Och nöööö…

 

… ich habe den ersten Tag vom Promi-Big-Brother verpasst. Und den zweiten auch. Dabei ist doch Ronald Schill dabei!

Für Nicht-Hamburger: Who the fuck ist Ronald Schill?

Ronald Schill war einer der peinlichsten Politiker, die Hamburg je hervorgebracht hat. Von 2001 bis 2003 war er Innensenator und zu allem Überfluss auch noch Zweiter Bürgermeister. Vorher erlangte er zweifelhaften Ruhm als “Richter Gnadenlos”. Die Bild-“Zeitung” liebte ihn.

Ole von Beust, unser damaliger Bürgermeister, schmiss ihn 2003 raus, weil Ronaldchen ihn angeblich gedroht hatte, zu veröffentlichen, dass Ole Roger Kusch nur zum Innensenator ernannt hätte, weil er sein Lebensgefährte gewesen wäre. (Ich kenne einige Leute, die mit der CDU nichts im Sinn haben, aber Ole von Beust mögen. Das fällt mir schon aus dem Grunde schwer, weil er damals dem unsäglichen Schill überhaupt erst die Regierungsbeteiligung ermöglicht hatte.)

So, nun wisst Ihr in groben Zügen Bescheid. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich muss. Mein Enthüllungsjournalistenmonster hat damit gedroht, alle Limetten auszupressen und daraus Limettenpudding ohne Alkohol zu machen.

Enthüllungsjournalistenmonster

Das ist Enthüllungsjournalistenmonsti mit seinem Haustier, einer Zeitungsente

Der Schill, der zwischendurch mal Deutschland verließ, ist nun leider wieder aufgetaucht, und das nicht nur, um in den Deppencontainer von Sat.1 zu ziehen. Zu allem Überfluss hat er ein Buch geschrieben, so eine Art Autobiographie, die aber anscheinend hauptsächlich aus seinen Sexabenteuern besteht. (Ich hoffe aber, dass er nach dem Container wieder nach Brasilien zurückkehrt. Sorry, Brasilien.)

Die Bild-“Zeitung” veröffentlichte Auszüge. Daraus wiederum schnappte sich “Stern.de” einen Teil, der von einem HSV-Fan in einem Forum verlinkt wurde, weswegen ich drauf klickte. Manchmal sollte man Links links liegen lassen, doch nun war es zu spät!

Ich zitiere einen kleinen Teil:

“Sie kam viermal zum Orgasmus und ihre Schreie tosten durch den Wald. (…) Später trieben wir es zur Perfektion, und sie kam zwanzig Mal innerhalb einer Stunde. Bis sie einen Hörsturz erlitt.”

(Anmerkung Rahm: “Nur zwanzig Mal? Arme Frau! Manche Männer lernen es nie!”)

Enthüllungsjournalistenmonsti las diesen Artikel ebenfalls, und nun wird es sämtliche Romantik dieses Berichts gnadenlos zerstören, denn in Wirklichkeit war es anders! Enthüllungsjournalistenmonsti war nämlich dabei! Sagt es zumindest. Und so sah die gnadenlose Wahrheit aus:

Professionelle: “Okay, 20.000 Euro für eine Stunde inkl. Anfahrtszeit, aber wir gehen in den Wald! Ich will nicht mit Ihnen gesehen werden!”
Ronald McSchillig: “Ja, aber dann musst Du ganz laut schreien, um das ganze Getier im Wald zu vertreiben. Ich habe Angst vor den Marienkäfern und was es da sonst noch so gibt!” (Vermutlich fürchtete er, dass eine Ameise sein bestes Stück abbeißt — ein Biss und es ist weg. Anm. der Red.)
Professionelle: “In Ordnung.”

20 Sekunden später nach viel Gebrüll und vollzogener Dienstleistung (SchilliMcSilly verwechselte wohl Sekunden mit Orgasmen, kann ja mal passieren! Das ist wie mit den ominösen 20 Zentimetern.):

Professionelle: “Oh, was ist denn da runtergefallen? Sieht aus wie ein winzig kleines… Gehirn?”

Da haben wir es, es war kein Hörsturz bei der Prostituierten, sondern ein Hirnsturz bei SchilliMcMerktnix.

Ich bedanke mich bei meinem Enthüllungsjournalisten für Infos, die wir niemals haben wollten, und wünsche mir, dass jemand bestimmtes nächstes Jahr ins Dschungelcamp geht…

(Jetzt habe ich mir eben noch zwei kleine Filmchen, sog. “Highlights” (müssten eigentlich korrekterweise “Lowlights” heißen), aus der Sat.1-Mediathek angetan. Der Wendler ist ja auch dabei! Nee, das gebe ich mir nicht, so viel Selbstverliebtheit auf einem Haufen ertrage ich nicht.)

