Keeeeekse!

Ha! Ich habe meine Kollegen gut erzogen, so ein “Bitte füttern!”-Schild wirkt Wunder:

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Und weit und breit keine Monster, die mir die Leckereien wegfressen… He, was zum…??? Oh, nein, ich habe Frusty, mein Büromonster, vergessen.

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Da gehen sie hin, die Kekse… Oh, mein Kalender hat sich vordatiert, nicht irritieren lassen. Das war bestimmt auch Frusty, um mich in die Irre zu führen, damit es schon morgen Geschenke gibt…

52 Bücher, Woche 7

Kurze Anmerkung vorweg, bevor ich das neue Thema bekanntgebe. Ich habe beschlossen, meine Onlinezeiten zu reduzieren, da ich einen Teil meiner Zeit mit anderen Tätigkeiten verbringen möchte. D. h., montags bis freitags wird die Kiste um 22 Uhr spätestens ausgeschaltet, Wochenende nicht vor 18 Uhr eingeschaltet, außer, der HSV spielt und ich will das Spiel via Livestream gucken.

Das berührt das Bücherprojekt insofern, dass ich vermutlich nicht mehr jeden Beitrag kommentieren werde. Aber natürlich werde ich alle lesen und einige Bücher auf meine Wunschliste packen. Ich hoffe, dass das okay ist. (Hört sich nach nur geringfügiger Zeiteinsparung an, aber das läppert sich, da ich die Kommentare auch abonniere und verfolge, und es gibt natürlich auch noch andere Sachen, die ich reduzieren werde, hier jetzt aber nicht aufzähle, so spannend ist das ja auch nicht. ;-))

Es hat nichts mit Stress zu tun, mir bringt das Projekt nach wie vor großen Spaß, aber ich hänge definitiv zu viel vor dem Rechner, und manchmal ergibt es sich halt, dass man mehr Zeit für andere Aktivitäten braucht bzw. haben möchte.

Nun zum Motto. Ich habe mir dieses Mal etwas von Charlotta ausgesucht:

Kochbücher

Und noch ein Bonusmotto. Ich mag den Vorschlag sehr, könnte mir aber vorstellen, dass es da nur sehr wenige Teilnehmer geben würde, daher also als Bonus — oder als Alternative für diejenigen, die nichts zum Thema “Kochbücher” beitragen wollen/können. Auch diese Idee stammt von Charlotta. O-Ton:

Handbücher (das wäre doch mal lustig. “Ich stelle euch heut das Handbuch meiner Kaffeemaschine vor. Es ist in 27 Sprachen verfasst, keine davon verstehe ich”…)

So, da haben wir zwei sehr schöne Themen, wobei ich schon einige frohlocken sehe, dass das Monster doch beim Thema “Kochbücher” bestimmt grandios scheitert. Mitnichten! ‘Türlich habe ich Kochbücher. Oder zumindest eins. Es ist das epochale Werk

Nanny Oggs Kochbuch

Ja, da guckt Ihr. Das Buch einer echten Scheibenwelthexe. Die benötigten Zutaten für die Gerichte bestehen aber nicht aus Katzenhaaren, Krötenschenkeln und ähnlichem, wie man vermuten könnte, sondern die köstlichen Leckereien können wirklich relativ gefahrlos gekocht werden. (Hinweis: Der Punkt “gefahrlos” trifft nicht zu, falls sie von mir zubereitet worden sein sollten!) Das Besondere an dem Buch sind die lustigen Texte, mit denen die Rezepte garniert sind. Ein Beispiel:

Tiefsee-Blähfisch

Zutaten:
1 Tiefsee -Blähfisch
50 g Brachse oder ein anderer Weißfisch
3 – 4 Radieschen
usw.

Im Text kommt dann der Hinweis:

“Der wichtigste Punkt besteht darin, auf keinen Fall irgendeinen Teil des Blähfischs zu verwenden, denn alle seine Bestandteile sind auf sehr unangenehme Weise tödlich. Wer nicht Acht gibt, kann sich anschließend in einem Briefumschlag beerdigen lassen.”

Das geht noch ein bisschen so weiter, irgendwann folgt dann die eigentliche Beschreibung der Zubereitung.

Schön auch die Kapitel in der Rubrik “Etikette”. Ganz wichtig zu wissen sind auch die Symbole für die Hochzeitstage auf der Scheibenwelt. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass das Symbol für den dritten Hochzeitstag eine Spieluhr in Form einer brindisianischen Gondel ist? Nein? Da habt Ihr’s.

Wer die Scheibenwelt mag, wird sicher auch das Kochbuch nicht schlecht finden, auch wenn es keinen Scheibenweltroman ersetzen kann.

Kommen wir zum Bonusmotto. So ein richtig skurriles Handbuch habe ich hier leider nicht. Überhaupt finde ich, dass Anleitungen in den letzten Jahren besser geworden sind, mir ist zumindest schon lange keine richtig schräge Übersetzung mehr in die Finger gekommen. Was aber immer mehr auffällt, sind die tausend Sicherheitshinweise (mit Dank an die überdrehte US-Justiz, die dazu geführt hat, dass die Hersteller sich wer-weiß-wie absichern und man die ersten zweihundert Seiten einer Bedienungsanleitung getrost überblättern kann). Oder auch eigentlich selbstverständliche Hinweise wie zum Beispiel:

“Entfernen Sie die Verpackung und rollen Sie die Lichterkette aus. Die Lichterkette niemals anschließen, solange sie noch in der Verpackung ist.”

Die Verpackung entfernen? Wirklich? Warum? Ist doch Mist. In der Verpackung würde die Lichterkette wenigstens nicht einstauben.

Ja, ja. Stecken Sie die Lichterkette nicht in die Mikrowelle, Waschmaschine oder die Abschussrampe für Ihre Atomraketen. Zertrümmern Sie die Lämpchen nicht, um sich mit den Splittern zu piercen. Verwenden Sie das Kabel nicht für Bungee-Jumping. Bewerfen Sie keine FDP-Politiker damit (nehmen Sie hierfür etwas Schwereres). Und so weiter.

Und noch ein Schmankerl, das nicht direkt zum Thema Handbücher passt, aber hier ist ja auch um 1000 Ecken denken erlaubt. Hauptsache, es wird überhaupt mal gedacht, denn wir sind hier nicht bei der FDP. Vor kurzem kaufte ich mir einen Tablet-PC (für Bewahrer der deutschen Sprache: Flunderrechner). Was ich unbedingt brauchte, war natürlich eine App für den Google-Reader (ja, ich habe ihn immer noch, zwar finde ich auch FeedReader ganz gut, aber da ich für meine Zwecke keinen entscheidenden Vorteil entdecken konnte, bin ich halt beim Googlereader geblieben). Bei der Suche bin ich auf dieses Schätzchen hier gestoßen:

Ist das nicht schön? Er findet Gefallen an Augen… Das Beste ist aber auf jeden Fall

“Leichtgewicht Aufzählung der Futtermittel-Teile mit Bildvorschau”

Das ist epochal! Futtermittel, aber ist bestimmt Diätfutter, sonst ist es bald Essig mit dem Leichtgewicht, und Schwergewichte scheint die App nicht aufzuzählen. Daran muss man immer denken.

Sodele, dann zeigt her Eure Koch- und Handbücher. :-)