Das Monster löst Probleme dieser Welt (1)

Ihr kennt das: Die Welt ist voll von Problemen, manche beinahe unlösbar. Als baldige Weltherrscherin sehe ich es als meine Aufgabe, Probleme zu beseitigen, und somit führe ich heute diese neue Rubrik im Blog ein. Seht, wie ich ein brisantes Problem ganz elegant und monströs gelöst habe!

Ihr kennt das alle. Ihr seid Fußballfans und habt ein wichtiges Spiel gewonnen oder unentschieden gespielt, Eure Mannschaft ist mit viel, viel, viel Glück und noch mehr Glück dem Abstieg entronnen. Nun wollt Ihr Euch einen XXL-Erleichterungs-Caipi mixen, es gibt aber kein XXL-Cocktailglas mit dem Vereinswappen. Das ist böse, das ist ein Versäumnis, aber es ist nicht unlösbar.

Wir greifen einfach zum 0,5-Liter-Bierglas mit dem in diesem Beispiel schönsten Vereinslogo der Welt:

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Nahaufnahme! Schönstes Vereinswappen der Welt, einfach ein Muss! ♥♥♥

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Hachz, hachz, hachz, und sagte ich schon hachz???

So sieht nun das fertige Cocktailwerk aus. Zugegeben, nicht ganz so wie es sein sollte, und das Herumrühren klappt in so einem Glas auch nicht ganz so gut, außerdem scheint da schon jemand ein bisschen was getrunken zu haben?! Aber das ist egal, denn das Glas trägt die Raute, und somit ist alles im schwarz-weiß-blauen Bereich.

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NUR DER HSV! NIEMALS ZWEITE LIGA! PROST!

(Memo an mich: Nach erfolgreicher Welteroberung dem HSV-Shop befehlen, XXL-Cocktailgläser mit dem wunderbarsten aller Vereinswappen ins Sortiment aufzunehmen.)

Meine Güte, ich habe heute schon zweimal “Cocktail” mit “ei” geschrieben. Nun sollte ich wohl doch langsam mal ins Bett…

Obacht! Das Monster warnt! Gefahr aufgetaucht!

 

Liebe Fans, Freunde, Follower, Verehrer! Elite-Team! Wachsamkeit ist angesagt. Meine zuverlässigen Top-Agenten berichteten mir, dass der Krötengeneral, unser härtester Konkurrent im Kampf um die Weltherrschaft, nun auch eine Marine aufgebaut hat.

Ob Meer, Seen, Flüsse, Tümpel, Bäche oder auch nur Pfützen: Große Aufmerksamkeit ist gefordert! Die Gefahr lauert quasi überall, wo sich mehr als drei Tropfen zusammentun, um ein stehendes oder auch fließendes Gewässer zu bilden!

QuakMarine

Ja, das ist also der vierte Soldat des Krötengenerals! Bitte seid besonders vorsichtig! Nicht, dass Ihr aus Versehen auf den Süßen tretet oder ihn auf andere Art versehentlich verletzt, Ihr seht ja, die Gefahr besteht wirklich, denn er ist so klein, aber auch knuffig und niedlich.

Ich danke Euch für Eure Rücksichtnahme.

Liebe Grüße

Eure künftige Weltherrscherin

Bremsen

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Habe ich neulich beim Stöbern in meinen Fotobeständen wiedergefunden. Ist mir vor einigen Jahren bei einer kleinen Ausstellung im Landgebiet vor die Linse gekommen, und da musste ich gleich an die Fotoblogger denken. :-)

Außerdem hat mich nun auch eine kleine Sucht erwischt, nämlich “Quizduell”. So schön simpel und man lernt nebenbei noch ein bisschen was. Natürlich bin ich vor allem in der Rubrik “Macht & Geld” stark. :mrgreen: Gibt es nun noch Zweifel daran, wer hier die geeignetste Weltherrscherin ist??? (Die Technik hat aus meiner schönen orangefarbenen Oberfläche so ein merkwürdiges Braun gemacht. Na ja, egal, Hauptsache, viele Duelle gewinnen… :-))

QD

Neulich…

… hatte ich mal etwas Langeweile und keine Lust, irgendwas zu tun, da habe ich einfach mal geschaut, wo meine Blogbesucher überall herkommen. Natürlich aus der ganzen Welt, das ist ja klar bei der angehenden Weltherrscherin.