Gnihihihi…

Siehe § 4.

:twisted:

(Irgendwie fies für HSV-Fans, die es in die Bremer Gegend verschlagen hat … Und ich bin ja gar nicht so fanatisch, sympathischen Werderfans gönne ich durchaus leckere Getränke, ich empfehle aber lieber einen XXL-Caipi als einen Doppelkorn.)

Jetzt noch was Schlaaandiges, damit der Artikel wenigstens ein bisschen zum heutigen Tag passt. :-) (Mit Dank an Isis Managerin, die auf fb auf diese musikalische Perle aufmerksam machte.)

Spaß mit Excel

Ihr habt nervige Kollegen, die Ihr in den Wahnsinn treiben ein bisschen ärgern wollt? Vorausgesetzt, die arbeiten mit Excel, kennen sich aber nicht so gut aus, gibt es eine feine Möglichkeit in den Excel-Optionen:

Excelterror

Ganz Ausgebuffte nehmen das Häkchen bei “Vor dem Speichern…” auch noch raus. Effekt: Excel errechnet nichts mehr automatisch. Das wird dazu führen, dass der Kollege laut fluchend behauptet, Excel sei kaputt.

Nur ein kleines Scherzchen. :-D (So passiert neulich in der Anstalt, ich war allerdings nicht der Übeltäter, sondern diejenige, die die verzweifelte Kollegin gerettet hat. Ich bin eben eine ganz Liebe!) So was veranstaltet man natürlich auch nur mit Kollegen, die es verdient haben, z. B., wenn sie sich weigern, ihre Altlasten abzuarbeiten und meinen, ihr altes Zeuchs auf den neuen Kollegen abwälzen zu können, obwohl die Absprache ganz klar anders lautet. So was lassen wir dann einfach mal bis zum Vorstand eskalieren. (So redet man ja heutzutage in der schönen neuen Officewelt: “Das muss man eskalieren lassen.” Als ob das was ganz Normales wäre…) Und das Ganze wäre für jemanden, der seine alten Vorgänge ja gut kennen sollte, in maximal 4 – 5 Stunden abzuarbeiten, während ein neuer Kollege wesentlich länger dran sitzen würde… Manchmal, ja, manchmal geht auch ein Ruhe liebendes Fellmonster auf den Kriegspfad… Manchmal denke ich, dass ich zu alt für den Scheiß bin, andererseits ist es ein gutes Training für die Welteroberung.

Und in der nächsten Lektion lernen wir, wie wir SAP eine wunderhässliche rosa Oberfläche verpassen…

Nö, mir geht’s gut, ich bin gar nicht müde, ich hatte keinen scheiß Tag in der Anstalt, ich bin völlig ausgeglichen und die Ruhe selbst, alles ist flauschig, und nee, mit der sprungartig gestiegenen Anzahl aus dem Fenster gefallener Kollegen in der Anstalt habe ich natürlich nichts zu tun! Hallo?! Ich bin eine ganz liebe Person!

Was ist bloß aus Boris Becker geworden???

 

Die nicht mehr ganz so frisch Geschlüpften unter Euch erinnern sich bestimmt noch an den brillanten Sportler Boris Becker, der uns viele spannende Tennisspiele bescherte. Soweit ich mich erinnern kann, war sein Peinlichkeitsfaktor während der aktiven Zeit recht gering.

Das hat er danach alles nachgeholt. Besenkammeraffäre, Scheidungstheater, Steuerhinterziehung… Und es wird immer schlimmer. Nun dieser merkwürdige Twitterzoff mit Oliver Pocher (den ich immer noch für inszeniert halte — Bobbele wollte sein Buch promoten, Pocher hatte einen spannenden Gast für seine Show “Alle auf den Kleinen”) und sein Buch inklusive Vorlesestunden.

Guckt Euch das hier mal an. Eigentlich ist der Typ für Oliver Kalkofe schon ein zu einfaches Opfer. Becker mittlerweile auf einer Stufe mit Loddar Matthäus. Und die Frau! Er ruft sie wie vermutlich Paris Hilton ihren kleinen Schoßhund. Sie himmelt ihn an. 100 Jahre Emanzipation fürn Mülleimer.

Das ist doch unfassbar, oder? Braucht er das Geld? Es würde mich nicht wundern, wenn wir ihn in ein paar Jahren im Dschungelcamp “bewundern” dürften…

Mit der Bobbele-Weisheit “Geduld bringt Rosen” verbleibe ich mit adventlichen, vorweihnachtlichen Grüßen. Vorweihnachtliche Gefühle bringen Christrosen.

