Könntet Ihr bitte mal eben…

 

… alle Eure Backöfen vorheizen? Ich möchte mir nämlich eine Pizza machen, und in der Anleitung steht, dass alle Backöfen vorgeheizt werden sollen:

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Was für ein Glück, dass hier die gesamte Welt mitliest, denn “alle” ist eine deutliche Anweisung. Den Sinn verstehe ich allerdings nicht, vielleicht eine Maßnahme für notleidende Energieunternehmen?

Und wo ich gerade beim Thema bin:

Cookingspam

Johna möchte also mehr Rezepte in diesem Blog, um mehr über das Kochen zu lernen. Da ist er/sie/es bei mir genau richtig! Ich kann immerhin einen Herd von einem XXL-Caipi-Glas unterscheiden. Leider kann ich heute mal keinen Film anbieten, Rübenbrei TV verfilmt gerade das Leben einer Gummigurke und hat für nix anderes Zeit. Musst Du wohl oder übel lesen, Johna. Lesen, so was Ätzendes, ja, ich weiß, aber das Leben ist nun mal kein Puschelhort. Hier also mein Rezept für Fertigpizza:

In ein Geschäft gehen, welches Fertigpizzen (Pizzas gehen auch) anbietet, mindestens zehn käuflich erwerben (warum so viele? Erklärung folgt weiter unten). Klauen ginge zwar auch, ist aber nicht nett dem Geschäftsinhaber gegenüber, und falls jener bloggt, würdet Ihr als Dieb in seinen Beiträgen auftauchen, und das wollt Ihr nicht.

Zuhause Euren Ofen vorheizen. Vielleicht auch alle, das hängt von der Pizza ab. Warten, bis die Temperatur erreicht ist. Das sagt Euch der Ofen blöderweise nicht, also müsst Ihr auf irgendwelche Lichtsignale achten. Wann wird endlich ein Ofen erfunden, der nach Erreichen der Temperatur lautstark “HSV Forever and ever” spielt? Ich muss hier jetzt andauernd zwischen Büro und Caipilounge hin und her pendeln. Wo war ich? Egal. Pizzakarton aufreißen. Folie entfernen! Ganz wichtig! Das ist beides nicht essbar. (Nelly widerspricht, sie sagt, zumindest Pappe könne man wunderbar essen…) Alles andere ist individuell. Die eine Pizza braucht länger, die andere kürzer, und dann gibt es noch verschiedene Arten des Backens. Umluft, Unter- und Oberhitze, meine Güte… Das ist alles viel zu verwirrend. Schmeißt sie in den Ofen und testet aus, was die beste Zeit ist. Ich denke, Ihr braucht nur ca. 10 Versuche, und genau deswegen solltet Ihr bei Eurem ersten Fertigpizzaversuch mindestens 10 Stück kaufen, wie bereits weiter oben erwähnt. Ihr könnt übrigens auch noch mit der Höhe des Backbleches experimentieren, das ist nämlich auch irgendwie wichtig.

So, Johna, ich hoffe, Du bist nun wieder etwas schlauer, was die wunderbare Welt der Kochkunst* betrifft… Meine Pizza ist nun jedenfalls gleich fertig, und darum verlasse ich das Büro kurzfristig, damit die ganze Arbeit nicht umsonst war. Das nächste Mal lernt Ihr, wie man den Frischhaltealudeckel, der den Inhalt von Joghurt- und Puddingbechern vor Alienstrahlen schützt, erfolgreich entfernt. Bitte haltet dafür Hammer und Meißel oder alternativ eine Mini-Atombombe (erhaltet Ihr bei gut sortierten korrupten Atomwissenschaftlern) bereit.

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*Die arme Katja wird sich nun vermutlich jedes Haar einzeln rausreißen, wenn sie diesen Artikel liest. Wer wirklich gute Rezepte haben möchte, klickt sich bitte zu ihr.

Stöckchenzeit: Pingelingelingpongpong, das Stöckchenmonster ist da!

