Projekt Finger-OP — eine Groteske in mehreren Kapiteln

Das befürchte ich zumindest.

Kapitel 1 habt Ihr in Ansätzen ja schon Dienstag lesen dürfen. Als ich Dienstag im Bergedorfer Unfallkrankenhaus war, schon mal der erste kleine Schock:

Ärztin: „Das muss operiert werden.“
Ich: „Okay, nützt ja nix.“
Ärztin: „Wir behalten Sie dann zwei bis drei Tage hier…“
Ich: „Waaas? Geht das nicht ambulant????“
Ärztin (zögernd): „Jaaa… Das könnten wir auch machen, aber…“
Ich: „Gut, dann bitte auf jeden Fall ambulant!“

(Durchsetzungsvermögen ist super!)

Dann Risikoaufklärung, ein mehrseitiges Formular ausfüllen, in denen Fragen wie „Trinken Sie Alkohol? Wie oft?“ beantwortet werden müssen (intimer wird’s nicht mehr?!), zum Anästhesisten getüffelt etc. pp. Nichtsdestotrotz sollte ich dann Freitag, also heute, noch mal zu einem weiteren Vorgespräch, um die operierenden Ärzte kennenzulernen. Wozu, meine Mutter sucht gar keinen Schwiegersohn, aber ich fügte mich. Mir wurde gesagt, melden Sie sich am Anmeldetresen der Handchirurgie, Freitag um 15.30 Uhr.

Heute treffe ich also bereits um kurz vor 15 Uhr ein (als Pünktlichkeitsfanatiker bin ich lieber viel eher als fünf Minuten zu spät da) und gehe zu der Dame am Tresen, da, wo „Anmeldung Handchirurgie“ steht.

Ich (freundlich): „Hallo, ich habe einen Termin um 15 Uhr dreiß…“
Anmeldetrulla: „Aber nicht hier!“
(Oha. Ich mag es ja gar nicht, unterbrochen zu werden.)
Ich: „Doch. Es ist eine Vorbesprechung für meine OP am Montag.“ (Halte ihr den Zettel mit dem Termin vor die arrogante Nase.)
Anmeldetrulla (immer noch lustlos): „Ach So, Sie haben eine OP. Dann müssen Sie sich in den Wartebereich setzen.“
Ich: „Brauchen Sie meinen Namen gar nicht?“
Anmeldetrulla: „Nein, die Ärzte wissen das, Sie werden aufgerufen.“

Ich warte. Das ist ja nichts ungewöhnliches. Und warte. Auch noch um 15.45 Uhr. Okay, warten auf Ärzte ist normal. Irgendwann kurz nach 16 Uhr beschließe ich zu fragen, ob es noch lange dauert. Ich gehe wieder zum Anmeldetresen. Alles zu. Rolläden runtergelassen. wtf?! Normal bei Besprechungen mit Rahm, aber hier??? Ich gehe ein Stück den Flur runter, finde ein Büro, an der Tür steht auch was von Handchirurgie: „Anmeldezeiten irgendwas (weiß ich nicht mehr) bis 16.15 Uhr.“ Ich gucke auf meine Uhr. 16.06 Uhr. Das ist immer noch vor 16.15 Uhr, nicht wahr? Die Tür lässt sich öffnen, aber im Büro ist alles dunkel. Schön. Ein Arzt, der gerade vorbei ging, meint, dass die Kollegin schon weg sei.

An dieser Stelle werde ich leicht unentspannt. Der Arzt hat es eilig und entfernt sich aus meiner Reichweite. Ich verlasse das Büro der faulen Frutte und blicke mich suchend weiter um. Dann — Glück im Unglück — sehe ich die Ärztin, die mich am Dienstag betreut hatte und die übrigens sehr freundlich ist. Sofort greife ich mir die Ärztin und frage sie, was Sache sei. Sie kann sich zum Glück an mich erinnern und klappert einige Zimmer mit mir ab, aber natürlich sind die Ärzte nicht mehr greifbar. Ich schildere ihr das Verhalten der Empfangstrulla. Ich bin kein Beschwerdehansel, aber die hat einen Einlauf verdient! So was von lustlos und unfähig, sorry. Ich stelle mir gerade mal vor, ich hätte nicht die Ärztin getroffen, dann hätte sich vielleicht die ganze OP erst mal wieder verzögert. Und ich will auch gar nicht wissen, wie die mit Patienten umgeht, die schlimme Sachen haben und verzweifelt sind. Auch so gleichgültig? Nee, habe ich kein Verständnis für. Die wusste doch, dass ich da sitze, also mal auf die Idee kommen, dass etwas schiefgegangen sein könnte? Mitdenken? Sich mal kümmern? Hallo?

