Aufräumen und ausmisten: Das große Finale!

Endlich konnte ich mich mal aufraffen, die Fotos für den Abschluss dieser kleinen Serie zu schießen. Wie schon gesagt, handelt es sich hier um nichts weniger als epochale Gegenstände:

Ist das grandios? Es geht hier vor allem um das Sofa und den Wum. Das Sofa ist doch geradezu loriotesk, oder? Zwar stimmt die Farbe nicht, aber ansonsten ist eine gewisse Ähnlichkeit unverkennbar. Und dann der Wum! Er befand sich nicht da, wo er eigentlich hingehört hätte, also in meinem Regal mit den Hundefiguren, sondern im Umzugsstress wurde er eilig mit anderem Zeuchs in eine Glasvase geschmissen, die im Keller landete, wo er sein Dasein fristete, bis ich ihm beim Aufräumen endlich wiederfand. Nun hat er einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch.

Mal näher rangehen:

(Den Mops und das Brot habe ich noch mit aufs Sofa gesetzt, weil Möpse Loriots Lieblingshunderasse waren und er selbst welche hatte; und in den Bernd-das-Brot-Sendungen gibt es auch einige geniale Humormomente, ich denke, das Brot ist sich der Ehre bewusst, auch wenn der Blick anderes sagt…)

Wum und Wendelin sind übrigens ebenfalls eine Erfindung von Loriot und hatten innerhalb der Sendung “Der große Preis” ihre Auftritte. Ach ja, das waren noch Zeiten. Hier habe ich mal einen passenden Clip rausgesucht:


Und das muss natürlich auch noch: Wums legendäres Lied “Ich wünsch mir ‘ne kleine Miezekatze”!


Das war also das. Habe ich doch tatsächlich mal eine Blogserie zum Abschluss gebracht, wer hätte das gedacht?

Apropos Blogaktivitäten, ich habe mir folgendes im Urlaub vorgenommen:

  • Blogroll überarbeiten
  • Mit den Fotostories weiterkommen, also entweder die Krimigroteske fortführen oder endlich mit der Schwoap, dieser Symbiose aus Schweinkram und Soap, anfangen
  • Award basteln
  • noch irgendwas anderes, das mir gerade entfallen ist :oops:

Weil ich immer dieses Problem habe, mich zu entscheiden, was ich als erstes erledigen soll, frage ich doch einfach mal Euch, denn ich weiß, dass Ihr eine weise Entscheidung treffen werdet. Sollte der letzte Punkt gewinnen, mein Gedächtnis aber weiterhin streiken, gewinnt das Zeuchs mit den zweitmeisten Stimmen. Langweilig, aber so soll es sein.

Ich wünsche Euch schöne Ostern! Wollte erst noch was ostermäßiges mit den Monstern basteln, aber die haben einfach die ganzen (Nougat-)Eier aufgegessen, bevor ich dekomäßig überhaupt nur anfangen konnte…

Aktion “schönere SAP-Anleitungen”

Heute habe ich eine kleine SAP-Anleitung geschrieben und dabei unter anderem folgenden Screenshot eines Textfeldes eingefügt:

Ich finde das gut. Geht man da nicht gleich ganz anders, viel beschwingter, an die Aufgaben ran? Was meint Ihr?

Ab sofort gilt: Der SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus, die von mir begründete Glaubensrichtung schlecht- und guthin, fordert entweder Loriot, Puscheligkeit oder Bernd das Brot in SAP-Anleitungen. Wer zuwiderhandelt, wird mit alkoholfreiem Caipi nicht unter 5 Wochen bestraft und landet in der Nullprozentpuscheligkeitshölle.

Wer mit dem Text in dem Screenshot nichts anfangen kann, schaut bitte mal dieses Filmchen. Wer weiß, worum es geht, darf auch gucken, denn es gilt der alte Grundsatz: Loriot kann man immer und immer und immer wieder angucken.


PS: Die Rechtschreibprüfung ist auch bald mal fällig:

SAP-Zeh-Schusseligkeit-Buddhismus? Frechheit! Unverschämtheit! Ist das eine Anspielung auf meine Tolpatschigkeit? Böse, böse. Etwas mehr Respekt kann ich ja wohl erwarten. Stichwort Weltherrscherin!

Ein epochales Geschenk!

Welches bekloppte Wesen ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass es eine gute Idee wäre, ein Gartenhäuschen im Garten zu haben, richtig schön mitten unter den Bäumen, so hexenhäuschenmäßig? WER HATTE DIESE IDEE? Hat dieser bekloppte Mensch vielleicht auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass das Ding auch gestrichen werden muss???? Hallo??? Und dann so was im Herbst zu kaufen, wo es doch sowieso immer in Strömen regnet??? Huhu, wer … ach egal …

Noch ungestrichen -- oder: vor dem großen Regen ...

