Fashion Doggy!



Wiff-wuff! Hier ist mal wieder nach viel zu langer Zeit Eure Blogger-Nelly! Ich helfe Frauchen mal beim Abarbeiten der alten Blogbeiträge, denn das ist ja diese Woche das Blogmotto hier im Beklopptiblog. Diesen Artikel schrieb ich schon letztes Jahr, Frauchen schob ihn aber erst mal in die Entwürfe, dabei „ist ja kein Hundeblog hier, lass mal ein paar Tage damit warten“ murmelnd. Haha, aus den paar Tagen wurden Monate! Dabei ist das Thema so wichtig! Lest selbst!


Mein Frauchen ist ja Fashion-QUEEN (behauptet sie, dabei ist sie total desinteressiert an Mode, aber Hauptsache, überall mitsenfen…), also bin ich auch nicht ganz unbedarft, was Mode betrifft. Ich habe eine neue Frisur kreiert: Teufelshörnchen im Fell! Weil ich ja auch Höllenhündchen genannt werde. Schaut mal her:

Nelly_Teufelshörnchen

Seht Ihr es über meinen Ohren? Frauchen sagt dann immer: „Oha, Nelly, Du hast wieder Deine Teufelshörnchen ausgefahren, was führst Du im Schilde?“

Der Trick dabei ist natürlich: Wenn ich Hörnchen trage, stelle ich ab und zu was an, aber nicht immer. Dafür aber ab und zu was, wenn ich keine Teufelshörnchen zeige! Man darf nicht ausrechenbar werden, das ist wichtig.

Das nächste Mal in der Reihe „Fashion neu definiert“ zeige ich Euch Slips, die ich zu Fetzen-Schlüppern umgestaltet habe. Das wird der neueste und hinternachletzte Schrei in der Unterwäschenmode! Wird aber bestimmt erst nächstes Jahr was, wisst ja, das Fellmonstertempo gleicht einer Schnecke. Einer Schnecke, der der Schleim ausgegangen ist und die deswegen nur noch seeeeeehr langsam kriechen kann.

Mit einem Schlummerfoto sage ich Euch allen da draußen gute Nacht! Schlaft schön! Wir haben noch unseren Nachtspaziergang vor uns.

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Hund sein …

… im Hier und Jetzt leben, das gute Wetter genießen, den Augenblick zelebrieren, ich wünschte, ich wäre ein Hund. Ab und zu mal zoffen und sich eine Minute später wieder ein Schlabberküsschen auf die Schnauze geben. Kein Hass, kein Nachtragen, statt dessen viel Miteinander und Zuneigung. Ach, Menschheit, nimm Dir doch ein Beispiel an Nelly und Socks.

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Mit traurigen Gedanken an die Opfer von Terrorakten, Amokäufen und Kriegen.

  • Paris
  • Nizza
  • Kabul
  • Israel
  • Palästina
  • Würzburg
  • Bagdad
  • Istanbul
  • München
  • Manbidsch
  • und zu vielen anderen Orten

Nur noch zwei, drei unsortierte Gedanken.

Es verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei dem Mörder in München um einen Amokäufer handelt. Was ich aber gestern, als man noch kaum etwas wusste, wieder in den sog. sozialen Netzwerken lesen musste, war erschreckend.

Glauben wir denn wirklich, dass

  • geschlossene Grenzen
  • Verurteilung einer ganzen Glaubensgemeinschaft
  • Hass, Hass, Hass

uns irgendeiner Lösung näherbringen werden?

Langfristig sollte es erfolgversprechender sein, eine Gesellschaft zu schaffen, in der

  • Mitmenschlichkeit
  • Hilfsbereitschaft (nicht nur Deutschen gegenüber)
  • Rücksicht
  • soziale Gerechtigkeit
  • Toleranz
  • Chancen für alle
  • Bildung, Bildung, Bildung, auch und gerade in Sachen Geschichte, Ursachen von Konflikten, Analyse von Zusammenhängen

die tragenden Werte sind, um den Hass zu reduzieren. (Ganz werden wir ihn nie beseitigen können, da braucht man sich nichts vorzumachen.)