Die Ärztin ärgert sich auch sichtlich und meint, das wird auf jeden Fall ein Gespräch geben. Das finde ich richtig so. Sie erzählt mir noch einige Sachen, davon eigentlich kaum etwas Neues, aber gut, ist halt so. Sie ist auch wirklich sehr freundlich. Ich frage zur Sicherheit noch mal nach der Uhrzeit für die OP.

Ich: „Elf Uhr ist noch so geblieben?“
Sie: „Es ist jetzt zwölf Uhr, es gibt eine kleine Verzögerung im OP-Plan.“
Ich (oh, wie schön, länger schlafen!): „Wann muss ich dann hier sein?“
Sie: „Um sieben Uhr.“
Ich (habe ich mich verhört?) „Um sieben Uhr? Wenn die OP um zwölf ist? Was soll ich dann schon um sieben Uhr hier? Das ist ja mitten in der Nacht!“
Sie: „Das machen wir immer so, alle, die operiert werden, müssen um sieben Uhr hier sein, dann können wir, falls es Ausfälle gibt, andere Patienten vorziehen.“
Ich: „Okayyy…“ (Muss ich aushalten, ist ja nur ein Tag, und falls die Krötenarmee mal um 7 Uhr hier einfallen sollte, muss ich ja auch hellwach sein, ich verbuche das mal als Training, aber verdammt noch mal zur Hölle: Um die Zeit schlafe ich sogar noch, wenn ich in die Anstalt muss!!!)

Dann gehen wir noch vor die Tür, nicht um eine zu rauchen, sondern weil sie mir noch zeigt, in welches Gebäude ich dann Montag mitten in der Nacht gehen muss. Mir fallen noch einige Fragen ein:

Ich: „Ich bekomme ja einen Gips. Wie lange ist der drauf?“
Sie: „Circa sechs Wochen…“
Ich: „Oh, so lange?“
Sie: „Eventuell kann er auch eher ab und durch so eine Schiene ersetzt werden.“ (Zeigt auf mein super Fingerbettchen in fleischfarben, das ich nicht mehr hergeben möchte.)
Ich: „Okay. Können Sie schon sagen, wie lange ich ungefähr krankgeschrieben werde?“
Sie: „Rechnen Sie mal mit zwei Wochen, bis die Wundheilung einigermaßen abgeschlossen ist.“
Ich: „ZWEI WOCHEN?????? Ich wollte eigentlich Mittwoch wieder arbeiten!“

Hier muss ich mal kurz ’ne Abschweifung einbauen: Ich bin weder Workaholic noch halte ich mich in der Anstalt auch nur annähernd für unersetzbar. Ich bin nur einfach nicht gern krankgeschrieben. Das ist ja nicht wie Urlaub. Sicher kann ich trotzdem rausgehen, weil ich ja nicht bettlägerig bin, aber trotzdem… Wenn ich rausgehe, kann ich doch auch arbeiten. Zumal ausgerechnet nächste Woche meine Vertretung Urlaub hat und somit etwas von meiner Arbeit an einer anderen Kollegin, die zurzeit wahnsinnig viel zu tun hat, hängenbleiben wird. Das ist auch nicht schön. Zurück zum Fall.

Ich also: „ZWEI WOCHEN?????? Ich wollte eigentlich Mittwoch wieder arbeiten!“
(Menschen im Umkreis von mindestens fünfzig Metern drehen sich neugierig zu uns um. Vermutlich öffnen sich auch einige Fenster in Krankenzimmern.)
Sie: „Wundheilung … schauen wir mal …“
(Ich bekomme ihre Worte nicht richtig mit. In meinem Kopf wirken immer noch die Worte „zwei Wochen“ nach und nehmen meine zwei Gehirnzellen beinahe vollzählig in Beschlag.)

Danach lasse ich mir noch mal bestätigen, dass es sich wirklich um eine ambulante Geschichte handelt.

So, nun kennt Ihr schon mal die ersten beiden Kapitel. Fortsetzung folgt dann nächste Woche. Morgen bin ich wild entschlossen, den Bericht eines epochalen Ereignisses zu schreiben. Dranbleiben!

