Ich brauche neue Wissenschaftsmonster!

 

Wie ich darauf komme? Meine aktuellen Wissenschaftler verzetteln sich in sehr seltsamen Projekten, mit deren Ergebnissen man alles mögliche anstellen kann, aber niemals die Welt erobern!

Schauen wir uns ihre letzten Leistungen an. Hier haben sie eine Osterhasen-Hündin gezüchtet. Das wäre eigentlich weltklasse, oder?

Wenn da nicht das Problem mit den Eiern wäre. Diese Osterhasen-Hündin legt keine Eier. Statt dessen habe ich schon mehrere Nester mit Dottis ausgehoben:

Sagt mal ehrlich, welches Kind freut sich denn über ein Dotti? 0 % Schokolade, so geht es nicht.

Und 0 % Fleisch, da freut sich nicht mal der Socksi, sondern ergreift lieber die Flucht:

Meine Wissenschaftsmonster waren selbst nicht ganz zufrieden und schufen eine weitere Kreatur:

Eine Monsterhäsin in rosa! Sogar mit Wimpern!

Eier schafft die aber auch nicht ran, sondern surft lieber den ganzen Tag im Internet herum. Guckt Euch mal die Pranken an, damit deckt die Monsterhäsin die ganze Maus ab!

Immerhin stimmt sie fleißig für Stray Dogs Bosnien e. V. ab, besser, als wenn sie den ganzen Tag Helene-Fischer-Videos gucken würde.

(Wer auch Lust hat, mitzuhelfen: http://www.antenne.de/vereine/mittelfranken/stray-dogs-bosnien/
Nach 3 Stunden Abstimmungsgeklicke mögt Ihr keine Geschäfte von vorne und Straßenschilder mehr sehen, Bild-Captchas sind auch so eine Erfindung des Teufels…)

Nelly war nicht amüsiert. War es der Hunger, wir reden hier immerhin über eine Cocker-Spaniel-Hündin? Oder hatte sie Angst, hier nicht mehr die Langohrigste zu sein? Man weiß es nicht, jedenfalls passierte das hier:

Meint Ihr nicht auch, dass es so nicht weitergehen kann und ich die Stellen der Wissenschaftsmonster neu ausschreiben sollte? Mal bei Monster.de inserieren gehen… Apropos Monster.de, ich liebe den Werbespot, das Monster ist großartig!

Diese Augen! Das puschelige Fell! Das Format! Die großen Hände! Liiiiebe! Das Monster schafft mir bestimmt die richtigen Wissenschaftler ran! Seid gespannt, was hier in nächster Zeit für Kreaturen auftauchen werden. Dann wird auch endlich die Sache mit der Welteroberung funktionieren. Das Potenzial dafür habe ich. Leuchtauge-Lila-Riesenmonster sagt das auch, immerhin spricht er davon, dass er nicht stoppt, bevor ich den Job habe, den ich verdiene und was sonst als Weltherrscherin sollte das wohl sein? Eben.

(Und nein, ich habe keinen Cent oder sonst was dafür bekommen, dass ich Monster.de hier erwähne. Das haben die einfach durch das epochale Monster geschafft.)

Leseeindruck: „Bretonische Verhältnisse“ von Jean-Luc Bannalec

Noch immer läuft das Lesejahr schleppend, hoffe, es wird besser, wenn das Wetter mich mehr nach draußen in meinen Lieblingsgartensessel lockt…

Worum geht es?

Das ist der erste Roman der Kommissar-Dupin-Reihe und es geht natürlich um einen Mord. Bei einem Krimi jetzt nicht soooo überraschend. In Pont-Aven wird ein alter Hotelier umgebracht. Wir Kunstkenner erinnern uns: In Pont-Aven lebten und arbeiteten eine Zeitlang Gauguin und andere Maler. In dem Roman erfährt man einiges über diese Zeit, und das nicht ohne Grund…

Gauguin - Stilleben mit drei Hündchen

Dieses Gemälde wird auch erwähnt, spielt aber keine entscheidende Rolle im Roman. Egal, immerhin sind drei Hündchen dabei, die darauf warten, dass man ihnen endlich Wein in den bereitstehenden Gläsern kredenzt. Das liegt daran, dass Caipi damals in Europa noch ziemlich unbekannt war.

