Monsterratgeber: Vom Umgang mit einem Sparmonster

 

Liebe Monstersympathisanten,

von Zeit zu Zeit berichte ich hier über das Thema “Monsterhaltung”, denn in dem Zusammenhang gibt es einige Herausforderungen zu bewältigen, die es in sich haben.

Ihr kennt das alle: Ihr seid ein bisschen verschuldet, nur so im vierstelligen Bereich, und schon fühlt sich ein Monster berufen, Eure Finanzen in Ordnung zu bringen. Die Gattung der Sparmonster ist eine äußerst hartnäckige und lästige Plage. Es hat mich mehrere Monate gekostet, herauszufinden, wie man diese lästigen Gesellen in den Griff bekommen kann.

Hier berichtete ich über mein Sparmonster. Klingen die Methoden dieser Kreatur nicht brutal? Irgendwann wurde es mir zu viel. Das hält kein Monster aus, dieses ständige Gesabbel von der schwarzen Null (CDU-/CSU-Politiker?); als es dann noch anfing, die derzeitige Regierung in Sachen Finanzpolitik als Vorbild hinzustellen und der Begriff “Austerität” hier häufiger fiel als “Caipirinha”, da war einfach mal Schluss mit Verdruss. Ich holte mein XXXXXXXL-Caipiglas, Ihr wisst schon, das 5-Liter-Glas, um mir einen etwas größeren Caipi zuzubereiten, als das Monster irgendwas von “Limetten einsparen” murmelte. Irgendwann kommt im Leben eines jeden Monsters der Moment, in dem es die Kontrolle über sich verliert. Dies war so ein Moment. Ich wiederhole: Limetten einsparen! Nur, damit Ihr Euch der Dramatik der Situation bewusst werdet. Ich stülpte das XXXXXXXXL-Caipiglas voller Verzweiflung über das Sparmonster — und siehe da, ganz zufällig fand sich so die Lösung! Denn kein Monster wird mutwillig ein Caipiglas zerstören, also war es gefangen! Sicher, ich hätte es auch fesseln oder in eine Zelle sperren können, aber es hätte die Fesseln durchgekaut und die Gitterstäbe durchgebissen. Sparmonster können so etwas. Aber ein Caipiglas zerstören? Niemals!

Mit der Zeit richtete es sich dort wohnlich ein, die anderen Monster brachten regelmäßig Grundnahrungsmittel vorbei (Nougat und Caipi), und weil das arme Monster dazu neigt zu frieren, habe ich ihm sogar einen Ofen spendiert.

So sieht das ganze aus. Lasst Euch nicht von dem unbegeisterten Gesichtsausdruck des Monsters irritieren. Es geht ihm gut, es fühlt sich wohl, jede Zelle seines Körpers ist glücklich!

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Vor kurzem gab es allerdings ein kleines Problem. Ich musste das Sparmonster freilassen, denn ich brauchte das Caipiglas für eine typisch fellmonstrig-caipieske Weihnachtsdeko. Somit dürften Geldausgaben in der nächsten Zeit also gestrichen sein, aber irgendwann ist Weihnachten ja auch wieder vorbei. *muahahahaha*

Bestimmt befürchtet Ihr nun das Schlimmste, wenn Ihr von “fellmonstrig-caipiesker Weihnachtsdeko” lest, denn bekanntlich bin ich für Deko- und Bastelarbeiten jeglicher Art total ungeeignet.

Monströse Abschweifung: Woran erkennt man, dass eine Kollegin in der Anstalt noch ziemlich neu sein muss?

Antwort: Sie bittet mich (mich!!!) darum, ihr bei dem Einpacken der Geschenke für die Tombola zu helfen. Mich. Geschenke einpacken. Das kann nur von jemandem kommen, der noch keine drei Monate in der Anstalt am Schaffen ist.

