52 Bücher, Woche 19

Ich bin’s wieder, Eure Blog- und Projektmuddi, also quasi zwei Muddis in einer. Ihr merkt schon, dass ich versuche, mir ein warmes, mütterliches Image zuzulegen, denn das funktioniert bei unserer Kanzlerin ja auch sehr gut, warum sollte das bei mir als baldige Weltherrscherin also nicht klappen? Aber prompt kommt mein härtester Konkurrent, der Krötengeneral, und bestreitet, dass ich auch nur ansatzweise muddimäßig wirke:

Denn manchmal kommt ein “Handschellen, Schlagsahne und immer oben liegen Monster” aus deinen Posts heraus.

Bidde, was? Wo ich bin, ist halt immer oben, das ist doch ganz normal. Die Handschellen sind plüschig (aber nicht in pink) und Schlagsahne in Besprechungen auf Rahm… ähm… ich meinte, Kuchen, also was ich sagen wollte… *schwitz*… Egal, kommen wir endlich mal zum Büchermotto, nicht wahr?

Das Thema passt quasi ganz gut zu meinem muddigen Verhalten:

„Wenn der Vater mit dem Sohne…“

Außer, dass es um einen Vater geht, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein, die modernen Väter haben ja auch viel Mütterliches an sich. Die Idee stammt nicht von mir, sondern von Natira.

Schwieriges Motto. Ich nehme mal „Das fünfte Kind“ von Doris Lessing. Mit den ersten vier Kindern ist alles gut, Familienidylle und so. Dann kommt Ben, und alles ändert sich, allerdings nicht zum Guten. Deswegen passt das „…mit dem Sohne“ eher nicht, das klingt ja mehr nach gemeinsamen Unternehmungen, aber in der Richtung fällt mir gerade nichts ein, und zum Glück gibt es ja bei dem Projekt die Erlaubnis, um maximal 87 Millionen Ecken denken zu dürfen, auch hier schlägt meine mütterliche Ader wieder voll durch. Wer’s abstreitet, kommt auf die stille Treppe oder wie das heißt. 😉

Advertisements

67 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 19

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    da ich „Natira“ angeklickt habe, denke ich nur noch an „KATZEN“, das ist für mich als Hund soo verwirrend, dass ich an Bücher im Moment keinen Gedanken verschwenden kann 🙂 Ich weiss, du verzeihst mir?!
    Viele Schlabberbussis für Molly, und ganz liebe Wuffis für die ganze Monstermeute,
    Wau wau, die Isi

    • Liebe Isi,
      das kann ich natürlich total gut nachvollziehen, selbst ich als Mensch bin ja immer erst mal hin und weg von puscheligen Bildern, also ist alles im grünen Bereich. 🙂
      Liebe Grüße und viele Knuddeleinheiten!

  2. oh, oh … ich weiß, ich hatte ein buch im sinn, als ich das thema vorgeschlug, aber aktuell geht mir nur durch den kopf: „was hast du dir denn dabei gedacht?!“

    @isi 🙂

    • Das ist ja auch schon lange her, ich glaube, das war sogar noch ein Vorschlag aus der letzten Saison… Ich habe so viele Ideen bekommen, dass ich locker noch eine Runde damit durchziehen könnte, wollte aber die schönen Mottos aus dem ersten Jahr nicht einfach wegschmeißen.
      Vielleicht mache ich solange „52 Bücher“, bis die Mottos ausgegangen sind. 😀

  3. Ganz klar. Buddenbrooks. (War in den letzten 100 Büchern die ich gelesen habe tatsächlich das einzige, in dem die Vater-Sohn-Beziehung irgendwie eine bedeutende Rolle spielt… Abgesehen vielleicht noch von „der lange Weg des Lukas B., aber da geht’s ja eher darum, dass der Sohn ohne den Vater und naja, also: Buddenbrooks.)

    • Die Buddenbrooks waren meine erste Idee, dann habe ich noch etwas hin und her gegrübelt, um dann auf das fünfte Kind zu stoßen, was etwas unbekannter ist, deswegen habe ich das einfach mal genommen… So richtig das, was ich mir unter dem Motto vorstelle, ist das zwar auch nicht, aber egal. 🙂 Hauptsache, ein gutes Buch erwischt.

