Musik? Musik!

Arrgh! Gerade festgestellt, dass Gottlieb Wendehals einen HSV-Song verbrochen hat:

Das wusste ich nicht, dabei ist das Ding schon alt. (Hätte es nicht viel besser gepasst, wenn er einen Werdersong “gesungen” hätte? Immerhin lief er doch immer mit so einem komischen Gummihuhn rum. *scnr*, liebe Anette, tröste Dich damit, dass Gottlieb kein Bremenfan ist…)

Schnell was Gutes gegen das Gottlieb-Grauen! Kommen wir zu der im Titel versprochenen Musik.

THE BOSS singt “Jump”. <3

Zwischen Epochalitäten und Fuck You, Life… (Achtung, enthält viele Schimpfwörter, es muss mal raus, dafür sind aber auch Epochalitäten enthalten, also bitte trotzdem lesen, vielen Dank)

 

Heute ist wieder einer dieser Tage, wo ich zumindest leicht am Leben verzweifele, aber ich hätte es wissen müssen. Ich hatte mich gerade stimmungsmäßig berappelt und wieder Energie für einige schöne Sachen gefunden, da muss natürlich etwas kommen, das mir die nächsten Wochen, wohl eher Monate, nachhaltig versauen wird. :-( Schönen Dank auch, Leben, fuck you. Geht ja erst seit 2 Jahren beinahe ununterbrochen so. @für mich zuständigen Schicksalssachbearbeiter: Echt witzig, du beschissener Typ. Schade, dass man dich nicht besuchen kann, ich würde dich so was von zusammenkloppen. Ich habe mein Leben lang keine (na ja, kaum) körperliche Gewalt angewendet, habe also durchaus Nachholbedarf! Irgendwo will meine Wut gern mal hin und sich auslassen.

Aber keine Sorge, es ist nix mit Raspu oder Nelly. Immer das Positive sehen.

Wenn es nicht drei Lebewesen gäbe, die mich brauchen, würde ich den ganzen Scheiß wohl nicht mehr mitmachen. Ja, es gibt viele Menschen, denen es viel schlechter geht, aber so langsam gehen meine Energiereserven für diese ganze Kacke, die hier so passiert, drauf…

Obwohl es auch tolle Ereignisse gibt, eines davon kam heute mit der Post. Aber davon erzähle ich noch nicht, denn ich habe noch von einer älteren Epochalität zu berichten.

Vor ein paar Wochen kam ein super Paket hier an:

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Gefüllt war es u. a. mit ca. 2 Tonnen Bonsche. Es waren so viele, dass ich die sogar ganz lieb mit meinen Kollegen in der Anstalt geteilt habe.

Aber das war ja noch längst nicht alles!

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Schokolade!!! Und was ist das da für ein gefräßiges Monster?

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Boah, das hatte sich schon etliche Bonsche einverleibt! So ein freches Teil. Aber so sind Monster ja fast alle. Dieses hier dient aber auch einem guten Zweck:

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Ein Leckerliebeutel für meinen Hutzerichliebling! ♥♥♥ Epochal, oder? Man kann hier übrigens erkennen, dass das Paket gepackt wurde, bevor die liebe Absenderin von der Existenz Nellys wusste. Daran erkennt man mal wieder, wie trantütig ich mit dem Bloggen hinterherkomme…

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Ein Märchenprinz? Moment, ich muss hier eben kurz etwas einblenden, das ich sofort im Ohr habe, sobald ich das Wort “Märchenprinz” höre. Ich kann nix dafür! Ich bin ein Kind der 80er!

Har-har… Habt Ihr nun auch einen schönen Ohrwurm?

Zurück zum Märchenprinz!

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Noch ist es ein Frosch. Ihr kennt ja alle das normale Prinzip: Irgendwas mit Küssen, und dann wird aus dem Frosch ein Märchenprinz. Oder ein EAV-Sänger? Mamamärchenprinz… Bei diesem hier geht das aber anders, was in dieser erkältungsvirenverseuchten Zeit vielleicht gar nicht mal so schlecht ist:

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Wenn ich aber ehrlich bin, fand ich den Frosch so niedlich, dass ich ihn erst mal in dieser Gestalt gelassen habe. Außerdem habe ich Angst, dass der Aristokrat womöglich einer aus der Kategorie “Prinz Harry” ist. Da würde ich ja verrückt werden, da käme ich gar nicht mehr zum Welterobern.

