Stöckchenzeit: 5×5 Dinge

Kann sein, dass ich dieses Stöckchen schon mal hatte, aber ich kann ja nie widerstehen. Ich fand es bei Nina, einer meiner treuesten Stöckchenlieferanten. :-)

Dinge, die du willst, aber nicht hast:

  1. Meine Molly zurück
  2. Irgendwie normaler zu sein, was immer das heißt (der Wunsch ist nicht immer da)
  3. Eine Cachaçaria
  4. Einen hohen Lottogewinn, um mein Leben mehr eigenbestimmt führen zu können
  5. Hühner

Dinge, die du nicht willst, aber hast:

  1. Einen toten Blutpflaumenbaum (wohl die Wühlmäuse. Habe diesen Baum selbst gepflanzt und er war schon so groß und wunderschön. :-( )
  2. Merkwürdige Nachbarn
  3. Teilweise extreme Stimmungsschwankungen
  4. Wut
  5. Wühlmäuse im Garten (obwohl sie ja süß sind…)

Dinge, die du nicht willst und nicht hast:

  1. FDP-Mitgliedsausweis
  2. Dirndl :-)
  3. Atombombe im Keller
  4. Berlusconi als Chef oder sonstwas
  5. Einen Job als Sekretärin (ich hasse, hasse, hasse die Terminorganisation für Chefs. Zumindest in der Anstalt ist das ein oberkompliziertes Thema!)

Dinge, die du schon immer wissen wolltest:

  1. Warum gibt es noch immer kein gutes Mittel gegen Staub? Staubwischen nervt!
  2. Wo bleibt der Reichtum, den meine Winkekatzen herbeiwinken sollen?
  3. Wie kann es angehen, dass man einen einst relativ erfolgreichen Erstligaverein in nicht mal drei Jahren so herunterwirtschaften kann? (Wobei ich das eigentlich weiß, aber ein Rest Kopfschütteln und Unverständnis bleibt…)
  4. Warum ist der Körperzellensong noch immer nicht Nationalhymne???
  5. Und sonst so?

Dinge, die du hast und haben willst:

  1. Die beste Monstermuddi
  2. Höllenhutzerichschatz Rasputin
  3. Die WEZ (Welteroberungszentrale — meine Residenz)
  4. Garten
  5. Die Erinnerung an viele schöne Jahre mit den Hunden, die nicht mehr bei mir sind, die ich aber nie vergessen werde (Burga, Ronny, Rakko und Molly). Alle waren sie ganz besondere, liebe Gefährten.

Welt-Bärchenpärchentag 2014!

 

Kinners, heute ist wieder Welt-Bärchenpärchentag! Hatte ich ja schon angekündigt. Also heißt es: Bloggen über Bärchenpärchen, denn mit Bärchenpärchen ist alles klärchen. Außerdem ist es Futter für das langlebigste Stöckchen der Blogosphäre, kann aber auch sein, dass das eher das Ping-Pong-Stöckchen zwischen der Wunderbaren Welt des Wissens und mir ist. Man weiß so wenig.

Heute verrate ich Euch, wie man ein Bärchenpärchen aufheitert, das aus zwei Fußballfanbärchen besteht, deren Mannschaften dieses Jahr beide nichts gerissen haben, vorsichtig formuliert:

1

Die Lösung ist ganz einfach. Man bewirft sie einfach mit scheiß Herzchen. Schon lachen sie wieder, denn Bärchenpärchen haben ein sonniges Gemüt:

2

Man beachte vor allem die beiden Herzchen mit bayrischem Muster… Die sind so gruselig, dass sie schon wieder irgendwie gut sind, auf eine bekloppte Art und Weise…

Ich wünsche Euch allen einen fröhlichen Welt-Bärchenpärchentag!

Geschafft…

Vorher:

Vorher

Nachher:

nachher

Ausgemistet in Form von Löschungen, nicht Käufen! Das war eine Heidenarbeit!

(Dass ich eigentlich unter 100 kommen wollte, es noch eine Excel-Wuli und eine kleine bei einem anderen Bücherversender gibt, erwähne ich hier jetzt nicht weiter… *tirili-tirila*)

Guckt lieber mal hier: Sonja zeigt ein super Foto eines Vietnamesischen Moosfrosches. Die sind ja epochal!

Gute Nacht, schlaft gut, träumt was Schönes.