Ich bin nicht blauäugig. Wir kommen nicht daran vorbei, Terrororganisationen auszuspionieren, um zumindest einige Anschläge zu verhindern (wie weit das gehen darf, ohne Grundrechte und notwendigen Datenschutz zu verletzen, ist ein weites Feld, um das es hier nicht gehen soll), auch habe ich kein Problem damit, dass Flüchtlinge registriert werden, wobei ich letzteres nicht für ein wirksames Mittel gegen Terroranschläge halte.

Grenzen schließen? Gar keine politisch Verfolgten mehr aufnehmen, keine Kriegsopfer? Nicht das, was ich mir wünsche, ich möchte eine Gesellschaft, in der Humanität eine wichtige Rolle spielt. Es ist tragisch, dass sich nicht alle EU-Länder einig waren. Hätte jeder EU-Staat eine Anzahl Flüchtlinge aufgenommen und für menschenwürdige Umstände gesorgt, wäre einiges besser gelaufen. Hier hat die EU als Gesamtgebilde definitiv versagt. Ich bin ein Anhänger des Prinzips EU als Solidaritätsgemeinschaft und bestimmter Werte. Wenn es nur noch darum gehen soll, Konzernmolochs freie Grenzen und Profitmaximierung zu ermöglichen, bräuchten wir sie in der Tat nicht mehr… Der Verlust wäre größer, als manch einer heute denkt.

Zum Schluss: Es ist ja jedes Mal wieder das gleiche, Menschen machen sich Gedanken, was jemanden so weit bringen kann, ihm völlig unbekannte Personen umzubringen. Sofort kommen andere Menschen mit dem Argument: „Um den Täter machen sich nun wieder alle Gedanken, während die Opfer nicht interessieren.“

Falsch. Es geht darum, die Lebensumstände des Täters zu analysieren, um vielleicht solche Taten und somit großes Leid zukünftig zu verhindern bzw. zu reduzieren. Das wird nie zu 100 % erfolgreich sein, aber es könnte, um mal Amokäufe als Beispiel zu nennen, helfen, in der Schule einige Gefährdete rechtzeitig zu erkennen und ihnen zu helfen, bevor es zum Äußersten kommt. Was fanatisch-radikalisierte Täter betrifft, dürfte das ungleich schwieriger werden, aber auch hier sind gewisse Ursachen bekannt. Wir dürfen davon ausgehen, dass mit jedem westlichen Bombenangriff, dem Zivilisten zum Opfer fallen, neue künftige Attentäter geschaffen werden.

Auge um Auge, Zahn um Zahn wird uns nicht weiterhelfen, so sehr der Wunsch nach schnellen, einfachen Lösungen in Anbetracht dieses sinnlosen Sterbens verständlich ist. Es wird nicht funktionieren. Gewalt zeugt Gewalt, Hass zeugt Hass.

Wer mich jetzt als Gutmensch beschimpfen will, soll sich die Zeit sparen und seine Tastatur auf ein Pokémon werfen. Ist sinnvoller. Mit Leuten, die solche „Argumente“ bringen, diskutiere ich grundsätzlich nicht mehr.

Und heute Abend wird es noch einen der üblichen bekloppten Artikel geben, Nelly wird sich mal wieder zu Wort melden.

Handschriftendeutung

Bevor wir einen weiteren alten Schinken aus meine Entwürfen zerren, schauen wir noch mal eine Monsterpflanze an. Im Gegensatz zu meiner Riesendistel von neulich ist sie klein, sprengt aber Asphalt! Mit so was kann man die Welt erobern!

kleinerKraftprotz

Und eine neue Pflanze, die es vorher nie im Monstergarten gab, habe ich auch entdeckt:

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Die Kügelchen sind etwa stecknadelgroß und die dazugehörigen Blätter schmal. Das Pflanzenungetümchen windet sich durch einen Apfelbaum. Meine Pflanzen-App funktioniert leider zurzeit nicht und wo ich das Pflanzenbestimmungsbuch hingelegt habe, ist mir gerade entfallen, temporärer Memory-Engpass… Taufen wir die Pflanze also einfach Stecknadelpieksikügelchen.

