Könntet Ihr bitte mal eben…

 

… alle Eure Backöfen vorheizen? Ich möchte mir nämlich eine Pizza machen, und in der Anleitung steht, dass alle Backöfen vorgeheizt werden sollen:

2014-10-19 18.36.17

Was für ein Glück, dass hier die gesamte Welt mitliest, denn “alle” ist eine deutliche Anweisung. Den Sinn verstehe ich allerdings nicht, vielleicht eine Maßnahme für notleidende Energieunternehmen?

Und wo ich gerade beim Thema bin:

Cookingspam

Johna möchte also mehr Rezepte in diesem Blog, um mehr über das Kochen zu lernen. Da ist er/sie/es bei mir genau richtig! Ich kann immerhin einen Herd von einem XXL-Caipi-Glas unterscheiden. Leider kann ich heute mal keinen Film anbieten, Rübenbrei TV verfilmt gerade das Leben einer Gummigurke und hat für nix anderes Zeit. Musst Du wohl oder übel lesen, Johna. Lesen, so was Ätzendes, ja, ich weiß, aber das Leben ist nun mal kein Puschelhort. Hier also mein Rezept für Fertigpizza:

In ein Geschäft gehen, welches Fertigpizzen (Pizzas gehen auch) anbietet, mindestens zehn käuflich erwerben (warum so viele? Erklärung folgt weiter unten). Klauen ginge zwar auch, ist aber nicht nett dem Geschäftsinhaber gegenüber, und falls jener bloggt, würdet Ihr als Dieb in seinen Beiträgen auftauchen, und das wollt Ihr nicht.

Zuhause Euren Ofen vorheizen. Vielleicht auch alle, das hängt von der Pizza ab. Warten, bis die Temperatur erreicht ist. Das sagt Euch der Ofen blöderweise nicht, also müsst Ihr auf irgendwelche Lichtsignale achten. Wann wird endlich ein Ofen erfunden, der nach Erreichen der Temperatur lautstark “HSV Forever and ever” spielt? Ich muss hier jetzt andauernd zwischen Büro und Caipilounge hin und her pendeln. Wo war ich? Egal. Pizzakarton aufreißen. Folie entfernen! Ganz wichtig! Das ist beides nicht essbar. (Nelly widerspricht, sie sagt, zumindest Pappe könne man wunderbar essen…) Alles andere ist individuell. Die eine Pizza braucht länger, die andere kürzer, und dann gibt es noch verschiedene Arten des Backens. Umluft, Unter- und Oberhitze, meine Güte… Das ist alles viel zu verwirrend. Schmeißt sie in den Ofen und testet aus, was die beste Zeit ist. Ich denke, Ihr braucht nur ca. 10 Versuche, und genau deswegen solltet Ihr bei Eurem ersten Fertigpizzaversuch mindestens 10 Stück kaufen, wie bereits weiter oben erwähnt. Ihr könnt übrigens auch noch mit der Höhe des Backbleches experimentieren, das ist nämlich auch irgendwie wichtig.

So, Johna, ich hoffe, Du bist nun wieder etwas schlauer, was die wunderbare Welt der Kochkunst* betrifft… Meine Pizza ist nun jedenfalls gleich fertig, und darum verlasse ich das Büro kurzfristig, damit die ganze Arbeit nicht umsonst war. Das nächste Mal lernt Ihr, wie man den Frischhaltealudeckel, der den Inhalt von Joghurt- und Puddingbechern vor Alienstrahlen schützt, erfolgreich entfernt. Bitte haltet dafür Hammer und Meißel oder alternativ eine Mini-Atombombe (erhaltet Ihr bei gut sortierten korrupten Atomwissenschaftlern) bereit.

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*Die arme Katja wird sich nun vermutlich jedes Haar einzeln rausreißen, wenn sie diesen Artikel liest. Wer wirklich gute Rezepte haben möchte, klickt sich bitte zu ihr.

