52 Bücher, Woche 12

Hallo, liebliche Lesende, hier ist wieder Eure Projektmuddi mit einem neuen Thema, welches nicht jedem liegen wird, das steht schon mal fest.

Es stammt von Cogito, einer wahren Expertin auf dem Gebiet, und es lautet:

Vampir

Vampire, diese nachtaktiven Blutsauger… Ich dachte ja schon, dass ich bei diesem Thema entweder scheitern oder wieder „Dracula“ aus der Kiste ziehen würde, aber „Dracula“ hatte ich letztes Jahr schon erwähnt.

Da Scheitern für eine Weltherrscherin keine Option ist, dachte ich mir, ich gebe dem Genre einfach mal eine Chance. Neue Welten entdecken und auch mal Bücher lesen, die man ohne das Projekt vielleicht nicht anrühren würde, dafür ist das Projekt auch gut. Die „Biss…“-Reihe von Stephenie Meyer hat mich allerdings nicht so gereizt. Ich wollte etwas mit Erwachsenen, und da stolperte ich doch glatt über die „Chicagoland Vampires“ von Chloe Neill. Das hörte sich gut an, Vampire in einer Großstadt, was treiben die da so?

Die Vampire in Chicago haben ihre Existenz vor kurzem der Menschheit offenbart. Sie sind in „Häusern“ organisiert, so ähnlich wie damals (und wohl auch heute?) die Adelshäuser. Die weibliche Hauptperson, Merit, wird zur Vampirin wider Willen, aber es war nötig, um ihr Leben zu retten bzw. das, was davon übrig ist, wenn man ein Vampir ist, jedenfalls spielt irgendein Vampir ein böses Spiel, indem er Menschen umbringt, was ihm halt bei besagter Merit nicht gelungen ist, wäre ja auch dumm gelaufen, denn dann gäbe es den Roman nicht und ich hätte nun nichts zum Vorstellen für dieses Motto.

Der Roman ist irgendwie eine Mischung aus Romanze und Krimi. Die beiden weiblichen Hauptdarsteller sind recht unterhaltsam, es gibt öfter mal amüsante Sprüche, allerdings darf man bei diesem Buch keine tiefschürfenden Charakterbeschreibungen erwarten. Dafür ist der Leser immer gut im Bilde, was die Protagonisten für Klamotten anhaben. Außerdem sind so gut wie alle Menschen und andere Wesen (ja, es gibt nicht nur Vampire und Menschen in Chicago), die Vampire ja sowieso (ist das ein Markenzeichen dieses Genres?), wahnsinnig attraktiv. Die Sprache ist manchmal etwas unverblümt („Titten“, „großer Schwanz“, „beschissen“ sind mir in Erinnerung geblieben), und es gibt — anders als in der „Biss…“-Reihe von S. Meyer, wenn ich da richtig informiert bin –, vorehelichen Sex. Ich war die ganze Zeit über beim Lesen sehr besorgt um die Moral der USA, das ist alles ganz furchtbar, und das bei einer Autorin, die aus den Südstaaten stammt, wo soll das noch hinführen? Wenn das Sarah Palin mitkriegt, kommt die mit ihren Knarren! Aber jetzt bin ich abgeschweift. Wo war ich? Ah, ja, der Chef, pardon, richtig muss es heißen: Lehnsherr, des Hauses Cadogan (zu dem Merit gehört), ist natürlich extrem attraktiv. Gäbe es ihn in Wirklichkeit, wäre er wohl der zweitsexieste Mann in Chicago, nur, damit Ihr in etwa eine Vorstellung habt. Trotzdem hat Merit, die schon nach einigen Tagen eine wahnsinnig starke Vampirin ist, so ihre Probleme mit ihrem Chef…

Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Reihe, die aus mindestens 5 Büchern besteht. Ich werde sie wohl weiterlesen, für warme Sonnentage, wenn einem das Gehirn wegschmilzt, ist das genau das richtige, außerdem möchte ich nun wissen, wie es weitergeht. Etwas mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere und weniger Oberflächlichkeiten (Klamotten, Schilderungen der Partys) würden der Reihe nicht schlecht bekommen, aber irgendwas ist ja immer… Dafür gibt’s hier und da eine Prise Humor.

So ein richtiger Fan des Fangzähnchen-Genres bin ich durch den Roman jedenfalls nicht geworden. Umso gespannter bin ich, welche Bücher Ihr vorstellen werdet. Generell habe ich natürlich überhaupt nichts gegen Vampire, ich habe ja sogar einen kleinen hier, der sich von Bloody Caipi ernährt, wer hier schon länger mitliest, wird sich an Vampi erinnern.