Jetzt aber zum alten Artikel. Habe meine Handschrift analysieren lassen, wie immer alles hochseriös und wahr…

Hab ich hier gemacht und das schon im Juli 2015.

Resultat mit meinen Anmerkungen in fett.

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Katrin ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen. Sie ist locker und großzügig.

Öhm, ja, selbstbewusst, das stimmt ungefähr so wie die Aussage, dass in Caipi zwingend Zitronen gehören. Locker, weiß nicht, vielleicht ab und zu, ja, doch, ich nehme vieles nicht so ernst, passt schon. Großzügig ist okay, lass ich gelten.

Katrin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ. Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Unsteter Typ, das stimmt! An den anderen Sachen ist auch was dran, wobei ich mich nicht als allzu impulsiv empfinde. Ich habe allerdings Phasen, in denen ich sehr impulsiv reagiere.

Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung. Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem „Das gehört sich aber so“.

Von mir überzeugt bin ich leider kaum. Aber eine eigene Meinung habe ich, klar doch. Ohne Meinung ist ja auch irgendwie doof.:-)

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.

Pro Gemütlichkeit! Ein Recht auf Faulenzertum! Wider die Hektik! Die anderen drei Attribute lassen wir mal weg.

Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Meine Gelassenheit ist mir in letzter Zeit etwas zu sehr abhandengekommen. Wer hat sie gesehen? Wurde sie vielleicht von einem Pokémon gefressen? Überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten ist so überhaupt gar nicht meins. Da war der Test wohl kurz kaputt…

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Da war der Test immer noch defekt. Kontaktfreudig wie ein Fisch in der Wüste, ja, ganz genau. Aber ein verständnisvoller Mensch bin ich schon recht häufig.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen. Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Kann ich doch nix dafür, dass ich immer recht habe! 😀

Katrin ist überdurchschnittlich intelligent. Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.

Moment, ich klopp mal eben auf den Test, vielleicht wird er dadurch wieder heil. Wobei der 2. Satz nicht sooo falsch ist (außer nach dem 3. Caipi).

Katrin legt Wert auf eine Grunddistanz zu ihren Mitmenschen. Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Geht doch. Grunddistanz ist ein Volltreffer. Und keiner muss alles wissen, nur ich. 😈

Katrin ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Ja, ich habe einen starken Gerechtigkeitssinn, definitiv. Damit kann ich manchen Leuten ganz schön auf’n Schlüpper gehen.

Katrin wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.

Und das, wo ich angeblich so gelassen wirke, stand weiter oben. Was denn nun? Das kann man wohl nur mit meiner vielschichtigen Persönlichkeit erklären. 😉 Ja, ich kann schon ein kleines unentspanntes Hibbelmonster sein.

Sie ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.

Nein! Das ist Willensstärke! Habe ich von Nelly gelernt.

Diese Deutung wurde auf den Seiten von Andreas Staubach, www.graphologies.de erstellt.

Das war jenes. Wieder einen Schritt weiter in Sachen Altlastenbereinigung. Mal sehen, ob ich diese Woche die Anzahl der Entwürfe unter 20 gedrückt bekomme…

Ich glaube …



… ich eröffne einen Mottenblog. Damit dürfte ich durchschlagenden Erfolg haben. Das waren meine Suchbegriffe von gestern und vorgestern:

Mottenblog

Mottenblog2

Die HSV-Raute zum Ausdrucken fällt da etwas aus dem Rahmen. Aber davon ab, was ist denn auf einmal los, dass die halbe Welt nach australischen und japanischen Motten sucht?