Sogar Hollywood blickt sich hier um. Wollen die das Blog hier verfilmen?

Hollywood_ich_komme

Natürlich auch Chicago, das ist bestimmt Rahm, der guckt, ob hier alles seinen korrekten Gang geht:

Chicago_Rahm

Redmond — da ist doch Microsoft zu Hause? Wat wollen die denn von mir?

Microsoft_Calling

Dass Putin mich beobachtet, ist allerdings völlig klar, er wittert die Konkurrenz! Zu recht! Dem werde ich die Ladung schon trimmen!

Putin_is_watching

Südafrika, Australien, auch schöne Gegenden:

Südafrika

Australien

Mein Liebling ist aber natürlich das Heimatland des Caipis. ♥♥♥

HomeofTheCaipi

So viel dazu. Wisst Ihr Bescheid, das wolltet Ihr bestimmt schon immer mal gar nicht wissen. :-)

Weihnachtsgrußbotschaft Eurer Weltherrscherin

Hallo, Ihr Lieben,

mir ist heute aufgefallen, dass die Blogosphäre voll ist von Weihnachtswünschen. Da habe ich doch schnell mein Medienimperium genutzt, in diesem Fall meinen Fernsehsender Rübenbrei TV, um eine Grußbotschaft aufzuzeichnen.

Die miese Qualität kann ich damit erklären, dass ich bei Rübenbrei TV alles alleine machen muss, von der Regie über Kameraführung bis Getränke servieren — hängt alles bei mir, weil meine Mitarbeiter schon im Weihnachtsurlaub sind oder Überstunden abbummeln.

Übrigens ist hier noch ein brandheißer Brennpunkt von Rübenbrei TV. Mit Rübenbrei TV zuletzt informiert, kann ich da nur sagen…

Diese merkwürdigen Tannenbäume waren meine Investition für die geplante diesjährige Weihnachtsfotostory, die ich leider nicht geschafft habe. Beschwert Euch bei den Bazillen, die mich lahmgelegt haben. Aber Ihr könnt ja die Story vom letzten Jahr lesen, einige kennen sie vielleicht noch nicht und andere haben den Inhalt womöglich verdrängt, so dass einem ein nochmaliges Lesen wie frisch und ganz neu vorkommen könnte…

Den Text braucht Ihr nicht zu lesen, einfach gleich auf die Bildchen klicken und noch mal klicken wg. Vergrößerung des Grauens…

Und damit ist es amtlich, dass ich dieses Jahr nicht eine einzige Fotostory verbrochen habe. Das ist beschämend, an Ideen mangelte es mir nicht, aber an Zeit und Motivation. Hoffentlich wird das in 2014 besser.

Jedenfalls wünsche ich Euch allen ganz tolle Weihnachten!!!!

Liebe Grüße

Euer Wuschelfellmonster

Das Monster klärt über die Gefahren für die Welt auf

Oft werde ich gefragt, warum es mit der Welteroberung nicht so richtig vorangeht. Nun, ich muss so viele Gefahren von der Menschheit abwenden, dass es dadurch zu kleinen Verzögerungen kommt. Und schafft Ihr mal was weg, wenn Rahm jeden Tag 6 – 8 Stunden Besprechungen ansetzt. Aber das nur am Rande.

Heute unser Thema:

Agakröten!

Eine der großen Gefahren sind definitiv Agakröten. Und sie streben ebenfalls nach der Weltherrschaft! Ihr wisst das, denn Ihr lest dieses Blog und kennt daher auch den Krötengeneral.

