52 Bücher, Woche 10

 

Kinners, das Motto letzte Woche war viel zu einfach. Wir brauchen mal wieder eine richtige Herausforderung, so etwas in der Art wie ein Auswärtsspiel in Dortmund. Darum habe ich eine Idee von Joan aus der letzten Saison gegriffen:

“Die metaphorische Bedeutung der Zimmerpflanze”

Das ist schön, oder? Ich liebe solche Mottos. Solche Besonderheiten hat kein anderes Projekt, behaupte ich einfach mal. :-)

Wie eine etwas welke Grünlilie, der man reichlich Wasser spendierte, blühte der HSV bei der Borussia auf und entführte drei Punkte. Während der Verein, dessen Vereinsfarben auch die Grünlilie trägt, ohne aber Fan dieses Clubs zu sein, denn Grünlilien sind keine Fußballfans, nun hinter uns steht.

Alles klar, oder? Hat nur nicht allzu viel mit einem Buch zu tun. Ich könnte es mir jetzt einfach machen, und ein HSV-Buch vorstellen, aber das hatte ich schon häufiger. Also nehme ich einfach mal “So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen” von Hoimar von Ditfurth. Zwar sind Apfelbäumchen in der Regel keine Zimmerpflanzen, aber wenn die Welt eh untergeht oder zumindest die Menschheit ausstirbt, soll man nicht so kleinlich sein, woll? Das Buch haben damals in den 80ern sehr viele gelesen, es ist nicht unbedingt das optimistischste, was jemals geschrieben wurde, und wer mehr wissen möchte, den verweise ich voller Dankbarkeit, dass es sie gibt, auf Wikipedia.

Mit folgender Weisheit verbleibe ich für heute:

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich doch heute einen XXL-Caipi trinken und ein Limettenbäumchen pflanzen.”

Eure Projektmuddi

PS: Wer Lust hat, noch bei unserem kleinen Bücherprojekt einzusteigen, der ist herzlich Willkommen! Wir sind ja erst bei Woche 10, es lohnt sich also noch. Wir sind eine lustige Gruppe, und es geht total flauschig zu, es gibt keinen Zwang jede Woche teilzunehmen, sondern alles nach Belieben, wie das Motto gerade so passt.

PPS: NUR DER HSV!

PPPS: Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

PPPPS: Weltuntergang verhindern! Jetzt Fellmonster auf ihrem Weg zur Weltherrschaft unterstützen!

“Picture my Day”-Day, Teil 2

 

Gestern berichtete ich Euch ja von meinem Tagesablauf am 1. Oktober, bis WordPress meinte, beim Bilderupload herumzicken zu müssen. Vielleicht hat Matt eine Funktion implementiert, die verhindert, dass mehr als eine bestimmte Anzahl schlechter Fotos in einem Artikel auftauchen. Kann ja sein. Wer so merkwürdige Smileys einführt, dem ist auch so etwas zuzutrauen.

Hoffen wir, dass WordPress heute lieber zu mir ist, denn Ihr wollt ja unbedingt wissen, wie es weitergeht, nech?

Immer noch hänge ich im Büro fest. Es war ein stressiger Tag, denn eine Kollegin war auf Seminar und die Vertretung krank, so dass ich mich um einige Sachen gekümmert habe, die an sich nicht zu meinem Aufgabenbereich gehören, aber ich muss meine Fettfinger ja überall drin haben. Das war jedoch alles nicht fotogen genug.

 

Apfel

Zwischendurch was Gesundes. Schokolade war alle…

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Mittagspause! Ich war mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung verabredet, wir treffen uns ab und zu beim Imbiss, um zu klönen. Trepprunter gehe ich zu Fuß, da darf der Fahrstuhl ruhen.

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Ich war zu früh beim Treffpunkt, also fotografierte ich den Zigarettenautomaten. Dafür vergaß ich wieder, das Essen zu fotografieren, eine Baked Potato mit Sourcreme. Das hättet Ihr bestimmt unbedingt sehen wollen! Mistmistmist, aber wir hatten uns gleich so festgequatscht, dass ich nicht mehr ans Knipsen dachte.

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Zuhause! Die WEZ und ihre Bewohner hatten mich wieder! Sofort klammerte sich Nelly erfreut an mich und ritzte mir geheime Welteroberungsbotschaften in meinen Arm.

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Raspu wollte lieber Fußball spielen.

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Erst mal den Großen ins Ohr zwacken, dachte sich die Nelly…

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Durch diese hohle Gasse mussten wir kommen… Denn die Nelly musste noch mal zur Tierärztin, Kontrolle wg. ihres Hustens, der aber mittlerweile endgültig weg ist, yeah!!!

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Im Wartezimmer der Tierarztpraxis. Bei uns gibt es nur Stoffvögel im Käfig, nicht so wie bei Chris’ Doktor, wo man richtige Vögel bestaunen kann. Nelly hätte diese Stofftiere gern zerfetzt, denn sie ist ein Reißwölfchen, aber nicht immer darf sie ihrer Berufung nachgehen.

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Wo wir schon mal unterwegs waren: Ich wollte ein ordentliches Geschirr für die Wilde Hilde (hier auch als Nelly bekannt). Beim ersten Modell hatte ich mich vertan. Also ab zum örtlichen Fachhandel.