Spezialstollen

Da hat ein schlauer Bäcker in Dresden doch tatsächlich eine Marktlücke entdeckt und backt einen Liebesstollen. Das Rezept soll von Casanova stammen, das steht zwar nicht in diesem Artikel, wurde aber gestern im Radio behauptet und steht auch in der Ihgitt-”Zeitung”, dahin möchte ich aber nicht verlinken. Merkwürdigerweise wird der tolle Stollen auf der Bäcker-Website nicht angeboten, aber irgendwas ist ja immer.

Egal, die Idee hat jedenfalls Potential. Wir brauchen noch viel mehr Spezialstollen!

Uli-Hoeneß-Stollen: Als spezielle Zutat gibt es eine Feile und Dynamit, falls er wirklich in den Knast muss.

Brüderle-Stollen: Als zusätzliche Zutat müssen mindestens 100 Liter Wein hinzugefügt werden. Pro Stollen natürlich. Als Deko bitte ein Dirndl.

Sammer-Stollen: Mit 50 Liter Baldriantropfen — mindestens –, damit er sich nicht immer so aufregt.

Boris-Becker-Stollen: Mit KO-Tropfen, damit mal eine Zeitlang Ruhe ist.

Oliver-Pocher-Stollen: Gleiche Zutaten wie der Bobbele-Stollen.

Berlusconi-Bunga-Bunga-Stollen: 10 kg Viagra pro Stollen als Zutat sollten reichen, außerdem natürlich sämtliche Penisverlängerungsmittel, die es auf dem Spammarkt gibt.

Angela-Merkel-Stollen: Mit Centstücken, da freut sich die Austeritätskanzlerin. Für Wortspielfans: Es dürfen meinetwegen auch Austern hinzugefügt werden.

Veronica-Ferres-Stollen: Mit einem Mittel, das massive Hautausschläge, Pickel etc. verursacht, damit es die Chance auf ein, zwei deutsche Filme ohne ihre Beteiligung gibt.

Til-Schweiger-Stollen: Mit LSD — vielleicht bekommen wir dann mal einen dritten Gesichtsausdruck zu sehen.

Franck-Ribéry-Stollen: Mit Abführmittel. Zu verabreichen kurz vor jedem Sepplhosen-Spiel.

Kai-Diekmann-Stollen: Gebrauchtes Katzentoilettenstreu. Einfach so aus Spaß an der Freud. So viel Scheiß wie in seiner Zeitung können wir eh in zehn Millionen Stollen nicht verbacken…

Dieter-Bohlen-Stollen: Sekundenkleber, der seine Fr… ähm, sein Mundwerk für einige Zeit außer Betrieb nimmt.

Noch nicht realisiert werden kann leider der Seehofer-Stollen, da es noch keine Vernunftspillen gibt, die anstatt der Rosinen eingebacken werden könnten. Mein Forscherteam arbeitet mit Hochdruck daran.

Ach ja, nun ist mir der Appetit vergangen, aber diese Spezialstollen richten sich ja auch gezielt an die Namensgeber. :-) Ich gehe dann mal Fußball gucken.

Zuckersüß…

Das ist das aktuelle Thema bei “Mahlzeit!”, Sabienes Blogparade!

Mahlzeit_180

Wie immer bin ich wahnsinnig früh dran, quasi Erste, vor mir liegen nur ca. alle anderen Teilnehmer, aber sonst ist alles okay.

Es geht also um süßes Naschzeuchs. Mögen Monster so was? Ich habe nachgeforscht und ein Experiment gestartet. Man lege eine XXL-Nougatschokolade auf den Schreibtisch und warte ab, was passiert:

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Erstaunlich! Ein Monster, dem das Wasser (oder so was ähnliches) aus dem Mund tropft. Und was will uns die Tatsache sagen, dass 10 Sekunden später von der Tafel nichts mehr zu sehen war? Man weiß so wenig, ich kann aber allen, die mit Monstern zusammenwohnen, die Anschaffung eines Safes empfehlen — es sei denn, man selbst mag keine Süßigkeiten.