Stöckchenzeit: Ding-Dong, das Stöckchen namens Ping-Pong steht wieder vor der Blogtür

Und das schon wieder viel zu lange.

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Für neue Mitleser: Die Wunderbare Welt des Wissens und ich schmeißen uns immer Stöckchen zu, es wird das langlebigste Stöckchen der Bloghistorie. Eigentlich darf man gar nicht mehr von “Stöckchen” reden, das ist schon mindestens ein kleiner Wald.

Was wollte die Wunderbare also das letzte Mal von mir wissen? Schauen wir gleich mal!

1. Warum kriege ich so schnell blaue Flecken? Ich habe mal gehört, dass schwächeres Bindgegewebe damit zu tun haben könnte. Bestimmt hilft Vitamin C. Übrigens in Limetten vorhanden (diese sollten grün sein, nicht blau, sonst sind es Schlumpfetten und gehören den Schlümpfen.) Zitronen haben zwar noch viel mehr Vitamin C, aber gehören nicht in Caipi, und man soll ja Vitamine auch nicht überdosieren. gez. Dr. Dr. Fellmonster

2. Was kostet der Fisch? Hierzu rufen wir die einschlägig bekannte Website meine-fischboerse.de auf und finden: “1 Zuchtpaar Geophagus tapajos red head WF ,haben bereits mehrfach erfolgreich abgelaicht , Größe 12-15cm”: Ein Paar kostet 70 Euro. Der FAX (Fisch-Aktien-Index) steht also ganz gut.

3. Sekt oder Selters? Zur täglichen Flüssigzufuhr nehme ich ja eher Selter, aber so ein Sekt zwischendurch ist schon leckerer.

4. Ich kann diesen Monat nicht leben ohne …? Sorgen. (Von “wollen” ist hier ja nicht die Rede…)

5. Würden Sie sich trauen, jemandem einen toten Fisch zu schicken, und sei es anonym? Eine interessante Idee. Aber irgendwie ist es einfacher, das an Rahm zu delegieren, er hat die Erfahrung… Nein, ernsthaft. Also, es gibt schon Menschen, auf die ich wirklich wütend bin, und manchmal würde ich im ersten Zorn schon gern was anstellen, was denen einen ordentlichen Schreck einjagt. Aber ich habe es noch nie gemacht und werde es hoffentlich auch nie. (Bei Rahm damals war das ja was anderes, das war nicht anonym. Außerdem — er darf das. :-)) Aber manche hätten es verdient, das ist keine Frage.

6. Wie schaffen es andere Menschen, ihren Papierkram in Schach zu halten? Das können doch eigentlich nur Leute sein, die ihr Zeuchs immer zeitnah abheften und sich nicht erst, wie gewisse Monster, der Ablage nur 2 x im Jahr, wenn der Stapel so hoch ist, das nichts mehr raufpasst, zaghaft nähern. Was ist denn das für ein verdrehter Schachtelsatz geworden?

7. Gibt es Donnerstag hitzefrei? Ja, sobald ich Weltherrscherin bin, wird es jeden Donnerstag hitzefrei geben. Freitag ist sowieso frei, das sagt ja eigentlich schon der Name; warum das bisher nicht umgesetzt wurde, verstehe ich nicht. Manche Dinge sind soooo naheliegend.

8. Warum nicht? Weil ich immer noch keine Weltherrscherin bin. Das zieht sich.

9. Und Freitag? Auch nicht, Skandal! Skandal!

10. Völlig unterschätzt wird …? … die Wirkung langer Wochenenden auf das menschliche Wohlbefinden. Deshalb mich als Weltherrscherin unterstützen, damit endlich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Wochenende hergestellt wird!

So, die größte Herausforderung dieses Stöckchens ist das Austüfteln neuer Fragen. Auffi geht das.

1. Warum nur, oh, warum wurden dem HSV in der 2. DFB-Pokalrunde die Sepplhosen zugelost? Da hätten wir uns die Plackerei in Cottbus gleich schenken können!

2. Ice Bucket Challenge — gute Sache oder dummes Zeuchs?

3. Sollte man anstatt von Ice Bucket Challenge lieber von “Eiskübel-Herausforderung” sprechen, um die deutsche Sprache zu ehren?

