NaNoWriMo ja oder nein?

Der November steht vor der Tür und er hat den NaNoWriMo mitgebracht, der olle Schlingel. Wer nicht weiß, worum es geht: Im Laufe des Monats November stellt man sich der Herausforderung, einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben. Es geht nicht um Perfektionismus, sondern darum, seinen inneren Schweinehund in den Zwinger zu sperren und ein Grundgerüst in die Tasten zu kloppen.

Ich hatte bereits einmal erfolgreich teilgenommen. Das Jahr darauf scheiterte ich knapp, und letztes Jahr entschied ich, eine Pause einzulegen. Nun stelle ich mir immer noch die Frage: Soll ich dieses Jahr oder soll ich nicht?

Zwei Ideen schwirren in meinem Kopf herum:

Charlotta meinte, ich könne doch endlich mal DEN Erotikroman des 21. Jahrhunderts schreiben, in der Hauptrolle Rahm Emanuel (wer sonst), von ihr auch mit dem Kosenamen „Schnitzel ohne Pommes“ (Insidergag, Bernd-das-Brot-mäßig angehaucht) bedacht. Gestern spontan in den Kommentaren folgenden Plot entwickelt:

USA 2016: Präsident Romney hat die Vereinigten Staaten endgültig heruntergewirtschaftet. Kurz vor der Nominierung der Kandidaten, die für die Republikaner nur Formsache gewesen wäre, wird er erschossen und Sarah “totes Hirn” Palin als Präsidentschaftskandidatin gewählt.
Irgendwo in Chicago: Mittels teilweise nicht ganz jugendfreier Methoden gelingt es einer persönlichen Beraterin, den erotischsten Mann der Welt und außerdem Bürgermeister Schnitzel ohne Pommes (Copyright Charlotta) zur Kandidatur zu überreden, um die USA zu retten. Ein Roman voller Sex, Lügen und Intrigen!

Eine andere Möglichkeit wäre, meine Autobiographie zu schreiben, hierfür gibt es immerhin schon EINE Vorbestellung:

Wie ich auf Knäcke IV aufwuchs, auf die Weltherrschaft vorbereitet wurde und mit vielen Umwegen endlich auf diesem Planeten landete. Titel: “Auf anderen Planeten gibt’s auch Caipi!” Ein Roman voller Wahnsinn, Irrsinn und Alkohol!

Einerseits scheue ich etwas den Stress, weil ich mir vorgenommen habe, im Urlaub ganz viel zu lesen. Andererseits hatte ich beide Male Spaß beim Schreiben, wie das halt so ist, wenn ich mich erst mal aufgerafft habe.

Beteiligt sich von Euch auch jemand? Dann könnten wir uns gegenseitig Motivationskommentare schreiben.

Falls ich teilnehmen sollte, könnte ich mir EVENTUELL vorstellen, falls das Ergebnis bekloppt genug wird, den Roman hier häppchenweise zu veröffentlichen. Sollte es überhaupt so weit kommen, was würdet Ihr eher lesen wollen?

(Der dritte Punkt ist übrigens kein Buchthema, sondern einfach nur ein Schmankerl für den Krötengeneral.)

Lasst mich zum Schluss noch auf etwas ganz anderes hinweisen: Sema hat sich zwei interessante Challenges ausgedacht. Vielleicht habt Ihr ja Lust teilzunehmen, sowohl für Bücher- als auch Filmfans ist was dabei. Ich selbst bin zwar raus, weil mir mein eigenes Projekt als langlaufende Aktion ausreicht, aber das muss Euch ja nicht von einer Teilnahme abhalten. 🙂

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36 Kommentare zu “NaNoWriMo ja oder nein?

  1. Prinzipiell hab ich ja was gegen diese widerwärtigen Kettenwürger, aber im Falle eines widerspenstigen Schweinehundes würd ich glatt eine Ausnahme geltend machen. Zumal die Biografie derzeit führt *freuhüpfimkreisdreh*.
    Nun habe ich schon einige Male bei dir von diesem mysteriösen NanoWriMo gelesen und jetzt erst registriert, worum es eigentlich geht. Da zündeln ja sämtliche Hirnareale und wecken den ebenfalls bösen Gegenspieler des inneren Schweinehundes (die äußere Giraffenkatze? …na dieses Vieh halt, was zum verzetteln und unruhigem Drängeln neigt, von allem möglichen neugierig angezogen wird und glaubt an 15872430 Orten gleichzeitig tanzen zu können).

