger weißbier dunkel wo kaufen Ach was, kaufen, lassen Sie sich doch eins ausgeben!
  • scharzweise paare beim sex Weise Paare beim Sex erkennt man daran, dass danach Aphorismen ausgetauscht werden und evtl. gibt es sogar ein philosophisches Quartett.
  • häkelanleitungen für einen grossen schlumpf Raaaalph! Kannst Du Dich bitte mal darum kümmern? Der Bedarf ist größer als gedacht.
  • um die ecke gedacht tormann mit hausaufgaben Das Eckige (Hausaufgaben) muss ins Runde (Kopf).
  • sexgeschichte, ursula von der leyen Mit wem??? Ich will hier endlich mal präzise Angaben sehen. So kann ich nicht arbeiten!
  • foto süßes bärchenpärchen Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen! Fotos siehe unter dem entsprechenden Tag.
  • marzipanfiguren selber machen lillifee Alles ist voller Rosa! Hilfe!
  • fellmonster memasspo Kenn ich und kann ich. Gute SAP-Funktion, da kann man nix gegen sagen.
  • peniswärmer selber stricken Ja, warum nicht? Solange ich das nicht tun muss. Rahm braucht so einen Blödsinn eh nicht.
  • peniswärmer selber häkeln anleitung Zwei rechts, zwei links, einen fallen lassen. Ach so, das ist nicht Häkeln, sondern Stricken, oder? Geh fort! Rahm braucht so einen Mist nicht, muss ich mich nicht mit auskennen.
  • sexgeschichten poldi und schweini Die heißen Podolski und Schweinsteiger! Bisschen Respekt vorm Alter, bitte, ja?
  • 3 brüste für ein Halleluja, der berühmte Film mit Brust Spencer. 
  • flüsternde scheiden 5 Flüstern ist unhöflich! Selbst, wenn die Scheiden über Berlus Dödel flüstern — das gehört sich einfach nicht! Darüber kann man doch auch laut sprechen.
  • eric bana penis Ja, ich gehe davon aus, dass er einen hat, traue mich aber nicht, nachzugucken. Legen Sie sich doch selbst mit Charlotta und Guinan an, wenn Sie’s unbedingt genau wissen wollen!
  • ich liebe sap Hm, haben Sie schon mal Ihre geistige Gesundheit überprüfen lassen? Ich mein ja nur mal so. Nur so eine Idee…
  • weltherrschaft mottoparty Gehen Sie einfach als Fellmonster, das passt schon.
  • mario gomez sein penis tut ihm gehören.
  • aga80 Krötengeneral und härtester Konkurrent um die Weltherrschaft! Ein ganz harter Brocken!
  • penisbilder schlaff Da hatte ich was vom Berlusconi, aber das wollen Sie nicht sehen. Können Sie auch gar nicht, wenn Sie nicht über sehr gute Augen verfügen.
  • sap verzweiflung Und damit kommen Sie ausgerechnet zu mir? Wollen Sie eine meiner berüchtigten Schulungen?
  • l-thyroxin penis größer Herr Berlusconi!!! Wenn ich Sie noch einmal bei meinen L-Thyroxin-Tabletten erwische, gibt’s Dresche! Meine Schilddrüse ist ja wohl wichtiger als Ihr Minidödel.
  • sap anfrage “keine nachricht erzeugt” Dann gehe doch in „Nachrichten“ und erzeuge eine, oder stelle grundsätzlich eine Nachricht ein. Zur Not guck einfach die Tagesschau.
  • emanuel erotikfilme Erotikfilme mit Rahm Emanuel???? Wie brillant ist diese Idee? Großartig! Aber aus zweierlei Gründen nicht zu realisieren: 1. hat er keine Zeit und will auch seine politische Karriere nicht beenden. 2. würden alle professionellen Pornodarsteller in eine Depression getrieben, und das wollen wir ja auch nicht, oder?
  • oralsex zeitung Gibt es die auch kostenlos für alle?
  • caipirinha comic Caipi muss man trinken, nicht lesen!!! Herrje, sind das heute wieder schwierige Fälle!
  • eine ganz schwere frage Wie schießt man Tore? (Diese Frage wurde von einem gewissen Herrn Robben eingereicht.)
  • fiese kollegen loswerden  Geben Sie einfach eine SAP-Schulung, so mache ich das auch immer…
  • sexgeschichte mit christiano ronaldo Ürrgs. Lassen Sie den Mann in Ruhe, der soll Real Madrid zum CL-Titel schießen. Sobald das klar ist, werde ich mein altes Projekt “Mou zum HSV” wieder aufleben lassen. Es scheint doch nötig zu sein…
  • fredl fesl Der Fredl Fesl! Ein ganz großer Künstler! Liebe Patienten, bitte guckt Euch all seine Videos auf YouTube an.
  • softige sexgeschichten Ein Softeis ist bei der Hitze aber besser!
  • walter sittler schuhgröße 50 Dazu befragen Sie bitte die Wunderbare Welt des Wissens. Das ist nicht meine Kernkompetenz.
  • sex geschichten ich möchte schwanger werden Damit klappt das Schwangerwerden bestimmt ähnlich gut wie mit dem Aufsuchen öffentlicher Toiletten. Viel Erfolg!

