30-Tage-Challenge, Teil 1

Die habe ich vor langer Zeit bei 3Millionen entdeckt, eigentlich geht es darum, jeden Tag einen der Punkte abzuarbeiten, aber das ist mir zu sehr in die Länge gezogen, von einer Weltherrscherin kann man erwarten, dass sie eine 30-Tage-Challenge an einem Tag erledigt, weil ich aber ein gütiges Monster bin, splitte ich das ganze in drei Teile, ansonsten müsstet Ihr nun einen ellenlangen Artikel lesen.

30-day-challengePunkt 1: Ein paar grundlegende Sachen über mich
Ich bin die künftige Weltherrscherin, kann XXL-Caipi und verabscheue die FDP. Faschisten aber noch viel mehr.

Punkt 2: 10 Dinge, die ich mag und 10 Dinge, die ich nicht mag
Likes

  1. Hutze & Hursch
  2. XXL-Caipi
  3. frische Luft
  4. Natur
  5. Urlaub
  6. HSV (Fußball)
  7. gute Bücher
  8. Puscheligkeit
  9. Besprechungen mit Rahm 😈
  10. Eine flog aus dem Bundestag: FDP

Dislikes:

  1. Nazis u. ä.
  2. Arroganz
  3. FDP
  4. Rosenkohl
  5. warme Cola
  6. Lakritze
  7. Biographien von „Stars“, die diese Bezeichnung nicht verdient haben
  8. Sarrazin
  9. Teile der Rechtschreibreform
  10. Regulierungswut

Punkt 3: Mein Tag sehr ausführlich

Welcher Tag? In der Anstalt? Die Besprechungen mit Rahm? Irgendwo hört’s aber auch mal auf mit der Detailverliebtheit. Die Frage hat doch die NSA untergejubelt.

Na, schauen wir mal. Um kurz nach 7 plärrt das Folterinstrument los und treibt mich mit semiwitzigem Moderatorendoubles und überwiegend nervigem Chartgejaule aus dem schönen, warmen, kuscheligen Bett. Erst messe ich Mollys Blutzuckerwert. Als nächstes werden Hutze und Hursch vor die Tür gelassen. Dann gibt es Frühstück für Hutze und Hursch. Danach bekommt der Hursch die Insulinspritze. Nun tüffel ich ins Bad, duschen, Zähne putzen, was man halt so macht. Anschließend werfe ich mir Klamotten über, damit das Grauen bedeckt ist. Ich bin ein menschenfreundliches Monster! Vorbereitung für einen Tag in der Anstalt: Rucksack packen mit Brot, Getränk (leider nur Wasser), Zeitung. Der Weg in die Anstalt geht per Fahrrad oder Bus vonstatten. Bevor ich das Gelände der Wahnsinnigen und Durchgeknallten betrete, wird noch ein Abstecher beim Bäcker meines Vertrauens eingelegt. Kurz vor neun Uhr, also immer noch mitten in der Nacht, Eintreffen, bis um 9.15 Uhr Abwehren der Irren, um die mir zustehende Frühstückspause zu zelebrieren. Ich esse zwei halbe Brötchen und lese Zeitung. Dann Betreuung der Irren, SAP-Fragen beantworten, „Ich habe da mal ein Problem“-Themen beackern, geplante Themen doch nicht erledigen können, weil tausend andere Sachen dazwischenkommen, vom Chef fragen lassen, warum Themen noch nicht erledigt sind. Und so weiter, und so fort. Langweilige Meetings sind auch meistens mit dabei und viel Projektarbeit. Irgendwann so um zwölf rum Versuch einer Mittagspause. Entweder Treffen mit einer Kollegin oder Zeitung lesen. Meistens die „Zeit“. Nach einer halben Stunde geht der Arbeitswahnsinn weiter. Irgendwann habe ich Feierabend, mal spät, mal noch später. Nach Hause fahren, Hunde rauslassen (tagsüber hat meine Mutter sich um die Puschels gekümmert, also alles im grünen Bereich). Mit der Hutze toben. Was essen. Abendbrot für die Hunde, immer so kurz nach 19 Uhr. So ca. um 19.30 Uhr bekommt Molly ihre Insulinspritze. Ach ja, vorm Abendbrot messe ich natürlich ihren Blutzucker. Danach noch mal mit der Hutze spielen. Spazierengehen, das läuft nun immer getrennt ab, weil Molly nicht mehr so lange und schnell kann. Dann bloggen, lesen oder sonst was erledigen, auch immer mal wieder mit der Hutze spielen, bei gutem Wetter mehr, bei Regen kaum, was aber an der Hutze liegt, sie mag keinen Regen. Mimosenhutze. So um Mitternacht rum, manchmal auch später, falle ich todmüde ins Bett. Manchmal gibt es auch Tage, an denen ich mich mit Menschen treffe und Caipi trinke.

Reicht das, Ihr NSA-Lümmel? Für Details über die Besprechungen mit Rahm verwanzt gefälligst die fensterlosen Besprechungsräume! Ich kann mich hier nicht um alles kümmern!

Punkt 4: Die Bedeutung Deines Tumblr-Namens

Ich könnte jetzt sagen, ich bin fein raus, denn ich habe gar keinen Tumblr-Namen. Tumblr ist auch ein Bloganbieter (als Info für die, die das noch nicht wussten, ich bin ja auch ein Fortbildungsblog hier). Aber weil ich ja nicht so bin, erkläre ich einfach, woher mein Name „Fellmonsterchen“ kommt. Vor langer, langer Zeit, es gab noch kein Internet, aber Btx, nannte ich mich nur „Monsterchen“. Ich fand das drollig. „Fee“ oder „Prinzesschen“ hießen schon andere, außerdem gehen solche Namen bei mir gar nicht. Als dann irgendwann das Internet kam, war ich zuerst auch noch als Monsterchen unterwegs. Dann lernte ich „Bernd das Brot“ kennen. Im Berndiversum gibt es ein „Fellmonster von Knäcke IV“. Es ist grün und puschelig. Als ich mich im BerndBoard registrierte, nannte ich mich also „Fellmonsterchen“, denn die Verniedlichung muss sein, obwohl ich nicht niedlich bin. Egal. So kam es also zu Fellmonsterchen. Irgendwann bekam ich raus, dass Katzenbesitzer ihre Chefs gern „Fellmonster“ nennen, deswegen glaube ich, dass vielleicht einige hierherklicken, in der Hoffnung, süße Katzenbilder zu finden. Das tut mir leid. Dafür gibt es hier süße Hutze- und Hursch-Fotos, das ist doch auch toll, oder?

Punkt 5: 5 Plätze, die ich besuchen möchte

  1. Island
  2. Neuseeland
  3. Chicago, Rathaus, spät abends, wenn nur noch Rahm da ist 😈
  4. Den Hamburger Rathausplatz, wenn die HSV-Fußballmannschaft die Meisterschale präsentiert
  5. Den Hamburger Rathausplatz, wenn die HSV-Fußballmannschaft den CL-Pokal präsentiert

4. und 5. sind am unrealistischsten. Schluchz.

Punkt 6: Welche Band oder welcher Musiker ist am wichtigsten für Dich?

Ich mag viele Musiker und Bands gern. Die meisten Musiktitel in meiner Playlist sind wohl von Bruce Springsteen.

Punkt 7: Liest Du? Welches sind Deine Lieblingsbücher?

Ja, ich lese! Ich bin ja sogar die Projektmuddi von „52 Bücher“! Über meine Lieblingsbücher habe ich hier schon häufiger schwadroniert, das lasse ich jetzt mal sein.

Punkt 8: Drei Dinge, die Du unterschiedlichen Personen sagen willst

Also jetzt jedem drei oder wie oder was? Okayyy…

„Herr Rösler, Vielen, vielen Dank! Das haben Sie wirklich gut hinbekommen! Zwischendurch hatte ich Zweifel, aber letztendlich haben Sie es ja doch noch geschafft, die FDP unter 5 % zu bekommen! Und bei der Gelegenheit suchen Sie sich auch gleich einen anderen Lieblingsfußballverein. Hannover 96 ist zu gut für Sie! Sie passen zu den Sepplhosen. Was Drittes fällt mir bei Ihnen nicht mehr ein, da könnense mal sehen!“

„Herr Hoeneß, Tripletheater hin oder her, die Sepplhosen bleiben eine unsympathische Fußballmannschaft. Das, was in der Arroganzarena herrscht, nennen Sie hoffentlich nicht Stimmung? Und zahlen Sie eigentlich inzwischen Ihre Steuern pünktlich und in korrekter Höhe? Man fragt ja nur…“

„Rahm, können wir bei den täglichen 10 Überstunden eventuell die Caipirationen etwas erhöhen?“ Die restlichen zwei Dinge, die ich Rahm sagen möchte, sind non-verbal und spielen hier keine Rolle. 😈

Punkt 9: Große Ärgernisse

Ich ärgere mich über Arroganz, vor allem, wenn gar nichts dahintersteht. Wenn jemand wirklich was auf dem Kasten hat, ist es schon schlimm genug, aber geistige Nullnummern sollten sich Überheblichkeit wirklich sparen. Richtig nerven auch die Tage in der Anstalt, an denen ich zu nix anderem komme, weil den ganzen Tag nur „Ich habe da mal ein Problem“ oder „Kannst Du mal helfen“-Zeuchs die komplette Planung über den Haufen werfen. Wohlgemerkt halte ich mir für so was sowieso schon mindestens 40 % des Tages frei, aber momentan könnte ich dafür locker 90 % reservieren. Das ist doch nicht mehr normal!

Gäbe sicher noch mehr, aber der Beitrag ist eh schon lang genug…

Punkt 10: Wenn Du nur noch ein bestimmtes Gericht und ein bestimmtes Getränk bis an Dein Lebensende zu Dir nehmen dürftest, welches wäre das?

Puh, schwierig. Jeden Tag Caipi ist ja dann doch nicht das Wahre. Cola? Mag ich unheimlich gern, ist natürlich nicht gesund, schon klar. Vielleicht selbstgepressten O-Saft? Okay, der ist lecker, den nehme ich. Nun zum Essen. Müsste ich selbst kochen oder wird das für mich zubereitet? Ich bin Weltherrscherin, ich gehe mal von letzterem aus. Vielleicht Gulasch nach Rezept der besten aller Monstermütter. Da sind auch Nudeln und Kartoffeln bei, dat ist schon mal immer gut.

Teil 2 kommt dann auch mal irgendwann…

PS: Ich weiß, dass so langsam wieder das Ping-Pong-Stöckchen dran wäre, aber meine Entwürfe haben schon eine meterdicke Staubschicht angesetzt, da muss ich nun auch endlich mal ran…

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3 Kommentare zu “30-Tage-Challenge, Teil 1

  1. Huhu Fellmonsterchen,
    das ist wieder so richtig schön WAS zum Lesen, und Schmunzeln. Ich bin auf Teil 2 gespannt.
    Liebe Grüße Heidi, die von Isi für Molly Schlabberbussis schickt

    • Teil 2 ist schon fertig, ob ich die jetzt einfach ohne Rücksicht auf Stöckchenlastigkeit hintereinander hier reinknallen sollte? *grübel*
      Liebe Grüße und ein Koffer Schlabberküsschen für Isi von Molly

  2. Pingback: 30 tage Challenge #2

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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