Oder man lebt mit einem SUUUPER-Monster zusammen, welches fair und gerecht teilt:

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Ausgewogene Ernährung — das muss sie sein. ;-)

Ich persönlich bin nougatschokoladensüchtig, könnte aber auf Kuchen und Torte recht gut verzichten. Mag ich zwar auch, kaufe ich mir aber ganz selten, denn die Nougatesserei ist ja schon schlimm genug.

Sabienes hat auch ein paar Fragen gestellt, die ich einfach mal beantworte:

  • Mögt ihr gerne Süßgkeiten – und wenn ja, welche ganz besonders? Das ist jetzt bestimmt total neu für Euch: Ich mag Nougatschokolade sehr gern. :-) Und leider trinke ich auch eine bestimmte Colasorte sehr gern.
  • Macht ihr euch Gedanken über euren Zuckerkonsum, müsst ihr vielleicht aus gesundheitlichen Gründen darauf achten? Mmmh, mir ist schon bewusst, dass ich etwas zu viel von dem Zeuchs esse, aber gerade, wenn ich unter Stress stehe, im Büro nachmittags der Hunger kommt und ich weiß, dass ich noch ein paar Stunden dort festhänge, ist der Griff zum Schokoriegel so eine Art Nervennahrung oder auch Lebensrettung… ;-) Hin und wieder versuche ich, die Süßigkeiten durch Obst oder Knäckebrot zu ersetzen, was eine Zeitlang gut geht, bis es mir zum Hals raushängt…
  • Habt ihr bestimmte Regeln, wann es etwas Süßes bei euch gibt? Ich bin nicht gerade jemand, der nach Regeln lebt, wenn es nicht sein muss, auch wenn es manchmal bestimmt sinnvoll wäre.
  • Wie sieht das bei euren Kindern aus? Allgemein ist man in meinem Umfeld sehr dankbar dafür, dass ich auf eine Fortpflanzung verzichtet habe…
  • Verwendet ihr alternative Süßungsmittel, wie Stevia oder Süßstoff? Eigentlich nicht. Ob das wirklich immer gesünder ist? Ich bin da skeptisch.
  • Oder gehört ihr zu den Glücklichen, die ein Wurstbrot gegen jeden Schokoriegel eintauschen? Morgens auf jeden Fall und mittags bzw. abends auch einmal, wobei es nicht unbedingt Fleisch sein muss, aber ein schönes Käsebrot oder ein warmes Gericht. Ich hatte mal einen Kollegen, der schon zum Frühstück Kuchen aß. Das ist nicht meine Welt…

Sabienes bittet so nett darum, noch die Sponsoren zu nennen, und weil ich ja eine ganz Liebe bin, mache ich das einfach mal, nech?

  • Die Fa. Mind Cookies verschenkt eine Premium Mix Packung mit 12 leckere Effekt-Cookies.
  • Das Portal Gute Gutscheine verschenkt einen Amazongutschein von sage und schreibe 50,00 Euro!
  • Von Sparlingo gibt es einen Einkaufsgutschein im Wert von 25,00 Euro
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  • Einen Gutschein von 25,00 € gibt es von windeln.de
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Das war’s für heute, nun husche ich ins Bett, ich muss nämlich morgen schon um 8 Uhr (!!!!!) bei der Physiotherapie sein. Fast ‘ne Stunde eher als normal aufstehen, ich werde schon bei dem Gedanken ganz müde…

Mahlzeit!

Mahlzeit_180

Nein, jetzt gibt es hier nichts mehr zu essen, obwohl ich von einer lieben Bloggerin Grundnahrungsmittel (Nougat) geschenkt bekommen habe, das muss aber erst mal fotografiert werden, Blogbericht folgt.

