Ping und Pong, schallallallalong…

Es ist wieder Zeit für das langlebigste Stöckchen der Blogosphäre! Ihr kennt ihn, diesen Monsterwunderstock, den die Wunderbare und ich engagiert und mit Elan bearbeiten, wenn auch nicht immer so ganz schnell.

1. Immer wenn ich traurig bin, dann trink ich einen… eigentlich gar nichts, ich starre dann meist deprimiert vor mich hin und möchte meine Ruhe haben. Wenn es mir dann wieder besser geht, gönne ich mir schon mal einen Caipi…

2. Heute blau, und morgen blau und übermorgen? Schlumpfig!

3. Welches war Ihr Lieblingsschlumpf (außer Johann)? Oh-oh, jetzt kommt ans Licht, dass ich mich eigentlich mit der Schlumpfbande nicht gut auskenne. Wie heißt der Schlumpf, der immer so müde ist? Oder der mürrische. Die beiden mag ich. Die sind gut, die wissen, worauf es ankommt bzw., wie es im Leben so zugeht.

4. Hatten Sie einen Kosenamen als Kind? Ja, Prinz Löwenherz. Angeblich hing es mit der Frisur zusammen, es muss da wohl mal einen Film oder eine Serie gegeben haben. Interessant (oder auch nicht): König Richard Löwenherz hatte auch am 8. September Geburtstag. Wie ich. :-) Allerdings mag ich lieber Caipi- als Kreuzzüge.

5. Mögen Sie Männer mit Bärten? Nur, wenn ich auf Kaperfahrt fahre. :mrgreen: Wobei Männer mit Bärten besser als diese neuen Smileys sind, allerdings bitte nicht in der Sarrazinversion. So’n Schnauzbartgestrüpp geht gar nicht.

6. Wie geht es Rahm? Prima geht es ihm. Im Winter hat er ein erfrischendes Eisbad genommen. Frauen dieser Welt, schaut auf diesen Mann:

mjammjamgnampf

Und dann vergleicht ihn mit diesen Mimosen in ihren Neoprenanzügen. Eigentlich wollte er ja sogar nackt baden, aber davon habe ich ihm abgeraten (ich nehme mein Amt als persönliche Beraterin sehr ernst!), nicht, dass ihm das etwas hätte anhaben können, aber die Rahmetten wären ja wieder alle total ausgeflippt!

7. Neulich träumte ich in Farbe und mit Ton, Putin hielt eine Rede, die simultan von einer Heavy Metal-Band orchestriert wurde. Jede Floskel, die Putin sagte, wurde von der Band laut wiederholt, dazu waberte Musik. Was meint Trudi die Traumdeuterin dazu? Trudi meint dazu folgendes, ich zitiere: “Ein interessanter Traum, endlich mal ein anderer Mann als Rahm, der andauernd in den Träumen vom Fellmonster vorkommt. Ihr Traum bedeutet Furcht vor einem Krieg, denn Heavy Metal symbolisiert die Panzer, die auch schwer sind und aus Metall bestehen. So, ich muss nun Überstunden abbummeln! Schöne Grüße, Ihre Traumdeuterin. Und immer dran denken: Träumen und schäumen tun wir alle!”

8. Lieber wie das Veilchen im Moose oder wie die stolze Rose? Ich nehme das Moos, es ist weich und puschelig. Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

9. Ein Viktor Marek, es gibt nur ein..? Viktor Marek. Und ein’ Rahm… *summ*

10. Und außerdem:…? Jo, irgendwie so… Bzw.: U R L A U B ! ! ! !

Nun kommen zehn neue Fragen.

