52 Bücher, Woche 11

 

Guten Abend, gute Nacht, mit Büchern bedacht,

dieses Mal erreichte mich ein besonders hübscher Mottovorschlag, der mich über das Formular, welches Ihr rechts in meiner Seitenleiste sehen könnt, erreichte. Das bringt mich auf den Gedanken, Euch noch mal auf genau jenes Formular hinzuweisen, falls Ihr auch ein Thema oder gar mehrere für die “52 Bücher” einreichen wollt. Das geht immer noch, denn wie heißt es so schön? Für epochale Ideen stehen Tür, Tor und Mailbox immer offen.

Das hier stammt von Cheap Ralph Lauren und dauert etwas länger (Snickers gefällig? Caipi dazu?):

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Cool, sogar in Englisch, wie global! Passend zu einer Weltherrscherin… Ähm, Moment mal eben, mein Projektmonster lenkt meine Aufmerksamkeit da gerade auf eine interessante Tatsache… Spam? Oh. Ja, es sagt, das sei nur Spam und der Cheap Ralph Lauren ja nicht mal Projektteilnehmer. Da hat es recht. Cheap Ralph ist einfach kein Dunkelschlumpfi-Ralph, das zählt also nicht.

Wirklich ätzend, mein Formular wird tatsächlich seit einiger Zeit auch mit Spamdreck überflutet. Moment mal eben, ich habe hier eine kleine Durchsage an die NSA:

Liebe NSA, wenn Ihr sowieso weltweit alles ausschnüffelt, dann wisst Ihr doch auch sicher ganz genau, wo die Spamschleudern herumstehen und wer sie füttert. Könnt Ihr die nicht mal mittels Cyberwar mit einigen Viren bombardieren? Schlage vor, dass die Spamspacken, sobald sie ihre Rechner starten, nur noch tanzende Penisse in der XXL-Variante sehen. Oder die Visage von George W. Bush. Mir egal, aber macht was, damit Ihr wenigstens zu irgendwas gut seid!

Danke!

So, jetzt aber zum Projekt. Ich habe gedacht, ich nehme dieses Mal wieder was Einfaches, denn das letzte Thema war ja nicht so ganz ohne. Diese Woche also das hier:

Das Buch hätte ich gerne geschrieben.

Es stammt von Lioman, der zwar diese Saison auch nicht mitmischt, aber bei den ersten beiden dabei war, also hat das Projektmonster grünes Licht gegeben. Ich habe halt aus den anderen Runden auch noch einige schöne Mottos, die nicht untergehen sollen…

Für mich ist die Antwort einfach: Ich hätte gern die Zamonienbücher von Walter Moers geschrieben. Das hieße nicht nur, dass ich eine brillante, überschäumende Phantasie hätte, sondern, dass ich auch gut zeichnen könnte. Tja, Wunschträume sind auch Schäume…

Viel Spaß wünscht Euch Eure Projektmuddi

Dialoge (10)

 

Zuhause. Telefon klingelt.

