Ein bisschen in Nostalgie schwelgen, und es gibt was zu gewinnen

EDIT: Ich habe entschieden. DillEmma war die einzige Interessentin, darum fiel das Los auf sie… Das ist wie mit Bernd in “Tolle Sachen”, hier fällt das Los ja auch immer auf das kurzarmige Kastenbrot, um als Testkandidat auftreten zu dürfen.

Alles fing glaube ich 1978 an, ich war damals noch viiiiiel jünger als heute, wie überraschend. Die Fußball-WM in Argentinien stand vor der Tür. Fußballfan war ich schon länger, aber das war das Jahr, in dem mich die Sammelleidenschaft für Panini-Klebebildchen packte. Kennt Ihr bestimmt? Diese Tütchen mit mehreren Stickern und — ganz wichtig — einem Album für das Einkleben der süßen. Und was es da alles zu sammeln gab: Alle Spieler sämtlicher teilnehmenden Mannschaften, der Trainer war glaube ich auch dabei. Und ein Mannschaftsbild? Hm, ich weiß das gar nicht mehr so genau, Mist. Auf jeden Fall war ich ab da jedes Jahr mit am Start, denn solche Panini-Sammelhefte gab es nicht nur für WM und EM, sondern natürlich auch für die deutsche Bundesliga. Ich erinnere mich noch an Fotos von Kickern im Schnee. Damals wurden die Spiele nicht bei drei Schneeflocken abgesagt, sondern es wurde einfach mit einem quietschorangen Ball gespielt. Was waren wir noch kernig damals!

Die Sammelwut an sich zeigte schnell ihre Schattenseiten: Einige Fußballer hatte man zehnmal, während man andere trotz hoher Investitionsfreudigkeit (bye-bye Taschengeld) in Sammelbildertütchen einfach nicht in seinen Besitz kriegen konnte. Das war schon frustrierend, aber zum Glück gab und gibt es ja inoffizielle “Tauschbörsen”. Habt Ihr als Kinder auch fleißig geklebt?

Heute sammele ich ja nicht mehr, und leider habe ich keines meiner Alben aufbewahrt. Aber hier habe ich doch tatsächlich noch ein Bild gefunden. Ja, genauso sah das Album aus! Toll! Erinnerungen! Nostalgieanfall!!

Warum ich Euch das alles erzähle? Weil es jetzt etwas gibt, das für Sammler und Tauscher total praktisch sein dürfte. Die Torquato AG bzw. der Leuchtturm Albenverlag bringt Anfang Juni ein Tauschalbum auf den Markt, genauer gesagt, das

Original Panini Tauschalbum

Das bringt Ordnung und Durchblick in das Tauschmaterial, und Durchblick mögen wir doch alle, oder? Weil ich selbst keine Verwendung für das Album habe, da ich nicht mehr sammele (obwohl mich jedes Mal, wenn ich die Tüten sehe, so ein kleiner nostalgischer Anfall anspringt), habe ich ausgedealt, dass das Album, sobald es lieferbar ist (Anfang Juni), an einen meiner Leser geschickt wird. Natürlich kostenlos und auch ohne Verpflichtung, darüber zu bloggen, denn das tue ich hier ja schon gerade jetzt in diesem Moment, fleißig wie ich bin.

Es gibt aber schon ein paar Bilder, die einen guten Eindruck verschaffen:

GRÜNES Cover, das ist schon mal sehr gut!


Das Innenleben! Fußball, hachz!

Und hier mit Einbandtasche für das Paninialbum, das finde ich schon ziemlich praktisch.

Achtung, Trommelwirbel!!! Jetzt kommt mein Lieblingsbild:

Sehr Ihr das links oben? Die HSV-Raute!!!! Da hat der Fotograf aber mal verdammt guten Geschmack bewiesen!

