Trudi, das Ratgeberhuhn, rät (1)

So, morgen ist also Montag. Und überübermorgen ist Mittwoch. Zwei Tage, auf die ich aus Gründen so gar keine Lust habe, aber ich werde mich an Trudis Rat halten: “Gacker munter, ohne zu klagen, dann kannst Du Trudis Hirsetorte gut gelaunt und geschwind zu ihr tragen.”

Den Part mit der Hirsetorte ignoriere ich, aber das mit dem Gackern könnte ich ausprobieren. Wenn ich Glück habe, lande ich schnell für eine Zeitlang in dem Raum mit den weichen Wänden…

Oder ich leihe mir den größten Hund der Welt aus, der könnte dafür sorgen, dass sich mir bestimmte Personen nicht nähern werden… Es sei denn, sie haben einen Chihuahua zur Hand, dann könnte es kritisch werden.

Ich bin soooooo urlaubsreif. *seufz* Ich brauche Puscheligkeit!!!

Erträglichen Start in die Woche wünsche ich Euch! Haltet Euch auf Abruf bereit, falls morgen ein Hilfeschrei aus der Anstalt kommt. :-)

Hausaufgaben!

Frau Lehrerin hat uns eine interessante Hausaufgabe gegeben. Es geht darum, einen Text zu schreiben, der einen bestimmten Buchstaben auf keinen Fall enthalten darf. Ich habe mich für den Buchstaben, der im Alphabet nach dem “N” zu finden ist, entschieden. Auch das Thema wurde mir quasi genannt (man beachte dazu bitte die Anmerkungen unter dem verlinkten Artikel). Es ist:

Rahm Emanuel

Hachzzzz! Übrigens ist ein Bestandteil der Aufgabe, dass der Text Sinn enthalten muss. Sinn — das ist etwas, das man in meiner kleinen Internetheimat hier eher selten findet. Bei diesem Thema gilt eher: “Sex statt Sinn”. Jedenfalls ist nun klar, dass ich keinesfalls das “A” gewählt hätte. Und Texte zu schreiben, die kein “E” enthalten, ist bestimmt extrem schwierig.

Jetzt aber zu Rahm Emanuel. Wir sehen uns zunächst ein Bild an, denn einem Artikel über Rahm, der kein Bild enthält, fehlt etwas. Nämlich ein Bild, um genau zu sein. Ich will Euch natürlich zeigen, wie er aussieht:

Raaaaaahm, hachzzzzzz!

Das ist er, seines Zeichens Bürgermeister der “Windy City”. Den richtigen Namen kann ich hier nicht schreiben, aber Ihr wisst sicher alle, welche Stadt gemeint ist. Ist übrigens eine Partnerstadt Hamburgs.

Rahm war natürlich nicht immer Bürgermeister. Kennengelernt habe ich ihn im Weißen Haus. Meine Pläne zur Erreichung der Weltherrschaft beinhalteten ein Praktikum bei Barack, was aber nicht klappte, denn sein damaliger Stabschef, eben jener Rahm Emanuel, ließ keine Praktikantinnen zum Präsidenten. Er hatte bereits für den früheren Präsidenten Billy (der mit der Lewinsky) gearbeitet, allerdings nicht als Stabschef. Er, Rahm, war aber derjenige, der diesen ganzen Lewinsky-Schlamassel aufräumen musste. Legendär sein Satz damals zu Blair, den ich hier aber nicht hinschreiben darf, weil der nicht erlaubte Buchstabe auftaucht. Mist. Jedenfalls enthielt der Spruch natürlich seinen Lieblingsbegriff “fuck”, denn Rahm flucht ausgiebig, was ja sehr gesund ist. Sagt er zumindest und es gibt auch eine Studie zu dem Thema. Bei Reden und Debatten in den Medien vermeidet er den Begriff natürlich. Wäre ja sehr lustig, täte er das nicht, denn die Amis ersetzen diese schlimmen, schlimmen Begriffe ja meistens durch “Piep”-Geräusche. Mehr “Piep” wäre nie im US-Fernsehen, aber selbst eine 80 %ig “ausgepiepte” Rede Rahms würde mehr Sinn und Verstand enthalten als das gesamte Zeuchs, dass der Rupert-Sender den ganzen lieben langen Tag über ausstrahlt… Der hatte übrigens auch mal eine Sendung mit Sarah Palin, muss ich mehr sagen? Gruselig. Schauderhaft. Intelligenzverweigernd.