Ich: “Fellmonster!”
Anruferin: “Guten Tag. Hier ist [bla-bla, hab ich mir nicht gemerkt, irgendein Callcenter] im Auftrag des Instituts für Meeresforschung.”
Ich: “N’Abend.”
Anruferin: “Gibt es in Ihrem Haushalt jemanden, der sich mit Meeresangeln beschäftigt?”
Ich: “Nein.” (Meeresangeln? Ralph soll das Meer nicht angeln, sondern für Chris neu buddeln etc. pp, denn würde er nur ein Meer angeln, fehlte es 1. an anderer Stelle und könnte 2. womöglich mit Blobfischen verunreinigt sein, und das kann ja keiner wollen.)
Anruferin: “Haben Sie denn im Bekanntenkreis jemanden, der in Frage käme?”
Ich: “Nein.” (Bei Mira kommen die Blobfische ja über Ikea in die Wohnung, aber das hätte glaube ich nicht gezählt.)
Anruferin: “Das ist aber schade. Es hätte ja sein können, dass Sie jemanden kennen.”
(Langjährige Erfahrungen mit Callcenter-Mitarbeitern haben mich gelehrt, dass die Anruferin nicht lockerlassen wollte, da wäre noch was gekommen. Ich hatte aber keine Lust mehr, denn es ist warm und ich bin mittlerweile wetterbedingt ziemlich ausgelaugt.)
Ich: “Selbst wenn, würde ich Ihnen die Kontaktdaten nicht geben.” (Ich bin doch nicht bescheuert und gebe einfach so Kontaktdaten raus! Hallo, geht’s noch? Nicht mehr alle Limetten im Glas?)
Anruferin: “Woher wollen Sie denn wissen, dass ich Sie danach gefragt hätte? Sind Sie Hellseherin?” (Tonfall Mischung aus überheblich und leicht aggressiv.)
Ich denkend: Nein, aber noch nicht ganz auf dem IQ-Stand einer abgewrackten Schaluppe angekommen.
Ich: “Das ist doch logisch! Was würde es Ihnen denn nützen, wenn ich nun ‘Ja, ich kenne entsprechende Leute’ gesagt hätte? Türlich hätten Sie die kontaktieren wollen, nützt Ihnen doch sonst nichts.”
Anruferin: Schweigt einige Sekunden.
Ich: Warte interessiert. Wird sie mich belehren, dass sie natürlich niemals Interesse an diesen Menschen gehabt hätte, sondern einfach nur so gefragt hat, weil ihr Kaffee noch nicht alle war und sie sich bis Feierabend mit sinnlosen Gesprächen die Zeit vertreiben wollte?
Anruferin: Legt kommentarlos auf.
Ich: “Ooooooch.”

Eine bestimmte Art von Callcentern ist echt eine Geißel der Neuzeit. Nicht auf die Mitarbeiter bezogen, die haben so ziemlich einen der ätzendsten Jobs der Welt und daher eigentlich mein Mitgefühl, gerade die, die Aufträge an Land ziehen oder eine bestimmte Anzahl von Umfrageergebnissen bringen müssen. Deswegen habe ich mich auch lange Zeit bemüht, auch zu solchen Anrufern freundlich zu sein. Aber es wird einem meistens nicht gedankt; im Gegenteil, viele von denen denken, sie haben ein Opfer gefunden. Neulich z. B. wurde gefragt, ob ich an einer ganz kurzen Umfrage teilnehmen möchte. Habe ich gedacht, okay, kann ich ja machen, hilft der Frau, ihre Quote zu erfüllen und mich kostet es nichts. Erste Frage, ob ich einen Hund hätte. — Ja. — Dürfen wir Ihnen Proben von Firma sowieso schicken? — Nein. — Warum nicht, tolles Futter, blabla. — Noch energischer nein. — Nächste Frage, irgendein Scheiß mit Versicherungen. Darauf reagiere ich ja sowieso allergisch. Habe dann nur geantwortet, dass es wohl doch nur darum ginge, mir irgendwelches Zeuchs zu verkaufen und ich dafür nicht zur Verfügung stünde, schönen Abend noch, aufgelegt. Thema durch.

Ich mache jetzt nur noch kurzen Prozess mit Callcentern. Bei der Hitze sowieso…

Stöckchenzeit: “Das geht ja mal gar nicht!”

Halli-hallo, heute ist schon der 2. Tag der Stöckchenwoche hier im Blog! Auch dieses Holz wurde schon im November 2013 geschnitzt…

Ein supermegatolles Stöckchen habe ich bei Nina geklaut. Ein Stöckchen, das dazu einlädt, mal so richtig schön herumzumotzen. Das mag ich gern, das gefällt mir!

Das geht gar nicht in Bezug auf Essen!