Hier geht es um was anderes, nämlich um Sabienes erste Blogparade! Das ist erst mal eine Runde scheiß Herzchen wert, denke ich. Ihr auch? Bidde schön: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Jede Woche mittwochs veröffentlicht Sabienes ein Thema rund um das Thema Ernährung. Ich möchte doch zumindest einmal mitmischen, auch, wenn es an sich nicht soooo mein Thema ist, da ich der Ernährung leider nicht so einen hohen Stellenwert einräume, wie es sein müsste. Ich habe so meine Sachen, die ich gern esse und bin im übrigen wenig experimentierfreudig. Außerdem koche ich extrem ungern.

Egal, zum ersten Thema möchte ich trotzdem etwas beitragen, es lautet nämlich:

FRÜHSTÜCK

Ich bekomme ja morgens direkt nach dem Aufstehen nichts runter. Mit Grausen denke ich an Experimente diesbezüglich zurück. Es ist sehr spannend, wie lange man an einer kleinen Toastscheibe herumkauen kann… Mittlerweile passt es ganz hervorragend, dass ich nicht gleich das Befürfnis habe, Zeuchs zu verschlingen, denn ich habe ja eine Schilddrüsenunterfunktion und muss deswegen L-Thyroxin nehmen. Und das muss man morgens mindestens eine halbe Stunde vor der Nahrungsaufnahme schlucken…

Da ich frische Brötchen liebe, und zwar richtig gebackene Bröchen, nicht diesen Mist vom Billigbäcker, hole ich mir auf dem Weg in die Anstalt belegte Brötchen. Meine Viertelstunde Frühstückspause ist mir heilig, da wird nicht ans Telefon gegangen, und Kollegen, die meinen, mich stören zu müssen, fliegen aus dem Büro raus. (Wir haben zu einer festen Zeit Pause, selbst schuld, wer sich das nicht einprägen kann.) Auch Wochenende frühstücke ich am liebsten mit frischen Brötchen und dann entweder herzhaft (Käse und Wurst) oder die süße Variante (Marmelade und Honig, bevorzugt der von einer Freundin, die selbst imkert — der Honig ist XXL-lecker). Ein- bis zweimal im Jahr habe ich Heißhunger auf Nutella oder — wenn ich es bei uns in den Geschäften entdecke — Nudossi (daran ist der Krötengeneral schuld), aber wenn das Glas dann leer ist, geht es auch wieder für ein paar Monate gut ohne…

Und, Kinners, weil das hier ja voll das Foodblogging-Mekka ist, habe ich Euch ein Rezept mitgebracht. Ich hab es aus meinem alten Blog kopiert, denn wenn ich meine beiden Doktortitel mittels Plagiat erworben habe, kann ich ja so ein olles Rezept erst recht abschreiben, und dann noch bei mir selber. Hier also die kulinarische Hochkultur für den Frühstückstisch!

“Halbes Brötchen mit Butter”

Zutaten: 1 Brötchen, etwas Butter (Margarineliebhaber dürfen Margarine verwenden)

Werkzeug: 1 Messer

Zubereitung: Zum Bäcker gehen, 1 Brötchen kaufen. Nach Hause gehen, Brötchen mit dem Messer teilen, entscheiden, ob Sie lieber die Ober- oder die Unterhälfte mögen, die bevorzugte Hälfte mit Butter beschmieren. Die andere Hälfte noch mal teilen und je 1 Stück Flachlandhutze und Hursch geben. Sollten Sie keine Flachlandhutze und keinen Hursch haben und auch sonst keinen brötchenvertilgenden Mitbewohner, können Sie die zweite Hälfte ebenfalls mit Butter beschmieren und selbst verzehren.