  1. Wo bekomme ich Rabatt, ich brauche eine größere Anzahl an Hab-mich-lieb-Jacken (irgendwann wird der Urlaub ja vorbei sein und ich wieder in die Anstalt müssen…)?
  2. Die 80er: Musikalisch gesehen eine Katastrophe oder doch irgendwie originell?
  3. Wiesel sind … ?
  4. Ihr erster Gedanke, wenn ich hier mal ganz spontan den Namen VIKTOR MAREK einwerfe, ist…?
  5. Was benötigt die Welt neben Wieseln am dringendsten: Monster, Gespenster oder Winkekatzen?
  6. Glauben Sie, dass ich in dieser Runde noch eine vernünftige Frage zustandebekommen werde?
  7. Wenn Sie eine Winkekatze hätten: Was sollte sie Ihnen als allererstes herbeiwinken?
  8. gjshlkjreghs?
  9. Welches war Ihr Lieblingsschlumpf? (Ob jemand merkt, dass ich diese Frage geklaut habe? ;-))
  10. Wäre die Welt ein besserer Ort, wenn jeder Haushalt eine pinke Ente mit Silberkrönchen und Perlenkette sowie ein Vampirteufelchen mit Glitzerflügeln und aufgenähtem scheiß Herzchen hätte?

EnteundTeufelsvampirchen

Wie immer gilt: Jeder darf sich die Fragen mitnehmen, und die Wunderbare wird dieses sicher sowieso tun. :-)

 

Das Foto zum Osterwochenende

 

Ich habe ihn schon gesehen, den Osterhasen!

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Kurze Kontrolle, was er hinter den Büchern versteckt hat:

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Perfekt! In meinem Glauben, dem SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus, werden nämlich keine Eier, sondern Limetten (heilige Früchte) versteckt (und vor allem gefunden).

Das waren jetzt sogar zwei Fotos, okay, ausnahmsweise mal, weil ja Ostern ist.

Ich wünsche Euch schöne Ostertage! Macht was draus. Einen Caipiabend oder so. :-)

Neulich in der Anstalt…

… in der Warteschleife eines Lieferanten (kein Witz):

https://app.box.com/s/5pumrtt87i3o4fbge6gb

Ihr habt es alle erkannt, das berühmte Meisterwerk von Beuys, 1968 in die Welt gesetzt:

Ja ja ja ja ja, nee nee nee nee nee!

Inspiriert zu dieser akustischen Skulptur wurde Beuys durch einen Leichenschmaus, bei dem die Gäste solcherlei Äußerungen vor sich hinmurmelten, aber wem erzähle ich das, Ihr wisst darüber sowieso bestimmt schon Bescheid, so wie auch ich seit langem (genauer gesagt, seitdem ich nach dem Hören der Warteschleife Recherchen startete, also seit ein paar Tagen).

Ist Euch das Kichern in meinem Mitschnitt aufgefallen? Das ist von mir. Seid Ihr nicht auch der Meinung, dass das Kunstwerk durch diese akustische Ergänzung veredelt wird? Ich sage: ja ja ja ja ja!

Kunst und Klassik — in diesem Blog immer wieder gern zu Hause und heimisch, wenn nicht sogar und überhaupt als Keimzelle aller Großartigkeiten hier startend über die Menschheit gebracht, ja ja ja ja ja.

WMDEDGT

Interessante Aktion von Frau Brüllen, die übrigens ein lesenswertes Blog schreibt, sonst würde ich es nicht lesen, völlig klar, nech? Ich wollte Euch schon immer mal damit langweilen informieren, wie so ein Tag des Monsters verläuft. Blog als Tagebuch, das ist mal was anderes, jedenfalls in diesem bekloppten Blog hier. Neue Wege beschreiten, ausgetretene Pfade verlassen, dem Wahnsinn zumindest kurz mal die kalte Schulter zeigen…

WMDEDGT, was zum Teufel soll das überhaupt sein? Ganz einfach:

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Hier also mein Tagesablauf, bitte schmeißt Euch vorher Aufputschmittel rein, das ist nämlich nicht so sehr interessant, um es milde zu formulieren…