Rosenkohl. Ich vertrage Rosenkohl nicht, mir wird übel davon. Außerdem esse ich nichts, was aus dem Meer kommt. (Und das sage ich als Hamburgerin. Mir schmeckt einfach nichts Fischiges.)

Das geht gar nicht in Bezug auf Klamotten!

Da bin ich ja relativ schmerzbefreit, ich selbst bin ziemlich schluffig gekleidet. Was ich gar nicht mag, sind Schuluniformen, also so wie in England. Und Leggings müssen auch nicht unbedingt sein, oder diese Ballonseidetrainingsanzüge, aber letztendlich wie gesagt, wer’s mag… Ein absolutes No-Go sind selbstverständlich Faschoklamotten.

Das geht gar nicht in Bezug auf Musik!

Volksmusik. Damit meine ich nicht die alten Volksmusiklieder, sondern das, was man im Fernsehen eine Zeitlang so häufig zu sehen bekam. Ist das eigentlich noch immer so? Ich verfolge das TV-Programm kaum noch. Und bestimmten Hip-Hop, den mit den mülligen Texten, braucht man mir auch nicht in die Playlist zu packen. Techno wollen wir auch nicht vergessen…

Das geht gar nicht in Bezug auf Duft!

Ich vertrage keinen starken Rauch, da habe ich das Gefühl, dass mir die Luft wegbleibt. Osterfeuerzeit ist also nicht so meine Welt. :-) Generell finde ich es nicht schön, wenn sich Leute so mit Düften einnebeln, dass man sie 100 m weiter noch riecht, da kann der Duft noch so schön sein.

Das geht gar nicht in Bezug auf Jahreszeit!

Hm, früher hätte ich sofort gesagt, schwül, 30 Grad, drückende Luft… Das ist auch immer noch so, aber seit 2 Jahren habe ich festgestellt, dass ich auch mit dem Winter nicht mehr so gut klarkomme, wenn er lang und trist ist. Das war mir früher alles wurscht.

Das geht gar nicht in Bezug auf Süßigkeiten!

Alles, wo Kokos drin ist, also z. B. Raffaello. Und da ist ja nebenbei auch noch die Werbung extrem scheußlich.

Das geht gar nicht in Bezug auf YouTube!

Zum Einen sind ja wohl so ca. 80 — 90 % der Kommentare so was von dumpf, sofern man sie überhaupt versteht, denn manche missachten die Rechtschreibung derartig, dass weder Sinn noch Unsinn zu erkennen ist. Richtig nervig finde ich auch die Konzertmitschnitte mit absolut erbärmlichem Sound, wenn man ordentliche Konzertmitschnitte sucht und nur auf Videos stößt, wo man die Musik dunkel erahnen kann…

Das geht gar nicht in Bezug auf McDonalds!

Kann meinetwegen komplett weggehen…

Das geht gar nicht in Bezug auf Personen!

Arroganz, Überheblichkeit. Das hasse ich wie die Pest und weckt Aggressionen in mir. Da muss ich mich immer höllisch zusammenreißen, um nichts Verkehrtes zu sagen.

Das geht gar nicht in Bezug auf öffentliche Personen!

Um mal ein aktuelles Beispiel zu nehmen: Immer mal wieder den Moralapostel geben, aber Steuern hinterziehen. Na, wen meine ich wohl? :-) (Dieses Stöckchen stammt aus November 2013, Ihr müsst also in Euren Erinnerungen wühlen…)

Das geht gar nicht in Bezug auf Haare!

Ist mir eigentlich auch ziemlich wumpe, soll jeder halten, wie er möchte. Nicht so schön finde ich extreme Kurzhaarschnitte, die erinnern mich immer so ans Militär. Aber wer’s mag…

Das geht gar nicht in Bezug auf Party!

