52 Bücher, Woche 11

Das heutige Thema verdanken wir Mella. Es lautet:

Die beste und die schlechteste Buchverfilmung.

Sehr schönes Thema, bei gelungenen Buchverfilmungen fallen mir ein paar ein, und da ich nicht sagen kann, welche davon ich am besten finde, zähle ich einfach mal einige auf, in Klammern nenne ich die Buchautoren:

  • 2001: Odyssee im Weltraum (Arthur C. Clarke)
  • Jenseits von Eden (John Steinbeck)
  • Die Katze auf dem heißen Blechdach (Tennessee Williams)
  • Alle Teile von „Der Herr der Ringe“, aber unbedingt die Extended Editions (J. R. R. Tolkien)
  • Grüne Tomaten (Fannie Flagg)

In der Regel lese ich lieber die Bücher, als die Filme zu gucken. Aber manche Verfilmungen sind tatsächlich großartig geworden. Wenn ich daran denke, wie skeptisch ich zunächst bei „Der Herr der Ringe“ war…

Zu der schlechtesten Verfilmung fällt mir gerade nichts ein, obwohl es dafür vermutlich massenhaft Beispiele gibt, aber da ich kein großer Filmegucker bin, sind diese Schandtaten wohl immer an mir vorbeigegangen. Ach, da fällt mir gerade ein: Ich habe mal irgendwann beim Zappen auf ich glaub es war KI.KA eine Zeichentrickserie von „Pippi Langstrumpf“ gesehen. Die war nicht wirklich gut, da hatte die alte Fernsehserie viel mehr Charme. Und ganz, ganz, ganz übelst schlecht war eine Max und Moritz-Version als Zeichentrick, die ich aus der Zeit kenne, als „Bernd das Brot“ im KI.KA noch gemischt mit irgendwelchen — leider meistens grottenschlechten — Zeichentrickserien lief. Nannte sich „Chili TV“, vielleicht erinnert sich der ein oder andere? Wohl eher nicht. Nun sind Zeichentrickserien ja eigentlich keine Verfilmung, also schreibe ich gerade haarscharf am Thema vorbei, aber zum Glück darf man das bei diesem Projekt ja. 🙂

Die „Harry Potter“-Filme sind meiner Ansicht nach nur teilweise gelungen, einfach, weil einiges aus den Büchern fehlt, aber trotzdem finde ich die Filme nicht schlecht. (Kenne allerdings nur 1 bis 5.) Hier wäre vielleicht, ähnlich wie bei „Der Herr der Ringe“ eine Extended Edition angebracht gewesen. Auch merkt man ein bisschen, dass sich immer wieder verschiedene Regisseure austoben durften … Aber als „schlechteste Verfilmung“ geht das nicht durch, ich habe mir die Filme gern angeguckt, wenn auch nicht so sehr genossen wie die Bücher.

Na, vielleicht fällt mir ja irgendwann noch ein richtig grottiger Film zu einem großartigen Buch ein, dann reiche ich die Info pflichtschuldigst nach. 🙂

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76 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 11

  1. *aufzeig* ANWESEND! 🙂

    So, zuerst mal hier mein EIntrag, sonst vergesse ich wieder, den Link einzufügen… ich bin heute so schusselig: http://mestrayllana1.blog.de/2012/01/13/52-buecher-woche-12441989/

    Ich muss dir bei Herr der Ringe zustimmen, das haben die Regisseure echt gut hinbekommen. Ich war da nämlich auch äußerst skeptisch und hab mich ja zuerst geweigert, mir den Film anzusehen. =)

    Ich freu mich immer total auf die Parade und krieg das Grinsen, wenn mal wieder einer deiner Einträge per Mail ins Haus flattert. Dachte, ich sag das mal wieder so… am Rande hingeworfen halt! 😛

    • Schön, dass Du Dich über die Parade freust. Mir macht sie auch sehr viel Spaß. Da hatte ich mal ’ne gute Idee. 🙂 (Eigentlich ist sie ja halbwegs von Saris Fotoprojekt geklaut.) Irgendwo gibt es jetzt glaube ich auch sogar das Projekt „52 Filme“. Auch nicht schlecht.
      „Der Herr der Ringe“: Es ging mir zu Anfang auch so. Den Film gucke ich nicht!, habe ich mir gesagt.
      Wobei mir die normalen Filme, nachdem ich die „Extended“ geguckt habe, tatsächlich nicht mehr in den Player kommen…

  2. Uih danke, dass Du mein Thema gewählt hast. Na, da kann ich ja mal einen Laaaaangen Artikel schreiben, denn gerade bei den schlechtesten Verfilmungen fallen mir spontan gleich drei ein.