Erst mal ein Foto zur Einstimmung:

734px-Bufo_marinus_from_Australia

Quelle

Das ist nicht der Krötengeneral höchstselbst, sondern nur einer seiner Sympathisanten. Der Krötengeneral ist noch viiiiel größer!

Manche dieser Exemplare werden über 20 cm lang, aber viel schlimmer ist, dass diese Kreaturen sehr giftig sind. Mit ihrem Hautsekret können sie sogar größere Säugetiere wie Hunde töten. Wikipedia rät, sich den Agakröten nur vorsichtig und bedächtig zu nähern. Ich ergänze: Bitte esst diese Tiere nicht! Das kann auch nicht gesund sein!

Agakröten können bis zu 20 Jahre alt werden (in freier Wildbahn meistens nur 10 bis 15 Jahre). Krötengeneräle werden sogar 80 Jahre und älter.

In einigen Ländern gab es vor langer Zeit Intelligenzbolzen, die dachten: “Oh, cool, die sind so giftig, die holen wir uns ins Land, damit sie Schädlinge auffressen können.” So z. B. in Puerto Rico, wo einem Schädling des Zuckerrohrs der Marsch geblasen werden sollte. Der Schutz des Zuckerrohrs liegt mir natürlich sehr am Herzen, aber meine Idee war das nicht! Zuerst schien alles prächtig zu laufen, so dass andere Länder nachzogen, u. a. auch Australien.

Da die Agakröten geborene Welteroberungsbiester sind, breiteten sie sich so stark aus, dass es für einheimische Fauna teilweise sehr ungesund wurde. Das Aussterben einiger Arten wird mit der Kröte in Verbindung gebracht. Ihr könnt das alles z. B. auf Wikipedia nachlesen.

Nun mögen also die Australier die Agakröten überhaupt nicht mehr. Das ist sicher verständlich, aber letztendlich hat der Mensch die Probleme verursacht, denn er meinte mal wieder, der Natur ins Handwerk pfuschen zu können, um Ernteerträge zu steigern und somit mehr Geld scheffeln zu können. Dass nun versucht wird, die Anzahl der Agakröten einzudämmen, ist wohl notwendig; aber widerlich sind viele Methoden, die in Australien angewendet werden und von denen sich einige Politiker wünschen, dass sie legalisiert werden. Typisch: Der Mensch baut die Scheiße, die Tiere haben darunter zu leiden. Einzelheiten gibt es u. a. auch bei Wiki.

Manche benutzen das giftige Hautsekret als Droge. Ganz zu schweigen von Verrückten, die an den Kröten herumlecken, um sich durch das Bufotenin ein paar schöne Halluzinationen zu verschaffen. Überflüssig zu erwähnen, dass das bei einer Kröte mit hochgiftigem Hautsekret nicht ganz ungefährlich ist…

Was lernen wir daraus? Die Agakröten sind gefährlich, aber die Menschheit noch viel gefährlicher.

Nun wisst Ihr also ein bisschen mehr über diese Krötenart, die ebenfalls nach der Weltherrschaft strebt. Dankt meinem Elite-Team und mir, dass sie noch nicht an Euren Tümpeln sitzen.

(Der Krötengeneral ist trotzdem ein feiner Kerl, aber Ihr seht ein, dass ich ihn nicht gewinnen lassen kann, oder? Man stelle sich das lange, laute und gurgelnde Trillern, mit denen lt. Wikipedia die Männchen Weibchen anlocken, vor, das dann überall ertönen würde… Trotzdem ist es schade, dass der Krötengeneral zurzeit recht ruhig ist — entweder auch nur Stress wie bei mir oder aber er brütet geheimnisvolle Dinge aus…)

PS: Ja, der Bericht über das epochale Riiiiesenpaket ist immer noch offen, aber mein Schwung ist irgendwie abhanden gekommen; immerhin arbeite ich so mal meinen Entwürfeordner ab, auch nicht schlecht, oder?

Gib nie einen Auftrag…

… an Erklärmonster. Nie, nie, nie. Lernt aus meinen Fehlern. Werdet lieber HSV-Fan, da müsst Ihr nicht ganz so doll leiden. Aber beginnen wir am Anfang.