Hört sich einfach an? Haha, dann warten Sie erst mal ab, wenn die Steigerungen kommen! Da geht noch was, zum Beispiel kann man die Butterschicht um eine weitere Lage ergänzen, diese könnte zum Beispiel aus Honig, Marmelade oder Nutella bestehen. Auch ist es möglich, sog. Käse oder Aufschnitt auf die Butterschicht zu packen. Aber das lernen wir dann beim nächsten Mal.

Hier nun die Fotos. Das ist ein Baguettebrötchen, welchem wir gleich mit dem Messer zu Leibe rücken werden:

Brötchen

Voilà!

Brötchen_geteilt

Nun die auserwählte Hälfte mit Butter beschmieren. Nicht zu dick, nicht zu dünn, hier dürfen durchaus Ihre persönlichen Vorlieben mit einfließen. Als kleine Richtschnur möge Ihnen der Hinweis dienen, dass kein gesamtes Paket Butter verbraucht werden sollte.

Brötchen_mit_Butter

Tadaaaa! Fertig! Ich wünsche Ihnen guten Appetit!

Und das nächste Mal lernen wir, ein Toastbrot zu toasten! Dran bleiben, wenn es wieder heißt: “Das Monster in der Küche, LOL!” Nur in diesem bekloppten Blog!

Ach ja, es gibt bei Sabienes Blogparade sogar was zu gewinnen, auch das kopiere ich einfach hier rein:

  • Die Fa. Mind Cookies verschenkt eine Premium Mix Packung mit 12 leckere Effekt-Cookies.
  • Das Portal Gute Gutscheine verschenkt einen Amazongutschein von sage und schreibe 50,00 Euro!
  • Von Sparlingo gibt es einen Einkaufsgutschein im Wert von 25,00 Euro
  • Der Häfft-Verlag spendiert wunderschöne Notizbücher aus seinem Sortiment
  • Einen Gutschein von 25,00 € gibt es von windeln.de
  • Und sie legt noch 2x das Buch Mondyoga mit dazu

XXXXXXXXXXL-Caipi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bevor ich nun endlich den Bericht über die epochale Zubereitung eines XXXXXXXXXXL-Caipis niederschreibe, erlaubt mir bitte, noch schnell eine Durchsage an das brasilianische olympische Komitee zu richten:

“Verehrte Verantwortliche! Bei Ihrer Präsentation in London bei der Abschlussfeier ist Ihnen ein bedauerlicher Fehler unterlaufen: In der Vorstellung fehlten die caipiresken Elemente! Dabei ist Brasilien doch Ursprungsland dieses köstlichen Getränkes! Ausnahmsweise drücke ich noch mal ein Auge zu, aber wenn das bei der Eröffnungsfeier in vier Jahren nicht besser läuft, können Sie sich warm anziehen, dann wird Ihnen die Ladung getrimmt! Hier schon mal einige Vorschläge: Die Sambatänzer und -innen sollten Limetten in die Zuschauermenge werfen. Pelé, der ja sicher die Ehre haben wird, das olympische Feuer zu entzünden, sollte dieses mithilfe von Cachaca erledigen, außerdem sollte die Flamme in einem XXXXXXXXXXXXXXL-Caipiglas lodern. Mehr Ideen auf Anfrage. Am besten engagieren Sie mich gleich als Choreographin für die Eröffnungsfeier, damit die Sache auch wirklich klappt. Mit mir werden Sie London 2012 auf jeden Fall toppen! Ich habe immer genug Limetten im Glas! Mit limettigen Grüßen, Ihr Fellmonster”

Verzeiht die Abschweifung, aber dieses Thema ist mir ein Herzensanliegen. Oh, Herzchen, da war doch was:

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Immer an die scheiß Herzchen denken. Das wäre nun auch erledigt. Jetzt aber zum Fall. Ihr erinnert Euch vielleicht, vielleicht aber auch nicht, dass Rüdiger vor schon recht langer Zeit folgendes Foto, welches er in den Weiten des Webs entdeckt hatte, in seinem Blog postete:

Ein XXXXXXXXL-Mojito! Nun ist gegen Mojito nichts zu sagen, sehr leckeres Getränk. Aber was ist mit Caipi? Ich fühlte mich verpflichtet, die Herausforderung anzunehmen, wartete aber auf folgende Kombination:

  • schönes Sommerwetter
  • urlaubendes Monster

Diese Woche war es endlich so weit, es war feines Wetter und ich hatte Urlaub. Zu meiner Freude gab es dann sogar noch Limetten im Sonderangebot — so muss das sein.

