Halli-hallo, liebe Lesende!
Ich hoffe, es geht Euch gut. Hier ist wieder die Blogmuddi mit einem neuen Thema für Euch. Wir verdanken die heutige Inspiration Lioman:
Pfoten, Tatzen und Konsorten
Ein ähnliches Thema hat übrigens Charlotta, die ich btw sehr vermisse, schon in der letzten Saison eingereicht, da fragte sie nach “Tiererziehungsbüchern”.
Das ist natürlich alles meine Welt, immerhin laufen hier Hutze und Hursch herum, demzufolge habe ich reichlich Bücher über Hunde und deren Erziehung, außerdem tolle Bildbände über Wölfe… Ja, Moment mal eben, da hat jemand eine Frage.
Irgendein puscheliges Monster: “Warum liest Du denn die Erziehungsbücher nicht???”
Ich: “Wiiiieso? Hab ich doch!”
Irgendein anderes Monster: “Und warum merkt man das nicht?”
Ich: “Pfff… Ich finde, dass Hutze und Hursch ganz prima erzogen sind. Sie ernähren sich nicht von kleinen Monstern, und sie saufen mir den Caipi nicht weg. Was will ich denn mehr? Kann ich jetzt mal zurück zum Thema kommen? In der Küche ist übrigens noch ein Nougatauflauf!”
(Alle Monster rennen in die Küche. Es kann nun im Text weitergehen. Aber da seht Ihr mal, was ich hier mitmache!)
Also Tatzenbücher… Ich stelle aber kein Erziehungsbuch vor, sondern meine neueste Erwerbung, SUUUPER-Monster erlaubte mir dafür sogar, von meinem Sparkurs abzuweichen:

“Hundeshauptstadt Berlin” von Lasse Walter. (Bei dem Vornamen muss ich übrigens an Bullerbü denken, aber ich schweife schon wieder ab.)
Nun höre ich einige murmeln: “Ich wohne nicht in Berlin, also uninteressant für mich.” Als Hamburgerin sag ich dazu: “Nee, das ist trotzdem ein prima Buch für Hundefreunde.”
Zunächst kommen einige Zahlen über Hunde in Berlin, wie viele es gibt, Zahlen und Statistiken in Hinsicht auf den Wirtschaftsfaktor Hund und ähnliches. Das Kapitel ist aber nicht sehr lang, danach geht es los mit einer wilden Mischung aus diversen Themen. Das geht von der Berliner Tierdroschke über Perspektivenwechsel (Berlin aus der Sicht eines Hundes fotografiert, erinnert so’n bisschen an Cam-Underfoot-Projekte), einige Infos des mobilen Tierarztes Andreas Mertel und hört bei der Vorstellung einer Hundemalerin noch lange nicht auf. Einige Infos über den Inhalt gibt es hier.
Amüsant zu lesen ist die Geschichte, wie der Autor “Hundepapa” von Prinz Ludwig wurde. Ludwig ist übrigens ein Basset Hound. Überhaupt sind diese persönlichen Geschichten die Stärke des Buchs. Es werden viele Berliner mit ihren Hunden im Kurzporträt vorgestellt, und nun kommt der Knaller!!! Es hatte natürlich seinen Grund, dass SUUUPER-Monster mir Budget für das Buch freigab. In den Porträts werden nämlich Momo und Isi samt Frauchen und Herrchen Heidi und Ulli (auch bekannt als Tomatenmagier) vorgestellt!!!
Dass ich das Buch also unbedingt haben musste, leuchtet sicher jedem ein, oder? Die berühmte Schauspielerin Isi. Momo, ihre wunderbare Mutter, Mollys Seelengefährtin (sie hatten so viele Ähnlichkeiten — leider muss ich “hatten” schreiben, da Momo nicht mehr lebt). Und ihre tollen “Leinenhalter”. Aber auch die Geschichten der anderen Hundebesitzer habe ich gern gelesen, ist ja schon interessant zu wissen, wie bei anderen Hundebesitzern die Tage ablaufen und warum sie so gut zu ihren Vierbeinern passen.
Epochal fand ich übrigens die Geschichte, wie sich Heidi und Ulli kennenlernten. Ganz ohne Internet, aber mit Hundeunterstützung.
Heidi erzählt die Geschichte in dem Kapitel “Flirtfaktor Hund”. Wenn man jemanden kennt, ist so was besonders interessant, finde ich. Schön, wenn in einer Beziehung beide Hunde mögen.
Aufgelockert wird das Buch mit einigen Cartoons und natürlich vielen Fotos. Die Fotos hätte ich mir gern noch größer gewünscht, aber es ist halt kein Bildband. Einen der Cartoons kann man übrigens im Bild oben sehen, dem Buch lagen nämlich einige tolle Postkarten bei. Die Mythenmetzkarte gehörte allerdings nicht dazu, die steht schon länger auf meinem Schreibtisch.
Fazit: Für (Neu-)Berliner mit Hund ein sehr informatives Buch, aber auch für alle unhauptstädtischen Hundefans lesenswert, ich hatte einige unterhaltsame Stunden mit dem Werk. Übrigens, falls Ihr es direkt hier bestellt, wird ein Euro an das “Altenheim für Tiere” gespendet (wird im Buch auch vorgestellt). Die Lieferung erfolgte rasend schnell, bereits einen Tag später hielt ich das Buch in meinen Patschehänden. Könnte natürlich auch am Weltherrscherinnenbonus gelegen haben, glaube ich aber nicht.
Ein schönes Motto für Tierfreunde, aber denkt dran, Ihr dürft hier um 87 Millionen Ecken denken, meinetwegen könnt Ihr also auch ein Buch vorstellen, in dem z. B. ein Pferd einen Kurzauftritt hat. Ihr macht das schon!