Egal. Diese Woche steht unter dem Motto „Das Monster verbloggt endlich mal altes Zeuchs aus den Entwürfen, ggf. leicht überarbeitet und/oder aktualisiert“. Heute ein Artikel aus März 2015. Ja, 2015, kein Tippfehler. Irgendwann im März erreichte mich eine Mail mit dem Betreff (meine Anmerkungen sind in Fettdruck):

Der Besitzer der folgendes Konto

Hä?!

Final

Notice

 Und jetzt alle singen: It’s the finaaaal countdown! Aber worum geht es überhaupt?

Alle Konten mit nachrichtenlosen Boni beendet

Ach so! Nachrichtenlos ist doch Mist. Schaltet einfach um 20 Uhr die ARD ein, da gibt es Nachrichten.

31/03/15

werden.

Oh. Verpasst. Aber Euer Deutsch tut schon echt gut am Seien sein.

Der Besitzer der folgendes

Konto:

Und dann keine Kontonummer angeben, wie doof können Spammer noch sein?

Hat einen hervorragenden Bonus von: 89

EUR.

89 EUR, ja, davon kann man sich schon ein paar Caipis gönnen, ganz hervorragend! Schön auch, dass hier mal nicht mit den üblichen Millionenbeträgen um sich geschmissen wird. Bescheidenheit ist eine Zier, darauf erst mal ein Bier.

Um Ihren Bonus zu verhindern und

Konto davor beendet klicke unten auf den Link.

Hallo?!?!? Keiner verhindert hier Bonus, das ist doch der Cäsar im Hause Wauzelwelt! Ich glaube, meine Limetten verfaulen. Also wirklich, Leute!

Anspruch Hervorragende Bonus

Ja, hervorragend ist Bonus auf jeden Fall, daran kann es keinen Zweifel geben. Monchen ist aber auch epochal, das wollen wir nicht vergessen!

Danke,

Da nich‘ für, Hirnattrappe aus Pappe.

Kundendienst

Ich habe euch lieb, geht doch mal in einer Jauchegrube schwimmen, mit Mafiasandaletten (das Modell aus Beton, wisst schon) an den Füßen und einem Stapel Duden auf Euren Köppen, Ihr Superspammer. Ich versaufe derweil die 89 EUR mit meinen neuen Freunden, den japanischen und australischen Motten.

 

Leseeindruck: “Steife Prise” von Terry Pratchett

 

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Worum geht es?

Dies ist der vorvorletzte Scheibenweltroman. Ich teile sie mir gut ein. Und wenn ich durch bin, fange ich vielleicht an, noch mal alle zu lesen. Es kommt selten vor, dass ich Bücher mehrmals lese, dafür habe ich zu viele SuBs, aber bei den Scheibenweltromanen kann ich mir das gut vorstellen.

In dieser Geschichte soll Samuel Mumm Urlaub auf dem Land machen, kommt aber natürlich trotzdem nicht drumherum, Verbrechen aufzuklären. Ich dachte zuerst, dass vielleicht so eine Art Miss-Marple-Stimmung auf scheibenweltisch geboten wird, aber weit gefehlt. Dieses ist einer der politischsten Scheibenweltromane und einer der düstersten der Reihe. Pratchett thematisiert Sklaverei und Rassismus. Gern hätte ich das Buch allen Pegida-Sympathisanten zu lesen gegeben, aber ob die das verstehen würden?

Wie hat es mir gefallen?

Ich gebe zu, dass ich die leichteren, witzigeren, skurrileren Scheibenweltromane etwas lieber mag, aber nichtsdestotrotz hat Pratchett das Thema gewohnt gekonnt aufgegriffen. Leider ist auch die Übersetzung nicht mehr ganz so gelungen, seitdem der Übersetzer ausgetauscht wurde, woran man mal wieder sieht, wie wichtig Übersetzer sind.