 

Oh, nein, schon wieder über einen Monat liegt das langlebigste Stöckchen der Blogosphäre bei mir herum! Das geht doch so nicht! Aber jetzt! (Für neue Leser: Die Wunderbare Welt des Wissens und ich stellen uns abwechselnd 10 Fragen und beantworten diese natürlich auch, sonst wäre es ja nicht informativ, woll?)

Die Wunderbare hat sich wieder feine Fragen ausgedacht:

1) Was ist Ihr Geheimtip bei hartnäckigen Erkältungen? Inhalieren mit Japanischem Heilpflanzenöl (Augen gut zukneifen!) und Wick MediNait. Könnte auch sein, dass ein heißer Grog genau die gleichen Dienste tut, aber wenn ich so eine richtig fette Erkältung habe, ist mir jeder Handschlag zu viel…

2) Welche olympische Sportart finden Sie am albernsten? Ringen. Ich weiß, das ist gemein, ist es doch eine urolympische Disziplin, aber das Rumgeknäule sieht schon ein bisschen albern aus. Hoffentlich wird Wrestling nie olympisch.

3) Wenn Sie überall leben könnten: welchen Ort würden Sie wählen? Irgendwo am Meer, bevorzugt in Skandinavien. Es darf aber keine Touristenhochburg sein, ich mag ja nicht so gern viele Leute auf einem Haufen.

4) Wenn meine Oma Räder hätte…? wäre sie ein E-Car. Das ist modern, da sind wir dabei.

5) Hätte, hätte, …? Limette. (Hauptsache, es reimt sich…)

6) Empfehlen Sie mir ein schönes altmodisches Wort, das ich künftig häufiger benutzen könnte? Irrwisch. Ist das altmodisch genug? Ich nenne Nelly so. Man hört dieses Wort nicht mehr so häufig. Alternativ ein schönes Wort: Bordsteinschwalbe. Aber die Verwendungsmöglichkeiten sind doch recht begrenzt. Irgendwas ist ja immer.

7) Wer hasst Papierkram mehr, Sie oder ich? Ich hasse Papierkram schon ziemlich doll. Vor allem, wenn es mit Juristendeutsch verknüpft ist, also z. B. Formulare, die die Unverständlichkeit feiern… Da werde ich regelrecht aggressiv. Vermutlich können wir uns die Hand geben?

8) Welches ist Ihr liebstes Sprichwort? Wenn Dir das Leben Limetten gibt, mach einen XXL-Caipi draus. Ein Sprichwort von zeitloser Schönheit. ♥♥♥

9) Was tun gegen die eigenen Vergesslichkeit? Je nachdem: Aufschreiben (gern in die Notizen des Schlauphones), mit dem Schlauphone fotografieren (wenn ich z. B. in einer Zeitung oder Zeitschrift einen guten Buchtipp lese) oder in eine Mach-hinne-Liste aufnehmen (längerfristige oder “keine Lust drauf”-Sachen). Das sind meine Lösungen. Vielleicht würde mir ein Gedächtnistraining ganz gut tun? *grübel*

10) Und trotzdem: …? gehen scheiß Herzchen immer: <3 <3 <3 <3 <3 <3

 

Jetzt kommen meine 10 Fragen:

  1. Sie befinden sich in einer Einkaufspassage, in der es Läden aller Art gibt, also vom Elektronikkaufhaus über Büchergeschäft bis zur Cachacaria alles dabei, und Sie dürfen unendlich viel Geld ausgeben, aber nur in EINEM Laden: Für welches Geschäft würden Sie sich entscheiden?
  2. Gibt es eine Figur in der Literatur, die Sie gern wären? Wenn ja, welche?
  3. Haben Sie schon mal die Bildersuche mit dem Begriff “Cachacaria” durchgeführt?
  4. Wonach haben Sie zuletzt gegoogelt?
  5. Aus irgendeinem Grund müssten Sie ein Oktoberfest besuchen und — was noch schlimmer ist — in angemessener Kleidung. Zur Wahl stehen also Dirndl oder Krachlederne: Welches Kleidungsstück würden Sie mit etwas weniger Grauen anziehen?
  6. Haben Sie früher Musik vom Radio aufgenommen? (Die guten alten Musikcassetten inkl. Bandsalat und allem, was dazugehört…)
  7. Ist das noch puschelig oder schon bekloppt oder irgendwie beides?
  8. Kennen Sie das Gefühl, dass Ihnen manchmal keine Fragen mehr einfallen?
  9. Gibt es noch Hoffnung, dass Veronica Ferres mal eine Berufsberatung aufsucht und auf deren Rat hören wird?
  10. Eher lalala oder tralalala?

