Neulich in der WEZ

 

Nichts Böses ahnend, betrat ich mein Büro, um weiter an den Plänen für die Welteroberung zu arbeiten. Und dann das! Auf meinem Chefsessel!

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“Hallo! Was geht?”, begrüßte mich die grüne, sehr große, Kreatur.
“Wer bist Du?” brachte ich, schon Schlimmes ahnend, hervor.
“Ich bin ein Monster, und ich habe gehört, dass Monster hier gern gesehen sind.”
“Ja… schon… irgendwie. Wovon ernährst Du Dich? Du bist ja ziemlich groß und brauchst bestimmt viel…”
“Keine Panik! Ich ernähre mich hauptsächlich von Nougat und trinke bevorzugt Caipi. Ich brauche nicht viel, nur so’n paar Kilo bzw. Liter täglich!”
Ich hatte es befürchtet. Meine Monster sind ja an sich recht klein, dementsprechend komme ich mit meinen Vorräten eine Zeitlang aus (einige Stunden), aber dieses Riesenviech würde mir wohl die letzten Haare vom Kopf saufen.
“Du kannst hier leider nicht bleiben. Du bist zu groß! Du sprengst den Rahmen, das wirkt alles disharmonisch, wenn Du als Riesenmonster zwischen meinen kleinen…”

An dieser Stelle geschah es.

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“Flugtakel muss bleiben!” BOZILLA schmiss sich heldenhaft vor das monströse Teil.
“Flugtakel? Äh, ja, Ihr habt Euch wohl schon angefreundet? Das ist…”

Bevor ich meinen Satz zu Ende sprechen konnte, was übrigens auf mangelndem Respekt vor der künftigen Weltherrscherin schließen ließ, solidarisierten sich weitere Monster mit dem Riesenklops.

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Sogar mein Sparmonster und vor allem SUUUPER-Monster waren dabei. Somit war die Entscheidung getroffen. Also musste ich mich wohl oder übel näher mit meinem neuen Mitbewohner befassen.

“Was sind das für Antennen auf Deinen Kopf? Kann man damit Sky empfangen und Bundesliga gucken?”
“Das sind Tentakel! Weshalb heiße ich wohl Flugtakel, hm?”
“Ah, sorry, ja, logisch, ich hatte Fluchtakel verstanden, ist aber auch egal.”
“Ich habe ein Problem!”
“Nur eins? Tauschen?”
Das Monster sah mich verzweifelt an. “Schau mal auf mein Tattoo! Capri-Sonne! Total ungesundes Getränk, so kann ich doch nicht rumlaufen! Der Tätowierer hatte zu viel davon getrunken und sich verschrieben! Da sollte eigentlich ganz was anderes stehen! Könntest Du mir kurz Deine Kreditkarte geben?”

Manche Sachen gehen natürlich gar nicht, das sah ich kraft meiner Intelligenz sofort ein. Zum Glück ist das Malheur behoben, nun ist Flugtakel so glücklich wie noch nie in seinem Leben:

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Caipi-Sonne! So ist es richtig!

Und Caipi-Sonne, wie er sich nun lieber nennen lässt, denn wirklich fliegen kann er gar nicht, hat zumindest einen Teil seiner Kost und Logis wieder eingespielt, er durfte nämlich schon in einer Fotostory mitspielen, die eine Kollegin als Fotobuch zum Abschied von mir geschenkt bekam. Ich werde die Fotostory etwas überarbeiten (= zu deutliche Anstaltsanspielungen rausnehmen) und Euch hier im Blog zumuten. Ich hoffe, Ihr freut Euch nun ganz dolle. :twisted: Wie immer kann ich keine Terminangabe abgeben, das kennt Ihr ja schon. Caipi-Sonne lebt schon fast ein Jahr bei mir, und nun erst habe ich diesen Artikel geschrieben, Ihr seht, worauf ich hinaus will? Zeitmanagement und so…

Monsterratgeber: Vom Umgang mit einem Sparmonster

 

Liebe Monstersympathisanten,

von Zeit zu Zeit berichte ich hier über das Thema “Monsterhaltung”, denn in dem Zusammenhang gibt es einige Herausforderungen zu bewältigen, die es in sich haben.

Ihr kennt das alle: Ihr seid ein bisschen verschuldet, nur so im vierstelligen Bereich, und schon fühlt sich ein Monster berufen, Eure Finanzen in Ordnung zu bringen. Die Gattung der Sparmonster ist eine äußerst hartnäckige und lästige Plage. Es hat mich mehrere Monate gekostet, herauszufinden, wie man diese lästigen Gesellen in den Griff bekommen kann.