Aber zurück zu unserer ersten Begegnung. Dieses ständige Abwehren der Praktikantinnen, bzw. der Frauen, die träumten, dieses bei Barry zu werden, war natürlich sehr anstrengend. Ich brachte dem Guten — Rahm, nicht Barry –, erst mal was zu essen und beauftragte dann die ganze Frauenmeute (es waren alles Frauen! Unglaublich, nicht wahr?), SAP im Weißen Haus einzuführen. Inklusive eines Entwurfs für die Berechtigungsverwaltung! Wie man mir berichtete, versuchen einzelne Frauen dieses weiterhin hartnäckig. Die meisten befinden sich allerdings mittlerweile in Räumen mit sehr weichen Wänden… Egal, weg ist weg, nicht wahr?

Nach dieser Glanzleistung hatte Rahm auf meine Frage “Kann ich Ihre Praktikantin werden?” mit “Ja, natürlich! Es gibt viel zu erledigen!” reagiert, und der Fall war klar. Mein Gedankengang war, dass es in Sachen Einfluss und Weltherrschaft auch sehr effizient sein müsste, Praktikantin beim Stabschef des mächtigsten Mannes der Welt zu sein. Hintergedanken hatte ich selbstverständlich nicht. Bzw. eher wenige… Jedenfalls zu Anfang. Egal, weiter im Text.

Nicht ganz wie geplant lief es in Sachen Einfluss, wie wir wissen. (Im Gegensatz zum Thema Hintergedanken…) Und dann das Theater mit diesen Tea-Party-Anhängern. Schmeiß einen gebrauchten Teebeutel in eine Grube, gut gefüllt mit Gülle, was hat man dann? Mehr Intelligenz als auf einer Versammlung der Tea-Party-Anhänger. Rahm jedenfalls träumte einen Traum: Bürgermeister seiner Heimatstadt zu werden. Und als der Dauerbürgermeister Daley ankündigte, nicht mehr zu kandidieren, war die Entscheidung gefallen. Es tat mir etwas leid um Barry, aber selbstverständlich begleitete ich Rahm. Dass er die Wahl gewinnen würde, war klar, auch wenn es mehrere Versuche gab, seine Kandidatur zu verhindern, denn er lebte ja in “Fucknutsville” (Rahms Bezeichnung für die US-Hauptstadt, deren Namen ich hier ebenfalls nicht tippen kann), hätte aber eigentlich in Windy City residieren müssen. Da er sein Haus aber nicht verkauft hatte (nur vermietet), ging letztendlich alles glatt.

Rahm ist ja der Mann, der selbst diesem Chuck, über den im Internet viel geschrieben wird, das Fürchten lehren kann. Legendär, wie er einem Meinungstypen einen vergammelten Fisch sandte, weil der es wagte, Rahm zu verärgern. In jungen Jahren schnitt er sich bei “Arby’s” den Finger an einer Fleischschneidemaschine, aber anstatt zum Arzt zu gehen, ging er erst mal in einem See schwimmen. Dabei infizierte sich die Wunde, und er musste lange ins Krankenhaus. Der Arme! Ein halber Mittelfinger wurde ihm amputiert. Mich inspirierte das (zu Weiße-Haus-Zeiten) zu diesem Bild, allerdings musste ich die Unterzeile abschneiden, weil da der verdammte Buchstabe enthalten war:

Aber die Verbindung zu diesem Sexfilm, dessen Titel ich hier aus den bekannten Gründen nicht schreiben kann, ist klar, nicht wahr? Ihr seht, wie ernst ich die Hausaufgabe nehme, nicht mal in den Bildern darf der Buchstabe auftauchen.