Juchuuh, das Stöckchen lebt! Und vermutlich wird die Wunderbare wieder schneller als ich sein, aber das macht ja nichts, denn dieses Stöckchen verträgt alles, schnelles Tempo genauso wie eine etwas längere Zwischenlagerung. Nur vergessen werden möchte es natürlich nicht.

“Picture my Day”-Day, Teil 2

 

Gestern berichtete ich Euch ja von meinem Tagesablauf am 1. Oktober, bis WordPress meinte, beim Bilderupload herumzicken zu müssen. Vielleicht hat Matt eine Funktion implementiert, die verhindert, dass mehr als eine bestimmte Anzahl schlechter Fotos in einem Artikel auftauchen. Kann ja sein. Wer so merkwürdige Smileys einführt, dem ist auch so etwas zuzutrauen.

Hoffen wir, dass WordPress heute lieber zu mir ist, denn Ihr wollt ja unbedingt wissen, wie es weitergeht, nech?

Immer noch hänge ich im Büro fest. Es war ein stressiger Tag, denn eine Kollegin war auf Seminar und die Vertretung krank, so dass ich mich um einige Sachen gekümmert habe, die an sich nicht zu meinem Aufgabenbereich gehören, aber ich muss meine Fettfinger ja überall drin haben. Das war jedoch alles nicht fotogen genug.

 

Apfel

Zwischendurch was Gesundes. Schokolade war alle…

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Mittagspause! Ich war mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung verabredet, wir treffen uns ab und zu beim Imbiss, um zu klönen. Trepprunter gehe ich zu Fuß, da darf der Fahrstuhl ruhen.

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Ich war zu früh beim Treffpunkt, also fotografierte ich den Zigarettenautomaten. Dafür vergaß ich wieder, das Essen zu fotografieren, eine Baked Potato mit Sourcreme. Das hättet Ihr bestimmt unbedingt sehen wollen! Mistmistmist, aber wir hatten uns gleich so festgequatscht, dass ich nicht mehr ans Knipsen dachte.

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Zuhause! Die WEZ und ihre Bewohner hatten mich wieder! Sofort klammerte sich Nelly erfreut an mich und ritzte mir geheime Welteroberungsbotschaften in meinen Arm.

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Raspu wollte lieber Fußball spielen.

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Erst mal den Großen ins Ohr zwacken, dachte sich die Nelly…

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Durch diese hohle Gasse mussten wir kommen… Denn die Nelly musste noch mal zur Tierärztin, Kontrolle wg. ihres Hustens, der aber mittlerweile endgültig weg ist, yeah!!!

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Im Wartezimmer der Tierarztpraxis. Bei uns gibt es nur Stoffvögel im Käfig, nicht so wie bei Chris’ Doktor, wo man richtige Vögel bestaunen kann. Nelly hätte diese Stofftiere gern zerfetzt, denn sie ist ein Reißwölfchen, aber nicht immer darf sie ihrer Berufung nachgehen.

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Wo wir schon mal unterwegs waren: Ich wollte ein ordentliches Geschirr für die Wilde Hilde (hier auch als Nelly bekannt). Beim ersten Modell hatte ich mich vertan. Also ab zum örtlichen Fachhandel.

