52 Bücher, Woche 17

 

In Woche 17 sind wir schon, echt? Oha, Zeit rennt etc. pp., Ihr kennt das. Bald ist schon wieder Weihnachten, war nicht eben erst der Mauerfall, Kinder, wie die Zeit vergeht.

Da ich zurzeit Wochenende mehr Stress habe als in der Anstalt und man mich spätestens Sonntag nachmittags vom Boden kratzen kann (unfittes Bürodings, ich), habe ich mir erlaubt, ein für mich einfaches Thema zu greifen:

Ein Buch, das in der Ich-Form geschrieben wurde.

Das Motto ist von Manu. Ich vermute mal, dass es diese Manu ist, denn in der Mail stand keine Website dabei, da sie aber Manu heißt und am Projekt teilnimmt, schlussfolgere ich das einfach mal in bester Miss-Marples-Tradition.

Wie praktisch und was für ein Zufall, dass ich gerade ein Buch, das in Ich-Form geschrieben ist, lese. Zufälle gibt’s, das glaubt man kaum…

Es ist: “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” von Thomas Mann. Stilistisch sehr beeindruckend, Thomas Mann halt, inhaltlich dürfte die Handlung meinetwegen gern so langsam etwas Fahrt aufnehmen. Aber ich halte durch, ich brauche ein “X” für meine A — Z-Challenge. Bin am Überlegen, ob ich mir das nächstes Jahr noch mal gebe. Einerseits würde ich zurzeit gern einige Bücher lesen, deren Buchstaben ich schon durch habe, aber da mir noch einige andere fehlen, geht das nicht. Andererseits greife ich so endlich auch mal zu Büchern, die zu Unrecht viel zu lange auf einen meiner SuBs herumlagen. Tja, mal sehen… Eine Strategie wäre es ja, erst mal zu jedem Buchstaben ein Buch zu lesen, dann ist man rechtzeitig fertig, aber so bin ich natürlich nicht vorgegangen, wäre ja zu logisch gewesen.

Gute Nacht, Ihr lieben Lesenden.

Eure Projektmuddi

Das Foto zum Wochenende

 

Süße Zottelponys:

P1060987_kl

Mit diesem Foto kann ich thematisch elegant zur Werbung überleiten:

Wenn Ihr noch einen Kalender braucht (bestimmt) und was Gutes tun wollt, könnt Ihr Euch hier welche bestellen:

Hilfe für Miranda

Und Andrea verkauft gefühlt 87 Millionen Pferdebücher; heute im Angebot:

Dressurbücher

(Da kommt noch mehr, das ist nur der erste Schwung.) Auch für einen guten Zweck, weil nämlich bestimmt ein extra Leckerchen für Linda abfällt. :-D

Für diese Werbung habe ich keinen Cent erhalten und auch keine Limette — für gute Bloggerfreunde mache ich das auch mal so aus voller innerer Überzeugung! :-) Und meine Finger sind heute irgendwie unterkühlt, ich vertippe mich andauernd. Zeit fürs Bett in Gesellschaft zweier Kuschelpuschelhunde und eines guten Buches.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Guckt mal, eine Zospeum tholussum! Und Glasfrösche! Und Riesenschnecken!

 

Die folgenden Fotos sind nicht von mir; Quellenangaben befinden sich unter den Bildern.


A_live_individual_of_Zospeum_tholussum

Quelle.

Und noch eine, weil’s so schön ist:

Holotype_of_Zospeum_tholussum_-_SubtBiol-011-045-g002

Quelle.

So was Schönes gibt es aber nicht in unseren Gärten, sondern nur in Höhlen, genauer gesagt im Lukina Jama–Trojama-Höhlensystem in Kroatien. Aber das ist ja nicht so weit weg, dafür brauchen wir nicht mal unseren Kontinent zu verlassen. Wie praktisch. Hat hier jemand Tiefenangst?

Bevor nun aber der Krötengeneral traurig wird — es gibt natürlich auch durchsichtige Lurche.