Apropos Chicago, attraktive Männer usw., ich muss noch mal eben Rahm anrufen, er ist immer noch beim Wettergott und versucht, den Frühling zu programmieren.

Ich: „Rahm, wie läuft es bei dem Wettergott?“
Rahm: „Ich habe die Wettermaschine repariert, das musst Du doch gemerkt haben, waren die Temperaturen und die Sonne okay?“
Ich: „Ja, war schon ganz gut, ich konnte heute im Liegestuhl liegen.“
Rahm: „Diese Faulenzerei hat ein Ende, wenn ich wieder da bin, es gibt viel zu besprechen!“
Ich: „Natürlich. Du kannst die Temperaturen jetzt mal in den zweistelligen Bereich bringen und den ungemütlichen Ostwind abschalten!“
Rahm: „Das bisschen Wind… Erfrischung ist immer gut. Ich muss außerdem den Wettergott von Caipi auf Tee umstellen, damit er nicht wieder alles auf ‚ewigen Winter‘ programmiert.“
Ich: „Die ganzen Caipizutaten, die übrig bleiben, kannst Du mitbringen, ich habe Verwendung dafür, und man soll ja nichts umkommen lassen!“
Rahm: „Das dachte ich mir… Bis bald. Es kann sich nur noch um ein paar Tage handeln!“

Das hört sich ganz gut an, oder? Doch kein ewiger Winter. Wäre Rahm ein Vampir, wäre er natürlich Chef aller Häuser…

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82 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 12

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    5 Bücher, DAS ist nix für mich !!
    Aber an das liebe kleine Vampirchen denke ich noch oft und gern 🙂 Fein, dass du ihn so gut ernährst und auf ihn aufpasst!
    Bitte sag Rahm, dass er auch an meine Gegend beim wettergiott denken soll.
    Schönen Sonntag und gutes Nächtle,
    Wuff, die Isi, mit Grüßen von Heidi für die GANZE Meute

    • Vampi geht’s richtig gut, ich nehme ja für die Bloody Caipis auch immer Blut von Rahm. 🙂
      Ich habe Rahm extra noch mal auf Eure Gegend hingewiesen. Sind schon kleine Fortschritte zu erkennen?
      Liebe Grüße an Euch alle und einen schönen Sonntag!

    • Von dem Film habe ich schon öfter gehört, aber nie geguckt, weil die Blutsauger eigentlich auch so gar nicht mein Metier sind, was an sich seltsam ist, da ich Fantasy ja mag. Vielleicht hat mich auch einfach der Hype abgeschreckt.

  2. Pingback: 52.2, 12: Vampir | Sema IV

  3. Huch, keine Vampirfans hier? Okay, bei der „Biss …“ Reihe habe ich nach 60 Seiten dem Buch entnervt einen Holzpflock hineingerammt und der Reihe ewige Ruhe gewünscht.

    Die einzigen lesenswerten Vampirbücher die ich gelesen habe, waren aus der „Chronik der Vampire“ Reihe von der Autorin Anne Rice (‘Gespräch mit einem Vampir‘, ‘Der Fürst der Finsternis’ und ‘Nachtmahr’). http://de.wikipedia.org/wiki/Chronik_der_Vampire

    Habe mir jedoch sagen lassen, dass die Qualität der Romane von der Autorin sehr unterschiedlich sein können. Bei den drei Romanen die ich gelesen habe, hatte ich wohl sehr großes Glück.

    Ich will auch irgendwann mal die „Sookie Stackhouse“ Buchreihe anfangen zu lesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Sookie-Stackhouse-Buchreihe
    Die daraus entstandene TV Serie ‘True Blood’ gehört nämlich zu meinen Lieblingsserien. Düster, komisch und völlig abstrus. Mal sehen.