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On the dog walk, on the dog walk, on the dog walk… präsentiert Ihnen das Topmodel Nelly ein Geschirr im feurigen Rot. Nun brauchen wir nur noch individuelle Klettetiketten (Kurzform: Klettiketten). Und ja, ich könnte die Treppe mal wieder abfegen…

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Hab dran gedacht, Essen zu fotografieren! Preiset mich. Ist zwar nur ein Happen für die Hunde, aber es ist Essen, hey!

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Zart und klein hängt Nellys neues Geschirr neben Raspus limettengrünem Riesentrumm. Bei ihm steht übrigens auf der einen Seite “Höllenhund-Titan” und auf der anderen Seite “Knuddelchen”.

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Nach einer weiteren Toberunde mit den Hunden kurz die Post gesichtet. Bankenkram. So einen Mist fotografiere ich nicht. Und “Die Zeit”, die aufgrund des Feiertages einen Tag eher kam.

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Ich habe schon wieder daran gedacht, Essen abzulichten!!! So langsam kam ich in Schwung. Gab einen Gurken-Tomaten-Salat im Hause Fellmonster.

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Dann wieder Toberunden mit den Hunden. Im schummerigen Licht, da kam das Handy an seine Grenzen, wie man an diesem wirklich richtig schlechten Foto sehen kann. Darum gibt es keine weiteren Fotos der Tobeeinheiten und auch nicht von der abendlichen Spaziergehrunde.

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Danach noch ein bisschen im “Spiegel” gelesen. Abo ist mittlerweile gekündigt, zum Einen aus Spargründen, zum Anderen, weil der doch ziemlich nachgelassen hat. Aber ich als Gewohnheitsmonster tue mich ja schwer mit solchen Kündigungen, denn ich lese das Ding, seit ich 14 oder 15 bin. Im Dezember ist nun also finito, Spiegelito.

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Währenddessen: Meine Schmusewölfe waren KO vom Toben, hier die Lütte auf ihrem Kissen neben dem Küchentisch.

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Und mein Großknuddel unterm Tisch auf seinem Teppich. Zu müde zum Knochenknabbern.

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Später Arbeiten am Rechner. Zuerst ein paar “Wurzel”-Cartoons eingescannt, Heidi muss ja auch mal Nachschub bekommen. Wurzel ist ein intelligenter, eigensinniger Basset, die Cartoons erscheinen in der “Bergedorfer Zeitung”. Liebevoll und exakt werden sie von mir mit einem Cutter vorbildlich gerade aus der Zeitung befreit. Das glaubt Ihr nicht? Weil ich “gerade” nicht kann? Pff…

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Dann ein paar Artikel und Blogs im RSS-Reader lesen. Tja, das Hoch im Norden, hau rein, Peter. Nur der HSV!

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Bei Mestra festgestellt, dass ich ihre Vogelspinne noch nicht kenne und sofort einen Kommentar mit der Bitte um Bildmaterial in die Tasten gekloppt.

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Und die Projektmuddi hat brav die Liste der 52-Bücher-Beiträge gepflegt. So langsam bekomme ich das Ding mit der maximalen Unschärfe bei Fotos hin…

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Logo habe ich auch noch die Kommentare meiner tollen Leser in meinem Monsterblögchen beantwortet.

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Danach Fußball, den BVB bestaunt, wie er Anderlecht besiegt hat. Zwischen BVB und meinem Verein liegen mittlerweile Welten. *schnief*

Zum Schluss noch mal mit den Hunden raus, ins Bad, Klamotten abgeworfen und ins Bett. Von alldem habe ich keine Fotos mehr gemacht, weil es sowieso schon viel zu viele Bilder waren.

Ich hoffe, die Fotoflut hat Euch zumindest etwas unterhalten. Bedanken möchte ich mich bei der Chaosmacherin für das Organisieren dieser tollen Aktion, die mir viel Spaß gebracht hat! Bin ja sonst nicht so der Blogprojektemensch (von meinem eigenen Projekt mal abgesehen), aber ab und zu gefällt mir das, und die Arbeit, die mit so etwas einhergeht, sollte man nicht unterschätzen.