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Mjam-mjam-gnampf! Auch für die lieben Hunde ist viel Feines dabei, und noch mehr für das olle Monster.

Jetzt kommt aber das mega-epochalste aus diesem Paket! Trommelwirbel, Tusch!

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Das ist per se schon ein ganz tolles Buch, aber dieses hier ist sogar signiert!!!! Das zeige ich nicht, denn der Text enthält natürlich verschlüsselte Welteroberungsbotschaften, die top secret sind.

Spätestens jetzt ahnt Ihr, von wem das tolle Paket ist, oder? Isabella, ihres Zeichens Gassigefährtin von Damon und Cara, hat das Monster und die WEZ-Wölfe so gut versorgt! Schaut in ihr Blog, sie hat nicht nur tolle Hundefotos, sondern auch öfter mal epochale Spruchbilder.

Vielen Dank, liebe Isabella!

Ich gehe jetzt ins Bett, ich bin fix und alle… Gute Nacht.

Stöckchenzeit: Holz aus dem Buchstabenmeer gefischt

Noch ein Stöckchen aus meinen Entwürfen. Damals war mir nicht nach Rumalbern, und momentan sieht es ähnlich aus, also passt es.

Im Buchstabenmeer schwamm ein Stöckchen herum, welches zur Abwechslung mal ernste, nachdenkliche Fragen zu bieten hat. Ich versuche es mal, obwohl es hier sonst ja eher klamaukig zugeht, aber mir ist zurzeit nicht nach Rumalbern.

1). Für was bist du in deinem Leben am dankbarsten? Dass es meiner Mutter gutgeht und dass ich das große Glück hatte und habe, mein Leben mit ganz besonderen Hunden zu teilen.

2). Wenn du deinen Vornamen selbst bestimmen könntest, wie würdest du dich entscheiden? Ich bin mit meinem zufrieden, habe eh keinen absoluten Lieblingsnamen. Was Namen betrifft, bin ich eh recht entspannt, mir ist es z. B. auch egal, wenn jemand meinen Nachnamen falsch schreibt oder ein Kollege, mit dem ich schon -zig Jahre zusammenarbeite, meinen Voramen immer noch mit “h” schreibt. :-)

3). Du hast die Chance die größte Liebe deines Lebens kennenzulernen, du weißt aber, dass diese Person noch max. 1 Jahr zu leben hat. Würdest du sie kennenlernen wollen? Nein. Den Abschiedsschmerz schon vor Augen — das würde ich nicht wollen und nur schwer ertragen. Aus dem Grunde habe ich bisher auch nie einen älteren Hund aus dem Tierheim geholt. Natürlich kann man nie wissen, ob nicht trotzdem viel zu früh Abschied genommen werden muss, aber das ist für mich eben genau der Punkt — es nicht zu wissen. Ich weiß, was es bedeutet zu wissen, dass man jemanden, den man liebt, nicht mehr lange hat, deswegen würde ich mich nicht von vorneherein darauf einlassen. Vermute ich mal. Letztendlich ist es graue Theorie und man handelt vielleicht doch anders, falls doch mal so was wirklich passieren würde.

4). Beschreibe deine Persönlichkeit in 3 Worten Introvertiert, unausgeglichen, hilfsbereit. (Vier Worte wären besser, dann hätte ich das Negative noch ausgleichen können. :-))

5). Man verbindet oft Erlebnisse mit einem Musikstück. Welcher Song erinnert dich an ein besonderes Ereignis und welches Ereignis ist damit verbunden? Das Requiem von Mozart. Traurige Geschichte. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

6). Wie wäre ein Mensch, der das Gegenteil von dir ist? Da sind mehrere Varianten denkbar: Sehr offen, gesprächig, meistens fröhlich. Oder aber: Ein überheblicher, rücksichtsloser Mensch. Beide Varianten sind ziemlich weit von mir entfernt.

7). Wenn du dich für eine Tätowierung entscheiden müsstest, was würde diese beinhalten und wo wäre sie platziert? Die HSV-Raute wäre sehr schön, ich denke, irgendwo auf einem Arm würde sie gut passen.Ein Hildegunst-von-Mythenmetz-Tattoo wäre auch super. Oder die Berghutze.

8). Du hast die Möglichkeit für 1 Woche ein Leben einer bekannten Person zu leben. Für welche Persönlichkeit würdest du dich entscheiden? Hm, das ist eine sehr interessante Frage. Da könnte ich mir mehrere vorstellen, z. B. Schriftsteller. Vielleicht Terry Pratchett (vor seiner Erkrankung). Wie es wohl ist, so eine ausufernde Phantasie zu haben und so eine tolle Welt zu erschaffen?