Hier noch ein paar Fakten zum Album:

Das Album zum Tauschen von doppelten Panini-Stickern. Ein Album enthält 24 Folienseiten mit je 12 Taschen im Format 8,5 x 5,8 cm (288 Taschen). Jede Tasche kann bis zu 10 Sticker aufnehmen.

Noch mehr Infos gibt es hier auf der offiziellen Leuchtturm-Produktseite.

Da ich wie gesagt selbst keine Verwendung dafür habe, würde also Torquato einem von Euch ein Exemplar kostenlos schicken. Das Album kann man wohl für alle Panini-Serien verwenden, mittlerweile gibt es ja viel mehr als nur Fußball. Also sollte auch jemand, der alle Bilder von “Das kleine rosa Puschelpony” sammelt, etwas damit anfangen können, obwohl auf dem Cover ein Fußballer und kein rosa Puschelpony abgebildet ist, aber da muss man auch einfach mal flexibel sein. ;-)

Wer Interesse hat, schreit einfach in den Kommentaren “HIER, ICH, ICH, ICH”. Bei mehreren Interessenten lose ich aus. (Der Rechtsweg muss draußen bleiben.) Eure Adresse würde ich dann an meine nette Kontaktperson bei Torquato weitergeben, so dass Euch das Album direkt zugeschickt werden würde.

Aufräumen und ausmisten: Das große Finale!

Endlich konnte ich mich mal aufraffen, die Fotos für den Abschluss dieser kleinen Serie zu schießen. Wie schon gesagt, handelt es sich hier um nichts weniger als epochale Gegenstände:

Ist das grandios? Es geht hier vor allem um das Sofa und den Wum. Das Sofa ist doch geradezu loriotesk, oder? Zwar stimmt die Farbe nicht, aber ansonsten ist eine gewisse Ähnlichkeit unverkennbar. Und dann der Wum! Er befand sich nicht da, wo er eigentlich hingehört hätte, also in meinem Regal mit den Hundefiguren, sondern im Umzugsstress wurde er eilig mit anderem Zeuchs in eine Glasvase geschmissen, die im Keller landete, wo er sein Dasein fristete, bis ich ihm beim Aufräumen endlich wiederfand. Nun hat er einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch.

Mal näher rangehen:

(Den Mops und das Brot habe ich noch mit aufs Sofa gesetzt, weil Möpse Loriots Lieblingshunderasse waren und er selbst welche hatte; und in den Bernd-das-Brot-Sendungen gibt es auch einige geniale Humormomente, ich denke, das Brot ist sich der Ehre bewusst, auch wenn der Blick anderes sagt…)

Wum und Wendelin sind übrigens ebenfalls eine Erfindung von Loriot und hatten innerhalb der Sendung “Der große Preis” ihre Auftritte. Ach ja, das waren noch Zeiten. Hier habe ich mal einen passenden Clip rausgesucht:


Und das muss natürlich auch noch: Wums legendäres Lied “Ich wünsch mir ‘ne kleine Miezekatze”!


Das war also das. Habe ich doch tatsächlich mal eine Blogserie zum Abschluss gebracht, wer hätte das gedacht?

Apropos Blogaktivitäten, ich habe mir folgendes im Urlaub vorgenommen:

  • Blogroll überarbeiten
  • Mit den Fotostories weiterkommen, also entweder die Krimigroteske fortführen oder endlich mit der Schwoap, dieser Symbiose aus Schweinkram und Soap, anfangen
  • Award basteln
  • noch irgendwas anderes, das mir gerade entfallen ist :oops:

Weil ich immer dieses Problem habe, mich zu entscheiden, was ich als erstes erledigen soll, frage ich doch einfach mal Euch, denn ich weiß, dass Ihr eine weise Entscheidung treffen werdet. Sollte der letzte Punkt gewinnen, mein Gedächtnis aber weiterhin streiken, gewinnt das Zeuchs mit den zweitmeisten Stimmen. Langweilig, aber so soll es sein.