Und das Frechmonster fragte mich…

 

“Muss das wirklich sein? Dieses Blog besteht bald nur noch aus schlechten Fotos!”
Ich: “Ja, bei der Aktion wollte ich schon immer mal mitmachen!”
Frechmonster: “Aber warum mit schlechten Handyfotos? Das ist ja noch schlimmer als die grottigen Fotos mit der Kamera!”
Ich: “Es kommt nicht auf die technische Qualität, sondern den Dokumentationscharakter an!”
Frechmonster: “Also gut. Wenn jemand Schlafstörungen hat, soll er diesen Artikel ruhig weiterlesen. Schneller Tiefschlaf garantiert. Ich bin raus!”

Worum es geht?

Darum:

“Picture my Day”-Day #16

Chaosmacherin, die Organisatorin, erklärt die Regeln:

Am “Picture my Day”-Day schnappen sich Blogger so wie Twitterer ihre Kamera und machen den ganzen Tag Fotos. Es geht hierbei nicht darum möglichst tolle Hochglanzfotos zu machen, sondern möglichst viele Fotos vom eigenen Tagesablauf zu machen. Handy Fotos reichen auch. Es ist kein Wettbewerb darum wer den spannendsten Tag hatte sondern eine einfache, bildliche Darstellung ohne viele Worte. Und selbst wenn ihr an dem Tag gar nichts macht, könnt ihr immer noch euer Essen oder den Fernseher fotografieren. Hab ich auch schon gemacht.

Alles klar? Der Tag war übrigens gestern, ich habe es aber nicht mehr geschafft, die Fotos hochzuladen, denn ich bin naturgemäß eine vielbeschäftigte Person, auch wenn das Frechmonster meint, dass mein Tag zum Einschlafen sei. Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe. :-)

 

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Diva Duck kontrolliert, ob ich mich morgens ordentlich wasche, Zähne putze etc.

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Die kleine Nelly findet es gar nicht gut, dass sie dank Treppengitter nicht hinter mir herflitzen kann — aber das soll so, damit ihr Rücken geschont wird.

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Fütterung der Knuddeltiere. Hier sehen wir Rasputin, der Napf ist schon leer. Davor waren sie schon draußen, davon habe ich leider keine Fotos, ich bin morgens noch nicht wirklich funktionsfähig…

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Nelly guckt, ob es nicht noch mehr Futter gibt… Noch unschärfer habe ich das Foto auf die Schnelle nicht hinbekommen.

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Endlich auf dem Weg in die Anstalt des eskalierenden Wahnsinns. Dieses Teil hätte ich auch gut für Frau Tonaris Rost-Parade verwenden können.

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Die Stempeluhr will den Ausweis haben und sagt freundlich “bitte”. Gut erzogene Elektronik. Habe übrigens meine Stempelkarte noch nie vergessen. Stempelkarte ist ja eigentlich gar nicht mehr die richtige Bezeichnung, aber ich bin halt ein kleines Nostalgiemonster.

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Wie nett, der Apparillo wünscht mir einen “Guten Tag”! In der Anstalt. LOL, ROFL, hahahaha, gnihihihihi. Elektronik mit Galgenhumor.

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Auf, auf in den 2. Stock. Natürlich mit’m Fahrstuhl. Faulmonster, das ich bin.

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Kurzer Blick an meine Wand, die mit Postkarten und sonstigen Bildern übersät ist. Die wichtigsten Aussagen sind noch da. Die Partei bin natürlich ich.

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Erst mal Windows starten. Das dauert. Und den Monitor könnte ich eigentlich auch mal wieder vom Staub befreien, aber so sieht man das Elend nicht in kontrastreicher Deutlichkeit… Alles Psychologie.

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Meine beiden Berndis sind auch noch da. Prima. Man beachte auch das SAP-Männchen in quietscheorange.

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Nun ist es fast 9 Uhr. Ich greife zu meinem knallgrünen Rucksack und hole Zeuchs raus.