9). Du bist ein Buddhist. Je nach guten oder schlechten Taten bestimmt das Karma wie die Seele wiedergeboren wird. Wenn du stirbst, als was wirst du deiner Meinung wiedergeboren? Vielleicht als Hund, weil ich meine Hunde hoffentlich immer gut behandelt habe? Ich kenne mich mit den Karma- und Wiedergeburtsdingen leider nicht gut aus. Als was würde denn ein ganz mieser Mensch wiedergeboren? Kakerlake? Obwohl die Kakerlake an sich ja kein schlechtes Wesen ist, nur eben nicht sehr beliebt… Vielleicht würde ich auch als ein Tier wiedergeboren, das recht einzelgängerisch lebt. Oder als Strafe eher ein Herdentier? Ich passe bei dieser Frage, ich müsste mich erst mal mit dem Thema beschäftigen.

10). Welcher Song sollte auf deiner Beerdigung gespielt werden? “Dancing In The Dark” von Bruce Springsteen. Das war der erste Song, den ich von Bruce gehört habe.

Das waren sehr interessante Fragen, die dazu geführt haben, dass es hier heute mal etwas ernster zuging. Vermutlich ist dann ab morgen oder so wieder der übliche Wahn- und Irrsinn hier zu Hause.

Musikstöckchen: Musikzeit!

 

So laaangsam neigt sich die Stöckchenwoche dem Ende zu. Ich bin nun schon im März 2014 angelangt, immerhin! Ich hoffe, dass die Links zu den Musikvideos noch funktionieren. Ich bin zu müde, die jetzt noch alle zu überprüfen, sorry… Schönes Wochenende allerseits, ich trotte jetzt ins Bett.

Stöckchen

So was ähnliches hatte ich glaube ich schon mal. Wurscht, es bringt Spaß, und allein das zählt.
1. Öffne deinen Musicplayer (Die Playlist am besten gut und vor allem planlos durchmischen)
2. Stelle ihn auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf.
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tu nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

Vorspann:“Gloria” von Laura Branigan. Ein 80er-Song, meine Playlist ist voll mit 80er-Zeuchs… Ja, ich stehe dazu!
Aufwachen:
“Gewinner” von Clueso. Kaum wach, schon ein Gewinner, der dabei ist, sich zu verlieren…
Verlieben: “It’s a Man’s, Man’s, Man’s World” von James Brown. Rahm, I presume? :mrgreen:
Das erste Mal: “Fiesta” von The Pogues. Das ist gute Putzmusik.
Kampflied: “Kitty’s Back” von Bruce Springsteen. Endlich mal was von Bruce! Schön lang, in der Zwischenzeit kann man schon einige Kampfgeräusche damit übertönen.
Schluss machen:  “See The Light” von Green Day. Nach manchem Schlussmachen soll man ja in der Tat das Licht am Ende des Tunnels sehen… ;-)
Leben: “Mutter, der Mann mit dem Koks ist da” von Falco. Ähem, hüstel… Wenn es wenigstens hieße: “Der Mann mit dem Caipi ist da”, dann würde es passen. So eher nicht.
Todesszene: “The Wrestler” von Rebekka Baken. Wer, wie, was? Bei einigen Sachen bin ich selbst überrascht, dass ich sie in der Playlist habe. Wie auch immer, dieser Wrestler spielen doch nur, da kommt keiner zu Tode…
Beerdigungslied:  “What It Is” von Dire Straits. Ach, menno, hier hätte ich gern “Highway To Hell” gehabt. Oder ein Song von Bernd dem Brot. Das wäre auch gut gewesen. “Ich will hier weg” oder “Tanzt das Brot”
Abspann: “Schritt für Schritt” von Kid Kopphausen. Hachz, ein Song mit 5 Sternen in meiner Playlist.

Macht doch auch mit, ist interessant, was da so ans Licht kommt. :-)

Für Fußballfans:

Auch diese WM sei Euch das Blog “Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch” ans Herz gelegt, vor allem, wenn Ihr Euch mal wieder von Kahns staubtrockenen, humorlosen Analysen erholen müsst…

Wen es nach “Musik” dürstet: Ui hat sich die Wahnsinnsmühe gemacht, alle (?) WM-Songs 2014 zusammenzutragen. Mich reißt keiner davon vor Begeisterung um. Mir ist schon klar, dass man an Fußballsongs keine übertriebenen Erwartungen stellen sollte, wenn auch bei Melanie Müllers Werk rechnerische Fähigkeiten nötig sind, man muss immerhin bis eins zählen können. Weit wird Deutschland mit einem Tor wohl nicht kommen, wir werden sehen, ob Melanie Müller als Orakel etwas taugt. Ich traue Deutschland ja durchaus ein paar Tore mehr zu.