Schönes Wochenende, Ihr Lieben!

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59 Kommentare zu “Projekt Finger-OP — eine Groteske in mehreren Kapiteln

  1. Leider gibt so A…löcherInnen 🙂 an Rezeptionen jedweder Art öfter 😦 Da kann ich mich auch immer schön aufregen. Ich verstehe Deinen Ärger! Ich wünsche Dir einen tollen Arzt und einen guten OP Verlauf. Toi, toi, toi …

    • Danke schön! Wird schon werden. Das Krankenhaus an sich ist top und auf so ’ne Hand-/Fingergeschichten spezialisiert.
      Ich find’s gerade in Krankenhäusern nicht schön, wenn da solche unfähigen Leute ihr Unwesen treiben. Woanders wäre es mir glaube ich eher egal gewesen. Ich weiß noch, was meine Mutter mir immer für Storys erzählt hat, sie hatte in dem Krankenhaus früher in der Cafeteria gearbeitet. Das ist ein Unfallkrankenhaus, also entsprechend viele Leute im Rollstuhl oder zumindest mit Krücken unterwegs oder beide Arme gegipst oder oder oder … Und wie sich dann manche von den Verkäuferinnen nicht entblödet haben, die Patienten anzumaulen, dass sie sich ihren Kaffee selbst aus dem Automaten ziehen müssten und ähnliches. Ganz schlimm. Meine Mutter ist hingegangen und hat den Menschen geholfen. (Hab ich schon mal erwähnt, dass ich eine ganz tolle Mutter habe?) Draußen kann man sich ein anderes Café suchen, wenn man so behandelt wird, aber die Patienten haben ja keine andere Wahl. Manche Menschen sollten ihr Verhalten wirklich mal überdenken, die würden doch selbst auch nicht so behandelt werden wollen, wenn sie in der Situation der Patienten wären.
      Und dann liest man, was in Connecticut passiert ist, und wird wieder daran erinnert, dass es noch viel schlimmer geht. 😦 Ich glaube, ich gehe mal ins Bett und ziehe mir die Decke über den Kopf.

  2. Oh weh, ich wünsche gute (und rasche) Besserung. Das könnte man auch manchen Erscheinungen im Gesundheitssystem wünschen, aber ich muss zugeben, ich bin ziemlich bescheiden geworden, seit ich mal kurz ein ukrainisches Krankenhaus von innen gesehen habe. Was nicht heißt, dass es nicht ganz schön doof ist, so versetzt zu werden.

    • Danke schön!
      Ja, es gibt natürlich leider sehr viele Gegenden, in denen die Zustände richtig schlimm sind, dagegen ist es hier noch Gold, aber was hier in D in Sachen Gesundheitswesen läuft, ist auch nicht immer feierlich, vorsichtig formuliert, aber das ist ein anderes Thema. Dieses hier war halt eine ignorante Mitarbeiterin, dagegen ist nirgends ein Kraut gewachsen, und in meinem Fall ist es ja noch gutgegangen. Dass ich die operierenden Ärzte nun nicht kenne, stört mich nicht wirklich. Aber in dem Krankenhaus gibt es besonders viele Patienten mit wirklich schlimmen Verletzungen, und da ist so ein Verhalten imo überhaupt nicht akzeptabel. Vielleicht ist sie da anders, aber irgendwie glaube ich das nicht. Mag auch die Erschöpfung kurz vorm Wochenende gewesen sein, aber auf mich wirkte die nicht müde, sondern einfach nur total lustlos.

  3. Mönsch werteste Weltherrscherin … muss ich mir hier Sorgen machen?!? Erst mal ganz schnell gute Besserung! Und wenn Sie zwei Wochen nicht arbeiten, kann ich mich ja schon mal auf ganz doll viele Blogbeiträge freuen. Alle natürlich einhändisch getippt 🙂
    Aber ein Freund hatte letzte Woche auch so seine Erfahrung mit Krankenhäusern gemacht. Ich muss leider sagen, viele schlechte Hotels sind deutlich besser organisiert und sauberer. Seien Sie froh, dass sie sich mit ambulanter Behandlung durchgesetzt haben.