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On the dog walk, on the dog walk, on the dog walk… präsentiert Ihnen das Topmodel Nelly ein Geschirr im feurigen Rot. Nun brauchen wir nur noch individuelle Klettetiketten (Kurzform: Klettiketten). Und ja, ich könnte die Treppe mal wieder abfegen…

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Hab dran gedacht, Essen zu fotografieren! Preiset mich. Ist zwar nur ein Happen für die Hunde, aber es ist Essen, hey!

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Zart und klein hängt Nellys neues Geschirr neben Raspus limettengrünem Riesentrumm. Bei ihm steht übrigens auf der einen Seite “Höllenhund-Titan” und auf der anderen Seite “Knuddelchen”.

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Nach einer weiteren Toberunde mit den Hunden kurz die Post gesichtet. Bankenkram. So einen Mist fotografiere ich nicht. Und “Die Zeit”, die aufgrund des Feiertages einen Tag eher kam.

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Ich habe schon wieder daran gedacht, Essen abzulichten!!! So langsam kam ich in Schwung. Gab einen Gurken-Tomaten-Salat im Hause Fellmonster.

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Dann wieder Toberunden mit den Hunden. Im schummerigen Licht, da kam das Handy an seine Grenzen, wie man an diesem wirklich richtig schlechten Foto sehen kann. Darum gibt es keine weiteren Fotos der Tobeeinheiten und auch nicht von der abendlichen Spaziergehrunde.

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Danach noch ein bisschen im “Spiegel” gelesen. Abo ist mittlerweile gekündigt, zum Einen aus Spargründen, zum Anderen, weil der doch ziemlich nachgelassen hat. Aber ich als Gewohnheitsmonster tue mich ja schwer mit solchen Kündigungen, denn ich lese das Ding, seit ich 14 oder 15 bin. Im Dezember ist nun also finito, Spiegelito.

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Währenddessen: Meine Schmusewölfe waren KO vom Toben, hier die Lütte auf ihrem Kissen neben dem Küchentisch.

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Und mein Großknuddel unterm Tisch auf seinem Teppich. Zu müde zum Knochenknabbern.

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Später Arbeiten am Rechner. Zuerst ein paar “Wurzel”-Cartoons eingescannt, Heidi muss ja auch mal Nachschub bekommen. Wurzel ist ein intelligenter, eigensinniger Basset, die Cartoons erscheinen in der “Bergedorfer Zeitung”. Liebevoll und exakt werden sie von mir mit einem Cutter vorbildlich gerade aus der Zeitung befreit. Das glaubt Ihr nicht? Weil ich “gerade” nicht kann? Pff…

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Dann ein paar Artikel und Blogs im RSS-Reader lesen. Tja, das Hoch im Norden, hau rein, Peter. Nur der HSV!

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Bei Mestra festgestellt, dass ich ihre Vogelspinne noch nicht kenne und sofort einen Kommentar mit der Bitte um Bildmaterial in die Tasten gekloppt.

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Und die Projektmuddi hat brav die Liste der 52-Bücher-Beiträge gepflegt. So langsam bekomme ich das Ding mit der maximalen Unschärfe bei Fotos hin…

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Logo habe ich auch noch die Kommentare meiner tollen Leser in meinem Monsterblögchen beantwortet.

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Danach Fußball, den BVB bestaunt, wie er Anderlecht besiegt hat. Zwischen BVB und meinem Verein liegen mittlerweile Welten. *schnief*

Zum Schluss noch mal mit den Hunden raus, ins Bad, Klamotten abgeworfen und ins Bett. Von alldem habe ich keine Fotos mehr gemacht, weil es sowieso schon viel zu viele Bilder waren.

Ich hoffe, die Fotoflut hat Euch zumindest etwas unterhalten. Bedanken möchte ich mich bei der Chaosmacherin für das Organisieren dieser tollen Aktion, die mir viel Spaß gebracht hat! Bin ja sonst nicht so der Blogprojektemensch (von meinem eigenen Projekt mal abgesehen), aber ab und zu gefällt mir das, und die Arbeit, die mit so etwas einhergeht, sollte man nicht unterschätzen.

Neue Maßeinheit für Sturheit

 

Als Weltherrscherin verkünde ich hiermit eine neue Maßeinheit für Sturheit. Diese wird künftig in “Nelly” angegeben.

Vorhin, ich sitze nichts Böses ahnend am Rechner und habe mich über den HSV gefreut, plötzlich ein Sprung, und diese Handvoll Hund steht neben mir auf dem Schreibtisch! Komplett! Mit allen 4 Tatzen! Sie ist nur 36 cm groß, vielleicht auch 38, verfügt aber über eine beeindruckende Sprungkraft. Ich, obwohl ich innerlich lachen musste, setze sie mit einem energischen “NEIN” auf den Fußboden. Ca. 5 Sekunden später, ein Sprung, eine Nelly auf dem Schreibtisch. Nein, für einen Briefbeschwerer ist sie zu munter, also setze ich sie wieder mit einem strengen “NEIN!” auf den Boden. Einige Sekunden später… nun, Ihr ahnt es schon. Ich werde wirklich etwas böse, mein “NEIN!!!!!” bekam einige Ausrufezeichen mehr, und außerdem setzte ich sie in den Flur.

