Wir…

… wünschen allen Lesern (das schließt Leserinnen natürlich mit ein, ich mag nur das Binnen-I nicht), superpuschelige, großartige, epochale Weihnachten.

Das können wir auch bildlich untermauern, jedenfalls ein bisschen… Hallo, Monster, in die Kamera gucken! Ach, sinnlos. Es ist Nougat in der Nähe, das genießt höhere Priorität… Und Bernd das Brot will sowieso wieder weg, also alles wie immer:

Übrigens war den meisten Monstern der Weihnachtsbaum rechts zu spießig. Sie forderten, da wir hier doch High-Tech-Zentrale sind — technisch immer auf dem neuesten Stand, wenn nicht sogar up to date — etwas Modernes.

Black-Beinah-Beauty (so heißt das schwarze Monster links im Bild): “Guck mal, hier supermodern, kann man an USB anschließen und leuchtet!”
Ich: “US -was?”

Na, was auch immer, Black-Beinah-Beauty nahm die Sache in die Hand und ist nun ganz glücklich, weil dieses zerrupfte Ding leuchtet — wenn es die Monster glücklich macht, meinetwegen. *seufz*

 

Da machste was mit … Und morgen gibt es hier ein paar schöne Schnee-Schnappschüsse, um von dem derzeit etwas trüben Wetter abzulenken.

52 Bücher, Woche 8

Moinsen allerseits :-)

Das heutige Thema lautet — wahnsinnig überraschend:

Weihnachten

Okay, das ist total unoriginell, aber es gibt mir die Gelegenheit, zwei Werke vorzustellen, die ich unbedingt im Projekt erwähnen möchte.

“Nicht nur zur Weihnachtszeit” von Heinrich Böll

Wiki, erzähl mal, worum es geht.

Wir lasen diese Geschichte in der Schule und auch wenn man häufig hört, dass der Deutschunterricht vielen Schülern bestimmte Autoren vermiest hat — für mich galt das nicht, unser Deutschlehrer war ziemlich gut. Ich mochte die Geschichte. Ich interpretierte die Erzählung so, dass in Tante Millas Wunsch nach täglicher Weihnacht auch ein Wunsch nach Frieden steckt, und das berührte mich auch persönlich. Nun bin ich natürlich nicht in Kriegszeiten aufgewachsen und möchte meine Kindheit ganz bestimmt nicht mit dieser furchtbaren Zeit vergleichen, aber in unserer Familie war es so, dass sich meine Eltern ständig gestritten hatten (und ich rede hier nicht von so’nem bisschen Rumgezicke) — nur in der Weihnachtszeit haben sie sich etwas zusammengerissen und es gab so etwas Ähnliches wie Familienfrieden. Auch deswegen mochte ich als Kind Weihnachten wahnsinnig gern. (Die Geschenke fand ich natürlich auch nicht schlecht. ;-)) Für mich war diese Erzählung der Anstoß, auch so ziemlich alle anderen Werke von Böll zu lesen. Ich mag seine Bücher, auch wenn es stilistisch sicher größere Könner gibt, aber er gibt einen guten und kritischen Einblick in die Lebensumstände der damaligen Zeit. Vermutlich werde ich noch das ein oder andere Buch von ihm vorstellen…

Bevor das hier das erste Kapitel meiner Autobiographie wird, möchte ich noch einen Comic vorstellen, nämlich die erste Geschichte mit Dagobert Duck. Dagobert Duck ist eine Erfindung des großen Comiczeichners und Geschichtenerfinders Carl Barks. Der Geizkragen hatte seinen ersten Auftritt in der Geschichte “Die Mutprobe”. Hier bietet er Donald und den drei Neffen an Weihnachten einen Urlaub in seiner Berghütte an. In Wirklichkeit möchte er die vier auf die Probe stellen, indem er sich als Bär verkleidet. Dumm nur, dass sich auch eine echte Bärenfamilie in der Hütte einnistet…

In dieser Geschichte ist Dagobert noch ein verbitterter, einsamer Milliardär. Das sollte sich später so nach und nach ändern… Im Original heißt Dagobert übrigens Scrooge Mc Duck. “Scrooge” ist eine Ehrerbietung an Charles Dickens’ “Eine Weihnachtsgeschichte”, in der der wohlhabende, aber hartherzige Ebenezer Scrooge auf Geister trifft, die … aber das erzählt vielleicht besser einer von Euch, denn ich rechne fest damit, dass jemand das Buch wählen wird — wenn nicht bei diesem Thema, wann dann? ;-) Es wurde zwar auch schon beim Thema “Magisches” vorgestellt, aber das Werk hat es verdient, häufiger erwähnt zu werden.

Wer so gar keine Idee hat, kann ja auch einfach erzählen, welche Bücher er sich zu Weihnachten wünscht. Ihr wisst ja, wenn’s auch nur entfernt zum Thema passt, ist es okay. :-)