    • Danke schön!
      Ob das mit den vielen Blogbeiträgen was wird? 🙂 Ich habe ja nun eine Zeitlang mit zwei Fingern getippt, wobei ich mittlerweile den Bogen heraus habe, auch mit der Schiene Zehnfingersystem zu tippen. Ist jetzt nicht unbedingt was, was ich der Ärztin erzählt habe… hüstel… räusper… Ich habe jedenfalls festgestellt, dass mich das Zweifingertippen ziemlich genervt hat. Sooooo langsam… Wenn man es nicht anders kennt, okay, aber ich kann echt nur allen, die viel tippen müssen, empfehlen, Zehnfingerblindsystem zu lernen, das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht.
      Ja, Krankenhäuser, Thema Keime/Bakterien, sag ich nur… Da könnte man in D noch dazulernen von dem ein oder anderen Land, auf das hier gern herabgeschaut wird. Aber das Krankenhaus, in dem ich bin, hat hoffentlich diese Probleme nicht. Und auch als ich im Bethesda-Krankenhaus hier in Bergedorf vor ein paar Jahren war, ging es noch. Ist natürlich teilweise nicht einfach, wenn man im Mehrbettzimmer liegt, aber das Essen war einigermaßen okay und fast alle Pfleger/Schwestern/Ärzte sehr nett. Außer eine Schwester, die dann aber auch von mir ein paar Takte erzählt bekommen hat und die sich in unserem Zimmer daraufhin dann nicht mehr hat blicken lassen. War auch besser so. Wie die mit einer älteren Dame umgesprungen ist, nee, das ging so nicht! Gerade ältere Menschen lassen sich oft viel zu viel gefallen! Ich rede hier nicht von „ein bisschen grummelig sein, weil man mal einen schlechten Tag hat“, das war schon ein paar Nummern härter.

      • Also Fell, falls du mal dringend ein erheiterndes Relativierungs-Argument à la „In Afrika verhungern die Kinder“ brauchst: Sei froh dass du nicht fünf Kilometer weiter östlich verunglückt bist! (Ist der Spruch mit „Willst du sterben, über Nacht,…“ bis zu euch vorgedrungen…?)
        Zu meiner (und deren?) Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass ich da bisher nur als Besucher/Begleitung in der nächtlichen Notaufnahme vorstellig werden musste…

        • @Kieliscalling: Deshalb setze ich auch auf mein Elite-Team, da weiß ich, dass ich gute Leute habe. 🙂
          @owyanna: Eigentlich bin ich gar nicht so der Relativierer, aber gestern hatte ich erst diesen Artikel geschrieben, dann die Nachrichten gelesen und von dem Amoklauf gehört. Das hat mich schon geschockt. Klar könnte man argumentieren, dass jeden Tag in Kriegen oder aufgrund von Hungersnöten oder mangelnder medizinischer Versorgung hunderttausende Menschen sterben, und hier waren es „nur“ 26. Dadurch, dass man i. d. R. aber in den Medien das Grauen des Amoklaufs wesentlich intensiver zu Gesicht bekommt, (weinende Kinder, verzweifelte Eltern), wirkt das zumindest bei mir kurzfristig stärker nach. Das eine Leid gegen anderes aufzurechnen, ist sowieso so eine Sache…
          Aber ein Amerikaner hat ja auch schon die Lösung parat: In allen Schulen müssen welche von den good guys bewaffnet herumlaufen. So sinngemäß gestern gelesen. Da konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

          • Na ja das Argument mit den Goodguys hatten sie auch schon bei dem Amoklauf in der einen Uni ausgepackt (mich hat’s dann trotzdem geschockt, als ich es vorhin dann mit genau den gleichen Worten (außer: tausche „andere Studenten“ gegen „Erwachsene oder Lehrer“) schon wieder kam. Und vor allem wollte ich überhaupt gar nicht auf den Amoklauf anspielen mit meinem Kommentar, sondern nur auf den exorbitant schlechten Ruf ‚unseres‘ Krankenhauses. Wäre auch – meiner Ansicht nach – sehr geschmacklos, auf einen Beitrag über einen kaputten Finger zu antworten: Stell ich nicht so an, anderswo sterben Menschen. Das ist ja dann irgendwie nicht die Sphäre, in der unsereins herumbloggt!