    • Die arme „Biss…“-Reihe. 😀
      Die beiden Tipps habe ich gleich mal auf meine Wuli gepackt. So viele spannende Bücher, so wenig Zeit zum Lesen… Gehört habe ich schon von beiden Reihen, und wenn Du sagst, sie sind gut, bekommt das Vampirgenre noch zwei Chancen. 🙂

  4. Pingback: 52 Bücher – Woche 12 | nettebuecherkiste

  5. Hm – es kommt sicher völlig unerwartet, aber bei diesem Thema konnte ich schlussendlich nicht mehr an mich halten, und so habe ich erstmals einen Beitrag zu diesem Projekt verfasst. Den gibt’s morgen; man muss ja mit seinen Inhalten haushalten, damit die geneigte Leserschaft nicht so oft tagelang auf dem Trockenen sitzt. Da der Post gewohnt langatmig ist und nur am Rande mit dem Buch zu tun hat, hier schonmal meine Empfehlung in Kürze: John Ajvide Lindqvist – So finster die Nacht. Mehrfach beworben als ein Vampirbuch für Leute, die keine Vampirbücher mögen. Seeeeehr düster, streckenweise magenverdrehend ekelich, unheimlich spannend. Einziger Abzug in der B-Note: Es ist voll und ganz frei von jedweder Puschligkeit. Naja, abgesehen von diesem „Alten Mann mit den Katzen“, aber die Wohnung, der Mann, und alles, was dort passiert, sind so dermaßen unpuschelig, dass selbst zwei Dutzend Katzen nicht dagegen anpuscheln können. Und das will schon was heißen!

    • Prima, ich bin schon sehr gespannt! Ob das Buch wirklich was für mich ist, weiß ich nicht… Es ist zwar okay, wenn keine Puscheligkeit vorkommt, aber wenn es viele ekelige Szenen haben sollte, ist es für mich vielleicht zu viel Horror, ich bin da etwas empfindlich. „Unheimlich spannend“ spricht aber natürlich sehr für das Buch.

  6. Das ist ein blödes Thema, ich fürchte, ich habe nur ein Beispiel für diese Woche und das ist irgendwie erniedrigend. Mal sehen, wann ich mich überwinden kann, darüber zu schreiben! *seufz*

    • Oh, erniedrigend, das klingt interessant. Sieh es als Übung für ein späteres Thema, das auch einen gewissen Erniedrigungsfaktor hat. 🙂 Ich weiß aber noch nicht, wann das drankommen wird…

  7. Hihi, heute früh habe ich noch geflucht, aber eben ist mir dann doch ganz spontan eingefallen, was ich dazu schreiben kann *freu*. Und danach werde ich gleich mal die anderen Projektbeiträge anschauen, vielleicht finde ich ja eine Vampirgeschichte, die auch für mich etwas ist… „Biss“her (ein Wortspiel, ein Wortspiel *irrekicher*) konnte ich mich für dieses Genre nicht wirklich begeistern. Und selbst auf der Scheibenwelt gibts ja keine Vampire…

    • Großartiges Wortspiel! 😀
      Jetzt wo Du es sagst! Ich hätte ja gar keinen Vampirroman lesen müssen, es gibt nämlich auf der Scheibenwelt tatsächlich Vampire. „Ruhig Blut“ hätte ich vorstellen können. Arrrgh.

      • Huch?!? „Ruhig Blut“ haben wir doch auch hier im Regal rumstehen… Hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung, obwohl ich schwer überlegt habe…. Komisch das. Muss ich wohl nochmal lesen, da es scheinbar nicht sooo viel Eindruck hinterlassen hat. *grübel*

        • Irgendwas mit Überwald… So richtig kriege ich es auch nicht mehr zusammen, aber es war eine lustige Persiflage auf den Vampirhype, glaube ich. Kamen da auch die Igors drin vor? Ich will es nicht beschwören, es sind mittlerweile so viele Scheibenweltromane, dass ich leicht mal durcheinanderkomme.

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  10. Bin auch dabei und habe so richtig schöne seichte lockere lustige Reihe entdeckt. Aber nix für Anspruchsvolle.
    Bei der Biss-Reihe wollte ich die Hauptprotagonistin immer schütteln und habe mich immer gefragt, was das werden soll, wenn sie mal fertig ist.
    LG Mella

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    • Das ist schon ein Thema gewesen, dass die Lesergemeinde etwas spaltet, aber zum Glück sind wir ja alle ganz flauschig und nicht bissig wie Vampire. 🙂 Immerhin habe ich mir ein paar Tipps notiert und bin gespannt auf richtig gute Vampirliteratur.

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  15. Mir ist gerade noch eingefallen, dass es ja außerdem „Ernest“ gibt. Ich hatte früher mal ein „Ernest der Vampir“-Video. Leider ist es mir abhanden gekommen und inzwischen gibts auch keinen Videorekorder mehr (hier). Aaaaaber: es gibt noch Ernest-Folgen bei YouTube.
    Guckt mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=vMs0hr_CPu0
    Großartig, oder?

