Die Wahrheit…

… über den 4. Stern, auch als WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft 2014 bekannt. Nur hier! Und jetzt! In schwarz-rot-goldener Farbe!

Neulich im Estádio Beira-Rio, Porto Alegre, Brasilien: 11 deutsche Spieler mühen sich vergeblich gegen Algerien ab und müssen in die Verlängerung.

Zeit für eine Geheimwaffe!

Rückblick. Vor einigen Jahren landete ein Alien bei mir. Das ist nicht ungewöhnlich. Monster, Teufel, Hexen, Elite-Dämonin, warum also keine Außerirdischen? Mich wundert hier nichts mehr, und außerdem war der/die/das Extraterrestrische puschelig, und damit war die Sache klar. Es durfte bleiben.

DasSchlandal

Zufällig hat es die Farben schwarz/rot/gold und so merkwürdige Antennen auf dem Kopf. Ich stellte schon bei der WM 2010 und der EM 2012 fest, dass das Wesen in der Lage war, Leistungsstrahlen an die deutsche Nationalmannschaft zu schicken. Aber es reichte bekanntlich nicht zu einem Titel. Ich beschloss also, die Sprache dieser Kreatur zu lernen, damit sie mir verraten konnte, woran es hakte. Zu wenig Caipi? Zu wenig Nougatschokolade? Zu wenig von allem?

Kurz vor dem Start der WM 2014 konnte ich immerhin ihren Namen herausbekommen (ihre Stimme klingt weiblich, deswegen gehe ich einfach mal davon aus, dass es eine Art Frau ist). Sie stellte sich mit “Ich bin das Schlandal” vor. (Ich übersetze Euch ihr Gesabbel gleich ins Deutsche, weil ich eine ganz Liebe bin.)

Immerhin wusste ich nun ihren Namen, aber mehr bekam ich einfach nicht aus ihr heraus, selbst nicht nach 20 Caipis. Vielleicht war das Problem, dass ich davon 19 selbst… ist aber auch egal und nicht das Thema hier!

Ich entschied, bei dieser WM das Schlandal nicht von Anfang an einzusetzen. Vielleicht war sie bei den letzten Turnieren einfach auf der Zielgerade zu erschöpft. Aber im Achtelfinale wurde es so kritisch, dass ich in der Verlängerung beschloss, ihre Antennen genau auf das Estádio Beira-Rio zu richten.

Der Rest ist Legende. (Beim Finale war sie übrigens schon wieder etwas erschöpft, hat aber ja noch gereicht! Sie hatte zum Schluss ihre Reserven auf Schweinsteiger gerichtet — wer also argwöhnte, dass sein Durchhaltevermögen nicht mit rechten Dingen zugehen konnte, hat nicht ganz unrecht, aber das bleibt unter uns, nicht, dass die FIFA nachträglich noch Bestechungsgeld von mir haben will… Stehen außerirdische Strahlen eigentlich auf der Dopingliste?)

Als Glücksbringer stellte ich ihr übrigens meinen Schlaaand-Umpf, den Uwe, zur Seite. Uwe ist nach Uwe Seeler benannt, aber das war Euch bestimmt schon klar, oder?

Schlaaandumpf

Und so kam es, dass die beste Mannschaft Fußballweltmeister wurde. Bei der nächsten WM kann dann meinetwegen auch gern mal Argentinien gewinnen… Aber nur, weil ich Messi mag.

Bevor Nachfragen kommen: Das Schlandal kann nur deutschen Fußballnationalmannschaften Stärkungsstrahlen schicken. Leider. Ich warte immer noch darauf, dass ein schwarz-weiß-blaues Puschel-Alien bei mir landet…

Hmm…

 

Dank stundenlangen, heftigen Dauerregens funktioniert mein Fernsehempfang nicht, da kann ich ja genauso gut ein bisschen vor mich hinbloggen… Fußball, wen interessiert schon Fußball?

GRRRRRR!!!

Hoffentlich läuft der ZDF-Stream stabil. Schön, dass es das Internet gibt. Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥

Aber zurück zum Fall. Ihr erinnert Euch vielleicht noch, dass es im Garten der WEZ einen aufsehenerregenden Teich gibt, oder? Hier berichtete ich ausführlich.