    • Kettenwürger… Das sind schon recht harte Maßnahmen. Vielleicht könnte ich den Schweinehund auch mit Leckerlies ablenken? Rein theoretisch, denn Hutze & Hursch haben mir verboten, ihr Naschzeuchs für derlei Experimente zu nutzen.
      Der Rahm-Roman hat immerhin auch schon drei Stimmen, ich dachte, der bekommt gar keine, aber es scheinen hier doch noch andere Rahmetten mitzulesen. 🙂 Mir ist die Biographie allerdings auch sehr recht… Ganz rahmfrei ist die ja auch nicht. 😉

      • „aber bitte mit Rahahm“ …die Leckerlievariante könnte auch klappen oder du betäubst das Tier einfach ordentlich in Caipi (sollte es dagegen noch keine Immunität entwickelt haben).
        Das mit der ansteckenden Überschwänglichkeit, welche dir nicht nur seitens Magrat bescheinigt wird, musste ich auch erleiden. In einem Schwung überschäumender Beklopptheit geriet irgendwie auch meine Anmeldung in die Finger des NaNoWriMo-Gedingses …so die schöne neue Welt in eurem Bunde die dritte sei, wäre ich also gern Dartjunge der drei Muskelschweinehunde …oder so 😀

        • Willkommen im Bunde der Schreiberlinge! Epochal, dass Du auch wahnsinnig genug für den NaNoWriMo bist! 😉 Das wird ein Spaß!
          Was das Betäuben mit Caipi betrifft: Also Caipi teilen ist so… monsterunüblich. Vielleicht versuche ich es doch mal mit den Kettenwürgern… 😈

          • Wahnsinnig trifft es ganz gut. Ich bin ja schon neidisch, dass du immerhin einen Plott in Grundzügen hast. Habe soeben erst gestartet. Nachdem ich gefühlte 3000 mal den ersten Satz und ebenso viele Ideen verworfen hatte, verlagere ich mich nun auf einen überaus experimentellen Stil. Einfach treibend schreiben und schauen wohin es mich führt. Ich bin gespannt an welchen Baum ich die Geschichte dann in dreißig Tagen gefahren habe. 😀
            Ich seh das ganze mal hochtherapeutisch. Mir wurde vor einigen Tagen mitgeteilt, dass irgendsoein diebischer Dieb meine Schilddrüse geklaut hat. Die is einfach weg. Also zumindest 80% oder so. Da ist wohl irgendein nicht ganz so versierter extraterrestischer Assistenzarzt nicht ganz fertig geworden mit der Entnahme. Die damit einhergehende diagnostizierte Abgeschlagenheit möchte ich nun einfach mal als nicht zwingend richtigen Befund beweisen. Ich hoffe, die Fantasie spielt mit und trauert dieser elendigen Drüse nun nicht nach.
            Der innere Schweinehund trinkt ja aufgrund seiner Position im Selbst eh immer mit. Da schützt auch das größte Monsterego nix. Was meinst du, warum es dir vergönnt ist XXL-Caipies zu genießen, welche normal bekloppte Erdenbürger schon im Ansatz in die Knie zwingen würden. Der Kettenwürger würde ja ausgehend von dieser Theorie fast schon an Selbstgeißelung grenzen.

            • Dieses Jahr würde ich bei mir nicht von einem Plot sprechen… Aber ich bin da trotzdem nicht so sehr besorgt. Zum Glück „muss“ ich ja nicht fertig werden, denn mir sitzt ja kein Verlag mit einem Abgabetermin im Nacken…
              Schilddrüse? Den Driss kenne ich. Meine Madame Schilddrüse verabschiedet sich auch so nach und nach. Hast Du auch Hashimoto? Musst Du nun L-Thyroxin schlucken? Bin ich froh, dass ich morgens nach dem Aufstehen eh nicht gleich was esse, so habe ich wenigstens keine Probleme, mich an die „mindestens 30 Minuten danach nichts essen“-Regel zu halten.
              Der innere Schweinehund trinkt den Caipi sowieso mit? Ja, das erklärt doch alles! Warum ich immer noch so viel Durst danach habe und noch einen trinken muss, zum Beispiel. 😀 (Nur ein Scherz, so viel trinke ich nicht. Ich habe jetzt schon vier oder fünf Wochen gar keinen Alkohol getrunken. Ich sag das nur, damit sich keiner Sorgen um mich macht.)