Ebenfalls sehr bekannt ist die Geschichte, wie Rahm nach Billys Wahlsieg mit einem Steakmesser auf einen armen Tisch einstach, dabei die Namen vermeintlicher Feinde und “DEAD!” brüllte. Ja, das kann man für verrückt halten, aber es zeigt Leidenschaft, und die kann frau ja auch gefallen. ;-) Nicht unerwähnt lassen kann ich die Tatsache, dass er in seiner Jugend ein sehr talentierter (natürlich talentiert, ist ja Rahm!) Balletttänzer war, außerdem kann er diesen Wettkampf, der aus drei Disziplinen besteht: laufen, schwimmen und Rad fahren. Seine eigene Aussage dazu ist, dass seine Stärken das Schwimmen und Radfahren sind. Ich kann das nicht beurteilen und preise einfach ganz allgemein seine Ausdauer und Gelenkigkeit. Es gab da ja mal den Berlu-Spruch, mit dem der Spinner behauptete, nach 3 Stunden Schlaf schaffe er 3 Stunden Sex. Süffisante Anmerkung Rahm: “Das reicht ja gerade für einen Quickie.”

Kein Wunder, dass Rahm auch auf Fratzenbuch viele weibliche Fans hat, sie nennen sich “Rahmetten”. (Die Rechtschreibprüfung kennt “Rahmetten” nicht? Frechheit!) Klingt ähnlich wie Limetten. Hachz, Limetten, Caipi, Cuba Libre… Gnampf pur. Aber gerade nicht unser Thema. Wie sieht es aus, wenn ein Rahmkritiker und eine Rahmette (nicht ich!) diskutieren? Neulich auf Fratzenbuch:

Kritiker: “Rahm ist ein machthungriger Mann!”
Rahmette: “Aber ein sehr attraktiver!”

Tiefschürfend, brillant und detailliert den Kern der Dinge erfassend — besser kann nicht diskutiert werden. Günther Jauch, hast Du mitgelesen? Halte Dich an meinen Rat, und Deine Quassel-Schau wird wie verrückt laufen.

Ich hätte natürlich weiteres Material, aber ich denke, dass ich hier nun ein Ende finden werde, die Lehrerin muss die Hausaufgabe ja auch prüfen, nicht, dass sie dafür ihren gesamten Urlaub verbraten muss.

Und an dem Tag nach heute, dieser grausame Tag, der mit M. beginnt, da sind wir alle Braunschweig-Fans, richtig? — Eine Abschweifung, das musste einfach sein.

Das hat Spaß gebracht, versucht es auch mal, Ihr braucht natürlich nicht Rahm als Thema zu nehmen. :-) Man muss fix aufpassen, dass einem kein Begriff mit dem unerwünschten Buchstaben durchflutscht, aber es schärft die Aufmerksamkeit beim Schreiben und man sucht häufiger mal nach alternativen Begriffen. Ich glaube, dass Ralph zum Beispiel mal einen netten Artikel über sein Lieblingsungeheuer schreiben kann, das würde jemanden sehr freuen. :-)

Ich bin dann mal bei Rahm, er hat eine Besprechung angesetzt. ;-) Wie immer mit einem Lächeln, er arbeitet halt gern:

Hachzzzzz!

Und ein schickes Bild für meine Lieblingslehrerin (bei der Auswahl an Eric-Bildern fällt eine Entscheidung schwer):

PS: Dass der unerwünschte Buchstabe in den Tags und Rubriken auftaucht, zählt aber bitte nicht… ;-)

Wir bauen einen Monsterminiteich

Alles fing damit an, dass Ralphsroteslieblingsmonster (näheres oben auf meiner neuen Seite “Monsters Meute”) auf Ralphs Blog herumsurfte. Aufgeregt erzählte es mir von dem neuesten Weltwunder der Menschheit. Richtet Euren Blick bitte nicht nur auf die spiraligste Kräuterspirale aller Zeiten. Seht Ihr den kleinen Teich daneben? Er ist das Objekt der Begierde. Nicht meiner, nein, nein, aber Ralphsroteslieblingsmonster, das Monster mit dem griffigsten Namen aller Zeiten, kam sofort auf den Geschmack.

Also musste ich wohl ran. Zack, einen Projektplan erstellt und los ging das letztes Wochenende. Da ich blogge, habe ich natürlich (fast) alle Schritte gewissenhaft fotografisch festgehalten.

Schritt 1
Rahm auf Knien angebettelt, dass er mir einen halben Tag freigeben möge. (@Ralphsroteslieblingsmonster: Ich hoffe, Du weißt meinen Einsatz zu würdigen!)

Schritt 2
Ralph mit doofen Fragen in Sachen Teichbau nerven.