Zurück zum Fall. “Weihnachtsdeko” heißt im Hause Fellmonster, dass ich einige wunderhübsche Weihnachtskugeln in mein XXXXXXXXL-Caipiglas fülle und sehr ungekonnt eine Lichterkette dazwischen propfe. Es sieht trotzdem hübsch aus. Auf den Fotos ist es nicht gut zu erkennen (fotografieren kann ich nämlich auch nicht), aber ich zeige es Euch trotzdem, damit hier mal ein bisschen besinnliche Weihnachtsstimmung aufkommt.

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Mit Beleuchtungseffekt, auch Lichterkette genannt (kein Lichterkettenmassaker!)

 

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Eine Nahaufnahme. Sind die Kugeln nicht hübsch? Ich mag Kugeln.

 

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Der Beweis: Es ist tatsächlich ein XXXXXXXXL-Caipiglas!

 

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Und das Ganze noch mal unbeleuchtet. Spart Strom.

 

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Aus der Rubrik “total vergurkste Fotos”. Aber irgendwie finde ich es trotzdem schön. Auf eine bekloppt-spezielle Art.

 

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Und das ist mein Adventsgesteck. Boot ist aus Dänemark, Sand ist aus Dänemark (original Henne-Strand-Sand), und das Faulmonster hätte ja mal die alten Nadeln raussammeln können… Aber Hauptsache, viele Kugeln. Kugeln sind schön.

 

Und? Fühlt Ihr schon, wie die weihnachtliche Stimmung in Euch langsam hochkriecht? Wehe, wenn nicht! Dann “Last Christmas”, nicht unter 10 x, anhören! Ich hatte dieses Jahr Glück. Bis heute Morgen. Da hat es mich das erste Mal erwischt. Erst am 9. Dezember. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass es Radiosender gibt, die dieses Lied schon im September spielen…

Hmm…

 

Dank stundenlangen, heftigen Dauerregens funktioniert mein Fernsehempfang nicht, da kann ich ja genauso gut ein bisschen vor mich hinbloggen… Fußball, wen interessiert schon Fußball?

GRRRRRR!!!

Hoffentlich läuft der ZDF-Stream stabil. Schön, dass es das Internet gibt. Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥

Aber zurück zum Fall. Ihr erinnert Euch vielleicht noch, dass es im Garten der WEZ einen aufsehenerregenden Teich gibt, oder? Hier berichtete ich ausführlich.

Mittlerweile ist der Teich leider etwas verwildert, aber die Monster stört es nicht, sie spielen dort gern “Indiana Jones” und ähnliches. Ralphsroteslieblingsmonster hat eh ständig Besprechungen mit seiner persönlichen Beraterin, ist also am Teich eh nicht mehr so sehr interessiert.

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Mir kam die Idee, dass ich hier doch eigentlich ein Seeungeheuer ansiedeln könnte. Ich habe hier ja fast alles, Monster, Teufel, eine Elite-Dämonin, einen kleinen Vampir, ein Gespenst, Hexen… Aber ein Seeungeheuer nicht! Ich empfinde das als Mangel. Also stellte ich unter Wasser ein Schild auf: “Zu vermieten. Nur an Seeungeheuer.” Es kam aber kein Ungeheuer.

Dann die Erleuchtung!

Na, toll, jetzt ist der Stream auch weg! Kann sich dieses verdammte Gewitter jetzt bitte endlich mal verziehen und den Regen mitnehmen, damit mein TV-Empfang wieder funktioniert????????????????????? Hat das ZDF wieder nicht genug Serverleistung parat, oder was??? Die scheiß Herzchen ziehe ich zurück! Grrrrr!

Nee, das war nicht die Erleuchtung, sondern: Andrea und die weltbeste Pinscherette öffneten mir die Monsterglupschaugen. Der Name isses nämlich! Welches Ungeheuer, das etwas auf sich hält, siedelt sich in einem namenlosen Teich an? Eben. Darum taufte ich den Teich mit einigen Tropfen Caipi feierlich auf den Namen Ungeheuerteich!

Danach lief die Sache… aber nicht so richtig gut. Es siedelte sich tatsächlich eine Art Ungeheuer an, aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt!