              • Ein Plot an sich fehlt mir auch noch, aber immerhin hat sich im Laufe des Tages doch noch eine halbwegs brauchbare wie ausbaufähige Idee entwickelt. Aufgrund des fehlenden Ziels der Handlung wird sie aber sicher des Öfteren noch an Entwicklungsverzögerungen leiden. Direkt nachdem dann auch immerhin schon das Tagessoll an Worten gefunden war, drängten sich prompt viel besser scheinende Ansatzpunkte ins Bewusstsein. Ich sehe das mal als Teil der Herausforderung sich nicht von völlig anderen Einfällen vom Weg abdrängen zu lassen, vielleicht ist es ja sogar schon eine schnelle Nebenwirkung des Kreativ-Trainings.
                Ja, genau derselbe Herr Hashimoto hat sich auch an meinem Hals zu schaffen gemacht. Bisher warte ich noch auf eine genaue Auswertung der Blutanalyse, damit das mit den Medikamenten auch losgehen kann. Hat sich da dann bis auf die scheinbar nicht erwähnenswerte Verschiebung der Frühstückszeit (damit hab ich auch keine Probleme, ich muss mein Schlafwandeln bis zu einem echten Morgenmahl eh immer erst abschütteln und das dauert) grundlegend etwas geändert? Oder wurde das rechtzeitig bemerkt und die Sympthome waren glücklicherweise noch nicht allzu gravierend? Ich war ehrlich gesagt vor der Diagnose schon etwas am verzweifeln, hab mich trotz andauernder Müdigkeit zu sportlichen Höchstleistungen aufgerafft und einfach weiter zugenommen und derzeit auch noch ein dickes Depritief zu durchschreiten. Wär ja klasse, wenn sich das mit der richtigen Medikamentierung alles schnell wieder in Wohlgefallen auflöst.
                Also das mit dem Alkohohl sollte definitiv keine Unter oder gar Bloßstellung werden. Eigentlich auch blöd, mich da ein wenig zur Verharmlosung dieser Thematik hinreissen zu lassen. Das ist gesellschaftlich bedingt, da neige ich manchmal durchaus zum Stromschwimmer… brrg

              • Ach, das mit dem Alkoholgeflapse hier sehe ich nicht so eng, das Caipigeschreibsel ist hier ja ein Running Gag. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass ich es locker sehe, wenn jemand zu viel trinkt. Aber durch unser Geflapse hier wird sicher keiner zum Alkoholiker. (Wobei ich, Kindheit mit einem alkoholkranken Vater sei Dank, das Thema nie auf die leichte Schulter nehmen würde, aber zu übertriebener Political Correctness neige ich nun mal nicht.)