4. Eigentlich gehört Eis ja eher in einen XXL-???

5. Ihre liebste Comedyserie ist…?

6. Haben Sie ein Handycase, wenn ja, mit welchem Motiv?

7. Mögen Sie es, nachts mit Kopfhörern auf den Ohren (natürlich zwecks Zuführung von Musik, nicht etwa wg. Kälte, ist ja eh bald hitzefrei) durch die Straßen zu wandeln?

8. Wenn Sie Matt einen Tipp geben könnten, was er an WordPress als nächstes verbessern sollte, was wäre das?

9. Warum habe ich so viele Ideen fürs Blog und so verdammt wenig Zeit?

10. Die Lage ist hoffnungslos, aber …?

 

Stöckchenzeit: Fragen über Fragen

Aha, das ist also die neue Oberfläche von WordPress, ich las schon in einigen Blogs davon. Eigentlich habe ich mich auch nur deswegen aufgerafft, heute zu bloggen, weil ich mir selbst ein Bild machen wollte. Das habe ich nun. Mal sehen… Aber weil es öde wäre, nur darüber zu bloggen, habe ich mir schnell ein Stöckchen gegriffen, es lag so bei DillEmma herum. Sie hat es von mir zugeschmissen bekommen (oder so genommen), und ich hole mir nun einen Ableger zurück. Völlig konsequent, woll?

1. Hast du ein Wort, dass du einfach nur magst, ganz unabhängig von der Bedeutung (vielleicht weißt du die nicht einmal?) oder seiner situativen Verwendungsfähigkeit? Einfach ein Wort, das deinem ästhetischen Empfinden sympathisch ist? Ein schönes Wort ist z. B. “Bordsteinschwalbe”. Der Beruf dahinter eher weniger… Und auch das Wort “Caipirinha” klingt einfach wunderbar, und hier harmoniert auch der Begriff mit dem Objekt ganz vorzüglich!
2.Da ist dieser eine dunkle Fleck auf der Seele. Die dunkle Seite. Die Leiche im Keller. Es muss ja nicht gleich Mord sein, aber zum Beispiel dieser eine Schlager, der eigentlich ganz furchtbar ist, bei dem du aber, so du allein bist, das Radio aufdrehst und deinen ganzen Selbsthass beim Mitsingen rausbrüllst und angeekelt von dir selbst die Hüften schwingst. Vielleicht ist es ja auch was ganz anderes. Erzähl doch mal! Musik ist immer gut für ein paar Leichen im Keller, ich habe z. B. in meiner Playlist ein paar Songs des Genres “NDD”, weil es da so herrlich bekloppte Exemplare gab. “Ich bin echt cool” von Schneeflittchen zum Beispiel. Aber eigentlich kann man sich das nicht anhören. Vielleicht beim Putzen, da geht das. Weil man dann möglichst schnell fertig werden will. Will man aber ja sowieso.
3. Maggi – Unverzichtbares Gewürz oder kulinarische Todsünde? Eine Kochfrage, eine Fangfrage! Ja, manchmal ist Maggi okay.
4. Blank oder verzettelt? Wie sieht deine Kühlschranktür aus? Habe ganz viele tolle Magnetpins an meiner Kühlschranktür. Manchmal halten die sogar Zettel fest, aber ich möchte zwischen diesen schönen Magneten nicht so viele langweilige Zettel mit irgendwelchen Terminen oder Notizen haben. Die sind an der Seite, befestigt mit den nicht ganz so schönen Magneten.
5. Frönst du einer Sammelleidenschaft? Welcher? Wie lange? Und wieso? Hundefiguren (eher die kleine Ausführung), Monsterfiguren (in Plastik oder Plüsch), Hühner (fast ausschließlich in Plüsch), kleine Cachacaflaschen. Hm, wieso? Hundefiguren und Hühner, weil es meine Lieblingstiere sind. Monster: Die laufen mir zu, da kann ich gar nix dran ändern. Kleine Cachacaflaschen: Weil sie epochal sind.
6. Kennst du noch Telefonnummern von Menschen auswendig oder bist du ohne elektronische Zahlenspeicher völlig aufgeschmissen? Ich kenne noch einige von früher. Neue kann ich mir nicht mehr merken, weil ich nur noch aus dem Speicher wähle. Hatte früher -zig Telefonnummern von Lieferanten im Kopf (beruflich, war ja mal Einkäufer), das war eigentlich eine super Sache.
7. Neujahrsvorsatz Kalender: Wie lange hältst du durch? Was ist “Kalender” für ein Neujahrsvorsatz? Das Kalenderblatt immer rechtzeitig umblättern? :-) Oh-oh, da bin ich sehr schlampig, dann ist das Foto so schön und ich sag, och, das lasse ich noch mal ein bisschen… 10 Monate später… Aber bei Isis Freundekalender bin ich immer auf dem aktuellsten Stand. Und bei meinem Hundekalender “Jeden Tag ein netter Hund” hänge ich zwar manchmal 3 bis 4 Tage hinterher, aber länger eigentlich nicht…
8. Mit welcher Zutat kann dir das leckerste Essen vermiest werden? Mit Olivenöl.
9. Die schönsten Stunden des Tages sind…? Abends und nachts. Ich mag die Nacht, eine tolle Zeit.
10. Kannst du einen Baum malen? Zeig mal! Kann ich nicht, meine Bäume sehen aus wie Atompilze. Bitte selbst vorstellen, Ihr habt ja alle Phantasie. :-)
11. Hast du mal was geklaut? Was war es und wie hat sich das angefühlt? Ja. Geld. Hat sich sehr verkehrt angefühlt, habe ich danach nicht wieder gemacht. Hatte mich breitschlagen lassen. Falscher Umgang, hat zum Glück nicht lange gehalten. Wäre auch eine passende Antwort für die Kellerleichen gewesen, aber nun lasse ich Schneeflittchen da stehen. :-)