Mittlerweile ist der Teich leider etwas verwildert, aber die Monster stört es nicht, sie spielen dort gern “Indiana Jones” und ähnliches. Ralphsroteslieblingsmonster hat eh ständig Besprechungen mit seiner persönlichen Beraterin, ist also am Teich eh nicht mehr so sehr interessiert.

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Mir kam die Idee, dass ich hier doch eigentlich ein Seeungeheuer ansiedeln könnte. Ich habe hier ja fast alles, Monster, Teufel, eine Elite-Dämonin, einen kleinen Vampir, ein Gespenst, Hexen… Aber ein Seeungeheuer nicht! Ich empfinde das als Mangel. Also stellte ich unter Wasser ein Schild auf: “Zu vermieten. Nur an Seeungeheuer.” Es kam aber kein Ungeheuer.

Dann die Erleuchtung!

Na, toll, jetzt ist der Stream auch weg! Kann sich dieses verdammte Gewitter jetzt bitte endlich mal verziehen und den Regen mitnehmen, damit mein TV-Empfang wieder funktioniert????????????????????? Hat das ZDF wieder nicht genug Serverleistung parat, oder was??? Die scheiß Herzchen ziehe ich zurück! Grrrrr!

Nee, das war nicht die Erleuchtung, sondern: Andrea und die weltbeste Pinscherette öffneten mir die Monsterglupschaugen. Der Name isses nämlich! Welches Ungeheuer, das etwas auf sich hält, siedelt sich in einem namenlosen Teich an? Eben. Darum taufte ich den Teich mit einigen Tropfen Caipi feierlich auf den Namen Ungeheuerteich!

Danach lief die Sache… aber nicht so richtig gut. Es siedelte sich tatsächlich eine Art Ungeheuer an, aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt!

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Ein Grinsekarpfen! Er selbst stellte sich mit den Worten “Hallo, ich bin der Barthfisch” vor. Und das “h” im Namen ist leider kein Tippfehler, denn dieser kleine, ständig grinsende, Fisch ist ein großer Mario-Barth-Fan und erzählt fast den ganzen Tag Barth-Gags. Also alle drei immer wieder hintereinander weg. *seufz*

Das Gras im Teich ist übrigens immer noch das von 2011. Ganz schön hartnäckiges Gewächs. Ich mag es.

Mein Fernseher läuft wieder, hoffentlich bleibt das so! Ich darf doch dieses Spiel nicht verpassen! Der Stream ist immer noch down… Und wenn das hier so weiterregnet, wird Bergedorf das neue Atlantis. Ich werde mich dann mal Richtung TV begeben, in der Hoffnung, dass der Empfang stabil bleibt…

WM-Abseits, Teil 2: GRIECHENLAND

 

Seid Ihr von Teil 1 mit hierher gekommen? Das freut mich!

Wie schon bei meinem Brasilienartikel habe ich einen Schwerpunkt, dieses Mal aber nicht alkoholischer Natur. Mir hat es die griechische Mythologie angetan, in der es schon fast alles gab, was auch heute noch die Kunst beschäftigt: Erotik, Ehebruch, Inzest, Mord und Totschlag, Rache, Zorn, Kannibalismus, Eitelkeiten…

Auch die Griechen der Antike hatten das Bedürfnis, höhere Wesen zu verehren. Im Gegensatz zu monotheistischen Religionen hatten die Hellenen für beinahe jede Gelegenheit einen zuständigen Gott oder auch eine Göttin, außerdem wurde der Kosmos durch Halbgötter (nicht in weiß) und Helden ergänzt. Am berühmtesten ist wohl der Göttervater Zeus, der mit Blitzen um sich warf und mit allerlei Gottheiten auf dem Olymp residierte.