Um 6.30 Uhr düdelte der Radiowecker los. Prima, immerhin die Nacht etwas über eine Stunde Schlaf bekommen, den Rest damit verbracht, über das PROBLEM zu grübeln. Dummerweise nicht erfolgreich. Entsprechend nichtmunter trottete ich ins Bad und tat das, was man dort so tut, Waschen, Zähneputzen und all so’n Kram. Danach zog ich mich an und ließ die Wohnzimmerwölfe Hutze & Hursch in den Garten. Anschließend gab es Frühstück. Frau Mollymotte verschmähte wie leider seit ca. 2 Wochen ihr reguläres Frühstück, so dass sie eine Mischung aus allerlei Leckerlies und Brot bekam, denn etwas essen muss sie, damit sie ihre Insulinspritze bekommen kann. Ihren Tablettencocktail fraß sie dankenswerterweise recht problemlos, denn große Verzögerungen konnte ich mir heute nicht erlauben, um 9 Uhr stand eine Schulung an. Auch ich selbst schluckte brav meine L-Thyroxintablette, die ich dank fauler Schilddrüse jeden Tag zu mir nehmen muss.

Um kurz nach 8 Uhr trudelte ich in der Anstalt ein, besprach etwas mit zwei Kolleginnen und frühstückte erst mal, da ich zu Hause eh nie etwas runterbekomme. Ich hasse diese Tageszeit. Ich bin ein Nachtmensch! Wenn die Welt untergeht, bestimmt an einem frühen Morgen, vermutlich sogar montags. Das könnt Ihr verhindern, wenn Ihr mich in meinen Bemühungen, die Welt zu erobern, unterstützt. Ich werde den Montagen das Grauen austreiben. Aber zurück zum Fall. Heute war Keyuser- und Adminschulung für ein neues Tool, welches wir bei uns im Einkauf demnächst einsetzen wollen und welches mir seit Monaten den hinternachletzten Nerv raubt. Das Tool an sich ist gut bzw. wäre es, wenn es fehlerfrei funktionieren würde… Aber egal, jedenfalls wurde das Experiment

Trotz nur 1 Stunde Schlaf Admin-Schulung überleben — geht das?

erfolgreich abgeschlossen. Einzelheiten zur Schulung erspare ich mir. Die Mittagspause habe ich dazu genutzt, im Schulungsraum zu verweilen — die Gelegenheit, eine dermaßen ruhige, ungestörte Pause zu verbringen, konnte ich nicht verstreichen lassen. Las im “Spiegel” einen kurzen Bericht über einen Sarrazinauftritt und fragte mich verbittert, warum ich nicht auf die Idee gekommen war, alle 2 Jahre Bücher mit platt-provokantem Inhalt herauszubringen und damit ordentlich abzukassieren.

Nach dem Seminar sprach ich mit einer lieben Kollegin über das PROBLEM. Danach beschloss ich, Feierabend zu machen. Zuhause großes Hutzehurschbegrüßungsritual in Form von Knuddeleinheiten und erst mal ein großes Stück Pute für beide. (Die beiden sind übrigens tagsüber nicht allein, sondern meine Mutter kümmert sich gut um H&H.) Anschließend gab’s erst mal eine Runde Fuß- und Schnauzball mit dem Höllenhund-Titan im Garten. Danach habe ich meinem Rad ein bisschen Luft für die Reifen spendiert, morgen geht’s dann endlich wieder mit “Burschi” (so heißt mein Rad zu Ehren von Hermann Rieger) in die Anstalt.

Das geht so spektakulär weiter. Ist überhaupt noch jemand von Euch wach? Nach der Frischlufttankerei im Garten hieß es Abendbrot. Aber noch nicht für mich, sondern für Hutze & Hursch, die wie jeden Abend kurz vorm Verhungern waren. Abends isst Molly zum Glück das richtige Futter, und das mit einem Appetit, wie es sich für einen Cocker Spaniel gehört. Auch Herr Hutze verschlang seine — angeblich viel zu kleine — Portion in Rekordzeit.