Hier berichtete ich über mein Sparmonster. Klingen die Methoden dieser Kreatur nicht brutal? Irgendwann wurde es mir zu viel. Das hält kein Monster aus, dieses ständige Gesabbel von der schwarzen Null (CDU-/CSU-Politiker?); als es dann noch anfing, die derzeitige Regierung in Sachen Finanzpolitik als Vorbild hinzustellen und der Begriff “Austerität” hier häufiger fiel als “Caipirinha”, da war einfach mal Schluss mit Verdruss. Ich holte mein XXXXXXXL-Caipiglas, Ihr wisst schon, das 5-Liter-Glas, um mir einen etwas größeren Caipi zuzubereiten, als das Monster irgendwas von “Limetten einsparen” murmelte. Irgendwann kommt im Leben eines jeden Monsters der Moment, in dem es die Kontrolle über sich verliert. Dies war so ein Moment. Ich wiederhole: Limetten einsparen! Nur, damit Ihr Euch der Dramatik der Situation bewusst werdet. Ich stülpte das XXXXXXXXL-Caipiglas voller Verzweiflung über das Sparmonster — und siehe da, ganz zufällig fand sich so die Lösung! Denn kein Monster wird mutwillig ein Caipiglas zerstören, also war es gefangen! Sicher, ich hätte es auch fesseln oder in eine Zelle sperren können, aber es hätte die Fesseln durchgekaut und die Gitterstäbe durchgebissen. Sparmonster können so etwas. Aber ein Caipiglas zerstören? Niemals!

Mit der Zeit richtete es sich dort wohnlich ein, die anderen Monster brachten regelmäßig Grundnahrungsmittel vorbei (Nougat und Caipi), und weil das arme Monster dazu neigt zu frieren, habe ich ihm sogar einen Ofen spendiert.

So sieht das ganze aus. Lasst Euch nicht von dem unbegeisterten Gesichtsausdruck des Monsters irritieren. Es geht ihm gut, es fühlt sich wohl, jede Zelle seines Körpers ist glücklich!

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Vor kurzem gab es allerdings ein kleines Problem. Ich musste das Sparmonster freilassen, denn ich brauchte das Caipiglas für eine typisch fellmonstrig-caipieske Weihnachtsdeko. Somit dürften Geldausgaben in der nächsten Zeit also gestrichen sein, aber irgendwann ist Weihnachten ja auch wieder vorbei. *muahahahaha*

Bestimmt befürchtet Ihr nun das Schlimmste, wenn Ihr von “fellmonstrig-caipiesker Weihnachtsdeko” lest, denn bekanntlich bin ich für Deko- und Bastelarbeiten jeglicher Art total ungeeignet.

Monströse Abschweifung: Woran erkennt man, dass eine Kollegin in der Anstalt noch ziemlich neu sein muss?

Antwort: Sie bittet mich (mich!!!) darum, ihr bei dem Einpacken der Geschenke für die Tombola zu helfen. Mich. Geschenke einpacken. Das kann nur von jemandem kommen, der noch keine drei Monate in der Anstalt am Schaffen ist.

Zurück zum Fall. “Weihnachtsdeko” heißt im Hause Fellmonster, dass ich einige wunderhübsche Weihnachtskugeln in mein XXXXXXXXL-Caipiglas fülle und sehr ungekonnt eine Lichterkette dazwischen propfe. Es sieht trotzdem hübsch aus. Auf den Fotos ist es nicht gut zu erkennen (fotografieren kann ich nämlich auch nicht), aber ich zeige es Euch trotzdem, damit hier mal ein bisschen besinnliche Weihnachtsstimmung aufkommt.

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Mit Beleuchtungseffekt, auch Lichterkette genannt (kein Lichterkettenmassaker!)

 

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Eine Nahaufnahme. Sind die Kugeln nicht hübsch? Ich mag Kugeln.

 

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Der Beweis: Es ist tatsächlich ein XXXXXXXXL-Caipiglas!

 

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Und das Ganze noch mal unbeleuchtet. Spart Strom.

 

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Aus der Rubrik “total vergurkste Fotos”. Aber irgendwie finde ich es trotzdem schön. Auf eine bekloppt-spezielle Art.

 

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Und das ist mein Adventsgesteck. Boot ist aus Dänemark, Sand ist aus Dänemark (original Henne-Strand-Sand), und das Faulmonster hätte ja mal die alten Nadeln raussammeln können… Aber Hauptsache, viele Kugeln. Kugeln sind schön.

 

Und? Fühlt Ihr schon, wie die weihnachtliche Stimmung in Euch langsam hochkriecht? Wehe, wenn nicht! Dann “Last Christmas”, nicht unter 10 x, anhören! Ich hatte dieses Jahr Glück. Bis heute Morgen. Da hat es mich das erste Mal erwischt. Erst am 9. Dezember. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass es Radiosender gibt, die dieses Lied schon im September spielen…

Woche der Epochalitäten II

 

Es war bereits in der ersten Septemberwoche (da könnt Ihr mal sehen, wie sehr ich zeitlich hinterherhinke), als ein Riiiiesenpaket die WEZ erreichte. Ich musste erst mal den Taschen-Gabelstapler zusammenschrauben, um das Paket auf eine auspackfreundliche Höhe zu hieven, denn mir war klar: Das wird etwas länger dauern. :-)

Und so war es. Um diesen Artikel nicht völlig ausufern zu lassen, werde ich mich auf die größten Epochalitäten konzentrieren. Ich weiß nicht, ob jemals so viele Großartigkeiten auf einmal in ein Paket gepackt wurden, das hätte auch für 5 bis 1000 Pakete gereicht!

