Krause, Kragen, Tüte, Trichter, Leckschutz, verdammtes Mistdrecksding…

… so oder ähnlich bezeichnen viele Tierbesitzer die Plastikhalskrausen, die man beim Tierarzt bekommt, damit der Vierbeiner nicht an den OP-Narben herumschleckt.

Hier präsentiert uns das Model Molly ihren bereits recht ramponiert aussehenden Kragen, ich nannte sie damit immer „Killer-Krause“:

kuschel

Die arme Motte hat bereits einige OPs hinter sich, und obwohl sie ansonsten die perfekte Patientin ist, eine schlechte Angewohnheit hat sie leider: Narben würde sie gnadenlos kaputtlecken. Bei manchen Hunden reicht es, ein T-Shirt überzuziehen, das könnte Molly aber nicht aufhalten.

Nun ist es nach einer OP so, dass nach ca. 12 Tagen die Fäden gezogen werden und die Krause wieder in der Ecke verschwinden kann. Mittlerweile hat sich die Situation bei der Hurschdame durch die Diabeteserkrankung aber verschärft: Ihr Stoffwechsel ist gestört und das merkt man an der Haut, vor allem leider an den Pfotenballen, hier löst sich die Hornhaut. Momentan hat sie alle vier (!!!) Pfoten verbunden, mein Tierarzt meinte, das hätte er in seiner Laufbahn auch noch nicht gehabt (und er ist nicht erst seit ein paar Jahren Tierarzt). Molly kommt mit der Plastikkrause nicht gut zurecht, sie ist der klassische Cocker Spaniel, Schnut immer auf dem Boden, und irgendwie ist das Kunststoffungetüm auch zu sperrig für ihren Kopf. (Rasputin hingegen, der bisher einmal in den „Genuss“ kam, hatte damit überhaupt keine Probleme.) Ich intensivierte also meine Suche nach einer Alternative. Da ich bestimmt nicht die einzige Hunde- bzw. Katzenbesitzerin bin, die die Plastikkrausen verflucht, hier die Alternativen, die ich aufgestöbert habe, einige schon vor längerer Zeit. Wenn schon, dann stelle ich hier alles rein, was ich zu dem Thema beitragen kann.

Bei einer OP, die im vorderen Körperbereich vorgenommen wurde, kann man eventuell gut einen aufblasbaren Ring verwenden:

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Etwas eingestaubt, lag etliche Jahre bei mir im Keller herum. Bei einer OP von Molly hat das Teil gute Dienste geleistet. Befinden sich die OP-Narben weit hinten am Körper, kommen die Tiere aber trotzdem dort an. Wo ich diesen bestellt habe, weiß ich nicht mehr, aber man bekommt solche oder ähnliche Artikel angezeigt, wenn man nach „aufblasbarer Leckschutz“ googelt.

Mein nächster Versuch war der Thorni. Der ist schön kuschelig weich, Molly mochte ihn; nur leider, leider hat Madame den so zur Seite drücken können, dass sie trotzdem an die Narben kam. Als ich diesen ausprobierte, ging es noch nicht um die Pfoten, sondern um ihre Kastrationsnarbe, deren Heilungsprozess leider lange brauchte, da sie die inneren Fäden abstieß — Molly nimmt bei dieser scheiß Diabetes-Krankheit so ziemlich jede Komplikation mit, die geht. 😦

Als dann irgendwann alle Fäden draußen waren und die Narbe endlich verheilte, war ich zunächst froh und glücklich. Kein Trichter mehr nötig! Aber dann fing Molly an, sich andere Stellen wundzulecken. Und irgendwann auch die Pfoten. Ich war mit meinem Latein am Ende, aber dann kam der — für mich — rettende Tipp aus dem Zuckerhundeforum (welches ich übrigens wärmstens empfehlen kann, klein, aber fein! Ich bin eigentlich kein großer Fan von Internetforen, aber dieses ist wirklich gut, mir hat es sehr geholfen):

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Das ist der sog. Comfy-Cone-Halskragen, hier die Bezugsquelle. Das Material ist weiches Nylon, die Stabilität wird durch Streben verbessert, die man auch entfernen kann (was ich allerdings nicht riskiere). Dieser Trichter ähnelt von der Form her den Plastikplagenkragen, ist aber leichter und wesentlich weicher. Molly kommt damit gut zurecht — ganz ohne ist natürlich immer schöner, und wenn ich da bin, muss sie ihn auch nicht tragen, aber dieser Leckschutz ist eine wirkliche Erleichterung für uns! Man kann ihn auch umkrempeln, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, denn während der Fütterung kommt das Teil eh ab, und trinken kann sie damit auch so. Weiterer Vorteil: Man kann den Kragen in die Waschmaschine stecken (ich benutze den Schongang). Bei der Plastikkrause war das immer ein Geschrubbe, meine hatte zu allem Überfluss auch noch eine leicht geriffelte Oberfläche. Die Größe wird mittels Klettverschlüssen eingestellt, es gibt außerdem Schlaufen, durch die man ein Halsband ziehen kann, dann hält der Cone noch besser. Bei Molly ist das nicht nötig, da sie nicht mehr so wild unterwegs ist.

Bei der Firma gibt es auch noch andere Modelle, welche ich aber nicht ausprobiert habe, weil ich mit dem Comfy-Cone sehr zufrieden bin. Es kann sein, dass besonders rabiate Hunde auch diesen Kragen beiseite drücken könnten, deswegen sollte man erst mal beobachten, ob das wirklich alles klappt. Für Molly ist es bisher das beste, was ich entdeckt habe.

Dieses ist kein bezahlter Beitrag, sondern meine ehrliche Meinung, und die Firma habe ich nur verlinkt, weil ich meinen Comfy-Cone dort gekauft habe. Ich behaupte auch nicht, dass der Comfy-Cone für alle Hunde die beste Lösung ist, viele kommen bestimmt auch z. B. mit dem Thorni gut klar. Ich wollte nur meine Erfahrungen weitergeben, denn ich bin vermutlich nicht die einzige, die auf der Suche nach einer Alternative für die herkömmlichen Kragen war.

Einen Nachteil hat der Comfy übrigens:

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Die Hutze lässt sich nicht mehr so leicht beiseiteschubsen. 🙂

Wer Fragen zu Diabetes bei Hunden hat, kann sich gern bei mir melden, mittlerweile weiß ich darüber mehr, als ich eigentlich jemals wissen wollte. Noch besser als Informationsquelle und Ratgeber ist das o. g. Zuckerhundeforum. Das alles ersetzt natürlich nicht die Behandlung beim Tierarzt! Es gibt allerdings leider noch einige Tierärzte, die sich mit Diabetes bei Tieren nicht so gut auskennen. Was bin ich froh, dass ich einen guten Tierarzt habe!

Mollys Zustand ist übrigens, auch wenn es sich hier anders anhört, recht gut. Die Verbände stören sie nicht so sehr, sie hat Lebensfreude und der Tierarzt ist guter Hoffnung, dass sich der Stoffwechsel wieder verbessert, nur braucht es dazu Geduld. (Ich erwähne das nur, damit nicht der Eindruck entsteht, ich würde Mollys Leben qualvoll verlängern, das würde ich nicht tun, obwohl ich sehr, sehr, sehr stark an ihr hänge!)

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32 Kommentare zu “Krause, Kragen, Tüte, Trichter, Leckschutz, verdammtes Mistdrecksding…

  1. Danke liebes Fellmonsterchen,
    für diesen ausführlichen Bericht!! Den Thorni kennen wir schon, der für uns ausreichte. Aber den Comfy werden wir uns merken. Ich denke sogar übers Verlinken nach.
    Dass du Molly zum richtigem Zeitpunkt erlösen wirst, das wissen wir. Ich freue mich sooo oft, wenn du schreibst, wie gut es ihr den Umständen entsprechend geht.
    Viele liebe Grüße Heidi, mit Schlabberbussis von Isi, ausschliesslich für Molly!!

    • Ja, ich könnte mir vorstellen, dass der Thorni für viele Hunde reichen müsste, bei vielen hilft ja auch schon ein T-Shirt. Molly ist immer so supertapfer beim Tierarzt, lässt alles mit sich machen, auch bei der Physiotherapie arbeitet sie super mit, nur was das Wundenlecken betrifft, ist sie leider nicht so brav. Aber eine Macke braucht ja schließlich jeder. 🙂
      Molly freut sich ganz doll über die Schlabberbussis und schickt ganz viele zurück.

  2. Toll, dass Du hier so ausführliche Tipps gibst! Wenn ein Tier erkrankt, geht es dem Besitzer meist co-schlecht. Da steht der Kopf nach ganz anderen Dingen. Wenn dann so kompetente Tipps leicht zu finden sind, ist das prima!

    Meine Lütte hätte damals vier OPs mit jeweils einem viertel Jahr Warte- und Heil-Zeit dazwischen über sich ergehen lassen müssen (beidseitiger Gesäugekrebs), was ich ihr jedoch letztendlich erspart habe. Damals fing ich auch zunächst an, nach solchen Kragen etc. zu suchen und war heillos aufgeschmissen. Das braucht man dann wirklich nicht auch noch.

    • Ja, das kenne ich, mein Befinden ist auch stark von Molly abhängig (von Raspus natürlich auch, aber da gibt es zum Glück zurzeit keine Probleme), deswegen ist mein Gefühlsleben zurzeit ziemlich achterbahnmäßig…
      Deine arme Lütte… Gesäugetumoren hatte Molly auch schon zweimal. Und es sind wieder Knoten aufgetaucht, aber die wachsen zurzeit nicht, und eine OP werde ich ihr auch nicht mehr zumuten, das geht nicht mehr.
      Was für eine Rasse war denn Deine Lütte?
      Sie schenken einem so viel Freude und Freundschaft, dementsprechend leidet man mit, wenn sie krank sind.

      • Sie war eine Siam/Kartäuser, immer sehr zierlich und ob sie die OPs überhaupt überstanden hätte, war sowieso fraglich. Einem Tier das anzutun, wissend dass es sich über Monate tagein, tagaus quälen muss … nein, das hat nichts mit Tierliebe zu tun, das ist purer Egoismus.

        Tiere darf man erlösen, wenn sie nicht mehr können oder das Leiden zu schlimm wird. Das ist wahrlich ein großer Vorteil gegenüber der sog. „Human“-Medizin.

        • Das war bestimmt eine ganz puschelig-süße Lütte.
          Ja, ich sehe das alles ganz genauso wie Du. Das einzige, was schwierig sein kann, ist die Frage „Wird es vielleicht noch mal besser?“, aber letztendlich „sagen“ einem die Tiere glaube ich auch, wenn sie nicht mehr können.
          Schlimm finde ich ja auch so Sprüche wie „Investiere doch die 80 Euro und danach hol Dir ein neues Tier.“ So ähnlich geschildert von einer Hundebesitzerin im Forum, und deren Hund geht es echt gut, „nur“, dass er halt Diabetes hat, aber eben ganz gut eingestellt. Das ist dann das andere Extrem, diese Wegwerfmentalität. Ich habe so was zum Glück noch nie gesagt bekommen, ich glaube, ich kenne ziemlich gute Leute. Und die, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass so ein Spruch kommen könnte, mit denen rede ich eh nicht drüber, insofern hoffe ich, dass mir solche „Tipps“ erspart bleiben.

          • Das wären für mich keine Tipps, sondern unerträgliche Frechheiten! Wenn ich entscheide, dass ein Tier bei mir einzieht, übernehme ich damit Verantwortung. Und die habe ich zu tragen. Noch viel mehr „in guten wie in schlechten Zeiten“, als es mit einem Menschen wäre. Denn das Tier kann nun gar nichts zu irgendwelchen Unstimmigkeiten.

            Als es bei meiner Lütten damals soweit war, rief ich den Tierarzt an und er kam zu mir. Er untersuchte sie und sagte, dass es der „richtige“ Zeitpunkt sei. Es hätte nicht früher sein müssen und es sollte nicht später sein. Und ja: Irgendwie hatte sie es mir gezeigt. Ich hatte große Angst, dass ich den Zeitpunkt verpasse und sie sich unnötig quält. Seinerzeit sagte mir der Arzt schon „sie sind so verbunden mit ihr, dass sie es merken werden, wissen werden, wenn es soweit ist“. Und so war es auch. Sie schlief ganz ruhig in meinem Arm ein. Und ich sitze hier schon wieder und heule, obgleich es viele Jahre her ist. Dennoch vermisse ich sie noch immer. Na ja, irgendwann sehen wir uns wieder! ☺

            • Ja, das sind Frechheiten der unsensibelsten Art, deswegen hatte ich auch „Tipps“ in Anführungsstrichen geschrieben. Aus Sicht solcher Leute sind das ja ganz tolle Tipps, mir gegenüber sollte man solche Ratschläge nicht geben, ich würde solchen Menschen einige Takte erzählen, das ist völlig klar. Ob’s hilft, ist zwar sehr fraglich, aber dann hätte ich es wenigstens versucht.

              Ich wollte keine alten Wunden bei Dir aufreißen. Ich habe das ja auch schon durchmachen müssen mit drei Hunden. Fühl Dich doll gedrückt.

              • Es ist einfach schlimm, weil es sich … für mich … für Dich … anfühlt, als ob ein Familienmitglied geht.

                Du hast keine alten Wunden aufgerissen. Diese Wunde ist nie verheilt. Da gibt es nichts zu reißen.

                Re-Drück und eine gute Nacht wünsche ich Dir. Jetzt knallen mir gerade die Wimpern auf die Knie! ☺

              • Das ist gut, erholsamer Schlaf ist ja schon ziemlich wichtig… Ich hab auch recht gut geschlafen (für meine Verhältnisse), wenn man von einem blöden Traum absieht (hatte geträumt, dass der HSV absteigt, was mich nach dem heutigen Spiel nicht mehr wirklich wundern würde).

  3. @Monsterle
    Das ist ja unglaublich, was deine Mistfiecherch … äh Sorry Hundeschatzies so alles mitnehmen, aber deine Molly ist ja jetzt auch schon eine alte Dame da sammelt sich leider über die Jahre einiges an. 😦
    Hauptsache es geht ihr wieder besser.

    • Ja, da hat sich echt einiges angesammelt. Aber trotzdem kam es so plötzlich. Trotz ihrer anderen Baustellen (hauptsächlich das Herz und die Bandscheiben) hätte man sie noch Anfang März niemals für 12 Jahre gehalten, sondern vielleicht für 7 oder 8. Und dann Diabetes, das hat viel geändert. Wenn ich dann manchmal von Leuten mit 14 Jahren alten Hunden höre, die noch durch die Gegend fetzen, bin ich doch etwas traurig. Sei aber natürlich jedem gegönnt.

  4. Gut zu wissen – dankenswerterweise musste ich mich zwar noch nicht nach einem Kragen für die MuMs umschauen, aber eine Freundin hat ab und an den Plastikkragen für ihre Katze im Gebrauch. Das funktioniert, wie sie berichtet, aber den Comfy findet sie vielleicht trotzdem interessant.

    Ja, wir leiden mit unseren tierischen Begleitern und wollen von ihnen auch nicht Abschied nehmen. Wenn sie so krank sind, den richtigen Zeitpunkt und die Stärke zu finden, sie gehen zu lassen, ist … furchtbar und richtig zugleich. Ich hoffe, dass Merlin und Marlowe friedlich einschlafen, wenn ihre Zeit da ist und dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss …

    Ich freue mich, dass es Molly trotz allem gut geht, wünsche ihr gute Besserung und dass die Wundheilungen gut voranschreiten! Viele Grüße an Dich und Streicheleinheiten an Molly und die Hutze!

    • Größe XS müsste eigentlich auch für Katzen passen, denke ich mal. Molly, die ja gar nicht so groß ist, hat schon L, also müsste XS um einiges kleiner sein. Und preislich geht es auch noch, finde ich.
      Hutze und Hursch freuen sich über die Streicheleinheiten und wir schicken auch welche zu den MuMs.

  5. DAS ist doch endlch mal eine wirkliche Alternative. *daumenhoch*
    Meine Langnasen können um’s Verrecken keine Trichter tragen. Sie lassen sich aber allerdings auch leicht durch Socken und T-Shirts vom Lecken abhalten. 🙂

    • Ich glaube, XS müsste für Katzen passen. Aber hoffen wir mal, dass es nicht nötig wird.
      Mit den Pfoten ist der Tierarzt zufrieden, aber es dauert halt lange, bis sich die Hornhaut neu bildet. Und dann ist noch die Frage, ob es so bleibt oder sie sich wieder löst. („Seien Sie nicht immer so pessimistisch!“ — Zitat mein Tierarzt.)

  6. och die arme Maus!
    da ist aber extra Knuddeln nötig, stündlich.
    🙂

    Diabetis bei Hunden ist doof, das kenne ich noch von unserem Trolli früher.
    2x täglich mussten wir den spritzen, das war etwas lästig, hat ihn selbst aber nicht wirklich gestört.

    so ein Trichter hatten wir nach der Kastration von Bill auch ausprobiert, aber der war inkompatibel zu seiner Schlafhöhle, also hat er ein T-Shirt angezogen bekommen, das hat genügt.

    • Ja, sie bekommt viele Knuddeleinheiten. Das und Spazierengehen sind jetzt ihre liebsten Beschäftigungen.
      Wenn’s nur das Spritzen wäre, das bekommen wir locker hin, danach gibt’s ein Stück Pute als Belohnung… Aber bei ihr sind halt so einige Begleiterscheinungen dabei… Leider ist sie ja auch erblindet, das ist eigentlich das Schlimmste, auch wenn sie recht gut damit zurechtkommt. Musstet Ihr bei Trolli auch oft messen und Tagesprofile erstellen oder habt Ihr ihn stabil eingestellt bekommen?
      Dass diese klobigen Trichter nicht schlafhöhlenkompatibel sind, glaube ich auf Anhieb. Das wäre der Comfy wohl auch nicht. Wenn ein T-Shirt reicht, ist das super, das stört die Hunde glaube ich auch kaum.

