Hallo, liebliche Lesende, hier ist wieder Eure Projektmuddi mit einem neuen Thema, welches nicht jedem liegen wird, das steht schon mal fest.
Es stammt von Cogito, einer wahren Expertin auf dem Gebiet, und es lautet:
Vampir
Vampire, diese nachtaktiven Blutsauger… Ich dachte ja schon, dass ich bei diesem Thema entweder scheitern oder wieder “Dracula” aus der Kiste ziehen würde, aber “Dracula” hatte ich letztes Jahr schon erwähnt.
Da Scheitern für eine Weltherrscherin keine Option ist, dachte ich mir, ich gebe dem Genre einfach mal eine Chance. Neue Welten entdecken und auch mal Bücher lesen, die man ohne das Projekt vielleicht nicht anrühren würde, dafür ist das Projekt auch gut. Die “Biss…”-Reihe von Stephenie Meyer hat mich allerdings nicht so gereizt. Ich wollte etwas mit Erwachsenen, und da stolperte ich doch glatt über die “Chicagoland Vampires” von Chloe Neill. Das hörte sich gut an, Vampire in einer Großstadt, was treiben die da so?
Die Vampire in Chicago haben ihre Existenz vor kurzem der Menschheit offenbart. Sie sind in “Häusern” organisiert, so ähnlich wie damals (und wohl auch heute?) die Adelshäuser. Die weibliche Hauptperson, Merit, wird zur Vampirin wider Willen, aber es war nötig, um ihr Leben zu retten bzw. das, was davon übrig ist, wenn man ein Vampir ist, jedenfalls spielt irgendein Vampir ein böses Spiel, indem er Menschen umbringt, was ihm halt bei besagter Merit nicht gelungen ist, wäre ja auch dumm gelaufen, denn dann gäbe es den Roman nicht und ich hätte nun nichts zum Vorstellen für dieses Motto.
Der Roman ist irgendwie eine Mischung aus Romanze und Krimi. Die beiden weiblichen Hauptdarsteller sind recht unterhaltsam, es gibt öfter mal amüsante Sprüche, allerdings darf man bei diesem Buch keine tiefschürfenden Charakterbeschreibungen erwarten. Dafür ist der Leser immer gut im Bilde, was die Protagonisten für Klamotten anhaben. Außerdem sind so gut wie alle Menschen und andere Wesen (ja, es gibt nicht nur Vampire und Menschen in Chicago), die Vampire ja sowieso (ist das ein Markenzeichen dieses Genres?), wahnsinnig attraktiv. Die Sprache ist manchmal etwas unverblümt (“Titten”, “großer Schwanz”, “beschissen” sind mir in Erinnerung geblieben), und es gibt — anders als in der “Biss…”-Reihe von S. Meyer, wenn ich da richtig informiert bin –, vorehelichen Sex. Ich war die ganze Zeit über beim Lesen sehr besorgt um die Moral der USA, das ist alles ganz furchtbar, und das bei einer Autorin, die aus den Südstaaten stammt, wo soll das noch hinführen? Wenn das Sarah Palin mitkriegt, kommt die mit ihren Knarren! Aber jetzt bin ich abgeschweift. Wo war ich? Ah, ja, der Chef, pardon, richtig muss es heißen: Lehnsherr, des Hauses Cadogan (zu dem Merit gehört), ist natürlich extrem attraktiv. Gäbe es ihn in Wirklichkeit, wäre er wohl der zweitsexieste Mann in Chicago, nur, damit Ihr in etwa eine Vorstellung habt. Trotzdem hat Merit, die schon nach einigen Tagen eine wahnsinnig starke Vampirin ist, so ihre Probleme mit ihrem Chef…
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Reihe, die aus mindestens 5 Büchern besteht. Ich werde sie wohl weiterlesen, für warme Sonnentage, wenn einem das Gehirn wegschmilzt, ist das genau das richtige, außerdem möchte ich nun wissen, wie es weitergeht. Etwas mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere und weniger Oberflächlichkeiten (Klamotten, Schilderungen der Partys) würden der Reihe nicht schlecht bekommen, aber irgendwas ist ja immer… Dafür gibt’s hier und da eine Prise Humor.
So ein richtiger Fan des Fangzähnchen-Genres bin ich durch den Roman jedenfalls nicht geworden. Umso gespannter bin ich, welche Bücher Ihr vorstellen werdet. Generell habe ich natürlich überhaupt nichts gegen Vampire, ich habe ja sogar einen kleinen hier, der sich von Bloody Caipi ernährt, wer hier schon länger mitliest, wird sich an Vampi erinnern.
Apropos Chicago, attraktive Männer usw., ich muss noch mal eben Rahm anrufen, er ist immer noch beim Wettergott und versucht, den Frühling zu programmieren.
Ich: “Rahm, wie läuft es bei dem Wettergott?” Rahm: “Ich habe die Wettermaschine repariert, das musst Du doch gemerkt haben, waren die Temperaturen und die Sonne okay?” Ich: “Ja, war schon ganz gut, ich konnte heute im Liegestuhl liegen.” Rahm: “Diese Faulenzerei hat ein Ende, wenn ich wieder da bin, es gibt viel zu besprechen!” Ich: “Natürlich. Du kannst die Temperaturen jetzt mal in den zweistelligen Bereich bringen und den ungemütlichen Ostwind abschalten!” Rahm: “Das bisschen Wind… Erfrischung ist immer gut. Ich muss außerdem den Wettergott von Caipi auf Tee umstellen, damit er nicht wieder alles auf ‘ewigen Winter’ programmiert.” Ich: “Die ganzen Caipizutaten, die übrig bleiben, kannst Du mitbringen, ich habe Verwendung dafür, und man soll ja nichts umkommen lassen!” Rahm: “Das dachte ich mir… Bis bald. Es kann sich nur noch um ein paar Tage handeln!”
Das hört sich ganz gut an, oder? Doch kein ewiger Winter. Wäre Rahm ein Vampir, wäre er natürlich Chef aller Häuser…
Schon vor einigen Tagen erreichte mich ein Überlebens- und Aufmunterungspaket von Heidi und Isi. Die berühmte Schauspielerin Isi kennt Ihr ja mittlerweile bestimmt alle, und Heidi ist ihre Managerin (klingt professioneller als Frauchen ).
In dem Paket waren viele epochale Sachen drin, wie die Überschrift schon verrät.
Noch eine super Postkarte von Isi, und die Visitenkarte ist ja wohl auch epochal. Ich muss mir auch mal wieder Postkarten drucken lassen, hatte ja schon mal welche, da stimmt die Webadresse allerdings nicht mehr. Ist aber gar nicht das Thema, gehen wir nun mal in die Details.
Eingewickelt waren die epochalen Dinge stilgerecht zu Ostern in Servietten mit puscheligem Motiv:
Hier was Leckeres, da freut sich der Rasputin. (Molly darf ja leider nur noch bestimmte Leckerlies.)
Für die Monsterschefin war aber auch was dabei. Eine Scheiß-Herzchen-Tasse, wie epochal! Und drin ist das gute Nudossi, der Krötengeneral hat mich ja seinerzeit damit bekannt gemacht, und nun ist also Nachschub da. Nicht nur ein, sondern sogar zwei Pötte, aber ich habe nur einen fotografiert. Die Urlaubsfrühstücke sind definitiv gerettet.
Eine Geheimbotschaft mit Geheimsymbolen. So kommunizieren wir im Elite-Team…
Getarnt als Tragetasche werden weitere geheime Botschaften übermittelt. Ich verrate hier nicht ihre Bedeutung, denn es handelt sich um streng geheime Mitteilungen in Sachen Welteroberung.