            • Dieses Argument packen sie nach jedem Amoklauf aus, das ist schon erschütternd. Natürlich sind strengere Waffengesetze keine Garantie, dass es keine Amokläufe mehr geben wird, aber ich bin mir sicher, dass die Häufigkeit nachlassen würde, wenn nicht mehr jeder so einfach an Waffen käme.
              Keine Panik, ich wusste, dass Du nicht auf den Amoklauf angespielt hast, das Thema kam ja von mir.
              Jetzt ist das Avatarbild wieder da. Ich hatte bei mir „G — jugendfrei“ in meinen Einstellungen, hast Du Deins bei Gravatar anders eingestuft? Habe jetzt einfach mal die großzügigste Einstellung gewählt. Ganz jugendfrei ist dieses Blog ja eh nicht immer… 😉

              • Ich glaube, ich hatte tatsächlich ohne groß nachzudenken „PG“ genommen – weil ich einfach diesen Typen liebe, der 98% der amerikanischen Kinotrailer bespricht und sein schwungvolles „rated PG thirteeeen“… Ich änder das mal, könnte ja auch andernorts zu Komplikationen führen. (Fühle mich dennoch geehrt, dass mein Einzelschicksal dich dazu bewegte, in der grundlegenden Welteroberungsstrategie eine Änderung vorzunehmen!)

              • War mir selbst gar nicht so bewusst, dass ich hier so ’ne luschige Einstellung mit „Jugendfrei“ laufen hatte. Da fällt mir ein, dass derjenige, der hier fast jeden Tag nach „sexgeschichten mit von der leyen“ suchte, nicht mehr gesehen ward, nachdem ich ihm das großzügige Angebot gemacht habe, für 50 Limetten so was zu schreiben. Hmpf.
                Nur der Berlu fragt jeden Tag unverdrossen nach „penis fergroserungen“ oder ähnlich. *seufz*

  4. @Fellmonsterle
    Ja du weißt ja Ärzte … mir haben sie auch was ganz anderes erzählt, als es sich dann gezeigt hat… . Ärzte sind auch nur Menschen.

    Ach ja übrigens, ist notiert Montag 7.15 Einkesselung von Hamburg abschließen, Präventiver Atomschlag auf Bergedorf um eventuelle Widerstandsnester und Bunker der Hasenarmee auszuschalten, bis 10 Uhr sollten Hamburg kapituliert haben.
    23.12 Ausrufen meiner Weltherrschaft.

    • Gegen die Ärzte kann ich bisher ja noch nichts sagen. Schauen wir mal. Ich mach mich da jetzt auch nicht verrückt, bringt ja nix. 🙂
      Guuuut, dass ich mittlerweile … aber das verrate ich erst morgen. Nur so viel: Dein Plan wird selbstverständlich nicht funktionieren. Ist Briegel eigentlich auch wieder involviert? Dann muss ich noch ein paar mehr Feuerwehrleute in Alarmbereitschaft versetzen…

      • Neiiiiiiiin nicht so laut, Briegel hat einen Spezialauftrag bekommen, mir hat die „Schrabnell betriebene Turbine“ die in „Deponia“ (Computerspiel, Genre Adventure ersten von 3 Teilen, das ich irgendwann auch noch besprechen werde, wenn ich mich mal wieder zu irgendwas außer Schlafen motivieren kann) so gut gefallen, das ich ihn gleich zu einem Nachbau motiviert habe und Chilly habe ich auf die Suche nach dem Ersatzkatzenkasten und dem Ersatzkatzenkastenreinigungskatzenaufbewahrungssack (oh wie geil ist das dann dieses Wort kennt sogar das FF Wörterbuch looooooooool) auch aus jenem Computerspiel, geschickt, aber sie weiß ja nicht wo das zu finden ist, also habe ich vor beiden erst mal Ruhe und die Perle von der Elster wird bald mein sein. 😀 😀 😀 😛

        • Ähm, ja, gut… Das Wort „Ersatzkatzenkastenreinigungskatzenaufbewahrungssack“ sollte auf jeden Fall in Magrats Gute-Worte-Liste aufgenommen werden.
          Und ich gehe nun zu Bett, das kranke Fingerchen signalisiert, dass es keine Lust mehr zum Arbeiten hat. Pff, dabei hat es nicht mal einen Gelben Schein vorgelegt.

