Fragen, die sich die Welt nicht stellt…

… ich mir aber hin und wieder schon, da ich ja mit Monstern zusammenlebe. Wie ist es zum Beispiel hiermit?

“Wenn Menschenkinder Angst vor Monstern unterm Bett haben, haben dann auch Monsterkinder Angst vor Menschen unter ihrem Bett?”

Ich finde das wichtig und habe meinen Monstern diese Frage gestellt. Antworten habe ich diverse bekommen; nicht alle sind sehr beruhigend:

  • “Ich habe nur Angst, dass es zu wenige Menschen oder nur so ‘ne Hungerhaken wie bei GNTM sind. Man muss doch genug essen, um ein großes und starkes Monster zu werden.”
  • “Die sind unter meinem Bett gar nicht lebensfähig; Monsterstaubmilben würden ihnen einen qualvollen Atemtod bescheren, wenn sie zu lange unter meinem Bett verweilen würden.”
  • “Ich habe eine kleine Menschenzucht unter meinem Bett; Frankenstein ist mir zu öde und harmlos, ich versuche nun, kleine Berlusconis und Westerwelles im Reagenzglas herzustellen.”
  • “Menschen? Sind das diese Kreaturen, die immer so viel Unsinn reden? Ich habe Stacheldraht und Selbstschussanlagen unter meinem Bett, die sollen mal kommen!”
  • “Hilfe, Menschen, bloß das nicht! Ich habe Angst, dass die meine Atombomben entdecken, die verstecke ich nämlich immer unter meinem Bett!”
  • “Da ist gar kein Platz, dort liegen ganz viele Limetten, Flaschen mit Cachaca und tonnenweise Rohrzucker!”

Hm, was lernen wir daraus? Monsterkinder scheinen im Allgemeinen keine ängstlichen Naturen zu sein, außer das kleine Monsterchen, das seine Atombomben unterm Bett versteckt. Ich denke, ich brauche mir also keine Sorgen um den gesunden Nachtschlaf der Kleinen zu machen, das letzte Monster sollte sich allerdings davor fürchten, dass die Limetten, der Cachaca und der Rohrzucker wie von Zauberhand verschwinden könnten…

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11 Kommentare zu “Fragen, die sich die Welt nicht stellt…

  1. „Ich habe eine kleine Menschenzucht unter meinem Bett; Frankenstein ist mir zu öde und harmlos, ich versuche nun, kleine Berlusconis und Westerwelles im Reagenzglas herzustellen.“

    DESHALB also haben alle Angst vor Monstern! Es geht gar nicht um die Monster selbst, nur um das, was sie so anstellen…

  2. Mmmmh, wenn ich zu einer Frau sagte: “Mensch, …., Du bist ja ein Monster im Bett!” Wäre das ein Kompliment? Diese Frage bewegt mich doch mehr, als Monster unter dem Bett :mrgreen:

    • Auch eine interessante Frage. Ich denke, dass, wenn Du dies mit bewunderndem Unterton sagst, nach dem Motto “monstermäßig gut”, Du Chancen hättest, gesund zu bleiben. Es sei denn, Du wärst an eine Hohlfrutte geraten, die das alles überhaupt nicht rafft…
      Geht ja eher in die Richtung Menschenforschung, spannend wäre auch zu wissen: Wenn ein Monstermann zu einer Monsterfrau sagt “Monster, Du bist ja wie ein Mensch im Bett!”, was wäre das? Eine Beleidigung oder ein Kompliment? Das ließe ja auch gewisse Rückschlüsse auf Monsterfrauen vs. Menschenfrauen auf dem Gebiet zu. Oder auch nicht, man weiß so wenig, ich muss da tiefer einsteigen, also Memo an mich: Monsterfrauen befragen… Oder einfach die Monstermänner heimlich bitten, das zu den Monsterfrauen zu sagen und schauen, ob sie das überleben. :mrgreen:

  3. Oje, ich fühle mich auf einmal so beobachtet… Und neulich hüpfte auch wieder eine kleine Kröte in meinem Garten herum, war das auch ein Spion?
    Sind die eigentlich auch in Chicago?

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