Ich wünsche Euch schöne Ostern! Wollte erst noch was ostermäßiges mit den Monstern basteln, aber die haben einfach die ganzen (Nougat-)Eier aufgegessen, bevor ich dekomäßig überhaupt nur anfangen konnte…

Aufräumen und ausmisten: kurz vor dem großen Finale

Heute präsentiere ich Euch also den ersten epochalen Leckerbissen, bevor dann mit dem großen Finale diese Serie ihren Abschluss findet.

Was ich hier wiedergefunden habe, kann gar nicht genug gewürdigt werden! Ich weiß, dass besonders einer meiner Leser jetzt völlig aus dem Häuschen sein wird.

Doch, doch …

Darauf hat er sich schon ganz lange gefreut, denn es wurde hier schon hin und wieder thematisiert, und das mit Recht!

Dieses Objekt steht aber nicht zum Verkauf, das muss ich vorwegschicken. Alles Flehen und Betteln ist sinnlos. Ich würde ja gern, aber die Monster haben dieses liebenswerte Teil schon in Beschlag genommen.

Das ist eigentlich schon ein bisschen schade, denn ich vermute, dass man mir Summen im dreistelligen Bereich bieten würde. Mit “man” ist hier natürlich ein spezieller Leser und Fan gemeint.

Nicht Fan von mir, sondern Fan von … Ihr werdet es ja gleich sehen, Geduld!

Aber es gibt gar keinen Grund, traurig zu sein. Bei eBay kann man diese Artefakte ersteigern. Nicht ganz billig, aber dem wahren Freund ist nichts zu teuer für so ein epochales Objekt!

Habe ich jetzt die Spannung lange genug künstlich in die Länge gezogen? Ach nein, ein bisschen Scrollen geht immer, der Bedeutung des Augenblicks und des Objektes angemessen.

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Aber jetzt!

Es ist — TROMMELWIRBEL, TUSCH und FANFARENGEDÖNS!!! —

Yeah, Baby, schlumpf it…

Schlumpfig!!!!!!!!!!!!

Das Schlumpfhaus!!!!! Und alle so: YEEEEAAAAAAHHHHHH!!!! (Dark Joh … ähm … der anonyme Fan am lautesten!) Mindestens. Als ich schon kaum noch dran glaubte, tauchte ganz zum Schluss das gelbe Unterteil auf (das tolle orange Dach hatte ich schon vorher wiedergefunden).

Ich meine, hallo?! Wie epochal ist das denn? Und dann guckt Euch mal die heutigen Schlumpfhäuser an. Damals wurde noch schlumpfige Qualität gebaut! Man sieht es ja, meine kleinen Monster haben das Domizil sofort in Beschlag genommen!

Hier noch eine Großaufnahme, extra für Fans!!!

Monsterschlumpfpower!!!

Das Dachgeschoss! Super, wa? Da strahlt das Monsterauge, da lacht das Monstermaul!

Los, noch ein Bild! Mehr, mehr, mehr! Ist ja gut, Dark Joh … ähm … anonym bleiben wollender Fan:

Schlumpfischlumpfi

Mir fehlen langsam selber die Worte. Was sagt Ihr z. B. zu der grünen (!!!) Tür? Und alles ist so schlumpfig-wumpfig-gnumpfig.

Ein Foto habe ich noch, dann muss es aber wirklich genug sein!

Der Tänzer auf dem Dach

Wie ich immer sage: Lieber das Monster auf dem Dach, als den Spatz im Topf. Oder irgendwie so.

Ich bin nun ganz erschöpft vor lauter Begeisterung. Und nun wartet gespannt auf das große Finale, auf den grandiosen Schlusspunkt dieser Reihe!

Ich verbleibe mit einem freundlichen SCHLUMPF-SCHLUMPF-Gruß und mit besonders herzlichen Extra-Schlumpfgrüßen an Schlumpf Johann

Aufräumen und ausmisten: Barbapapas!