          • Was mich nur wundert, das du Worte wie „Ersatzkatzenkasten“ und das andere so unreflektiert schluckst, denn Ersatzkatzen wofür, für was und warum braucht man die, Verschleißen die so schnell ? 😉

            • Bei schönen Wörtern kommt es nicht auf die Sinnhaftigkeit an — und außerdem, seit wann wird in diesem Blog reflektiert? 🙂
              Ersatzkatzen könnten einen gewissen Sinn ergeben, wenn man ein Außerirdischer vom Planeten Melmac ist…

            • Also ich ging davon aus, dass es nicht Ersatzkatzen sind, die in einen Kasten kommen, sondern vielmehr Katzenkästen, die so wichtig sind, dass man wenigstens einen Ersatz-Katzenkasten für den Notfall haben sollte. Über die Definition von Katzenkästen muss man nicht sprechen, ich denke, da weiß jeder… pscht, ich sagte man MUSS nicht darüber sprechen!

              • Ja, ich weiß jetzt, dass das anonyme Kommentieren klappt, also ohne Angabe der Mailadresse. Es gibt nämlich manchmal Probleme, falls man mit seiner Mail mal bei WP registriert war, sich aber nicht mehr einloggen möchte/kann. Seitdem WP vor einigen Monaten an der Kommentarfunktion rumgebastelt hat, ist die teilweise etwas seltsam geworden. Und diese Vernetzung auf Kommentarebene mit Twitter und facebook finde ich überflüssig wie einen knöchernen Strecksehnenanriss. Das mag aber daran liegen, dass ich eh nicht so der „Alles muss mit allem vernetzt sein“-Fan bin…

              • Oh doch sicher gibt s Gesprächsbedarf, was sind denn für euch Katzenkästen.
                Mich verstört jetzt eure resolute Art, etwas zu ignorieren, das so naheliegend sein muss, mir aber völlig unbekannt ist. *gnampf*

              • Also in dem Spiel werden sie darin aufbewahrt.

                Welche Bedeutung haben für dich Katzenkästen (ganz interessiert schau und ein Gesprächsbedarf feststellt) ?

              • Spaßfrei fiel mir dazu als allererstes die Transportbox ein, in der unser Taschentiger zum Doc geschleift wird. Aber ich könnte mir auch gut vorstellen, Katzenkästen an Bäumen im Vorgarten zu befestigen – oder Katzenknödel aufzuhängen.

              • @Owyanna
                Was war denn vorhin mit deinem Blog los, mit dem Hintergrundbild war es ja unbenutzbar und jetzt ist alles schon schlicht und übersichtlich.
                Hast du was ausprobiert oder hat WP mal wieder gebuggt.

              • Haha. Schön, dann hat es also wenigstens jemand gesehen. Ich hatte was falsch eingestellt, und da mein Internet im Moment extrem langsam ist, dauerte es so sein Weilchen, bis ich die Einstellung wieder rückgängig machen konnte.

              • Transportboxen waren auch mein erster Gedanke, und dann musste ich an die beiden Katzen einer Freundin denken, die zu diesen Dingern eine sehr, sehr gestörte Beziehung haben…
                Katzenknödel. 🙂 Die Flachlandhutze hält meine Meisenknödel jedenfalls für Hundeknödel, die es gilt, aus den Bäumen zu zerren, und wenn sie zu hoch hängen, muss man halt abwarten, bis sie runterfallen…

              • Ok wenn du so tickst, solltest du niemals, ich meine wirklich niemals Deponia spielen, denn da musst du eine Arbeitskatze unter Koffein, eine andere unter Valium setzten, die 2 Ersatzkatzen aus dem Ersatzkatzenkasten nehmen, eine brauchst du um den Funker zu nerven und die andere um aus dem Knast zu entkommen, ich wiederhole es kommen keine Katzen zu schaden, aber sie werden recht unkonventionell, zu einer Interaktion mit ihrer Umwelt veranlasst.

                Das ist Folge 18 , ab Min 1 gucken 😉 aber selber Spielen macht mehr Spaß.

              • Hm – wenn wir mal den Katzenmissbrauch beiseite lassen: Das sieht total witzig und vor allem wie ein echtes, klassisches, verpixeltes, tooniges Point & Click Adventure aus…
                *speichelvondertastaturwisch*
                Mist, wieder einen meiner Fetische entblößt!

              • Die Verhandlung hatte ich schon, sie endet damit, dass ich 20 Euro mehr zahlen muss. Da ich über Weihnachten ohnehin im Hamsterhaus herumschmarotze, wollte ich mir die diesen Monat mal sparen. Ich hätte ein Tagebuch führen und einen Undercoverreport daraus machen sollen.

              • Wenn du auf so was stehst, wirst du im Hause Dadelic einiges finden.

