Send Me An Angel…

Damit meine ich nicht dieses Lied hier, obwohl es mir als Kind der 80er sofort in den Sinn kam:

Nei-hein, es geht um eine Blogaktion, und zwar in Sabienes Blog “Traumalbum”. Aufgabe ist es, Bilder von Engeln zu zeigen, wenn man mag, jede Woche, aber das ist kein Muss.

Nun habe ich eigentlich diesbezüglich nicht so viel zu bieten, kein Wunder, bei mir hat sich ja die Teufelsfamilie eingenistet. Gibt es eine Aktion “Send Me A Devil”? Da wäre ich dick im Geschäft. Und nicht zu vergessen meine Elite-Dämonin Xynthilia, aber zurück zum Fall… Immerhin einen Engel habe ich, somit werde ich mich also immerhin einmal an dieser Aktion beteiligen, und zu dem kleinen Engel gibt es auch eine Geschichte:

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Es war vor einigen Monaten in der Anstalt. Ich hatte massive Schlafstörungen, konnte über Wochen nachts nur ca. 3 – 4 Stunden, wenn überhaupt, schlafen. (Für mich viel zu wenig, ich brauche möglichst 6 – 7 Stunden Schlaf, ein paar Nächte mal weniger ist okay, aber nicht über Wochen.) Das machte sich irgendwann natürlich auch im Büro bemerkbar, zumindest einer Kollegin fiel das auf. Und meinem Boss-Boss auch, weil ich in Besprechungen oft müde war.

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Allerdings bin ich in Besprechungen eh oft müde, vor allem, wenn sie länger dauern (alles über 1 Stunde ist für mich zu lang, außer Besprechungen mit Rahm…). Es liegt daran, dass die Themen mich einfach nicht genug fesseln. Ich bin ja eh jemand, der relativ schnell gelangweilt ist. Ich hatte schon in der Schule oft Probleme, die Konzentration hochzuhalten, und das für läppische 45 Minuten, es sei denn, es war halt wirklich mal was Interessantes, also Politik, Literatur o. ä. Und Meetings? Meistens so theoretisch und dann noch die Leute, die sich mit Bla-Bla versuchen, ins rechte Licht zu rücken. Bah, nee! Ich arbeite lieber, anstatt mich zusabbeln zu lassen. Natürlich geht es nicht ganz ohne Besprechungen, aber es ist viel zu viel geworden, in den letzten Jahren haben die Laberrunden extrem zugenommen. (Mit dem Begriff “Laberrunde” kann man sich übrigens bei Vorgesetzten sehr schnell unbeliebt machen, wie ich feststellen durfte.)

Jedenfalls hatte ich wohl Glück, dass Boss-Boss meine Meeting-Müdigkeit nicht für ein chronisches Problem hielt, sondern es auf meine Schlafstörungen schob… :-)

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Die Kollegin, eine ganz liebe, kam also einige Tage später mit einem kleinen Päckchen an, das ich aber erst zu Hause öffnen durfte. Und darin befand sich dieser Engel, der über meinen Schlaf wachen sollte. Ich fand das eine unheimlich liebe Geste. Er steht nun bei mir so, dass ich ihn vom Bett aus sehen kann, und so freue ich mich immer vorm Schlafengehen über dieses Geschenk.

Und vielleicht kann er seine Engelskräfte ja auch als Schutzengel für den HSV einsetzen, das scheint dringend nötig… Deswegen habe ich ihn einfach mal auf ein HSV-Buch gestellt. :-) Wenn seine Stärke sich allerdings nur auf guten Schlaf bezieht, könnte das vielleicht die Heimspielpleiten erklären… Wenn das nicht besser wird, muss ich doch Xynthilia drauf ansetzen.

So, liebe Sabienes, jetzt hast Du zumindest einmal auch Monsterbeteiligung bei dem Projekt, und wer weiß, vielleicht laufen mir ja woanders auch noch mal Engel vor die Fotolinse.

Achtung, Eure Weltherrscherin warnt!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als fürsorgliche Weltherrscherin liegt mir Ihr Wohlergehen mehr am Herzen als fast alles andere (also meine Limettenvorräte, Nougatbestände und … aber egal).