      • Ich ärgere mich auch gerade, ich glaube, das habe ich im Rahmen meines Umzugs-Kisten-Reduktions-Ausmistungs-Wahns irgendwem übereignet, und würd’s gerne nochmal lesen, zumal ich gerade in der Uni von vorne bis hinten mit dem aufstrebenden Bürgertum, Kaufmannsfamilien & Co traktiert werde. Aber zum Glük hat man ja ohnehin keine Z… äh… ich meine, man hat ja zum Glück noch ganz viele andere Bücher, die man noch nicht gelesen hat, die auch noch drankommen wollen.

        • Das ist tatsächlich ärgerlich… Ich würde das auch gern noch mal lesen, habe es sogar noch in meinem Bücherwustbesitz, aber da sind auch noch einige andere Bücher, nicht nur von Thomas Mann, die ich auch unbedingt lesen möchte…

    • Habe noch ein Foto eingefügt, da mir sonst niemand glaubt, daß ich die schwere Kost gelesen + auch in echt besitze … :mrgreen:
      @nettebuecherkiste: freue mich auf Luke Skywalker&Co ❗

      • Gratuliere zum ersten Platz! *singt* „You are the champiiiion…“ (Queen, leicht umgetextet, oje, die Monster werfen mit harten Gegenständen, sie hören mich nicht gern singen, ich sehne die Zeiten zurück, als sie als Wurfgeschosse nur Tomaten verwendeten…)

  4. Ach da fallen mir auf Anhieb mindestens zwei Bücher ein (last night in twisted river, der alte König in seinem Exil …) hoffentlich habe ich die Woche wieder Zeit zu posten ….
    da

    ach und danke, jetzt hab ich einen star wars anthem ohrwurm (da da da da dadadada)

    • Nicht Schummelei, sondern kreativ um die Ecke gedacht, so nennen wir das hier. 😉 Ich fand das Motto auch schwer, ich werde also das nächste Mal ein gaaaanz einfaches Thema nehmen. (Jetzt fangen einige zu zittern an, weil meine einfachen Themen angeblich total schwierig sein sollen, aber das stimmt natürlich gar nicht. *äußerst harmlos guck* :-))
      LG

  5. Pingback: Sabienes TraumBilder › Padre Padrone – mein Vater, mein Herr

    • Die „Vater und Sohn“-Bücher kamen mir sofort in den Sinn, aber davon habe ich keine, und ich nehme nur Bücher, die ich auch habe. Ansonsten hätten die sich natürlich geradezu aufgedrängt.

    • Gut, dass Du die Bücher vorgestellt hast, denn passender geht es ja nicht bei diesem Motto. Ich hatte die auch im Sinn, allerdings besitze ich keines davon, deswegen konnte ich die nicht nehmen.

  6. Pingback: 52 Bücher Woche 19

    • Stimmt, das reicht. Erzählte ich schon von meinem neuen Projekt? Zu jedem Thema, eine Kombination aus mindestens 10 Schlagwörtern, müssen mindestens 100 Bücher vorgestellt werden… Das wird aber erst aktuell, wenn ich alles Mottos für die 52 Bücher aufgebraucht habe. Dauert also noch. 🙂

  7. Ich bleibe bei meiner Aussage.
    „Denn manchmal kommt ein “Handschellen, Schlagsahne und immer oben liegen Monster” aus deinen Posts heraus.“

    Denn so wie du von Krötenagenten besessen bisst, dabei sind das doch nur Amhibische Berater … aber sei es drum.
    Auch das Thema werde ich noch nachholen … immerhin habe ich gestern Woche 18 abgearbeitet. 😀

          • Das klingt jetzt wie von einer 5 Jährigen 😛 .

            Wenn es das Buch nicht geben sollte … frag mal den Bibliothekar der unsichtbaren Universität es heißt, für eine Nackenmassage und jede Menge Bananen dringt er in die Tiefen des N-Raum vor, dort wo Bücher auf ihre Entstehung warten oder die noch ungeschriebenen Bücher stehen.
            Oder du fragst Hildegunst von Mythenmetzt, der soll ja vor den großen Brand Kontakte nach Buchhain gehabt haben, vielleicht kann der dir ja helfen.