      • Ja, super nicht? Ich glaube, ich muss mal einen „Ernest“-Abend machen und die alle auf dem Fernsehbildschirm anschauen. Glücklicherweise gibt es ja ganz viele davon auf YT, und die mit den französischen Titeln auch alle in guter Tonqualität 😀
        Liebe Grüße an Vampi ❤

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  21. Da hast du dich aber schön aufgeopfert, um mitreden zu können 😉 Am Anfang klang die Zusammenfassung eh noch gut, aber insgesamt hört sich das sowas von uninteressant an… Wobei ich ja Vampire auch dann blöd finde, wenn sie böse sind. Blade und so weiter – mein Mann steht da ja drauf. Bei Underworld wär ich im Kino beinahe weggepennt. Wobei Blade… das wär irgendwie cool für eine Katze. Darf ich vorstellen: Skywalker und Daywalker, meine Katzen. Das klingt super 😄

    http://mirasbuecher.blogspot.co.at/2013/09/52-bucher-challenge-woche-12-vampir.html

    • Hab mich bisher auch nicht aufraffen können, mir die Folgebände zu bestellen. Mittlerweile verblasst auch die Erinnerung, so dass das vermutlich doch nichts mehr wird. Vielleicht finde ich unter den vielen Tipps doch noch einen super Vampirroman. Es muss doch was dran sein?? 🙂

  22. Warum schreibst du eigentlich, dass du nicht in der Lage bist, ordentliche Rezensionen zu schreiben? Das was du über das Buch schreibst, klingt doch eigentlich nach dem, was ich sonst auch immer in Rezis packe (Ich schreibe auch keine ordentlichen Rezensionen. Ich lasse immer die infos, wie z.B. ISBN einfach weg, weil mir das zu blöd ist)

    Das fiel mir eben ein, als ich diesem Artikel zufällig über den Weg stolperte…

    • Bei dem Buch ging es, weil ich da meinem etwas flapsigen Stil treu bleiben konnte. Der würde aber zu den meisten Büchern, die ich lese, nicht so passen. Und ich hätte ein großes Problem, ein Buch zu „zerreißen“, denn ich kann mir vorstellen, wie viel Arbeit und Herzblut drin steckt (habe ja selbst schon einige Versuche des Bücherschreibens hinter mir). Also würde ich immer versuchen, diplomatisch rumzueiern. Ich finde Rezensionen zu schreiben richtig anstrengend. Selbst die Kurzbeschreibungen in meinem Artikel von gestern sind mir nicht so aus der Tastatur geflossen.

        • Das Schreiben an sich habe ich nicht richtig aufgegeben, nur die Romanprojekte, wobei ich zumindest meine „Autobiographie“ (also die als Fellmonster) vielleicht noch weiterschreiben werde, die würde sich gut als Fortsetzungsreihe fürs Blog eignen. Auszüge findet man, wenn man hartgesotten ist und sich traut, teilweise unter dem Tag „NaNoWriMo 2012“. 🙂
          Vielleicht sollte ich dieses Jahr mal wieder am NaNoWriMo teilnehmen? Mir tut so ein Ziel gut. Ich bin sonst zu schluffig und unehrgeizig.

          • 1. Mir fällt es auch nie leicht ein Buch zu zerreißen. Ich denke immer hinterher, dass das eigentlich schon wieder zu diplomatisch war.
            2. Mein Stil ist hin und wieder auch flapsig.
            3. Ehrgeiz ist genau das Stichwort. Einfach mal ganz eisern mit sich selbst sein. Und nicht aufgeben. Was mich zu
            4. führt. Mira hat recht. Man darf einfach nicht aufgeben.

            • Apropos 4.: Ich hab Windsprite einen Text von mir von 2008 gezeigt. Der beweist: Man darf nicht aufgeben, jeder fängt mal grottig an, aber innerhalb von nur 6 Jahren kann man ganz schön was besser werden, wenn man nur 3. und 4. 😉

              • Oh-oh, und wenn Du dereinst berühmt bist, erzählt Windsprite der Öffentlichkeit, dass Deine Texte in 2008 noch nicht brillant waren und desillusioniert dadurch Deine Fans — Du musst da vorsichtiger werden und Windsprite nun erst mal Schweigegeld zahlen.

