Stöckchenzeit: 10 Fragen von Stachelbeere

Die liebe Stachelbeere hat mir ein Stöckchen zugeworfen, und Ihr wisst ja, dass ich Stöckchen liebe. Dieses hier ist eines der Sorte, in der man 10 Fragen beantwortet, sich dann 10 neue Fragen ausdenkt und weitere Blogger taggt.

Gucken wir erst mal, was Stachelbeere wissen möchte:

  1. Nenne die drei besten Bücher die du je gelesen hast. Oha, diese Fragen fürchte ich, denn ich habe schon so einige tolle Bücher gelesen… Ich nenne jetzt mal drei, die ich sehr, sehr gern gelesen habe, aber es gibt noch mehr aus der Kategorie. „Faust“ von Goethe, „Ansichten eines Clowns“ von Böll, „Owen Meany“ von Irving.
  2. Wann hast du das letzte Mal vor Lachen geweint und warum? So richtig geweint? Mmh, das muss vor ein paar Wochen in der Anstalt gewesen sein, ich hatte mit einer Kollegin zusammen alte Werbespots angeguckt, und wir haben uns da sehr drüber amüsiert. Wir ticken so, dass wir dann noch tagelang immer irgendwelche Anspielungen fallen lassen. Kann man schlecht erklären, man muss dabei sein. 🙂
  3. Schon mal eine rote Ampel überfahren oder andere Verkehrssünden begangen? Räusper… hüstel… Ja, das mach ich manchmal. Wenn wirklich weit und breit nichts kommt und auch keine Kinder in der Nähe sind (wg. schlechtem Vorbild und so), dann siegt meine Ungeduld. Außerdem fahre ich manchmal mit dem Rad auf der falschen Seite. Wenn ich z. B. zur geliebten Anstalt muss, lässt sich das für ein Teilstück kaum umgehen, es sei denn, man fährt einen riiiiiiesigen Bogen. Macht kein Mensch.
  4. Was war das skurrilste Erlebnis innerhalb der Bloggerwelt? Hm… skurril… weiß nicht. Es war glaube ich ziemlich skurril, wie ich einmal einen Monat lang jeden Tag über geriffelte Kondome gebloggt habe. Ja, doch, das war definitiv teilweise skurril. 🙂
  5. Was ist schön und was ist nervig am Bloggen? Schön ist der Spaß am Schreiben und das Kennenlernen von lieben Menschen. Nervig? Tja, wenn man es mit Trollen zu tun bekommt, was bei mir zum Glück kaum vorkommt. Ich hatte eine kurze Zeit lang diese grässlichen rechtsextremen Kommentare, aber zum Glück hat sich der kranke Typ schnell wieder verzupft. Ein bisschen nervig ist das Kontrollieren des Spamordners, da sich dort auch manchmal richtige Kommentare verfangen. Zum Glück werde ich aber nicht im dreistelligen Bereich mit Spams überflutet, so dass es noch überschaubar ist. Die Freude überwiegt also bei weitem.
  6. Wie lautet dein Name rückwärts? Nirtak. Oder auch Retsnomllef. 🙂
  7. Würdest du lieber zum Mond, zum Mars oder zur Venus fliegen, und warum? Ich glaub, zum Mond, weil man von dort einen phantastischen Blick auf den blauen Planeten hat. Aber die beiden anderen wären auch sehr faszinierend. Aber für mich sind lange Flugzeiten ja nix. 🙂
  8. Was ist die beste Süßigkeit? Mjam-mjam, mein Spezialgebiet. Nougatschokolade. Nougatpralinen von dem bekannten Schweizer Hersteller sind z. B. ganz großes Futter. Kaufe ich mir aber zu selten. Für die Nervennahrung ist auch die Noisetteschokolade von der lila Kuh sehr gut geeignet. Auch sehr lecker: Nougatschokolade von praktisch-quadratisch-gut…
  9. Ohne welche Gegenstände kannst du das Haus nicht verlassen? Von Kleidung mal abgesehen? Ich habe schon gern mein Schlauphone dabei, und je nachdem, wo es hingeht, auch Lesestoff, das ist allerdings nicht immer der Fall. Immer dabei ist mein Schlüsselbund.
  10. Erzähle ein Geheimnis!  Ich bin doch ein offenes Buch für Euch. 🙂 Aber okay, hier das Geheimnis: Ich habe ein paar Songs von Roland Kaiser (!) in meiner Playlist. Es hat was mit der Anstalt, einer Kollegin und Umtexten dieses schmalzigen Schlafzimmerliedgutes zu tun, aber da geh ich jetzt nicht näher ins Detail, das ist eine längere Geschichte, die u. a. mit dem Einscannen von Visitenkarten zu tun hat. Falls der Eindruck entsteht, dass wir in der Anstalt ziemlich bekloppten Blödsinn veranstalten: Ja, da ist was dran, ansonsten wären wir wohl schon Amok gelaufen. Wir brauchen das als Ausgleich zu dem ganzen Wahnsinn dort…

