2 gigagute Projekte

Das Wochenende steht vor der Tür und die Menschheit langweilt sich fürchterlich, zumindest der Teil, der die nächsten 2 Tage nicht in eine Anstalt oder ähnliches rennen darf. Aber das muss nicht sein! Es gibt ja Projekte!

Moritz hat ein Fotoprojekt ins Leben gerufen. Ich wollte ja dieses Jahr eigentlich an keinen Blogprojekten teilnehmen, aber dieses hier ist insofern überschaubar, dass man nur einmal aktiv werden muss, dafür handelt es sich um eine sehr originelle Idee, die sich von den meisten anderen Fotoprojekten der Blogosphäre stark unterscheidet. Meldet Euch doch auch an, ich habe es schon getan, und Ihr solltet der künftigen Weltherrscherin einfach mal folgen. ;-)

Nun zu etwas ganz anderem, was mich als Bernd-das-Brot-Fan sehr freut: “Ein Brot geht auf Reisen” ist ein Projekt für Grundschüler, welches den Schulen nach Fertigstellung kostenlos zur Verfügung gestellt wird (vor der Fertigstellung wäre ja auch doof, nech?). Ich finde das aus zwei Gründen epochal: 1. lernen die Schüler so mit Spaß einiges über europäische Länder, weitab von Klischees wie “faule Griechen” und ähnlichen Furchtbarkeiten (ich bin mir da sicher, weil ich den Initiator des Projektes kenne — es handelt sich nämlich um meinen legendären Hasengeneral, und Ihr wisst ja, dass ich nur die Besten in meinem Elite-Team habe). 2. wird der Bekanntheitsgrad von Berndi und seinen beiden bekloppten Freunden steigen, was nötig ist, denn es gibt tatsächlich noch Kinder, die Berndi nicht kennen. Das ist ganz großer Oberdoppelriesenmist, aber leider die Wahrheit.

Wer das Projekt unterstützt, bekommt dafür auch feinen “Brotstoff”. Mehr Infos dazu gibt es nach Klick auf das Banner:

52 Bücher, Woche 40

Achtung, schwieriges Thema! Aber auch ein sehr spannendes:

Dein Hasscharakter (im Sinne von: unnachvollziehbare Handlungen)

Wir verdanken diese interessante Herausforderung Steffi.

Ich habe mir richtig den Kopf zerbrochen. Hasscharakter als solches sind ja nicht schwer zu finden; zumindest, wenn man viel Fantasy und SF liest, dürfte das kein Problem sein, denn diese Romane sind ja häufig mit Bösewichten gespickt. Der Knackpunkt sind die unnachvollziehbaren Handlungen.

Wat bin ich froh, dass ich die Regel “Um 100.000 Ecken zu denken, ist ausdrücklich erlaubt!” aufgestellt habe. Mein Buch der Woche ist:

“2001 — Odyssee im Weltraum” von Arthur C. Clarke.

Und meine “Hasscharakter” ist kein Mensch, sondern der Computer HAL 9000. Etwas Unnachvollziehbareres als ein Computer, der Gefühle entwickelt, ist doch kaum vorstellbar, oder? Wobei ich HAL 9000 eigentlich nicht als Hasscharakter empfinde, obwohl er den Tod mehrerer Menschen verursacht… Bekannter ist wohl der Film von Kubrick, wobei wir dem Film den Roman zu verdanken haben. Ich zitiere der Faulheit halber aus dem Wikipedia-Artikel:

2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey) ist ein einflussreicher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968, der auf der Kurzgeschichte The Sentinel von Arthur C. Clarke basiert und ursprünglich Journey Beyond the Stars heißen sollte. Er entstand unter der Regie von Stanley Kubrick in England. Dieser entwickelte in Zusammenarbeit mit Clarke auch das Drehbuch. Aus der Zusammenarbeit entstand auch Clarkes Roman 2001. Clarke selbst beschreibt, dass die Arbeit an beiden Werken (Drehbuch und Roman) miteinander verzahnt war und oft Änderungen des Einen in das Andere einflossen und gibt an, dies sei ein „stimulierender, aber ziemlich teurer Weg [gewesen], einen Roman zu schreiben“

Ja, so sieht das aus. Wer mehr wissen will, kann den Wiki-Artikel anklicken, wird aber arg gespoilert. Das Buch zu lesen, ist besser. :-)