Alles prima, ca. eine Viertelstunde herrschte Ruhe, ich beseitigte die Spuren des Tornados auf meinem Schreibtisch, ging zwischendurch noch kurz in die Küche, knuddelte auch Raspu, setzte mich dann wieder an den Rechner. Und was passierte? Genau! Unglaublich. Aber ich glaube, nun hat sie es begriffen, ich habe sie danach auch eine Zeitlang ignoriert.

Darüber, dass sie zwischendurch einen Eimer mit Leckerlies abgeräumt hat und nicht bereit war, Knabberstangen, die sie von einer lieben Bloggerin geschenkt bekam (Bericht folgt), herauszurücken, sprechen wir nicht weiter. Habe mich durchgesetzt, aber ihr beizubringen, Sachen auf Kommando OHNE Geknurre herzugeben, wird ein hartes Stück Arbeit… Niedlichkeit schützt vor Erziehung nicht. ;-) Bin nicht so der große Hundeerzieher, aber einige Sachen sind einfach wichtig, egal, wie groß oder klein das Hündchen ist…

Hier zeigt sie uns, was sie vom “Spiegel” hält. Alles gut, ich habe das Abo doch schon längst gekündigt! :-)

Nelly_Spiegel

Aber sie kann auch ruhig. Nicht, dass Ihr denkt, sie ist hier 24 Stunden täglich aktiv. (Mist Fotoqualität, aber das kennt Ihr ja schon…)

Nelly_ruhig_ja_das_gibts

Laut Impfpass ist sie übrigens tatsächlich ein Mischling. Und ihre Farbe nennt sich “Zimt”. Hachz, kleine Zimtlady…

Impfpass

Apropos “canela”: “Flor de canela” heißt übrigens auf Deutsch “das Feinste vom Feinen”, und wer wollte dem im Zusammenhang mit Nelly widersprechen? (Nein, ich kann kein Spanisch, mein Helferlein war LEO.)

Und NEIN, dieses wird kein Hundeblog. :-D Ich bin nun wild entschlossen, einiges, was hier noch unbedingt verbloggt werden muss, nachzuholen, die nächste Woche steht unter dem Motto “Woche der Epochalitäten”, selbstverständlich ist auch Nelly epochal, aber hier sind andere Dinge gemeint, wobei Nelly hier und da auch eine Rolle spielen könnte. ;-)

Und zum Schluss noch: Einen Punkt gegen die Sepplhosen erkämpft, wie epochal ist das denn? HSV! ♥♥♥ Da hat es den Bayern auch nicht geholfen, dass 4 Minuten nachgespielt wurde… Hoffentlich geht es jetzt aufwärts. Strohfeuereffekte kennen wir ja zur Genüge…

52 Bücher, Woche 2

 

Halli-hallo-hallöle!

Trotz Sommerwetter und Urlaubszeit war die Beteiligung in der ersten Woche beeindruckend gut! Ich bin stolz auf Euch.

Heute kommt ein Motto, das ich einfach nehmen musste, weil das Verfallsdatum schon beinahe erreicht ist. Ansonsten hätte ich 4 Jahre warten müssen, aber Geduld ist meine Sache nicht. Und ob es “52 Bücher” in 4 Jahren überhaupt noch geben wird?

Ausgetüftelt hat diese Idee der nimmermüde Krötengeneral.

Fussball-WM vorbei und nun?

Eine gute Frage! Die WM war so spannend und mit einem guten Ausgang für “Schlaaand”, dass mir danach wirklich was fehlte. Nun erscheint ja schon ein Hoffnungsschimmer am Horizont: DFB-Pokal und 1. Bundesliga starten bald (die 2. Liga ist ja sogar schon schwer ingange).

Aber was hat das alles mit Lesen zu tun? Weiß ich eigentlich auch nicht so genau, das heißt, wir können wieder herrlich herumspinnen und um 87 Millionen Ecken denken. Lest Ihr wieder mehr, seitdem die WM vorbei ist? Habt Ihr Euch mit Fußballlektüre getröstet, so wie ich (s. letzte Woche)? Habt Ihr gar nix mit Fußball im Sinn, könnt aber ein vergleichbares Ereignis nennen, das Euch, als es vorbei war, innerlich leer zurückgelassen hat, so dass Ihr Trost in der Literatur fandet?

Ich selbst werfe als HSV-Fan einfach mal das Buch

111 Gründe, den HSV zu lieben

ins Blog. Es sieht einfach wunderschön aus, nicht wahr? Mit meinem HSV-Umpf sowieso. ♥♥♥

nurderHSV

Dem Krötengeneral zu Ehren nenne ich Grund 58: “Weil man 1977 mit rosa Trikots den Europapokal gewann.” (Insidergag.)

Und nächste Woche versuche ich, ein einfaches Thema auszuwählen. :-) Denkt dran, Ihr dürft um 87 Millionen Ecken denken, bisher habe ich noch jeden Beitrag durchgehen lassen. ;-)

PS: Mal wat ganz anderes: Findet Ihr meinen neuen Hintergrund, den ich übrigens sehr gern mag, zu knallig? Wenn jetzt viele sagen, dass sie davon Augenschmerzen bekommen, mildere ich die Leuchtfarbe vielleicht etwas ab, aber vielleicht ist das Limettenschätzchen ja auch nur ein wenig gewöhnungsbedürftig?