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Meine 2-Liter-Buddel, gefüllt mit Wasser. Und nicht mit Cachaca, Crushed Ice und Limetten, wie nun einige bestimmt vermuteten… Außerdem gab es zwei halbe Brötchen, die ich vergaß zu fotografieren. Verdammt! Dabei weiß doch jeder, dass man sein Essen immer fotografieren muss! Da war der Appetit größer als das Denken an den Picture-My-Day-Day.

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Wir haben 15 Minuten Frühstückspause. Ich lese dann meistens die Weltgazette “Bergedorfer Zeitung”. Mehr als ‘ne Viertelstunde braucht man für die meistens nicht.

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Besonders wichtig: Die letzte Seite mit den Prominachrichten. Liv Tyler hat wieder geworfen. Kenn ich nicht. Und wer zum Teufel ist Amanda Bynes? Die olle Drogendumpfschnalle…

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Steht neben meinem Rechner: Eine Solarblume in rosa, deren Blätter vor sich hinwackeln. Geschenk einer Kollegin.

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Frusty musste zwischendurch auch mal dran glauben. Er schreit, wenn man ihn auf den Boden oder gegen die Wand wirft. Er schreit mir aus der Seele.

 

So, und hier muss ich nun abbrechen, weil WordPress rumzickt und ständig den Bilderupload verweigert. Fortsetzung folgt also morgen. :-( Auch gut, habt Ihr morgen wieder eine Einschlafhilfe. Ist doch nett von mir, oder? So bin ich. Wie eine Muddi bin ich zu Euch.

>>>TEIL 2, denn WordPress war gnädig zu mir…

Frau Tonaris Rost-Parade (6)

 

Hallöchen, Ihr Schnuckelchen, :-)

(nein, ich habe nicht zu viel Alkohol getrunken, aber der Tag in der Anstalt war so dermaßen daneben, dass ich einfach mal eine Runde durchdrehe, denkt Euch nix dabei).

Letzten Monat schwächelte ich und schwänzte einfach bei Frau Tonaris schöner Rostparade, obwohl ich durchaus noch Fotos auf der Platte habe. Nun aber! Ich entdeckte einen wunderbaren, ganz aparten rostigen Haken. Leider haben sich freche Schwalben ständig ins Bild geschummelt, aber irgendwas ist ja immer. Bitte lasst Euch von den gefiederten Viechern nicht ablenken! Die Qualität der Fotos kann sich wie immer eigentlich nicht blicken lassen — ungünstige Lichtverhältnisse trafen auf die schlechteste Knipserin Hamburgs (Deutschlands? Der Welt?), dieses hier sind die Resultate.

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Zum Glück bedecken die drei den Haken nicht ganz!

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Was’n das für’n unordentliches Gewusel? So kann ich nicht arbeiten! Aber der Haken ist doch schön, woll?

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Konferenz der Schwalbenküken — aber kein Rost! Ein Schummelbild!

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Nur zwei — da kommt der Rosthaken mal so richtig schön zur Geltung! Das ist mir wichtig.

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Schon wieder Kükenknäuel. Ist da eine Bushaltestelle oder was?

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Küken kuscheln knäuelig und lenken von meinem schönen rostigen Haken ab! Aber Ihr, die Ihr über Kunstsinn verfügt, habt natürlich nur Augen für den Haken! Ich zähle auf Euch.

Bevor Panik ausbricht: Dieses Blog wird kein Fotoblog, auch wenn es zurzeit etwas fotolastig hier zugeht. Und natürlich habe ich die Woche der Epochalitäten nicht vergessen, sie wird kommen, entweder fange ich morgen an oder ich nutze das lange Wochenende, um alle Artikel vorzubereiten. Je nach Lust, Laune und Müdigkeitsgrad…

Stöckchenzeit: 5×5 Dinge

Kann sein, dass ich dieses Stöckchen schon mal hatte, aber ich kann ja nie widerstehen. Ich fand es bei Nina, einer meiner treuesten Stöckchenlieferanten. :-)

Dinge, die du willst, aber nicht hast:

  1. Meine Molly zurück
  2. Irgendwie normaler zu sein, was immer das heißt (der Wunsch ist nicht immer da)
  3. Eine Cachaçaria
  4. Einen hohen Lottogewinn, um mein Leben mehr eigenbestimmt führen zu können
  5. Hühner

Dinge, die du nicht willst, aber hast:

  1. Einen toten Blutpflaumenbaum (wohl die Wühlmäuse. Habe diesen Baum selbst gepflanzt und er war schon so groß und wunderschön. :-( )
  2. Merkwürdige Nachbarn
  3. Teilweise extreme Stimmungsschwankungen
  4. Wut
  5. Wühlmäuse im Garten (obwohl sie ja süß sind…)

Dinge, die du nicht willst und nicht hast:

  1. FDP-Mitgliedsausweis
  2. Dirndl :-)
  3. Atombombe im Keller
  4. Berlusconi als Chef oder sonstwas
  5. Einen Job als Sekretärin (ich hasse, hasse, hasse die Terminorganisation für Chefs. Zumindest in der Anstalt ist das ein oberkompliziertes Thema!)

Dinge, die du schon immer wissen wolltest:

  1. Warum gibt es noch immer kein gutes Mittel gegen Staub? Staubwischen nervt!
  2. Wo bleibt der Reichtum, den meine Winkekatzen herbeiwinken sollen?
  3. Wie kann es angehen, dass man einen einst relativ erfolgreichen Erstligaverein in nicht mal drei Jahren so herunterwirtschaften kann? (Wobei ich das eigentlich weiß, aber ein Rest Kopfschütteln und Unverständnis bleibt…)
  4. Warum ist der Körperzellensong noch immer nicht Nationalhymne???
  5. Und sonst so?

Dinge, die du hast und haben willst:

  1. Die beste Monstermuddi
  2. Höllenhutzerichschatz Rasputin
  3. Die WEZ (Welteroberungszentrale — meine Residenz)
  4. Garten
  5. Die Erinnerung an viele schöne Jahre mit den Hunden, die nicht mehr bei mir sind, die ich aber nie vergessen werde (Burga, Ronny, Rakko und Molly). Alle waren sie ganz besondere, liebe Gefährten.

Welt-Bärchenpärchentag 2014!

 

Kinners, heute ist wieder Welt-Bärchenpärchentag! Hatte ich ja schon angekündigt. Also heißt es: Bloggen über Bärchenpärchen, denn mit Bärchenpärchen ist alles klärchen. Außerdem ist es Futter für das langlebigste Stöckchen der Blogosphäre, kann aber auch sein, dass das eher das Ping-Pong-Stöckchen zwischen der Wunderbaren Welt des Wissens und mir ist. Man weiß so wenig.

Heute verrate ich Euch, wie man ein Bärchenpärchen aufheitert, das aus zwei Fußballfanbärchen besteht, deren Mannschaften dieses Jahr beide nichts gerissen haben, vorsichtig formuliert:

1

Die Lösung ist ganz einfach. Man bewirft sie einfach mit scheiß Herzchen. Schon lachen sie wieder, denn Bärchenpärchen haben ein sonniges Gemüt:

2

Man beachte vor allem die beiden Herzchen mit bayrischem Muster… Die sind so gruselig, dass sie schon wieder irgendwie gut sind, auf eine bekloppte Art und Weise…

Ich wünsche Euch allen einen fröhlichen Welt-Bärchenpärchentag!

Geschafft…

Vorher:

Vorher

Nachher:

nachher

Ausgemistet in Form von Löschungen, nicht Käufen! Das war eine Heidenarbeit!

(Dass ich eigentlich unter 100 kommen wollte, es noch eine Excel-Wuli und eine kleine bei einem anderen Bücherversender gibt, erwähne ich hier jetzt nicht weiter… *tirili-tirila*)

Guckt lieber mal hier: Sonja zeigt ein super Foto eines Vietnamesischen Moosfrosches. Die sind ja epochal!

Gute Nacht, schlaft gut, träumt was Schönes.