Aber auch vor Zeus gab es schon Gottheiten. Am Anfang war das Chaos (welches überlebt hat, wie man nach einem Blick in meine Schränke weiß), danach betraten etliche andere Gestalten die Bühne. Der Titan Kronos wurde von seiner Mutter Gaia heimlich zur Welt gebracht, weil Papa Uranus seine Kinder, unter anderem auch die Kyklopen (Zyklopen) so sehr hasste, dass er sie in den Tartaros verbannte (Tartaros ist ein Teil der Unterwelt, noch tiefer als der Hades).

Kyklopen, das sind diese einäugigen Typen, von denen ich einige Nachfahren bei mir beherbergen darf:

Kyklopen

Zyklopenkugel und Zyklopen-Umpf!

Das aber nur am Rande…

Kronos jedenfalls entmannte seinen Vater mit einer Sichel. Gut, dass es damals noch keine Bild-“Zeitung” gab, wir hätten wochenlang Berichte über einen “irren Sichelmörder” lesen müssen. Kronos war nun der Herrscher und nahm seine Schwester Rhea zur Gattin. Er hatte aber furchtbar Angst, dass seine Kinder mit ihm das gleiche anstellen könnten wie er mit seinem Vater. Hätte es schon geriffelte Kondome gegeben, wäre das alles gar kein Problem gewesen, aber die hatte noch keiner erfunden, also musste er das tun, was wir alle in seiner Situation getan hätten: Er aß seine Kinder auf, immerhin fünf. Rhea, ganz die Mutterliebe, versteckte daraufhin ihren jüngsten Sohn Zeus auf Kreta. Kronos bekam statt dessen einen in Windeln gewickelten Stein, merkte den Unterschied aber nicht. Die Geschmacksnerven schienen bei Titans nicht so gut ausgebildet gewesen zu sein…

Zeus wuchs also unbehelligt auf und wurde groß und stark. Mit einer List gelang es ihm, seinen Vater dazu zu bringen, die anderen Kinder wieder auszuspucken. Wie er das anstellte, darüber gibt es mehrere Varianten. Eine davon erzählte, dass er von Honig so berauscht gewesen war, dass Zeus ihn fesseln und auf die „Insel der Seligen“, die Elysischen Gefilde, aussiedeln konnte. Honig!

Nun begann das Zeitalter der Olympier. Zeus musste erst mal seine schwangere Gattin Metis verschlingen, denn ansonsten wäre deren ungeborener Sohn an seine Stelle gerückt… Danach war er vermutlich erst mal gut gesättigt, bekam aber starke Kopfschmerzen. Also befahl er Hephaistos, was ich Migränepatienten nicht empfehlen würde: “Zerschmettere meinen Kopf!” Sein Sohn tat wie geheißen. Als Kopfgeburt kam Athene (Athena), die Göttin der Weisheit zur Welt, komplett in voller Rüstung. Äußerst praktisch, kein Windelwechseln und all das. Trotzdem konnten sich Kopfgeburten nicht durchsetzen, vermutlich ist es noch schlimmer, sich den Kopf zerschlagen zu lassen, als Geburtswehen ertragen zu müssen.

Nach dieser medizinisch erfolgreichen Behandlung zeugte Zeus mit seiner Schwester Hera vier Göttergören. (Gewalt! Inzest! Habe ich zu viel versprochen?) Wie erwähnt, war Berlusconi im Vergleich zu Zeus ein Waisenknabe, was auch daran zu erkennen ist, dass Zeus etliche weitere Nachfahren mit diversen anderen Göttinnen zeugte. Und damit nicht genug! Auch Menschenfrauen hatten es ihm angetan! Sex, Drugs (Honig!) & Leiermusik!

Weil Tarnung alles ist, wechselte Zeus häufig die Gestalt, so näherte er sich zum Beispiel der verheirateten Leda als Schwan. Interessant ist auch die Affäre mit Europa. Als ich gerade in einem Buch las, um die Geschichte in meinem Hirn aufzufrischen, ertappten mich meine Monster dabei. Es passierte, was bei solchen Gelegenheiten eigentlich immer geschieht:

“Können wir das nachspielen? Rübenbrei TV wartet schon!” Und so weiter und so fort. Die Monster haben große Zuneigung zu den darstellenden Künsten (passende Musen: Melpomene und Thalia). So kam es zum Casting, ich brauchte die Besetzung für:

  • Zeus
  • Europa (nicht der Erdteil, sondern die phönizische Königstochter)
  • Hera, Gattin des Zeus’
  • Athene, Göttin der Weisheit und noch so einiger anderer Dinge

Mit dem Argument: “Ich bin Ralphs Lieblingsmonster und wurde außerdem von Rahm aufgeklärt” setzte sich Ralphsroteslieblingsmonster für die männliche Hauptrolle durch. Somit war seine persönliche Beraterin Stanislava als Europa gesetzt. Hera wurde irgendein anderes Monster, das nicht schnell genug weglaufen konnte.

Richtig Kopfschmerzen bereitete mir als Produzentin, Drehbuchautorin, Regisseurin, Kameraassistentin und Kaffeekocherin fürs Team die Besetzung der Athene. Meine Monster strahlen alles mögliche aus, Weisheit gehört jedoch leider nicht dazu. Es ist mir aber gelungen, eine Schauspielerin von Weltformat zu gewinnen! Ich bin so stolz! Das erste Mal mit einer Rolle in einer meiner Fotostorys! Aber lasst Euch überraschen, noch verrate ich nichts!

Ab jetzt geht es mit Bildmaterial weiter. Das muss man gesehen haben, das glaubt einem sonst keiner. Klick auf das Foto vergrößert. Und mit einem weiteren Klick kann man den Kram sogar gut lesen! Der Wahnsinn! Sensationell!

1 2 3 4 5Habt Ihr SIE erkannt? Ach, was frage ich? Natürlich! Isi, die berühmte Isi! Ich bin so stolz, dass sie eine Rolle in meiner Fotostory übernommen hat! Das hätte sie nicht müssen! Sie ist immerhin Oscar-Preisträgerin! Alle anderen Filmpreise hat sie natürlich auch gewonnen, sei es den Goldenen Knochen von Cannes oder das Goldene Bärenschnitzel von Berlin! Einfach alles! Ich bedanke mich sehr bei Isi für ihr Mitwirken. Sie verleiht dieser Geschichte erst den nötigen Glanz! Gage folgt. :-)

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Die griechische Mythologie mit ihren vielen Geschichten ist nicht festgemauert in Erden Stein, für viele Ereignisse gibt es mehrere Varianten. Diese hier ist historisch genauso wenig belegt wie all die anderen. Ich bitte das bei Hausaufgaben u. ä. zu berücksichtigen. Ich übernehme keine Verantwortung für schlechte Noten!

Zum Schluss möchte ich mich für die Überüberüberlänge meines Beitrages entschuldigen. Man hätte mir niemals Griechenland anvertrauen dürfen! Ich wusste selbst nicht, dass es so ausufern würde, sondern dachte, dass mich der Zeitmangel zu Bescheidenheit zwingen würde. Doch weit gefehlt, da war das lange Wochenende nicht mit eingerechnet. Ich hoffe, dass der Artikel Euch trotzdem gefallen hat. Ansonsten schickt mir ruhig die Erinnyen auf den Hals. :twisted:

Apropos Rachegöttinen: Wer noch nicht genug hat, dem lege ich dieses Gedicht von Schiller ans Herz: “Die Kraniche des Ibykus”. Passt auch zum Thema Griechenland.

Morgen geht’s nach Portugal, Susanne stellt uns das Heimatland von José Mourinho und CR7 vor.

Das Foto zum Wochenende

Wo stehen eigentlich die Ümpfe, fragt Ihr Euch bestimmt.

wosinddieÜmpfe

Auf einer Glassäule, gefüllt mit bunten Flummis (noch nicht ganz gefüllt)… Einige sind aber auch auf meinem Schreibtisch und gucken mir zu, was ich hier so verzapfe.

Das Gerücht, dass so eine Irre aus Hamburg weitere Ümpfe erwartet, ist übrigens…………….. natürlich wahr!

Schönes Wochenende! Meins wird wohl eher nicht so dolle. Egal, da muss ich durch.