Ich selbst habe nach der Fütterung der Flauschtiere ein Steak auf den Grill gehauen, dazu gab’s Nudelsalat und eine kleine kalte Cola. (Gesundheitsbewusste Menschen wenden sich nun bitte mit Schaudern ab.) Danach noch mal mit dem Flachlandhutzerich im Garten herumgetobt, wobei die Rennerei mehr sein Part ist. Anschließend noch ein bisschen im “Spiegel” gelesen, gemerkt, dass meine Konzentration nicht so super ist und die Lektüre aufgegeben. Rechner hochgefahren, wegen des PROBLEMS eine Mail verschickt, den RSS-Reader leergelesen, entschieden, diesen waaaahnwitzig aufregenden Blogbeitrag zu schreiben, und nun gehe ich Fußballgucken, vermutlich werde ich dabei einpennen und nachher von den Hunden geweckt werden. Das ist okay, puscheligere Wecker sind kaum denkbar. Jedenfalls gibt es dann noch die Abend- oder Nachtrunde. Vielleicht lese ich dann noch bisschen in “Gorki Park” von Martin Cruz Smith. Was anderes als spannende Bücher funktioniert bei mir zurzeit sowieso nicht, es muss mich fesseln, darf aber gleichzeitig nicht zu anspruchsvoll sein. Wird Zeit für URLAUB!

Ach ja, zwischendurch habe ich noch ein Superbrain bei Quizduell geschlagen. Das muss ich unbedingt festhalten!

Das war das; hoffentlich ist Euer Adrenalin vor lauter Aufregung nicht aus dem Fenster gesprungen. Um den Wahnsinn zu komplettieren, verzichte ich heute mal aufs Korrekturlesen. Ich wünsche Euch eine gute Nacht. Und falls Ihr morgen eine Schulung habt, schlaft mehr als eine Stunde, das ist glaube ich doch besser.

Stöckchenzeit: Holz aus der netten Bücherkiste

Anette hat mir vor drölfhundert Jahren ein Stöckchen zugeworfen! Danke dafür, ich liebe ja Stöckchen bekanntermaßen. Die Regeln sind einfach: 10 Fragen stellen (eigentlich sollen es 11 sein, aber Anette hat die Regel modifiziert), 11 neue Fragen aus dem Hirn wringen, 10 Leute taggen.

Erst mal zu Anettes Fragen.

1. Hast du einen ganz besonderen Lieblingsort? An einem stürmischen Herbsttag an der Nordsee ist es total schön. Aber auch an einem warmen Tag irgendwo am Wasser, möglichst ruhig und mit einem guten Buch, kann man es gut aushalten.

2. Welche Sprache würdest du gerne können und in welche Kultur eintauchen? Russisch. Alternativ nehme ich Englisch und die amerikanische Kultur, aber nur, wenn Rahm derjenige ist, der mir die Kultur näherbringt. :mrgreen:

3. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du nicht arbeiten bzw. zur Schule oder Uni müsstest? Wahrscheinlich würde ich erst mal eine lange Zeitlang so in den Tag leben, viel lesen und draußen sein, vor allem würde ich lange schlafen und dafür nachts lange aufbleiben. Wenn mir das Faulenzen irgendwann über ist, würde ich meine Autobiographie “50 Shades Of Caipi” endlich mal überarbeiten. Danach? Mal sehen…

4. Welche Buchverfilmung findest du richtig gelungen? 2001 — Odyssee im Weltraum.

5. Mit welcher Romanfigur kannst du dich identifizieren? Melony aus “Gottes Werk und Teufels Beitrag” geht in die Richtung, wobei ich mich so 100 %ig noch nie mit jemanden identifizieren konnte. Immer mal mit einzelnen Charaktereigenschaften, aber nie so ganz.

6. Gibt es ein historisches Rätsel oder einen Mythos, der dich fasziniert? Früher fand ich so was ziemlich spannend, also z. B. Pyramiden, Stonehenge, Druiden, Kelten u. ä. In den letzten Jahren habe ich mich damit nicht mehr so beschäftigt, die Zeit ist halt begrenzt… Habe auch irgendwann das Magazin “Damals” schweren Herzens gekündigt, weil ich mit dem Lesen diverser Magazine und Zeitungen einfach nicht mehr nachkam bzw. es zu Lasten der Bücherleserei ging.

