52 Bücher, Woche 37

Halli-hallo-hallööööchen!

Und wieder ist ein neuer Freitag angebrochen, wieder ist es Zeit für ein Motto. Dieses stammt heute wieder mal vom Krötengeneral. Dass Charlotta und aga80 so häufig mit Themen vertreten sind, liegt einfach daran, dass sie viele, schöne Ideen eingereicht haben. Übrigens können immer noch Themen vorgeschlagen werden, in diesem Artikel ist unter meinem Text ein Formular. Das Vorschlagen via Formular hat den Vorteil, dass Eure Ideen für alle anderen eine dicke Überraschung sein werden, außer für mich, das ist halt der Vorsprung der Projektorganisatorin. :-)

Was hat aga80 denn für uns vorbereitet?

Jenseits des Weißwurstäquators

Wikipedia sagt zum Thema “Weißwurstäquator”:

Weißwurstäquator oder auch Weißwurstgrenze ist die scherzhafte Bezeichnung für eine gedachte Kulturgrenze zwischen Altbayern und dem übrigen Deutschland. Sie orientiert sich dabei grob an der Verbreitung der Münchener Weißwurst, die beispielhaft als Kennzeichen „bayerischer Esskultur“ dient.

Also jenseits der Kulturgrenze zwischen Altbayern und Restdeutschland… Da Bayern (ob alt, ob neu) von den dortigen Bewohnern bestimmt auch häufig als Paradies, also Garten Eden, bezeichnet wird, gibt mir das Thema die Chance, eines meiner Lieblingsbücher zu erwähnen. Um 100 Millionen Ecken zu denken, ist ja bei diesem Projekt ausdrücklich erlaubt.

“Jenseits von Eden” von John Steinbeck

Es handelt sich um eine großartige Familiensaga. Ein Teil davon wurde verfilmt, und das sehr gelungen, aber wie so häufig umfasst der Film nicht die ganze Geschichte, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, das Buch zu lesen, selbst, wenn man den Film kennt. Während sich der Film um die beiden ungleichen Brüder Aron und Cal dreht, erzählt das Buch auch die Vorgeschichte. Cal ist der rebellische Typ, der aber letztendlich auch um die Liebe seines strenggläubigen Vaters kämpft, während Aron eher angepasst ist.

Ich habe übrigens eine ganz urige Ausgabe von Bertelsmann, veröffentlicht anno dunnemals. Das Buch habe ich als Jugendliche im Schrank meiner Eltern entdeckt und verschlungen. Schon so lange her, ich muss es unbedingt noch mal lesen.

So sieht es aus:

Dieses Exemplar ist von 1961. Toll, das ist älter als ich.

Das war das. Nun dürft Ihr loslegen. :-) Habt alle ein wunderbares Wochenende! Das befiehlt Euch Eure künftige Weltherrscherin. ;-)