Die Reihenfolge ist keine Wertung, denn ich kann mich selbst nicht entscheiden, welches der folgenden Teile am Epochalsten ist, und das liegt nicht an meiner Entscheidungsschwäche (die ich in Wirklichkeit natürlich gar nicht habe, weil das nicht zu einer Weltherrscherin passt), sondern… aber Ihr werdet es ja nun selbst sehen:

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Ein Untersetzer mit Hutze & Hursch. Meine liebe Molly, nie werde ich sie vergessen. Die Bildqualität ist besser als auf dem Foto zu erkennen, ich habe mal wieder überbelichtet…

Man beachte auch das tolle Geschenkpapier. Was mag sich darunter wohl verbergen?

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Ein Buch! Aber nicht irgendeines, nein, nein. In diesem Buch spielt ein Basset eine wichtige Rolle. UND WAS WIRKLICH EPOCHAL IST: Es ist mit einer Widmung der Autorin versehen! Wie toll ist das denn, bitte schön? (Vielleicht ahnt Ihr nun schon, von wem das Paket ist, denn wer verkehrt in Künstlerkreisen, weil sie selbst eine Künstlerin ist?)

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Ein Glas mit einem Spruch, den ich mir hinter die Ohren tätowieren lassen sollte, denn Spontaneität ist nicht gerade meine Stärke. Es ist etwas größer als ein Schnapsglas, damit könnte man also auch gut den Cachaca für einen XXL-Caipi abmessen. ♥♥♥ Spontan einen XXL-Caipi zubereiten, das kann ich. ;-)

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Apropos Cachaca: Eine Pitú-Sammelflasche! Ist die nicht wunderschön??? Mit Fußballmotiv! Hachzzzz! Und rechts daneben ein limettiges Duschgel, das passt natürlich nirgends so gut hin wie in die WEZ. :-)

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Wie knuffig! Ein Mordillohase! Ich liebe Mordillo! Puscheligkeit pusht! Dass er sich gleich zur Cachacaflasche setzte und “Caipi” murmelte, lässt auf einen exzellenten Geschmack schließen. Er wird sich hier wohlfühlen.

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Ein Riiiesenherz! Was da wohl drin ist? Vielleicht viele kleine scheiß Herzchen???

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Nein, viel besser, Leckerlies für die Flachlandhutze! Und weil Rasputin nicht soooo verfressen ist (oder weil ein böses Frauchen es wagt, die Leckerlies einzuteilen), blieb sogar noch was für die kleine Nelly übrig, obwohl ihre Ankunft zu der Zeit ja noch einige Tage auf sich warten ließ…

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Ein “Wurzel”-Buch! Zwei Freundschaftskalender! Okay, jetzt hat vermutlich der letzte erkannt, von wem das Riesenpaket gekommen ist??? Im Hintergrund seht Ihr eine Karte mit einer weltberühmten Schauspielerin drauf…

Das geht aber noch größer. Viel größer!

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DAS Filmplakat zum Film “Anleitung zum Unglücklichsein”! Ich werde es Euch auch irgendwann noch in voller Pracht zeigen, sobald es an der Wand hängt, aber ich muss erst noch einen passenden Rahmen kaufen (fiel bisher dem radikalsten Sparkurs ever, ever, ever zum Opfer). Einen schönen Platz habe ich schon gefunden, dort werde ich es jeden Abend vorm Einschlafen und jeden Morgen nach dem Aufwachen sehen. ♥♥♥

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Dass Falten so puschelig sein können… Meine aber leider nicht. Hunde können Puscheligkeit einfach besser als Menschen. :-) Aber ich hab eigentlich eh noch keine Falten, zumindest kann ich keine entdecken. Könnte auch damit zusammenhängen, dass ich den Spiegel mit einem dunklen Tuch verhüllt habe. Man weiß so wenig…

Wir nähern uns so langsam der Auflösung eines Geheimnisses.

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Eine Monsterbox! Die ganze Meute war ziemlich aufgeregt! Was mochte des Kartons Kern sein?

Achtung, Achtung, Achtung, jetzt kommt’s!!!!!

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Awwwwwww!!!! Ein HSV-Monster!!!!!!!!!!!!!!!!!! Man beachte die Triple-Antenne, die geheimnisvolle Strahlen Richtung Imtech-Arena oder wo auch immer der HSV gerade spielt sendet. Wundert uns nun noch, warum es beim HSV endlich mal aufwärts geht??? Ich sach nur Auswärtssieg in Dortmund…

Dieses mega-epochale Monster ist eine Sonderanfertigung. ♥♥♥ Nur ich habe so eins, ich könnte es permanent knuddeln (allerdings haben Raspu und Nelly was dagegen ;-)). Ich darf Euch aber verraten, wer so was Schönes zustandebringt: Guckt doch einfach mal hier. Ich darf da gar nicht zu lange herumstöbern, das ist Puschel-Overload.