Ihr kennt meine beiden Erklärmonster?

Erklärmonster

Sie heißen Rosaerklärmonstermitdreiaugen und Weißeserklärmonstermitdreiaugen. So weit, so gut. Sie verfügen allerdings nicht nur über drei Augen, sondern auch über drei Gehirne. Behaupten sie jedenfalls. Das befähigt sie angeblich dazu, alles besonders gut erklären zu können. Sie sind sehr gründlich. Vor einigen Wochen dachte ich noch, dass mir das nützlich sein könnte (ich arme irre, verwirrte Seele!) und schickte sie mit einem Auftrag fort:

“Erfolgreiches Regieren und an der Macht bleiben.”

Denn es ist ja nicht mit der Welteroberung getan. Danach erst folgt die schwierige Arbeit, nämlich dieser Regierungskram und das Bewahren der Macht.

Vor einigen Stunden kamen meine beiden Erklärmonster mit der Meldung “Auftrag ausgeführt” wieder. Ich bereitete mir schnell einen XXL-Caipi zu und freute mich auf einige lehrreiche Informationen.

Der Einfachheit halber nenne ich die Monster Monster 1 (das rosafarbene) und Monster 2 (das weiße, das habt Ihr vermutlich schon geahnt, oder? Habt Ihr vielleicht auch drei Gehirne?)

Monster 1: “Wir haben ein Interview sehr gründlich, über mehrere Wochen, analysiert, deswegen hat es ein bisschen länger gedauert.”
Ich: “Das ist nicht schlimm, ich habe so lange meine Sammlung grüner Gummibänder katalogisiert. Um was für ein Interview handelt es sich?”
Monster 1: “Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hat der “ZEIT” am 11. Juli ein Interview gegeben…”
Monster 2: “Wenn ich hier kurz unterbrechen darf. Das Interview hat sie schon eher gegeben, der 11. Juli ist das Veröffentlichungsdatum.”
Ich: “Das Interview kenne ich.”
Monster 1: “Oh, dann haben Sie schon Ihre Schlüsse gezogen?”
Ich: “Vor allem habe ich mich über einige Minuten verschwendeter Lebenszeit geärgert. So etwas nichtssagendes!”

Beide Monster gucken entsetzt.

Monster 2: “Daraus kann man so viel lernen! Das ist doch keine Zeitverschwendung!”
Ich: “Dann man los. Erklärt es mir.”
Monster 1: “Der Interviewer fragte die Bundeskanzlerin zum Beispiel, ob sie nicht überrascht sei, in welchem Ausmaß wir von den ausländischen Diensten ausgespäht werden. Sie antwortete darauf unter anderem, dass sie von Programmen wie Prism durch die Berichterstattung Kenntnis genommen hätte und dass nun überprüft werde, inwieweit die Berichte zuträfen.”
Ich: “Ja, toll, weltklasse. Was soll ich daraus lernen? Doof und unwissend stellen? Das kann ich. Es gibt ja sogar Menschen, die behaupten, ich SEI doof und unwissend.”
Monster 2: “Ich hätte es nicht so despektierlich formuliert, aber im Prinzip: Ja, bloß nichts zugeben.”
Monster 1: “Kommen wir nun zu einem Glanzstück der Antwortkunst. Frau Merkel wird gefragt, ob der Verzicht auf Freiheit der Preis für Sicherheit ist.”
Monster 2: “Anstatt konkret mit ‘ja, natürlich’ zu antworten, verwendet sie Begriffe wie ‘Verhältnismäßigkeit’, ‘Balance’ und so weiter. Dann der Hinweis, dass die Diskussion ständig geführt werden müsse, um zum Schluss darauf hinzuweisen, dass Schutz vor Terrorismus ohne Telekommunikationskontrolle nicht möglich sei. Sehen Sie es? Kontrolle anstatt Überwachung! Ständige Diskussion! Wie vernünftig und demokratisch das doch alles klingt.”
Ich: “Ich fühle mich schon ganz eingelullt, aber mal ernsthaft, Ihr wollt nicht das ganze Interview mit mir durchkauen, oder? Euer Auftrag hieß doch, Informationen zum Thema erfolgreiches Regieren zusammenzutragen!”
Monster 2: “Und an der Macht bleiben! Wir wollen hier schön präzise bleiben, nicht wahr?!”