Bitte vermeiden Sie auf jeden Fall, am 23.12.2013 zwischen 17 und 18 Uhr NDR 2 einzuschalten! Sollte es doch aus Versehen passieren, zerstören Sie Ihr Radiogerät sofort mit einem beherzten Wurf aus dem Fenster oder einem gezielten Hammerschlag (Axt geht auch oder zur Not die Atombombe, die Sie vielleicht im Keller bunkern). Anzünden können Sie es ebenfalls, aber passen Sie auf, dass das Feuer nicht auf Ihre restliche Wohnung übergreift, das wäre schade. Alternativ können Sie Ihre Ohren mit Sekundenkleber wirksam schützen.

Warum?

Darum!

Das_GRAUENDa bekommt der Begriff “Montagsgrauen” eine ganz andere, noch schlimmere, Bedeutung. Das sind Dimensionen der musikalischen Miesigkeit, die ich mir gar nicht ausmalen möchte.

Gegengift! Schnell!

Bruuuuce! ♥♥♥

Tom Waits singt “Silent Night”:

Und für Mestra habe ich auch noch was entdeckt, natürlich Bon Jovi, völlig klar, mit jemand anderem darf ich bei ihr nicht ankommen:

 

Aus der Monsterplaylist (4)

Für die Wetterstatistiker: Gestern war es wirklich heiß. Der Beweis: Die Hutze ist nur EINMAL hinter den Ball hergewetzt.

Bei dem, was nun kommt, mag es sein, dass es zur Zeit der Entstehung ebenfalls sehr warm war… Auf meiner Playlist sind nämlich auch schräge Sachen. Das überrascht Euch jetzt bestimmt total. In den 80ern gab es etwas, das sich “Neue Deutsche Welle”, kurz NDW, nannte. Was heute wohl nur Kopfschütteln verursachen würde, hat damals teilweise hohe Wellen geschlagen, vor allem, als einige Vertreter dieser Gattung in der guten alten Schlagerparade auftreten durften.

Meine NDW-Sammlung ist sicher nicht komplett, aber relativ gut bestückt. Hier habe ich ein schön schräges Video eines Liedes gefunden, welches ebenfalls auf meiner Playlist herumliegt. Einfach Weltklasse! Liebe Jüngeren, die Ihr musikalisch nicht in den 80ern sozialisiert wurdet: Sehet und staunet! So was wurde im Radio gespielt, und nicht nur da, sondern sogar im Fernsehen! “Fred vom Jupiter” gibt sich die Ehre!

Muahahaha, dieser Tanzstil! Oh, Fred, geh doch nicht fort! Schluchz! Jetzt müssen wir schnell die NASA bestechen, damit sie umgehend eine Jupitermission startet. Tausende von Frauen haben sich bereits als Astronautinnen beworben!

Jedenfalls höre ich das und andere NDW-Lieder zwischendurch mal ganz gern, ein bisschen Nostalgie darf sein, und auf eine bekloppte Art und Weise war das auch sehr kreativ. Jedenfalls einfallsreicher als die Dance-Welle, die dann in den 90ern über uns hereinbrechen sollte…

Interessant: Das Lied hat seine Wurzeln an einer Hamburger Schule. Mehr dazu bei der vielwissenden Wikipedia…

Noch so ein Klassiker: “Wissenswertes über Erlangen.”

Das ist großartig. Hat ja auch Max Goldt seine Finger mit drin. Ist natürlich auch auf meiner Playlist!

Aus der Monsterplaylist (3)

Wieder nicht geschafft, was Aktuelles zu bloggen, weil ich heute erst ganz viel im Garten war (super Wetter) und danach einen Putzanfall bekam, so eine Art “Frühjahrsputz light”, denn man soll es nicht übertreiben. Gut, dass ich noch einiges in den Entwürfen habe…

Es war 1985. Ein gewisser Herwig Mitteregger sang “Immer mehr, immer mehr, immer mehr…” Ich mag den Song, er hat so etwas leicht Melancholisches. Und mittlerweile passt das Wetter auch endlich zum Lied.

http://www.myvideo.de/watch/2021885/Herwig_Mitteregger_Immer_mehr_Immer_mehr

Direkt einbinden mit Myvideo ist wohl nicht möglich, aber auf YouTube finde ich nur eine nicht sehr gelungene Liveversion. Davon ab, dass die hier verlinkte auch nicht gerade supergute Qualität hat, aber man kann die schicken 80er-Jahre-Klamotten erkennen. :mrgreen:

Guckt mal, ein Quokka!