In dem Paket waren wie gesagt noch viel mehr großartige Dinge, zum Beispiel ein “Schlaaand”-Ball und reichlich leckere Sachen. Wenn ich das alles aufzählen würde, wärt Ihr noch übermorgen am Lesen.

Und nun möchte ich natürlich verraten, woher es kommt, aber Ihr habt die berühmte Isi ja eh schon erkannt:

DANKE, LIEBE HEIDI UND ISI!!!! Dafür eine Runde Herzchen:

<3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 !!!!!

 

 

 

Woche der Epochalitäten I

 

Lange angekündigt, nun endlich gestartet! Einiges, was nicht weniger als epochal zu bezeichnen ist, erreichte in den letzten Wochen die WEZ. Nelly wurde ja schon reichlich gewürdigt, nun kommen die anderen Ereignisse zu ihrem Recht.

Hier berichtete ich, wie sich in meinem Ungeheuerteich tatsächlich eine Art Ungeheuer ansiedelte, jedoch nicht die Art, wie ich es mir erträumte. Ein Fisch, der in Endlosschleife Mario-Barth-Gags (alle drei) wiederholt? Das ist sicher sehr ungeheuerlich, aber selbst für meine Monstermeute eine zu große seelische Belastung.

Doch bevor ich vor lauter Ratlosigkeit zur Atombombe griff, kam Hilfe! Elite-Team-Mitglied Susanne schickte Unterstützung! Sie hilft eben nicht nur Miranda und den anderen Tieren, sondern auch armen Monstern!

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Ein Krokodil! Als ob das nicht schon epochal genug wäre, brachte es aber auch noch seine Frau mit — ein waschechtes Teichungeheuer!

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Oh, barbusige Schönheit! Sie hat alles, was ein Ungeheuer braucht. Glubschaugen, giftgrüne Augenbrauen und Gnubbeltentakel auf dem Kopf! Man beachte auch das edel geformte Mäulchen und die Füße, bereit, alles plattzumachen, was sich ihro Liebreizigkeit in den Weg zu stellen wagt! Und die Handtasche! Die Handtasche! Es handelt sich um eine magische Tasche, deren Funktionen geheim sind, nur so viel: Da passt ganz schön viel rein. So ‘ne Krötenarmee ist da nix, da könnte sie auch den ganzen FC Sepplhose + das komplette Oktoberfest reinstopfen.

Und einen Barthfisch … Doch Herr Kroko hatte Appetit, und plötzlich herrschte Schweigen auf dem Anwesen der WEZ.

Bis mir einfiel, dass das so nicht geht, denn der kleine Grinsekarpfen hat einen wichtigen Fan, die liebe MestraYllana. Was tun, sprach das Fellmonster und erinnerte sich an eine Geschichte aus der Bibel. Irgendwas mit einem Wal und Jona? Kam der nicht heil wieder raus? Egal, ich nahm jedenfalls eines meiner kleinen Monster und bat es, in den Magen des Herrn Kroko zu schauen, ob Barthfisch dort noch komplett herumschlich.

Doch bevor das kleine Monster seinen Job antreten konnte, spie Herr Kroko ein gelbes, grinsendes Geschöpf aus. Es war der Grinsekarpfen! Mein Tierarzt erklärte es mir so: Dem Magen des Krokodils sei schlecht geworden, denn Krokodilmägen mögen keine Mario-Barth-Witze und entledigen sich somit dieses Schadstoffes umgehend. Das ist schlau. Man sagt ja auch, dass Mägen die Gehirne der Eingeweide sind. Oder waren das die Gedärme? Egal.

Einerseits war ich also erleichtert, denn Mestra hatte mir vor kurzem quasi das Leben gerettet. Als ich wegen meines Sparkurses keine Schokolade kaufen konnte — ich wiederhole das noch mal wegen der Dramatik:

KEINE SCHOKOLADE KAUFEN KONNTE!!!!,

veranstaltete sie ein Gewinnspiel, bei dem es drei Riesentafeln Milka zu gewinnen gab. An sich bin ich ja nicht so der Gewinnspielteilnehmer, aber da ich mir wie gesagt

KEINE SCHOKOLADE KAUFEN KONNTE!!!!,

trieb mich die Verzweiflung dazu, mein Glück zu versuchen. Ich gewinne eigentlich selten, aber ich hatte Glück, und so traf einige Tage später das hier bei mir ein:

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Riiiesig, oder? Milkaschokolade trifft auf Oreokekse. Ich war mir nicht ganz sicher, ob die Schoki meinen Geschmack treffen würde, da ich nicht so der Keksefan bin, aber die Teile schmecken sehr lecker.