Bevor ich hier Feierabend für heute mache, noch ein Hinweis: Die Umfrage von neulich ergab, dass ich einen Hinweis geben soll, wenn ich wieder altes Zeuchs aus meinem Vorgängerblog importiert habe. (Die Stimmen waren zwar vermutlich fast alle von aga80, aber macht ja nix.) Das ist nun der Fall, August 2008 ist frisch eingetroffen. Mit dem Beginn des Berichtes “Pakt mit den Mächten der Finsternis” und der allerersten Sprechstunde! Sogar über das Wetter gejammert habe ich damals. So auch heute, es ist viel zu warm, aber was soll’s, man kann es nicht ändern…

XXXXXXXXXXL-Caipi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bevor ich nun endlich den Bericht über die epochale Zubereitung eines XXXXXXXXXXL-Caipis niederschreibe, erlaubt mir bitte, noch schnell eine Durchsage an das brasilianische olympische Komitee zu richten:

“Verehrte Verantwortliche! Bei Ihrer Präsentation in London bei der Abschlussfeier ist Ihnen ein bedauerlicher Fehler unterlaufen: In der Vorstellung fehlten die caipiresken Elemente! Dabei ist Brasilien doch Ursprungsland dieses köstlichen Getränkes! Ausnahmsweise drücke ich noch mal ein Auge zu, aber wenn das bei der Eröffnungsfeier in vier Jahren nicht besser läuft, können Sie sich warm anziehen, dann wird Ihnen die Ladung getrimmt! Hier schon mal einige Vorschläge: Die Sambatänzer und -innen sollten Limetten in die Zuschauermenge werfen. Pelé, der ja sicher die Ehre haben wird, das olympische Feuer zu entzünden, sollte dieses mithilfe von Cachaca erledigen, außerdem sollte die Flamme in einem XXXXXXXXXXXXXXL-Caipiglas lodern. Mehr Ideen auf Anfrage. Am besten engagieren Sie mich gleich als Choreographin für die Eröffnungsfeier, damit die Sache auch wirklich klappt. Mit mir werden Sie London 2012 auf jeden Fall toppen! Ich habe immer genug Limetten im Glas! Mit limettigen Grüßen, Ihr Fellmonster”

Verzeiht die Abschweifung, aber dieses Thema ist mir ein Herzensanliegen. Oh, Herzchen, da war doch was:

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Immer an die scheiß Herzchen denken. Das wäre nun auch erledigt. Jetzt aber zum Fall. Ihr erinnert Euch vielleicht, vielleicht aber auch nicht, dass Rüdiger vor schon recht langer Zeit folgendes Foto, welches er in den Weiten des Webs entdeckt hatte, in seinem Blog postete:

Ein XXXXXXXXL-Mojito! Nun ist gegen Mojito nichts zu sagen, sehr leckeres Getränk. Aber was ist mit Caipi? Ich fühlte mich verpflichtet, die Herausforderung anzunehmen, wartete aber auf folgende Kombination:

  • schönes Sommerwetter
  • urlaubendes Monster

Diese Woche war es endlich so weit, es war feines Wetter und ich hatte Urlaub. Zu meiner Freude gab es dann sogar noch Limetten im Sonderangebot — so muss das sein.

Ich kaufte also 15 Limetten, und dann ging das los, nicht ohne vorher sämtliche (!!) Monster auf Außenmission zu schicken, nicht, dass die mir noch alles oder ein bisschen was wegtrinken…

Hier zunächst ein Größenvergleich. Das große Glas fasst fünf Liter, während es sich bei dem Winzling daneben um ein XXL-Caipiglas handelt, welches lediglich 0,5 Liter des köstlichen Getränkes aufnehmen kann.