Richtig lästig finde ich Leute, die andere animieren wollen, Alkohol zu trinken. Das soll doch jeder entscheiden, und wenn jemand kein Alkohol trinken möchte, soll man das gefälligst respektieren! Ganz schlimm wird es, wenn derjenige mit dem Auto da ist und andere Leute sagen, ach komm, ein Bierchen geht doch trotzdem.

Das geht gar nicht in Bezug auf Auto!

Nebenbei andere Sachen wie telefonieren, sich schminken oder ähnliches. Neulich mit jemandem unterwegs gewesen, das Handy klingelt, Fahrerin sucht nebenbei hektisch in der Handtasche rum. Wir waren kurz vorm Ziel, hat sich um höchstens fünf Minuten gehandelt. Mein Hinweis “lass doch klingeln, siehst Du doch gleich, wer das war oder derjenige meldet sich schon wieder” wurde ignoriert. Dieses ständige erreichbar sein, andauernd seine SMS oder What’s-Apps zu checken, scheint mir aber eh so eine Seuche der heutigen Zeit zu sein… Am besten noch, wenn man mit jemandem im Restaurant sitzt und der sagt “ach ich antworte da mal eben schnell”. Grrr…

Das geht gar nicht in Bezug auf Eltern!

Übereltern, die selbst natürlich alles 100 %ig richtig machen und ständig bei anderen auf Fehlersuche sind. Grausam. Auch richtig nervig: Die Sorte Eltern, die glauben, mit Kind haben sie gefälligst überall Vortritt zu haben, denn sie sind ja die Retter der Rentenkassen. Grrrmpf. Ich sehe ein, dass das Leben in einem relativ kinderfeindlichen Land wie unserem nicht immer einfach ist, ich würde mir da auch einiges an Veränderungen wünschen, aber das rechtfertigt nicht, gar keine Rücksicht mehr zu nehmen.

Das geht gar nicht in Bezug auf Instagram!

Am Anfang fand ich das noch ganz witzig, mittlerweile finde ich es schade, dass einige anscheinend alle ihre Fotos durch irgendwelche Instagramfilter jagen, manchmal würde ich lieber das Originalfoto sehen, weil ich denke, dass es ohne 70er-Jahre-Filter o. ä. schöner aussähe. Auch kann man die App anscheinend nicht mehr nutzen, ohne sich einloggen zu müssen. Das war ganz zu Anfang mal anders, da hatte ich nämlich die App auch auf meinem Schlauphone und ab und zu damit rumgespielt. Ich habe aber null Interesse, die Fotos irgendwo zu veröffentlichen. Wenn ich was zeigen möchte, dann kommt es hier ins Blog. In seltenen Fällen auch mal in Facebook.

Das war das. Wer hat noch Lust, sich mal ordentlich auszutoben und aufzuregen? Los, das bringt den Kreislauf in Schwung. Greift Euch das Stöckchen zahlreich!

Monströse Presseschau (1)

Eine neue Serie im Blog. Ich werde in unregelmäßigen Abständen oder vielleicht auch gar nicht einige Zeitungsmeldungen kommentieren, natürlich nur das Wichtigste vom Wichtigsten. So seid Ihr für jeden Small und Big Talk künftig bestens gerüstet.

Schauen wir als erstes mal eine Meldung aus der Weltgazette “Bergedorfer Zeitung” von vor ein paar Tagen an.

Die Diddlmaus ist Geschichte!

Das als solches ist nicht die riesengroße Nachricht, auch wenn Depesche-Boss Schiötz das Aus der Maus bedauert:

“Was mir unverständlich ist, ist die Entwicklung, dass Diddl bei Kindern und Jugendlichen heute kaum noch eine Rolle spielt.”

Viel wichtiger ist, was uns der Firmenchef sonst noch so verrät:

“Wir haben neue Figuren erarbeitet und mit denen auch Erfolg.”