Umpf, Umpf, Umpf…

Was schreibt das Fellmonster da wieder? Übt es Neandertalsprache? Nein, mitnichten! Es ist viel, viel, viel toller! Aber von vorne. (Bitte haltet durch, auch wenn der Beitrag für meine Verhältnisse ziemlich lang ist. Zum Schluss gibt es eine Gewinnmöglichkeit!)

Alles fing ganz harmlos an. Ich entdeckte ein neues Blog: Die Krümelmonster AG. Dass ich bei dem Namen leuchtende Augen bekam, versteht sich von selbst. Bei dem Blog ist aber nicht nur der Name großartig. Einige Tage später erschien ein Bericht über das erste Umpf. Meine Augen fingen noch stärker an zu leuchten. Ist es nicht epochal? Ein Seelenheilchen! Ich beneidete Kirstin um diesen drolligen Gefährten.

Und dann passierte es! Es schlüpften mehr Ümpfe! Und weil Kirstin ein großzügiger Mensch ist, beschloss sie, diese gegen eine kleine Schutzgebühr abzugeben. Mein Sparmonster, das mir beim Surfen immer argwöhnisch über die Schulter guckt, weil es Webshop-Leerkaufaktionen befürchtet, gab mir sofort grünes Licht, denn Monster haben immer eine offene Tür für andere Monster, jedenfalls, wenn es sich um liebe Monster handelt. Und das kann man bei den Ümpfen mit Fug und Recht behaupten. Die Frage, ob diese überhaupt zur Gattung Monster gehören, möchte ich wie folgt beantworten: Ja! Es sind Zyklopen, und da ich hier eine Zyklopenkugel beherberge (hatte ich die schon mal gezeigt?), die ein Monster ist, sind die Seelenheilchen auch Monster. Diese äußerst logische Beweisführung möchte doch wohl keiner anzweifeln?

Kurze Zeit später zog mein erstes Umpf ein: Bea! Mit einer Erklärung, was ein Umpf überhaupt ist und bewirkt. (Klick macht groß.)

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So ein Umpf hat also seine Behausung in einem Einweckglas:

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Kuschelig hat die Kleine es in ihrem Gläschen. Aber wir wollen die Süße doch mal in voller Pracht sehen!

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<3 <3 <3 <3 <3 ! ! !

Und noch einmal kurz in Freiheit:

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Freundlich begrüßt von einem meiner Monster. Aber Bea wollte schnell in ihr Glas zurück. Nun steht sie ganz in meiner Nähe auf meinem Schreibtisch und schaut mir beim Bloggen zu. Was sie wohl denkt?

Irgendwie dachte ich mir, dass es vielleicht nicht gut ist, nur einen Umpf zu haben. Gar nicht mal wegen meiner vielen Sorgen, die ich als besorgte Weltherrscherin natürlich habe, sondern Bea sollte Gesellschaft haben. Da passte es gut, dass weitere Ümpfe schlüpften:

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Eigentlich wollte ich nur den knallpinken (das Foto bringt die Farbe leider etwas zu dunkel rüber) und den grünen. Natürlich. Aber der blaue heißt Cäsar und er wollte unbedingt, aus naheliegenden Gründen, auch mit zu mir. Die pinke Schönheit heißt übrigens Ida und der grüne Schatz ist David.

Wenn Ihr jetzt aber glaubt, das war es schon: Nei-hein, dann habt Ihr die Rechnung ohne Kirstins Kreativität gemacht. Als nächstes gab es nämlich eine Schlaaand-Edition, passend zur Fußball-WM. Und einer heißt Uwe, wie Uwe Seeler! Ihr wisst, was nun passierte. Alles mit Genehmigung meines Sparmonsters, wohlgemerkt!

Die Schlaaand-Ümpfe brachten dann jemanden auf eine epochale Idee: Wie wäre es denn mit einem schwarz-weiß-blauen Umpf? Der Jemand mit der Idee überlegte, ob er sich trauen sollte, Kirstin dieses vorzuschlagen. Womöglich ist sie Werderfan… Egal, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, und Feigheit geht als künftige Weltherrscherin sowieso schon mal gar nicht!