    Aber es gibt auch gute Beispiele.
    Hach freu – so viel zu schreiben

    • Ja, die Länge… Ich hatte mir dieses Weihnachten vorgenommen, wirklich endlich mal wieder die Filme zu schauen, hat aber wieder nicht geklappt. 😦 Für so mal eben nach der Arbeit ist das nix… Und wenn, dann gucke ich nur noch die Extended Edition.

    • Ja, ein Hoch auf Peter Jackson! Vor allem auch dafür, dass es die Extended Edition gibt, denn die hat noch sehr viel mehr als die normalen Filme zu bieten. Hachz, ich muss die Filme einfach unbedingt mal wieder gucken.

  3. Ja, Herr der Ringe kann ich nur beipflichten. Peter Jackson kam mit seiner Vorstellung der Geschichte meiner sehr nahe. Okay, manchmal gingen bei ihm die Pferde durch, aber alles in allem sehr stimmig und sehr groß. 🙂
    Eine sehr gute Literaturverfilmung war die schwedische Produktion der Stieg Larsson Trilogie. Jetzt gibt es eine amerikanische Version mit Daniel Craig. Weiß gar nicht, ob ich die sehen will.
    Dann noch einige Werke von Stephen King: ‘Die Verurteilten’ und ‘Stand by Me’
    Die Harry Potter Verfilmungen gefallen mir wegen dem schlechten Casting nicht. Harry Potter, Sirius Black und Lupin entsprachen so gar nicht meinen Vorstellungen, obwohl ich Gary Oldman sehr, sehr schätze, war er dort aber eine absolute Fehlbestzung. 😦

    • Bei der Larsson-Trilogie kann ich leider nicht mitreden, da kenne ich nur die Bücher. Habe auch eigentlich hier nicht so den Drang, die Filme zu sehen.
      Harry Potter habe ich mir auch total anders vorgestellt. Als ich ihn das erste Mal sah, dachte ich nur: Häh???
      Einige sind schlecht besetzt, einige auch ganz gut. Herrlich fand ich Dolores Umbridge, das mag aber auch daran liegen, dass die mich an jemand Bestimmtes aus der Anstalt erinnert hat. Diese Ähnlichkeit, vor allem im Verhalten!
      Und natürlich Lucius Malfoy. 😉

    • Stimmt „Die Verurteilten“ ist ein toller Film (die Story selbst kenne ich allerdings nicht) und auch „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“. Und letztens habe ich noch bei Lisa kommentiert, dass „The Green Mile“ eine zwar ruhige und beinahe langatmig, aber trotz allem gelungene Verfilmung von Stephen Kings Fortsetzungsroman ist.

    • Eine Seelenverwandte. 🙂
      Es gibt schon sehr schöne Filme, aber wenn ich so an meine Lieblingsfilme denke, sind das fast alles ältere bis asbachuralte Werke…
      Hollywoodfilme sind auch häufig so ein Einheitsbrei. Es gibt natürlich Ausnahmen… Aber das meiste reizt mich überhaupt nicht. Und teuer ist so ein Kinobesuch ja auch. Ich bin kein Geizkragen, aber für die meisten Filme ist mir das Geld dann doch zu schade.
      Kopfkino ist besser! 🙂

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  6. oh, das ist ein schönes Thema! Herr der Ringe kommt da bei mir definiv auch rein 🙂 Immer schön zu sehen, dass es so viele gleichgesonnene gibt 😉 aber muss noch ein bisschen darüber grübeln, bevor ich meinen beitrag schreibe! Liebe Grüße aus den Bergen 😉

  7. Pingback: Über eine Nase und wabernde Nebelschwaden – Projekt 52 Bücher — Zum Mephistopheles!

  8. Die Harry Potter Filme haben ein Problem, sie setzten zu viel voraus die ersten 4 wurden mir zugemutet, oder genauer ich wurde unter Protest ins Kino zum bezahlen mitgenommen, es gibt zwar eine rote Linie, aber letztendlich bleiben einem die Feinheiten und die Kleinigkeiten am Rande verschlossen, die man nur entdecken kann, wenn man auch wirklich die Bücher konsumiert hat, aber dieses Phänomen ist mir bei anderen Serien/Filmen nie so massiv aufgefallen wie dort.
    Irgendwann habe ich mal die Hörbücher (eingelesen von Rufus Beck) angehört und dann wurde einiges klar.

