Danke!!! Das ist so voll fett lieb!!!

 

Guckt mal, ich habe da ein super Angebot bekommen!

Herzlich willkommen,

wir möchten Ihnen ein besonderes Angebot bezüglich der Erhöhung Ihrer Internetseite: aol.com in der Google-Suchmaschine (10 Schlüsselwörter) für den halben Preis nur bis zum Ende des Tages (14.10.2014) unterbreiten

[Hier stand ein Link zu einer bestimmt sehr seriösen SEO-Firma; sieht man ja schon daran, wie akkurat die den Eigentümer der Seite aol.com recherchiert haben, allererste Sprühsahne!]

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ja, ist das nicht toll, ist das nicht der dunkle Wahnsinn? Habe ich sofort angenommen, meine Seite aol.com wird nun echt gut gerankt. Sagt man das so unter SEO-Leuten, “gerankt”? Egal. Gebt mal “AOL” bei Google ein und schaut, was ziemlich weit vorne steht. Na? Na??? Hat sich total supi gelohnt, dieses Halbpreisangebot. Danke, liebe SEO-Fraggles!

Hoffentlich kommt bald noch mal so ein Schnäppchen; ich würde auch gern meine Internetseiten facebook.com und google.com erhöhen.

Zu was komplett anderem: Die Themenwoche “WEZ-Wölfe-Foto-Flut” habe ich natürlich nicht vergessen, ich vergesse ja nie was (außer Gesichter und Namen, das ist ganz schlimm, heute bin ich schon wieder mit einer Kollegin zusammengetroffen, die ich nicht einordnen konnte, aber sie kannte mich. :oops: So was passiert mir andauernd. Gesichtsvergesslichkeit ist echt was Blödes). Wo war ich, was wollte ich schreiben? Ach ja, die Themenwoche. Habe ich nicht vergessen, kommt irgendwann, aber ich habe hier zurzeit ein anderes Projekt, das ziemlich zügig fertig werden muss. Kann sich also noch 2 bis 3 Wochen hinziehen…

Ein Vorabschmankerl:

Nell_Knäuel

Dieses eigentlich viel zu kleine Körbchen war vorher die Heimat der Flauschisammlung. Nelly kippte diese kurzerhand aus und schleppte das Kissen ins Büro, um sich einzurollen. Irgendwann zerrte sie es in die Küche, und da steht es nun, bereit darauf zu warten, dass sich die Nelly zufrieden zusammenrollt.

Woche der Epochalitäten IV

 

Am 18. September berichtete ich Euch davon, dass ein neues Elite-Team-Mitglied in die WEZ eingezogen ist: die süße Nelly. Dieses muss bei der lieben Sabine umgehend einen Kaufimpuls ausgelöst haben. Oder die puscheligste Socke der Welt hat sie losgeschickt. ;-) Hundefreunde, lest unbedingt ihr Blog, falls Ihr es noch nicht kennt.

In Rekordzeit (daran sollte ich mir mit meiner Bloggerei mal ein Beispiel nehmen) kam hier ein Willkommenspaket für die knuddelige Nelly an! Natürlich mit vielen Leckereien für die Wohnzimmerwölfe. Hier drapierte ich leckere Kaustangen fürs Foto:

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Mmmmh, Leckereien, die von beiden Hunden als megalecker eingestuft wurden.

Kaum geknipst, kam Nelly an, die mich darauf hinwies, dass sie unbedingt sofort, gleich und pronto probieren möchte, am besten gleich alle Stangen:

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Schnelllllerrrrrrr!!!! (In Nelly steckt halt Cocker…)

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Aber es kommt noch besser:

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Ein Sockenkraken! Selbstgebastelt von Sabine! Gibt es nirgends zu kaufen! Seht Ihr auch die optimale Farbkombination? Schwarz-Weiß-Blau steht für den HSV und das Grün für das Fellmonsterchen. Passender geht es nicht! Und Nelly hat sich sofort mit Begeisterung draufgestürzt! Dieses Foto entstand, als sie schon eine Runde damit herumgetobt hatte.