Was soll ich sagen? Mein Wunsch wurde erfüllt! ♥♥♥♥ Mit diesem Glücksbringer wird der Wiederaufstieg bestimmt schnell glücken. (Falls wir absteigen, eine kleine Chance auf den Klassenerhalt gibt es ja noch, aber der ist wirklich winzig. Fast so klein wie Berlusconis… aber lassen wir das, sonst kommt er gleich wieder angerannt und belagert meine Sprechstunde.)

Damit waren es schon recht viele Ümpfe, aber Ihr kennt mich: Wo Epochalitäten lauern, gibt es für mich kein Halten, und wenn bei Kirstin dann noch Neon-, Glitzer- und orange Ümpfe schlüpfen, was passiert dann? Genau. Willkommen in der WEZ (Welteroberungszentrale), Ihr lieben Ümpfe!

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Ähm, ja, es sind ganz schön viele, oder? Aber ein oranger Umpf, da kann ich doch nicht nein sagen. Dann der pinke oder der goldene im Vordergrund, der glitzert sogar! Über den HSV-Umpf haben wir schon gesprochen, eine absolute Notwendigkeit. Wer, wenn nicht ein HSV-Fan, braucht ein Seelenheilchen? Oder auch ein paar mehr? Dann orange-gelb-pink oder auch die bunten links hinten, dazu kann man doch nur “hereinspaziert” sagen. Oder? Ooooder?! Eben, dann haben wir das ja auch geklärt. ;-)

Noch ein paar Nahaufnahmen, zunächst Rafael:

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Trotz allem: NUR DER HSV!

Guckt mal, wie der goldene Umpf (sie heißt Goldie) glitzert.

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Die bunten:

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Übrigens kommt jeder Umpf schon mit einem Namen. Die pinke (rechts neben dem orangenen) heißt z. B. Chantal-Jaqueline-Priscilla. Ich bin so froh, dass sie schon Namen haben, denn ich habe ja so ein kleines Problem, was das Ausdenken von Namen betrifft.

Hier sehen wir Uns-Uwe in seinem Gläschen, natürlich auf grünem Kunststoffrasen:

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Er guckt ein bisschen traurig… Kein Wunder. HSV. Schnief.

Und jetzt kommt der Beweis, dass Kirstin eine ganz liebe ist:

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Diese Süße habe ich ganz ohne Schutzgebühr bekommen! Also geschenkt, weil Kirstin mir vertraut, ihr ein gutes Zuhause zu geben! Sie ist noch etwas schüchtern und hatte keinen Namen. Dieses ist ihre puschelige Heimstatt (in ein Glas wollte sie nicht so gern):

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Mittlerweile hat sie auch einen Namen, aber den verrate ich Euch in einem anderen Artikel, der am 11. Mai erscheinen wird.

An dieser Stelle könnte der Artikel theoretisch zu Ende sein. Aber dann sah Bea IHN. Joel-Damian-Tyler! Sie hat wohl schon früher für ihn geschwärmt, und als sie das Foto mit seiner wilden extra Locke sah, bat sie mich, ihn auch noch aufzunehmen. Alle Monster hier (inkl. Sparmonster) nickten. Das müsse ich unbedingt, vielleicht gäbe es dann sogar irgendwann mal kleine Umpf-Babys. Stellt Euch das mal vor, winzige, süße, knuddelige… okay, ich höre schon auf, nicht, dass man mir noch einen übertriebenen Mutterinstinkt nachsagt, obwohl ich ja eh immer wie eine Muddi zu Euch bin.

Was soll ich sagen? Beas Schwarm traf also wenig später ein, kam aber nicht allein. Seht Ihr die vorwitzige Locke auf seinem Kopf? Ganz allgemein scheint er ein klein wenig draufgängerischer als die meisten anderen Ümpfe zu sein.