So, diese süßen Tierchen geistern seit einigen Tagen durch die Blogosphäre, und mir glaubt nun bestimmt keiner, dass ich diesen Artikel schon seit 1. Januar (also vor dem Hype) im Entwurfsordner hatte. Egal, der Puscheligkeit kann nie genug gehuldigt werden. Eigentlich wollte ich heute über eine epochale Lieferung aus München berichten, aber das werde ich morgen erledigen, nachdem ich hier heute die ganze Zeit am Wühlen war und der lädierte Finger nun im Autschmodus ist. Jetzt aber endlich zu den Quokkas!

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(Quelle.)

Auf Deutsch nennt man dieses possierliche Tierchen auch Kurzschwanzkänguruh. (Ja, alte Schreibweise, ich bin da ganz antik eingestellt.) Wer nun an Berlusconi denkt, ist entweder sehr gehässig oder liest viel in diesem Blog. Womöglich sogar beides. Die Quokkas wurden früher für große Ratten gehalten (wer nun an Berlusconi … ach, Ihr wisst schon!), bis sich die Erkenntnis durchsetzte, dass es sich eigentlich um kleine, niedliche, puschelige Känguruhs handelt. Sie leben, wie es sich für Känguruhs gehört, in Australien. Alles andere könnt Ihr bei Wiki nachlesen.

Und hier noch ein süüüüßes Foto!

Und noch mehr süüüüße Fotos, Link von Natira.

Das gute alte Down Under, da muss ich an dieses Lied denken:

Ja, ja, die 80er …

Aus der Monsterplaylist (2)

Damit hier nicht tagelang dieses Finger-Aua-Foto an erster Stelle steht, mal was aus meinen gespeicherten Artikeln, denn ich bin noch nicht dazu gekommen, meine Begeisterung über ein weiteres Ereignis am Dienstag in Worte zu fassen. Also Musik zwischendurch. Ich habe auch ein bisschen Klassik in meiner Musiksammlung, wobei ich nicht allzu viel Ahnung, um nicht zu sagen, gar keine habe, ich gehe einfach danach, ob es mir gefällt.

Ach ja, in die Met würde ich schon gern mal, aber mir liegt dieses Aufgestyle nicht, das man betreiben muss, um in die Oper zu gehen…

Oder sollte ich mir doch lieber den Körperzellensong anhören? Jede Zelle meines Körpers ist glücklich, jede Zelle fühlt sich wohl… Hallo, Zellen im linken Ringfinger?! Bitte mitmachen!

Oha, Zellensong und Aida in einem Beitrag dicht untereinander. Dafür werde ich in der Hölle landen! Gut, dass ich die Teufelsfamilie kenne… Na, kommt, dann geht auch noch ‘ne Runde scheiß Herzchen, nun isses eh egal!

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Aus der Monsterplaylist (1)

Waaahnsinnig originelles, neues Blogthema, denn ich glaube nicht, dass schon mal ein Blogger über die Musik, die er hört, gebloggt hat, von ca. ein paar Millionen Ausnahmen mal abgesehen. Aber egal. Das soll uns nicht stören. Ich werde nun also ab und zu mal spontan, wenn bei mir Musik läuft (ist fast immer der Fall), gucken, ob es den Titel bei der Tube in halbwegs anhörenswerter Qualität gibt und hier veröffentlichen. (Sicher nicht häufiger als ein bis zweimal pro Monat, soll ja kein Musikblog hier werden, das wäre zu unbekloppt.) Ich habe übrigens einige sehr schräge Stücke in meiner Liste, aber da wird YouTube vermutlich nichts hergeben. Heute kommt nichts Skurriles, sondern ein Song, den ich mit fünf Sternen gekennzeichnet habe:

Ian Hunter mit “Wash Us Away”

Könnte man eigentlich auch ein schönes Stöckchen draus schnitzen… Postet doch auch einfach mal ein Lied, welches bei Euch vor kurzem lief oder welches Ihr gerade hört.