Heißt genauer: Die Konsumentinnen von vier bis sieben Jahren werden mit der “Style Princess” gelockt, die älteren Mädchen beschäftigen sich bitte intensiv mit dem Thema “Topmodels”.

Das hört sich schon mal richtig gut an. Unerschrocken, wie ich als künftige Weltherrscherin nun mal bin, habe ich recherchiert, was sich hinter “Style Princess” und “Topmodels” verbirgt.

Zuerst die Prinzessinnen. Ich lud mir direkt auf der Depesche-Website die Produktinfo in PDF herunter. Wer auch will, bitte sehr. Erst mal sieht alles schön rosa-pink aus, das gefällt. Textauszug:

Kreativer Spaß für die Kleinen! In dieser Kollektion für kleine Mädchen ab 3 Jahren dreht sich alles um die süße Prinzessin Mimi und ihre vielen wunderhübschenKleider!

Doch schon ab drei, das ist richtig so! Wollte schon bemängeln, dass es laut Zeitungstext erst ab vier Jahren losgehen soll, aber ich sage Euch, liebe Eltern: Mit Sinn für wunderhübsche Kleider und Adelskram kann man gar nicht früh genug anfangen! Man muss doch Prioritäten setzen! Auch wichtig:

Eine Taschenserie und Produkte wie das Badehandtuch oder Kuschelkissen in verschiedenen Farben runden das Programm ab.

Eine Taschenserie! Taschen sind das Doping der Frauen, das weiß man ja. Und was ist mit Schuhen?! Von Schuhen steht hier aber nichts! Wir merken: Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte.

Von Kleinauf mit dem Wesentlichen vertraut gemacht, steht den etwas älteren Mädchen die nächste Stufe, die sie erklimmen müssen, bevor. Topmodel! Hierfür wurde sogar eine wunderschöne Website gestaltet. Weltklasse, phänomenal, phantastisch, exorbitant! Hier lernen die Mädels wichtige Begriffe wie “Sedcard” und “Boutique” kennen. Aus Zeitgründen und nur deshalb (nicht, dass hier jemand denkt, mich hat das Intro verscheucht), ist es mir leider nicht möglich, die Geheimnisse dieses Webauftrittes näher zu erforschen, aber Ihr alle seht, dass die Spieleindustrie in die richtige Richtung läuft… ähm, pardon, schreitet, so sagt man ja wohl in der Modewelt zu dem Catwalk-Gelatsche. Kleidung, Style, Fashion, die weiblichen Erdenbürger werden — zumindest in Schlaaand — perfekt auf das Erwachsenwerden vorbereitet. Ich bin so glücklich!

Liebe Eltern, sollten Eure süßen Prinzessinnentöchter trotzdem Berufswünsche wie Astronautin, Tierärztin oder womöglich sogar Autoschrauberin (ih-gitt, das ist doch das mit dem Schmieröl und macht Flecken auf der Kleidung!) werden wollen, ist bei der Erziehung gehörig was schiefgelaufen, aber das lässt sich alles in Ordnung bringen, einfach einmal quer durch das ganze rosapinke Sortiment kaufen und glücklich werden! Wenn dann nicht Berufswünsche wie Model, Pop-Chartdudel-Sängerin, Glamour-Schauspielerin oder Spielerfrau ganz oben stehen, weiß ich auch nicht weiter, ich kann hier ja nicht alle Probleme lösen.

Spielerfrau ist mein Stichpunkt! Wir gucken uns die nächste Perle deutscher Presseerzeugnisse an. Vor ein paar Tagen gab es mal wieder eine kostenlose

Bild-“Zeitung”,

und ich hatte leider vergessen, den schönen Ruthe-Aufkleber an meinen Briefkasten zu pappen:

Aufkleber_von_Ralph_Ruthe

Also hatte ich das potentielle Hundekotaufsammelpapier in meinem Kasten. Wenn es schon mal da ist, gucke ich doch mal rein, sagte ich mir. Wegen der Unerschrockenheit und so. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit der Fußball-WM. Ich möchte der Bild-“Zeitungs”-Redaktion einen kleinen Tipp geben, ganz kostenlos:

Lasst doch einfach das nächste Mal Euren Inhalt ganz weg und nur die Werbung drin! Das würde die Qualität ungemein steigern!