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Mit meinen Lieben? Nee, nicht mit meinen Monstern, dann bliebe ja nix für mich übrig. Und Hunde dürfen keine Menschenschokolade. Also habe ich die Tafeln mit in die Anstalt genommen. Dort sind nervennahrungsbedürftige Kreaturen anzutreffen. Ich zum Beispiel.

Mein 1000-facher Dank für die Schokolade gebührt Dir, liebe Mestra!

Und nun stellt Euch ihren Kummer vor, wäre Barthfischi was passiert. Zum Glück wurde alles gut. Ich habe dem Vieh nun einen schalldichten Teich gebaut mit der Auflage, diesen ja nicht zu verlassen, ansonsten –> Herr Kroko! Diese Ruhe. Aaaah!

Apropos Herr Kroko, er freundete sich schnell mit meinem Krokodil an. Dieses habe ich mir eigentlich für das Problem Berlusconi angeschafft, Stammleser wissen Bescheid, ständig belagert dieses Männchen meine Sprechstunden auf der Suche nach einer Lösung für sein Längenproblem. Allerdings verweigerte mein Krokodil die Nahrungsaufnahme mit den Worten: “Es gibt Grenzen. Auch für ein Krokodil! Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.”

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Süß, die beiden, oder? Und ganz ohne Gefahr, hier als Handtasche zu enden. Wir Monster mögen Krokodile in ihrer Urform.

Diese beiden, also Herr Kroko und seine Frau, dieTeichungeheuerline, sind eine ungemein wertvolle Bereicherung für das Elite-Team, und das nicht nur, weil hier nun keine Barth-“Witze” mehr zu hören sind. Dem Fisch geht es trotzdem gut! Ich habe ihm erlaubt, die Wände in seinem schalldichten Teich mit Postern von… Ihr ahnt es… zu verunstalten. Ich bin eine ganz Liebe.

1000 Dank, liebe Susanne! So kommen wir der Weltherrschaft immer näher!

Woher ich weiß, dass diese tollen Unterstützer von Susanne kommen? Nun, Teichungeheuerline öffnete ihre magische Tasche und zückte folgende epochale Karte:

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Alles drauf, man beachte vor allem die scheiß Herzchen, eines der Erkennungsmerkmale des Elite-Teams!

Wer sich auch bei Susanne bedanken möchte, denn wir alle haben ja Interesse daran, dass es mit der Welteroberung voran geht, der mag sich vielleicht bei ihrer Hilfe für Miranda beteiligen. Das geht z. B. ganz einfach über Amazon-Wunschliste, aber auch via Zooplus, falls man Amazon nicht mag. Von mir wird auch wieder was kommen, aber wohl erst Ende November, dann gibt es Weihnachtsgeld.

Und hat damit die Geschichte um das Teichungeheuer ein Happy-End? Eigentlich ja, aber irgendwann sagte Teichungeheuerline, dass sie gern ein paar Teichungeheuerfrauen zum Philosophieren hätte… Wird es mir gelingen, weitere Teichungeheuer aufzustöbern? Dranbleiben, irgendwann kommt vielleicht die Fortsetzung, vielleicht aber auch nicht, denn dieses Blog ist auch das Blog der unfertigen Geschichten…

Oktoberfest-Wahnsinn

 

Das Oktoberfest ist überall, wie Sabienes und ich neulich feststellten. Sogar in der Weltmetropole Bergedorf konnte man Wochenende ein solches feiern, und glaubt man nicht, dass das die einzige “Hoch-die-Maß”-Feier hier in der Gegend ist!

Damit man passend gekleidet dort aufkreuzen kann, gibt es in einem Kaufhaus “schöne” Billig-Dirndl:

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Noch besser aber, das fanden zumindest die Monster, waren kleine Sepplhüte in ihrer Größe. Sofort wollten sie, dass ich für jeden ein Hütchen kaufe und ein Monster-Oktoberfest mit XXXXXXL-Bierkrügen organisiere. Oje, oje, ich habe sofort meine Kreditkarte angekettet und unter Starkstrom gesetzt!

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Aber die Monster gaben einfach keine Ruhe! So blieb mir nichts anderes übrig, als meine kleine Limousine zu rufen und mich für unbestimmte Zeit aus dem Staub zu machen…

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Gibt’s bei Euch auch Oktoberfeste? Bestimmt, denn SIE SIND ÜBERALL!!! Nehmt Ihr teil, zünftig im Dirndl oder Krachlederner? Ich habe damit ja nichts im Sinn, ich feiere lieber ein Caipifest. :-)

Ab morgen oder übermorgen startet hier übrigens die Woche der Epochalitäten, denn ich hänge mit dieser Rubrik blogtechnisch extrem hinterher.

Nachti, Ihr Lieben! Träumt schön, schlaft gut. Und immer Obacht vor betrunkenen Monstern mit Sepplhüten…

Neues Elite-Team-Mitglied an Bord!

 

Liebe Elite-Team-Mitglieder, Sympathisanten, Follower, Unterstützer, liebe Welt, lieber Krötengeneral,

es ist mir gelungen, mein Elite-Team um einen schlagkräftigen Kämpfer zu erweitern. Besser gesagt, Kämpferin.