Noch mehr Leckerlies für die Hunde. (Ein kleines Stück für den armen Hursch darf sicher sein…)
Diese Fußclips sind ja wohl epochal, aber was verbirgt sich in der Serviette?
Eine Cocker-Spaniel-Kerze. Viel zu schade zum Anzünden, sie bekommt einen Platz in meiner Hundesammlung!
Zuwachs für meine Hasen- und Karnickelarmee! Sie bringt Puscheligkeit über die Welt… Und links daneben das Blümchenschwein wurde sofort von Rübenbrei TV für die Schwoap engagiert. (Das Erfolgsformat Schwoap ist eine Mischung aus Schweinkram und Soap, und “Schweinkram” kann man hier durchaus wörtlich nehmen. )
Da ist ja doch der andere Nudossibecher. Und Schokohase. Und Milka-Ei. Und ein extrem epochaler Löffel. Ich finde ja so was ausgefallenes super!
Die Karte spricht mir aus der Seele. Bei meiner Unordnung müsste ich ein sehr freier Mensch sein. Das Foto ist ganz nach meinem Geschmack.
Und dann war da noch ein superepochales Küken (rechts im Bild), das sofort von meiner Hühnerhorde aufgenommen wurde, man sieht, wie sofort eines meiner Küken zu ihm gestürmt ist und ihm alles erzählt hat, was hier wichtig ist. Also wo das Essen und die Getränke stehen.
Ich sage ganz doll DANKE für dieses tolle Paket!
Und nun rufe ich noch mal eben schnell Rahm an, der immer noch beim Wettergott festhängt. Richtig warm isses ja immer noch nicht, mal sehen, was da los ist.
Ich: “Rahm, ich saß heute draußen, und meine Finger wären beinahe erfroren, wann geht’s denn endlich los mit dem Frühling? Und guck mal nach Berlin, da liegt noch total viel Schnee, Isi hat die Schnauze voll davon, also schmilz den mal weg, bitte!” Rahm: “Du wolltest doch, dass ich die Temperaturen nur in kleinen Schritten erhöhe, damit Du keine Kopfschmerzen bekommst!” Ich: “Okay… Aber etwas schneller kann es trotzdem gehen, das ist doch keine von unseren Besprechungen, bei denen Du Dir extra viel Zeit lässt, um…” Rahm: “Schon gut, ich… Oh, nein, was zum Teufel treibt der verdammte [ZENSIERT] da???”
(Im Hintergrund sind zischende, britzelnde Geräusche zu hören.) Ich: “Rahm, Du sollst nicht immer so fluchen, so wirst Du nie US-Präsident!” Rahm: “Verfluchter [ZENSIERT], er hat einen XXL-Caipi in die Wettermaschine gekippt!” Ich: “Oh, nein! Wie konntest Du das zulassen????” Rahm: “Verdammter Mist, jetzt muss die ganze Anlage repariert werden! Das wirft meinen Zeitplan über den Haufen!” Ich: “Und vor allem: Die Verschwendung dieses köstlichen Getränks! Mein Herz blutet!” Rahm: “…”
(Im Hintergrund hört man den Wettergott irre lachen und ab und zu etwas von ewigem Winter lallen.) Ich: “Ich glaube, ich lasse Euch mal in Ruhe. Hört sich so an, als hättest Du zu tun…”
(Im Hintergrund hört man nun Schmerzensschreie des Wettergottes und einen besonders heftig fluchenden Rahm. An dieser Stelle blenden wir aus, denn wir sind kein gewaltverherrlichendes Blog.)
Rahm hat alles in Griff, es wird schon werden mit dem Frühling… Irgendwann. Bitte seht zu, dass Ihr bis dahin nicht erfriert…
… beim Wettergott? Ihr erinnert Euch noch an Rahms Drohung: Wenn bis Ostern nicht Frühling sein wird, gibt’s Dresche mit faulen Fischen. Ostern ist fast vorbei, die Sonne scheint immerhin schon häufiger als noch vor 2 Wochen, aber es ist zu kalt! Ich rufe mal eben Rahm an, der ist von seiner Mission immer noch nicht zurück, es scheint schwieriger als gedacht zu sein.
Ich: “Sach mal Rahm, was ist denn da oben los, geht das noch mal voran?” Rahm: “Das ist schwieriger als gedacht, der verdammte Wettermacher ist total betrunken! Hat ein verfluchtes XXL-Caipi-Rezept im Internet entdeckt. Wenn ich den erwische, der so was veröffentlicht!”
Oh-Oh… Ich: “Dafür hast Du keine Zeit, ich habe ganz viele Besprechungen angesetzt! Kannst Du denn den Typen nicht ausnüchtern, Kaffee oder so?” Rahm: “Er lehnt Kaffee ab, will nur immer mehr Caipi! Mich erinnert das stark an jemanden!” Ich: “Brauchst Du Unterstützung? Chuck Norris? Hans Sarpei?” Rahm: “Chuck Norris war eh schon hier und sitzt heulend in einer Ecke! Hans Sarpei hat mir einen verdammten Fußball an den Kopf geschossen!” Ich: “Oje! Geht es Dir gut???” Rahm: “Mir ja, dem Sarpei nicht mehr!” Ich: “Gut. Dann programmier Du doch einfach das Wetter um, wenn Du den Wettergott nicht nüchtern kriegst.” Rahm: “Ich komme nicht in das verdammte Programm rein, es ist passwortgeschützt!” Ich: “Versuch mal XXL-Caipi.” Rahm: “Ich trinke keinen XXL-Caipi!” Ich: “Nicht trinken, als Passwort!” Rahm: “Okay… Oh, tatsächlich. Funktioniert… Erstaunlich. Hm, mal gucken. Der verfluchte Typ hat ‘ewigen Winter’ programmiert…” Ich: “Warum das denn?” Rahm: “Damit er immer genug verdammtes Eis für seinen Caipi hat! Wenn ich denjenigen erwische, der im Internet dieses Rezept…” Ich: “Alles klar, aber nun sieh mal zu, dass Du den Frühling programmierst, damit die Prophezeiung der DillEmma, des Orakels von Berlin, nicht eintritt. Ganz langsam, nicht gleich 15 Grad Unterschied, dann bekomme ich Kopfschmerzen und kann mich in unseren Besprechungen nicht richtig konzentrieren! Und wenn Du zurückkommst, achte auf krötige Gestalten. Der Krötengeneral möchte Dich opfern, irgendwas mit Scheiterhaufen und so, total barbarisch.” Rahm: “Gut. Zum Frühstück gibt es Krötenragout. Und ich bin kein verdammter Sexsklave, sag das dem Krötengeneral!” Ich: “Okay…”
So, nun wird es hoffentlich vorangehen. Ich weiß nicht genau, wie es um Rahms Programmierkünste bestellt ist, das Thema hatten wir in unseren Besprechungen noch nie, aber er wird es schon wuppen. Ist ja schließlich Rahm. Ich widme mich währenddessen weiter der Suche nach einem neuen RSS-Reader. Danke, Google, dass Du für Beschäftigung in meinem Urlaub sorgst…
Und weil ein Beitrag ohne Foto so dröge aussieht, hier noch ein Foto für Isi, Heidi und alle anderen Pferdefreunde.
Es hat geschneit! Weiße Ostern, endlich mal wieder!