    • Ja, das stimmt. Darüber habe ich nie so nachgedacht, denn bei mir kamen die Filme lange nach dem Lesen der Bücher. Schuld war eine Bekannte, die mich massiv dazu drängte und mich letztendlich mit dem Hinweis auf die Umbridge und der Ähnlichkeit einer bestimmten real existierenden Person köderte. 🙂
      Vermutlich würden die Filme durch eine Extended Edition unheimlich gewinnen, denn dann könnte man auf viele wichtige Sachen ganz anders eingehen.

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    • Ja, es ist schon eine wilde Mischung bei diesem Projekt. Und die richtig schwierigen Themen habe ich noch gar nicht ausgepackt. :mrgreen: Aber danach kommen dann auch meistens einfache, ich kann Euch ja nicht ständig nur quälen. 😉

  12. Pingback: Zocker lesen nicht | kostenlose-online-rollenspiele.de

    • Verehrte Frau DillEmma,
      ich freue mich, dass Sie sich letztendlich geschlagen geben und hoffe doch sehr auf weitere Beiträge, auch darf ich zum Eintrag in die Teilnehmerliste gratulieren. 😉
      Vernunft wird sowieso überbewertet, ein Hoch auf das (gelegentliche) Niederringen dieser Eigenschaft!
      Das Lob in Hinsicht des Charmes der Ideen darf ich an die Projektteilnehmer weitergeben, die meisten Ideen stammen von ihnen, und das hat sich absolut bewährt, ich selbst wäre nie auf so viele gute Mottos gekommen.

      Apropos Teilnehmer, Ihr alle seid super, da ist keiner, der rummosert oder sonstwie für schlechte Stimmung sorgt. Dank Euch bringt das Projekt sehr viel Spaß!

  13. Pingback: Monsterprojekt: 52 Bücher, Woche 11 « Dulsberg-Nord

      • An King trau ich mich auch nicht ran. Dabei könnte ich, ohne Probleme. Bei uns im Wohnzimmer stehen gefühlt alle Bände. Ich glaube von „Es“ hab ich mal 5 Minuten gesehen, das hat aber auch schon gereicht.
        Harry Potter hat bei mir vermutlich eine Chance, wenn der ganze Trubel um ihn abgeflaut ist. Ich kann das auch gar nicht so genau begründen, aber manchmal ist das bei mir so, dass ich nicht mag, wenn zu viele andere so „übermäßig begeistert“ sind (oder so).

        • Der Rummel um Harry Potter ging mir auch auf die Nerven, deswegen hat es bei mir auch relativ lange gedauert, bis ich dann doch mal dem ersten Buch eine Chance gegeben habe.
          Das erste Buch ist auch noch am „kindlichsten“, die Folgebänder werden nach und nach düsterer, aber trotzdem hatte es mich von Anfang an gepackt. So viele schöne Einfälle, aber ich bin für Fantasy und Science Fiction, also „andere, phantastische Welten“ sowieso leicht zu begeistern.
          Ganz anders in Sachen Horror, und deswegen habe ich auch noch nie zu King gegriffen, obwohl ja auch das andere Welten sind… Ich habe mir mal die ein oder andere Inhaltsbeschreibung durchgelesen. Ich weiß nicht, ist irgendwie nichts, was mich lockt…

  14. Pingback: 11/52 Bücher – Buchverfilmung « Momente des Lebens

  15. @Mella und Jana: „Endlich“? Dabei seid Ihr gar nicht spät dran, sondern liegt voll im Zeitplan. 🙂 (Davon abgesehen, dass es so was wie einen Zeitplan bei diesem Projekt ja eigentlich eh nicht gibt.)
    Aber bald schon kommt ein neues Motto, immer heiter weiter. :mrgreen:

    • Gut, dass Du Dich noch erinnert hast. Und nachher geht es schon wieder weiter, habe noch gar kein neues Thema rausgesucht. Sollte ich vielleicht mal tun, nicht dass ich das vergesse. 🙂

  16. Pingback: Stefan Graf :: 52 Bücher – Beste und schlechteste Buchverfilmung

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