Dieses ist, wenn auch noch nicht einer der bereits angekündigten zwei Höhepunkte, so doch eine meiner Lieblingsfolgen dieser Serie. Dark Johann wird nun vermutlich wieder leiden, wie schon damals bei den Schlümpfen, es sei denn, er nimmt seine Tabletten immer noch; egal, da muss er nun durch, denn ich lasse nix auf Barbapapas kommen. Sie waren die Lieblinge meiner jüngeren Kindheit.

Klick macht größer

Sind die toll, oder was? Irgendwann in den 70ern wurden die kurzen Zeichentrickfilme auch in Deutschland ausgestrahlt (erfunden wurden die knuffigen Kerlchen in Frankreich). In der Serie wurden schon damals auch Umweltschutzthemen angesprochen oder Miethaie bekamen (ein bisschen — ist ja eine Sendung für Kleinkinder) ihr Fett weg (Dark Johann: NICHT klicken! Oder vorher 3 Riiiiesentabletten schlucken!! Auf Ex!!):

Die Folge mit der Meeresverschmutzung finde ich gerade nicht.

Allerdings ärgert mich, dass mir von den Hohlkörperfiguren der Barbapapa, also der große rosane (leuchtende Augen bei wem wohl?) fehlt. :-( In den letzten Jahren scheinen die Barbapapas wieder sehr beliebt geworden zu sein, es gibt reichlich neues Zeuchs zu kaufen. Aber ich habe die Originalbarbapapas aus den 70ern! Von den Kindern hat jeder eine bestimmte Eigenschaft bzw. Vorliebe, der eine ist z. B. besonders tierlieb, die andere steckt ständig ihre Nase in Bücher, der rote ist eine Sportskanone (quasi der Rahm unter den Barbapapas) usw. Und der flauschige Schwarze, der einzige Barbapapa mit Haaren, ist der Künstler, er war immer mein besonderer Liebling, aber wohl eher wegen der Puscheligkeit. :-) Wenn man den Barbapapas was vorwerfen könnte, dann einen leichten Hang zum Geschlechterklischeedenken: Es hätte ja ein Mädchen der Technikfreak sein können … Aber egal, ich mochte sie trotzdem.

Und weil’s gar nicht dazu passt, aber egal: Hier noch eine Matrjoschka, knuffig ist die ja auch irgendwie:

Klick = groß

Hat sich da doch wieder ein Fellmonster zwischengemogelt. Typisch, die sind auch überall…

So, diese Folge ist nun zu Ende, mit Rücksicht auf einzelne Leser verzichte ich darauf, die Barbapapas noch alle einzeln in Wort und Bild vorzustellen. :-)

Aufräumen und ausmisten: Noch mehr oller Technikkram

Das Projekt “Aufräumen und ausmisten” geht so langsam zu Ende. Ich werde diese kleine Blogreihe mit zwei absoluten Höhepunkten beenden, doch ganz so weit sind wir noch nicht. Geduld, werte Leser! Heute haben wir erst noch mal etwas Technik aus dem Fellmonstermuseum.

Mein erstes Notebook:

Vor einigen Jahrtausenden ganz billig von einem guten Bekannten abgekauft. Das Programm musste von Diskette gestartet werden. Display: Schönes Grünlich, nicht dieses furchtbare Bunt, das heutzutage auf allen Rechnern drauf ist.

Und hier was aus meiner kleinen Radiosammlung. Habe ich glaube ich mal auf einem Flohmarkt gekauft.

Bitte beachtet rechts oben im Bild die Zitterspinne. Sie ist ein Soldat meiner Zitterspinnenarmee und wird mir bei der Welteroberung helfen.

In der nächsten Folge gibt es einen kleinen Bericht über die Lieblinge meiner Kindheit, und danach kommen wir zum ersten Höhepunkt dieser Serie! Das wird ein Spaß!