 

Damit ich hier nicht nur Geschimpfe über eine geheimnisvolle Person mit bescheuerten Ideen blogge, zeige ich Euch jetzt ein epochales Geschenk. Ist zwar schon ein bisschen her, aber ich will es Euch trotzdem nicht vorenthalten, mitteilungsbedürftig, wie ich manchmal bin. :-)

Ich liebe ja Schwarzweißfotografien und Großstadtaufnahmen. Beides kombiniert und dann noch mit so einem epochalen Metallrahmen ergibt so was hier:

Chicago

Dass es sich hierbei um Rahm-Town handelt, ist natürlich auch nicht störend. ;-)

Einziger Wermutstropfen: Das Bild hängt nicht richtig schief! Das ist eigentlich mein Markenzeichen, doch hier ist mir das irgendwie nicht gelungen, und dass ich es dafür schief fotografiert habe, ist kein richtiger Ausgleich. Aber ich war froh, als es hing, ich musste nämlich dazu auf eine Leiter steigen, und ich steige verdammt ungern auf Leitern!

Nichtsdestotrotz hier der Loriot-Sketch, denn Loriotwerke kann man nie genug verlinken:

Falls es…

ein Leben nach dem Tod im Himmel gibt (was ich als Atheist leider nicht glaube), dann ist Loriot nun dort, wo Evelyn Hamann ist und es würden humorvolle Zeiten dort anbrechen.

 

Auch, wenn Loriot ein langes Leben hatte (im Gegensatz zu Evelyn Hamann, die viel zu früh gestorben ist), bin ich trotzdem traurig.

Danke, Loriot. Du warst einer der größten Humoristen. Vielleicht sogar der größte. Ich werde weiter meine Bilder etwas schief aufhängen und dabei an Dich denken.

 

Und weil diese Feststellung von Dir natürlich stimmt:

“Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos”,

habe ich Hutze & Hursch nun zu Möpsen ehrenhalber erklärt.

DIE Filmszene über Einkäufer ist natürlich auch von Dir:

http://www.myvideo.de/watch/3425098/Loriot_H_Lohse_kauft_ein

(Einbinden geht glaube ich nicht.)

Ja, ich weiß, dass vermutlich heute jeder 2. bis 3. Blogartikel Loriot gewidmet ist. Aber wenn es jemand verdient hat, dann er…

Dialoge (2)

Das ist mir so nicht gesungen worden, als ich damals meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe:

Anruf Kollege aus einer anderen Abteilung. Ein bisschen Geplauder über dies und das.

Kollege: “Meiner Kollegin ist ja neulich ein witziger Satz rausgerutscht. Sie füttert im Winter immer reichlich die Vögel und meinte zu mir: Ich bin gut zu Vögeln. Hahaha!!! Sie hat gar nicht kapiert, warum ich so lachen musste!!”
Ich: Antworte nicht gleich, weil ich auf der Suche nach meiner künstlichen Lache war.
Er: “Verstehen Sie? Sie ist gut zu vögeln, haha!”
Ich: Kichere schnell halbwegs überzeugend, bevor womöglich noch eine ausführliche Erklärung folgt.

Liebste Personalabteilung! Mir wurde damals nicht gesagt, dass ich mit Brüdern im Geiste von Mario Barth zusammenarbeiten muss. So geht das nicht! Dass Mario Barth damals noch gar nicht bekannt war, entschuldigt nichts! Wissen Sie eigentlich, was Sie damit angerichtet haben? Ich muss doch so ein Zeuchs sofort verbloggen (Bloggerkrankheit, ist einfach so). Was das wieder für Suchbegriffe gibt. Jetzt schickt Dr. Google bestimmt die ganzen Ornithologen zu mir. Was soll ich denen denn erzählen? Ich hätte ein paar Entenfotos, aber ansonsten…? Und überhaupt, warum reden Mitarbeiter im Sommer (astronomisch ist zwar noch Frühling, aber mir ist so sommerlich zumute und meteorologisch dürfte ich richtig liegen) über Winterfütterung? Was soll das? Wird hier nicht gearbeitet? Hallo?! Alles Psychos außer ich. So kann ich nicht arbeiten! So nicht! Ich fordere Humoristen vom Schlage eines Loriot in der Anstalt. Hach, wäre das schön…

Na gut, was soll’s, hier ein paar Vogelfotos, Enten und anderes Flugzeuchs, extra für Euch, liebe Vogelkundler:

Die berühmte Bergedorfer Wassertreppe!

Abtaucher statt Haubentaucher

Möwenschick statt Mövenpick

Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

Das Triumvirat tagt