Vielen Dank. Und nun zu den Spielerfrauen, die eine ganze riesige, dessous-getränkte Bilderseite in Beschlag nehmen dürfen (seht Ihr, liebe Mädchen, dafür lohnt sich die Beschäftigung mit dem Thema “Topmodels” ungemein, vielleicht werdet Ihr auch mal Spielerfrau und taucht in der Bild-“Zeitung” auf). Cathy Fischer, das ist die Freundin von Mats Hummels, ist gar nicht mal dumm, wie sie betont. Abitur mit der Note 2,0 und BWL-Studium mit 2,3 abgeschlossen, sogar ein Auslandsjahr in den USA hat sie unbeschadet überstanden. Das ist alles toll, toll, toll, aber liebe Mädchen: Um dann als TV-Moderatorin und Mode-Kolumnistin zu arbeiten, braucht Ihr den Abi- und BWL-Quatsch nicht zwingend, sondern vor allem gutes Aussehen und einen berühmten Fußballer als Freund. Lasst Euch nichts anderes einreden!

Nun glaube ich Cathy Fischer wirklich, dass sie nicht dumm ist, aber zum Glück merkt man es dem Artikel nicht an. Wäre ja noch schöner, wenn ich beim Bild-“Zeitungs”-Lesen denken müsste! Sie berichtet kurz und knapp über einige andere Spielerfrauen, und das ist ungefähr so interessant wie ein leeres Caipiglas. Entweder sind die Spielerfrauen extrem lieb, super hübsch oder bodenständig, manchmal auch grazil wie eine Elfe, Müllers haben ein Gestüt und Cathy würde sich trotz Pferdehaarallergie an die Tiere rantrauen, aber nur, wenn Lisa ihr hilft. Anscheinend kann Lisa dafür sorgen, dass Pferdehaarallergie in ihrer Nähe verschwindet?! Auch eine schöne Superkraft. Meine Superkraft ist ja, Caipi in meiner Nähe ganz schnell verschwinden zu lassen, das nur am Rande.

Ihr seht, es ist ungemein wichtig für Mädchen, die richtigen Berufe anzustreben. Für diesen superlieben, zuckersüßen, bodenständigen Artikel hat Cathy Fischer vermutlich mehr Geld bekommen (beinahe hätte ich “verdient” geschrieben, hahaha, ich kleines Scherzkeksmonster, ich) als eine Krankenschwester für 50 Nachtschichten.

Ich hoffe, mit dieser Zusammenfassung der wichtigsten Pressemeldungen seid Ihr nun gut für was auch immer gerüstet.

Liebe Grüße

Eure fürsorgliche, mega-bodenständige Weltherrscherin

Warum…

… tauchen gerade mehr oder wenige alte Beiträge von mir aktuell im Feedly-Reader auf? Keine Ahnung, ich habe nichts geändert, weder an den Tags noch den Kategorien.

Na ja, wenigstens bin ich jetzt wieder da, so halbwegs. Richtig Lust zum Bloggen habe ich noch nicht, obwohl ich einen Artikel angefangen habe. Wer die Beklopptheit vermisst, kann aber ins Archiv steigen (irgendwo in der rechten Leiste zu finden), ich habe Freitag den Februar 2009 aus dem alten Blog importiert.

