Anruf…

15.20 Uhr: Die Finanzbuchhaltung ruft an. Noch heute wird eine dringende Auswertung benötigt.

Juchuuuuh und freu-freu!!! Der Abend ist gerettet.

Anstalt, ich hab Dich lieb.

–live aus dem Wahnsinn

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14 Kommentare zu “Anruf…

  1. Ach, wie ich diese „Kannste mal eben gerade“-Aufträge liebe.

    Hatte ich schon erwähnt, dass ich um 14:30 Feierabend hatte?
    Siehst du, von wo aus ich schreibe?

    • Lass mich raten, Du sitzt gerade in einer Deiner Villen in Irgendwo-wo’s-warm-und-schön-ist, lauschst dem leisen Rauschen der Meereswellen und schlürfst leckere Getränke. Richtig? Richtig???
      (Die NSA behauptet, Du würdest vom Büro aus schreiben, aber das kann nicht sein, oder?)

    • Aber echt! Wozu soll das gut sein? Und länger als 10 Stunden darf man nicht in der Anstalt verweilen, das heißt, man muss noch 14 Stunden täglich anders totschlagen, wie soll denn das gehen? Ich bin empöööört!

    • Ja, aber zum Glück ist Supermanager 1 nicht mehr da, der kam mit noch komplizierteren Aufträgen auch gern mal nachmittags um 17 Uhr… Oder ich fand morgens eine Mail vor, dass er eine komplexe Auswertung bis 12 Uhr desselben Tages bräuchte. Auswertungen, die man in ein paar Stunden gar nicht schaffen konnte. So schade, dass er weg ist. 🙂

  2. Solche Anrufe kommen immer erst dann, wenn man schon aufm Sprung ist. Letztens hats bei mir geläutet, obwohl ich schon draußen war. Hatte meine Tasche vergessen, bin noch mal zurück und (ich Volltrottel) hab dann auch noch abgehoben… *gnah*

    • Auf den Sprung bin ich meistens erst so zwischen 17 und 19 Uhr (wir haben Gleitzeit), und ich habe es mir mittlerweile angewöhnt, nach 17 Uhr nicht mehr ans Telefon zu gehen (Ausnahmen bestätigen die Regel, bei besonders lieben Kollegen bin ich manchmal gar nicht so), denn dann will ich endlich mal anfangen, in Ruhe was wegzuarbeiten. Momentan ist Standard, wenn ich nach meinen Terminen (dauern meist zwischen 1 bis 2 Stunden), mindestens 10 bis 15 Mails und nicht viel weniger Anrufe vorzufinden. Und wenn ich dann sehe, dass manche drei-, viermal versucht haben anzurufen, aber nix hinterlassen haben (ich schalte meistens den Anrufbeantworter ein), aber dann irgendwann nicht mal auf die Idee kommen, einfach mal ’ne Mail zu schreiben, was für mich sowieso wesentlich besser ist — geht nicht unter, kann ich zwischendurch abarbeiten –, dann ist es mir mittlerweile auch egal, und die können sehen, wie sie klarkommen, ich kann nicht jedes Mal 10 Leute zurückrufen. Und mindestens 80 % der Anrufe bzw. die Themen daraus sind geradezu prädestiniert dafür, gemailt zu werden. Zwar nervt die Mailflut auch, aber immer noch besser, als sich den Mund am Tel. fusselig zu reden und irgendwann ein dreimal so großes Ohr zu haben. 👿
      Schön auch die Kollegen aus anderen Abteilungen, die mir Mails in solcher Form schicken. „Hallo, bei Lieferant XY kommen die Mails nicht an, die Mailadresse ist falsch.“
      Da hat man es dann nicht mal nötig, mir die Lieferantennr. und die neue Mailadresse mitzuteilen! Das kann ich ja alles raussuchen und ermitteln. Gehört allerdings definitiv nicht zu meinen Aufgaben. Früher habe ich das noch an den zus. strategischen Einkäufer bei uns weitergeleitet, jetzt bin ich Schwein und schreibe einfach zurück, dass man sich wg. solcher Sachen bitte an den zuständigen strateg. Einkäufer wenden möge. Damit ist derjenige dann doch gezwungen, zumindest die Lieferantennr. rauszusuchen.
      Man merkt aber nicht, dass ich soooooo’n Hals habe, oder?

      😀
      Nee, an sich ist das ja auch alles nicht wild, aber momentan bin ich durch die permanente Arbeitsüberlastung und vor allem das Gerenne von einem Termin zum nächsten nicht so gut drauf, und dieses „einfach halbgar übern Zaun werfen“ mochte ich noch nie so wirklich… Ist irgendwie die kleine Schwester der Unkollegialität.
      Fazit ist jedenfalls, dass die zu hohe Arbeitsbelastung bei mir zu gewissen Verhaltensveränderungen geführt hat, die ich selbst früher teilweise nicht gut gefunden hätte, aber es geht vielen so; da renne auch ich teilweise mehrere Wochen hinter Infos her… Irgendwann geht’s nur noch drum, den Kopp oben zu behalten und das Wichtigste am Laufen zu halten.

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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