Wie hat es mir gefallen?

Gut, gut, es war über weite Strecken spannend und man konnte den Mörder auch nicht schon auf Seite 10 erraten. Die Dupin-Krimis sind nicht so blutrünstig, was mir auch gut gefällt. Ich muss nicht auf jeder dritten Seite eine neue Leiche haben. Leser, die es spannungsgeladen mögen, könnten einige Passagen als etwas langatmig empfinden. Im Übrigen machen Dupin-Romane hungrig, es wird häufig erwähnt, was Dupin isst, und es hört sich fast alles sehr lecker an … 4 von 5 XXL-Caipis:

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Lieblingscharakter

Dupin, das olle Leckermaul.

Das Cover

Ist Meer mit drauf. Dadurch gewinnt jedes Cover.

Daten, Fakten, Gedöns

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479274
  • ISBN-13: 978-3442479276

Erfüllte Aufgabe

Nr. 22: ein Buch mit einem der vier Elemente im Titel oder auf dem Cover (Feuer, Wasser, Luft, Erde)

 

Habt Ihr Lust …

 

… was Sinnvolles zu tun, was Euch kaum Zeit und gar kein Geld kostet?

Dann registriert Euch doch bei TASSO als Suchhelfer. Je nach gewähltem Radius erhaltet Ihr eine Info, wenn in Eurem Einzugsgebiet ein Tier verlorengeht. Diese Infos kommen per Mail und können mit einem Klick bei Twitter und/oder Facebook geteilt werden. Und wenn Euch zufällig das gesuchte Tier übern Weg läuft, wisst Ihr gleich, was Sache ist.

Mehr Infos gibt es hier.

Ihr braucht keine Angst zu haben, mit Mails überschüttet zu werden. Ich selbst habe einen Radius von 3 km eingegeben und bekomme durchschnittlich 1 – 3 Mails monatlich.

Wer mag, kann natürlich auch noch mehr tun, z. B. Suchplakate aufhängen oder in der Gegend herumlaufen und das Tier suchen. Aber ich finde, es ist schon viel wert, wenn man die Augen offenhält und seine Twitter- und Facebook-Gemeinschaft mit einbezieht.

Und wo wir schon dabei sind: Könntet Ihr hier bitte für Stray Dogs Bosnien abstimmen? Je öfter, desto besser. Hier habe ich meine Plüschbombe Socks her und ich möchte unbedingt, dass sie gewinnen, denn dieser Verein leistet großartige Arbeit.

http://www.antenne.de/vereine/mittelfranken/stray-dogs-bosnien/

Als Belohnung bekommt Ihr ein puscheliges Foto von Socksi. Hier hat der Süße einen meiner neuen Puschen (mit scheiß Herzchen, natürlich!) geklaut und ins Bett geschleppt. Er ist so knuffig!

Und falls Ihr doch Geld loswerden wollt: Bei Hearts And Animals gibt es süße Sachen und ein Großteil des Erlöses kommt Tierschutzprojekten zugute. Wolke kennt die Shopinhaberin persönlich, es hat also alles seine Richtigkeit.

 

Kunst in der Anstalt — knülliger Knüller!

 

Beim letzten Kunstwerk stellte Herr Ackerbau fest, dass die Klo-Künstlerin eine neue Schaffensphase eingeleitet zu haben scheint. Brutaler, aggressiver… Dieses Werk scheint eine Bestätigung zu sein:

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Und doch! Mit welcher Kunstfertigkeit sie das Toilettenpapier in den Toilettenpapierrollenpappkern geknüllt hat! Kloknüllknitterkunst, das ist der reinste Knüller; trotz der gewalttätigen Aussage bin ich tief beeindruckt.