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Und dann zack damit aufs Bett und bewachen. Da Nelly einen Reißwolfmodus besitzt, musste ich ihr das tolle Spielzeug allerdings nach einiger Zeit wegnehmen, sonst hätte es hier Sockenfetzen gegeben, und das Spielzeug ist viel zu schade, um zerfetzt zu werden! Gibt es nun also nur unter strenger Beobachtung. :-)

Sabine ist aber nicht nur zu Hunden lieb, sondern auch zu Fellmonstern. Schaut, was noch in dem Paket war:

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Nougatschokolade! Das links ist eine Riesentafel! Und Lindtschokolade, ich liebe ja Lindt-Nougatschokolade! Volltreffer! Beachtet bitte auch die niedliche Karte. Auf der Rückseite stand ein herziger Text im wahrsten Sinne des Wortes, denn Sabine hat die I-Punkte als kleine Herzchen gemalt, aber den Inhalt verrate ich nicht, wir wissen ja: Die Konkurrenz liest mit. ;-)

Und dann schaut auf dieses hier:

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Ein Netz voller heiliger Früchte! ♥♥♥♥♥♥ Da hat es natürlich nicht lange gedauert, bis ein XXL-Cocktail entstand, den wir natürlich auf Sabine und Socke getrunken haben, wie sich das gehört!

1000 Dank, liebe Sabine, das war eine tolle Überraschung, über die wir drei uns sehr gefreut haben!!

Das war “Die Woche der Epochalitäten”, ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Es ging ja Schlag auf Schlag.

Beim Stöbern und Raussuchen der Fotos ist mir aufgefallen, dass sich mittlerweile einige schöne Fotos von Raspu und Nelly angesammelt haben. Frage: Habt Ihr Lust auf eine weitere Themenwoche: “WEZ-Wölfe-Foto-Flut”? Ich setze hier mal eine Umfrage rein:

 

“Picture my Day”-Day, Teil 2

 

Gestern berichtete ich Euch ja von meinem Tagesablauf am 1. Oktober, bis WordPress meinte, beim Bilderupload herumzicken zu müssen. Vielleicht hat Matt eine Funktion implementiert, die verhindert, dass mehr als eine bestimmte Anzahl schlechter Fotos in einem Artikel auftauchen. Kann ja sein. Wer so merkwürdige Smileys einführt, dem ist auch so etwas zuzutrauen.

Hoffen wir, dass WordPress heute lieber zu mir ist, denn Ihr wollt ja unbedingt wissen, wie es weitergeht, nech?

Immer noch hänge ich im Büro fest. Es war ein stressiger Tag, denn eine Kollegin war auf Seminar und die Vertretung krank, so dass ich mich um einige Sachen gekümmert habe, die an sich nicht zu meinem Aufgabenbereich gehören, aber ich muss meine Fettfinger ja überall drin haben. Das war jedoch alles nicht fotogen genug.

 

Apfel

Zwischendurch was Gesundes. Schokolade war alle…

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Mittagspause! Ich war mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung verabredet, wir treffen uns ab und zu beim Imbiss, um zu klönen. Trepprunter gehe ich zu Fuß, da darf der Fahrstuhl ruhen.

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Ich war zu früh beim Treffpunkt, also fotografierte ich den Zigarettenautomaten. Dafür vergaß ich wieder, das Essen zu fotografieren, eine Baked Potato mit Sourcreme. Das hättet Ihr bestimmt unbedingt sehen wollen! Mistmistmist, aber wir hatten uns gleich so festgequatscht, dass ich nicht mehr ans Knipsen dachte.

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Zuhause! Die WEZ und ihre Bewohner hatten mich wieder! Sofort klammerte sich Nelly erfreut an mich und ritzte mir geheime Welteroberungsbotschaften in meinen Arm.

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Raspu wollte lieber Fußball spielen.

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Erst mal den Großen ins Ohr zwacken, dachte sich die Nelly…

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Durch diese hohle Gasse mussten wir kommen… Denn die Nelly musste noch mal zur Tierärztin, Kontrolle wg. ihres Hustens, der aber mittlerweile endgültig weg ist, yeah!!!

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Im Wartezimmer der Tierarztpraxis. Bei uns gibt es nur Stoffvögel im Käfig, nicht so wie bei Chris’ Doktor, wo man richtige Vögel bestaunen kann. Nelly hätte diese Stofftiere gern zerfetzt, denn sie ist ein Reißwölfchen, aber nicht immer darf sie ihrer Berufung nachgehen.

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Wo wir schon mal unterwegs waren: Ich wollte ein ordentliches Geschirr für die Wilde Hilde (hier auch als Nelly bekannt). Beim ersten Modell hatte ich mich vertan. Also ab zum örtlichen Fachhandel.