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Aber das geht noch wilder! Ja, es gibt Ümpfe, die ungezähmt in freier Wildbahn leben, sich aber nach einer gewissen Geborgenheit sehnen! Und eines dieser liebenswerten Geschöpfe wurde mir von Kirstin geschenkt:

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Und das ist ein wilder Gesell, das kann ich Euch sagen! Dieses Glitzer-HSV-Blau brachte mich dazu, ihm den Namen Rudi zu geben. Aber nicht Rudi Kargus (oder auch, warum nicht?), sondern nach Rudi Noack. “Gelegentliche Eigensinnigkeiten”, “markanter dunkler Haarschopf” — passt doch alles. Rudi war gleich begeistert. Überhaupt erkundete er hier erst mal das Revier und gab dem Höllenhund-Titan einen Knuff. Dann lernte er die Umpfina, deren Namen ich Euch erst am 11. Mai verrate, kennen. Romantik liegt in der Luft!

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♥♥♥♥♥♥♥ !!!!!

Während ich Euch von Bea und Joel-Damian-Tyler noch nicht so innige Fotos zeigen kann, denn hier hat die Annäherungsphase offensichtlich noch nicht mal richtig begonnen. Bea erzählte mir, dass es bei Ümpfen normalerweise Jahre dauert, bis es zum ersten tieferen Blickkontakt kommt. Da Joel-Damian-Tyler etwas mutiger zu sein scheint, hofft Bea, dass es sich in ihrem Fall nur um einige Monate handeln wird…

So, nun habe ich Euch ganz schön vollgetextet. Das Beste kommt zum Schluss, hoffentlich lest Ihr noch mit. Denn jetzt wird es noch epochaler!

Kirstin verlost Ümpfe, es sind nur die Versandkosten zu tragen, die sind für solche wunderbaren Gesellen aber kaum der Rede wert.

Bitte klickt hier.

Ich selbst habe darauf verzichtet, in den Lostopf zu hüpfen, zum Einen, weil mein Beratermonster meinte, ich solle sowieso nicht springen, um keine Erdbeben auszulösen, zum Anderen, weil ich natürlich möchte, das möglichst viele andere Menschen auch einen Umpf bekommen. Außerdem habe ich schon zwei geschenkt bekommen, und da wäre eine Teilnahme ja beinahe unverschämt, obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, noch mehr Ümpfe aufzunehmen. Aber auch so finde ich meine “Horde” schon beeindruckend. Was meint Ihr?

Guckt mal, ein Fisch mit einem durchsichtigen Kopf!

Man stelle sich vor, das gäbe es bei Menschen. Man würde sofort erkennen, bei wem wenig oder keine Gehirnmasse vorhanden ist. Sicher, einige verraten sich auch durch ihr Verhalten ziemlich schnell, trotzdem wäre es praktisch, da bekäme das Wort “Durchblick” gleich eine ganz andere Bedeutung. :twisted:

Der Glaskopffisch gehört übrigens zur Familie der Gespensterfische. Ich mag Gespenster. Beherberge hier ja sogar das sog. WEZ-Gespenst. Zum Schlossgespenst reichte es nicht, so dass es hier Quartier suchte und fand. Leider ist Buh Hui ziemlich chaotisch, er wird übrigens unter “Monsters Meute” näher vorgestellt. Wusstet Ihr übrigens, dass es Gespenster gibt, die sich von Caipi ernähren? Ich bis zum Einzug Buh Huis auch nicht…

Das Foto zum Wochenende

Bevor ich Euch ein Foto zeige, möchte ich den Hundebesitzern unter Euch oder den Menschen, die Hundebesitzer kennen, ein Gewinnspiel von Mestra ans Herz legen. An sich total dumm von mir, weil ich auch mitspiele und durch diesen Tipp meine Chancen schmälere (nicht Hutze & Hursch verraten), aber so bin ich eben zu Euch, oh, Ihr mein geliebtes Volk! Hungrige Hunde, hurtig müsst Ihr Frauchen oder Herrchen nun zu Mestras Blog zerren, damit sie die wirklich einfachen Teilnahmebedingungen erfüllen und Ihr vielleicht bald eine Extraportion zu fressen bekommt.

Und weil es thematisch passt, gibt es heute mal wieder ein Bild der Höllenhutze. Etwas unscharf (ich kann einfach keine Tobe- und Düsebilder), aber dieser Gesichtsausdruck im Angesicht des heranfliegenden gelben Balls ist so schön. :-)

Action_Hutze

Schönes Wochenende!

