Ice Bucket Challenge — nun auch hier

 

Da ich ja bekanntlich auf jeden Trend anspringe, gibt es nun auch hier ein Eiswasserübernkoppausschütte-Filmchen. Ach was, nicht irgendein Filmchen, sondern natürlich DAS Eiskübelherausforderungs-Video, wie immer in Rübenbrei-TV-Qualität. (Also verwackelt und mit Stammelkommentar. Aber sonst ganz groß.)

Erlebt den ersten Auftritt meines neuesten Monsters im Blog!

(Das Jaulen, was man ziemlich zum Schluss hört, ist übrigens der Höllenhund-Titan, der meinte, dass es mal wieder Zeit für eine Runde Fußball mit ihm wäre.)

Das Monster nominierte unter anderem auch mich, aber da ich Eisverschwendung nicht gut vertrage (Eis gehört in Cocktails), spende ich lieber, allerdings nicht für ALS, sondern für Miranda. Und auch erst, wenn ich wieder etwas Geld über habe. Als Weltherrscherin darf ich die Regeln ja wohl leicht modifizieren. I’m a rule breaker, ha!

Danke an Ralph aka Dunkelschlumpfi von der Wauzelwelt, der diesen Auftritt ermöglichte, indem er dem epochalen Monster den Weg zu mir wies! :-)

Geschafft…

Vorher:

Vorher

Nachher:

nachher

Ausgemistet in Form von Löschungen, nicht Käufen! Das war eine Heidenarbeit!

(Dass ich eigentlich unter 100 kommen wollte, es noch eine Excel-Wuli und eine kleine bei einem anderen Bücherversender gibt, erwähne ich hier jetzt nicht weiter… *tirili-tirila*)

Guckt lieber mal hier: Sonja zeigt ein super Foto eines Vietnamesischen Moosfrosches. Die sind ja epochal!

Gute Nacht, schlaft gut, träumt was Schönes.

Stöckchenzeit: Ding-Dong, das Stöckchen namens Ping-Pong steht wieder vor der Blogtür

Und das schon wieder viel zu lange.

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Für neue Mitleser: Die Wunderbare Welt des Wissens und ich schmeißen uns immer Stöckchen zu, es wird das langlebigste Stöckchen der Bloghistorie. Eigentlich darf man gar nicht mehr von “Stöckchen” reden, das ist schon mindestens ein kleiner Wald.

Was wollte die Wunderbare also das letzte Mal von mir wissen? Schauen wir gleich mal!

1. Warum kriege ich so schnell blaue Flecken? Ich habe mal gehört, dass schwächeres Bindgegewebe damit zu tun haben könnte. Bestimmt hilft Vitamin C. Übrigens in Limetten vorhanden (diese sollten grün sein, nicht blau, sonst sind es Schlumpfetten und gehören den Schlümpfen.) Zitronen haben zwar noch viel mehr Vitamin C, aber gehören nicht in Caipi, und man soll ja Vitamine auch nicht überdosieren. gez. Dr. Dr. Fellmonster

2. Was kostet der Fisch? Hierzu rufen wir die einschlägig bekannte Website meine-fischboerse.de auf und finden: “1 Zuchtpaar Geophagus tapajos red head WF ,haben bereits mehrfach erfolgreich abgelaicht , Größe 12-15cm”: Ein Paar kostet 70 Euro. Der FAX (Fisch-Aktien-Index) steht also ganz gut.

3. Sekt oder Selters? Zur täglichen Flüssigzufuhr nehme ich ja eher Selter, aber so ein Sekt zwischendurch ist schon leckerer.

4. Ich kann diesen Monat nicht leben ohne …? Sorgen. (Von “wollen” ist hier ja nicht die Rede…)

5. Würden Sie sich trauen, jemandem einen toten Fisch zu schicken, und sei es anonym? Eine interessante Idee. Aber irgendwie ist es einfacher, das an Rahm zu delegieren, er hat die Erfahrung… Nein, ernsthaft. Also, es gibt schon Menschen, auf die ich wirklich wütend bin, und manchmal würde ich im ersten Zorn schon gern was anstellen, was denen einen ordentlichen Schreck einjagt. Aber ich habe es noch nie gemacht und werde es hoffentlich auch nie. (Bei Rahm damals war das ja was anderes, das war nicht anonym. Außerdem — er darf das. :-)) Aber manche hätten es verdient, das ist keine Frage.

6. Wie schaffen es andere Menschen, ihren Papierkram in Schach zu halten? Das können doch eigentlich nur Leute sein, die ihr Zeuchs immer zeitnah abheften und sich nicht erst, wie gewisse Monster, der Ablage nur 2 x im Jahr, wenn der Stapel so hoch ist, das nichts mehr raufpasst, zaghaft nähern. Was ist denn das für ein verdrehter Schachtelsatz geworden?