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On the dog walk, on the dog walk, on the dog walk… präsentiert Ihnen das Topmodel Nelly ein Geschirr im feurigen Rot. Nun brauchen wir nur noch individuelle Klettetiketten (Kurzform: Klettiketten). Und ja, ich könnte die Treppe mal wieder abfegen…

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Hab dran gedacht, Essen zu fotografieren! Preiset mich. Ist zwar nur ein Happen für die Hunde, aber es ist Essen, hey!

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Zart und klein hängt Nellys neues Geschirr neben Raspus limettengrünem Riesentrumm. Bei ihm steht übrigens auf der einen Seite “Höllenhund-Titan” und auf der anderen Seite “Knuddelchen”.

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Nach einer weiteren Toberunde mit den Hunden kurz die Post gesichtet. Bankenkram. So einen Mist fotografiere ich nicht. Und “Die Zeit”, die aufgrund des Feiertages einen Tag eher kam.

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Ich habe schon wieder daran gedacht, Essen abzulichten!!! So langsam kam ich in Schwung. Gab einen Gurken-Tomaten-Salat im Hause Fellmonster.

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Dann wieder Toberunden mit den Hunden. Im schummerigen Licht, da kam das Handy an seine Grenzen, wie man an diesem wirklich richtig schlechten Foto sehen kann. Darum gibt es keine weiteren Fotos der Tobeeinheiten und auch nicht von der abendlichen Spaziergehrunde.

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Danach noch ein bisschen im “Spiegel” gelesen. Abo ist mittlerweile gekündigt, zum Einen aus Spargründen, zum Anderen, weil der doch ziemlich nachgelassen hat. Aber ich als Gewohnheitsmonster tue mich ja schwer mit solchen Kündigungen, denn ich lese das Ding, seit ich 14 oder 15 bin. Im Dezember ist nun also finito, Spiegelito.

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Währenddessen: Meine Schmusewölfe waren KO vom Toben, hier die Lütte auf ihrem Kissen neben dem Küchentisch.

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Und mein Großknuddel unterm Tisch auf seinem Teppich. Zu müde zum Knochenknabbern.

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Später Arbeiten am Rechner. Zuerst ein paar “Wurzel”-Cartoons eingescannt, Heidi muss ja auch mal Nachschub bekommen. Wurzel ist ein intelligenter, eigensinniger Basset, die Cartoons erscheinen in der “Bergedorfer Zeitung”. Liebevoll und exakt werden sie von mir mit einem Cutter vorbildlich gerade aus der Zeitung befreit. Das glaubt Ihr nicht? Weil ich “gerade” nicht kann? Pff…

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Dann ein paar Artikel und Blogs im RSS-Reader lesen. Tja, das Hoch im Norden, hau rein, Peter. Nur der HSV!

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Bei Mestra festgestellt, dass ich ihre Vogelspinne noch nicht kenne und sofort einen Kommentar mit der Bitte um Bildmaterial in die Tasten gekloppt.

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Und die Projektmuddi hat brav die Liste der 52-Bücher-Beiträge gepflegt. So langsam bekomme ich das Ding mit der maximalen Unschärfe bei Fotos hin…

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Logo habe ich auch noch die Kommentare meiner tollen Leser in meinem Monsterblögchen beantwortet.

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Danach Fußball, den BVB bestaunt, wie er Anderlecht besiegt hat. Zwischen BVB und meinem Verein liegen mittlerweile Welten. *schnief*

Zum Schluss noch mal mit den Hunden raus, ins Bad, Klamotten abgeworfen und ins Bett. Von alldem habe ich keine Fotos mehr gemacht, weil es sowieso schon viel zu viele Bilder waren.

Ich hoffe, die Fotoflut hat Euch zumindest etwas unterhalten. Bedanken möchte ich mich bei der Chaosmacherin für das Organisieren dieser tollen Aktion, die mir viel Spaß gebracht hat! Bin ja sonst nicht so der Blogprojektemensch (von meinem eigenen Projekt mal abgesehen), aber ab und zu gefällt mir das, und die Arbeit, die mit so etwas einhergeht, sollte man nicht unterschätzen.