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Lieblingscharaktere

Lady Sybil ist einfach die beste, sie züchtet Drachen und sagt allen, wo es langgeht. Smile

Zitat

*Schweinskarree wurde um das Jahr des Wiesels von Hochwürden Josef “Kausalität” Robinson erfunden, dem Rektor von Alleheiligen und drei Sünder in der Kirchengemeinde Nieder-Überhang. Soweit sich aus den Aufzeichnungen seiner Zeitgenossen rekonstruieren lässt, muss es sich bei dem Spiel um eine wüste Mischung aus Mikado, Halma und Brandy gehandelt haben. Es existieren keine bekannten Regeln mehr – falls es überhaupt je welche gegeben hat.

Hachz, nur Terry Pratchett konnte solche Fußnoten schreiben. Ich bin ja am Überlegen, ob ich ein Spiel erfinde, welches eine wüste Mischung aus Schach, Skat mit Riesenkarten und XXL-Caipi wäre. Hört sich doch vielversprechend an, oder?

Das Cover

Nichtssagend. Wie großartig waren doch die Cover der ersten Scheibenweltbücher. Und so stelle ich mir Samuel Mumm auch überhaupt nicht vor.

Zahlen, Daten, Fakten

Habe das Buch schon weggepackt, aber wozu gibt es Copy+Paste, eine der genialsten Funktionen überhaupt? (Von und zu Guttenklau gefällt das.) Amazon sagt das hier:

    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (19. Mai 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442480876
    • ISBN-13: 978-3442480876
    • Originaltitel: Snuff
    • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,7 x 19,7 cm

Erfüllte Aufgabe

Nr. 35: Ein Buch, das 2014 erschienen ist

 

Neulich …

 

… auf der AfD-Bayernseite:

AfDistvollwitzigey

Diese Perle deutscher Witzetechnik ist natürlich mittlerweile von deren Website verschwunden, diese Verp***-Taktik der Rechten kennen wir ja mittlerweile, man muss da gar nicht zwingend nach Großbritannien gucken. Schade nur, dass sie nicht ganz verschwinden, diese ganzen Pegidarmleuchter und AfDeppen. Aber beleuchten wir diesen Humor doch mal genauer.

Der bösen Lügenpresse glaubt also keiner mehr, schon gar nicht, wenn ein Flüchtling mal was richtig gemacht hat, denn: Das gibt es nicht! Flüchtlinge verhalten sich niemals korrekt! Das weiß man doch!1!!11!! Es ist auch so was von egal, dass diese Meldung sogar offiziell von der Polizei NRW veröffentlicht wurde. Lügenpolizei!!! Linksversiffter Bullenverein!!!!!

Ein Flüchtling greift zu Putzmitteln und reinigt seine Unterkunft. Meine Güte! Im Vergleich dazu ist Mario Barth der Loriot der Comedyszene. (Entschuldigung an Loriot, dass ich seinen Namen in einem Atemzug mit Mario B. verwende.)

Claudia Fatima Roth… Ach, kommt, der Witz ist nicht im Keller, dafür musstet Ihr viel, viel tiefer graben. Solche tiefen Löcher buddeln nicht mal alle Hunde der Welt zusammen.

Und nun noch mal für AfDlinge: Wie fändet Ihr denn solcherart Witze über Euch?

AfD-Mitglied …

… findet funktionierende Gehirnzelle, macht davon Gebrauch und tritt aus der AfD aus!

AfD-“Ich will zurück in die Adenauer Zeit”-Sympathisant…

… teilt sich die Haushaltsarbeit gerecht mit seiner Frau!

… liest einen Bericht über die Kriegserlebnisse von Flüchtlingen und entwickelt Mitgefühl, anstatt allen pauschal Asylbetrug zu unterstellen.

Beatrix von Storch …

… entdeckt in Argentinien den mittlerweile 127 Jahre alten Gröfaz und verliebt sich unsterblich. Er möchte sie aber erst nach dem Endsieg heiraten.

Tolle Taktik der AfDämlinge: Erst mal schön Öl ins Feuer gießen und dann schnell weg damit von der eigenen Website, um sich seriös zu geben. Wird schon funktionieren, steht ja jeden Tag leider mehr als nur ein Dummer auf.