(Das Foto ist schief, dabei war ich zu dem Zeitpunkt der Aufnahme noch nüchtern. Arme Magrat…)

Auch was das Dosieren des Cachacas betrifft, mussten Maßnahmen ergriffen werden. Wo bei XXL-Caipis ein HSV-Schnapsglas reicht, griff ich in diesem Fall gleich zum HSV-Bierglas:

(Übrigens: Experimente haben ergeben, dass Werderfans — jedenfalls einige — nicht aus HSV-Gläsern trinken. Nicht mal, wenn das gute Jever drin ist. Ich würde mich da nicht so anstellen und auch aus Werdergläsern trinken. Erwähnte ich schon mal, dass ich ein sehr ungeschickter Mensch bin, dem quasi ständig Gläser runterfallen? Aber zurück zum Fall.)

Wisst Ihr eigentlich, wie viel Arbeit es ist, 15 Limetten zu achteln und zu zerstampfen?

Eigentlich hätte ich sogar 20 Limetten nehmen müssen, aber das waren sehr saftige Exemplare, und ich war mit den 15 schon gut bedient.

Danach Rohrzucker und Crushed Ice en masse… Ich sage mal so: Mit einem Beutel, der 2 kg Eis enthielt, kam ich nicht aus…

Der Lohn der Mühen!

Zu Ehren des Krötengenerals wählte ich einen Riesenstrohhalm in pink! Das klassische Im-Drink-Herumrühren gestaltete sich gar nicht mal so ganz einfach, dazu nahm ich einen Kochlöffel. Ja, jetzt staunt Ihr, dass ich so etwas besitze, nicht wahr? Ich bin voller Überraschungen, besser als jedes Ü-Ei. (btw: Schon jemand diese Mädchen-Ü-Eier gesehen? Hallo, Ferrero, geht’s noch? Ihr habt definitiv nicht mehr alle Limetten im Glas!)

Dazu gab es noch Knabberkram (Nachos) und vor allem gute Lektüre:

Das ist ein sehr spannendes Buch. Mittlerweile lese ich den zweiten Band “Die Frauen, die er kannte”, der mindestens genauso spannend ist.

Nun fragt Ihr Euch wahrscheinlich, warum ich nicht stattdessen ein paar Leute eingeladen habe, um sie an dem Caipiabend teilhaben zu lassen. Leider habe ich nur ein 5-Liter-Caipiglas. Und ich kann Gäste ja nicht mit einem halben Liter Caipi abspeisen, da sind wir uns sicher einig, oder? Dafür habe ich ganz viel auf Euer Wohl getrunken, da war für jeden Monsterblogmitstreiter mehr als ein Schluck drin. ;-)

Es ging mir übrigens am nächsten Tag sogar halbwegs gut. Der Trick ist, zwischendurch ab und zu aufzustehen und mit der Flachlandhutze Fußball zu spielen, dann schwitzt man gleich wieder was vom Alkohol aus. Außerdem habe ich mich relativ lange mit der Trinkerei aufgehalten, es geht ja um den Genuss und nicht um die Geschwindigkeit… War schön lauschig, ein richtig netter, warmer Sommerabend.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass nicht jemand irgendwo ein Foto mit Mojito in einer 50-Liter-Regentonne oder so ausgräbt. :-D

52 Bücher, Woche 42

Oha, vor lauter Urlaub hätte ich beinahe vergessen, den dieswöchigen Bücherartikel zu schreiben. :shock:

Wie Ihr seht, befinden wir uns in der 42. Woche des Projekts. In dieser Woche kann es nur ein Motto geben:

“42”

“Per Anhalter durch die Galaxis”-Fans wissen Bescheid. Und das ist auch die Bücherreihe, die ich zu dem Thema erwähne, aber ohne zu erklären, was es mit “42” auf sich hat, ich möchte ja zukünftigen Lesern nichts verraten. Wer durchgeknallte Romane mag, wird die Romanreihe von Douglas Adams vermutlich lieben. Fans dürfen also diese Woche nach Herzenslust ihre Verehrung für dieses Werk zum Ausdruck bringen. Ich halte mich, wie Ihr schon bemerkt habt, vornehm zurück, damit Ihr Euch um so mehr austoben könnt. Mit Unlust und Faulheit hat das natüüürlich üüüüberhaupt nichts zu tun… (An dieser Stelle denkt Euch bitte den allerunschuldigsten Monsterblick, den es im ganzen Universum gibt!)

Wer die Bücher nicht kennt, kann ja um 87 Millionen Ecken denken und z. B. etwas von Seite 42 aus dem Buch, das er gerade liest, zitieren. Oder Kapitel 42 seines Lieblingsbuchs oder was Euch sonst noch in den Sinn kommt. Ihr macht das schon. :-) Ich habe volles Vertrauen in Eure Fähigkeiten.