52 Bücher, Woche 1

Juchuuuuh, es geht endlich los! Noch sind wir ein feiner, etwas kleinerer Kreis, was wohl auch meiner Schnapsidee geschuldet ist, mitten in der Urlaubszeit bei hohen Temperaturen zu starten. Ich hoffe sehr, dass noch ein paar Bücherverrückte zu uns stoßen werden, denn wir wollen unsere Wunschlisten ja nicht auf Diät setzen. Ihr seid alle herzlich Willkommen, hier mitzumischen.

Für neue Mitleser: Hier steht, wie es geht. Sieht nach viel Text aus, aber an sich haben wir nicht viele Regeln, denn wir leben nach dem Motto “Hauptsache puschelig und Spaß dabei”.

Ob man schon von Tradition sprechen kann, weiß ich nicht, aber in den ersten beiden Durchgängen sind wir mit einem ganz einfachen Motto gestartet, welches wirklich jeder ohne große Hirnverrenkungen beantworten kann, und das ist bei diesen Temperaturen ja nicht ganz unwichtig. Ich starte also die 3. Saison auch wieder mit der interessanten Frage:

Was liest Du zurzeit?

Ich lese zurzeit 3 Bücher abwechselnd:

“Jeder stirbt für sich allein” von Hans Fallada in der 2011 veröffentlichten ungekürzten Originalfassung. Dem Thema entsprechend ein sehr beklemmendes, düsteres Buch, das die Atmosphäre in den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte sehr gut beschreibt. Es geht um ein Ehepaar, dass das nationalsozialistische Regime bekämpft.

“Piagnolia” von Matthias von Arnim. Wird als Fußballkrimi bezeichnet und spielt in Italien 1934 — dort findet die zweite Fußballweltmeisterschaft statt, und Mussolini setzt alles daran, dass Italien Weltmeister wird. Obwohl auch das Buch in einer dunklen Zeit spielt, ist es längst nicht so düster wie mein erst genanntes, das liegt hauptsächlich daran, dass eine verschworene Dorfgemeinschaft im Mittelpunkt steht und die Charaktere hier so ein kleines bisschen klischeehaft geschildert werden — also doch eher ein unterhaltsames und spannendes Buch, zumindest für Fußballfans. Ganz ohne Mord und Totschlag geht es nicht ab, und am Rande werden auch mal die Zustände im faschistischen Italien erwähnt, aber ich würde es nicht wirklich als politischen Krimi einordnen. Zumindest noch nicht, ich habe erst die Hälfte gelesen, insofern ist das keine abschließende Beurteilung.

Apropos WM Italien 1934: Einige Gerüchte um die WM gibt es tatsächlich, denn einiges lief durchaus ungereimt ab. Das dritte Buch, das ich zurzeit lese, ist “1930 – 1950 Uruguay – Italien – Frankreich – Brasilien” aus der WM-Bibliothek der Süddeutschen Zeitung. Hier geht es sozusagen die Ur-Weltmeisterschaften. Das heutige Spektakel begann relativ klein, es war durchaus nicht abzusehen, dass es mal so ein großes Erfolgsmodell werden würde (inkl. aller negativen Auswüchse). Die WM-Bibliothek hat eine gute Mischung aus Hintergrundinformationen, die nicht jeder kennt (ich jedenfalls nicht), Fakten und auch kleinen Anekdoten rund um die Weltmeisterschaften, und auch die Ungereimtheiten in Italien werden erwähnt.

Und nun Ihr. :-) Die Beiträge sammele ich wieder in einer Tabelle, und die liegt hier faul herum. Ich freue mich auf Eure Beiträge! Ich kann Euch jetzt schon versprechen, dass auch wieder das ein oder andere verrückte, herausfordernde Thema auf uns wartet.

Eure Projektmuddi :-)

Stöckchenzeit: In einem Blog vor langer Zeit…

…lag ein schönes Stöckchen herum, genauer gesagt, bei der Alltagsheldin.

Genau, Stöckchen, Willkommen beim 3. Tag meiner Stöckchenwoche! Ich habe mich nun schon bis Dezember 2013 vorgearbeitet! Weltklasse, oder? Bevor ich loslege, möchte ich Euch noch das hier zeigen. Schönstes HSV-Auswärtstrikot aller Zeiten! Ihr werdet es nicht glauben, ich habe mir tatsächlich noch nie ein Trikot gekauft, aber bei dem könnte ich schwach werden, das sind ja genau meine Farben! Hachz! Wollte ich nur mal loswerden, nun zurück zum Fall. :-)

Es ist eines der berühmten 10-Frage-Stöckchen. Kennt Ihr alle.