Wie Ihr wisst, besteht die Welt aus ziemlich vielen Staaten, die erobert werden wollen. Da ist z. B. das schöne Spanien, welches schon von Katja für die Eroberung vorbereitet wird, doch Katja kann sich nicht um alles kümmern, also entschied ich schon vor einigen Jahren, eine Topagentin zu rekrutieren, die das Wesen Spaniens erkundet und uns so auf Gefahren und Chancen vorbereiten wird.

Nun signalisierte mir die Topagentin vor einiger Zeit, dass sie gern in die WEZ umsiedeln würde, und das hat sie sich auch verdient. Vor allem erhalte ich so die wichtigen Informationen aus erster Hand, ohne dass die NSA oder Krötenarmee (aktueller Stand: 3 Soldaten und ein kleiner) womöglich die wichtigen Daten abzapft.

Ich ließ also einen total konspirativen Flug von Alicante (Spanien) nach Deutschland (Hamburg) organisieren und stand zusammen mit einer Elite-Team-Kämpferin gestern Morgen in aller Herrgottsfrüh (9. 20 Uhr) am entsprechenden Ankunftspunkt.

Die Angelegenheit zog sich dann noch etwas hin, bis die — natürlich gefälschten — Papiere usw. in unseren Händen waren.

Als Erkennungszeichen wählten wir eines der typischen Symbole des Monstersympathisantentums: Einen Halsschmuck mit Scheiß-Herzchen-Muster.

Soll ich so langsam mal auf den Punkt kommen? Aber hatte nicht Mestra gesagt, ich solle es möglichst spannend machen?

Okay.

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Seid Ihr bereit für unser neues epochales Mitglied??????

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Ich identifizierte sie sofort, denn an ihrem Halsschmuck sollt Ihr sie erkennen:

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Aaaah, scheiß Herzchen! Auf direktem Weg wurde die WEZ angesteuert, denn sich heimlich in so einen Flieger einzuschmuggeln, wie Topagenten das halt so machen, ist total anstrengend!

Seid Ihr bereit für ein Puscheligkeitsoverload????

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Der HSV hat übrigens einen neuen Trainer. Was glaubt Ihr, wird Zinnbauer reißen? Was, das ist Euch egal? Okayyy…

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Jetzt aber!

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NELLY IST DA!!!!!!!! ♥♥♥♥

Kompletter Name (natürlich alles Tarnnamen): Nelly Pippilotta Knuddelsocke Wilde-Hilde. Ihr dürft sie Nelly nennen.

Ist diese Süße epochal? Hab ich zu viel versprochen?

Ihre wirkliche Geschichte ist natürlich leider nicht lustig. Sie stammt aus einer spanischen Tierrettung, es ist das erste Mal, dass ich einen Hund nur nach Foto und Informationen ausgesucht habe, mit tatkräftiger Unterstützung einer lieben Dame von Pluto (Bergedorfer Tierschutzorganisation, eigentlich hat sogar sie die Süße entdeckt). Aber was soll ich sagen? Ein Volltreffer! Was Hunde betrifft, bin ich ein riesengroßes Glückskind, so in der Art wie Gustav Gans. Der findet aber immer nur irgendwelches Geld oder so, ich dagegen entdecke die liebsten Hunde, die man sich wünschen kann, was viiiiiiel besser als Geld ist. Nelly wird übrigens noch puscheliger, als auf den Fotos, die gleich folgen werden, zu sehen, denn sie musste rasiert werden, weil sie voller Zecken und Flöhe war. Wenn das Fell wieder länger ist, sieht sie sehr cockerähnlich aus, wobei sie für einen Cocker recht klein ist, wäre zwar möglich, dass sie ein reinrassiger ist, vielleicht auch ein Cockermix, aber ob reinrassig oder nicht, das spielt für mich gar keine Rolle. Ach ja, sie ist geschätzte 4 Jahre alt. Gefühlt würde ich eher sagen, 4 Monate. :-)

Die Kleine hat ein Teufelchen im Leib, sie ist null ängstlich, im Gegenteil, hat hier schon am ersten Tag alles erkundet, versteht sich zum Glück super mit Rasputin und hat hier schon einige Herzen im Sturm erobert.

Es ist schwer, diesen Wirbelwind zu fotografieren, aber ein paar halbwegs akzeptable Fotos habe ich hinbekommen.

Hier erzählt sie Raspu, natürlich ebenfalls Elite-Team-Kämpfer, die wichtigsten Informationen:

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Außerdem kontrolliert sie das Grundstück der WEZ gewissenhaft, ob sich irgendwo Krötenspione eingenistet haben, sei es im “Dschungel”:

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Oder auch unterirdisch, wer weiß denn, ob die Kröten keine Tunnel anlegen?

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Fliegende Ohren. Damit kann sie Krötenspiongespräche abhören. Besser als die NSA!

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Noch mehr fliegende Ohren:

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Hier kommt kein Krötenspion rein!