Und das Frechmonster fragte mich…

 

“Muss das wirklich sein? Dieses Blog besteht bald nur noch aus schlechten Fotos!”
Ich: “Ja, bei der Aktion wollte ich schon immer mal mitmachen!”
Frechmonster: “Aber warum mit schlechten Handyfotos? Das ist ja noch schlimmer als die grottigen Fotos mit der Kamera!”
Ich: “Es kommt nicht auf die technische Qualität, sondern den Dokumentationscharakter an!”
Frechmonster: “Also gut. Wenn jemand Schlafstörungen hat, soll er diesen Artikel ruhig weiterlesen. Schneller Tiefschlaf garantiert. Ich bin raus!”

Worum es geht?

Darum:

“Picture my Day”-Day #16

Chaosmacherin, die Organisatorin, erklärt die Regeln:

Am “Picture my Day”-Day schnappen sich Blogger so wie Twitterer ihre Kamera und machen den ganzen Tag Fotos. Es geht hierbei nicht darum möglichst tolle Hochglanzfotos zu machen, sondern möglichst viele Fotos vom eigenen Tagesablauf zu machen. Handy Fotos reichen auch. Es ist kein Wettbewerb darum wer den spannendsten Tag hatte sondern eine einfache, bildliche Darstellung ohne viele Worte. Und selbst wenn ihr an dem Tag gar nichts macht, könnt ihr immer noch euer Essen oder den Fernseher fotografieren. Hab ich auch schon gemacht.

Alles klar? Der Tag war übrigens gestern, ich habe es aber nicht mehr geschafft, die Fotos hochzuladen, denn ich bin naturgemäß eine vielbeschäftigte Person, auch wenn das Frechmonster meint, dass mein Tag zum Einschlafen sei. Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe. :-)

 

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Diva Duck kontrolliert, ob ich mich morgens ordentlich wasche, Zähne putze etc.

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Die kleine Nelly findet es gar nicht gut, dass sie dank Treppengitter nicht hinter mir herflitzen kann — aber das soll so, damit ihr Rücken geschont wird.

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Fütterung der Knuddeltiere. Hier sehen wir Rasputin, der Napf ist schon leer. Davor waren sie schon draußen, davon habe ich leider keine Fotos, ich bin morgens noch nicht wirklich funktionsfähig…

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Nelly guckt, ob es nicht noch mehr Futter gibt… Noch unschärfer habe ich das Foto auf die Schnelle nicht hinbekommen.

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Endlich auf dem Weg in die Anstalt des eskalierenden Wahnsinns. Dieses Teil hätte ich auch gut für Frau Tonaris Rost-Parade verwenden können.

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Die Stempeluhr will den Ausweis haben und sagt freundlich “bitte”. Gut erzogene Elektronik. Habe übrigens meine Stempelkarte noch nie vergessen. Stempelkarte ist ja eigentlich gar nicht mehr die richtige Bezeichnung, aber ich bin halt ein kleines Nostalgiemonster.

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Wie nett, der Apparillo wünscht mir einen “Guten Tag”! In der Anstalt. LOL, ROFL, hahahaha, gnihihihihi. Elektronik mit Galgenhumor.

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Auf, auf in den 2. Stock. Natürlich mit’m Fahrstuhl. Faulmonster, das ich bin.

2014-10-01 08.55.14

Kurzer Blick an meine Wand, die mit Postkarten und sonstigen Bildern übersät ist. Die wichtigsten Aussagen sind noch da. Die Partei bin natürlich ich.

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Erst mal Windows starten. Das dauert. Und den Monitor könnte ich eigentlich auch mal wieder vom Staub befreien, aber so sieht man das Elend nicht in kontrastreicher Deutlichkeit… Alles Psychologie.

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Meine beiden Berndis sind auch noch da. Prima. Man beachte auch das SAP-Männchen in quietscheorange.

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Nun ist es fast 9 Uhr. Ich greife zu meinem knallgrünen Rucksack und hole Zeuchs raus.

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Meine 2-Liter-Buddel, gefüllt mit Wasser. Und nicht mit Cachaca, Crushed Ice und Limetten, wie nun einige bestimmt vermuteten… Außerdem gab es zwei halbe Brötchen, die ich vergaß zu fotografieren. Verdammt! Dabei weiß doch jeder, dass man sein Essen immer fotografieren muss! Da war der Appetit größer als das Denken an den Picture-My-Day-Day.

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Wir haben 15 Minuten Frühstückspause. Ich lese dann meistens die Weltgazette “Bergedorfer Zeitung”. Mehr als ‘ne Viertelstunde braucht man für die meistens nicht.