  1. Wenn du einen Tag lang ein Mann sein könntest (als Frau) oder eine Frau (als Mann), was würdest du tun? Hm, ich würde ins Männer-WC der Anstalt gehen, das ist mir sowieso schon mal aus Versehen passiert (Schreck, oh, Schreck). Vielleicht würde einiges, was ich dort zu sehen bekäme, das ein oder andere erklären?!
  2. Wer liebt, der …? leidet. Mal mehr, mal weniger, aber irgendwann meistens.
  3. „Schnabbeldibabbeldizupf“ ist ein Synonym für …? Das klingt schön, ich denke, es könnte ein Synonym für ein leckeres Getränk sein, das man schnell zu sich “heranzupfen” sollte, um es dann in seinen “Schnabbel” zu gießen, auch wenn man danach seltsame Dinge “babbelt”.
  4. Wer hat die Ungerechtigkeit  erfunden? Die Natur, und der Mensch hat sie perfektioniert.
  5. Was überfordert dich? Manchmal Mollys Krankheit, manchmal die Arbeit, manchmal das ganze Leben. (Wie gesagt, Stöckchen ist aus Dez. 2013…)
  6. Stell dir vor, es gibt Krieg und keiner geht hin. So viel Phantasie habe ich nicht…
  7. Welche drei Dinge erwecken wieder neues Leben in dir? Die Freude von Hutze und Hursch, wenn ich nach Hause komme; gute Musik; gute Gesellschaft. (War damals halt noch mit Molly…)
  8. Kinder, die bellen …? beißen bestimmt auch. Diese Bestien. ;-)
  9. Wenn du dir etwas für deine Hände wünschen könntest, was wäre das? Für meine Hände? Hm. Vielleicht HSV-Handschuhe? Ja, das ist gut. Wenn’s kalt ist, ist man mit HSV-Handschuhen gut geschützt. Falls es so etwas überhaupt gibt. Bin gerade zu faul, im Shop nachzugucken. Aber Torwarthandschuhe sind da bestimmt zu kaufen.
  10. Wie lautet das Ergebnis? Dass mindestens 50 % der Blogger “42” antworten würden, ich aber stur mit “XXL-Caipi” dagegenhalte, denn das Ergebnis von 2 Limetten, 3 bis 4 Schnapsgläsern Cachaca, Rohrzucker und Crushed Ice ist nun mal ein XXL-Caipi. :-)

Das waren schöne Fragen. Ich verzichte aber darauf, mir neue auszudenken und Blogger zu bewerfen, weil ich das schon recht häufig getan habe und die lieben auch mal eine Atempause brauchen. :-)

Die Wahrheit…

… über den 4. Stern, auch als WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft 2014 bekannt. Nur hier! Und jetzt! In schwarz-rot-goldener Farbe!

Neulich im Estádio Beira-Rio, Porto Alegre, Brasilien: 11 deutsche Spieler mühen sich vergeblich gegen Algerien ab und müssen in die Verlängerung.

Zeit für eine Geheimwaffe!

Rückblick. Vor einigen Jahren landete ein Alien bei mir. Das ist nicht ungewöhnlich. Monster, Teufel, Hexen, Elite-Dämonin, warum also keine Außerirdischen? Mich wundert hier nichts mehr, und außerdem war der/die/das Extraterrestrische puschelig, und damit war die Sache klar. Es durfte bleiben.

DasSchlandal

Zufällig hat es die Farben schwarz/rot/gold und so merkwürdige Antennen auf dem Kopf. Ich stellte schon bei der WM 2010 und der EM 2012 fest, dass das Wesen in der Lage war, Leistungsstrahlen an die deutsche Nationalmannschaft zu schicken. Aber es reichte bekanntlich nicht zu einem Titel. Ich beschloss also, die Sprache dieser Kreatur zu lernen, damit sie mir verraten konnte, woran es hakte. Zu wenig Caipi? Zu wenig Nougatschokolade? Zu wenig von allem?

Kurz vor dem Start der WM 2014 konnte ich immerhin ihren Namen herausbekommen (ihre Stimme klingt weiblich, deswegen gehe ich einfach mal davon aus, dass es eine Art Frau ist). Sie stellte sich mit “Ich bin das Schlandal” vor. (Ich übersetze Euch ihr Gesabbel gleich ins Deutsche, weil ich eine ganz Liebe bin.)

Immerhin wusste ich nun ihren Namen, aber mehr bekam ich einfach nicht aus ihr heraus, selbst nicht nach 20 Caipis. Vielleicht war das Problem, dass ich davon 19 selbst… ist aber auch egal und nicht das Thema hier!

Ich entschied, bei dieser WM das Schlandal nicht von Anfang an einzusetzen. Vielleicht war sie bei den letzten Turnieren einfach auf der Zielgerade zu erschöpft. Aber im Achtelfinale wurde es so kritisch, dass ich in der Verlängerung beschloss, ihre Antennen genau auf das Estádio Beira-Rio zu richten.

Der Rest ist Legende. (Beim Finale war sie übrigens schon wieder etwas erschöpft, hat aber ja noch gereicht! Sie hatte zum Schluss ihre Reserven auf Schweinsteiger gerichtet — wer also argwöhnte, dass sein Durchhaltevermögen nicht mit rechten Dingen zugehen konnte, hat nicht ganz unrecht, aber das bleibt unter uns, nicht, dass die FIFA nachträglich noch Bestechungsgeld von mir haben will… Stehen außerirdische Strahlen eigentlich auf der Dopingliste?)

Als Glücksbringer stellte ich ihr übrigens meinen Schlaaand-Umpf, den Uwe, zur Seite. Uwe ist nach Uwe Seeler benannt, aber das war Euch bestimmt schon klar, oder?

Schlaaandumpf

Und so kam es, dass die beste Mannschaft Fußballweltmeister wurde. Bei der nächsten WM kann dann meinetwegen auch gern mal Argentinien gewinnen… Aber nur, weil ich Messi mag.