Schritt 3
Zeuchs beschafft. Entgegen des ersten Plans immerhin unter anderem eine kleine Wasserpflanze gekauft, die wohl sonst im Baumarkt eh bald entsorgt worden wäre. Es ist nicht die Zeit für Wasserpflanzen.

Schritt 4
Eine verwahrloste Ecke im Monstergarten suchen und vor allem finden.

Schritt 5
Mit der Flachlandhutze spielen. Dieser Schritt ist in seiner Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, denn versuchen Sie mal, einen Teich anzulegen, wenn Ihnen eine Flachlandhutze ständig einen Ball vor die Füße legt. Also muss sie entsprechend müdegetobt werden.

Schritt 6
Rahms Anruf entgegennehmen und glaubhaft versichern, dass man sich total beeilen und sich auf keinen Fall von der Flachlandhutze ablenken lassen würde.

Schritt 7
Ein Loch buddeln, in das der ausgewählte Kübel passen sollte.

Schritt 8
Mit der Flachlandhutze toben.

Schritt 9
“Deine Spuren im Sand” singen. Es besänftigt die Regengötter.

Schritt 10
Einpassung des Kübels. Damit der Teich unter einem guten Stern steht, ist dieser Schritt zwingend mit einem XXL-Caipi zu würdigen, fragt ruhig bei der Teichbauergeheimloge nach, falls Ihr mir nicht glaubt.

Schritt 11
Ans Telefon gehen. Rahm versichern, dass man wirklich ausschließlich hochkonzentriert an dem Teich arbeitet und nicht mit der Flachlandhutze tobt oder XXL-Caipi trinkt.

Schritt 12
Telefon-Voicebox aktivieren.

Schritt 13
Mit der Flachlandhutze spielen.

Schritt 14
Bepflanzung rund um das Areal vornehmen. Das soll nämlich nicht einfach nur so’n oller Teich werden, sondern der erste Monster-Beachclub Hamburgs!

Sogar mit Holzsichtschutz! Mehr geht ja wohl nicht!

Schritt 15
Wir läuten die Herbstbunteblattfotoorgien in der Blogosphäre mit einem bunten Blatt ein. Erste!

Das ist für den Teichbau allerdings völlig unwichtig und sollte gegenüber Rahm verschwiegen werden.

Schritt 16
Das Wasser wird eingelassen! Strandsand wird gestreut, restliche Deko wird erledigt. Das Wassergras wird eingepflanzt (es sieht hier noch arg mau aus, hat sich mittlerweile aber recht gut berappelt). Überflüssig zu erwähnen, dass das Gelingen dieses Unterfangens zwingend mit einem XXL-Caipi begossen werden muss. Das ist so in der Teichbauerszene! Tadaaaa, das Endergebnis!

Dafür, dass ich das in ca. 2 Stunden inkl. Unterbrechungen zusammengeschustert habe, finde ich das Ergebnis einigermaßen OK. Es wäre sicher hübscher gewesen, nicht einfach einen Kübel als Teich zu nehmen, sondern mittels Teichfolie und Zeuchs einen Teich, der nicht kreisrund ist, zu buddeln. So sieht es doch recht unnatürlich aus, aber irgendwas ist ja immer.

Schritt 17
Ein Teich ohne Seerose ist kein richtiger Teich. Also bitteschön:

Schritt 18
Es wird Zeit, die Monster auf den Teich loszulassen, natürlich zuallererst Ralphsroteslieblingsmonster.

Die Gilde der Beachclubbauer fordert, zusammen mit dem ersten Gast einen Cocktail zu trinken. Dieses Foto entstand, als das Monster sein Glas bereits geleert hatte. (Und ja, arrgh! Ich habe vergessen, das Preisschild von dem Liegestuhl abzufriemeln.) Das Monster war sehr zufrieden. Sogar eine Luftmatratze hat es bekommen.

Auch die anderen Monster fühlten sich wohl. Zwei kleine zweckentfremdeten einfach eine Europalette und schipperten über das ruhige Gewässer:

Einfach nur faul in der Sonne rumliegen geht natürlich auch:

Oder ein bisschen auf den Steinen herumkraxeln, wenn man überschüssige Energien abbauen möchte:

Sagt selbst, meine Monster haben es doch nicht schlecht, oder? Einen eigenen Beachclub, wer hat das schon?