Während Rahm, sauer, weil er deswegen eine Besprechung mit seiner persönlichen Beraterin verschieben musste, obwohl es so viele wichtige Sachen zu besprechen gab, sich mit mehreren Kartons voller verfaulter Fische auf den Weg zum Wettergott begab…
…um ihn die Faust Rahms spüren zu lassen…
…träumte ich ein bisschen deprimiert von der verschobenen Besprechung…
(Beginn einer Besprechung mit Rahm. Das Wasser und die Cola light sind nicht für mich, der XXL-Caipi ist nicht im Bild! Den Fortgang der Besprechung zeige ich nicht, sonst stehen wieder so viele Groupies, genannt Rahmetten, bei Rahm vor der Tür.)
…um mich dann mit anderen Aktivitäten abzulenken.
Guckt mal, was ich gebaut habe!
Ein Osterschneeei! Nennt mich Schnee-Michelangelo! Noch immer denkt die Kunstwelt voller Wonne an meine aufsehenerregende Bernd-das-Brot-Schneeskulptur zurück! Aber zurück zum Fall. Dieses Schneeei werde ich im Schnee vergaben! Das finden Hutze und Hursch nie! Muahahahaha! Abgefeimt! Durchtrieben! Damit dürfte ich zweifellos den Wettbewerb um das beste Eierversteck haushoch gewinnen.
Apropos Wettbewerbe, habt Ihr mitbekommen, dass es in der Blogosphäre einen edlen Wettstreit um den größten Eiszapfen gab? Moment mal eben, es klingelt an der Tür…
Ich: “Oh, hallo, Sie sind es schon wieder! Was liegt denn heute an?”
Berlusconi: “geheimnisse für penis fergroserung”
Ich: “Ich kann Geheimnisse für mich behalten. War’s das?”
Berlusconi: “penis fergroserung one op”
Ich: “Mit Socken ausstopfen? Wie meinen? Das würden die Frauen merken? Natürlich würden sie! Aber irgendwas ist ja immer! Und jetzt tschüs, ich habe zu arbeiten!”
Apropos Patienten, eigentlich habe ich ja meine Sprechstunden eingestellt, aber mittlerweile haben sich wieder einige bekloppte Patienten (Suchbegriffe) eingefunden. Soll ich vielleicht doch eine Behandlungsrunde durchführen? Eine Umfrage:
So, sorry, ich bin wieder da, es war nur der Berlusconi, er hat da ein kleines Problem. Zurück zum Eiszapfenwettbewerb. An meiner Garage hing auch ein sehr großer, aber ich habe ihn nicht rechtzeitig fotografiert, und gegen dieses Prachtexemplar von Susanne hätte der eh keine Chance gehabt! Enormes Eis! (Vielleicht hat ja der ein oder andere von Euch Lust, Miranda und den anderen Tieren etwas von ihrer Amazon-Wuli zu spendieren, sozusagen als verspätetes Osterei? Ich selbst kann momentan nicht. *schnief*)
Na, gut, daraufhin habe ich jedenfalls flugs den Wettbewerb “Der kleinste Eiszapfen” ins Leben gerufen und mich als einzigen Teilnehmer zugelassen. Sicher ist sicher. Isser nicht süß?
Da, der kleine rechts! Knuffig, oder? Ich habe ihn “Berlu” genannt. Falls Susanne noch einen Namen für ihr gigantisches Gebilde sucht, schlage ich “Rahm” vor.
Jedenfalls braucht man bei diesen Temperaturen extrem viel Puscheligkeit. So wie hier zum Beispiel:
Wobei es aktuell so bei uns aussieht, da die Hurschdame als Superheldin KILLERKRAUSE unterwegs ist:
Man sieht, wie viele Kämpfe die Krause schon durchstehen musste… Und dann noch diese stylische Bandage, viel cooler als so ein olles Superheldencape. Ist es nicht total süß, wie sich die Flachlandhutze an Molly kuschelt, um sie zu wärmen? Ich liebe diese beiden Fellwuschel. Links im Hintergrund seht Ihr übrigens einen Flauschball in den FDP-Farben. Dieser wird regelmäßig vom Hursch gebissen, es handelt sich hier um eine neue Voodoo-Technik. Immer, wenn Rösler oder eine der anderen FDP-”Größen” (muahahaha) mit verzerrtem Gesichtsausdruck herumlaufen, wisst Ihr nun, wer der Verursacher ist. Insiderwissen — in diesem Blog zuerst informiert!
(Zwischenstand Gesundheitszustand des Hursches: Die Narbe hat sich leider weiter geöffnet, also morgen wieder ein Tierarztbesuch. Aber Molly ist so wieder recht gut drauf. Noch nicht ganz die alte Wuselmotte, aber so viel fehlt dazu nicht mehr. Man beachte auch das “gute” Timing, sich so was während des Urlaubs des Stammtierarztes und über Ostern einzuhandeln. Seufz.)
Ich hoffe, Ihr habt auch so flauschige Hausschuhe wie ich, man kann sie in der Tat noch gut gebrauchen:
Sind die monströs??? Grüne-Yetifuß-Schuhe und Alienpuschen, mehr geht ja wohl nicht. Habt Ihr auch so epochale Exemplare? Dann zeigt doch mal.
Die Monstermeute wünscht Euch auf jeden Fall superschöne Osterfeiertage, und wir haben Euch sogar ein bisschen Sonne und Frühling mitgebracht:
Das gelbe Runde auf dem Karton links oben, das nennt man Sonne. Und das grüne Zeuchs unten stellt sog. Gras dar. Unsere Vorfahren berichteten, dass dieses Gewächs an vielen Stellen wuchs, an denen man heute nur noch weiße Schneedecken sieht. Heute ist dieser Begriff leider nur noch als Rauchstoff bekannt. Wird es SUUUPER-Monster (rechts im Bild voller Tatendrang) gelingen, der Menschheit Sonne, Gras und Blumen zurückzubringen? Schalten Sie ein, wenn es hier wieder heißt: Was für beklopptes Zeuchs kann man eigentlich noch bloggen? Das Fellmonster und ihre Meute retten den Frühling!
PS: Beinahe schon wieder vergessen: Für die zwei, drei Frauen, die nicht zu den Rahmetten zählen, jemand anderes zum Warmwerden:
Das war knapp, sonst hätte Guinan mich wieder ermahnen müssen. Hat eigentlich jemand was von Charlotta gehört? Das Foto ist natürlich auch für sie.
Genau das richtige Wetter, um etwas zu pflanzen. Gnah. Es sieht ja schön aus, zumindest, so lange aus dem weißen unberührten Schnee noch keine graue Matschpampe geworden ist, aber der Tenor in der Blogosphäre ist klar, ca. 105 % der Menschheit hat die Schnauze voll vom Winter und sagt:
Ich kann die weiße Scheiße nicht mehr sehen, sie soll flugs und schnell nach Hause gehen!
Natürlich formulieren die meisten den Sachverhalt nicht so poetisch wie ich, aber davon mal ab: Ich frage mich, was passiert ist. Frühlingsbotschafterin Katja hatte den Frühling schon herbeigelockt, ich sah mich bereits mit einem spannenden Buch im Garten sitzen. Und dann die Rückkehr nicht nur Berlusconis, sondern des Winters. Ist der Wettergott Petrus womöglich eingeschlafen und mit seinem Kopf auf das Wettersteuerpult gefallen, ausgerechnet auf die Tasten “Schnee! Mehr Schnee!” und “Fröstelwetter”?