Hier und da habe ich auch schon wieder einen Kommentar hinterlassen, aber so richtig drin bin ich noch nicht. Zehnstundentage in der Anstalt kommen erschwerend hinzu…  Zum Ablenken sind die aber gut. Trotzdem bin ich erleichtert, dass ich bald Urlaub habe, ich bin ziemlich ausgelaugt, und als ich dann gestern endlich mal einen schönen Tag mit Frühstücken gehen und bummeln verbringen wollte, knallte prompt wieder etwas dazwischen, eigentlich eine Kleinigkeit, die aber durch ein Arschloch nun wohl wieder zehn Nummern größer als nötig wird. Willkommen in meinem Leben… Falls der HSV absteigt, liegt es vermutlich auch an mir. Ich habe da gerade eine mega Idee: Ich werde FC-Bayern-Fan! In spätestens drei Jahren sind die abgestiegen! Guter Plan, oder?

Liebe Grüße, kommt gut in die neue Woche.

 

Zu spät

Einige von Euch erinnern sich bestimmt an Skryptoria. Sie hat hier öfter mal sehr schöne, humorvolle Kommentare geschrieben und war Betreiberin von drei tollen Blogs.

Im November veröffentlichte sie folgenden Artikel mit dem Thema “Perlen/Kugeln/Murmeln”. Bei Murmeln war ich begeistert dabei, da ich eine gar nicht mal so kleine, feine Murmelsammlung besitze, die ich auch eifrig fotografierte und ihr versprach, einige Fotos zu veröffentlichen. Was ich immer im Hinterkopf und in meinem “zu bloggen”-Ordner hatte, aber immer wieder verschob. Und nun ist es zu spät. Ich hatte privat keinen Kontakt zu ihr, aber schon ein mulmiges Gefühl bei ihren letzten Artikeln und man konnte auch früher schon manchmal etwas zwischen den Zeilen lesen.

Liebe Tina, falls es doch irgendwie ein Leben nach dem Tod geben sollte, ist es hoffentlich viel besser als hier! Mit jedem Tag XXL-Caipi, Nougat und vor allem ohne Schmerzen! Ich kann Dir leider nur symbolisch meine beiden Glücksbringermurmeln schicken. Sie sind meine Glücksbringer, weil Rasputin sie im Garten gefunden hat.

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Traurig

Katrin

Mal ‘ne kurze Frage

Ich habe ja diesen Nervinfekt und heute war ich beim HNO-Arzt, weil die Schmerzen beim Schlucken ziemlich heftig sind und auch den Ratschlag “viel trinken” zu einer gewissen Qual machen. Klar gibt es noch viel Schlimmeres, aber es ist schon recht unangenehm, und ich bin an sich nicht so’n großer Jammerlappen, nach meiner Finger-OP hatte ich die Schmerzmittel nach 2 Tagen abgesetzt. Aber nun die Frage, es ist ein bakterieller Infekt und deswegen habe ich nun Antibiotikatabletten für 6 Tage.

Wer von Euch hat Erfahrung, wann werde ich die erste Besserung merken? Nach 4 Tagen quasi Dauerschmerz, nur zwischendurch ein bisschen durch Ibu abgemildert, würde mich das doch brennend interessieren. :-)

Damit es nicht nur ein Jammerbeitrag ist, stelle ich Euch hier schon mal das Frechmonster vor. Es hat mich die letzten Tage gut auf Trab gehalten, Bericht folgt.

Frechmonster

Sieht harmlos aus? Alles TARNUNG!

Da ham wir’s mal wieder

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Gesundheitlich nicht mein Jahr… Und auch sonst nicht. Na ja, 1 Woche Ausfall = 2 Monate Verschiebung Go Live einer bestimmten Software, da ab Montag laaange Transportstopp ist. Und irgendwie berührt mich das nicht mal richtig. Aus Gründen, wie z. B. der Tatsache, dass ich nun innerhalb 1 Woche testen sollte, was monatelang nicht oder nur teilweise funktionierte.

Die Firma wird auch das überstehen.

Ich ruhe mich dann mal aus und trink literweise Salbeitee. Gnah. Noch nie so heftige Halsschmerzen gehabt…