An diesem Punkt mixte ich mir einen zweiten XXL-Caipi.

Ich: “Okay, okay, okay, aber mal ehrlich, ich entsinne mich, dass Angie ganz viele konkrete Antworten schuldig geblieben ist. Ich als Wähler fühlte mich gelinde gesagt nicht ernst genommen. Wie soll ich mich denn bei der Wahl entscheiden, wenn ich nicht weiß, wofür die Parteien und ihre Spitzenkräfte stehen? Eh?!”
Monster 1: “Aber Sie sind doch Angela Merkel.”
Ich: “Keine Beleidigungen, bitte! Nun wird’s aber lustig!”
Monster 2: “Meine Güte, seien Sie doch nicht so begriffsstutzig. Mein Kollege meinte damit die Perspektive. Sie sind doch nicht die Wählerin, sondern die Herrscherin.”
Ich: “Ach so, ja, klar. Also soll ich die Wähler mit nichtssagenden Sprechhülsen abspeisen? Aber das merken die doch?!”
Monster 1: “Darüber können wir uns ja nach der Bundestagswahl noch mal unterhalten. Wie lange ist Frau Merkel schon Bundeskanzlerin?”
Ich: “Zu lange.”
Monster 2: “Das war eine rhetorische Frage! Was antworten Sie auf die Frage, ob wir Deutschen manchmal etwas überempfindlich seien?”
Ich: “Ich bin nicht Deutsch, ich stamme vom Planeten Knäcke IV. Vielleicht fehlt mir deswegen das Fensterputz-Gen?”
Monster 1: “Sie sagen: Wir sind, wie wir sind, und andere sind, wie sie sind.”

Ich staunte, dass der XXL-Caipi schon wieder alle war.

Monster 2: “Und immer darauf hinweisen, dass die USA unser treuer Bündnispartner sind!”
Ich: “Ja, okay, das wird Rahm freuen… Aber wenn die Amis Mist bauen, darf ich doch…”
Monster 1: “Wenn Botschaften oder EU-Einrichtungen abgehört werden, dürften Sie die Stirn zumindest in Falten legen. Wenn es nur um das Abhören von normalen Bürgern geht, reden Sie aber nur um den heißen Brei, deswegen werden Sie ja wohl keinen Streit suchen?!”
Ich: “Ist das Brei mit Nougatgeschmack? Ansonsten…”
Monster 2: “Weiter im Takt! Nehmen wir mal das Beispiel Snowden.”
Monster 1: “Gutes Stichwort. Viele sympathisieren bekanntlich mit Snowden.”
Ich: “Er hat ja auch sehr mutig gehandelt…”
Monster 1: “Das sagen Sie so gefälligst nicht! Damit treten Sie wieder unseren amerikanischen Freunden auf den Schlips.”
Monster 2: “Völlig richtig! Die diplomatische Antwort lautet, ich zitiere die Bundeskanzlerin: ‘Ich erlaube mir kein persönliches Urteil über einen Mann, über den ich lediglich das eine oder andere lese.’ Brillant, nicht wahr? Weder die Fans noch die Gegner wurden so verärgert.”
Ich: “Nur die Bürger, die sich eine klare Stellungnahme wünschen… Darf ich mir nun eigentlich auch kein Urteil mehr über Politiker bilden, denn über die lese ich ja auch nur das ein oder andere? Gelegentlich, weil ich es häufiger gar nicht ertrage? Kein Monster kann so viel Caipi trinken!”

Die Monster ignorierten meine Frage. Ich trank noch einen XXL-Caipi.