So, genug von diesem Verein. Die nächste Woche werde ich in diesem Blog mindestens 4 meiner alten Artikel, die seit über einem Jahr in den Entwürfen dümpeln, veröffentlichen. Und nachher kommt noch ein Leseeindruck, da hänge ich auch schon wieder hinterher.

Monsterpflanzen!

Jedes Jahr wuchern in meinem Garten irgendwelche Monsterpflanzen!

Das ist in einem Monsterhaushalt wohl nichts Ungewöhnliches. Einige erinnern sich vielleicht noch an Audrey III. Dieses Jahr sind nun die Disteln dran. Ihr kennt sie alle, normalerweise gehen sie einem ungefähr bis zur Hüfte, manchmal erreichen sie vielleicht auch mit Müh und Not 1,50 Meter. Nicht so in dem Garten der WEZ! Hier wachsen mehrere Exemplare, die locker die 2-Meter-Grenze überschreiten! Natürlich wollte ich das wieder fotografisch dokumentieren, denn die Welt muss davon erfahren. Warum auch immer. Aber wie diese riesigen Wildpflanzen angemessen ins Bild setzen, so dass auch der Betrachter von ihrem gigantischen Wuchs beeindruckt wird?

Hier kam Andrea ins Spiel. Sie startete vor einigen Monaten eine Blogparade, in der es darum ging, armen Knipsern wie mir hilfreich unter die Arme zu greifen. Ich reichte dieses Foto ein:

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Ein langweiliges Foto, das nicht annährend die Grandiosität der Pflanze wiedergibt. Nur Nelly rettet das fade Bildchen. Was nun aber tun? Andrea hatte mehrere sehr gute Tipps für mich!

Also ab in die Hocke, um das Pflänzchen von unten zu fotografieren. Wie es der Zufall oder das spezielle Fellmonstertempo so wollten, verging einige Zeit, bis ich dazu gekommen bin, Andreas Tipps umzusetzen, das heißt, die Pflanze hat in der Zwischenzeit noch mal zugelegt. Macht aber nix. Wenn man die Fotos so groß klickt, wie es der Monitor hergibt, bekommt man nun eine Ahnung, wie großartig und gigantisch diese Distel ist — und sie hat noch viele Schwestern im Garten. Am besten ist es natürlich, selbst davorzustehen, ich überlege, Eintritt zu kassieren für dieses Wunderwerk der Natur.😉

 

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Das Foto ist am besten, weil die Anarchohündchen mit drauf sind. Nellys Gesichtsausdruck sagt uns in etwa folgendes: „Man, das Frauchen immer mit der nervigen Knipskiste. Soll uns lieber füttern, vor allem mich!“

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Sie blüht! Und ist bei den Bienen sehr beliebt. Also ruhig mal überlegen, sogenanntes Unkraut (ich spreche lieber von Wildkraut) auch mal stehen zu lassen, viele fliegende Viecher werden es danken.

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Noch ein Größenvergleich mit Strandkorb und oranger Gießkanne:

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Nicht so schön ist die Überbelichtung durch das in den Himmel knipsen. Es ist noch ein weiter Weg bis zum guten Hobbyfotografen, aber es hetzt mich ja keiner.:-)

So, wie diese Disteln meinen Garten erobern, werde ich eines Tages die Welt erobern. *muahahahaha*

(So zugewuchert wie dieses Jahr war mein Garten glaube ich noch nie… Könnte eine Location für ein Dschungelcamp in klein werden, vielleicht, wenn RTL mal sparen muss. Prüfungen: Brennessel essen, ohne die Hände zu benutzen, wer schafft die meisten? Piercing durch den Ohrenperforierer Socksi — wer blutet am stärksten? Bierwetttrinken mit in meinem Garten zahlreich vertretenen Spanischen Wegschnecken — wer gewinnt? Apropos Schnecken, Uli hat ja auch wieder ein schneckliches Blog, klickt mal hin und schreibt in die Kommentare, dass er mehr bloggen soll, die Blogosphäre braucht mehr Schneckencontent!)