  8. Pingback: Buchprojekt 2013: 52 Bücher, Woche 19 | Mestra Yllana's kleine, verrückte Welt

  9. Pingback: Wenn der Vater mit dem Sohne – 19/52 — wauzelwelt

  10. Pingback: Projekt 52 Bücher (20-26) | überschaubare Relevanz

  11. „Das fünfte Kind“ hab ich auch gelesen, das war irgendwie strange… Das hab ich zum 16. Geburtstag bekommen, und ich dachte, es wär ein Horrorbuch, was anfangs ja auch so aussah, aber zum Schluss hin wirds dann komisch. Als ich versucht hab, noch mehr Bücher von Lessing zu lesen (die ich alle abgebrochen habe, weil sie langweilig waren, aber hey, sie standen in der örtlichen Bibliothek rum), hab ich mich angefangen zu fragen, ob sie mit dem Buch wohl etwas aussagen wollte… Wie auch immer 😀

    http://mirasbuecher.blogspot.co.at/2013/09/52-bucher-challenge-woche-19-wenn-der.html

    • Ich fand es ganz interessant zu sehen, wie schnell eine heile Familie ins Wanken gerät, und dass es im Leben immer einen großen Schuss Unerklärliches gibt…
      Ich habe noch zwei weitere Bücher von Doris Lessing, beide noch ungelesen. SuB, oh SuB… (Diese Information verdanke ich meiner Bücherdatenbank.)

      • Ohje, wenn du schon eine Datenbank brauchst, ist das aber nicht gut. Höchste Zeit für SUB-Abbau 😉 (da gabs auch mal so eine tolle Internetseite, bloß will mir der name nicht einfallen und Google will mir heute auch nicht helfen… Da konnte man Bücher mit Nummern versehen und in die freie Wildbahn entlassen. Dafür konnte man sich natürlich wieder andere Bücher nehmen. Klang wirklich gut, hatte aber betimmt einen komplizierten Namen…)

            • Im November will ich mal meine Bücherbestände aussortieren, vielleicht fällt da was für Bookcrossing ab.
              Die Datenbank ist für alle Bücher, nicht nur für die diversen SuBs. 🙂
              Dass iPhone, Samsung-Tablets & Co. zu doof sind, sich die Namen zu merken, ist der Grund, warum ich damit so gut wie nie kommentiere. Letztendlich geht es doch nicht ohne richtigen Rechner, jedenfalls für mich.

              • Neee, ohne Laptop geht gar nix. Aber diese Tablets sind halt unheimlich bequem. Ich hab das Mini, das ist so klein und leicht und liegt ständig auf der Couch rum, außerdem muss man es nicht hochfahren 🙂

                Diverse SUBs? Willst du mit dem Aussortieren wirklich noch warten? 😉 An deiner Stelle würd ich tauschen. Das geht übrigens auch super auf Lovelybooks. Da hab ich mich nur immer geärgert, weil ich nicht mimachen konnte, weil du in Österreich für den Buchversand € 6,50 zahlst (innerhalb Österreichs) – da kann ich mir gleich das Buch neu kaufen. Bei unserer Post spinnen die sowieso mit den Preisen…

              • Ich mag mein Samsung-Tablet auch gerne, aber um was zu schreiben, brauche ich eine richtige Tastatur. Mich nervt schon diese What’s-App-Sucht, es dauert doch ewig, auf einem Handy oder Tablet Texte zu tippen. Die gute alte E-Mail, das ist meine Welt. 🙂
                Ja, ich warte mit dem Aussortieren, keine Lust dazu, wenn ich nach Feierabend kaputt aus dem Büro komme… Wenn alles glatt läuft, habe ich im November 4 1/2 Wochen Urlaub, genug Zeit, die Bücherregale mal wieder komplett neu zu ordnen… Mal sehen, ob da was zum Tauschen zusammen kommt.

              • 4 1/2 Wochen Urlaub? Ach du heilige Sch***, da hast du ja anschließend eeeeeeewig keinen mehr 😦 Und dann auch noch im November, so ziemlich dem blödesten Monat, um Urlaub zu haben 😦 *mitleids drüüüüüüüüück*

                Stimmt, tippen auf den Dingern ist katastrophal. Da fehlen dann immer Buchstaben, obwohl ich mir gaaanz sicher bin, dass ich die angetippst hab… Außerdem ist anschließend alles total abgeschmiert und bäääh.