Monster 1: “Wenn Sie nach Sachen gefragt werden, ist es auch immer gut zu sagen, dass Sie die Hintergründe nicht kennen und deshalb auch nicht bewerten würden.”
Ich: “Schon klar. Aber jetzt frage ich Euch mal was. Bei einigen Fragen hat Merkel doch tatsächlich klare Antworten gegeben. Sie hält die Vermögenssteuer für falsch, und die Rente mit 67 sei unvermeidlich. Wann muss ich denn Eurer Meinung nach klar antworten und wann totes Gehirn spielen? Ich bin total verwirrt.”
Monster 1: “Nun ja…”
Monster 2: “Das hängt von den Umständen ab, in denen man sich bewegt.”
Monster 1: “Immer was von Wettbewerbsfähigkeit einfließen lassen! Das ist jedenfalls wichtig!”
Monster 2: “Genau! Und grundsätzlich ist so was unvermeidlich. Nie einfach, dass Sie dafür seien. Es muss immer unvermeidlich sein, ansonsten gehe die ganze Gesellschaft dem Ruin entgegen. Gern auch alternativlos, aber der Begriff ist etwas in Verruf geraten, deswegen lieber unvermeidlich verwenden.”
Ich: “Ach, das ist mir alles zu dumm. Ich erobere einfach erst mal die Welt und sehe dann weiter.”
Monster 1: “Wir sind aber noch lange nicht fertig mit unseren Erläuterungen! Hier, wir haben das Interview als PowerPoint-Präsentation aufbereitet! Haben Sie mal einen Beamer da?”

Oh, nur 432 Seiten, da waren die Monster aber echt mal zurückhaltend!

Ich: “Äh… Nein, der ist in Reparatur, das war leider unvermeidlich, um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Caipi?”
Monster 1 und 2: “Oh jaaaa, Caipi!!!”

Es kostete mich reichlich Caipis, aber das war eine alternativlose Maßnahme, um die Monster von der Präsentation ihres Vortrages abzubringen. PowerPoint macht mich immer so müde im Gehirn. Nun habe ich sie mit einer neuen Recherche losgeschickt, die sie sicher monatelang beschäftigen wird: “Warum sind Schlümpfe blau, weshalb ist Uli Hoeneß, der Steuerbetrüger, immer noch Präsident der Sepplhosen und was ist mit Berlusconis Gehirn passiert (falls es jemals eins gab)?”

Ich muss mich nun erst mal ausruhen. Falls Ihr das ganze Merkel-Interview lesen möchtet: Bitte sehr. Ich habe Euch aber gewarnt. Es kann nicht schaden, Caipi griffbereit zu haben… Viel Caipi. Vertraut mir. Ich weiß, wovon ich rede.

Das Monster ist wie eine Muddi zu Euch (9)

Muddi muss Euch dringend warnen!

Der Krötengeneral hat nämlich seine Armee verstärkt. Er bekommt nun Unterstützung von einer Cowboykröte:

CowboyKröte

Die Kröte, die langsamer zieht als ihr Schatten*… Ob das was wird? Wo ist überhaupt der Revolver? War dafür kein Geld mehr da? Aber Hauptsache, ein schicker Hut, damit ist dann auch die Fashion-QUEEN einverstanden.

Fazit: Wir sehen die Welteroberung nicht gefährdet, auch wenn der Krötengeneral nun über eine beeindruckende Armee, die aus sage und schreibe vier Soldaten besteht, verfügt.

1 Artikel noch mit Muddizeuchs, dann habe ich meine Drohung… mein Versprechen eingehalten, im Juni zehnmal meine Müdderlichkeit unter Beweis zu stellen! Da kommt also nachher noch was!

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*Lucky-Luke-Fans wissen, was ich meine…

52 Bücher, Woche 19

Ich bin’s wieder, Eure Blog- und Projektmuddi, also quasi zwei Muddis in einer. Ihr merkt schon, dass ich versuche, mir ein warmes, mütterliches Image zuzulegen, denn das funktioniert bei unserer Kanzlerin ja auch sehr gut, warum sollte das bei mir als baldige Weltherrscherin also nicht klappen? Aber prompt kommt mein härtester Konkurrent, der Krötengeneral, und bestreitet, dass ich auch nur ansatzweise muddimäßig wirke:

Denn manchmal kommt ein “Handschellen, Schlagsahne und immer oben liegen Monster” aus deinen Posts heraus.