7. Magst du Theater? Und wenn, lieber klassisch oder modern interpretiert? Ja, eigentlich schon, bin aber schon länger nicht mehr im Theater gewesen. Klassisch oder modern kann ich beides leiden, Hauptsache, interessant.

8. Welche Schullektüre fandest du todlangweilig und welche hat dir richtig gut gefallen? Gut gefallen hat mir Heinrich Böll (“Nicht nur zur Weihnachtszeit”). Gar nicht klargekommen bin ich mit Peter Handke, und das wird wohl auch nichts mehr in diesem Leben…

9. Die folgende Frage habe ich eben in der Hörzu gesehen und fand sie recht interessant: Welchen Fernsehsender würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? RTL II natürlich. :twisted: Oder doch lieber RTL, vielleicht gibt das Dschungelcamp auch für das Überleben auf einer einsamen Insel gute Tipps? Nee, ich nehme Phoenix, gucke mir das Elend in der Welt an und freue mich, dass ich auf meiner einsamen Insel davon ansonsten nicht viel mitbekomme.

10. Mit welchem Hobby gleichst du deine Lesewut aus (Stricken, Basteln, Radeln, Rosskastanienweitwurf?) Mit Rausgehen mit den Hunden, vor allem mit Raspu, Molly mag keine langen Touren mehr und hält sich auch nicht mehr gern länger im Garten auf. Im Haus fühlt sie sich wohl am geborgensten, und da ist ja auch die Pute in der Nähe. Außerdem bin ich auch gern mit dem Rad und dem Fotoapparat unterwegs.

Das hat Spaß gebracht. Stöckchen: ♥♥♥ Jetzt meine 11 Fragen… Puh, ich hatte solche Stöckchen ja in letzter Zeit häufiger, so dass mir langsam die Ideen für Fragen ausgehen. Daher entschuldigt bitte die unoriginellen Fragen, die nun folgen:

  1. Wie würdest Du das Fußballstadion Deiner Lieblingsmannschaft am liebsten nennen?
  2. Deine Lieblingspflanze?
  3. Du müsstest eine Wohnung total irre und bekloppt dekorieren und ausstatten. Wie würde die Wohnung aussehen?
  4. Führst Du Selbstgespräche?
  5. Spielst Du Quizduell?
  6. Womit hast Du als Kind am liebsten gespielt?
  7. Wann verlieren die FC-Bayern-Dödel endlich mal wieder ein Fußballspiel?
  8. Deine aktuelle Lieblingsserie?
  9. Was ist epochaler: ein 5-Liter-Caipiglas oder eine 3-Liter-Cachaca-Flasche?
  10. Wer ist Dein Lieblingsmonster? (Im großzügigen Sinne, wie das hier ja so üblich ist, können auch Kreaturen wie Dracula u. ä. genannt werden.)
  11. Und sonst so?

Ja, geschafft, einige Fragen finde ich doch ganz okay. Ich werfe dieses Stöckchen an alle, die hier in letzter Zeit kommentiert haben, außer, wenn sie Stöckchen offiziell verpönen, wie z. B. Isi. Die dürfen das Holz natürlich liegen lassen, wie auch jeder, der partout keine Lust hat. :-) Hoffe aber, dass ein paar mitmachen, ich lese gern Stöckchenbeiträge.

Armes Monsterblog…

… wirst so vernachlässigt wg. der blöden 10-Stundentage in der Anstalt. Aber dann kann ich ja zumindest mal zeigen, was ich dort so treibe. Heute habe ich unter anderem was Schönes getestet, natürlich mit der mir eigenen Seriosität und Ernsthaftigkeit, gepaart mit dem eisernen Willen, die Anstalt richtig voranzubringen:

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Das wird eine Besucherliste, damit man immer im Überblick hat, wer die Anstalt betritt — und wenn der Gast Glück hat, darf er das Gelände sogar wieder verlassen. *muahahahaha*

Hauptsache, es ist immer genug Brot im Einkaufswagen, Grundnahrungsmittel sind wichtig:

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Das steht auf meinem Schreibtisch in der Anstalt. Also ein hochseriöser Arbeitsplatz, wie Ihr es sicher nicht anders erwartet habt.