  12. Ich hab noch ziemlich viele Überstunden… Die Zeit, dass ich im November Urlaub nehme, hängt damit zusammen, dass ich sonst immer nach Dänemark gefahren bin. Um die Zeit hat man dort schön seine Ruhe, kann die Hunde laufen lassen. Geht nun wg. Mollys Gesundheitszustand nicht mehr, aber aus Gewohnheit habe ich den Urlaub trotzdem so geplant. 🙂
    Dass ich 4 1/2 Wochen nehme, hängt damit zusammen, dass ich eine längere Auszeit brauche, am liebsten hätte ich 2 Monate, so eine Art Mini-Sabbatical. Neumodisch würde man von drohendem Burn-Out sprechen, was aber in der Regel auch nix anderes als Depressionen sind, klingt nur einfach cooler für die Jünger der Leistungsgesellschaft… 🙂
    Ich sehne den November soooo herbei und hoffe, dass es eine einigermaßen ruhige Zeit wird. Meine letzten Urlaube waren diesbezüglich eher nicht so gelungen…
    Für diesen Kommentar hätte ich auf dem Tablet bestimmt… hm… ganz viele Minuten gebraucht, schätzungsweise 5 x so lange als mit Tastatur, denke ich.

  13. Ohje, das ist besch**** Dann wünsch ich dir gute Besserung!!!

    Ja, Burn-Out klingt total cool. Depression heißt: „Ich hab eine psychische Krankheit“. Geben viele ja nicht so gerne zu, weil dann könnte man ja denken, dass sie blöde sind oder was weiß ich. Burn-Out heißt: „Ich kann gar nix dafür, die böse Arbeit ist schuld, der böse Chef ist schuld, die bösen Kollegen sind schuld, ich wurde mit zu viel Arbeit zugepflastert, ich war zu fleißig, jedenfalls bin ich unschuldig und kann nix dafür.“ Was sich für viele besser anhört. Außerdem braucht man auch keine Behandlung, wenn man nicht schuld ist, sondern kann ungestört arm sein.

    • Danke!
      Ich kann es schon bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, dass man psychische Krankheiten nicht gern zugibt, es gibt halt noch so Reaktionen wie „Reiß Dich zusammen“ oder das krasse Gegenteil „Oh Gott, hoffentlich wirft er/sie sich nicht vor den nächsten Zug!“
      Ich bin mittlerweile 44 Jahre alt und habe einiges durch im Leben, daher gebe ich einen sch*** Dreck darauf, was andere sagen. Das heißt nicht, dass ich damit überall hausieren gehe, ich will es aber auch nicht schamhaft verschweigen. Es ist bei mir auch nicht extrem ausgeprägt, aber es ist da. Ich merke es daran, dass sich schon über eine relativ lange Zeit vieles einfach „grau“ anfühlt, an dem ich vorher Freude hatte. Dass ich ziemlich viel Energie für Tätigkeiten aufbringen muss, die eigentlich beinahe so flutschen sollten. Es lässt sich nicht so einfach beschreiben, das mag ein weiterer Grund sein, nicht drüber reden zu wollen. Soll letztendlich auch jeder selbst entscheiden. Ich mache es so und kann mich vermutlich freuen, dass ich mich mit meiner einstmals besten Freundin auseinandergelebt hatte, denn sie konnte psychische Schwächen nie nachvollziehen, weil sie so eine zupackende Type ist, die sich leichter wieder berappelt. Ist ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was sie jetzt wohl sagen würde? Egal, spielt keine Rolle mehr.
      Die Arbeitsbelastung hat einen gewissen Anteil daran, es kommen aber auch noch private Gründe dazu, es ist dieses „vieles auf einmal“, speziell auch die Sorgen um Molly, dieses ewige Auf und Ab. Außer Stress und etwas Druck habe ich auf der Arbeit nix auszustehen, kein Mobbing oder so, im Gegenteil, ich habe super Kollegen und einen Chef, der sofort extrem viel Verständnis hatte.
      Wäre ich zum Betriebsarzt gegangen, hätte der mich wohl zur Kur geschickt, so ist es einer Kollegin, die in einer ähnlichen Situation steckt, ergangen, die möchte das aber auch. Ich nicht, geht 1. nicht wg. der Hunde und 2. habe ich auf Kur so gar keinen Nerv, obwohl es vielleicht sogar richtig wäre. Ich probiere es erst mal so. Meine Theorie ist, dass ich einfach mal wieder mehr Zeit für mich brauche, Ruhe, viel lesen, spazierengehen, so was alles halt… Ob das reicht, wird sich zeigen.