      • oh, nix mehr sehen ist natürlich scheixxxe.

        wir sind nur 2x zur Tierärztin und die hat den Blutzucker gemessen und das hat von Anfang an gut gepasst, wir mussten da nichts messen regelmäßig.
        einzig wo der Kleine meinte er muß mal einen Weihnachtsteller voll Schokolade und Nougat klauen hatten wir einen Tag kurz ein Problem.
        Tags drauf war wieder alles gut.
        🙂

        • Dann hattet Ihr ja eine relativ unkomplizierte Variante. Das kann auch viel komplizierter sein… Mollys Werte gehen z. B. bei Wärme gern mal in den Keller, da muss ich aufpassen wie ein Luchs, dass sie nicht unterzuckert.
          Und halt die ganzen anderen Begleiterscheinungen… Aber man muss sich halt damit arrangieren und versuchen, das Beste für sie zu machen.

  7. Mit dem Comfy-Trichter hatte ich auch mal geliebäugelt, als Holmes sich ein großes Stück Fell an der Kruppe abgerissen hatte und da immer rumknibbeln wollte. Allerdings las ich, dass es bei großen Hunden nicht so gut funktioniert. Aber jedenfalls wirkt das Ding schon viiiiiiiel freundlicher, als die blöden Plastiktröten. Momentan brauchen wir GSD keinen Trichter, aber vielleicht – wenn es mal wieder nötig sein sollte – versuche ich es dann doch mal damit.
    Als Mona kastriert wurde, habe ich ihr aus einem alten Langarmshirt ein „Leibchen“ genäht. Das ging auch ganz gut, und hat ihr den Trichter erspart.
    Ich schicke mal ganz viele Knuddler für die tapfere Molly, und drücke die Daumen, dass es ihr noch lange gut geht!

    • Bei großen Hunden, die ja auch entsprechend mehr Kraft haben, könnte ich mir auch vorstellen, dass es evtl. Probleme geben könnte. Die Streben geben zwar eine gewisse Stabilität, aber Holmes käme bestimmt dagegen an.
      Apropos nähen, da hatte ich doch auch mal was entdeckt, jemand, der „OP-Bodies“ näht, genau auf die Größe des Hundes abgestimmt. Aber ich habe anscheinend den Link nicht gespeichert. Mist. Ich glaub, das war auch etwas dickerer Stoff als T-Shirt-Stoff, das hatte ich auch für Molly in die engere Wahl gezogen, aber dann fing die Narbe an zu suppen und das Thema hatte sich erledigt (musste ja frei bleiben, damit die abgestoßenen Fäden rauskommen konnten). Generell sah das aber nicht schlecht aus.
      Molly bedankt sich für die Knuddler und schickt Schlabberbussis 🙂

  8. Was ich übrigens noch sagen wollte: Wie Raspu sich im ersten Bild an die angeschlagene Molly schmiegt ist ja so was von rührend. Ich habe das erst jetzt wieder erlebt, als Kira nach Nellys schwerer Zahn-OP nicht von ihrer Seite gewichen ist. ❤

    • Als ich das gesehen hatte, ging mir auch das Herz auf; die beiden gehen so lieb miteinander um. Zwar kuscheln sie sich nicht permanent aneinander, aber doch schon ziemlich oft. Wenn ich zur Arbeit gehe, liegen sie fast immer zusammen auf ihrem großen Kissen. Überhaupt, wie vorsichtig Raspu immer mit Molly umgeht, und das, obwohl er eigentlich ein Wildfang ist.
      Arme Nelly. Gute Besserung an die Langnase! Hatte sie einen entzündeten Zahn?

      • Nein, Greys neigen generell zu schlechten Zähnen und sie musst bei dieser Op gleich vier Zähne einbüßen. Danach gab es Komplikationen (die Blutung wollte nicht stoppen) und so musste sie noch einmal in Narkose gesetzt werden. 😦 Sie ist aber jetzt wieder auf dem Weg der Besserung.

        Das Problem bei den Renn-Greys ist, dass sie auf Hochleistungsport gezüchtet werden und daher die Blutgerinnung herabgestzt ist. Die Hunde sollen im Renngeschäft Geld bringen und wenn sie keine Leistung bringen werden sie ‘beseitigt’. Das Greys als Haustiere gehalten und natürlich alt werden und im Alter auch noch operiert werden ist nicht die Regel sondern eher die Ausnahme. 😦

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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