Und wenn Ihr jetzt noch Langeweile habt oder durch diesen Artikel müde geworden seid, könnt Ihr Euch ja Miras Buch ziehen. Ihr kennt Mira, sie liest und kommentiert hier und gehört somit zur Monsterfamilie. Außerdem ist die Leseprobe vielversprechend. Klickt einfach mal vorbei. Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen (mein Klugmonster sieht irgendwelche Zusammenhänge mit den 10-Stunden-Tagen in der Anstalt), aber die Leseprobe lässt auf originelle Storys schließen.

Wat ein Sammelsuriums-Geschreibsel, aber dafür habe ich sogar extra eine Kategorie — wie praktisch!

Macht’s schön. Morgen ist Freitag!!!!!!!!!!!!!!!! ♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Gnadenhof braucht Hilfe!

Fellmonsterchen:

Vielleicht hat ja der ein oder andere ein paar Euros übrig. Ich diesen Monat leider nicht mehr, ich habe es tatsächlich geschafft, mich bis ans Ende des Dispokredites zu schießen, so dass ich nicht mal meinen Wocheneinkauf gemacht habe, aber wichtig ist ja, dass es für Mollys Medikamente gereicht hat. (Für meine beiden wird es IMMER reichen!) Mich hat das aber auf eine tolle Spielidee gebracht: “Unrussisches Geldkartenroulette!” Und das geht so: Konto überziehen, aber nicht genau gucken, wie der Stand ist. Einkaufen gehen und gespannt abwarten, ob man mit Karte noch bezahlen kann oder eine Fehlermeldung kommt. (Falls das so ist, wenn man den Dispokreditrahmen sprengt — keine Ahnung, habe das noch nie geschafft.) Ist das nicht eine super Idee? Wo kann ich das als “Spiel des Jahres” nominieren? Die Liebe der Banker müsste mir damit eigentlich sicher sein. ;-) Die könnten mich eigentlich sponsern für solche tollen Ideen, oder? (btw gute Tipps zwecks Finanzen in den Griff kriegen sind nicht nötig; die kenne ich schon selbst so ziemlich alle, und es gibt auch keinen Grund, sich Sorgen zu machen, ich habe ja die Anstalt, die immer wieder was nachschießt…)
Ich wünsche Euch einen schönen Montag. Ich freue mich ja auch schon wieder ganz dolle auf die Anstalt… #alles_Galgenhumor_hier

Ursprünglich veröffentlicht auf Wolke's Welt 2:

TeresadeCofrentes

Es wird eng auf dem Gnadenhof in Spanien. Monika und Manfred brauchen dringend Hilfe – beim Futter, den Kastrationen oder auch gerne vor Ort als tatkräftige Unterstützung.

Noch immer hat sich kein neuer Verein gefunden, der bereit ist den privat geführten Gnadenhof mit seinen ca. 160 Tieren zu unterstützen. Allein mit ihrer Rente ist es unmöglich die Kosten dauerhaft zu stemmen.

Wer auf Facebook ist – bitte nehmt an der Veranstaltung teil, ladet Freunde ein, teilt. Damit könnt Ihr Leben retten.

https://www.facebook.com/events/180083695505035/?source=1

Für alle anderen, bitte schaut auf die Homepage des Gnadenhofes. Dort ist alles übersichtlich erklärt, es gibt auch einen schönen Spendenshop. Auch hier möchte ich Euch bitten, teilt so oft es geht. Vielleicht hat der ein oder andere noch einen Euro übrig, es kommt zu 100% den Tieren zu Gute. Danke im Namen der Tiere!!

http://www.teresadecofrentes.de/

Original ansehen

Das Ping-Pong-Stöckchen lebt!