      • Nachtrag, falls sich jemand jetzt Sorgen macht, das muss nicht sein, ich bin letztendlich doch ein ziemlich harter Knochen, Unkraut vergeht nicht usw., ich bin meilenweit davon weg, irgendwas Unüberlegtes zu tun. Nicht, dass sich das hier dramatischer anhört, als es in Wirklichkeit ist.

      • Es muss gar nichts mit Scham zu tun haben, wenn jemand nicht damit hausieren geht. Es geht schlicht keinen Menschen was an. Mit Sachen, die prinzipiell niemanden etwas angehen, geht auch jeder Mensch anders um, das ist wurscht ob das psychische Krankheiten sind, Eheprobleme, straffällig gewordene Kinder… Manchen gehts besser, wenn sie drüber reden, und ggfls lautstark schimpfen, und manche behalten das lieber für sich. Bei mir ist das so, dass ich gerne mit Leuten über sowas rede, die ich mag. Wenn ich mich mit jemandem aus der Familie streite, rufe ich eine gute Freundin an und heul mich bei ihr aus bzw. hol mir die Bestätigung, dass ich alles richtig gemacht hab und der andere ein dummes Arschloch ist. Aber ich würde nie über sowas mit Kollegen reden. Das geht die doch gar nix an. Ich will gar nicht, dass die mehr über mich wissen, als unbedingt nötig. Wenn ich schon mit Leuten über etwas rede, das die gar nix angeht, dann aber nur mit welchen, die ich wirklich gern habe.

        Wirst ja sehen, ob dir die 4 1/2 Wochen reichen, um dich wieder aufzurappeln. Aber es ist wichtig, dass du mal einsiehst, dass du die Zeit brauchst, und dich nicht weiterquälst. Eine Kur find ich auch nicht sinnvoll, wenn du das nicht magst. Es gibt Leute, die fahren gern auf Kur, die freuen sich sogar, wenn jemand sie als Begleitperson mitnimmt, aber mir wär das auch zu blöd, ganz ehrlich. Wenn du das nicht magst, bist du besser dran, du gehst Krankenstand und fängst eine Therapie an, damit du Unterstützung hast und jemanden, der dir sagt, was du tun kannst, um das zu beschleunigen, und dir hilft, die Gründe zu finden und einen Ansatz, damit du langfristig was ändern kannst.

        • Ja, wie gesagt, es soll jeder so handhaben, wie es für ihn am besten ist… Ich erzähle es auch nicht allen Kollegen, aber zu einigen habe ich ein gutes Verhältnis. Freundschaftlich wäre vielleicht übertrieben, aber so in die Richtung geht das. Zu allen anderen sage ich, wenn die fragen, wie es geht, einfach „gut“, dann ist das Thema schnell durch. 🙂 Oder ich sage „muss ja, und selbst?“, das wirkt auch immer recht ablenkend. Die Kollegen, mit denen ich enger zusammenarbeite und die mich schon länger kennen, würden das aber auf Dauer durchschauen, denn man kann sicher eine gewisse Zeit versuchen, die Erschöpfung nicht zu zeigen, aber irgendwann geht das nicht mehr, das ist halt der Punkt, an dem ich jetzt bin. Aber es spricht sich halt bis zu einem gewissen Grad doch rum, und das ist mir wurscht…
          So eine Therapie hatte mal eine Kollegin, die war monatelang krankgeschrieben — ich hoffe nicht, dass das bei mir solche Ausmaße annimmt, glaube ich aber nicht. An sich mag ich meinen Job nämlich recht gern.

          • Wenn du gerne hingehst, erholst du dich bestimmt recht schnell wieder bzw. kommst so weit auf die Beine, dass du arbeiten gehen kannst und die restlichen Sachen (Therapie o.ä.) nebenher laufen lassen kannst 🙂 Das wird bestimmt wieder 🙂

            • Ich denke auch, ich zähle auf meine Zähigkeit, die irgendwo unter dem Jammermonsterzeuchs verborgen liegt. 🙂
              Nun gehe ich ins Bett, ist schon wieder viel zu spät, da hänge ich morgen bestimmt wieder müde rum. Danach aber 4 Tage frei, freu-freu!!!
              Gute Nacht!

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s