Bevor Nachfragen kommen: Das Schlandal kann nur deutschen Fußballnationalmannschaften Stärkungsstrahlen schicken. Leider. Ich warte immer noch darauf, dass ein schwarz-weiß-blaues Puschel-Alien bei mir landet…

Stöckchenzeit: Stöckchen im Triple-Pack!

 

Im Entwürfeordner habe ich noch tausend Stöckchenartikel liegen, und nun wurden mir noch welche zugeworfen (mehr oder weniger), darum handele ich die einfach mal in einem Beitrag ab, bevor noch mehr Stöckchenartikel in den Entwürfen landen…

Das erste Stöckchen wurde mir von Windsprite zugeworfen, vielen Dank dafür! Es geht darum, Fragen rund ums Lesen zu beantworten.

1. Wie erfährst du von Büchern, die du lesen möchtest? Zeitungen, Zeitschriften, Blogs, Freunde/Bekannte/Stöbern in der Buchhandlung. Die Reihenfolge hat nichts zu sagen, mal überwiegt das eine, mal das andere. Viele Bücher sind auch beim “52 Bücher”-Projekt auf meiner Wuli gelandet. Da müsste ich auch mal langsam die 3. Saison eröffnen, dummerweise fehlt mir momentan die Lust auf das Projekt. :-(

2. Wie bist du zum Lesen gekommen? In der ersten Klasse las unsere Klassenlehrerin uns in der Vorweihnachtszeit “Die Kinder von Bullerbü” vor. Das ging mir alles zu langsam, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das war wohl meine Hauptmotivation. Ist schon so lange her…

3. Hat sich dein Buchgeschmack verändert, als du älter wurdest? Ich habe schon relativ früh als Jugendliche auch Bücher für Erwachsene gelesen, also die größte Veränderung fand relativ früh statt. Es gab dann noch mal irgendwann eine Veränderung in Richtung Krimi/Thriller, damit bin ich so richtig erst vor … 8 bis 10 Jahren oder so angefangen? Weiß ich nicht mehr genau. Früher habe ich viel mehr politische und andere Sachbücher gelesen. Das mache ich immer noch, aber nicht mehr in den Massen wie früher.

4. Kaufst du regelmäßig Bücher, wenn ja, wie oft? So richtig regelmäßig nicht, aber zu viel, wie man an meinen diversen SuBs sieht. :-) Es gibt Wochen, da kaufe ich mehrmals Bücher, dann aber auch wieder Phasen, wo ich es schaffe, einen Monat lang abstinent zu bleiben, das ist dann aber meistens von meinem Sparmonster erzwungen worden. :-)

5. Wie bist du zum Buchbloggen gekommen? Die Frage könnte ich eigentlich überspringen, trotz “52 Bücher” fühle ich mich nicht als Buchblogger. Ich kann einfach keine Rezensionen schreiben… Und was ich festgestellt habe, das ist nicht als Angriff oder sonstwie böse gemeint: Viele Bücherblogs sind für mich eher langweilig. Nicht alle, bei Windsprite finde ich es z. B. sehr schön, dass auch ihre eigenen Geschichten eine große Rolle spielen, ist aber ja auch ein Autorenblog. Oder Buchblogger, die auch mal das Drumherum beleuchten. Rezensionen finde ich ebenfalls meistens interessant. Aber was mich wirklich ermüdet hat, als ich eine Menge Buchblogs im Reader hatte: Jede Woche Projektzwischenstände, Neuzugänge (oft mehrmals pro Woche), SuB-Stände — das ist für Hardcore-Bücherblogger bestimmt auch alles interessant, für mich war es in der Masse irgendwann nur noch einfach zu viel — und hier ist auch der Hauptgrund zu finden, warum ich das 52-Bücher-Projekt immer noch nicht gestartet habe. (Wie gesagt, das ist KEINE KRITIK, jedem steht ja frei, sein Blog so zu schreiben, wie er möchte.) Ich muss mir mal überlegen, wie ich das am besten organisiert bekomme, vielleicht mit Bitte an die Teilnehmer, dass sie im Titel immer was von “52 Bücher” schreiben, dann kann ich über andere Sachen ggf. schneller hinwegscrollen, wenn ich mal wieder wenig Zeit und Muße habe… Nun bin ich aber ganz schön abgeschweift, sorry. Schnell zur nächsten Frage. :-)

6. Wie reagierst du, wenn du das Ende eines Buches überhaupt nicht ausstehen kannst? Ich verurteile den Autor zu 10 Wochen Deutsche-Privatsender-Gucken am Stück… Hm, wie reagiere ich? Enttäuscht, und ich spinne mir dann in meiner Phantasie mein Wunschende zurecht, aber letztendlich muss man es ja akzeptieren…

7. Sei ehrlich: Liest du manchmal schon die letzte Seite, um zu wissen, ob es ein gutes Ende gibt? Nein, schon lange nicht mehr. Ganz früher, als Kind, habe ich das aber ab und zu tatsächlich getan.

8. Hast du manchmal Leseflauten? Das kann vorkommen, wenn eine Kombination aus “viel um die Ohren” und “Bücher, die man nicht mal so zwischendurch liest” zusammenkommen. Deswegen lese ich meistens 2 bis 3 Bücher abwechselnd, etwas Leichteres für ein total kaputt aus der Anstalt kommendes Monster und etwas Anspruchsvolleres für ruhige Stunden.