Oder läuft die Wetterprogrammierung bei Petrus mittlerweile via Computer und er hat SAP eingeführt, welches ständig abstürzt, wenn er versucht, Sonne und Wärme zu banfen? (Banfen = Bestellanforderung buchen. Anleitung auf Wunsch auf Anfrage, ich akzeptiere Nougat- und Limettenwährung.)
Man weiß so wenig, man steckt nicht drin. Fakt ist, dass Katja auch noch ein paar andere Sachen zu erledigen hat und nicht ständig mit Petrus herumdiskutieren kann. Als Weltherrscherin sehe ich es als meine Pflicht an, etwas zu unternehmen, bevor meine Bevölkerung geschlossen in Winterdepressionen verfällt. Was also liegt näher, als dem Wettergott einen anderen Gott auf den Hals zu schicken, der mal ein paar klare Worte spricht? Eben.
Petrus, pass gut auf, was Rahm (der einzig wahre Sexgott) Dir zu sagen hat!
Petrus! Meine persönliche Beraterin teilte mir mit, dass sie sehr unzufrieden mit Deiner Leistung ist! Ich erwarte schleunigst Besserung! Schluss mit dem verdammten Winterwetter! Benötigt werden hier Temperaturen im zweistelligen Bereich sowie Sonne! Und wenn Du schon dabei bist, nicht nur in Europa, sondern auch in Chicago, damit ich die Besprechungen mit meiner persönlichen Beraterin auch mal nach draußen verlegen kann. Mich würden diesbezüglich zwar auch die winterlichen Temperaturen nicht stören, aber meiner Beraterin ist es zu kalt! Dabei würde dieser Zustand nicht lange anhalten, aber ich schweife ab. Zurück zum eigentlichen Thema! Sollte die Sache nicht bis spätestens Ostern laufen, komme ich persönlich vorbei und haue Dir mehrere verfaulte Fische um Deine verdammten Ohren!
–Rahm
Petrus, ich kann Dir nur raten, diese Ankündigung ernst zu nehmen. Ich kenne Rahm. Wenn er so guckt, ist es nicht mehr weit bis zur Alarmstufe eins. Ich habe Dich gewarnt. Spätestens Ostern ist hier Frühling! Dann habe ich nämlich Urlaub!
Kurz vor Alarmstufe 1
So, die Sache läuft, ich denke, in 2 Wochen ist das Winterwetter Geschichte. Spätestens.
Zu etwas ganz anderem, diese epochale Karte fand ich heute im Briefkasten:
Karte von der Kleenen!
Sie kommt von der Kleinen Idee! Toll, oder? Natürlich steht auch noch ein sehr netter Text auf der Rückseite, aber der ist streng geheim. Elite-Team-Angelegenheiten halt… Übrigens gibt es bei der Kleenen bald eine interessante Geburtstagstombola. Vielen Dank, liebe Kleine Idee! Darauf ‘ne Runde scheiß Herzchen! ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥
(Meine Güte, ich blogge über das Wetter, wie unbekloppt. Aber das Rahmfoto und die epochale Karte reißen es wieder raus, und natürlich die Flachlandhutzenbilder!)
Das Motto letzte Woche war gar nicht so einfach, oder? Ich habe dieses Mal glaube ich etwas leichteres rausgesucht, ganz sicher bin ich mir aber nicht. Mal sehen, was Ihr zu Kerrys Idee sagt:
Das nächste MUST-HAVE-Buch.
Da kann es für mich nur eins geben.
Erscheint leider erst im März, wie soll ich das so lange aushalten??? In der Mitte ist natürlich Rahm, der supersahnigste Mann der Welt. Rechts ist Ezekiel, auch ein sehr guter Typ (Krebsforscher). Links ist der jüngste der Emanuelbrüder, ein Hollywoodtypie, uninteressant.
Ich muss mal eben abschweifen. Lest doch mal diesen Artikel hier. Ist das epochal? Ja! Das Blog solltet Ihr eh abonnieren bzw. in die Lesezeichen packen, wenn Ihr mich fragt. Und dann dieses Bild von Rahm, wie er sich das Telefon der Dame schnappt und in das Bewerbungsgespräch einmischt, das ist er, wie er leibt und lebt. Damals, als er Kongressabgeordneter war, hatte er immer “Congress On Your Corner” in Supermärkten abgehalten, welcher deutsche Politiker würde das… ähm, Moment mal eben. Ja, Ralphsroteslieblingsmonster, was meinst Du? Ob das hier “52 Bücher” oder “52 Shades of Rahm” ist? Ja, schon gut, ich habe den Hinweis verstanden. *grummel* So ein Projekt “52 Shades of Rahm” wäre natürlich auch mal eine epochale Idee, aber da wäre ich wohl der einzige Teilnehmer.
Okay, dann also ernsthaft: Ich warte sehnsüchtig auf die nächste Besprechung mit Rahm Fortsetzung vom “Labyrinth der Träumenden Bücher” von Hildegunst von Mythenmetz, Übersetzer: Walter Moers. Weiß jemand, wann das endlich erscheinen wird? Bei Amazon gibt’s ja noch nicht mal einen Eintrag dafür. Dabei ist dieses Buch eins, das ich unbedingt haben will und muss.
Jedenfalls: Lest DillEmmas Blog, das ist ein super Blog von einer xxl-sympathischen Bloggerin.
Wie immer findet Ihr alle Projektbeiträge hier und die Teilnehmer hier. Ein Einstieg ins Projekt ist immer noch möglich, und immer dran denken, es kommt nicht drauf an, wann Ihr die Artikel zu den Mottos schreibt und Ihr müsst auch nicht alle erfüllen. Flauschigkeit ist oberstes Gebot bei den 52 Büchern. Mal sehen, welche Bücher Ihr unbedingt haben müsst.
Hurra! Hallo, Wollelieblingsspammer! Was möchtest Du mir denn heute erzählen?
Bank- Milliardär aus den USA zeigt wie JEDER sicher Millionär werden kann. Immer mehr Banker geben uns recht! Auch hohe Mitarbeiter von Deutsche Bank, Commerzbank, Bank of America, DIBA… Ja, dann… Banker sind ja absolut vertrauenswürdig, auch gerade die hohen Mitarbeiter aus der Investmentabteilung.
Hier bekommen Sie alle Geheimnisse, Tipps und Tricks KOSTENLOS! Und alle so: Ooooh!
Diese Gelegenheit kann auch Sie wie 122 andere Anfänger in Deutschland zum Blitzmillionär machen Ich bin kein Anfänger, ich bin die Weltherrscherin, Du Flitzpiepenspammer!
Das sind keine leeren Versprechen! Mit diesem Konzept können Sie endlich Ihre finanzielle Freiheit erlangen! Meine Finanzen sind schon frei, mein Geld darf hingehen, wo es will. Oder wie erklären Sie sich sonst, dass es sich sonstwo, aber nicht auf meinem Konto befindet??? Hä?
Das sagen nicht nur wir sondern auch: Die Zeitungen “Handelsblatt, “Financial Times”, die Zeitschriften “Stern”, “Focus” und “ComputerBILD” Ja, wenn es die ComputerBLÖD, dieses Fachorgan für Finanzen, schreibt, dann wird es ja wohl stimmen.
Auch bestätigen die Fernsehsender wie Pro7,RLT,ARD,ZDF,ORF,NDR…, dass wir seriös sind und dass Sie wirklich damit REICH werden können! Pro7, also Stefan Raab? Ja, dann wird es wohl erst recht stimmen!