„Lieb mich ein letztes Mal“ summend kommen nun meine zehn Fragen:

  1. Hast Du auch peinliche Lieder in Deiner Playlist/auf CDs/wo auch immer, und wenn ja, wie wäre es mit einem Beispiel?
  2. In den 80ern war die Neue Deutsche Welle angesagt. Welches Lied fällt Dir dazu spontan ein?
  3. Was ist Deine liebste Grünpflanze?
  4. Führst Du Selbstgespräche?
  5. Thema Uli Hoeneß: Soll er beim FC Bayern der King bleiben, wenn es die Mitglieder so wollen, oder soll er sich, da er ja definitiv gegen das Gesetz verstoßen hat, zurückziehen?
  6. Außerirdische landen auf der Erde und suchen Gesprächspartner, es ist aber nicht klar, ob es wirklich bei Gesprächen bleibt oder womöglich diese merkwürdigen Versuche, von denen man im Zusammenhang mit Aliens immer wieder hört, durchgeführt werden. Überwiegt die Neugier und Du meldest Dich freiwillig oder bist Du lieber vorsichtig und überlässt anderen die Ehre?
  7. Frösche oder Kröten?
  8. Du schreibst an einem Blogartikel und bist Dir nicht sicher, wie sich ein Wort schreibt. Guckst Du nach, wie es korrekt geschrieben wird oder sagst Du, egal, ich will hier weiterkommen, sch*** auf die Schreibweise?
  9. Pink, schlumpfblau oder…?
  10. Dein Comicheld als Kind war…?

Jetzt noch die Opfer. Muahahahaha! Ich nehme DillEmma, sie ist immer so lieb und nimmt das Holz mit. Schnecken-Uli — kriechen seine Schnecken auch auf Stöckern herum? Ralph hat uns bestimmt interessante Sachen zu berichten, auch wenn bei Frage 9 die Antwort völlig klar ist. Was schnackt der Krötengeneral so? Mestra, Holz zum Verfeuern! Hat die Wunderbare Welt des Wissens vielleicht mal wieder Lust auf ein Stöckchen? Isi (nein, nicht die berühmte Schauspielerin) mag auch Stöckchen, wie wär’s? Außerdem fühlen sich bitte alle angesprochen, die auch Lust auf den Stock haben.

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16 Kommentare zu “Stöckchenzeit: 10 Fragen von Stachelbeere

  1. Coole Sache so ein Stöckchen 🙂 Ohne mein Phone würde ich heutzutage auch nicht mehr ausm Haus gehen. Das braucht man doch, um immer Up-to-Date zu sein. Vor allem, wenn irgendwann der Teleport von einestachelbeere wahr wird.