9. Passt sich deine Bücherauswahl einer Jahreszeit, einem Fest oder Ereignis an? Eigentlich nicht, wobei im Sommer, in Phasen, wo es 30 Grad im Schatten hat, würde ich eher zu was Lockerem greifen, weil ich dann eh schon fix und fertig bin. :-)

Das war ein schönes Stöckchen, vielen Dank fürs Zuwerfen!

Das nächste Holz wurde mir eigentlich nicht zugeschmissen, aber da es das Ping-Pong-Stöckchen ist, welches hauptsächlich von der Wunderbaren und mir “geschnitzt” wird, es aber dieses Mal Unterstützung von Charisma gab, die sich ebenfalls interessante Fragen ausgedacht hat, konnte ich es natürlich nicht liegen lassen, das versteht Ihr sicher?

1. Wie lange führst Du schon einen Blog? Seit 10. Juli 2008. Erst bei Blogspot, nach relativ kurzer Zeit Umstieg auf WordPress, ein Blogausstieg, danach einige Wochen Pause und Neustart mit diesem hier, aber da die Pause nicht so lange war und ich nach und nach die alten Artikel hier importiere, gilt für mich 10. Juli als Bloggeburtstag. Oh, das ist ja schon bald. Vermutlich vergesse ich ihn sowieso wieder, wie ich fast alle Geburtstage vergesse…

2. Bist Du ein Stöckchen-Fan oder eher abgeneigt? Hihi, wer mich kennt, weiß, dass ich Stöckchen liebe. Jedenfalls die meisten. Manchmal gibt es auch welche, die mir thematisch nicht so zusagen, aber das ist eigentlich selten.

3. Thema Lesen: Gedrucktes oder lieber eReader/online? Für längere Artikel und Bücher: viel lieber gedruckt. Ich habe zwar einen eReader und nutze ihn auch ab und zu, aber es ist irgendwie nicht so schön wie ein gedrucktes Buch.

4. Thema Kino: einmal pro Woche/Monat oder seltener? Seltener. Viel seltener. Zum Einen interessieren mich die meisten Filme nicht, zum Anderen ist es mir zu teuer. Und dann hat man womöglich noch immer das Gequatsche von irgendwelchen Zuschauern dazwischen, das kann ich gar nicht gut verknusen.

5. Thema TV: welche Serie willst Du im Moment nicht verpassen? Ist zwar keine Serie, da habe ich zurzeit nix Bestimmtes, aber was ich zurzeit natürlich gar nicht verpassen möchte, ist Fußball.

6. Bist Du politisch interessiert/orientiert oder eher gleichgültig? Ja, ich bin politisch definitiv interessiert, auch wenn Politik hier im Blog keine große Rolle spielt.

7. Im Alltag – shopping freak oder Konsumverweigerer? Kommt drauf an. :-) Bücher, Musik und technisches “Spielzeug” sowie Klimbim wie z. B. Monster: Shopping Freak. Klamotten u. ä.: Nahe am Konsumverweigerer. Ab und zu muss man da ja auch mal was kaufen, aber so selten wie möglich… Und momentan bin ich vom Sparmonster eh wieder auf Sparkurs gesetzt worden.

8. Im Alltag –  Deo, Parfüm und bei Frauen schminken – ein Muss oder überflüssig? Deos finde ich schon sehr nützlich. Parfüm hin und wieder okay, man muss sich ja nicht so damit einnebeln, dass man schon 500 m vorher gerochen wird… Mit Schminken habe ich es gar nicht, dazu habe ich keine Lust und mir ist auch meine Zeit dafür zu schade.

9. Beim Essen: ordentlich Fleisch muss sein oder lieber weniger, dafür Gemüse/Salat? Wenig Fleisch ist okay. Ganz ohne schaffe ich es leider nicht. Dafür ist ab und zu ein schönes Steak einfach zu lecker. Und Gulasch… Salat mag ich gern, bei Gemüse ist das meiste okay, allerdings mache ich um Rosenkohl einen großen Bogen.

10. Geld – ist schließlich zum Ausgeben da oder zum Anlegen in Lebensversicherung/Fonds/Bausparvertrag? Geld? Welches Geld? :-) Ich tendiere eher zum Ausgeben, wobei ich ein bisschen auch angelegt habe. Aber ich gehöre nicht zu den Leuten, die -zig Anlageformen studieren, jeden Tag vor den Börsenkursen hängen (Börse ist sowieso so ein kranker Kram geworden) u. ä. So viel Geld habe ich eh nicht über.

Danke fürs Mitspielen, Charisma! Jetzt kommt das dritte Stöckchen. Vor kurzem entdeckte ich ein schönes Blog namens “Schlemmerbalkon”, und in dem Artikel mit den Fragen stand “wir nominieren alle, die diesen Artikel lesen! Ja, Dich auch!” Das ist ja quasi wie zugeworfen, oder? Es handelt sich um ein Award-Stöckchen, wo es darum geht, 11 Fragen zu beantworten und sich 11 neue auszudenken. Hier also die Fragen von AnDi:

1. Was bedeutet für Dich Heimat? Als angehende Weltherrscherin ist der ganze Planet meine Heimat. ;-) Ansonsten: Da, wo mein Höllenhund-Titan auf mich wartet, also die WEZ (Welteroberungszentrale).