Trotzdem: Eine derartige Schwemme an WM-Songs und kein richtiger Kracher dabei. Also gehen wir mal in die Vergangenheit zurück, nützt ja nix.

Mein Lieblingssong ist “Weltmeister” von den Toten Hosen:

Großartig war es auch, als die deutsche Mannschaft noch selber gesungen hat! :twisted:

Davon habe ich noch die Vinyl-Single! Das ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist, auf eine seltsame, merkwürdige Weise… 1974 ist die erste WM, an die ich zumindest verschwommene Erinnerungen habe. Mein Vater hatte extra dafür einen Farbfernseher angeschafft.

Zurück zu 2006, die Wise Guys haben damals ein lustiges Liedchen geträllert:

Viel Spaß noch, Ihr Lieben, mit oder ohne Fußball, ich muss nun wieder was tun.

Send Me An Angel…

Damit meine ich nicht dieses Lied hier, obwohl es mir als Kind der 80er sofort in den Sinn kam:

Nei-hein, es geht um eine Blogaktion, und zwar in Sabienes Blog “Traumalbum”. Aufgabe ist es, Bilder von Engeln zu zeigen, wenn man mag, jede Woche, aber das ist kein Muss.

Nun habe ich eigentlich diesbezüglich nicht so viel zu bieten, kein Wunder, bei mir hat sich ja die Teufelsfamilie eingenistet. Gibt es eine Aktion “Send Me A Devil”? Da wäre ich dick im Geschäft. Und nicht zu vergessen meine Elite-Dämonin Xynthilia, aber zurück zum Fall… Immerhin einen Engel habe ich, somit werde ich mich also immerhin einmal an dieser Aktion beteiligen, und zu dem kleinen Engel gibt es auch eine Geschichte:

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Es war vor einigen Monaten in der Anstalt. Ich hatte massive Schlafstörungen, konnte über Wochen nachts nur ca. 3 – 4 Stunden, wenn überhaupt, schlafen. (Für mich viel zu wenig, ich brauche möglichst 6 – 7 Stunden Schlaf, ein paar Nächte mal weniger ist okay, aber nicht über Wochen.) Das machte sich irgendwann natürlich auch im Büro bemerkbar, zumindest einer Kollegin fiel das auf. Und meinem Boss-Boss auch, weil ich in Besprechungen oft müde war.

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Allerdings bin ich in Besprechungen eh oft müde, vor allem, wenn sie länger dauern (alles über 1 Stunde ist für mich zu lang, außer Besprechungen mit Rahm…). Es liegt daran, dass die Themen mich einfach nicht genug fesseln. Ich bin ja eh jemand, der relativ schnell gelangweilt ist. Ich hatte schon in der Schule oft Probleme, die Konzentration hochzuhalten, und das für läppische 45 Minuten, es sei denn, es war halt wirklich mal was Interessantes, also Politik, Literatur o. ä. Und Meetings? Meistens so theoretisch und dann noch die Leute, die sich mit Bla-Bla versuchen, ins rechte Licht zu rücken. Bah, nee! Ich arbeite lieber, anstatt mich zusabbeln zu lassen. Natürlich geht es nicht ganz ohne Besprechungen, aber es ist viel zu viel geworden, in den letzten Jahren haben die Laberrunden extrem zugenommen. (Mit dem Begriff “Laberrunde” kann man sich übrigens bei Vorgesetzten sehr schnell unbeliebt machen, wie ich feststellen durfte.)

Jedenfalls hatte ich wohl Glück, dass Boss-Boss meine Meeting-Müdigkeit nicht für ein chronisches Problem hielt, sondern es auf meine Schlafstörungen schob… :-)

————————ABSCHWEIFUNG ENDE————————

Die Kollegin, eine ganz liebe, kam also einige Tage später mit einem kleinen Päckchen an, das ich aber erst zu Hause öffnen durfte. Und darin befand sich dieser Engel, der über meinen Schlaf wachen sollte. Ich fand das eine unheimlich liebe Geste. Er steht nun bei mir so, dass ich ihn vom Bett aus sehen kann, und so freue ich mich immer vorm Schlafengehen über dieses Geschenk.