Ich verzichte darauf, mir neue Fragen aus dem Hirn zu quetschen, das werde ich beim nächsten Ping-Pong-Stöckchen eh wieder tun. Auch werfe ich das Stöckchen nicht weiter. Wer Lust hat, kann ja einfach auch DillEmmas Fragen beantworten, ich finde, dass es sehr gute, interessante Fragen sind.

Jetzt noch ein Testsatz. Wird dieser Satz mit gebloggt, wenn ich direkt “Veröffentlichen” klicke, ohne vorher auf “Aktualisieren” zu klicken? WordPress speichert die Beiträge anscheinend nicht mehr automatisch zwischen, so las ich in einem Blog.

Äh, hm, wenn ich auf “Publizieren” klicke, kann ich zwar zwischen “sofort” oder “geplant” wählen, aber wo ist der Ausführen-Button? Bin ich blöd oder was?

UPDATE: Aha, man muss noch mal “Aktualisieren” klicken. Ob es nötig ist, vorher den Status auf “Publizieren” zu setzen, weiß ich nicht, ich hab es gemacht.

So ganz überzeugt bin ich noch nicht, na, vielleicht ist es auch nur eine Gewöhnungssache. Mir fallen aber auf Anhieb einige Sachen ein, die WordPress eher mal optimieren könnte…

Das Foto zum Wochenende

 

Guckt mal, was die liebe Minibares heute für ein witziges Foto gezeigt hat.

Da möchte ich nachlegen, immerhin beherberge ich hier eine Teufelsfamilie, die vielleicht heimlich dieses Auto fährt:

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@Beworbene Autofirma: Gern geschehen. Lieferanschrift für Limetten und Cachaca bitte bei mir erfragen. :twisted:

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein teuflisch gutes Wochenende!

Stöckchenzeit: Holz aus dem Buchstabenmeer gefischt

Noch ein Stöckchen aus meinen Entwürfen. Damals war mir nicht nach Rumalbern, und momentan sieht es ähnlich aus, also passt es.

Im Buchstabenmeer schwamm ein Stöckchen herum, welches zur Abwechslung mal ernste, nachdenkliche Fragen zu bieten hat. Ich versuche es mal, obwohl es hier sonst ja eher klamaukig zugeht, aber mir ist zurzeit nicht nach Rumalbern.

1). Für was bist du in deinem Leben am dankbarsten? Dass es meiner Mutter gutgeht und dass ich das große Glück hatte und habe, mein Leben mit ganz besonderen Hunden zu teilen.