Oder wie wäre es, wenn Sie 4.554 Euro im Monat für wenig Zeitaufwand hinzuverdienen würden? Das wäre eine recht krumme Summe. Können Sie nicht auf 5.000 Euro aufrunden? Auch dann finde ich das immer noch recht kläglich, da sind ja sogar die Politikerdiäten höher. Und erst die Sparkassendirektorengehälter! Hallo, Herr Steinbrück, könnten Sie hierzu bitte mal etwas fundiertes sagen?
Auf dem TV- Sender NTV kam eine interessante Dokumentation, dass ein 14 jähriger Sohn, ohne Ausbildung von zu Hause aus damit 13.556 Euro im Monat verdient! Er startete von 4 Monaten mit 0 Erfahrung! Er ist nicht begabter als die anderen. Er hat auch keinen Mega IQ! Er ist ein ganz normaler Durchschnittsjunge mit durchschnittlichen Schulnoten! Das kann JEDER nachmachen! Ohoooo, was wird dann erst für eine Summe dabei rumkommen, wenn ich mit meinem mega IQ und meiner reichhaltigen Erfahrung um die Ecke komme??? Da können Sie ja glatt noch drölfhundert Nullen anhängen.
Trauen Sie es sich zu, wenn es ein Kind kann? Ein Kind? Ähm… nein, dann doch nicht. Ich dachte, meine Konkurrenz wäre ein besoffener Einzeller, da hätte ich ja noch Chancengleichheit gesehen, aber so?
Glauben Sie nicht? Wir haben alle BEWEISE! Schauen Sie sich KOSTENLOS die Videos an! Au weiha, Sie haben BEWEISE und VIDEOS von den Besprechungen mit Rahm und mir? Wie konnte das passieren?
Praktikanten & Anfänger verdienen damit schon 2624,51 Euro in 7 Tagen! Ich bin seine Beraterin, nicht seine Praktikantin, das war ich nur im White House! Ich habe mich hochgearbeitet! Ihre Unterstellungen sind eine Unverfrorenheit!
Wir haben alle LIVE Beweise auf Videos! Keine Fakebilder, alles echt! Wie furchtbar.Wolle, Sie sind so gut wie erledigt. Wenn Rahm das erfährt, und das wird er, haben Sie ein ernsthaftes Problem.Mit einem vergammelten Fisch kommen Sie nicht davon, er wird Ihnen vermutlich einen verrotteten Wal nach Hause schicken. Was wollen Sie eigentlich von uns?
Die Zeitung “Financial Times” sagt: Wenn Sie es durchziehen, dann können auch Sie in 12 Monaten Millionär werden! Ach so, eine ganz normale Erpressung. Wie öde.
Das ist momentan die BESTE Möglichkeit auf der WELT um sich ein sehr hohes Einkommen von zu Hause aufzubauen. Ja, aber skrupelloser Investment-Banker geht auch noch, so sehr viel hat sich an der Stelle nach der Krise ja nicht verändert, also Wolle, lasse ab von Deinem schändlichen Erpressertum und ergaunere Dir Deine Millionen auf Wall-Street-Art.
Machen Sie es dem reichen Banker nach! Sie haben nichts zu verlieren! Alle Infos gibt es von uns KOSTENLOS. Ich soll ‘ne Finanzkrise lostreten? Warum?
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Ich rede mit der Ärztin über meinen knöchernen Stecksehnenanriss. Zwischendurch wird die Krankenschwester immer ziemlich panisch von einer Kollegin angerufen, eine Patientin, die operiert werden soll, dreht wohl etwas zu stark an der Panikschraube, weil ihr Arm mit einem Kreuz bemalt wurde. Hatte ich auch. So ein schöner runder Kreis mit einem Kreuz drin, wie auf einem Wahlzettel, wenn man es denn schafft, sich für eine der vielen tollen Parteien zu entscheiden. Während unseres ca. 10-minütigen Gesprächs kamen zu dem Thema drei Anrufe. Die Ärztin, eine sehr freundliche Person, wurde sogar leicht aggressiv. Beim dritten Anruf ging es dann auch noch um das Thema Vollnarkose.
Ärztin: “Die Patientin wird jetzt sowieso noch nicht operiert und eine Vollnarkose bekommt sie auch noch nicht in ihrem Zimmer.”
Ich: “Das wäre aber bei einigen Patienten doch eine gute Idee!”
Die Ärztin fand es witzig und bescheinigte mir einen guten Humor, obwohl das ja schon etwas gemein war.
Andererseits: Ist doch einfach so! Ihr erinnert Euch ja noch alle an meine Sprechstunden. Wie oft ich dem Berlusconi eine Vollnarkose mit der zehnfachen Dosis verpasst habe, weiß ich gar nicht mehr. Das Problem ist: Es brauchte nur das Dreibuchstabenwort mit S fallen (ausnahmsweise rede ich mal nicht von SAP), und der Kerl war schlagartig wieder wach! Da ich hauptsächlich Sexpsychos therapierte, war das schon ein Problem.
Ich meine, seht Euch allein das mal an:
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Damit könnte ich reich werden — wenn die Geizlüstlinge nicht meistens auf “kostenlos” bestehen würden. Ach, es ist ein Elend. Aber weil Weihnachten ist, will ich mal nicht so sein. Erst mal die K.O.-Tropfen-Story:
An einem schönen Sommerabend fragte K.O.-Tropfen seine neue Bekanntschaft K.O.-Tropfline: “Zu mir oder zu Dir?” “Ich komm noch mit zu Dir auf einen XXL-Caipi”, antwortete Tropfline entschlossen. Tropfen konnte sein Glück kaum fassen und trat das Gaspedal bei seinem Tropfomobil durch, um möglichst schnell seine Flaschenwohnung zu erreichen. Dort dann der Schock! Limetten waren alle! Und der Cachaca auch! Dabei kannte jeder in der K.O.-Tropfen-Community die eiserne Regel in Bezug auf Tropfline: “Ohne Caipi kein Sex!” Es stand ja sogar dick auf ihrer Facetropfseite, die von Milliarden Tropfen verfolgt wurde! Was nun, armer K.O.-Tropfen? So kurz vorm Ziel, und dann das! Sein Blick fiel auf zwei Zitronen. Und wenn er …? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! So malte er die Zitronen grün an und verwendete anstatt Cachaca K.O.-Tropfen, denn etwas anderes hatte er nicht im Haus, außer natürlich eine große Packung geriffelter Kondome. Stolz kredenzte er seiner Auserwählten den leicht modifizierten Caipi. “Der Caipi schmeckt … irgendwie seltsam …”, murmelte Tropfline, bevor sie umkippte. “Verdammter Mist”, fluchte Tropfen. So hatte er sich das nicht vorgestellt. Er schritt sofort zur Wiederbelebung, indem er Tropf-zu-Tropf-Beatmung startete. Tropfline war ihm für die Reanimation sehr dankbar und danach hatten sie wilden Sex.
(Anmerkung: Das wirkliche Ende war viel unschöner. Tropfen wurde für das Panschen eines Caipirinhas zu lebenslänglichem Aufenthalt in der Wüste Gobi verurteilt, und Tropfline musste mehrere Wochen im Krankenhaus an den Cachaca-Tropf. Aber Ihr wollt ja immer Sex und Happy-End in den Storys, was soll ich machen?)
Was noch? Sexgeschichten mit Erna? Die wurde sogar vertont, hier, bitte schön:
Die Sekretärin, die nackt durchs Großraumbüro läuft? Stellen Sie einfach auf jeden Schreibtisch einen XXL-Caipi. Aber nicht in der Anstalt, da herrscht strengstes Alkoholverbot, und nackt durch Großraumbüros darf man dort auch nicht laufen. Mir fehlt deswegen die Inspiration für eine Geschichte.