Ich kaufte also 15 Limetten, und dann ging das los, nicht ohne vorher sämtliche (!!) Monster auf Außenmission zu schicken, nicht, dass die mir noch alles oder ein bisschen was wegtrinken…

Hier zunächst ein Größenvergleich. Das große Glas fasst fünf Liter, während es sich bei dem Winzling daneben um ein XXL-Caipiglas handelt, welches lediglich 0,5 Liter des köstlichen Getränkes aufnehmen kann.

(Das Foto ist schief, dabei war ich zu dem Zeitpunkt der Aufnahme noch nüchtern. Arme Magrat…)

Auch was das Dosieren des Cachacas betrifft, mussten Maßnahmen ergriffen werden. Wo bei XXL-Caipis ein HSV-Schnapsglas reicht, griff ich in diesem Fall gleich zum HSV-Bierglas:

(Übrigens: Experimente haben ergeben, dass Werderfans — jedenfalls einige — nicht aus HSV-Gläsern trinken. Nicht mal, wenn das gute Jever drin ist. Ich würde mich da nicht so anstellen und auch aus Werdergläsern trinken. Erwähnte ich schon mal, dass ich ein sehr ungeschickter Mensch bin, dem quasi ständig Gläser runterfallen? Aber zurück zum Fall.)

Wisst Ihr eigentlich, wie viel Arbeit es ist, 15 Limetten zu achteln und zu zerstampfen?

Eigentlich hätte ich sogar 20 Limetten nehmen müssen, aber das waren sehr saftige Exemplare, und ich war mit den 15 schon gut bedient.

Danach Rohrzucker und Crushed Ice en masse… Ich sage mal so: Mit einem Beutel, der 2 kg Eis enthielt, kam ich nicht aus…

Der Lohn der Mühen!

Zu Ehren des Krötengenerals wählte ich einen Riesenstrohhalm in pink! Das klassische Im-Drink-Herumrühren gestaltete sich gar nicht mal so ganz einfach, dazu nahm ich einen Kochlöffel. Ja, jetzt staunt Ihr, dass ich so etwas besitze, nicht wahr? Ich bin voller Überraschungen, besser als jedes Ü-Ei. (btw: Schon jemand diese Mädchen-Ü-Eier gesehen? Hallo, Ferrero, geht’s noch? Ihr habt definitiv nicht mehr alle Limetten im Glas!)

Dazu gab es noch Knabberkram (Nachos) und vor allem gute Lektüre:

Das ist ein sehr spannendes Buch. Mittlerweile lese ich den zweiten Band “Die Frauen, die er kannte”, der mindestens genauso spannend ist.

Nun fragt Ihr Euch wahrscheinlich, warum ich nicht stattdessen ein paar Leute eingeladen habe, um sie an dem Caipiabend teilhaben zu lassen. Leider habe ich nur ein 5-Liter-Caipiglas. Und ich kann Gäste ja nicht mit einem halben Liter Caipi abspeisen, da sind wir uns sicher einig, oder? Dafür habe ich ganz viel auf Euer Wohl getrunken, da war für jeden Monsterblogmitstreiter mehr als ein Schluck drin. ;-)