Und vielleicht kann er seine Engelskräfte ja auch als Schutzengel für den HSV einsetzen, das scheint dringend nötig… Deswegen habe ich ihn einfach mal auf ein HSV-Buch gestellt. :-) Wenn seine Stärke sich allerdings nur auf guten Schlaf bezieht, könnte das vielleicht die Heimspielpleiten erklären… Wenn das nicht besser wird, muss ich doch Xynthilia drauf ansetzen.

So, liebe Sabienes, jetzt hast Du zumindest einmal auch Monsterbeteiligung bei dem Projekt, und wer weiß, vielleicht laufen mir ja woanders auch noch mal Engel vor die Fotolinse.

Achtung, Eure Weltherrscherin warnt!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als fürsorgliche Weltherrscherin liegt mir Ihr Wohlergehen mehr am Herzen als fast alles andere (also meine Limettenvorräte, Nougatbestände und … aber egal).

Bitte vermeiden Sie auf jeden Fall, am 23.12.2013 zwischen 17 und 18 Uhr NDR 2 einzuschalten! Sollte es doch aus Versehen passieren, zerstören Sie Ihr Radiogerät sofort mit einem beherzten Wurf aus dem Fenster oder einem gezielten Hammerschlag (Axt geht auch oder zur Not die Atombombe, die Sie vielleicht im Keller bunkern). Anzünden können Sie es ebenfalls, aber passen Sie auf, dass das Feuer nicht auf Ihre restliche Wohnung übergreift, das wäre schade. Alternativ können Sie Ihre Ohren mit Sekundenkleber wirksam schützen.

Warum?

Darum!

Das_GRAUENDa bekommt der Begriff “Montagsgrauen” eine ganz andere, noch schlimmere, Bedeutung. Das sind Dimensionen der musikalischen Miesigkeit, die ich mir gar nicht ausmalen möchte.

Gegengift! Schnell!

Bruuuuce! ♥♥♥

Tom Waits singt “Silent Night”:

Und für Mestra habe ich auch noch was entdeckt, natürlich Bon Jovi, völlig klar, mit jemand anderem darf ich bei ihr nicht ankommen:

 

Aus der Monsterplaylist (4)

Für die Wetterstatistiker: Gestern war es wirklich heiß. Der Beweis: Die Hutze ist nur EINMAL hinter den Ball hergewetzt.

Bei dem, was nun kommt, mag es sein, dass es zur Zeit der Entstehung ebenfalls sehr warm war… Auf meiner Playlist sind nämlich auch schräge Sachen. Das überrascht Euch jetzt bestimmt total. In den 80ern gab es etwas, das sich “Neue Deutsche Welle”, kurz NDW, nannte. Was heute wohl nur Kopfschütteln verursachen würde, hat damals teilweise hohe Wellen geschlagen, vor allem, als einige Vertreter dieser Gattung in der guten alten Schlagerparade auftreten durften.

Meine NDW-Sammlung ist sicher nicht komplett, aber relativ gut bestückt. Hier habe ich ein schön schräges Video eines Liedes gefunden, welches ebenfalls auf meiner Playlist herumliegt. Einfach Weltklasse! Liebe Jüngeren, die Ihr musikalisch nicht in den 80ern sozialisiert wurdet: Sehet und staunet! So was wurde im Radio gespielt, und nicht nur da, sondern sogar im Fernsehen! “Fred vom Jupiter” gibt sich die Ehre!

Muahahaha, dieser Tanzstil! Oh, Fred, geh doch nicht fort! Schluchz! Jetzt müssen wir schnell die NASA bestechen, damit sie umgehend eine Jupitermission startet. Tausende von Frauen haben sich bereits als Astronautinnen beworben!

Jedenfalls höre ich das und andere NDW-Lieder zwischendurch mal ganz gern, ein bisschen Nostalgie darf sein, und auf eine bekloppte Art und Weise war das auch sehr kreativ. Jedenfalls einfallsreicher als die Dance-Welle, die dann in den 90ern über uns hereinbrechen sollte…

Interessant: Das Lied hat seine Wurzeln an einer Hamburger Schule. Mehr dazu bei der vielwissenden Wikipedia…

Noch so ein Klassiker: “Wissenswertes über Erlangen.”

Das ist großartig. Hat ja auch Max Goldt seine Finger mit drin. Ist natürlich auch auf meiner Playlist!