2. In welche Stadt würdest Du gerne reisen/mal wieder reisen? Reykjavík würde ich mir z. B. gern mal angucken. Dublin, Oslo, Kopenhagen…

3. Wie bist Du dazu gekommen einen Blog zu schreiben? Eines Tages surfte ich etwas gelangweilt durch’s Internet und dachte, ich könnte die Sache mit dem Blog ja auch mal ausprobieren. Eigentlich war das 2008 ja schon wieder halbwegs out, aber das hat mich nicht interessiert. Es ging mir zunächst nur darum, wieder mehr zu schreiben und mich mit Hilfe eines Blogs zu motivieren, am Ball zu bleiben. Das hat ganz gut geklappt, wenn auch anders als geplant, aber ich mag Bloggen immer noch sehr, davon könnte mich auch kein Twitter oder facebook abbringen, wie es leider bei einigen lesenswerten Blogs passiert ist.

4. Was ist das Lieblingsrezept aus Deiner Kindheit? Eierpfannkuchen, mjam-mjam…

5. Auf welches technische Gerät kannst Du nicht mehr verzichten? Laptop. Unverzichtbar fürs Internet. Ja, ich weiß, geht auch mit Smartphone und Tablet, was ich auch ganz praktisch finde, aber nur zum Lesen, nicht zum Schreiben. Dafür brauche ich eine richtige, vernünftige Tastatur, nicht dieses Fitzeldisplaygewische und -Getippe, das ewig dauert… Im Haushalt ist auf jeden Fall die Waschmaschine eine großartige Sache. Man stelle sich mal vor, man müsste Wäsche noch mit Hand waschen. Ächz…

6. Bist Du jemand der sich zu festen Zeitpunkten (Geburtstag/Silvester) gute Vorsätze nimmt? Nein, gar nicht. Ich nehme mir was vor, wenn ich meine, der Zeitpunkt ist der richtige. (Und halte mich dann meistens doch nicht dran, aber das war ja nicht gefragt. :-))

7. Wann bist Du inkonsequent? Öhm… Quasi immer? Na ja, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ich bin schon ziemlich inkonsequent, z. B. daran zu erkennen, dass ich gern irgendwelche Sachen anfange und die nicht zu Ende führe. Drei nicht beendete Romane auf der Festplatte sind dafür ein gutes Beispiel. Auch hier im Blog sind leider einige Serien nicht beendet worden, wobei ich bei einigen hoffe, dass ich sie irgendwann noch mal weiterschreibe… Noch ein “schönes” Beispiel: Ich müsste noch konsequenter sparen.

8. Welche Person aus der Geschichte würdest Du gerne kennenlernen und warum? Heinrich Böll. Schriftsteller gelten doch, oder? Ich würde mich gern mit ihm über sein Leben unterhalten, er hat ja noch die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte miterleben müssen und hat das in seinen Büchern verarbeitet, wie er ja überhaupt ein sehr politischer Schriftsteller war.

9. Würdest Du Fallschirmspringen? Nein, nein, nein… Das fiele mir im Traum nicht ein. Auch Bungee-Jumping käme für mich nicht in Frage. Nichts, was mit hohen Höhen zu tun hat. Brr… Mir wird bei dem Gedanken schon etwas schwummrig zumute…

10. Was bewegte Dich am heutigen Tag? Als HSV-Fan: Dass es wohl tatsächlich mit der Lasogga-Verpflichtung klappen wird. Aber wirklich richtig glauben werde ich es erst, wenn es auf hsv.de verkündet wird. Ansonsten gibt es auch politisch zurzeit wieder einiges, was belastend ist, aber da möchte ich jetzt nicht näher drauf eingehen.

11. Von welchem Autor kaufst Du blind ein Buch? John Irving, Terry Pratchett, Walter Moers (wenn es Zamonienbücher sind, also quasi nur halbblind :-))…

Danke für die interessanten Fragen!

So, nun geht es darum, 11 neue Fragen aus meinem Hirn zu quetschen… Wenn das mal was wird. Ich nehme einfach mal 11 Fußballfragen. Passt gerade so schön.

1. Wen möchtest Du am liebsten als Fußball-Weltmeister sehen?
2. “Schlaaand” — nervige Verniedlichungsform oder ganz witzig?
3. Wer ist bisher für Dich DER Spieler dieser WM?
4. Neuers “Liberorolle”: Harakiri oder epochal?
5. Per Mertesackers “Wut”-Interview: War er zu patzig oder war das völlig okay so?
6. Möchtest Du auch gern mal für 3 Tage in die Eistonne?
7. Was hältst Du von den weißen Trikots der deutschen Nationalmannschaft?
8. Ich hätte jetzt gern einen Caipi. Du auch?
9. Kennst Du einen guten WM-Song?
10. Achtung, Määädchenfrage (mir fällt nämlich so langsam nichts mehr ein): Welches Team hat die schönsten Trikots?
11. Sollte Angela Merkel “unsere Jungs” in der Kabine besuchen und davon gaaaanz viele Selfies veröffentlichen?

Puh, geschafft, ich leg mich erst mal 3 Tage in die Eistonne, danach analysiere ich ein paar Karnevalstruppen und erobere die Welt. Das Stöckchen werfe ich nicht gezielt weiter, hier darf sich jeder nach Lust und Laune bedienen.

Und zum Schluss noch was mit Fußball, weil wir ja morgen noch einen Tag ohne durchhalten müssen! Uff, Entzugserscheinungen…