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Auch in der WEZ wird gewissenhaft geprüft, ob sich unter den Staubmilben ein gegnerischer Spion in warziger Krötenform befindet:

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Bauchkrauliiiii!

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Guckt Euch mal dieses megazuckersüße Gesicht an!

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Ich bin seit langem mal wieder so richtig glücklich! Natürlich war und bin ich auch sehr dankbar für Rasputin, aber Molly hat einfach ein verdammt großes Loch hinterlassen… Ich bin mir sicher, dass sie es gut finden würde, vermutlich würde sie mir zubellen “denk immer an genug Kartoffeln für die Kleine”.  Und was meint Ihr zu unserem neuen Elite-Team-Mitglied?

PS: Einige, die mitbekommen haben, dass ich finanziell zurzeit wirklich ziemlich am Schwimmen bin, könnten nun vielleicht mit dem Kopf schütteln, und vom Standpunkt der Vernunft gesehen, hätten sie recht, aber mal ehrlich, ich habe nicht vor, auf meinem Grabstein “Sie war bekannt für ihre Vernunft” meißeln zu lassen. Oder wie Ralph Ruthes Typ hier sagen würde:

:-D

Ice Bucket Challenge — nun auch hier

 

Da ich ja bekanntlich auf jeden Trend anspringe, gibt es nun auch hier ein Eiswasserübernkoppausschütte-Filmchen. Ach was, nicht irgendein Filmchen, sondern natürlich DAS Eiskübelherausforderungs-Video, wie immer in Rübenbrei-TV-Qualität. (Also verwackelt und mit Stammelkommentar. Aber sonst ganz groß.)

Erlebt den ersten Auftritt meines neuesten Monsters im Blog!

(Das Jaulen, was man ziemlich zum Schluss hört, ist übrigens der Höllenhund-Titan, der meinte, dass es mal wieder Zeit für eine Runde Fußball mit ihm wäre.)

Das Monster nominierte unter anderem auch mich, aber da ich Eisverschwendung nicht gut vertrage (Eis gehört in Cocktails), spende ich lieber, allerdings nicht für ALS, sondern für Miranda. Und auch erst, wenn ich wieder etwas Geld über habe. Als Weltherrscherin darf ich die Regeln ja wohl leicht modifizieren. I’m a rule breaker, ha!

Danke an Ralph aka Dunkelschlumpfi von der Wauzelwelt, der diesen Auftritt ermöglichte, indem er dem epochalen Monster den Weg zu mir wies! :-)

Neulich in der WEZ

 

Ich: “Orni, komm mal bitte her!”

Das ist mein Monster Orni.

Das ist mein Monster Orni.

 

Orni: “Was geeeeht?!”

Ich: “Kannst Du mir sagen, was für ein Viech das hier ist? Habe ich neulich auf dem Weg zur Anstalt fotografiert. Qualität ist leider mies, der Handyzoom ist nicht so doll.”

Orni: “Miese Qualität, das kennen wir ja schon. Hm.”

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Ich: “Alsooo?!?!?!”

Orni: “Kenne ich! Das ist ein Vogel! Man erkennt es an den Federn. Hätte es Fell, wäre es entweder ein Säugetier, ein Monster oder irgendwas anderes. Bei Viechern mit Federn kannst Du erst mal blind auf Vogel tippen, damit liegst Du oft richtig. Ich habe ja nicht umsonst 30 Semester Ornithologie studiert, auch wenn ich dann abgebrochen habe. Wenn Du allerdings Federn an merkwürdigen Hüten siehst, kannst Du ruhig schießen.”

Ich: “Schießen? So weit kommt das noch… Aber warum hast Du eigentlich abgebrochen?”

Orni: “Weil ich ein paar Caipis trinken wollte. Die Semesterferien waren mir dafür zu kurz.”

Ich: “…”

(Die Monster schaffen es manchmal, dass ich sprachlos bin.)

Ich: “Kannst Du das noch näher spezifizieren? Vogel ist ja nun nicht so aussagekräftig. Ich habe hier noch ein Bild.”

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Orni: “Vielleicht Helmut Schmidt?”

Ich: “Nee, das ist keine Mentholzigarette, das habe ich schon in meinem Labor analysiert.”

Orni: “Ich brauche jetzt einen Caipi.”

Ich: “So kommen wir nicht weiter, so kann ich nicht arbeiten. Das muss doch genauer gehen. Ich frage jetzt meine Leser, die wissen das.”

Orni: “Du hast Leser? Wunder geschehen immer wieder…” (Diesen Welthit von Katja Ebstein summend, sorgte das Monster dafür, möglichst schnell eine größere Distanz zwischen uns beide zu bringen, denn Orni weiß, was gesund für ihn ist.)

So, nun habt Ihr also eine Aufgabe gefangen. :-) Ich habe ja schon mein Tierbestimmungsbuch gewälzt. Am größten ist die Ähnlichkeit noch mit einem weiblichen Erlenzeisig, am wenigsten Übereinstimmung hat das Vögelchen mit einem Strauß. Größe so ca. Spatz. Vielleicht ist es ja auch eine Spatz/Sperling-Art, aber meine Spatzen hier im Garten sehen doch etwas anders aus.