800px-Cochranella_spinosa02

Quelle.

6543fa54abdffef4c9bc899b777c11a1Quelle.

Super, oder?

Während also der Krötengeneral mit diesen durchsichtigen Gesellen und den gewaltigen Agakröten in die Schlacht hüpft, lässt Schnecken-Uli Afrikanische Riesenschnecken ins Gefecht kriechen.

Achatina_immaculataQuelle.

Achatina_albopictaQuelle.

Gehäuselängen von bis zu 20 cm wurden gemessen. Eine Länge, von der Berlusconi nur träumt, das aber häufig und nicht in Bezug auf irgendwelche Gehäuse. Wie viel Bier trinkt so eine Riesenschnecke wohl weg? Ich befürchte, die würde auch vor XXL-Caipis keinen Halt machen, deswegen wurde in der WEZ Alarmstufe mittelorange-grün-gelb ausgelöst.

Ansonsten sind die ja ganz knuffig, werden laut Wikipedia sogar handzahm. Niedlich!

Die Conquista ist zurück!

 

Wie ich darauf komme? Ganz einfach. Mich erreichte vor einigen Tagen eine Geheimbotschaft des Elite-Team-Mitglieds Katja.

2014-11-11 21.47.38

Getarnt als Urlaubspostkarte, doch in Wirklichkeit war Katja natürlich vor Ort, um die Eroberung voranzutreiben. Einen Satz möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Übrigens sind die Hunde hier alle recht eigensinnig! Am Strand hört keiner auf seinen Halter, wenn es Möwen zu jagen oder in den Wellen zu toben gilt. Da ist Nelly sicher einfach landestypisch.

Das waren jetzt sogar drei Sätze, habt Ihr es mitbekommen? Dann habt Ihr toll aufgepasst, sehr gut!

Denken wir den Gedanken der spanischen Eigensinnigkeit weiter. In Nellys Adern fließt Konquistadorenblut, das ist es nämlich! Daher ihre Willensstärke. Ich habe Bildmaterial, welches diese Theorie untermauern wird.

P1010890

Majestätisches Herumliegen beherrscht sie schon ganz gut, aber durch Herumliegen hat noch nie jemand etwas erobert, oder?

P1010837

Also druff uff den zu erobernden Gegner. Und wenn man zu klein ist? Was dann?

P1010838

Mit Küsschen drohen! Und wenn auch das nicht zum Ziel führt?

2014-11-09 11.21.51

Puscheligkeit pusht! Die Konquistadorin von Welt schnappt sich also einfach ein puscheliges Flauschitier und verbündet sich temporär mit diesem, um die Kraft der Puscheligkeit für die Eroberung einzusetzen.

2014-11-14 18.47.39

Und sollte es überraschend weiterhin zur Gegenwehr kommen, wird einfach besonders niedlich geguckt, mit einem Blick, der Diamanten zum Schmelzen bringen könnte. (Schlechtes Handyfoto, zu dunkel, unfähige Knipserin etc. pp.)

Interessanterweise hat die Konquistadorin von heute weniger Interesse an Mittel- oder Südamerika, vielleicht liegt es daran, dass die Indianer schon von ihren Vorfahren erobert wurden, statt dessen scheint man die Hamburger Gegend für eroberungswürdig zu halten.

Zwischenstand: Rasputin wurde bereits erobert und unterworfen. Ich, als künftige Weltherrscherin, halte natürlich stand und werde mich nicht besiegen lassen. Hoffentlich holt Nelly keine Tipps von Bonus, der sich mit ähnlichen Themengebieten beschäftigt, hier geht es um einen Cäsarenthron.

Auf jeden Fall danke ich Katja für die tolle Karte mit dem wertvollen Inhalt. Ich blicke jetzt bei Nelly besser durch und kann mich entsprechend wappnen. “Die ist ja frech! Wie wäre es mit Erziehung?” — “Nö, nix frech, das ist landestypisch! Die Toleranz gebietet es, auf kulturelle Unterschiede Rücksicht zu nehmen!”