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Besonders wichtig: Die letzte Seite mit den Prominachrichten. Liv Tyler hat wieder geworfen. Kenn ich nicht. Und wer zum Teufel ist Amanda Bynes? Die olle Drogendumpfschnalle…

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Steht neben meinem Rechner: Eine Solarblume in rosa, deren Blätter vor sich hinwackeln. Geschenk einer Kollegin.

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Frusty musste zwischendurch auch mal dran glauben. Er schreit, wenn man ihn auf den Boden oder gegen die Wand wirft. Er schreit mir aus der Seele.

 

So, und hier muss ich nun abbrechen, weil WordPress rumzickt und ständig den Bilderupload verweigert. Fortsetzung folgt also morgen. :-( Auch gut, habt Ihr morgen wieder eine Einschlafhilfe. Ist doch nett von mir, oder? So bin ich. Wie eine Muddi bin ich zu Euch.

>>>TEIL 2, denn WordPress war gnädig zu mir…

Frau Tonaris Rost-Parade (6)

 

Hallöchen, Ihr Schnuckelchen, :-)

(nein, ich habe nicht zu viel Alkohol getrunken, aber der Tag in der Anstalt war so dermaßen daneben, dass ich einfach mal eine Runde durchdrehe, denkt Euch nix dabei).

Letzten Monat schwächelte ich und schwänzte einfach bei Frau Tonaris schöner Rostparade, obwohl ich durchaus noch Fotos auf der Platte habe. Nun aber! Ich entdeckte einen wunderbaren, ganz aparten rostigen Haken. Leider haben sich freche Schwalben ständig ins Bild geschummelt, aber irgendwas ist ja immer. Bitte lasst Euch von den gefiederten Viechern nicht ablenken! Die Qualität der Fotos kann sich wie immer eigentlich nicht blicken lassen — ungünstige Lichtverhältnisse trafen auf die schlechteste Knipserin Hamburgs (Deutschlands? Der Welt?), dieses hier sind die Resultate.

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Zum Glück bedecken die drei den Haken nicht ganz!

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Was’n das für’n unordentliches Gewusel? So kann ich nicht arbeiten! Aber der Haken ist doch schön, woll?

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Konferenz der Schwalbenküken — aber kein Rost! Ein Schummelbild!

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Nur zwei — da kommt der Rosthaken mal so richtig schön zur Geltung! Das ist mir wichtig.

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Schon wieder Kükenknäuel. Ist da eine Bushaltestelle oder was?

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Küken kuscheln knäuelig und lenken von meinem schönen rostigen Haken ab! Aber Ihr, die Ihr über Kunstsinn verfügt, habt natürlich nur Augen für den Haken! Ich zähle auf Euch.

Bevor Panik ausbricht: Dieses Blog wird kein Fotoblog, auch wenn es zurzeit etwas fotolastig hier zugeht. Und natürlich habe ich die Woche der Epochalitäten nicht vergessen, sie wird kommen, entweder fange ich morgen an oder ich nutze das lange Wochenende, um alle Artikel vorzubereiten. Je nach Lust, Laune und Müdigkeitsgrad…

Das Monster forscht

Von Zeit zu Zeit, wenn auch eher selten, beschäftige ich mich mit Forschung, quasi als Entspannung. Ich nenne diese Aktionen “Monster forscht”, denn man kann die Jugend auch nicht alles alleine erledigen lassen (ganz die fürsorgliche Weltherrscherin, woll?!) Natürlich lässt mir die Welteroberung nicht allzu viel Zeit für Forschungsaktivitäten, doch neulich erreichte mich eine Anfrage, die ich unmöglich ausschlagen konnte. Natürlich hole ich nun erst mal weit aus und schildere Euch in aller Ausführlichkeit die Vorgeschichte. Meine beiden Schwafelmonster haben mir nämlich Nachhilfeunterricht gegeben, yeah!

Alles fing mit dieser Statusmeldung von Isabella auf Facebook an:

Selbst als Hesse muss ich hier überlegen, ob ich es probieren würde … aber ich kenne da eine Caipi-Spezialistin, vielleicht kann ich sie ja zu einem monstermäßigen Test überreden :-)

Worum es ging? Um diesen Artikel.

Äppelwoi-Caipirinha. Caipi wird allgemein als meine Kernkompetenz angesehen, scheint mir, denn Silke kommentierte:

Ich glaube Du bist gefragt! :-)

Natürlich meinte sie mich damit. Und Heidi, ihres Zeichens Managerin der berühmten Isi, untermauerte:

Bingo Katrin!!!