    • Ich weiß noch, wie ich lange Zeit gesagt habe: Pff, was soll ich mit einem Smart-Phone? Internet auf so einem fipseligen Display? Nö. Und nun habe ich mich doch sehr dran gewöhnt. Aber Inkonsequenz konnte ich schon immer gut. Ist das nicht auch eine Art von Superkraft?

  2. Pingback: Zehn Fragen vom Fellmonsterchen

  3. Ohne Teleportation zwar, aber hoffentlich trotzdem interessant?! Jedenfalls melde ich mal „Vollzug“ 🙂
    Und mal ein Nebenbei: „rote Ampeln überfahren“ ist in der Tat so eine Sache. Die sind meistens doch recht fest im Boden verankert. Zudem sind die Ampeln auch meistens grau, oder? Allerdings zeigen sie hin und wieder ein rotes Signallicht 😉 *Klugscheißermodus aus*

    • Das mit den Ampeln ist doch so einfach, mit einem Panzer bekommt man die platt. Und vorher lackiert man sie rot an, damit die Polizisten im ersten Augenblick an ein Blutbad denken.
      Das sind so die kleinen Monsterstreiche. (Die größeren möchtest Du bestimmt nicht kennenlernen…) Wie gesagt achte ich aber immer drauf, dass keine Kinder in der Nähe sind, denn ich bin eines von den guten Monstern. 😈

  4. Siehste, um solch Kommentaren, wie den von Ralph zu entgehen, mag ich SELBER keine Stöckchen „auffangen“ 🙂
    Aber da ich SEHR gern die Antworten lese, schaue ich jetzt gleich mal bei Ralph vorbei, der ja ausserdem „Vollzug“ gemeldet hat. 🙂 🙂 🙂
    Grinsendes Wuffi Isi,
    die für Molly ganz viele Schlabberbussis hier lässt

    • Deswegen werfe ich Dir auch keine Stöckchen zu. Es gibt so einige Blogger, die damit nichts anfangen können. Aber mein Entwürfeordner ist voll mit abgearbeiteten Stöckchen. 😳 Aber ich muss aufpassen, dass es nicht überhand nimmt. Ist ja relativ einfacher Blogstoff, aber dieses soll ja kein Holzblog werden.
      Liebe Grüße und eine Ladung Schlabberbussis von Molly

  5. ….also ich kenne Stöckchen bislang ja nur auf Freiwilligenbasis und nicht, dass man sie quasi an den Kopf geknallt bekommt…. ^^
    Aber ja, du hast mich ja trotzdem durchschaut: ich mag Stöckchen 😉
    Und deshalb werde ich es trotz dieser Überrumpelung bei nächster Gelegenheit nur zu gerne aufheben 🙂

    (So, und jetzt Moment mal, wie jetzt, NICHT die berühmte Schauspielerin??! Was nicht ist kann ja noch werden…. ^^)

    • Oha, wenn Du auch noch eine berühmte Schauspielerin wirst, kann man Euch nur noch an den Ohren unterscheiden. 🙂 Siehe „Isabella“ Kommentar über uns, sie wird Isi genannt (darf nicht jeder, aber ich habe die Ehre) und ist sogar eine Oscar-Preisträgerin.
      Zu den Stöckchen: Ja, an sich hat es sich eingebürgert, dass man sie freiwillig mitnimmt. Früher war das „Taggen“ wohl mehr Usus, vielleicht ist das auch eher in der Ami-Blogszene der Fall, aber ich kann mich erinnern, dass ich am Anfang meines Bloggerdaseins öfter mal „beworfen“ wurde. Ich bin auch nicht beleidigt oder so, falls jemand das Stöckchen einfach liegen lässt, das habe ich allerdings vergessen dazuzuschreiben. Muss ich das nächste Mal unbedingt dran denken. Wirklich zwingen möchte ich natürlich niemanden, aber ich finde es prima, dass Du es mitnehmen wirst.

  6. Pingback: 10-Fragen-Stöckchen | Mestra Yllanas kleine, verrückte Welt

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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