Aufräumen und ausmisten: Radiowecker

Eigentlich langweilig, ein alter Radiowecker, den meine Eltern früher in der Küche stehen hatten und den ich mir irgendwann krallte. Der Klang ist recht gut, daher steht er nun im Keller, so dass ich dort ggf. Radio hören könnte, wobei dieser Wunsch bei den grottigen Hamburger Sendern eher selten aufkommt. Ansonsten ist es halt ein Erinnerungsstück an das Haus, in dem ich aufgewachsen bin.

Was aber vor allem sehr epochal an diesem Wecker ist: Er beweist, dass es den legendären Katzencontent schon gab, als noch niemand ahnte, dass es dereinst so etwas wie Bloggen geben würde. Denn was klebt an der Seite dieses Weckers? Tadaaa!

Quasi antiker Katzencontent! Mehr geht ja wohl nicht, oder? Somit ist dieser Wecker als Weltkulturerbe einzustufen und darf niemals verschrottet werden. Ich habe gesprochen. gez. die künftige Weltherrscherin

Aufräumen und ausmisten: asbachuraltes Zeuchs

Willkommen im Technikmuseumsblog Bergedorf. :-) Heute stelle ich mal wieder zwei ganz entzückende quasi antike Artefakte vor.

Dieses Teil hier hatte mein Bruder vor langer Zeit zu Weihnachten bekommen und ich war total neidisch (war ich häufiger, ich hatte oft das Gefühl, dass er die besseren Geschenke bekam :-)):

Ich wollte auch so einen Technikkram! Nach etlichen Jahren habe ich es dann vorm Entsorgen gerettet und tatsächlich eine Zeitlang an meinen Fernseher angeschlossen. Meine Lieblingsspiele waren glaube ich Squash und Fußball, wenn ich mich mich recht entsinne… Die Spiele und die Darstellung waren total simpel und vorsintflutlich, aber gerade das mochte ich. Habe ja eh einen kleinen Nostalgietick.

Hier eine genauere Beschreibung. Und so sah das auf dem Fernsehschirm aus.

Im Vergleich dazu wird’s nun beinahe modern: Ein Gameboy der allerersten Generation!

Der läuft sogar noch, prompt habe ich schon einige Zeit mit “Tetris” verdaddelt. So gut wie früher bin ich nicht mehr; da hatte ich es meistens bis zur ersten startenden Rakete geschafft, ab und zu auch bis zur zweiten. Hachz ja, dieses grüne Display, Nostalgie pur.

Aufräumen und ausmisten: ein Diktiergerät und mein erstes Handy

Neulich noch erwähnte Silke alte Diktiergeräte in den Kommentaren, und nun schon zeige ich eins hier im “Technikmuseum”-Blog. ;-) Ich dachte, ich hätte es nicht mehr, und dann kam es doch in einem Schrank zum Vorschein. Daneben mein erstes Handy. Wenn man es benutzte, leuchtete das ganze Gerät, das sah sehr schön aus. Orange ist ja eh meine Farbe…

Ich hatte mich lange geweigert, mir ein Handy anzuschaffen. Anfangs war das so ein Status-/Wichtigtuersymbol, damit hatte ich nichts im Sinn. Aber irgendwann siegte die Einsicht, dass so ein mobiles Telefon einfach sehr praktisch ist. Und heute bin ich sogar mit einem Schlauphone unterwegs, aber nicht, um anzugeben (wäre eh sinnlos, so verbreitet, wie die Dinger mittlerweile sind), aber es ist wirklich praktisch und entspannend, zwischendurch mal ein bisschen im Feedreader herumzustöbern.

Bei diesen alten Diktiergeräten sind ja die kleinen Cassetten so niedlich. :-) Hier mal ein Größenvergleich mit einer normalen Cassette:

Schaltet auch das nächste Mal ein, wenn es wieder heißt: Willkommen im Technikmuseum Bergedorf. :-)

Aufräumen und ausmisten: Fußballschlümpfe!