7. Gibt es Donnerstag hitzefrei? Ja, sobald ich Weltherrscherin bin, wird es jeden Donnerstag hitzefrei geben. Freitag ist sowieso frei, das sagt ja eigentlich schon der Name; warum das bisher nicht umgesetzt wurde, verstehe ich nicht. Manche Dinge sind soooo naheliegend.

8. Warum nicht? Weil ich immer noch keine Weltherrscherin bin. Das zieht sich.

9. Und Freitag? Auch nicht, Skandal! Skandal!

10. Völlig unterschätzt wird …? … die Wirkung langer Wochenenden auf das menschliche Wohlbefinden. Deshalb mich als Weltherrscherin unterstützen, damit endlich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Wochenende hergestellt wird!

So, die größte Herausforderung dieses Stöckchens ist das Austüfteln neuer Fragen. Auffi geht das.

1. Warum nur, oh, warum wurden dem HSV in der 2. DFB-Pokalrunde die Sepplhosen zugelost? Da hätten wir uns die Plackerei in Cottbus gleich schenken können!

2. Ice Bucket Challenge — gute Sache oder dummes Zeuchs?

3. Sollte man anstatt von Ice Bucket Challenge lieber von “Eiskübel-Herausforderung” sprechen, um die deutsche Sprache zu ehren?

4. Eigentlich gehört Eis ja eher in einen XXL-???

5. Ihre liebste Comedyserie ist…?

6. Haben Sie ein Handycase, wenn ja, mit welchem Motiv?

7. Mögen Sie es, nachts mit Kopfhörern auf den Ohren (natürlich zwecks Zuführung von Musik, nicht etwa wg. Kälte, ist ja eh bald hitzefrei) durch die Straßen zu wandeln?

8. Wenn Sie Matt einen Tipp geben könnten, was er an WordPress als nächstes verbessern sollte, was wäre das?

9. Warum habe ich so viele Ideen fürs Blog und so verdammt wenig Zeit?

10. Die Lage ist hoffnungslos, aber …?

 

52 Bücher, Woche 4

Paaaartyyyy! :-D  Schnapszahl!

Schnapszahl

Bevor hier aber das große Besäufnis beginnt, macht doch mal lieber

was mit Kunst

Das ist nämlich das heutige Thema und nicht etwa Schnaps. Wir verdanken den künstlerischen Einfluss der Wunderbaren Welt des Wissens.

Leider habe ich hier keine van-Gogh-Bildbände oder ähnliches, und die Werke der geheimnisvollen Klo-Künstlerin in der Anstalt sind auch immer noch nicht als 50 kg schweres Buch mit Goldschnitt erschienen — Skandal, Skandal!! —, also muss ich wieder das Um-die-Ecke-Denken strapazieren.

Ich nehme also “150 Jahre Fotojournalismus”, hier besitze ich zwei dicke Bildbände, und Fotographie ist ja durchaus auch eine Kunstform, was man nicht glauben mag, wenn man meine Fotos sieht, aber die Bilder in den Büchern sind zum Glück viel besser.

Oder “Hunde: Hunde in Kunst, Fotografie und Literatur” von Iain Zaczek. Außerdem finde ich in meiner Bücherdatenbank, wenn ich den Begriff “Kunst” in die Suche eingebe, das Kunststofflexikon. Aha. Das habe ich mir mal gekauft, um mich mit dem Thema Kunststoff vertraut zu machen, denn ich habe eine Zeitlang in der Anstalt Kunststoffteile eingekauft. Das ist nun aber wirklich um 87 Millionen Ecken gedacht. :-)

Wer noch Lust, Kraft, Energie und Kreativität für ein tolles Projekt hat, der klicke mal bitte hier. Ist nicht nur mit Büchern, aber auch. Ich werde da gelegentlich ebenfalls mitmischen, aber nicht jede Woche.

Ich warte nun gespannt darauf, was Ihr so an Kunst kredenzt.

Eure Kunstbanausenprojektmuddi

PS: In 4 Monaten ist Heiligabend. Darauf eine Runde scheiß Herzchen in musikalischer Form. Muahahahaha! “… doch Du hast mich zerfetzt, uuhuuu…”

Neulich in der WEZ

 

Ich: “Orni, komm mal bitte her!”

Das ist mein Monster Orni.

Das ist mein Monster Orni.

 

Orni: “Was geeeeht?!”

Ich: “Kannst Du mir sagen, was für ein Viech das hier ist? Habe ich neulich auf dem Weg zur Anstalt fotografiert. Qualität ist leider mies, der Handyzoom ist nicht so doll.”