Spezialstollen

Da hat ein schlauer Bäcker in Dresden doch tatsächlich eine Marktlücke entdeckt und backt einen Liebesstollen. Das Rezept soll von Casanova stammen, das steht zwar nicht in diesem Artikel, wurde aber gestern im Radio behauptet und steht auch in der Ihgitt-“Zeitung”, dahin möchte ich aber nicht verlinken. Merkwürdigerweise wird der tolle Stollen auf der Bäcker-Website nicht angeboten, aber irgendwas ist ja immer.

Egal, die Idee hat jedenfalls Potential. Wir brauchen noch viel mehr Spezialstollen!

Uli-Hoeneß-Stollen: Als spezielle Zutat gibt es eine Feile und Dynamit, falls er wirklich in den Knast muss.

Brüderle-Stollen: Als zusätzliche Zutat müssen mindestens 100 Liter Wein hinzugefügt werden. Pro Stollen natürlich. Als Deko bitte ein Dirndl.

Sammer-Stollen: Mit 50 Liter Baldriantropfen — mindestens –, damit er sich nicht immer so aufregt.

Boris-Becker-Stollen: Mit KO-Tropfen, damit mal eine Zeitlang Ruhe ist.

Oliver-Pocher-Stollen: Gleiche Zutaten wie der Bobbele-Stollen.

Berlusconi-Bunga-Bunga-Stollen: 10 kg Viagra pro Stollen als Zutat sollten reichen, außerdem natürlich sämtliche Penisverlängerungsmittel, die es auf dem Spammarkt gibt.

Angela-Merkel-Stollen: Mit Centstücken, da freut sich die Austeritätskanzlerin. Für Wortspielfans: Es dürfen meinetwegen auch Austern hinzugefügt werden.

Veronica-Ferres-Stollen: Mit einem Mittel, das massive Hautausschläge, Pickel etc. verursacht, damit es die Chance auf ein, zwei deutsche Filme ohne ihre Beteiligung gibt.

Til-Schweiger-Stollen: Mit LSD — vielleicht bekommen wir dann mal einen dritten Gesichtsausdruck zu sehen.

Franck-Ribéry-Stollen: Mit Abführmittel. Zu verabreichen kurz vor jedem Sepplhosen-Spiel.

Kai-Diekmann-Stollen: Gebrauchtes Katzentoilettenstreu. Einfach so aus Spaß an der Freud. So viel Scheiß wie in seiner Zeitung können wir eh in zehn Millionen Stollen nicht verbacken…

Dieter-Bohlen-Stollen: Sekundenkleber, der seine Fr… ähm, sein Mundwerk für einige Zeit außer Betrieb nimmt.

Noch nicht realisiert werden kann leider der Seehofer-Stollen, da es noch keine Vernunftspillen gibt, die anstatt der Rosinen eingebacken werden könnten. Mein Forscherteam arbeitet mit Hochdruck daran.

Ach ja, nun ist mir der Appetit vergangen, aber diese Spezialstollen richten sich ja auch gezielt an die Namensgeber. :-) Ich gehe dann mal Fußball gucken.

Das war ja mal…

… ein merkwürdiger “Tatort” gestern Abend in der ARD. Ist dem Sender das Geld für Actionszenen ausgegangen? Nichts gegen Experimente, aber 90 Minuten lang 2 Verdächtige von 4 Ermittlern verhören zu lassen, das war schon etwas langatmig. Auch hätte man die Charaktere der Kommissare besser herausarbeiten können. Typ einsamer grauer Wolf, okay, nichts gegen einzuwenden, aber so müde? Den beiden Frauen fehlte es an Biss, und der Typ ohne Krawatte — sollte der für den Humor sorgen? Es ist noch ein langer Weg bis zu Thiel & Boerne…  Und alle waren sie so lieb zu den Verdächtigen. Kein “good cop, bad cop”-Prinzip zu erkennen.

Auch vermisste ich die Leiche, wobei zumindest im Laufe der Sendung klar wurde, wofür die beiden Verdächtigen in die sanfte Mangel genommen wurden: Sie sollen die gute Politik gemeuchelt haben. Schon nach kurzer Zeit, wenn nicht sogar vorher, war klar, dass die Ermittler die richtigen Verbrecher im Verhörzimmer sitzen hatten. Für Freunde des gepflegten Mitratens war dieser “Tatort” definitiv die falsche Wahl.