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Ein Grinsekarpfen! Er selbst stellte sich mit den Worten “Hallo, ich bin der Barthfisch” vor. Und das “h” im Namen ist leider kein Tippfehler, denn dieser kleine, ständig grinsende, Fisch ist ein großer Mario-Barth-Fan und erzählt fast den ganzen Tag Barth-Gags. Also alle drei immer wieder hintereinander weg. *seufz*

Das Gras im Teich ist übrigens immer noch das von 2011. Ganz schön hartnäckiges Gewächs. Ich mag es.

Mein Fernseher läuft wieder, hoffentlich bleibt das so! Ich darf doch dieses Spiel nicht verpassen! Der Stream ist immer noch down… Und wenn das hier so weiterregnet, wird Bergedorf das neue Atlantis. Ich werde mich dann mal Richtung TV begeben, in der Hoffnung, dass der Empfang stabil bleibt…

Das Foto zum Wochenende

Heidi (Managerin der berühmten Isi) wollte einen Teil meiner Steinesammlung sehen, ich glaube zumindest, dass sie neulich so etwas erwähnte. Ganz sicher kann man da bei meinem Gedächtnis nie sein. Hier jedenfalls das erste Foto meiner Steinesammlung, dieses hier sind Exemplare, die ich in Dänemark gesammelt habe:

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Das Foto zum Wochenende

Wo stehen eigentlich die Ümpfe, fragt Ihr Euch bestimmt.

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Auf einer Glassäule, gefüllt mit bunten Flummis (noch nicht ganz gefüllt)… Einige sind aber auch auf meinem Schreibtisch und gucken mir zu, was ich hier so verzapfe.

Das Gerücht, dass so eine Irre aus Hamburg weitere Ümpfe erwartet, ist übrigens…………….. natürlich wahr!

Schönes Wochenende! Meins wird wohl eher nicht so dolle. Egal, da muss ich durch.

Das Foto zum Wochenende

 

Stillleben mit Erdnussdose:

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Allerliebst. Hier liegen normalerweise die Nervennahrungsvorräte des Fellmonsters, sprich: Nougat- und Noisetteschokolade. Als ich vor einiger Zeit mal sagte, dass ich eher auf Schokolade verzichten würde, als dass es Hutze & Hursch an etwas mangeln solle, hätte ich nicht gedacht, dass ich wirklich jemals finanziell so abgebrannt sein würde, dieses Szenario Wirklichkeit werden zu lassen. Aber immerhin habe ich keine 27 Millionen Steuerschulden und muss auch nicht in den Knast. Soll ja vorkommen, so was… Ich erfreue mich lieber daran, dass Molly in der Futterecke “randaliert”, um darauf hinzuweisen, dass es noch einen Nachnachnachnachtisch geben müsse. ♥♥♥♥♥

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

PS: Links oben in dem Tütchen befinden sich noch 2 Limetten, diese durften aber nicht das Stillleben ergänzen, weil sie die Tristesse entscheidend gestört hätten! Das kann mein Künstlerherz natürlich nicht zulassen.

Das Foto zum Wochenende

Uppsi, schon wieder Freitag. Heute zeige ich Euch mein neues Notizbuch. Ich brauchte ein neues, und dann fiel ich über dieses. Eigentlich ist es ein Kalender, aber man kann Buchkalender sehr gut auch als Notizbuch verwenden. Und als ich das Motiv sah, war ja klar, dass ich dieses Exemplar, übrigens das letzte seiner Art, zumindest in dem Laden, auf keinen Fall zurücklassen konnte. Das Büchlein wird sich hier wohlfühlen, zwischen den ganzen Limettentees, einem Limetten-USB-Stick, Caipi-Kandis, Limetten-Duschgel und was der Heiligen-Frucht-Dinge hier mehr sind. :-)

Und es sind zwei Bilder, denn ich kann Euch unmöglich die epochale Rückseite vorenthalten.