Orni: “Miese Qualität, das kennen wir ja schon. Hm.”

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Ich: “Alsooo?!?!?!”

Orni: “Kenne ich! Das ist ein Vogel! Man erkennt es an den Federn. Hätte es Fell, wäre es entweder ein Säugetier, ein Monster oder irgendwas anderes. Bei Viechern mit Federn kannst Du erst mal blind auf Vogel tippen, damit liegst Du oft richtig. Ich habe ja nicht umsonst 30 Semester Ornithologie studiert, auch wenn ich dann abgebrochen habe. Wenn Du allerdings Federn an merkwürdigen Hüten siehst, kannst Du ruhig schießen.”

Ich: “Schießen? So weit kommt das noch… Aber warum hast Du eigentlich abgebrochen?”

Orni: “Weil ich ein paar Caipis trinken wollte. Die Semesterferien waren mir dafür zu kurz.”

Ich: “…”

(Die Monster schaffen es manchmal, dass ich sprachlos bin.)

Ich: “Kannst Du das noch näher spezifizieren? Vogel ist ja nun nicht so aussagekräftig. Ich habe hier noch ein Bild.”

Foto

Orni: “Vielleicht Helmut Schmidt?”

Ich: “Nee, das ist keine Mentholzigarette, das habe ich schon in meinem Labor analysiert.”

Orni: “Ich brauche jetzt einen Caipi.”

Ich: “So kommen wir nicht weiter, so kann ich nicht arbeiten. Das muss doch genauer gehen. Ich frage jetzt meine Leser, die wissen das.”

Orni: “Du hast Leser? Wunder geschehen immer wieder…” (Diesen Welthit von Katja Ebstein summend, sorgte das Monster dafür, möglichst schnell eine größere Distanz zwischen uns beide zu bringen, denn Orni weiß, was gesund für ihn ist.)

So, nun habt Ihr also eine Aufgabe gefangen. :-) Ich habe ja schon mein Tierbestimmungsbuch gewälzt. Am größten ist die Ähnlichkeit noch mit einem weiblichen Erlenzeisig, am wenigsten Übereinstimmung hat das Vögelchen mit einem Strauß. Größe so ca. Spatz. Vielleicht ist es ja auch eine Spatz/Sperling-Art, aber meine Spatzen hier im Garten sehen doch etwas anders aus.

52 Bücher, Woche 3

Erst mal Danke an Matt, dass er uns nicht dazu zwingt, die neue Beep-Beep-Boop-Oberfläche zu nutzen (da steht wirklich Beep beep boop, solange die Oberfläche lädt. Manchmal kommt auch die Meldung “Loading all the things” oder so ähnlich).

Hier der Beweis:

Beep_Beep_Boop

In Foren hat WordPress dafür böse auf das Mundwerkzeug bekommen, Kindergartenniveau war noch eher eine der freundlicheren Kritiken. Wobei mich das Beepie-Zeuchs gar nicht mal stören würde (ich finde ja so was eher lustig), wenn es nicht mit einer Geschwindigkeitsreduzierung verbunden wäre — und schon der alte Editor ist nicht gerade der rasanteste, mal lieb formuliert.

Aber kommen wir endlich zum Thema!

Unser heutiges Motto stammt von DarkJohann aka Dunkelschlumpfi aka Hüter des Cäsaren Bonus.

Es stammt noch aus der letzten Runde, aber das schadet ja nix. Ein gutes Thema hat kein Verfallsdatum. Hier ist es:

Ein Zauberbuch … gerne auch im Sinne von: Ein zauberhaftes Buch.

Mir fällt da sofort und ohne zu zögern … beep beep boop … “Harry Potter” ein. Ich finde die Harry-Potter-Bücher toll, obwohl ich sie erst relativ spät gelesen habe, weil mir der große Hype darum um die Nerven ging — mit so was schreckt man mich normalerweise zuverlässig ab. Ich glaube, zu den Büchern muss man nichts mehr sagen, was mir sehr recht ist, denn ich bin gerade ein bisschen schreibfaul. :-)

Ich glaube, das ist ein schönes Motto, das man recht leicht umsetzen kann. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

Liebe Grüße

Eure Projektmuddi

PS: An den Ideengeber herzliche Glückwünsche, weil sein Verein die 2. Runde des DFB-Pokals erreicht hat!

PPS: Das unter “PS” verlinkte bearbeitete Bild stammt NICHT von mir. So gut sind meine Bildbearbeitungskenntnisse nicht.

PPPS: Beep beep boop…

Och nöööö…

 

… ich habe den ersten Tag vom Promi-Big-Brother verpasst. Und den zweiten auch. Dabei ist doch Ronald Schill dabei!