Exhibitionistische Sexgeschichten — habt Ihr auch immer so ‘ne Angst, dass hinter dem nächsten Busch eine exhibitionistische Sexgeschichte hervorspringt? Ich erschrecke mich immer ganz dolle, wenn die mir plötzlich alle ihre Buchstaben zeigt!
“sexgeschichten -entführung gefesselt die indianer”: Das mit den gefesselten Indianern ist aber doch falsch? Wurden nicht immer die Cowboys an den Marterpfahl gefesselt? Egal, völlig egal! Ich habe da was entdeckt, das gleichzeitig die Dirndlfetischisten beglückt:
Cheerleadersexgeschichten, ja, da geht was!
Neulich, irgendwo in Chicago. Eine 87-köpfige Cheerleadergruppe bildete eine ihrer berühmten Körperpyramiden und wedelte mit ihren Puscheldingern herum (Pompoms oder wie die heißen, ich recherchiere jetzt nicht auch noch großartig rum, ist ja nur eine Sexgeschichte). Da lief der Bürgermeister Chicagos, Rahm E., vorbei, der mal wieder für einen Triathlon trainierte, und grüßte die Mädels freundlich winkend. Die Cheerleaderin an der Spitze kreischte laut “RAAAAAAHM”, sofort fielen die anderen 86 ein, und die Pyramide stürzte in sich zusammen. Rahm konnte sich gerade noch mit einem beherzten Zehnmetersprung retten, um nicht unter einer Traube aus wild gewordenen Cheerleadern begraben zu werden. Er blickte sich um und sah 87 kreischende Frauen, die sich die wenigen Klamotten vom Leib rissen. Sie brüllten “Rahm, ich will Sex mit Dir!” und ähnliche unanständige Avancen. Während auf dem Polizeirevier die ersten Anzeigen wegen Lärmbelästigung eintrafen, beschloss Rahm, Fersengeld zu geben. Natürlich hätte er die 87 Frauen spielend beglücken können, aber er hatte in einer halben Stunde eine Besprechung mit seiner pünktlichkeitsfanatischen persönlichen Beraterin und wollte auf keinen Fall zu spät kommen. Nach zehn Kilometern drehte er sich um und stellte kritisch fest, dass es mit der Fitness der Chicago-Cheerleader-Zunft nicht zum Besten stand, denn es folgten ihm nur noch eine Handvoll kreischender Puschelschwingerinnen, und das, obwohl seine Beraterin doch immer sagte: Puscheligkeit pusht! Diese so schnell außer Atem zu bringenden Frauen wollten ausgerechnet mit ihm Sex? Rahm flitzte noch schnell in ein Geschäft, um Limetten, Cachaca und eine tausender Packung Kondome, natürlich die geriffelten, zu kaufen. “So, für eine Woche sollte das reichen”, stellte er zufrieden fest. Vor dem Geschäft lauerten ihm noch fünf keuchende Cheerleaderinnen auf, die er mit einem eleganten Sprung über ihre Köpfe hinweg stehen ließ, ganz der elegante, ehemalige Balletttänzer. Er steuerte 121 N LaSalle Street an, wo seine persönliche Beraterin bereits in dem fensterlosen Besprechungsraum …
Moment mal bitte eben, ja, was ist denn? Wie, das ist keine Cheerleadersexgeschichte, sondern droht eine Rahm-Persönliche-Beraterin-Story zu werden? Oh… Okay, das tut mir leid, aber immerhin kann ich mir jetzt schenken, die ganzen vier Stunden, die die Besprechung dauert, zu schildern. Das macht mein kaputter Finger eh nicht mit.
Was die fremd Geschwängerten betrifft, dann mal viel Spaß, aber bitte passt auf, dass Ihr an den Richtigen geratet. Man stelle sich mal vor, frau ließe sich von einem FDP-Politiker fremdschwängern! Hallo?! Immer an die Gene denken!
Zum Schluss möchte ich noch betonen, dass mir die Regencapefetischisten schon irgendwie ans Herz gewachsen sind. Die hätten bestimmt auch Gefallen an den widerlichen Thromboseprophylaxe-Strümpfen, die ich im Krankenhaus tragen musste (um mal wieder den Bogen zu meinem knöchernen Strecksehnenanriss zu schlagen), gefunden, das war auch so’n ekliges latexartiges Material. Bah! Ach so, da fällt mir doch noch eine Frage an das Plenum ein: Warum zur Hölle darf man bei einer OP nicht mal seinen eigenen Slip anhaben? Hat das was mit Hygiene/Keimfreiheit zu tun? Ich finde das nicht sehr überzeugend, vor allem, wenn man bedenkt, dass der KH-Schlüpper eher ein netzartiges Teil ist (Kinder der 80er, wer erinnert sich noch an die Netz-Shirts? So ähnlich). Da flutschen Keime, die ja eh auch am Körper wären, noch viel eher durch. Ich guckte jedenfalls sehr irritiert, was die Krankenschwester zu der erstaunten Frage “Wurden Sie denn noch nie operiert???” veranlasste. Doch, Ende der 80er oder Anfang der 90er wurde am Fuß ein Muttermal weggeschnippelt, da wurde aber nicht so’n Zinnober zelebriert. Später fragte ich zwei andere Krankenschwestern nach dem Sinn, die beide antworteten: “Fragen Sie mich nicht”, in genau dem Tonfall, den ich auch anwende, wenn mich Kollegen in der Anstalt nach dem Sinn völlig schwachsinniger Prozesse/Anweisungen fragen. GENAU SO! Ich könnte mir folgendes Szenario vorstellen: “Lieber Einkäufer, wenn Sie uns von diesen formunschönen Unisex-Höschen 87 Millionen Stück abkaufen, geben wir Ihnen einen Rabatt von 3 %!” Manch Einkäufer reagiert auf solche Angebote wie der Hursch auf ein Schweineohr: HABEN WILL!!! Nun sind 87 Millionen Stück ziemlich viele Stück, und wenn die Lagerkapazität dafür nicht vorhanden ist, muss halt der Verbrauch beschleunigt werden. Aber ich möchte niemandem etwas unterstellen, das ganze hat sicher einen medizinisch einwandfreien Sinn, der dem Krankenhauspersonal bloß nicht bekannt ist, bestimmt aber dem Management. Die haben dort auch Supermanager, die andauernd Prozesse neu strukturieren, das wurde mir erzählt, weil doch das ein oder andere am OP-Tag sehr kraus ablief, aber das wird ein anderer Blogartikel… (Das soll aber nicht gegen die Mitarbeiter gerichtet sein, die bisher, soweit ich mit ihnen zu tun hatte, alle sehr nett und freundlich waren.)