Diese Monster…

…treiben mich noch in den Wahnsinn! Jedenfalls einige. Oder zumindest eines, und damit ist ausnahmsweise mal nicht Ralphsroteslieblingsmonster gemeint, obwohl es da auch noch einige Storys zu erzählen gibt!

Aber fangen wir von vorne an. Alles begann mit einer Frage von Lucina Magic. Sie hielt es für möglich, dass meine Monster in eine Schandtat ohnegleichen involviert sein könnten, nämlich diese Seite aufgefressen zu haben. Hier noch der Beweis-Screenshot, falls das Bildchen mal verschwinden sollte (von wegen, das Internet vergisst nix):

verfressenesMonster

Zuerst war meine Reaktion à la: “Nein, meine Monster tun so was nicht, das kann nicht angehen!” Dann kamen mir leise Zweifel, die immer lauter wurden, bis sie mir ins Hirn brüllten: “BIST DU DIR DA WIRKLICH GANZ SICHER??? SIE SIND DOCH IMMER SO HUNGRIG, UM NICHT ZU SAGEN VERFRESSEN!!!!”

Zum Glück gehören meine Monster alle der Glaubensrichtung SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus an, diese Religion gründete ich irgendwann mal aus Langeweile. Ich ließ also die ganze Bande antreten und auf die Heilige Frucht schwören. Die Heilige Frucht dieser Religion ist selbstverständlich die Limette.

Alles ging zunächst gut, die Monster schworen, dass sie zwar meine Nougatvorräte und sonstigen Speisen gefressen hätten, jedoch keine Internetseiten, weil die zu wenig Schokoladengeschmack hätten.

Doch dann passierte es! Frechmonster trat zum Schwur an:

frechmonster

Und da eine Falschaussage im Angesicht der Heiligen Frucht für Monster nicht möglich ist, kam das Unglaubliche ans Licht: Ja, das Frechmonster hat die Seite gefressen! Und noch etliche andere, denn es hatte Hunger und fand es einfach mal witzig, nach und nach das ganze Internet aufzuessen! Warum dieses Monster Frechmonster anstatt Verdammtes-Katastrophenvieh heißt, erschließt sich mir nicht; jedenfalls war ich entsetzt. Man stelle sich mal vor, das Biest hätte sich irgendwann bis zu diesem Blog hier durchgefuttert. Und überhaupt.

Ich wollte mir diesen unbändigen Appetit zunutze machen und verwies auf geeignete Webseiten wie z. B. die der CSU oder des FC Bayern. Aber gerade solche Seiten verschmähte Frechmonster konsequent, es brabbelte irgendwas von Magenproblemen. Na, toll.

Es blieb mir also nichts anderes übrig, als die Ernährungsgewohnheiten von Frechmonster umzustellen. Wenn Ihr was von Lieferengpässen in Sachen Nougat im norddeutschen Raum hört: In meinem Magen landet das nicht! Jedenfalls nicht alles! Frechmonster macht gute Fortschritte und verspürt mittlerweile kaum noch Appetit auf das Internet. Manchmal verspeist es noch die ein oder andere Mail, aber etwas Schwund ist ja immer…

Das ist die Geschichte, wie ich das Internet rettete, natürlich mit tatkräftiger Hilfe von Lucina Magic, die mich auf diese Katastrophe hinwies. Und da das Ganze in der Vorweihnachtszeit stattfand, ist das quasi meine diesjährige Weihnachtsgeschichte für Euch. Eigentlich wollte ich Euch ja eine Fotostory kredenzen, aber ich glaube, das schaffe ich nicht mehr, die Krankheit hat da quergeschossen, und wenn ich nicht gerade morgen einen riesigen Schaffensdrang verspüre, ist das Thema leider dieses Jahr gelaufen, es sei denn, ich veröffentliche sie einfach verspätet… So im Hochsommer wäre doch fein?!

Ich wünsche Euch allen ein epochales Weihnachtsfest!