Spaß mit Excel

Ihr habt nervige Kollegen, die Ihr in den Wahnsinn treiben ein bisschen ärgern wollt? Vorausgesetzt, die arbeiten mit Excel, kennen sich aber nicht so gut aus, gibt es eine feine Möglichkeit in den Excel-Optionen:

Excelterror

Ganz Ausgebuffte nehmen das Häkchen bei „Vor dem Speichern…“ auch noch raus. Effekt: Excel errechnet nichts mehr automatisch. Das wird dazu führen, dass der Kollege laut fluchend behauptet, Excel sei kaputt.

Nur ein kleines Scherzchen. 😀 (So passiert neulich in der Anstalt, ich war allerdings nicht der Übeltäter, sondern diejenige, die die verzweifelte Kollegin gerettet hat. Ich bin eben eine ganz Liebe!) So was veranstaltet man natürlich auch nur mit Kollegen, die es verdient haben, z. B., wenn sie sich weigern, ihre Altlasten abzuarbeiten und meinen, ihr altes Zeuchs auf den neuen Kollegen abwälzen zu können, obwohl die Absprache ganz klar anders lautet. So was lassen wir dann einfach mal bis zum Vorstand eskalieren. (So redet man ja heutzutage in der schönen neuen Officewelt: „Das muss man eskalieren lassen.“ Als ob das was ganz Normales wäre…) Und das Ganze wäre für jemanden, der seine alten Vorgänge ja gut kennen sollte, in maximal 4 – 5 Stunden abzuarbeiten, während ein neuer Kollege wesentlich länger dran sitzen würde… Manchmal, ja, manchmal geht auch ein Ruhe liebendes Fellmonster auf den Kriegspfad… Manchmal denke ich, dass ich zu alt für den Scheiß bin, andererseits ist es ein gutes Training für die Welteroberung.

Und in der nächsten Lektion lernen wir, wie wir SAP eine wunderhässliche rosa Oberfläche verpassen…

Nö, mir geht’s gut, ich bin gar nicht müde, ich hatte keinen scheiß Tag in der Anstalt, ich bin völlig ausgeglichen und die Ruhe selbst, alles ist flauschig, und nee, mit der sprungartig gestiegenen Anzahl aus dem Fenster gefallener Kollegen in der Anstalt habe ich natürlich nichts zu tun! Hallo?! Ich bin eine ganz liebe Person!

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28 Kommentare zu “Spaß mit Excel

    • Mist. