52 Bücher, Woche 22

Spannendes Thema, heute mal wieder ein eher allgemein gehaltenes Motto:

Bücherregal für Jugendliche einrichten (welche Bücher gehören gut versteckt ;-))

Das möchte Mella von uns wissen.

Ich wäre da relativ großzügig, habe selbst als Jugendliche etliche „Erwachsenen“-Bücher verschlungen und es hat mir nicht geschadet. (Obwohl es Leute gibt, die behaupten, ich hätte einen Schaden, aber das liegt dann bestimmt nicht an den Büchern, das waren nämlich überwiegend gute.)

Ich würde aber besonders grausame Bücher nicht unbedingt in das Regal stellen, und auch keine explizite Erotikliteratur (wobei, wenn es sich um ältere Jugendliche handelt, die vermutlich eh schon einiges gesehen und gehört haben dürften, was viele Sexbücher in den Schatten stellt).

Bei bestimmten Büchern würde ich gucken, wie die Jugendlichen so ticken, vermutlich kann man nicht jedem z. B. das Tagebuch der Anne Frank geben, falls noch kein Hintergrundwissen da sein sollte. Bzw. stellt sich mir zum Beispiel auch die Frage, wie sensibel ist der betreffende Jugendliche? Für mich wäre das also stark individuell geprägt, Pauschalaussagen lassen sich hier schlecht treffen.

Mal sehen, was Mella selbst, die im Gegensatz zu mir vom Fach ist (obwohl ich ja quasi Eure Projektmuddi bin, aber ich habe halt keine richtigen Kinder), zu dem Thema zu sagen hat… Hoffe natürlich auch auf viele andere interessante Beiträge.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

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40 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 22

  1. Moin, moin,
    da kann ich mich als Hund heute wieder fein raushalten 🙂
    Trotzdem habe ich bei Sven geschaut, und schicke hier für die ganze Monstermeute ganz viele Schlabberbussis.
    Liebes Wuffi Isi

    • Moinsen Isi,
      das wird interessant zu lesen sein, wie die Teilnehmer Bücherregale bestücken würden.
      Die Meute, vor allem Molly, die zurzeit super Werte hat und deswegen heute ein Stück BRÖTCHEN (!!!) durfte, schicken Dir viele Knuddeleinheiten und Schlabberküsschen!

    • Mir gefällt das Thema auch, da kann man auch mal ein bisschen „rumspinnen“. Erfahrung haben wir aber doch, finde ich, immerhin waren wir auch mal Jugendliche. 🙂
      (Manche unterstellen mir heute noch, dass es mir teilweise an dem nötigen, erwachsenen Ernst mangeln würde, und das alles nur, weil ich quietschgelbe Warnschilder der Sorte „Achtung gefährliche Mitarbeiter, das Mitbringen von Nougat und Caipi erhöht Ihre Überlebenschancen enorm“ im Büro aufgehängt habe, angeblich würde man mich deswegen nicht ernst nehmen, aber das ist natürlich alles Quatsch. In dem Laden hört nämlich sowieso nie jemand auf mich, die Stimme der Vernunft!!! Also alles wie immer, nur schlimmer, wie schon Bernd das Brot erkannt hat.)

  2. Keine Bücher im Regal, die ich verstecken könnte/sollte. Auch früher, als die beste Tochter von allen noch klein, gab es das auch nicht. Wir haben einen ähnlichen Geschmack, ich habe immer nur hingeschaut, was sie gelesen hat …..

  3. Die Aufgabe ist ja schweeeeeeeeer warum kannst du nicht einfach mal fragen, was gehört in ein Jugendbuchregal … aber nein, das wäre ja zu einfach.

  4. Aber die Muddi ist lieb und hilft Dir. Schreib einfach, was in ein Jugendbuchregal gehört, und dann schreibst Du zum Schluss, dass man die Bohlen- und Sarrazinbücher gut verstecken müsste, wenn man denn solchen Schund hätte. 🙂

    • Mit der Bohlenschwarte hast du Recht, beim Sarazin bin ich da eher vorsichtig, da mir die Genderfizierte Aufschrei Polemik auch damals schon zu heftig auf dieses Buch vorkam, man kann bestimmte Stoffe auch durch zu viel Beachtung und Schlamm werfen interessanter machen, außerdem ist dieses ständige nieder brüllen der Genderfraktion mittlerweile so zuwider, da bei mir Widerstand dagegen immer weiter hoch kocht.

      • Berechtigte Kritik an Sarrazin kam nicht nur aus der Genderfraktion. Ich habe mich glaube ich irgendwo im Blog schon mal etwas detaillierter mit dem Herrn und seinen Behauptungen auseinandergesetzt. Der Mann ist ein Hetzer, getarnt als gutbürgerlicher Sozialdemokrat, das kann man an seiner Wortwahl erkennen. Um konstruktive Auseinandersetzungen und Verbesserungen der kritisierten Situationen geht es ihm eher weniger.

        • @Fellmonsterchen
          Sarazin ist schon ein ganz besonderes Pflänzchen, sogar die SPD hatte ihre Gründe ihn bequemer weise mit einem Vorstandsposten bei der Deutschen Bank abzuspeisen, anstatt ihn weiter als Finanzsenator oder Berater einzusetzen.
          Für ihn und seine Theorie habe ich auch keine Sympathie … . Aber mich stört die Demontage, die leider nicht mit Argumenten und in einer vernünftigen Diskussionsrunde erfolgt ist, was mich stört, ist die Demontage nach Schema Gender die mir aufstösst: Er saß alleine in einer Diskusionsrunde und alle incl. Moderator unterbrachen ihn und hetzten gegen ihn, ganz besonders die Trähne Claudia Roth … das hat mit Talk nix zu tun, das war eine mediale Hinrichtung, so was wünsche ich wirklich niemandem.

          • War das eine TV-Talkshow? Die gucke ich so gut wie gar nicht mehr, weil ich jedes Mal enttäuscht bin. Das ganze Format ist nicht für ernsthafte, tiefergehende Diskussionen geschaffen. Immer, wenn es mal interessant wird, geht der Moderator dazwischen, weil ja alle Gäste ihre Redezeit bekommen müssen. Gnah. Extrem nervig. Und dann immer dieses Durcheinandergequatsche! Haben deren Eltern denen nicht beigebracht, dass man andere Menschen ausreden lässt? (Und wenn jemand zu lange rumschwafelt, ist es Aufgabe des Moderators, ihn auszubremsen, aber das kriegen die meisten auch nicht vernünftig auf die Kette.)
            Sarrazins Behauptungen bieten so viel Angriffsfläche, dass man seine Denke eigentlich auch mit guten Argumenten locker auseinandernehmen könnte, aber Diskussionen gleiten leider oft schnell ins Persönliche ab. Wobei er sich da auch nicht zu laut beschweren dürfte, denn seine Äußerungen sind auch schon ziemlich provokant, aber man muss sich ja nicht auf sein niedriges Niveau begeben. (Meine Reihe „Circus Sarrazin“ konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. :-))

    • Aber Du hast das ja gut im Griff. Ein sehr interessantes Thema, auch für mich als Nichtmutter, es kann vorkommen, dass ich Bücher an Kinder oder Jugendliche verschenke. (Ich weiß nun, dass de Sade nicht die Wahl sein sollte… 😉 :twisted:)

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