NaNoWriMo-Zwischenstand

Immer noch hinke ich hinterher, habe aber zumindest die 10.000-Grenze geknackt. Leises Yeah. Die tolle Statistik auf der NaNoWriMo-Seite erzählt mir, dass ich, wenn ich in diesem Schneckentempo weiterarbeite, am 12. Dezember 2012 fertig werde. Na, schönen Dank auch! 1.792 Wörter muss ich durchschnittlich täglich aus meinem Kopf prügeln, wenn ich das Ziel pünktlich erreichen möchte. Frau Magrat ist bereits bei über 15.000 Wörtern, und wie sieht es bei DillEmma aus? 14.850! Wow! Super Leistung von den beiden! Ich tröste mich solange mit Rahms Worten: „Es kommt nicht auf Schnelligkeit, sondern auf die Ausdauer an!“ Er meinte das zwar auf ein anderes Gebiet bezogen, ist aber egal. Was Rahm sagt, klingt immer gut.

Wer will, darf sich jetzt folgenden Auszug antun. Auf Korrekturlesen oder den Stil nehme ich noch weniger Rücksicht als in meinen Blogtexten, denn dazu fehlt mir die Zeit. Erst mal die Masse schaffen, danach kann ein gewisser Feinschliff erfolgen.

Als ich wieder aufwachte, hatte sich meine Umgebung komplett verändert, aber leider nicht zu ihrem Vorteil. Das wäre auch schwierig gewesen, denn welche Gegend hätte schöner sein können als ein Garten voller Limetten und Cachacaflaschen sowie XXL-Caipigläsern? Ich hatte starke Kopfschmerzen. Dort, wo ich mich befand, war es ziemlich dunkel und ungemütlich kalt, außerdem tropfte es auf meinen Kopf. Kein gutes Omen. Wenn sich so ein Fellmonsterfell vollsaugt, geht das auch zu Lasten der Beweglichkeit, was es erschwert, Feinde im heroischen Kampf zu besiegen (oder meinetwegen auch mit linken, hinterlistigen Tricks, denn wie wir Fellmonster zu sagen pflegen: „Im Krieg, in der Liebe und beim Caipiwetttrinken ist alles erlaubt!“) Dass ich mich in einer feindlichen Umgebung befand, war mir sofort klar, das sagte mir schon mein Urinstinkt. Und außerdem mein iSchlau100, welches in meinem Fell auf Alarmvibration umgeschaltet hatte. Es war eine gute Entscheidung, das kleine Multifunktionsgerät tief in meinem Fell zu verstecken, denn auf eine Leibesvisitation hatte mein Gegner, oder waren es womöglich mehrere, zum Glück verzichtet. Mein Rucksack mit den Überlebensutensilien hatten sie sich allerdings gnadenlos gekrallt. Mein schöner Eiscrusher. Der XXL-Stößel zum Limettenzerstampfen. Mein kleines Schnapsglas, um den Cachaca abzumessen. Der kleine Notvorrat an Zutaten, der zwar nur für ca. 10 XXL-Caipis gereicht hätte, „aber besser zehn XXL-Caipis als neun, auch wenn elf besser wären“, wie wir Fellmonster zu sagen pflegen. Alles weg! Verdammt!

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10 Kommentare zu “NaNoWriMo-Zwischenstand

  1. Boah, ist das spannend!! Ohne deinen Caipi Vorrat bist du doch verloren?! Da bin ich aber gespannt, wie du dich aus dieser Lage „rauswindest“ 🙂
    Liebes Wuffi Isi

  2. Ich mag nicht häppchenweise lesen – wann gibts die gebundene Ausgabe? Beantrage ein Vorab-Exemplar! Der Header ist übrigens klasse, konnte nicht umhin, mal eine Runde zu Sabbern… Mr. Bana ist auch zu lecker!

    • *notier* Das ist schon die sage und schreibe –haltet Euch fest — ZWEITE Vorbestellung! Das wird ein Bestseller, ich spüre es ganz deutlich! Dafür werde ich wohl ein ERP-System einführen müssen, damit mir hier nichts durch die Lappen geht, ich die Anzahl der Bücher richtig disponiere und so weiter.

        • Es sollte aber einer von diesen neuen Gigalinern sein, oder? Du schaffst es bestimmt, damit auch durch enge Dorfstraßen und ähnliches zu kurven. Hindernisse (Zäune u. ä.) dürfen ggf. einfach plattgemacht werden, wichtig ist, dass die Lektüre zu den Lesern kommt!

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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