Och nöööö…

 

… ich habe den ersten Tag vom Promi-Big-Brother verpasst. Und den zweiten auch. Dabei ist doch Ronald Schill dabei!

Für Nicht-Hamburger: Who the fuck ist Ronald Schill?

Ronald Schill war einer der peinlichsten Politiker, die Hamburg je hervorgebracht hat. Von 2001 bis 2003 war er Innensenator und zu allem Überfluss auch noch Zweiter Bürgermeister. Vorher erlangte er zweifelhaften Ruhm als “Richter Gnadenlos”. Die Bild-“Zeitung” liebte ihn.

Ole von Beust, unser damaliger Bürgermeister, schmiss ihn 2003 raus, weil Ronaldchen ihn angeblich gedroht hatte, zu veröffentlichen, dass Ole Roger Kusch nur zum Innensenator ernannt hätte, weil er sein Lebensgefährte gewesen wäre. (Ich kenne einige Leute, die mit der CDU nichts im Sinn haben, aber Ole von Beust mögen. Das fällt mir schon aus dem Grunde schwer, weil er damals dem unsäglichen Schill überhaupt erst die Regierungsbeteiligung ermöglicht hatte.)

So, nun wisst Ihr in groben Zügen Bescheid. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich muss. Mein Enthüllungsjournalistenmonster hat damit gedroht, alle Limetten auszupressen und daraus Limettenpudding ohne Alkohol zu machen.

Enthüllungsjournalistenmonster

Das ist Enthüllungsjournalistenmonsti mit seinem Haustier, einer Zeitungsente

Der Schill, der zwischendurch mal Deutschland verließ, ist nun leider wieder aufgetaucht, und das nicht nur, um in den Deppencontainer von Sat.1 zu ziehen. Zu allem Überfluss hat er ein Buch geschrieben, so eine Art Autobiographie, die aber anscheinend hauptsächlich aus seinen Sexabenteuern besteht. (Ich hoffe aber, dass er nach dem Container wieder nach Brasilien zurückkehrt. Sorry, Brasilien.)

Die Bild-“Zeitung” veröffentlichte Auszüge. Daraus wiederum schnappte sich “Stern.de” einen Teil, der von einem HSV-Fan in einem Forum verlinkt wurde, weswegen ich drauf klickte. Manchmal sollte man Links links liegen lassen, doch nun war es zu spät!

Ich zitiere einen kleinen Teil:

“Sie kam viermal zum Orgasmus und ihre Schreie tosten durch den Wald. (…) Später trieben wir es zur Perfektion, und sie kam zwanzig Mal innerhalb einer Stunde. Bis sie einen Hörsturz erlitt.”

(Anmerkung Rahm: “Nur zwanzig Mal? Arme Frau! Manche Männer lernen es nie!”)

Enthüllungsjournalistenmonsti las diesen Artikel ebenfalls, und nun wird es sämtliche Romantik dieses Berichts gnadenlos zerstören, denn in Wirklichkeit war es anders! Enthüllungsjournalistenmonsti war nämlich dabei! Sagt es zumindest. Und so sah die gnadenlose Wahrheit aus:

Professionelle: “Okay, 20.000 Euro für eine Stunde inkl. Anfahrtszeit, aber wir gehen in den Wald! Ich will nicht mit Ihnen gesehen werden!”
Ronald McSchillig: “Ja, aber dann musst Du ganz laut schreien, um das ganze Getier im Wald zu vertreiben. Ich habe Angst vor den Marienkäfern und was es da sonst noch so gibt!” (Vermutlich fürchtete er, dass eine Ameise sein bestes Stück abbeißt — ein Biss und es ist weg. Anm. der Red.)
Professionelle: “In Ordnung.”

20 Sekunden später nach viel Gebrüll und vollzogener Dienstleistung (SchilliMcSilly verwechselte wohl Sekunden mit Orgasmen, kann ja mal passieren! Das ist wie mit den ominösen 20 Zentimetern.):

Professionelle: “Oh, was ist denn da runtergefallen? Sieht aus wie ein winzig kleines… Gehirn?”

Da haben wir es, es war kein Hörsturz bei der Prostituierten, sondern ein Hirnsturz bei SchilliMcMerktnix.

Ich bedanke mich bei meinem Enthüllungsjournalisten für Infos, die wir niemals haben wollten, und wünsche mir, dass jemand bestimmtes nächstes Jahr ins Dschungelcamp geht…

(Jetzt habe ich mir eben noch zwei kleine Filmchen, sog. “Highlights” (müssten eigentlich korrekterweise “Lowlights” heißen), aus der Sat.1-Mediathek angetan. Der Wendler ist ja auch dabei! Nee, das gebe ich mir nicht, so viel Selbstverliebtheit auf einem Haufen ertrage ich nicht.)