Andrea hat dann sogar noch einen Ergebnisartikel verfasst. Eine tolle Blogparade, in der sie auf jeden einzelnen Teilnehmer bzw. sein Thema individuell eingeht. Vielleicht habt Ihr  ja auch Lust mitzumachen, ich glaube, es gibt kein konkretes Enddatum. In anderen Beiträgen geht es übrigens um interessante Themen wie z. B. Hunde in Action zu fotografieren, auch etwas, das zumindest uns Hundebesitzer umtreibt (außer wir sind schon so gut wie Andrea).

Danke, liebe Andrea!

Rumgetestet



Als Testjunkie kann ich ja nicht anders. Irgendwo in einem anderen Blog diesen Test gesehen und sofort durchgeklickt… Ich habe eine komplexe Persönlichkeit (oder doch nur Komplexe?). Wisst Ihr Bescheid. Dass ich nicht gerade einer Mehrheit angehöre, dieses Gefühl beschlich mich schon länger.😈 Kann ich aber mit leben. Ob es mein Umfeld auch kann?😉 Einigen gehe ich glaube ich ziemlich auf den Keks. Na ja, niemand hat behauptet, dass das Leben eine Cachacaria sei, oder? Mehr nagt an mir, dass meine letzten Versuche, jemandem zu helfen, nicht wirklich erfolgreich waren. Da war der drive wohl nicht strong genug. 😦

Wenn Ihr auch mal wollt, biddeschön: http://similarminds.com/pref_jung.html

Sind aber 144 Fragen, also ein bisschen Zeit mitbringen.



 

Jung Explorer Test
Actualized type: INFJ
(who you are)

INFJ – „Author“. Strong drive and enjoyment to help others. Complex personality. 1.5% of total population.

Preferred type: ISTJ
(who you prefer to be)

ISTJ – „Trustee“. Decisiveness in practical affairs. Guardian of time- honored institutions. Dependable. 11.6% of total population.

Attraction type: INFP

 

(who you are attracted to)

INFP – „Questor“. High capacity for caring. Emotional face to the world. High sense of honor derived from internal values. 4.4% of total population.

Take Jung Explorer Test
personality tests by similarminds.com

 

Das war das. Und sonst so? Für wen sind wir denn heute beim Fußball? Frankreich mit dem attraktiven Fußball oder doch die Portugiesen, bisher zwar sparsam mit Siegen, aber sie haben noch nie was gewonnen und wären vielleicht mal dran? Allerdings ist da Ronaldo, dessen Verhalten auf dem Platz mir ziemlich auf die Limette geht, auch wenn er privat ja ein sympathischer, großzügiger Mensch sein soll.

Fotoflut, die Xte…

Auch diese Fotos stammen noch aus der alten Kamera. Ich und meine Angewohnheit, Artikel ewig in den Entwürfen bunkern zu lassen… Für nächste Woche nehme ich mir mal vor, einige der ganz alten Entwürfe zu veröffentlichen. Da sind noch welche aus März 2015 (!) drin.:-)

Aber nun erst mal viel Spaß mit den Anarchohündchen-Fotos. Vieles habt Ihr so ähnlich schon mal gesehen, und dieses Mal habe ich mir auch keinen doofen Text zu jedem Foto ausgedacht, aber Ihr werdet es überstehen.😉

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Neue Bezeichnung 

 

Eben wurde mir ein Problem im Zusammenhang mit Datenexporten aus SAP mitgeteilt: Temporärer Shared-Memory-Engpass. Uninteressant, aber ich weiß nun, wie ich künftig meine Vergesslichkeit nennen werde:

Temporärer Memory-Engpass.

Das klingt viel besser als Vergesslichkeit. „Wo warst Du gestern, wir hatten doch einen Termin!“ — „Oh, sorry, ich hatte einen temporären Memory-Engpass.“

–live aus der Anstalt