2). Wenn du deinen Vornamen selbst bestimmen könntest, wie würdest du dich entscheiden? Ich bin mit meinem zufrieden, habe eh keinen absoluten Lieblingsnamen. Was Namen betrifft, bin ich eh recht entspannt, mir ist es z. B. auch egal, wenn jemand meinen Nachnamen falsch schreibt oder ein Kollege, mit dem ich schon -zig Jahre zusammenarbeite, meinen Voramen immer noch mit “h” schreibt. :-)

3). Du hast die Chance die größte Liebe deines Lebens kennenzulernen, du weißt aber, dass diese Person noch max. 1 Jahr zu leben hat. Würdest du sie kennenlernen wollen? Nein. Den Abschiedsschmerz schon vor Augen — das würde ich nicht wollen und nur schwer ertragen. Aus dem Grunde habe ich bisher auch nie einen älteren Hund aus dem Tierheim geholt. Natürlich kann man nie wissen, ob nicht trotzdem viel zu früh Abschied genommen werden muss, aber das ist für mich eben genau der Punkt — es nicht zu wissen. Ich weiß, was es bedeutet zu wissen, dass man jemanden, den man liebt, nicht mehr lange hat, deswegen würde ich mich nicht von vorneherein darauf einlassen. Vermute ich mal. Letztendlich ist es graue Theorie und man handelt vielleicht doch anders, falls doch mal so was wirklich passieren würde.

4). Beschreibe deine Persönlichkeit in 3 Worten Introvertiert, unausgeglichen, hilfsbereit. (Vier Worte wären besser, dann hätte ich das Negative noch ausgleichen können. :-))

5). Man verbindet oft Erlebnisse mit einem Musikstück. Welcher Song erinnert dich an ein besonderes Ereignis und welches Ereignis ist damit verbunden? Das Requiem von Mozart. Traurige Geschichte. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

6). Wie wäre ein Mensch, der das Gegenteil von dir ist? Da sind mehrere Varianten denkbar: Sehr offen, gesprächig, meistens fröhlich. Oder aber: Ein überheblicher, rücksichtsloser Mensch. Beide Varianten sind ziemlich weit von mir entfernt.

7). Wenn du dich für eine Tätowierung entscheiden müsstest, was würde diese beinhalten und wo wäre sie platziert? Die HSV-Raute wäre sehr schön, ich denke, irgendwo auf einem Arm würde sie gut passen.Ein Hildegunst-von-Mythenmetz-Tattoo wäre auch super. Oder die Berghutze.

8). Du hast die Möglichkeit für 1 Woche ein Leben einer bekannten Person zu leben. Für welche Persönlichkeit würdest du dich entscheiden? Hm, das ist eine sehr interessante Frage. Da könnte ich mir mehrere vorstellen, z. B. Schriftsteller. Vielleicht Terry Pratchett (vor seiner Erkrankung). Wie es wohl ist, so eine ausufernde Phantasie zu haben und so eine tolle Welt zu erschaffen?

9). Du bist ein Buddhist. Je nach guten oder schlechten Taten bestimmt das Karma wie die Seele wiedergeboren wird. Wenn du stirbst, als was wirst du deiner Meinung wiedergeboren? Vielleicht als Hund, weil ich meine Hunde hoffentlich immer gut behandelt habe? Ich kenne mich mit den Karma- und Wiedergeburtsdingen leider nicht gut aus. Als was würde denn ein ganz mieser Mensch wiedergeboren? Kakerlake? Obwohl die Kakerlake an sich ja kein schlechtes Wesen ist, nur eben nicht sehr beliebt… Vielleicht würde ich auch als ein Tier wiedergeboren, das recht einzelgängerisch lebt. Oder als Strafe eher ein Herdentier? Ich passe bei dieser Frage, ich müsste mich erst mal mit dem Thema beschäftigen.

10). Welcher Song sollte auf deiner Beerdigung gespielt werden? “Dancing In The Dark” von Bruce Springsteen. Das war der erste Song, den ich von Bruce gehört habe.

Das waren sehr interessante Fragen, die dazu geführt haben, dass es hier heute mal etwas ernster zuging. Vermutlich ist dann ab morgen oder so wieder der übliche Wahn- und Irrsinn hier zu Hause.

Frau Tonaris Rost-Parade, Juli-Edition

 

Schon wieder ein Monat um, also heißt es wieder ein bisserl Rost ansetzen. Letzten Monat berichtete ich ja von der weltberühmten Bergedorfer Fischtreppe. Mittlerweile ist die Untersuchung der Akzeptanz beendet. Die gute Nachricht: Die Treppe funktioniert grundsätzlich. Die nicht so gute Nachricht: Täglich nutzen nur 3 bis 4 Fische das Treppchen, das man den Viechern für viel Geld gebaut hat. Ja, sind die denn doof? Es laufen Überlegungen, wie man die Treppe bei den glibschigen Tierchen beliebter machen kann. Ich schlug vor, eine Spur aus Caipi zu legen, aber ich werde bei solchen Ideen immer nur so seltsam angeguckt. Manchmal kommen auch Männer mit so unbequemen Jacken, das kenne ich schon und laufe immer rechtzeitig weg. Die Welt ist anscheinend noch nicht reif für meine epochalen Maßnahmen. Und überhaupt vermute ich sowieso, dass die bösen Blobfische mit drinhängen, indem sie den guten Fischen Angst einjagen oder so.