Bidde, was? Wo ich bin, ist halt immer oben, das ist doch ganz normal. Die Handschellen sind plüschig (aber nicht in pink) und Schlagsahne in Besprechungen auf Rahm… ähm… ich meinte, Kuchen, also was ich sagen wollte… *schwitz*… Egal, kommen wir endlich mal zum Büchermotto, nicht wahr?

Das Thema passt quasi ganz gut zu meinem muddigen Verhalten:

“Wenn der Vater mit dem Sohne…”

Außer, dass es um einen Vater geht, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein, die modernen Väter haben ja auch viel Mütterliches an sich. Die Idee stammt nicht von mir, sondern von Natira.

Schwieriges Motto. Ich nehme mal “Das fünfte Kind” von Doris Lessing. Mit den ersten vier Kindern ist alles gut, Familienidylle und so. Dann kommt Ben, und alles ändert sich, allerdings nicht zum Guten. Deswegen passt das “…mit dem Sohne” eher nicht, das klingt ja mehr nach gemeinsamen Unternehmungen, aber in der Richtung fällt mir gerade nichts ein, und zum Glück gibt es ja bei dem Projekt die Erlaubnis, um maximal 87 Millionen Ecken denken zu dürfen, auch hier schlägt meine mütterliche Ader wieder voll durch. Wer’s abstreitet, kommt auf die stille Treppe oder wie das heißt. ;-)

Wichtige Information! Betrifft Welteroberung!

Freunde, Verehrer, Follower!

Schon vor einigen Wochen traf hier in der Welteroberungszentrale eine geheimnisvolle Persönlichkeit ein. Zunächst ließ ich sie im Geheimen wirken, habe mich nun aber dazu entschlossen, die Öffentlichkeit zu informieren. Ich beauftragte die Chefredakteurin meiner Zeitung ZEITMANGEL mit dem Verfassen eines Artikels. (Wie es sich für eine richtige Weltherrscherin gehört, besitze ich natürlich ein Medienimperium.) Die Chefredakteurin meiner Zeitung bin übrigens auch ich, was erklären dürfte, warum sich das alles so lange hinzog. Aber nun! Haltet die Luft an und atmet tief durch!

Zeitmangel_LogoSensationelles trug sich vor einigen Wochen in der Weltstadt Bergedorf zu! Unsere künftige Weltherrscherin hat weitere Unterstützung bekommen! Wir berichten spät, aber trotzdem zuerst!

Es geschah an einem schönen Sonnentag, kann aber auch sein, dass es regnete. Das ist schon Wochen her, wir wissen nicht mehr, wie das Wetter war! Egal! Eine Lichtexplosion tauchte den Garten der WEZ (Welteroberungszentrale –die Red.) in grelle Helle!

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Mutig betrat unsere Fast-schon-Weltherrscherin das Außengelände und wartete geduldig, bis sich die Helligkeit zurückzog. Aug in Aug stand sie einer geheimnisvollen Persönlichkeit gegenüber:

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Eine Dämonin! Aber nicht irgendeine! Diese Dame wurde unserer Weltherrscherin in spe von der berühmten Künstlerin Isi geschickt, um Unterstützung, Halt, Kraft und, wenn nötig, einen hilfreichen Schwertstreich zu geben.

ZEITMANGEL wurde die Ehre zuteil, das erste Interview mit der dämonischen Kriegerin zu führen.