Darauf eine Runde scheiß Herzchen! ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

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Hachzzzzzzzzzzzzzzzz!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Flauschfotos (und ein paar andere)

Isi möchte gern mal wieder ein Foto von der lieben Molly sehen. Das aktivierte sofort das Wunscherfüllungsmonster in mir, also suchte ich zwei schöne, wenn auch schon etwas ältere, Fotos heraus.

Hier sehen wir sie, wie sie mit ihrem Großen knuffelt. Das mag sie zu gern und Rasputin ist ganz vorsichtig, damit ihr nichts passiert. Er ist so lieb.

Knuffelduo

Molly liebte das Spielen mit Flauschis. Das mag sie jetzt leider nicht mehr gern, bin schon froh, wenn sie sich noch ab und zu eine Socke schnappt.

Flauschifan

(Achtet nicht zu sehr auf den schlechten Sauberkeitszustand des Fußbodens, ich komme da manchmal nicht hinterher, wenn ich viel in der Anstalt arbeiten muss. :oops:)

Wenn ich schon mal dabei bin, kann ich auch gleich noch ein paar andere Fotos zeigen, die mir in die Hände gefallen sind. Das hier fand ich ganz witzig, so vereist war der komplette Rasen vor einigen Jahren.

Eisfläche

Meine HSV-Handyhülle. Die habe ich hier ja noch nicht gezeigt. Die Raute! Hachz, so schön! ♥♥♥

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Und zum Schluss noch ein Puschelpony für Heidi. :-)

Puschelpony

Halt, eins habe ich noch. Nur, um mal zu beweisen, dass hier auch andere Citrusfrüchte, nicht nur Limetten, eine Chance haben. ;-) Mandarinen, Clementinen, das sind die schönen Seiten des Herbstes/Winters. Apfelsinen natürlich auch, die presse ich aber meistens aus, ich liebe frisch gepressten Orangensaft.

Mandarinen_kl

So ‘ne Schüssel voll wird hier innerhalb von 3 — 4 Tagen aufgefuttert.

Bonjour Tristesse

Eines Tages im Garten der Welteroberungszentrale:

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“Tristesse mit Tennisball”, Tennisball im Wasser neben Steinen. Das Werk befindet sich in Privatbesitz und ist unverkäuflich.

War es Hutze oder Hursch, der dieses herausragende Kunstwerk des Jammers und der Trübnis erschaffen hatte? Ich weiß es nicht. Fantastisch, großartig, sensationell ist dieses Stillleben, wenn Sie mich fragen! Und das sollten Sie, ich verstehe bekanntermaßen sehr viel von Kunst!

Dieser Tennisball, dieser See (nennen Sie es nicht Pfütze; dieses Gewässer wurde künstlich von Hutze oder Hursch angelegt, denn es handelt sich hier um ein kunstvoll gebuddeltes Loch!), dieser Stein — sehen Sie es? Die Kraft der Aussage ist unübertroffen! Nie vorher wurde ein handelsüblicher Tennisball kunstvoller in Szene gesetzt!

Wichtiger Hinweis der Erklärmonster: Man soll Hunden keine Tennisbälle zum Spielen geben, jedenfalls keine neuen, denn durch die raue, filzige Oberfläche werden die Zähne abgeschliffen. Ich hatte vor etlichen Jahren mal ca. eine Tonne gebrauchter Tennisbälle in der elektronischen Bucht ersteigert, da Molly früher hin und wieder mit Tennisbällen gespielt hat. Die Hutze selbst bevorzugt Latexbälle. Tennisbälle sind Kunstobjekte und kein Spielzeug.

Kunst und Bildung in einem Artikel, ja, so kennt Ihr Euren Monsterblog. :-)

PS: Heute saß ich über 10 Stunden in der Anstalt, mitten im Chaos, so dass ich auch heute keine Motivation habe, von der epochalen Lieferung zu berichten, denn dazu muss ich erst hundertdrölfzig Fotos sichten und auf Blogformat zurechtstutzen. Dieser Artikel hier war, wen wundert’s, in meinen Entwürfen…