Jetzt aber zum aktuellen Bild:

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Diese Artefakte rosteten in diesem ehemals schönen Gebäude vor sich hin:

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Einerseits ist es ein trauriger Anblick, andererseits ziehen mich solche morschen Gebäude magisch an. Oft hat das Innenleben noch einiges zu erzählen.

Gerade noch rechtzeitig geschafft. Und morgen ist Freitag, große Freude!

Blick in die Zukunft

 

Angeregt durch die großartigen Superheldinnennamensvorschläge unter diesem Artikel wagt meine Zeitung ZEITMANGEL einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Dereinst in einigen Wochen/Monaten/wann auch immer wird folgender Artikel erscheinen.

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Wer sind die geheimnisvollen Superheldinnen?

Seit einigen Wochen bringen unbekannte Superheldinnen weltweit nie gekannte Wohltaten unter die Menschheit. Wer ist Kalamitäten-Kati (Anm. der Redaktion: Namensvorschlag wegen der Anonymität etwas abgewandelt), die den weltberühmten Dunkelschlumpfi Ralph, Blogfather seines mittlerweile 93. Blogs “DarkJohann baut und buddelt”, mittels wohlgezielter Motivation (“Auf, auf, oder es gibt einen Klaps auf den maladen Rücken!”) dazu antreibt, für nach Bademöglichkeiten dürstende Hunde Pools, Seen und Meere anzulegen?

Chris, Terrier und Weltmeisterschwimmer: “Endlich geht es voran. Bevor Kalamitäten-Kati auftauchte, zog sich mein Projekt, der Bau eines Meeres, ewig hin! Dabei soll er doch gar nicht groß werden, die Hälfte vom Atlantik reicht mir völlig aus!”

Bonjo, Oberpuschellandseer: “Ich hatte einen gebrochenen Zeh und musste diesen regelmäßig kühlen. In meinem eigenen See, der dem Bodensee im Maßstab 1:1 nachempfunden wurde, konnte ich meinen Genesungsprozess entscheidend beschleunigen. Danke, Kalamitäten-Kati!”

Isi, weltberühmte Schauspielerin: “Ich benötigte einen Wellnessteich, der überall die gleiche Tiefe haben muss, damit mein Bauch und meine Ohrenspitzen gekühlt werden. Mehr muss gar nicht nass werden, denn ich bin Künstlerin und keine Hochleistungssportlerin. Ralph hat mir da was Hübsches gebaut, aber Kalamitäten-Kati musste schon sehr viel Motivationsarbeit leisten!”

Das Motto der mysteriösen Kalamitäten-Kati lautet: Jedem Hund seine angemessene Bademöglichkeit. Es scheint, dass da noch eine Menge Arbeit auf sie (und Ralph) wartet.

Beinahe zeitgleich tauchten weitere Superheldinnen auf: Wer verbirgt sich hinter Caipirella, dieser fleischgewordenen Rumkugel im limettengrünen Kostüm, die nachts mit ihrem Lime-Mobil milde Gaben in Form von Limetten, Cachaca, Rohrzucker und Kühltaschen mit Crushed Ice unter den Durstigen verteilt?

Vervollständigt wird das Superheldinnenquartett durch Beklopptobot und EpochalitätenElse, die Bärchenpärchen und scheiß Herzchen regnen lassen. Arbeiten diese vier zusammen, obwohl niemals zwei von ihnen zeitgleich beobachtet wurden?

ZEITMANGEL bleibt dran — falls wir mal wieder Zeit haben.

Mit Dank für die Inspiration an DillEmma und Dunkelschlumpfi. Dafür eine Runde scheiß Herzchen:
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Ja, es ist ziemlich warm. :-) Aber hey, nachher gibt es noch einen Stöckchenartikel! Total seriös und so, wie sonst immer hier im Blog.