ZEITMANGEL: Guten Tag. Sie sind also eine weitere Elitekämpferin in den Reihen des Welteroberungsteams. Wie heißen Sie, woher kommen Sie, wie hoch ist Ihr IQ und mögen Sie Caipi?
Dämonin: Seit Jahrtausenden nennt man mich Xynthilia. Ich komme direkt aus der Hölle. Als die berühmte Schauspielerin Isi mich rief, begab ich mich sofort an die Erdoberfläche. Zur Caipifrage: Raten Sie mal, wo Ihre Limetten und der Cachaca geblieben sind.
ZEITMANGEL: Oh, nein! Alles weg! Ich verdurste! Egal, dazu später mehr. Was hat es mit diesen Schädeln auf sich?

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Xynthilia: Nicht nur von zu viel Caipi bekommt man “Schädel”

Dämonin: Schädel? Ach so, die! Ich bin unterwegs auf Hohlkörper in Springerstiefeln gestoßen. Der Höllenfürst freut sich immer über diese günstigen Arbeitskräfte. Und wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie kaum einen Unterschied zum vorherigen Zustand dieser Gestalten. Keine Haare auf dem Kopf und im Schädel hohl, das war vor meinem Eingreifen nicht anders! Der Aufwand der Transformation war gering!

—-WERBUNG. Bitte stellen Sie Ihren AdBlocker aus, wir verhungern sonst und Limetten sind auch alle! Wir brauchen Geld! Danke!—

SCHÄDELUMZÜGE! Für Ihre besten Stücke nur den besten Umzugsservice!

ZEITMANGEL: Sie erwähnten die berühmte Schauspielerin Isi…
Dämonin: Richtig! Wir in der Hölle haben großen Kunstsachverstand. Jedenfalls einige. Als Isi rief und um Unterstützung für die künftige Weltherrscherin bat, gab mich der Höllenfürst sofort frei. Ich musste ihm allerdings versprechen, ein Autogramm für ihn zu besorgen.
ZEITMANGEL: Sie tragen geheimnisvolle Tätowierungen auf Ihrer blassen Haut.
Dämonin: Diese Tätowierungen weisen mich als Mitglied des Ersten Kreises der Hölle aus!
ZEITMANGEL: Sie sind also eine Elite-Dämonin?
Dämonin: In aller Bescheidenheit — JA! Ich hatte außerdem lange den Posten der Stabschefin des Teufels inne.
ZEITMANGEL: Eine wichtige Aufgabe! Das weiß ich noch von meiner Zeit als Praktikantin bei Rahm, als er Stabschef im White House war.
Dämonin: Oh, Rahm Emanuel! Viele Frauen in der Hölle erwarten sehnsüchtig seine Ankunft!
ZEITMANGEL: Verständlich, aber das wird noch lange dauern… Wo sehen Sie Ihre Stärken, welche Kompetenzen bringen Sie in das Elite-Team des Fellmonsters ein?
Dämonin: Ich kann fliegen, zaubern und mit dem Schwert umgehen! Außerdem kann ich XXL-Caipirinha und mag den Anblick von Blumen.

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Wo Xynthilia hintritt, blühen Blumen

ZEITMANGEL: Ähm… Blumen?
Dämonin: Waren Sie schon mal in einem Blumenladen in der Hölle?
ZEITMANGEL: Offen gestanden, nein. Allerdings arbeite ich in einer Anstalt, die von einigen als Hölle…
Dämonin: Vergessen Sie Ihre Anstalt! In der Hölle gedeihen nur schwarze Rosen und schwarze Kakteen! Das ist nicht gut für Ihre Seele, glauben Sie mir! Es gibt dort übrigens auch nur Black Caipi zu trinken!
ZEITMANGEL: Das ist ja entsetzlich! Furchtbar! Grausam! Nicht auszudenken! Von diesem Schock muss ich mich erst mal erholen! Wir danken Ihnen für dieses Interview. Die baldige Weltherrscherin bedankt sich außerdem sehr bei Heidi und Isi, die diese Wahnsinns-Unterstützerin angeworben haben!

Bitte kaufen Sie auch unsere nächste Ausgabe, denn nicht nur unsere Limetten, auch der Cachaca ist alle!

“ZEITMANGEL — die Zeitung mit den kurzen Artikeln für alle, die wenig Zeit haben!”