In dieses Loch…

… würden ca. 6 Milliarden FDP-Gehirne passen — wenn es denn so was überhaupt gäbe:


(Fiesigkeiten-Rubrik — sie muss sich ja auch lohnen, nech?)

Dran bleiben. Nicht an imaginären FDP-Gehirnen, sondern hier; noch heute wird der Bericht über die Erstellung des einzigen Hamburger Monster-Beach-Clubs erscheinen!

Meine Güte…

… das war eine schwere Geburt, und das gegen einen Fünftligisten… Aber Hauptsache gewonnen, das können ja nicht alle Erstligisten von sich sagen… Hoffentlich bleibt uns Petric erhalten.

Und nun die Frage aller Fragen: Räume ich jetzt auf und mache sauber oder blogge ich endlich mal meinen “Wir bauen einen Minimonsterteich”-Artikel?

Ich werde wohl mal das Putzen in Angriff nehmen. Nützt ja nix… Es gibt viel zu tun, vielleicht kann mir jemand mal ein Paket mit Elan schicken?

Aber erst mal mit Hutze und Hursch raus.

(Heidenheim… Vorher noch nie gehört…)

Aufräumen und ausmisten: “Winke und Rezepte”

Hört sich nach Winkekatzen an, ist aber Papierzeuchs aus den 1970er Jahren:

Kundenzeitschriften der HEW. Das waren die “Hamburgische Eelctricitäts-Werke”, die der Hamburger Senat 2002 an Vattenfall verkaufte. 2009 gründete Hamburg einen neuen städtischen Versorger, man sieht also, wie sinnvoll und weitblickend Politik sein kann… Aber zurück zu den Heften. Wer meinte, hier zeigte sich schon früh ein Interesse am Kochen, der täuscht sich leider. Wenn meine Erinnerung mich nicht völlig in die Irre führt, habe ich diese Hefte hauptsächlich wegen der sehr schönen Tierfotos gesammelt.

Ist das nicht Puscheligkeit pur?

So süß! Alle bitte vor Begeisterung quietschen! Jetzt gucken wir noch in die Hefte, mal sehen, was damals so geschrieben wurde:

Energiethemen — nicht ganz unlogisch bei einer HEW-Zeitschrift. Und sonst so?

Bier, na dann mal prost! Zum Schluss noch ein paar Produktinfos:

Uppsi, da ist ja auch Alkohol, wie konnte passieren, dass ich ausgerechnet das ausgesucht habe? Das hat bestimmt mein Unterbewusstsein gesteuert. Dafür kein einziges Rezept, so wird das nichts mit dem Food-Blogging, auf das Ihr bestimmt alle nicht gewartet habt, richtig?

Das Bundesliga-Stöckchen

Alle Jahre wieder… Dieses Mal dank meiner beiden HSV-Lieblingsblogs (Pleitegeiger und Nedfuller) dran erinnert:

Dein Verein heißt:

HSV, wisst Ihr ja. :-)

Wie lautet das offizielle Saisonziel, sofern es bekannt ist?

Gemütlicher Platz in der Mitte, da Mannschaft im Umbruch usw.

Wie lautet DEIN Saisonziel für Deinen Verein oder Deine Vereine?

Meisterschaft wäre natürlich traumhaft, aber ich fände es schon toll, wenn wir um die Europa-League-Plätze mitspielen würden. Und ich möchte, dass wir endlich Werder Bremen in der “Ewigen Tabelle” überholen.

Welchen Spieler hätte Deine Mannschaft in der Pause lieber nicht abgegeben?

Vom Charakter her ist es um Frank Rost schade. Was die Leistung betrifft, hoffe ich natürlich, dass Drobny ihn 100 %ig ersetzen wird.

Welchen Spieler hätte Deine Mannschaft besser verkaufen sollen?

Demel — wollen sie ja, sind sie bloß noch nicht losgeworden. Ich verstehe nicht, wie jemand, der ja durchaus gute Leistungen gezeigt hat, über einen längeren Zeitraum so dermaßen abfallen kann. Kann man Fußballspielen verlernen? Vielleicht wäre es auch gut, Elia zu verkaufen, aber da bin ich mir nicht sicher. Vielleicht platzt ja der Knoten endlich mal, denn er kann ja verdammt gut Fußball spielen. Es braucht halt einen Trainer, der weiß, wie man ihn behandeln muss, damit er Leistung zeigt.