                Tja, die Schilddrüse, das liebe Ding. Bei mir wurde das auch ziemlich spät festgestellt, ich habe mich jahrelang ziemlich kaputt durch die Gegend geschleppt, hielt das immer für die Auswirkung des Stresses und der teilweise vielen Arbeit… Bis ich irgendwann erfuhr, dass die Werte bei der Standardblutuntersuchung gar nicht mitgetestet werden, was ich schon übel finde, da das ja doch eine recht weitverbreitete Krankheit ist. Also gezielt testen lassen, und bäng — da war sie, die Ursache.
                Das Positive und auch Wichtigste: Diese extreme Schlappheit wird mit der Zeit weniger bzw. ganz verschwinden. Der Weg dahin kann, muss aber nicht, etwas gewöhnungsbedürftig sein, wenn man noch nicht richtig eingestellt ist mit den Tabletten. Selbst bei mir — nach Jahren — schwankt das noch, ich werde dann mal wieder mit etwas höheren und dann wieder niedriger dosierten Medikamenten beglückt. Wenn ich auf einem zu hohen Level bin, merke ich das an leichten Schweißausbrüchen und vor allem an einer zunehmenden Aggressivität. (Nicht, dass ich dann anfange, Leute zu verprügeln, aber ich reagiere gereizter in Stresssituationen, bin dann auch mal ungerecht zu Mitmenschen.)
                Was auch passieren kann: Höherer Blutdruck. Muss nicht so kommen; bei mir spielt da auch rein, dass ich zu dick bin und mich zu wenig bewege — wobei ich vor den ollen Hormonen keine Probleme mit dem Blutdruck hatte. Aber mein Vater hatte auch hohen Blutdruck, dann eben wie gesagt meine ungesunde Lebensweise (zu viel Süßes), da war das vermutlich nur noch der letzte Auslöser von etwas, das sowieso gekommen wäre.
                Muss also wie gesagt alles bei Dir nicht so kommen. Worauf ich achten würde:
                Dass nicht gleich mit einer hohen Dosis begonnen wird (wenn überhaupt, dann 50er, ich glaube, es gibt auch 25er, bzw. man kann die Tabletten auch teilen).
                Kein Springen zwischen verschiedenen Herstellern der kleinen weißen Pillen… Der Wirkstoff ist zwar in den Tabletten das gleiche, aber die Zusatzstoffe können abweichen, deshalb sollte man bei einem Fabrikat bleiben. Es gibt Ärzte, die einem da auch was anderes erzählen, aber ich bestehe mittlerweile darauf, dass das auf dem Rezept vermerkt wird, egal, ob meine liebe Krankenkasse nun gerade von dem Hersteller Rabatt bekommt oder eben nicht.
                Yo, zusammengefasst würde ich sagen: Freu Dich, dass es entdeckt wurde und sieh dem gelassen entgegen, evtl. halt den Blutdruck ein bisschen im Auge behalten. Dann sollte sich das einpendeln.

              • Huhu, DillEmma… erstmal hurra, du bist auch dabei, beim NaNoWriMo… jippieh… und bäääh…. Hashimoto…. muß man nicht haben, sowas, meine Große hat das ebenfalls, sie wird auch mit L-Thyroxin behandelt und naja, die halbe Stunde vor dem Frühstück einzuhalten ist schon nicht so einfach, sie muß ja dann in die Schule und dann noch Diabetes und ach menno… Und unser liebes Fellmonsterchen hat das auch… naja, du bist also in guter Gesellschaft und hmm, auch wenn es abgedroschen klingt… es gibt Schlimmeres. Wichtig ist, es erstmal herauszufinden, wenn dann die medikamentöse Einstellung noch hinhaut… ich drücke jedenfalls die Daumen, daß Herr Hashimoto Schuld an allem Unbill war und du dich jetzt ganz bald besser und fitter und munterer fühlen wirst.

                🙂

              • Ja, Hashimoto ist ja quasi schon eine Volkskrankheit… Ist Deine Große stabil eingestellt mit der Medikamentendosierung? Ich bin jetzt wieder runter auf 125, das tut mir gut, seitdem zittern die Kollegen auch nur noch halb so doll, wenn sie mich sehen. 😉
                Wenn man bedenkt, was es für fiese Krankheiten gibt, behalte ich doch lieber mein Hashimoto, da gibt es Schlimmeres. Klar, das mit dem Frühstück ist blöd, wenn man vor der Schule eigentlich noch was essen sollte. Ich KANN nach dem Aufstehen nichts essen. Ich habe es mal probiert, weil das ja so gesund sein soll, habe dann an einer Scheibe Toast zehn Minuten oder so herumgekaut und immerhin ein Drittel war weg, ganz dolle Leistung… Und dem Monster war schlecht. Experiment gescheitert. Ich brauche mindestens eine Anlaufzeit von 30 bis 40 Minuten, dann geht’s, und dann kommt auch der Hunger. Passt also gut zu Hashimoto. 🙂 Ich tauche immer kurz vor neun in der Anstalt auf, um neun ist Frühstückspause — perfekt.