Es ging mir übrigens am nächsten Tag sogar halbwegs gut. Der Trick ist, zwischendurch ab und zu aufzustehen und mit der Flachlandhutze Fußball zu spielen, dann schwitzt man gleich wieder was vom Alkohol aus. Außerdem habe ich mich relativ lange mit der Trinkerei aufgehalten, es geht ja um den Genuss und nicht um die Geschwindigkeit… War schön lauschig, ein richtig netter, warmer Sommerabend.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass nicht jemand irgendwo ein Foto mit Mojito in einer 50-Liter-Regentonne oder so ausgräbt. :-D

Große Ereignisse…

… werfen ihre Schatten und Limetten voraus:

So viele Limetten — was mag das bedeuten? Da steht noch eine Herausforderung im Raum, die nun endlich angenommen wird. Sommerwetter und urlaubendes Monster, auf diese Konstellation habe ich sehnsüchtig gewartet, nun geht das bald los. Dranbleiben, natürlich wird von diesem Projekt hier ausführlich berichtet. Mit Fotos! Küchenaktion! Foodblogging (oder besser Drinkblogging)!

Apropos Limetten: Neulich beim Bummeln entdeckt: Limettenteelichter!!! Epochal!

Während ich der heiligen Limette huldige, beobachtet der Krötengeneral ein Sommermanöver, welches seine drei Soldaten veranstalten:

Dieses top geheime Foto aus dem Krötenhauptquartier wurde mir von Schnecken-Uli zugespielt. Vielen Dank dafür!

Wie Ihr alle wisst…

… bin ich ja auch eine engagierte Foodbloggerin! Das kommt gleich nach meinen diversen Fashion Blogs, vielleicht auch davor, dazwischen oder drüber, das weiß ich nicht genau; ich habe ein bisschen den Überblick verloren zwischen Stylingberatung für Heidi Klum und Rezepteerfinden für Tim Mälzer. Das ist aber eh alles völlig egal, denn die Foodbloggingworld hat ein Megaproblem, wie mir meine Suchbegriffe verraten:

blasentee lecker machen

Ich muss nicht extra erwähnen, dass zum bunten Bereich des Foodbloggings auch Getränke gehören?

Also “Blasentee lecker machen” lautet unser heutiger Tagesbefehl in der Küche! Antreten zum Leckermachen, Kochsoldaten!

(In meiner Küche herrscht ein strenges Regiment. Das muss so, sonst pfeffert und salzt jeder, wie er lustig ist.)

Ich nahm mir für diese Herausforderung mehrmonatigen Sonderurlaub und präsentiere ich heute voller Stolz die Lösung des Problems.

Zunächst bereiten Sie den Blasentee ganz normal zu. Die Vorgehensweise darf ich als bekannt voraussetzen? Ansonsten lesen Sie bitte mein Rezept “Teebeuteltee richtig gekocht”. Als Ergebnis sollten Sie nach 10 bis 15 Minuten eine Tasse oder einen Becher scheiße schmeckenden Blasentee vor sich stehen haben.

Nun nehmen Sie ein kleines Schnapsglas aus der Miniaturwelt Hamburg zur Hand. Dort kippen Sie den Tee hinein. Also die paar Tropfen, die in das Glas reinpassen, natürlich nur. Den Rest kippen Sie diabolisch lachend mit einem lauten Schrei:

“Nehmt das, Ihr Kanalratten!”

in den Abguss. (Nun wissen wir, warum Ratten, jedenfalls die, die in der Kanalisation leben, nie Blasenentzündungen haben. Lest dazu demnächst auch meinen Artikel in der Medical Tribune.)

Sie haben nun noch ca. ein paar Tröpfchen des scheiße schmeckenden Blasentees vor sich stehen. Als nächstes nehmen Sie ein 5-Liter-Caipiglas zur Hand (es geht auch die 0,5-Liter-Variante, aber nur im äußersten Notfall!) und bereiten einen XXXXXXXL-Caipi zu. Sie benötigen hierfür nur 20 Limetten, eine Packung Rohrzucker und viel Cachaca, so mindestens eine halbe Flasche würde ich schon reinkippen. Immer das große Ziel vor Augen halten: Wir wollen den Blasentee lecker machen! Das ist unsere Mission, Ihr Küchenkrieger!