Wen hätte Deine Mannschaft diese Saison lieber NICHT gekauft?

Bis jetzt kann ich nichts Negatives über unsere Neuzugänge sagen. Jemanden schon im Vorfeld als Fehleinkauf zu bezeichnen, finde ich eh nicht gut, es sei denn, derjenige hätte sich mit wer weiß wie arroganten Sprüchen hervorgetan…

Wer von den neuen Spielern wird Deiner Mannschaft am besten helfen?

Töre und Mancienne sind mir in der Vorbereitung am meisten aufgefallen, Töre bringt Schwung in den Laden, also sage ich mal: Töre.

Wie wirst Du in dieser Saison Deine Mannschaft unterstützen?

Ich werde versuchen, die Methode “Glücksschweineohren für Hutze & Hursch” zu verfeinern. Anscheinend muss ich sie noch mehr zum Pfotendrücken motivieren…

Wie findest Du das neue Trikot Deiner Mannschaft?

Ist ganz okay. Letztendlich kommt es eh drauf an, was drinsteckt. Und es ist nicht babyblassrosa. Hat jemand gestern die Niederlage des FC Sepplhose gegen Barcelona gesehen? Guardiola im hellrosa Poloshirt! Eigentlich sind mir Klamottenstile ziemlich egal, aber das ging ja gar nicht… *schüttel*

Welcher Stürmer wird die Torjägerkanone holen?

Wenn er denn bleibt: Petric. Und nächste Saison dann Heung Heung Heung Min Son. :-) (Guerrero wäre natürlich auch möglich, ich glaube, wenn er einen guten Start hätte und sich nicht verletzt, könnte er eine super Saison spielen.)

Welcher Trainer wird als erstes gefeuert?

Nicht unserer, auch wenn er bei irgendwelchen Wetten diesbezüglich ganz oben steht. Pff… Ich habe jedenfalls ein besseres Gefühl als bei Armin Veh. Keine Ahnung, ich sage einfach mal Problem-Bruno vom VfB…

Welche Mannschaft wird das erste Tor der Saison schießen?

Passenderweise der HSV.

Welche Mannschaften SOLLTEN absteigen?

FC Bayern München aka FC Sepplhose leer. Ansonsten: egal. Wobei: So ein Abstieg von Werder würde ja helfen, dass wir in der Ewigen Tabelle endlich vor den Grün-Weißen landen…

Welche Mannschaft wird Meister?

Vermutlich Bayern. Mist. Oder schafft BVB die Titelverteidigung? Ich glaube nicht so recht dran, obwohl sie schon ganz gut in Form sind…

Wenn Du nicht im Stadion bist, wo wirst Du die Spiele sehen?

Wohl hauptsächlich am Rechner mit irgendwelchen wackeligen Live-Streams…

Wie sehr vermisst Du die Bundesliga auf einer Skala von 1 bis 10 – wobei bei 1 so ziemlich keine Träne nach der Bundesliga verdrückt wird und 10 quasi bedeutet, daß Du ernste Entzugserscheinungen hast?

Eine 9 trifft es ganz gut.

Wird es eine spannende Saison für Deine Mannschaft?

Ja, hoffentlich im positiven Sinne. Ich bin aber optimistisch, dass wir nichts mit den Abstiegskämpfen zu tun haben werden (wie ja einige Fans durchaus unken).

Dialoge (5)

Gestern Morgen, ca. 8.20 Uhr, beim Bäcker:

Kundin: “3 Mohnbrötchen, bitte.”
Bäckereifachverkäuferin: “Können die in eine Tüte?”
Kundin: “Nein, können Sie die bitte in 6 Tüten aufteilen?”

Wie können bloß einige Leute schon so früh so schlagfertig sein? Beneidenswert…

Nun also Freitag, den läuten wir am besten mit etwas Puscheligkeit ein:

Puscheligkeit pusht!

So fängt der Freitag gut an, oder? Schön, dass man in WordPress Beiträge vordatieren kann, so gibt es schon morgens Puscheligkeit pur, denn natürlich bin ich um 6 Uhr noch nicht wach. :-)