Ach so, da war noch was Interessantes in den Suchbegriffen:
wie heisst der horrorfilm in dem rosa kugelförmige fellmonster
Das hört sich interessant an! Kennt jemand den Film? Ich könnte mir vorstellen, dass das ein schönes Geschenk für
Ach so, noch was, Ihr wollt ja bestimmt noch unbedingt ganz doll wissen, was nun mit dem Finger ist, noch ‘ne OP, ja/nein/vielleicht. Es ist so, dass sich das Teil, das mit der Schraube befestigt wurde, wieder abgesprengt hat. Ja, abgesprengt, das ist O-Ton der Ärztin. Cool, es hat sich abgesprengt. Haben die Ärzte nicht nur eine Schraube, sondern auch eine Mini-Dynamitstange mit eingebaut? Jedenfalls ist die Entzündung auf dem Rückmarsch. Der Oberarzt würde eine erneute OP empfehlen. Die Ärztin meinte aber, das eben maximal die Fingerspitze krumm bleibt. Auf die Frage, ob die Schraube denn auch so drin bleiben könne (was ja eh geplant war), meinte sie, das sollte man beobachten. Wenn die raus muss, kann man natürlich auch gleich den Kram noch mal richtig befestigen. What ever. Die soll drin bleiben, das ist voll das coole Inbody-Piercing! Die Fashion-QUEEN wird diesbezüglich demnächst einen neuen Trend ausrufen. Inbody-Piercing ist das neue Must-Have, da geht kein Weg dran vorbei!
(Liebe Titanschraubenhersteller, die Fashion-QUEEN wird Sie demnächst wegen einer kleinen Umsatzbeteiligung kontaktieren.)
Genau. Ihr wisst Bescheid. Er hat sich entzündet. Das ist Antibiotikum. Und Filmtabletten, wie epochal! Da könnte Rübenbrei TV gleich mal einen Pillenfilm drehen…
So was kann ja böse enden, da verletzt man sich an einer Fleischschneidemaschine den Finger, geht nicht zum Arzt, sondern lieber im Lake Michigan schwimmen, holt sich Infektionen, muss wochenlang ins Krankenhaus und kämpft mehrere Tage mit dem Tod. Furchtbar, oder? Letztendlich muss der halbe Finger amputiert werden. Das ganze sieht dann so aus:
Ich verzichte also besser auf mein Eisbad in der Elbe, damit es mir nicht wie Rahm ergeht (hat er mir eh verboten, er passt auf seine Beraterin auf) und lasse mir von SUUUPER-Monster immer schön meine Tabletten reichen:
Hätte Rahm damals ein SUUUPER-Monster gehabt, wären wohl noch alle Finger dran. Aber immerhin nimmt er es ja mit Humor:
“Of all the fingers to lose! I could not express myself for months. I had to learn to talk with my left hand.”
Aber zurück zu meinem Fall. Falls Ihr dachtet, dass am Kranksein wenigstens das Ausschlafen toll wäre: Nun ja.
Montag: 5.35 Uhr Wecker klingelt, da ich um 7 Uhr zur OP da sein musste.
Dienstag: 6.35 Uhr Wecker rappelt, weil ich um 8 Uhr in der Handsprechstunde sein musste.
Mittwoch: Ausschlafen. Yeah.
Donnerstag: dito. Hurra.
Freitag: 6.35 Uhr, Handsprechstunde
Samstag: Ausschlafen
Sonntag: 6.35 Uhr, die Handsprechstunde wartete, schön bei Blitzeis ins KH, natürlich 1000 neue Notfälle, daher entsprechend lange Wartezeit.
Montag: Toll, an Heiligabend darf ich ausschlafen!
Dienstag: 6.35 Uhr, mal wieder die Handsprechstunde aufsuchen.
(Wenn ich in die Anstalt muss, klingelt der Wecker übrigens erst um 7.15 Uhr.)
Aber ich will mich nicht beklagen, die Ärzte und Schwestern sind noch schlechter dran.
Jedenfalls dachte sich wohl das Fingerchen, so eine Entzündung allein ist ööööde. Und so lockerte sich die Schraube, was wohl heißt (wenn es nach den Ärzten geht): Noch eine OP. Wenn es nach mir geht: NEIN!
Wir, das waren ein netter Mann, den ich in der Handsprechstunde getroffen hatte, die Ärztin und ich, saßen in einem Warteraum, weil alles drunter und drüber ging. Blitzeis, Notfälle usw.
Ärztin: “Die Schraube hat sich gelockert.”
Ich: “Na, toll. Heißt das noch eine OP?”
Ärztin: “Wahrscheinlich, aber erst muss die Entzündung raus. Ich werde das morgen mit dem Oberarzt besprechen.”
Ich: “Und wenn das nicht operiert wird? Das wächst doch trotzdem irgendwie zusammen.”
Ärztin: “Ja, aber dann bleibt der Finger etwas krumm.”
An dieser Stelle wurde es Zeit für einen kleinen dramatischen Auftritt:
Ich: “Ich lasse das nicht noch mal operieren! Dann ist der halt etwas schief! Hauptsache, ich kann den bewegen und damit tippen!”
Skeptische Blicke.
Ich fuchtelte mit den Armen in der Luft herum. “Gucken Sie mich doch an! Ich bin eh hässlich, da schadet ein krummer Finger auch nicht mehr!!!”
Abschweifung: Eigentlich möchte ich so etwas ja nicht tun, also den Hinweis auf meine Hässlichkeit geben, höfliche Menschen fühlen sich dann merkwürdigerweise immer berufen, dieser Aussage, obwohl offensichtlich wahr, zu widersprechen, und an sich möchte ich ja niemanden in die Zwickmühle zwischen Höflichkeit und Wahrheit quetschen. Aber hier ging es um wichtige Überzeugungsarbeit. Da müssen alle Argumente auf den Tisch. Abschweifung Ende.
Jedenfalls lachten die beiden und machten zaghafte Anstalten, mir zu widersprechen. (Ha, ich bin auf einem guten Weg, die berühmte Comedieuse Maria Barth zu werden: Sie lachten, obwohl ich nichts Witziges gesagt hatte!) Die armen Menschen, das wollte ich nicht! Schnell schob ich hinterher: “So ein schiefer Finger hat doch Charme!” Die Ärztin lachte noch mehr und meinte: “Sie sind klasse!” Ja, ich denke, ich kann die Imtech Arena nun buchen, dreißig Abende hintereinander.
So, Kinners, das ist die Kurzversion, und die Beschreibung des total chaotischen OP-Tages steht ja auch noch aus, aber dazu fehlt mir momentan der Nerv, das dauert ja doch alles recht lange mit der Tipperei. Der Begriff “knöcherner Strecksehnenanriss” wird in der Tagwolke bestimmt noch recht groß. Aber mit einem krummen Finger werde ich Rahm wenigstens ein kleines Stück ähnlicher sein. Hachz, toll. Okay, die überragende Intelligenz wäre mir lieber gewesen, aber man kann ja nicht alles haben, nech?
Die Fashion-QUEEN hat Euch auch noch was mitzuteilen:
Finger-Fashion: Das trägt Finger diese Saison als Abendfingerkleid! Ein absolutes Must-Have in durchfallfarbigem Braun! Mehr It-Finger war nie!
Danke, liebe Fashion-QUEEN. Wieder was gelernt. Vor allem aber: YEAH!!! DER VERDAMMTE GIPS IST AB!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mir bleibt jetzt noch, Euch ganz tolle Weihnachtstage zu wünschen! Ich habe leider kein hübsches Foto mit Hutze & Hursch im Schnee vorbereitet, mir fehlt momentan so’n bisschen der Elan. Aber Katzencontent geht ja immer, damit das hier wenigstens ein bisschen besinnlich-weihnachtlich zugeht:
50.071 Wörter. Das Werk “50 Shades of Caipi, 50.000 Shades of Rahm” ist noch nicht fertig, aber die 50.000-Grenze ist geknackt. Yeah!
Und nun dürfen DillEmma und Magrat, die mir freundlicherweise, wohl als Ehrerbietung an die künftige Weltherrscherin, den Vortritt gelassen haben, auch zuschlagen. Danke fürs Warten!