Zum Schluss tröpfeln Sie die Hälfte des Blasentees aus dem Miniaturglas in den XXXXXXXL-Caipi. Gut verrühren!!! Und nun alles austrinken!!! (Muss nicht auf Ex sein, kann aber auch nicht schaden.)

Jede Wette, dass Ihnen der Blasentee nun verdammt gut schmecken wird.

Und was heißt: “Wird so nicht mehr wirken?” Ach was. Das ist angewandte Homöopathie! Stichwort: starke Verdünnung. Und Caipi ist außerdem die beste Medizin. Bedenken Sie, wenn Sie die fünf Liter komplett trinken, werden die bösen Bazillen mit Nachdruck aus der Blase gespült. Das läuft. Glauben Sie mir. Wie immer weiß ich, wovon ich rede.

Guten Appetit! Ihr Foodbloggermonster

Demnächst in diesem Blog, Rubrik Foodblogging:

  • Rezept für ein halbes Brötchen mit Butter
  • Caipirezept

Und irgendwann im Sommer, wenn es richtig heiß ist, werde ich einen 5-Liter-XXXXXXL-Caipi zubereiten, jawoll!

Premiere im Blog!

Was macht man, wenn man mal keine Idee hat, worüber man bloggen könnte? Verzweifelt im Kreis herumrennen und sich die Haare raufen? (Nein, zu anstrengend.) Rahm verführen? (Ja, die Idee ist super, füllt aber das Blog nicht, im Gegenteil, weil man ja stundenlang mit Non-Blog-Aktivitäten beschäftigt ist.) Im Angesicht einer Blogflaute kann es nur eins geben:

Foodblogging!

Rezepte gehen immer. Ich bin ja für meine Kochkünste bekannt, die Küche ist mein erstes und zweites Zuhause, und überhaupt ist Essenszubereitung in der Blogosphäre ein beliebtes Thema, so dass meine Zugriffszahlen in ungeahnte Höhen schnellen werden. Hoffentlich halten das die WordPress-Server aus. Heute also das erste Mal im Monsterblog ein Rezept! Ich hoffe, Ihr seid Euch der Ehre bewusst, diese Sternstunde live miterleben zu dürfen. Oder sollte ich sogar schreiben: Fünfsternestunde, denn fünf Sterne sind die Anzahl, die ich im Michelin hätte, würde ich ein Restaurant betreiben. (Ja, ich weiß, dass eigentlich maximal 3 Sterne vergeben werden, aber für mein Restaurant würde man die Anzahl hochsetzen, das ist ja wohl klar! Dass ich diese Tatsache überhaupt erwähnen muss … Also Kinners, so geht das doch nicht.)

Heute gibt’s kalte Küche — wenn’s mal schnell gehen soll. Zutaten:

  • 1 matschiger Apfel, möglichst schon angebissen.
  • 1 Nacktschnecke

Klingt lecker, oder? Serviervorschlag:

Nahaufnahme:

Dieses Menü heißt “Nacktschnecke im Matschapfelbett”! Beachten Sie bitte auch, wie malerisch sich die Grashalme um diese kulinarische Kostbarkeit schmiegen! Wir alle wissen, wie wichtig die Deko ist, denn das Auge isst bekanntlich mit, so sagt man, darum schenken Sie diesem Feld bitte die gebührende Aufmerksamkeit.

Ich wünsche guten Appetit! Freuen Sie sich schon jetzt auf eine neue Sendung bei Rübenbrei TV: “Monster kocht”. Demnächst in Ihrem Lieblingssender!

(Nun kann ich nur noch hoffen, dass sich unter meinen Lesern zahlreiche Indische Laufenten befinden …)