                Über Edna bricht aus und Harveys neue Augen habe ich schon was geschrieben … .
                http://uninn.wordpress.com/2012/11/04/52-bucher-woche-19-teil-2-oder-so/
                http://uninn.wordpress.com/2012/03/09/52-bucher-woche-19/

                Beide Spiele gibt es inzwischen sogar in einer „Edna & Harvey Special Edition“ als Bundle.

                Deponia ist als Dreiteiler angelegt, davon sind die ersten beiden beide dieses Jahr erschienen, auch wenn ich mit der zweiten noch nicht durch bin, so kann ich sagen, es lohnt sich.
                Ich sag nur Schnabeltierbatacka und das Lied der Schrottkrabben !!!!!!!!!!!

  5. Ooooooaaaaaaah, der Trulla hätte ich eine gerissen – die Alte spinnt doch! Ich hasse solche Leute, die falsche Auskünfte geben und sich dann verziehen! Kannst du nicht sleber operieren? 😉

    Ich drück dir die Daumen, dass alles rund läuft!! =)

    • Ich hätte der auch ein paar Takte erzählt, aber die war ja schon weg.
      Selbst operieren ist eigentlich keine schlechte Idee. Die sollen mir kurz erklären, wo ich die Titanschraube reindrehen soll, ich bringe den Akkuschrauber mit, und gut is‘. 😀

  6. Liebes Fellmonsterchen,
    ich bin etwas in Eile, weil ich gleich zur Schlappohr Weihnachtsfeier düse. Gestern durfte ich nicht an den PC, da Heidi und Ulli nicht daheim waren:-(
    Also ich sags mal kurz und bündig:
    Solche Tussis gibt es LEIDER in vielen Krankenhäusern!!! Lass dir nix gefallen! Wenn man da nicht gleich am Anfang eine Tüte Kaffee „rüberschiebt“, hat man meist schlechte Karten! Das hat mir Heidi schon oft erzählt 😦
    Guten Verlauf, und gute Besserung wünschend,
    verbleibe ich Deine Isi, IMMER nur mit 2 Krallen schreibend 😦
    Kuddler und Wuffis für die ganze Meute – Ciao

    • Schon wieder im Spam, langsam müsste Akismet es doch besser wissen…
      Hoffe, dass die Schlappohren-Weihnachtsfeier schön war!
      Hm, Tüte Kaffee rüberschieben? Ich glaube, genau so etwas werde ich nicht tun, damit belohnt man diese Art Verhalten ja noch, oder? Diese Personen müssen spüren, dass sich die Menschen wehren. Ich bin ja selbst auch ab und zu mal ein grummeliger Mensch, aber so was würde ich nicht bringen… Ich stelle mir gerade nur mal vor, dass das jemand mit großen Schmerzen wäre, und der wartet und wartet und wartet für nix.
      DANKE für Deine lieben Wünsche. Leider schaffe ich es heute wieder nicht, den Artikel über „Du weißt schon wen“ (will ja noch nix vorab verraten) zu schreiben, denn ich habe es geschafft, mir einen Schnupfen aufzusacken, und ich mach gleich meine Monsterradikalkur, damit das nicht schlimmer wird und die OP deshalb womöglich verschoben werden muss. Ärgerlich, denn ich hatte dieses Wochenende viel vor, aber das nützt nun mal nix. Immerhin habe ich schon die Fotos geschossen, es wird also. 🙂
      Liebe Grüße und Knuddeleinheiten an Euch alle!

  7. Monsterchen, was machst du denn in der Zeit zwischen sieben Uhr morgens und sechzehn Uhr dreissig, wenn du nicht doch eher drankommst? Ich denke, dass du entweder solange spazierengehen darfst oder sie stellen dir dort für zwischendurch ein Sofa zur Verfügung, auf dem du dich ein bisschen ausstrecken kannst.

    Oder du musst einfach in der Kantine nach und nach zirka zweihundert Tassen Kaffee in dich reinschütten, das ist auch eine sinnreiche Beschäftigung und hält dich wach und munter.

    Übrigens solche Hexen in der Anmeldung kenne ich auch. Gut, dass du dafür gesorgt hast, dass nicht noch andere Patienten unter ihr leiden müssen.