Also konnte es nur eins geben: Herausforderung angenommen! Das Ganze begann am 16. Juni, ist also schon ein bisschen her. Meine nächste Aufgabe war es, Apfelwein in Norddeutschland aufzutreiben. Zwei Getränkeabteilungen durchstöberte ich erfolglos. Danach schlug mein spezielles Fellmonstertempo zu, unterstützt durch das heiße Sommerwetter, und ich fiel in eine Phase der Inaktivität. Ich setzte große Hoffnungen auf eine Weinhandlung in Bergedorf, und ganz zur Not hätte ich auch noch eine Kneipe aufsuchen können, von der ich weiß, dass es dort Äppelwoi gibt. Aber wie gesagt, die Wärme lähmte mein Engagement.

Einige Zeit später in Katjas Fotoblog sichtete ich ein Getränk mit Limetten. Ich erkannte es nicht auf Anhieb als Äppelwoi-Caipi. Aber es war was mit Limetten, also kommentierte ich:

Sieht lecker aus!

Katja antwortete:

Ich traue mich kaum, es dir gegenüber zuzugeben: es ist die hessische Variante der Caipi, mit Apfelwein statt Cachaca. …

Natürlich traute sie sich doch, denn sie ist ja nicht umsonst Mitglied des Elite-Teams. Bei mir setzten die Stichworte “Caipi” und “Apfelwein” eine Art schlechtes Gewissen in Gang, und ich nahm mir vor, nun mal das Forschungsprojekt in Angriff zu nehmen, wie ich Katja auch in den Kommentaren schilderte. Sie meinte:

Ich vermute mal, in Weinhandlungen gibt’s den nicht. Aber im Zweifel bekommst du ein Carepaket. :D

Übrigens hatte auch Isabella mir angeboten, im Falle eines Falles (kein Äppelwoi) ein Carepaket zu schicken…

Noch glaubte ich aber an die Kraft der Weinhandlung in der Weltmetropole Bergedorf. In den nächsten Tagen sollte ihr ein Besuch abgestattet werden, das war mein fester Wille!

Die Tage war es aber so heiß und ich konnte mich nach der Anstalt dann doch nicht aufraffen… Nur zwei oder drei Tage später fand ich in der WEZ einen riesigen, sehr schweren Karton vor. Ich stutzte. Hatten die Monster wieder was bestellt? Weit gefehlt! Elite-Team-Kämpferin Katja hatte zugeschlagen!

Unterstützung der Caipiforschung — das kann gar nicht hoch genug angerechnet werden. Wer nun aber denkt, okay, sie wird wohl ein Fläschchen Äppelwoi geschickt haben, was für ein Experiment ja erst mal reichen würde, der irrt:

Es waren gleich sechs Flaschen!!!

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Der reinste Äppelwahnsinn! Außerdem gab sie mir weitere wichtige Hinweise, nämlich das Rezept für den “Hessen-Caipi”, welches von dem oben verlinkten leicht abweicht (1 Limette statt nur einer halben, was mir entgegenkommt, denn der Geschmack der heiligen Frucht soll natürlich zur Geltung kommen). Des Weiteren solle man dazu “ei gude wie” stammeln. Das ist bestimmt eine Beschwörungsformel, die uns auf dem Weg zur Weltherrschaft weiterhilft. (Übrigens war ich kurz auf der Possmann-Website und las dort etwas von Theateraufführungen mit Äbbel-Ännchen. Äbbel-Ännchen, wie epochal ist das denn bitte schön? Da muss ich bei Gelegenheit weiter nachforschen. Äbbel-Ännchen, ganz großartig!)

Passendes Liedgut bekam ich auch empfohlen, nämlich:

Kenne ich als Kind der 80er natürlich. :-) Ich stellte also meine Playlist wie folgt ein:

RM

Nun begann ich die Forschungsarbeiten, ganz vorsichtig erst mal mit einem kleinen Cocktailglas. Apfelwein als solches soll ja aus einem “Gerippten” getrunken werden, aber so etwas befindet sich nicht in meinem Besitz, und für das Limettenstampfen ist ein stabiles Cocktailglas eh geeigneter.