Dickes DANKE natürlich auch an alle, die mich unterstützt und motiviert haben!
Einen Dank haben außerdem der Krötengeneral und Rahm verdient — für Inspirationen verschiedenster Art.
Und zum Schluss ein Auszug, welcher vom Krötengeneral inspiriert wurde. Ein Kapitel voller Tragik (kurzzeitig verhinderter Sex, HSV-Beschimpfung, Dirndl-Content, übler Krötenauftritt), nichts für schwache Nerven. Ich habe Euch gewarnt! Wie immer nicht Korrektur gelesen.
Geschätzte Leserschaft, Sie glauben nicht, mit welch arglistiger Konkurrenz ich zu kämpfen habe. Das ist auch der einzige Grund, warum die Angelegenheit mit der Welteroberung und –Beherrschung noch nicht ganz abgeschlossen ist. Lassen Sie mich ein Beispiel schildern. Ich hoffe, Sie sitzen, denn folgende Begebenheit wird Sie schockieren.
Es war einer dieser Tage, an denen Rahm Überstunden anordnete. Das passierte ca. jeden Tag, überraschte mich also nicht. Wir zogen uns um 20 Uhr Ortszeit in das fensterlose Büro mit dem stabilen Konferenztisch zurück, um eine Besprechung abzuhalten. In der Regel dauerten diese Meetings drei bis vier Stunden. Rahm ging an die Bar, um einen XXL-Caipi für seine persönliche Beraterin, also für mich, zuzubereiten. Die Idee mit der Bar im Besprechungszimmer, natürlich immer gut gefüllt mit den nötigen Zutaten für Caipirinha, stammte übrigens auch von mir. Rahm reichte mir lächelnd den leckeren Cocktail und fragte nach der Agenda des Tages. Ich war – wie immer – gut vorbereitet und antwortete: „Ähm… nun ja… Schlag Du was vor!“ Rahm meinte, es sei eine sehr gute Idee und unheimlich wichtig für Chicago, die Auswirkungen eines XXL-Caipis auf die körperliche Reaktionsfähigkeit eines Monsters zu untersuchen. Das sah ich genauso.
Da passierte es! Ein grausames Geräusch ertönte! Es lässt sich kaum niederschreiben, stellen Sie sich einfach vor, wie Dieter Bohlen versucht, ein Lied auf Krötisch zu quaken und von einem Riesen plattgetreten wird, während seine Finger in eine Kartoffelquetsche geraten. Also ungefähr so: QUOAAAAARK. Rahm und ich drehten uns um, und da sahen wir es! Es saß direkt auf dem Besprechungstisch und blickte uns an.
„Was zur Hölle ist das?“ fragte Rahm.
„Bufo marinus. Auch Agakröte genannt. Zu gut Deutsch, ein Spion des Krötengenerals.“
„Ich werfe das verdammte Mistvieh aus dem Fenster!“, knurrte Rahm.
„Nee, geht nicht, dieser Raum hat doch kein Fenster. Total praktisch, denn was es nicht gibt, muss man auch nicht putzen.“ Ich wusste schon, warum ich die Idee mit dem fensterlosen Raum hatte. „Außerdem würde ich die Kröte nicht anfassen, diese Tiere sind hochgiftig!“
„Dann lassen wir die da sitzen, soll sie doch zugucken! Von mir kann die noch was lernen“, entschied Rahm. „Sind Kröteriche nicht diese faulen Viecher, die sich beim Sex durch die Gegend tragen lassen?“ Er betrachtete das Wesen interessiert.
„Ja. Außerdem sind die Männchen kleiner als die Weibchen. Kröteriche sind sozusagen die Berlusconidödel der Tierwelt.“
„Hm, gut. Ich setze hiermit auf die Agenda unserer heutigen Besprechung als TOP eins: Fortbildungsmaßnahmen für Kröten, Stellungen jenseits des Amplexus, heute Lektion eins bis zehn.“
„QUOOOAAARRRRK!“, sagte der Krötenspion. Bestimmt war er beeindruckt von Rahms Fähigkeiten, Fremdwörter zu verwenden.
„Ruhe, verdammt noch mal“, schimpfte Rahm.
„Nougat ist alle“, quakte die Kröte. Ich erschrak. Jedenfalls ein kleines bisschen, aber natürlich erlangte ich sofort meine vielgerühmte Souveränität wieder. Eine Kröte, die Menschensprache beherrschte, war überraschend, aber kein Grund, die Nerven zu verlieren. Es musste sich um einen Elitekrieger aus der riesigen Krötenarmee, die immerhin aus drei Soldaten bestand, handeln!
„Lass sie reden“, beharrte Rahm. „Konzentration auf das Wesentliche!“
„Caipi sollte nur in XXXXS-Gläsern zubereitet werden! Quooaaark!“
Anscheinend hatte sich diese Ausgeburt der Hölle auf psychologische Kriegsführung spezialisiert. „Nicht hinhören“, flüsterte Rahm und brachte mich mit einem Kuss auf andere Gedanken.
„HSV ist doof!“
Ich ignorierte die Kröte tapfer, dank diverser Ablenkungsmanöver von Rahm.
„Werder Bremen! Werder Bremen! Bayern München, Bayern München!“ Die Kröte hatte ihre Lautstärke mittlerweile in ungeahnte und vor allem unmenschliche Höhen geschraubt. In so einer Atmosphäre war es mir unmöglich, eine … Besprechung abzuhalten. Rahm schien das Gequake allerdings nichts auszumachen. „Schlimmer als das Gerede im City Council ist das auch nicht“, kommentierte er ungerührt.
Die Kröte quakte unverdrossen weiter und legte sogar noch eine Schippe des Grauens drauf: „Rosa ist toll! Rosa ist schön! Alles in rosa anmalen! Auch den Mond! Quoarrk!“
„Das reicht jetzt! Künftig werden alle Konferenzräume mit einem Baseballschläger ausgestattet, das ist mein heutiger Ratschlag in meiner Eigenschaft als persönliche Beraterin!“
Rahm nickte. „Gute Idee, ich hätte hier so was ähnliches für Dich…“
Die Kröte steigerte die Grausamkeiten währenddessen immer mehr: „Quoooarrrrk! Krachlederne! Vor allem aber Dirndl, Dirndl, Dirndl!!! Ganz viele! Und Achtung, jetzt kommt’s: ROSA DIRNDL! JUBELQUOARRRRK!“
„Vergiss das mit dem Baseballschläger! Da gab es doch mal die Idee, Mini-Nukes zu entwickeln…“
„Quoaark! Geriffelte Kondome in XXXXL werden verboten!“
„Wie bitte?“ Jetzt waren tatsächlich auch bei Rahm Anzeichen von Unentspanntheit zu entdecken. „Verdammte Krümelkröte! Das hat Konsequenzen!“
„Genau“, unterstützte ich den erotischsten Mann der Welt (sorry, Eric, George und wie Ihr noch alle heißt, aber das ist nun mal Fakt). „Jetzt werden wir der Kröte ordentlich die Ladung trimmen.“
Liebe Leser, was danach geschah, möchte ich zart beseelten Naturen nicht zumuten, lassen Sie mich nur so viel andeuten: Man kann renitente kleine, knuddelige Krümelkrötchen ganz hervorragend in geriffelte XXXXL-Kondome verpacken und per Express nach München schicken. In solchen speziellen Fällen ist es ausnahmsweise auch angebracht, Löcher in Kondome zu pieksen.