Ich habe eine Zeitlang Ü-Eier-Figuren gesammelt (ich gebe zu, das sogar manchmal heute noch zu tun, wenn eine Serie, die ich gut finde, herauskommt, so wie vor einiger Zeit Hundefiguren, und eine Monsteredition habe ich auch, aber die habe ich komplett bei eBay ersteigert, das ist wesentlich billiger).

Hier habe ich jedenfalls in meinem Gemuse Fußballschlümpfe entdeckt, die gegen aus der legendären “Fußballspiel der Tiere” stammenden Viecher antreten. Ob der Schiri unparteiisch ist, darf bezweifelt werden, aber er scheint eh was an den Augen zu haben, denn wem zeigt er die gelbe Karte? Da, wo er hinzeigt, steht niemand… Am Spielfeldrand stimmen die Aristocats und ihre Freunde Fanschlachtgesänge an, und mittendrin betätigen sich Gartenzwerge als Greenkeeper. Dass das mitten im Spiel nicht so angesagt ist, hat ihnen wohl keiner gesagt:

Dass die Schlümpfe in schwarz-weiß-blau antreten, ist leider momentan ziemlich passend, der HSV spielt ja zurzeit eher auf Schlumpf- denn Buli-Niveau. :-( Nichtsdestotrotz sind die Figuren niedlich und werden nicht ausgemistet, sondern nur aufgeräumt…

Aufräumen und ausmisten: eine Diskette!

Heute kurz und schmerzlos: Ich habe beim Aufräumen eine Diskette wiedergefunden, und die werde ich auch behalten. Und dann noch eine Windows-Startdiskette, mehr geht ja wohl nicht. ;-) Die wird bestimmt in drölfzig Jahren Millionen wert sein. Oder in Millionen Jahren 12 Euro. Man weiß so wenig.

Liebe Kinder, eine Diskette war ein Speichermedium mit der gigantischen Kapazität von in diesem Fall ca. 1,44 MB, aber natürlich gab es verschiedene Größen und Speicherkapazitäten. Dieses hier ist eine 3,5-Zoll-Diskette. Wer mehr wissen möchte, fragt einfach mal bei Dr. Google nach. Der Herr Berlusconi, der immer Probleme mit gewissen Maßen hat, konsultiert bitte ebenfalls Dr. Google, damit er wieder in meine Sprechstunde geschickt wird. Nützt ja alles nix…

Nachtrag (ja, dieser Artikel schmorte schon länger in den Entwürfen, weil ich nicht ständig “Aufräumen und Ausmisten-Artikel” posten will): Das passt übrigens gut zu einem Artikel von cimddwc, in der er über das Thema “Diskette als Icon für Speichern” nachdenkt. Auch SAP verwendet das Diskettensymbol, da habe ich natürlich in der Anstalt einfach mal einen kleinen Screenshot gegriffen:

Apropos Anstalt, was schätzt Ihr, glauben Anforderer, was ein paar Spezial-Sicherheitsschuhe kosten mögen?

Naaaa?! Erst raten, dann nach unten scrollen.

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1.765,74 EUR. Yeah! Wat ‘n Schnäppchen! Und ich dachte immer, dass Alkohol und sonstige bewusstseinstrübende Drogen in der Anstalt verboten seien, aber das scheint nicht durchgängig zu gelten, vielleicht gibt es für Leute, die Banfe in SAP anlegen müssen, aus humanitären Gründen Ausnahmeregelungen…

Vermutlich sind die Schnürsenkel dieser Sonderschuhe aus dem goldenen Vlies aus Kolchis geklöppelt worden und für das Leder wurde die Haut einer seit Jahrtausenden ausgestorbenen Tierart verwendet.

Da musste ich mich jedenfalls als einkäuferspielendes Monster richtig anstrengen, diesen Preis runterzuhandeln! Unvorstellbar, welchem Stress ich ausgesetzt bin.