52 Bücher, Woche 35

 

Und hier ist er wieder, der Bücherartikel zur Nacht…

Hatten wir dieses Jahr schon ein Motto von Magrat? Ich könnte das natürlich schnell in meiner Excelliste überprüfen, ist aber egal, ich nehme jetzt einfach mal wieder eins von ihr, ich zitiere:

„Mein ältestes Buch“.. ich liebe nämlich solch‘ antiquarische Sachen… die halb zu Staub zerfallen, wenn man sie nur mal scharf anschaut (nicht, daß ich meine alten Bücher jemals scharf anschauen würde, ich meine nur)

Ein Motto, das einige von uns zwingen wird, in die Tiefen der Bücherregale abzutauchen. Ich hatte da zum Glück neulich was in der Hand, und da ich wusste, dass dieses Motto kommen würde (klarer Wettbewerbsvorteil), merkte ich mir, wo der olle Schinken lag, um ihn nun bedarfsgerecht hervorzuziehen. Wie immer ist mir dabei beinahe ein kleiner Lautsprecher auf dem Kopf gefallen, der JEDES MAL, wenn ich aus diesem Teil des Regals etwas herausziehe, herunterfällt. Er verfehlte mich allerdings knapp. Nun zu dem Buch, von dem ich nicht 100 %ig weiß, ob es wirklich mein ältestes ist, aber auf jeden Fall ist es schon ganz schön alt.

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Der gute, alte Bauernadel! Dieses Schätzchen kaufte ich vor etlicher Zeit auf einem Flohmarkt (und nicht, wie Ihr vielleicht vermutet habt, auf einer High-Tech-Messe), als ich alte Bücher sammelte, um aus erster Hand zu erfahren, wie damals geschrieben und gelebt wurde, und eben nicht aus der Sicht von Historikern. Bei diesem Buch habe ich aber nicht allzu viele Seiten geschafft, was nicht an der Frakturschrift lag, die kann ich durchaus lesen, aber der Inhalt war nicht allzu spannend.

Das Buch ist von 1929/30:

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Das Inhaltsverzeichnis:

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Und so fängt es an, totaaaaal aufregend!

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Hier präsentiert das Schätzchen noch seine äußere Hülle, allerliebst!

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Irgendwie ist mir so, als hätte ich noch ein Lexikon aus dem 19. Jahrhundert, aber das hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Dann mal ab mit Euch auf den Bücheracker und fröhliches Pflügen durch die Bestände, auf dass die Saat der älteren Bücher aufgehen möge.

 

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39 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 35

  1. Das ist wieder ein Thema für mich, ich hab da ein paar Schätzchen aus einem Antiquariat in Edinburgh 🙂 Sorry, dass ich letzte Woche wieder nicht dabei war. Mir ist leider echt nix eingefallen, denn obwohl ich sowohl Star Trek als auch Star Wars liebe, hab ich ansonsten wirklich kein einziges Sci-Fi-Werk im Regal…

    • Super, wir werden wieder international.
      Macht doch nix, wenn Du mal aussetzt. Dass bei dem SF-Thema nicht jeder was hat, war eigentlich klar. Fantasy scheint doch um einiges beliebter zu sein als SF.

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  3. Och weh, so einen alten Schmöker kann ich sicherlich auch noch auftreiben, wenn mich nicht alles täuscht habe ich sogar eine Uralt-Ausgabe von Anna Karenina… ich sehe schon, ich muss wieder in mein Kinderzimmer, hättest du mir das nur bloß letzte Woche schon verraten! 😉

  4. Mensch, ist ja *u n g l a u b l i c h* spannend. Meine Oma hat den ganzen Dachboden voll mit so alten Schinken, die hab ich als Kind immer unheimlich gerne gelesen. Eins hatte sie, das hieß „bittersüße Liebesgeschichten“, das war so herzzerreißend traurig und soooo romantisch… *hach* Und ein Buch hatte sie, über einen Jungen, der irgendwie zum Nachbarn gehen musste, was holen oder bringen, und als er im Wald war, wurde es plötzlich Nacht, und er hatte schreckliche Angst… Natürlich ist nichts passiert (bei den Büchern passiert nie irgendwas), aber es hat mich total fasziniert.