Übrigens: Das Projekt “WEZ-Wölfe-Foto-Flut” habe ich nicht vergessen, aber das wird noch etwas dauern, denn es ist eine zeitraubende Arbeit, hunderte von Fotos durchzustöbern, auf die richtige Größe zu bringen und für 7 Tage Artikel zu schreiben. Aber irgendwann wird es werden…

52 Bücher, Woche 16

 

N’Abend, allerseits, wie Heribert Faßbender sagen würde. Zunächst ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe das Mottovorschlagsformular in der Sidebar rausgeschmissen, weil es mit Spam überflutet wurde. Im Projekterklärbärbeitrag ist aber noch eins, ich hoffe, dass das von den Drecksspammern verschont bleibt.

Jetzt zur Sache: Ich habe dieses Mal ein Motto von Mella gegriffen, es stammt noch aus der letzten Saison:

Schräge Bücher, also Bücher mit schrägem Humor, wie ermittelnde Schafe, Geister etc.

Was mit ermittelnden Viechern habe ich, nämlich die Krimis von Rita Mae Brown, bei denen Mrs. Murphy, eine schlaue Katze, fleißig hinter Mördern herschnüffelt. Obwohl schnüffeln bei Katzen nicht das richtige Wort ist, aber sie hat auch noch Unterstützung der Hündin Tee Tucker, also schnüffelt die halt. Egal. Ich mag die Bücher, die Menschen sind leicht skurril, die Handlungen spielen in einer ländlichen Kleinstadt. Wer den richtigen Thrill oder großen Anspruch sucht, ist mit den Büchern eher nicht gut bedient, aber ich finde sie so schön entspannend.

Haut rein.

Eure Projektmuddi

Zwischen Epochalitäten und Fuck You, Life… (Achtung, enthält viele Schimpfwörter, es muss mal raus, dafür sind aber auch Epochalitäten enthalten, also bitte trotzdem lesen, vielen Dank)

 

Heute ist wieder einer dieser Tage, wo ich zumindest leicht am Leben verzweifele, aber ich hätte es wissen müssen. Ich hatte mich gerade stimmungsmäßig berappelt und wieder Energie für einige schöne Sachen gefunden, da muss natürlich etwas kommen, das mir die nächsten Wochen, wohl eher Monate, nachhaltig versauen wird. :-( Schönen Dank auch, Leben, fuck you. Geht ja erst seit 2 Jahren beinahe ununterbrochen so. @für mich zuständigen Schicksalssachbearbeiter: Echt witzig, du beschissener Typ. Schade, dass man dich nicht besuchen kann, ich würde dich so was von zusammenkloppen. Ich habe mein Leben lang keine (na ja, kaum) körperliche Gewalt angewendet, habe also durchaus Nachholbedarf! Irgendwo will meine Wut gern mal hin und sich auslassen.

Aber keine Sorge, es ist nix mit Raspu oder Nelly. Immer das Positive sehen.

Wenn es nicht drei Lebewesen gäbe, die mich brauchen, würde ich den ganzen Scheiß wohl nicht mehr mitmachen. Ja, es gibt viele Menschen, denen es viel schlechter geht, aber so langsam gehen meine Energiereserven für diese ganze Kacke, die hier so passiert, drauf…

Obwohl es auch tolle Ereignisse gibt, eines davon kam heute mit der Post. Aber davon erzähle ich noch nicht, denn ich habe noch von einer älteren Epochalität zu berichten.

Vor ein paar Wochen kam ein super Paket hier an:

P1080775

Gefüllt war es u. a. mit ca. 2 Tonnen Bonsche. Es waren so viele, dass ich die sogar ganz lieb mit meinen Kollegen in der Anstalt geteilt habe.

Aber das war ja noch längst nicht alles!

P1080780

Schokolade!!! Und was ist das da für ein gefräßiges Monster?