Irgendwie kamen mir die beiden Verdächtigen übrigens bekannt vor…

Da das alles andere als ein packender Krimi war, zappte ich ein bisschen durch die Programme. Qualitätsmedienleistung auf Privatsender, da ist ProSieben ja immer erste Wahl. Dort lief gerade “Schlag den Raab”, und zwar die Kandidatenauswahl. War recht langweilig: Die Jury, bestehend aus vier Personen, stellte einer Frau und einem Mann harmlose Fragen. Ab und zu wurde ein Zeitmesser eingeblendet. Vermutlich ging es darum, wer mehr oder weniger oder schneller oder weiß-der-Geier-was phrasig daherquatschen kann. Strategie der Frau war es wohl, den Raab komplett einzulullen und so die Million (oder wie viel gibt es dort zu gewinnen, ich habe keine Ahnung) zu gewinnen. Der Mann dagegen verweigerte teilweise Auskünfte. Ob das eine kluge Strategie ist? Selten so eine langatmige Kandidatenauswahl gesehen. Kein Wunder, dass der Raab seine Sendungen immer mehrere Tage überzieht.

Irgendwie kamen mir die Kandidaten übrigens bekannt vor…

Ich habe dann weitergeschaltet, RTL lohnt ja auch immer einen genaueren Blick. Aha, da lief eine Talkshow, anscheinend ein neues Konzept: Vier Moderatoren, zwei Gäste. Da es sich um RTL handelte, hieß das Thema vermutlich “Ich hatte einmal Sex mit dieser Frau, und nun habe ich rausbekommen, dass 9 ihrer 10 Kinder nicht von mir sind! Diese Schlampe!” Oder so ähnlich. Während sich die Frau bemühte, ihren Ex-Lover mit unkonkreter Politik (!!!) in den Schlaf zu reden, sah dieser eher so aus, als wäre er bereit, mindestens neun Kinder bei lebendigem Leib zu verschlingen. Oder zumindest ein kleines Kotelett. Das war bestimmt so ein Reality-Script-Gedöns, so etwas gibt es doch nicht in echt.

Irgendwie kamen mir die beiden Gäste bekannt vor…

Das war mir gestern alles zu viel, man kann doch das Wochenende nicht so unharmonisch ausklingen lassen. Worauf kann man sich verlassen, wenn einem der Sinn nach Romantik steht? Das gute alte ZDF. Da läuft Sonntag abends doch immer was von Pilcher & Co. Und ja, so auch dieses Mal! Ich wurde nicht enttäuscht. Das Setting war etwas seltsam, ein Studio, vier Moderatoren, das Paar, das sich noch finden musste, gegenüber. Ein flapsiger Mann bemühte ständig die Begriffe “Große Koalition” und bemühte sich herauszufinden, was denn getan werden müsse, damit es zu einer solchen käme… Ich vermisste so ein bisschen das Cornwall-Ambiente, aber man kann nicht alles haben, diese exotischen Drehorte kosten ja auch immer wahnsinnig viel Geld. Mann und Frau sträubten sich jedenfalls sehr gegen ihre Liebe, aber wir wissen ja, dass bei Pilcher & Co. immer alles gut wird. Leider schlief ich ein, bevor das Happy End gesendet wurde, aber man kann nicht alles haben.

Irgendwie kam mir das Liebespaar in spe so verdammt bekannt vor…

Highlight des Abends, auch für die Fashion-QUEEN (also mich): Die Schlandkette! Sie war in jeder Sendung vertreten, es handelt sich hierbei um ein absolutes Must-Have-Accessoire! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Zum Schluss noch der Hinweis, dass der FDP ein kleiner Fehler unterlaufen ist — kommt selten vor bei der Partei, normalerweise sind die Fehler ja groß. Dieses Wahlplakat ist unvollständig:

plakat

Zum Glück gibt es ja mich, die FDP-Freundin, die den Fehler sofort ausgebügelt hat. Hier die korrekte, vollständige Version:

FDP_Plakat_optimiert Kopie

Nix zu danken, liebe FDP. Ich helfe, wo ich kann.

Auf den Punkt gebracht…

… und zwar von Schnecken-Uli:

mksw

“Manchmal” ist aber nicht immer, Herr Berlusconi! Auch, wenn Sie heute wieder vor meiner Praxistür standen, mit dem altbekannten Lied:

  • pennisvergroserung

Nein, das habe ich nach wie vor nicht im Angebot, aber ich könnte etwas für Ihre Hirnvergrößerung tun, es ist meinen Forschern nämlich endlich gelungen, das Gehirn einer Staubmilbe zu separieren, welches Ihnen nun transplantiert werden könnte. Ist das nichts? He, wo wollen Sie hin? Bleiben Sie gefälligst hier! Das gibt es ja wohl nicht. Nur, weil ich mit meinem Akkubohrer ein kleines Loch in die Schädeldecke bohren wollte, um das Staubmilbenhirn in den Hohlkörper werfen zu können. So kann ich nicht arbeiten! Unverfrorenheit!

Endlich mal wieder Schnecken-Uli-Content im Blog, yeah!