              • Nein. Wenn sie den Text der Öffentlichkeit zugänglich machen würde, würd jeder sagen: „Oh nein, das kann nicht von der Mira sein! Auch 2008 hätte die niemals nicht so eine Scheiße geschrieben! Das glauben wir nicht, nicht unsere Mira! Die Windsprite versucht bloß, sich wichtig zu machen und die Mira schlechtzumachen, weil sie neidisch ist!“ Und somit hab ich keinen Schaden davon, nur die Windsprite legt sich selber ein Ei 😉

              • Ich weiß ja nicht… Ich denke, sie hat NSA-gleich alles genauestens protokolliert (ich vermute, der Austausch ging elektronisch vonstatten?), vielleicht sogar mit einer Webcam alles festgehalten… Wir werden sehen, was dereinst passiert, wenn Du in Stockholm den Literaturnobelpreis entgegennimmst. Oder wirst Du ihn ablehnen? Darüber solltest Du rechtzeitig nachdenken, nicht, dass Du kalt erwischt wirst und nicht vorbereitet bist.

            • Mir ist es außerdem zu anstrengend, Rezensionen zu schreiben, und da dieses Blog mein Hobby ist, schreibe ich meistens nur Sachen, die mir Spaß bringen.
              Eisern sein und nicht aufgeben, ja, aber es muss einem auch wichtig genug sein…

          • Nenenene. NaNo ist nix zum Anfangen. Anfangen tut man anders. Wenn das was werden soll. Neue Kategorie: Mira coacht 😉

            Anfangs dachte ich immer, das Problem wär der Stil. Ist er nicht. Les meine kleine Stilkunde auf dem Blog, dann weißt du alles, was es dazu zu wissen gibt. Gib dir Mühe und der Rest kommt von selbst. Musst eh sowieso alles tausend Mal überarbeiten. Anfangs dachte ich, wenn ich nur vom Stil her hinkommen würde, würd das gleich mehr Spaß bringen. Nein nein nein nein, es bringt mehr Spaß, wenn das ordentlich ist, und ordentlich ist es, wenn es ordentlich aufgebaut ist. Wenn einem nicht im Mittelteil die Ideen ausgehen usw. Wenn das von A bis Z durchgestylt ist.

            Fang am besten mit Kurzgeschichten an. Ordentlich. Denk dir was aus von A bis Z, wo du nicht mittendrin die Freude verlierst, weil der Mittelteil immer lauwärmer und lauwärmer wird. Das is die Gefahr beim NaNo: Fängt geil an, wird immer lauwärmer. Falsche Strategie.

            Wenn du einen Roman schreiben willst, denk dir erst was aus von A bis Z. Mach eine Inhaltsangabe. Unterteil es in Kapitel. Mach zu jedem Kapitel extra eine Inhaltsangabe. Feil dran. Bis die Story von A bis Z geil durchgestylt ist. Und dann fang an. Lass. Dir. Zeit. Nicht in einem Monat in die Tasten klopfen. Da verlierst du die Freude.

            Weil Fakt ist: Freude hat man nur dann an etwas, wenn das toll ist. Wenn man selber merkt, das ist nix Gescheites, dann verliert man die Freude dran. Und die Freude zu verlieren kannst du dir nicht leisten, wenn du so ein Mörderprojekt wie einen Roman vor dir hast. An dem du ewig arbeitest. Und ewig. Und noch länger. Du musst das wirklich so aufziehen, dass du die ganzen 20.000 Stunden, die du dran arbeitest, die Freude nicht verlierst. Und das geht nur mit Vorarbeit.

            Wobei man sich mit Vorarbeit auch verzetteln kann, wenn man unnötige Vorarbeit macht, und es übertreibt. Inhaltsangabe, Kapitelexposes, und dann losschreiben. Kommt am Ende eh alles ganz anders, als du denkst, und du wirst deine Inhaltsangabe und deine Kapitelexposes eh noch 100 Mal über den Haufen hauen, aber es ist trotzdem wichtig. Sonst rutschst du in Gelaber ab und schneller als du bis 3 zählen kannst interessierts dich selber nicht mehr.

            • Vielleicht irgendwann mal. Momentan habe ich andere Prioritäten… Wobei ich denke, dass sowieso jeder seinen Weg finden muss und nicht alles für jeden passt.
              Mir hat der NaNo Spaß gebracht, klar gab es auch mal kleinere Durststrecken, aber dagegen gibt es ja Caipi. 🙂

  23. Macht euch mal keine Sorgen, ich werde es nur als Hörbuch auf YouTube hochladen und und viral verbreiten 😈
    Aber ist es nicht unhöflich, im Beisein eines anderen über ihn zu reden?
    Caipi? Für mich einen Kinder-Caipi. Vielleicht.

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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