Aufgrund von vielen Überstunden hat mich eine kleine Blogunlustphase erwischt, ich habe in der Freizeit dann einfach keine Lust mehr, viel vorm Rechner zu sitzen. Aber das Stöckchen, diese Co-Produktion von der Wunderbaren und mir, habe ich natürlich nicht vergessen!

Das sind die neuesten Fragen der Wunderbaren:

1) Hätten Sie ein Wiesel, wie würden Sie es nennen? Hm, Namensgebung ist nicht meine Stärke. Vielleicht Wuschel? Oder Monsterwiesel? Wahnfried? Und als Urlaubsdomizil kaufe ich ihm die Villa Wahnfried. Das harmoniert namentlich so schön.
2) Vervollständigen Sie bitten den Satz: “Und das erzähl’ ich meinen Freunden, und die sagen `Ja, das dachten wir uns schon`. Das ist doch schon ein schön kompletter Satz, oder? Ich ergänze wie folgt: “…dann geh doch endlich mit dem Höllenhund toben.” Das ist nämlich genau das, was die Hutze gerade will. Wenn ich schon mal blogge… So, nach einer ca. 2-minütigen Pause, in der ich mich bemühte, die Hutze trotz Nieselregens zum Toben zu bewegen, bin ich wieder hier. Das erzähle ich meinen Freunden. Ich wusste nämlich, dass die Hutze im Regen nicht spielen würde. Es ist eine Mimosenhutze.
3) Wann und wofür haben Sie sich zuletzt fremdgeschämt? Dazu neige ich nicht, ich kann ja nix dafür, was andere für einen Scheiß verzapfen… Beschämend in letzter Zeit sind u. a. die HSV-Fans, die Spieler tätlich angegriffen haben. Und der HSV-Aufsichtsrat, dieser war allerdings nicht nur in letzter Zeit, sondern schon länger ein Grund zum Schämen XXL.
4) Haben Sie jemals einen Menschen geschlagen, und wenn ja: warum? Gewünscht habe ich mir das häufiger mal, aber ich bin bisher so gut wie nie in meinem Leben gewalttätig gewesen. Die schlimmsten Sachen, an die ich mich erinnern kann: Als kleines Kind habe ich meinen Bruder (4 Jahre älter, hatte mich mit irgendwas geärgert) geschubst, so dass er mit dem Kopf gegen eine scharfkantige Schrankkante knallte. In der Schule habe ich mal einen Jungen, der sich vordrängeln wollte, weggezerrt, so dass er leicht ins Straucheln kam. Das ist alles, woran ich mich in Sachen körperliche Gewalt gerade erinnern kann. Aber wie gesagt, der Wunsch ist schon manchmal da. In letzter Zeit sogar häufiger als gesund ist.
5) Welche Todsünde (s. irgendwo in der Bibel oder Wikipedia) finden Sie die verzeihlichste (Tip: Faulheit?) und welche die unverzeihlichste? Erst mal zähle ich alle auf, damit nicht die, die sie nicht auswendig können, googeln müssen. Mit Hilfe von Wikipedia :-) : Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid, Faulheit.
Hmmmmm, erst mal zur verzeihlichsten: Faulheit finde ich eigentlich okay, es gibt hier aber auch das Stichwort “Trägheit des Herzens”, und wenn man immer zu faul ist, sich auch mal um andere zu kümmern, ist das auch nicht so dolle. Dann vielleicht doch eher Wollust? *grübel* Solange sie nicht so ausartet, dass man jemand anderem damit schadet, ist dagegen nichts einzuwenden. Aber faul bin ich schon auch gern, keine Frage. :-) Aber manchmal kümmere ich mich auch um was anderes als nur meinen eigenen Kram.
Bei der unverzeihlichsten musste ich nicht so lange grübeln. Hochmut. Ich hasse Arroganz, und die gehört da ja wohl mit rein. Bah, ich könnte austicken, wenn Menschen so eingebildet und überheblich sind, vor allem, wenn nichts dahinter ist. Wenn die wirklich ganz viel können, ist es immer noch unsympathisch genug, aber wenigstens ein bisschen begründet, aber oft sind es Menschen, die in Wirklichkeit überhaupt nicht viel auf dem Kasten haben, aber Hauptsache, alle anderen versuchen zu blenden. Und so was kommt dann auch noch oft in Positionen, wo sie viel Einfluss nehmen. (Ein Schelm, wer nun an den HSV-Aufsichtsrat denkt. Oder an bestimmte sog. Topmanager… ;-))
6) Wie lange darf man Ihrer Ansicht nach anderen ein “Frohes Neues Jahr” wünschen? Mir würde die erste Woche des neuen Jahres vollkommen ausreichen. Es ist ja eine nette (oft aber auch einfach nichtssagende, da einfach so ein Brauch) Geste, aber wenn man mit vielen verschiedenen Menschen zu tun hat, so wie ich in der Anstalt, ist es nach spätestens zwei Wochen echt genug. Gibt aber Leute,die sagen, bis Ende Januar muss das. Seufz.
7) Erzählen Sie mir einen guten Witz? Büdde? Oha. Wie ist der? “Steht ein FDP-Politiker vorm Bundestag.” Ich finde den lustig. Und so schön kurz. Erinnern Sie sich btw noch an meine großartigen Border-Collie-Witze, damals in meinen Sprechstunden? Die waren doch epochal, oder? :mrgreen:
8) Was sind Ihre drei Lieblingsfilme? “Citizen Kane”, “Jenseits von Eden”, “2001 — Odyssee im Weltraum”. Mist, jetzt ist kein einziger Bernd-das-Brot-Film dabei…
9) Backen Sie mir einen Brothund? Uh-oh, meine Erinnerungen an den Brothund sind gemischter Natur… Allerdings hat er gut geschmeckt, insofern wäre eine neue Aktion in der Hinsicht nicht sooooo verkehrt. Vielleicht im Urlaub, ich werde darüber nachdenken. Vielleicht nehme ich aber ein anderes Tier. Wiedererkennungswert meiner Backkreation wird eh null sein, also kann ich quasi alles wählen und sonstwas behaupten. :-)
10) Und alle so…? Schluchzzzzz, das Wochenende ist bald wieder vorbei.