Ich achtelte eine heilige Frucht, presste dieser mit meinem XXL-Stößel den Saft aus den Innereien, kippte einen knappen Esslöffel Rohrzucker drüber, füllte das Glas mit Crushed Ice und zu guter Letzt natürlich ordentlich Apfelwein dazu. Ich habe es ja. :-)

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Immer das gleiche: Liegt Limettenduft in der Luft, kommt von irgendwoher ein Monster angeschlufft.

Dann kam der entscheidende Moment: Die Geschmacksuntersuchung!

Und ich sage Euch: Es schmeckt lecker! Äppelwoi ist ja schon per se ein recht feines Gesöff, aber in Kombination mit der heiligen Frucht — sehr empfehlenswert!

Die Caipifrau in mir möchte anmerken, dass es streng genommen kein Caipi ist, denn es ist kein Cachaca enthalten, aber wir wollen mal nicht so sein, denn eine Alternativbezeichnung wie zum Beispiel

Caipiähnlichäppelwoirinha

wird sich wohl eher nicht durchsetzen. Ich könnte natürlich per Gesetz nachhelfen, aber es gibt so viele andere, dringendere, Aufgaben, insofern empfehle ich einfach allen, dieses Experiment gern auch mal durchzuführen, ohne Rücksicht auf den Namen.

Am Rande sei noch bemerkt, dass diese kleinen Cocktailgläser echt Mist sind. Kaum getrunken, schon alle. Mein nächster Äppelwoilähnlichcaipi wird mit zwei Limetten in einem XXL-Glas zubereitet! Genug Stöffsche habe ich ja! Natürlich werde ich dem richtigen Caipi nicht untreu, denn diese Aussage aus dem oben verlinkten Rezept

…für alle, denen der original Caipi zu stark ist

gilt für mich natürlich nicht!

Wisst Ihr, was mir vor ein paar Tagen in den Sinn gekommen ist? Dass ich mal wieder meinen berüchtigten Monsterpuschel-Award verleihen könnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Blogawards sind keine Bedingungen an das Teil geknüpft. Weder müssen neugierige Fragen beantwortet noch der Award an 87 Millionen Blogger weitergegeben werden. Letzteres ist sogar eher schwierig, da es sich hier um einen personalisierten Award handelt.

Puschel_Award_Katja

Ich weiß, dass Isabella Awards doof findet. Ich gebe ihr trotzdem einen, er kann ja hier verweilen und muss nicht mitgenommen werden. Ich kann aber meine Inspirationsquelle nicht ungenannt lassen.

Puschel_Award_Isabella

Damit möchte ich 1000 Dank für die Inspiration und die vielen Flaschen mit leckerem “Gesöff” sagen!!!

Hier habe ich noch ein paar Nahaufnahmen, denn ich mag Nahaufnahmen von Limetten im Glas. Habe mir daraus natürlich gleich Header gebaut, die von Zeit zu Zeit hier auftauchen werden.

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Frau Tonaris Rost-Parade, Juli-Edition

 

Schon wieder ein Monat um, also heißt es wieder ein bisserl Rost ansetzen. Letzten Monat berichtete ich ja von der weltberühmten Bergedorfer Fischtreppe. Mittlerweile ist die Untersuchung der Akzeptanz beendet. Die gute Nachricht: Die Treppe funktioniert grundsätzlich. Die nicht so gute Nachricht: Täglich nutzen nur 3 bis 4 Fische das Treppchen, das man den Viechern für viel Geld gebaut hat. Ja, sind die denn doof? Es laufen Überlegungen, wie man die Treppe bei den glibschigen Tierchen beliebter machen kann. Ich schlug vor, eine Spur aus Caipi zu legen, aber ich werde bei solchen Ideen immer nur so seltsam angeguckt. Manchmal kommen auch Männer mit so unbequemen Jacken, das kenne ich schon und laufe immer rechtzeitig weg. Die Welt ist anscheinend noch nicht reif für meine epochalen Maßnahmen. Und überhaupt vermute ich sowieso, dass die bösen Blobfische mit drinhängen, indem sie den guten Fischen Angst einjagen oder so.

Jetzt aber zum aktuellen Bild:

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Diese Artefakte rosteten in diesem ehemals schönen Gebäude vor sich hin:

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Einerseits ist es ein trauriger Anblick, andererseits ziehen mich solche morschen Gebäude magisch an. Oft hat das Innenleben noch einiges zu erzählen.

Gerade noch rechtzeitig geschafft. Und morgen ist Freitag, große Freude!