P1080779

Boah, das hatte sich schon etliche Bonsche einverleibt! So ein freches Teil. Aber so sind Monster ja fast alle. Dieses hier dient aber auch einem guten Zweck:

P1080788

Ein Leckerliebeutel für meinen Hutzerichliebling! ♥♥♥ Epochal, oder? Man kann hier übrigens erkennen, dass das Paket gepackt wurde, bevor die liebe Absenderin von der Existenz Nellys wusste. Daran erkennt man mal wieder, wie trantütig ich mit dem Bloggen hinterherkomme…

P1080792

Ein Märchenprinz? Moment, ich muss hier eben kurz etwas einblenden, das ich sofort im Ohr habe, sobald ich das Wort “Märchenprinz” höre. Ich kann nix dafür! Ich bin ein Kind der 80er!

Har-har… Habt Ihr nun auch einen schönen Ohrwurm?

Zurück zum Märchenprinz!

P1080796

Noch ist es ein Frosch. Ihr kennt ja alle das normale Prinzip: Irgendwas mit Küssen, und dann wird aus dem Frosch ein Märchenprinz. Oder ein EAV-Sänger? Mamamärchenprinz… Bei diesem hier geht das aber anders, was in dieser erkältungsvirenverseuchten Zeit vielleicht gar nicht mal so schlecht ist:

P1080797

Wenn ich aber ehrlich bin, fand ich den Frosch so niedlich, dass ich ihn erst mal in dieser Gestalt gelassen habe. Außerdem habe ich Angst, dass der Aristokrat womöglich einer aus der Kategorie “Prinz Harry” ist. Da würde ich ja verrückt werden, da käme ich gar nicht mehr zum Welterobern.

P1080802

Mjam-mjam-gnampf! Auch für die lieben Hunde ist viel Feines dabei, und noch mehr für das olle Monster.

Jetzt kommt aber das mega-epochalste aus diesem Paket! Trommelwirbel, Tusch!

P1080804

Das ist per se schon ein ganz tolles Buch, aber dieses hier ist sogar signiert!!!! Das zeige ich nicht, denn der Text enthält natürlich verschlüsselte Welteroberungsbotschaften, die top secret sind.

Spätestens jetzt ahnt Ihr, von wem das tolle Paket ist, oder? Isabella, ihres Zeichens Gassigefährtin von Damon und Cara, hat das Monster und die WEZ-Wölfe so gut versorgt! Schaut in ihr Blog, sie hat nicht nur tolle Hundefotos, sondern auch öfter mal epochale Spruchbilder.

Vielen Dank, liebe Isabella!

Ich gehe jetzt ins Bett, ich bin fix und alle… Gute Nacht.

Was mir am Herzen liegt – (m)eine Bitte an euch

Fellmonsterchen:

Ich möchte Euch Katjas Artikel ans Herz legen.

Ursprünglich veröffentlicht auf Gedankensprünge:

(oder: immer wieder im November)

Meistens bin ich ein optimistischer Mensch und auf der Suche nach positiven Dingen, über die ich mich freuen kann. Ich liebe es zu fotografieren, zu reisen, in der Küche zu wurschteln oder im Garten, in einem Buch zu versinken. All das sind Dinge, die mir gut tun und von denen ich weiss, dass sie recht zuverlässig funktionieren.

“Man kann dir das gar nicht glauben, dass du Depressionen hast, wenn man dich so sieht und mit dir redet.” sagte mir eine Bekannte vor ein paar Jahren und genau das ist ein großer Anteil der Heimtücke, die Depressionen an sich haben. Man sieht es den Betroffenen oft nicht an. Niemand hinkt oder hat eine laufende Nase. Es gibt keine Beulen, Blutergüsse oder eingegipste Körperteile. Manchmal/bei manchen gibt es Schnitt- oder Kratzwunden, aber die zeigt man natürlich niemandem. Und auch die Tränen versteckt man oft. Von aussen…

Original ansehen noch 943 Wörter