Jetzt kommen meine 10 Fragen. So interessante wie von der Wunderbaren bekomme ich leider nicht auf die Reihe:

  1. Gucken Sie ab und zu die olympischen Spiele?
  2. Wenn Sie sich einen Hund anschaffen würden: Eine bestimmte Rasse, wenn ja welche, oder einen Mischling?
  3. Drachen oder Dinosaurier, welche Kreaturen sind interessanter?
  4. Welches ist Ihr Lieblingswort, wenn Sie fluchen?
  5. Raubt es Ihnen den Schlaf, falls Ihr Konto mal in die roten Zahlen rutscht?
  6. Kann man die derzeitigen HSV-Aufsichtsräte zumindest noch fürs Dungeon verwenden oder soll ich die nach erfolgreicher Welteroberung gleich zum Sandkörnerzählen in die Sahara schicken?
  7. “Sie muss natürlich ins Ziel kommen!” Weisheiten eines Fernsehkommentators eben beim Eisschnelllaufen. Warum muss sie ins Ziel kommen, anstatt einfach mittendrin anzuhalten, über die Bande zu steigen und den ganzen Kram Kram sein lassen?
  8. Lieber sieben Wochen Dauerregen oder 7 Wochen schwüle Hitze bei mindestens 37 Grad?
  9. Haben Sie einen Tipp für arme, geplagte Monster, wie sie sich wieder beruhigen können, wenn sie wieder mal aufgrund des Scheißdreckmistprojektes in der Anstalt total aggressiv sind?  (Tipp muss leider alkoholfrei sein…)
  10. Bin müde, wer noch?

Legen Sie los, Verehrteste. :-) Auch andere dürfen sich bei Lust und Laune das Stöckchen schnappen. Wir sind da ganz generös.