    • Es ist ja zum Glück nur bis 12 Uhr, also nur 5 Stunden,… Ich bekomme wohl ein Zimmer, also sicher kein Einzelzimmer, und da muss ich so lange rumdümpeln, denke ich mal. Das Schöne ist ja, dass ich auch nix essen und trinken darf. Gerade mal meine Schilddrüsentablette darf ich morgens zu mir nehmen, mit einem kleinen Schluck Wasser, aber ja nicht zu viel! Damit hat sich die Kaffee-Idee dann auch erledigt. 🙂 Allerdings mag ich eh keinen Kaffee, deswegen ist es nicht so schlimm. Und bei Aufregung habe ich auch meist keinen großen Hunger, und etwas nervös bin ich zugegebenermaßen schon.
      Ob diese Anmeldetrulla nun wirklich mal eine Ansprache bekommt und andere Patienten nicht mehr so behandeln wird, weiß ich nicht, aber ich hab’s zumindest versucht. Und die scheint da eh schon verrufen zu sein, denn ich hatte der Ärztin das kaum erzählt, da kam mittendrin schon der Spruch: „Die ist so doof!“, und das kam so frustriert aus tiefstem Herzen, dass das nicht der erste Fall sein konnte. 😦

  8. Bild machen und ins zukünftige Schwarzbuch, wenn erst einmal die Welt beherrscht ist, wird die Trulla mit ihrer Zahnbürste den Eiffelturm neu lackieren. Und außerdem, als Weltenherrerin, warum befehlen sie dem Finger nicht einfach zu heilen. Ich mein, das muss doch gehen so was. Wo soll das enden, wenn schon der Finger den Gehorsam verweigert? Rieche ich da etwa Schwäche? Brauche ich als weiterhin aktuelles Mitglied der Elite-Einheit und verantwortlich für die geheimen Geheimoperationen auf dem Mond etwa einen Krötenarmeelehrgang, nur so rein zur Sicherheit. Ich bin völlig verunsichert.

    • Dass der Finger nicht gehorcht, ist eigentlich ganz klar: Er ist ja ein Teil der Weltherrscherin, und eine Weltherrscherin ordnet sich nicht unter, also auch nicht ihr Finger. Damit konnte ich Deine Bedenken hoffentlich zerstreuen. Bloß keine Krötenarmeelehrgänge, denn bedenke immer: Von Kröten lernen, heißt verlieren lernen. 🙂

        • Die haben Lehrgänge. Hier mal ein Auszug aus dem Seminarprogramm der Krötenarmee:
          „Barbie im Wandel der Zeiten“
          „So kategorisiere und pflege ich eine umfangreiche Barbiepuppensammlung“
          „Barbiepuppen richtig anziehen und frisieren“
          „So unterscheide ich falsches Pink von Barbiepink“
          usw. usf. Spricht Dich das an, so thematisch gesehen? 🙂

            • Es gibt da leider kein einziges Seminar ohne Barbie, während ich hier in der WEZ die wirklich wichtigen Sachen schule:
              „Puscheligkeit pusht! Wie verbreite ich die frohe Botschaft in der Welt?“
              „XXL-Caipi-Zubereitung“
              „Gefahr im Angesicht des Krötengenerals: Schutz mit Hilfe gezielter Knuddelattacken“
              „Filmkunst: Isis gesammelte Werke“
              „SAP überleben, fast einfach gemacht“
              und vieles mehr, da ist für fast jeden was dabei.

  9. HMMM Man sieht sich immer zwei mal im Leben, oder wie war das? Und die ist ganz schön größenwahnsinnig es sich gleich mit der zukünftigen Weltherrscherin zu verscherzen und noch nicht mal in der Krötenarmee wäre für sie Plätz – höchstens um etwaige Schleimspuren zu entfernen….

    LG Mella
    Toi Toi Toi

    • Da sagst Du was, die dürfte beim Krötengeneral nicht mal das Regal mit den Barbiepuppen abstauben!
      Ich hoffe ja, vor allem für sie, dass ich die nicht noch ein zweites Mal sehen muss. 🙂
      LG und bis morgen Abend, wo ich hoffentlich wieder hier sitzen darf und alles erledigt ist…

    • Wie war das mit der verpatzten Generalprobe? Wobei man hier ja nicht von Probe sprechen kann. Aber die Ärzte werden bei der OP sicher konzentriert sein, das ist das Wichtigste. Wäre nur schön, wenn mein Magen sich jetzt wieder beruhigen würde… Und morgen früh um halb sechs aufstehen, wuaahhh, das kann doch nicht legal sein?

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