Knüllige Grüße von Eurem Fellmonster

Auflösung Monsterrätsel

 

Bevor ich es vergesse, wird es Zeit, den geheimnisumwobenen Gegenstand, der uns ganz neue Erlebnisräume beschert, vorzustellen. Das Monsterrätsel darf nicht auf ewig ungelöst bleiben! Das wäre unmultisensorisch!

Es ist … ein Kugelschreiber!

Aber nicht irgendeiner, sondern einer, bei dem was verschmilzt:

Haptik und Optik verschmelzen zu einem multisensorischen Erlebnisraum.

So können wir es in der Anlage noch mal etwas anders als in der Werbemail nachlesen; da scheint jemand wirklich sehr angetan von dem Thema „multisensorischer Erlebnisraum“ zu sein. In meiner Welt ist ein multisensorischer Erlebnisraum ein Ort, wo es einen guten Caipi gibt. Aber wer bin ich schon, dass ich da mitreden könnte?

Hier eine Nahaufnahme der famosen Oberfläche dieses sagenhaften Schreibgerätes:

Ich hoffe, Ihr seid auch so hin und weg wie ich! Ich mag ja den limettenfarbigen ganz links.

Stillleben mit Dottis

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Die hat wirklich Nelly so arrangiert. Heute habe ich übrigens ein geheimes Dottinest entdeckt und ausgehoben. Vier Dottis hatte sie dort gehortet, allerdings nicht die vier, die hier auf dem Foto zu sehen sind.

Hier noch ein Foto der Dotti-Diebin, wie sie sich gerade mit Socksis Erziehung abmüht. Es ist ein ständiger Kampf um Respekt, denn auch der Kleine ist ein Anarchohündchen.

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(Richtig gut sind meine Actionfotos immer noch nicht. Ob das noch jemals was wird? Aber, hey, fliegende Ohren!)

Kunst in der Anstalt? Oder vielleicht doch nicht?

Neulich sah ich einen Toilettenpapierrollenpappkern mitten in den Vorräumen der Damen-WCs liegen. Wir wissen, dass es sich hierbei um das bevorzugte Material der anonymen Klokünstlerin in der Anstalt handelt. Doch als ich die Räumlichkeit betrat, sah ich die Putzfrau Room Cleaning Service Managerin (nur echt ohne Bindestriche, weil Englisch!), wie sie auf den Toilettenpapierrollenpappkern trat. Nun war ich am Überlegen: Beobachtete ich die legendäre Künstlerin beim Erschaffen ihrer Kunst? Aber es sah so aus, als wäre die Room Cleaning Service Managerin nur aus Versehen drauf getreten. Ich bin ratlos. Zerstörung oder Geburt eines Kunstwerkes? Hier die Fotos:

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Socksi, der mich gern mal tritt (er nennt es „liebevolles Stupsen“), meint, dass das Kunstwerk durch das Herauftreten noch gewonnen habe. Nelly sagt, dass Kunst ohne Kekse sie nicht interessiere. Meine Monster fragen, wo der nächste Caipi bleibt. Ihr seht, ich bin auf Euren Kunstsachverstand angewiesen. Was meint Ihr?

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (2): Der Einkaufswagen …

 

… der so gern ein Fahrrad wäre — andere Welten entdecken, nicht immer nur den Parkplatz vom Supermarkt, sondern auch mal den berühmten Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs… Ihr lerntet ihn schon bei der ersten Folge unseres kleinen touristischen Rundgangs kennen. Bevor Ihr fragt, ob es auch noch andere Ecken der Weltmetropole Bergedorf zu sehen geben wird: Das weiß ich noch nicht. Lasst Euch einfach überraschen!

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