    • Als Kind hätte ich so was auch alles weggelesen, da war kein Buch vor mir sicher, meine Eltern hatten nicht so wahnsinnig viele Bücher, die hatte ich glaube ich dann mit 10, 11 oder so durch…
      Der arme Junge. Ich bin so froh, dass ihm nichts passiert ist! Im Wald, da sind die Räuber…

  5. Pingback: 52 Bücher – Woche 35 › Buchkritik.org

  6. oh, ein schönes Thema, obwohl die wirklich alten Bücher, die ich gelesen habe, nicht mir gehört haben. Die 3 Musketiere in Frakturschrift oder auch der Graf von Monte Christo in jener Schrift….
    Hach

  7. Boah,
    soooo alt, da war ich ja noch nicht einmal geplant 🙂
    Heidi mag auch alte Bücher, ich nur MEINES – sorry !
    Liebes Wuffi Isi, die natürlich nicht die Schlabberbussis für Molly vergisst

    • Dein Buch ist ja auch das schönste, ich glaube, vom Cover her kann kein altes Buch mithalten.
      So, Zeit fürs Bett. Die nächsten 2 Tage habe ich ein anstrengendes Programm in der Anstalt, da sind drei Mitarbeiter aus unserer ungarischen Niederlassung zu Gast, mal sehen, wie es läuft. So richtig supergut habe ich mich nicht vorbereitet, mal sehen, ob es jemand merkt. 🙂 Ich habe einfach keine Zeit, irgendwas mal richtig zu erledigen oder vorzubereiten.
      Liebe Grüße und noch viel mehr Schlabberbussis

  8. So, doch noch geschafft, bevor die Woche rum ist 😉
    –> http://blubb-blog.blogspot.de/2013/10/projekt-52-bucher-woche-35.html

    Dass du tatsächlich so ein altes Buch besitzt finde ich schon irgendwie cool….
    Ich erinnere mich an eine Führung in unserer Schlossbibliothek, wo man auch mal ins Archiv durfte, wofür man sonst ne besondere Genehmigung braucht, wenn man in diesen Büchern was nachschlagen will. Diese Bücher dort dürfen im wahrsten Sinne des Wortes nur mit Samthandschuhen angefasst werden….Die Atmosphäre war schon irgendwie….ehrfürchtig, möchte ich fast sagen 😉

  9. Pingback: Von Meer und Heide | Daggis Bücherwelt

  10. Ich erinnere mich, dass meine Schwester das Buch „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ von Waldemar Bonsels hatte, und zwar auch Frakturdruck. Mich hat das Buch ja gaaar nicht gereizt, was natürlich üüüüberhaupt nichts damit zu tun hatte, dass ich kein Fraktur lesen konnte. Es lag vermutlich daran, dass schon damals für mich Biene Maja unweigerlich mit Karel Gott verbunden war – nicht mein Sänger. 😉 Keine Ahnung, was mit diesem Buch geschehen ist, ich habe es jedenfalls nicht. Etliche Bücher sind aber auch durch die Umzüge bzw. anlässlich von Umzügen meiner Familie verschwunden, u.a. ein von mir heiß geliebtes Tschechisches Märchenbuch. 😦

    Dass Du Dich von der spannenden Lektüre losreißen konntest, verstehe ich nicht. Aber vielleicht war die Lektüre auch nicht Herausforderung genug für Dich, Du hättest Fraktur vorher verlernen müssen. Oder Dir die Ur-Ur-Ur-Ur-Aufzeichnungen in Handschrift besorgen sollen…

    Mein Beitrag zu diesem Thema:
    http://natiraszeit.blogspot.de/2013/10/projekt-52-bucher-2013-352013.html

    • „Biene Maja“ als Fernsehserie fand ich als Kind ja toll. Die paar Minuten Karel Gott am Anfang fand ich nicht schlimm. 🙂 Die Fernsehserie soll sich ja ziemlich weit von Bonsels‘ Vorlage entfernt haben. Und nun soll es ja sogar eine modernisierte Fassung geben. Brr, braucht doch kein Mensch…
      Ich glaube, ich besorge mir mal ein paar handgeschriebene Ärzte-Autobiographien. Das dürfte zumindest ein bisschen Herausforderung sein. 😉

  11. Pingback: Daggis Welt » Blog Archive » Von Meer und Heide

  12. Oh…. ich schäm mich schon fast ein bisschen, weil ich es noch nicht geschafft habe, auch nur ein einziges Mal beim diesjährigen Projekt mitzumachen… *schnüff*.. und jetzt sogar ein Thema von mir…. *miep*…. dabei habe ich mir schon beim Star Trek-Thema fest vorgenommen, endlich mitzumachen… *schnief*…
    Aber wenn ich jetzt nicht mitmache… hilft eigentlich nur noch Blogkloppe. Oder sowas… also… ich bin dann mal weg… im Bücherregal, alten Bücherstaub aufwirbeln…

    Liebe Grüße, habt alle einen schönen Sonntag! 🙂

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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