              • Hey Magrat, vielen Dank – also für Trost und Begrüßung – da bin ich ja in doppelter Hinsicht in bester Gesellschaft 😀 ….aber Diabetes und Hashimoto UND Schule, das ist echt ein nerviges Trio. Ich schätz mich ganz glücklich, die Ausführungen machen ja Mut, dass sich da schleunigst wieder was ändern wird. Und einige Kollegen könnten hin und wieder, glaube ich sogar den ein oder anderen Anranzer vertragen, da wärs mir nicht schade drum. Obwohl ich von mir ein Schwanken zwischen zuviel zurückhaltender Höflichkeit und gelegentlichen ungerechten Verbalattacken kenne. Das Schlimme daran ist ist weniger das fehlende Gleichgewicht zwischen beidem, sondern vielmehr, dass ich die Zielpersonen für diese Handlungen oftmals konsequent falschherum auswähle. Ich arbeite dran :p

              • Falsche Zielpersonen… Das ist dann auch mein Problem. Stressbedingt staut sich was auf, und ein eigentlich sympathischer Kollege, der harmlos sagt „eilt nicht“, bekommt dann den Anraunzer, dass mir solche Sprüche nicht helfen würden. Wenn man permanent hohe Arbeitsbelastung hat, hilft Liegenlassen nämlich überhaupt nicht. Trotzdem geht das so natürlich nicht. Wenn schon anraunzen, dann die richtigen, da hab ich dann auch kein schlechtes Gewissen. 🙂

  2. Na da haste ja was angerichtet, meine Liebe…
    Ich habe ja schon in den letzten ein, zwei Jahren immer mal zu diesem mysteriösen Nanowrimo-Dingens geschielt… bin ja neugierig… und nun habe ich deinen Artikel gelesen und mich heute postwendend dort angemeldet… habe mir ein Nanowrimo-Dingens-Plugin-Dingens in den Blog gebastelt und fasele hier seit Stunden etwas davon, daß ich im November ein Buch schreiben müssen. Meine Familie ist schon leicht verunsichert.
    Und das, wo ich es nicht mal geschafft habe, mehr als die Hand voll Artikel für dein großartiges 52 Bücher-Projekt zu schreiben… aaargh… ich muß wohl größenwahnsinnig sein…

    Auf jeden Fall fände ich es toll, deine Biographie zu lesen, jawoll…hab natürlich auch schon abgestimmt und hoffe jetzt, daß du es durchziehst…

    Liebe Grüße… 🙂

    • Oh, prima! Willkommen in der großen NaNoWriMo-Familie. Auf der Website kann man sich ja auch noch gegenseitig motivieren und all so was. Mir hat es aber eigentlich immer gereicht zu schreiben und mich mit der Wunderbaren Welt des Wissens auszutauschen. Vielleicht wird sie ja die Dritte in unserem Bunde?
      Du könntest übrigens noch ca. 60 Beiträge für 52 Bücher schreiben, dann kommen wir doch noch an die 1000 Grenze. Dass es nur 52 Themen sind, sollte Dich nicht aufhalten, denk Dir einfach noch ein paar neue dazu aus… 🙂 Das könnte dann Dein Projekt im Dezember werden, wenn Du den NaNoWriMo erfolgreich absolviert hast.

      • Wo finde ich dich denn auf der NaNoWriMo-Seite, sag mal…? Und ja, laß uns uns gegenseitig motivieren… dann muß das ja einfach klappen…. und außerdem habe ich so viele Fragen… womit schreibt man? Ich wollte erst direkt im WordPress, aber nö. Und wann? Wie oft, wie lange und ach ja… WAS?! Hast du den Plot schon komplett fertig im Kopf? Oder auf feinstem Büttenpapier? Schreibst du einfach drauflos oder…hach… Hätte ich vielleicht schon vor einem halben Jahr damit anfangen sollen, mich mental darauf vorzubereiten?

        Wie auch immer. Alles deutet darauf hin, daß ich dabei bin. Als zweite, oder dritte im Bunde, oder auch als viereindrittelte. Hauptsache dabei.

        Und das Dezember-Projekt aka „Ich hole flink die fehlenden 52-Bücher-Beiträge nach“ geht dann auch soweit klar.

        🙂

        • Ich bin da unter — surprise, surprise — Fellmonsterchen zu finden, allerdings halte ich mich dort kaum auf. Motivationsunterstützung und so was brauche ich eigentlich nicht, das hält mich nur ab.
          Ich schreibe mit Word. Es wird wohl so sein (so war es zumindest bei meinen bisherigen Teilnahmen), dass irgendwann die Zählfunktion auf der NaNoWriMo-Seite freigeschaltet wird, dort kopiert man dann seinen Text rein. Theoretisch könnte man also auch 50.000 x „Rahm“ schreiben und hätte das Ziel auch erreicht, aber was soll man davon haben, sich selbst zu betrügen?
          Ich werde einfach drauflos schreiben. Einen Plot habe ich kaum im Kopf. Das würde eigentlich nicht schaden, aber da es dieses Mal wirklich unter dem Motto „Totale Beklopptheit“ steht, ist das nicht so wichtig, die Ideen werden hoffentlich kommen, wenn ich davor sitze. Bei meiner ersten Teilnahme hatte ich in ganz groben Zügen eine Vorstellung (war eine Art Krimi).
          Wichtig ist jedenfalls, dass Du Dich beim Schreiben nicht schon zu sehr auf stilistische Feinheiten und ähnliches konzentrierst, dann wirst Du es vermutlich nicht schaffen. Und wenn Du ein „Loch“ im Sinne von „Mist, passt nicht zum Plot“ oder „hier ist ’ne Lücke“ hast, schreibe einfach weiter, lass das aus, Du kannst das alles im Dezember (oder wann immer) verfeinern, aber wenn Du es wirklich innerhalb von einem Monat schaffst, einen Text von 50.000 Wörtern zu schreiben, ist das schon ein ziemlich gutes Gefühl. Ging mir jedenfalls so.
          Probiere es einfach mal aus. In diesen Pep-Mails, die man ab und zu bekommt, steht auch mal was von Durststrecken etc., die hatte ich letztes Mal auch, ich glaube, war auch teilweise krankheitsbedingt oder Kopf aus sonstigen Gründen nicht frei. Beim ersten Mal ging’s eigentlich. Bei mir ist es ja so: Entweder es läuft, weil ich mich selbst gut fühle oder es geht halt nicht, dann helfen mir aber auch keine Pepmails oder ein Austausch im Forum. Das ist aber meine eigenbrötlerische Art und kann bei Dir ganz anders sein.

          • Ich finde und finde dich dort nicht, irgendwie kann ich nicht gezielt nach Usern bzw. Profilen suchen… hmm… aber ich gebe nicht auf.
            Lieben Dank für all die Tipppppps, das war sehr hilfreich. Ich schreibe jetzt mit LibreOffice, weil ich das auch als Portable App auf dem Stick habe, und denk dir, mein Tagessoll habe ich heute sogar trotz (oder dank, man weiß so wenig) Schlafmangels geschafft… Mittlerweile hat sich eine Geschichte herauskristallisiert und die ersten drei Personen wurden zum Leben erweckt (mehr oder weniger). Wahnsinn. Fühlt sich gut an.
            Außerdem habe ich Notizbuch und Füller immer dabei, so sind die ersten zweihundert Wörter entstanden, und es tat gut, mal wieder richtig zu schreiben…
            So, nu hoffe ich, daß dieses gute Gefühl länger als diesen einen ersten Tag anhält und daß ich endlich dazu komme, darüber zu bloggen… (über das Schreiben zu schreiben, quasi)…

            Was deine „eigenbrötlerische Art“ angeht… dito. Wenn nichts mehr geht, geht nichts mehr. Isso. Dann ist alles andere wurscht.

            Und Frau WdW ist nicht dabei, aus Gründen…. sehr bedauerlich, aber das müssen wir wohl so hinnehmen… 😦

            • Du verpasst auch nichts, wenn Du mich da nicht findest, ich bin da eh kaum, ich nutze das nur, um später meine Wörter in dem Programm zu zählen.
              Natürlich habe ich heute mein Pensum nicht soooo ganz geschafft. Also null Wörter sind ja knapp drunter, aber ab spätestens Sonnabend geht das richtig los.
              Frau WWdW greift nächstes Jahr richtig an, das spüre ich.

  3. @Monsterle danke für den netten Abstimmpunkt, aber mal ehrlich willst du dir dann wieder diese Schreibmarathon antun und dann jammern, das du nicht genug geschafft hättest.

    Aber das musst du wissen.

    Aber ein 50 Shades of Fellmonster wäre sicher lustig.

  4. Pingback: NaNoWriMo 2012 – Oder: Wie man sich um den Verstand schreibt | Sicht-Weise. Der Blog.

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