Für Nicht-Hamburger: Who the fuck ist Ronald Schill?

Ronald Schill war einer der peinlichsten Politiker, die Hamburg je hervorgebracht hat. Von 2001 bis 2003 war er Innensenator und zu allem Überfluss auch noch Zweiter Bürgermeister. Vorher erlangte er zweifelhaften Ruhm als “Richter Gnadenlos”. Die Bild-“Zeitung” liebte ihn.

Ole von Beust, unser damaliger Bürgermeister, schmiss ihn 2003 raus, weil Ronaldchen ihn angeblich gedroht hatte, zu veröffentlichen, dass Ole Roger Kusch nur zum Innensenator ernannt hätte, weil er sein Lebensgefährte gewesen wäre. (Ich kenne einige Leute, die mit der CDU nichts im Sinn haben, aber Ole von Beust mögen. Das fällt mir schon aus dem Grunde schwer, weil er damals dem unsäglichen Schill überhaupt erst die Regierungsbeteiligung ermöglicht hatte.)

So, nun wisst Ihr in groben Zügen Bescheid. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich muss. Mein Enthüllungsjournalistenmonster hat damit gedroht, alle Limetten auszupressen und daraus Limettenpudding ohne Alkohol zu machen.

Enthüllungsjournalistenmonster

Das ist Enthüllungsjournalistenmonsti mit seinem Haustier, einer Zeitungsente

Der Schill, der zwischendurch mal Deutschland verließ, ist nun leider wieder aufgetaucht, und das nicht nur, um in den Deppencontainer von Sat.1 zu ziehen. Zu allem Überfluss hat er ein Buch geschrieben, so eine Art Autobiographie, die aber anscheinend hauptsächlich aus seinen Sexabenteuern besteht. (Ich hoffe aber, dass er nach dem Container wieder nach Brasilien zurückkehrt. Sorry, Brasilien.)

Die Bild-“Zeitung” veröffentlichte Auszüge. Daraus wiederum schnappte sich “Stern.de” einen Teil, der von einem HSV-Fan in einem Forum verlinkt wurde, weswegen ich drauf klickte. Manchmal sollte man Links links liegen lassen, doch nun war es zu spät!

Ich zitiere einen kleinen Teil:

“Sie kam viermal zum Orgasmus und ihre Schreie tosten durch den Wald. (…) Später trieben wir es zur Perfektion, und sie kam zwanzig Mal innerhalb einer Stunde. Bis sie einen Hörsturz erlitt.”

(Anmerkung Rahm: “Nur zwanzig Mal? Arme Frau! Manche Männer lernen es nie!”)

Enthüllungsjournalistenmonsti las diesen Artikel ebenfalls, und nun wird es sämtliche Romantik dieses Berichts gnadenlos zerstören, denn in Wirklichkeit war es anders! Enthüllungsjournalistenmonsti war nämlich dabei! Sagt es zumindest. Und so sah die gnadenlose Wahrheit aus:

Professionelle: “Okay, 20.000 Euro für eine Stunde inkl. Anfahrtszeit, aber wir gehen in den Wald! Ich will nicht mit Ihnen gesehen werden!”
Ronald McSchillig: “Ja, aber dann musst Du ganz laut schreien, um das ganze Getier im Wald zu vertreiben. Ich habe Angst vor den Marienkäfern und was es da sonst noch so gibt!” (Vermutlich fürchtete er, dass eine Ameise sein bestes Stück abbeißt — ein Biss und es ist weg. Anm. der Red.)
Professionelle: “In Ordnung.”

20 Sekunden später nach viel Gebrüll und vollzogener Dienstleistung (SchilliMcSilly verwechselte wohl Sekunden mit Orgasmen, kann ja mal passieren! Das ist wie mit den ominösen 20 Zentimetern.):

Professionelle: “Oh, was ist denn da runtergefallen? Sieht aus wie ein winzig kleines… Gehirn?”

Da haben wir es, es war kein Hörsturz bei der Prostituierten, sondern ein Hirnsturz bei SchilliMcMerktnix.

Ich bedanke mich bei meinem Enthüllungsjournalisten für Infos, die wir niemals haben wollten, und wünsche mir, dass jemand bestimmtes nächstes Jahr ins Dschungelcamp geht…

(Jetzt habe ich mir eben noch zwei kleine Filmchen, sog. “Highlights” (müssten eigentlich korrekterweise “Lowlights” heißen), aus der Sat.1-Mediathek angetan. Der Wendler ist ja auch dabei! Nee, das gebe ich mir nicht, so viel Selbstverliebtheit auf einem Haufen ertrage ich nicht.)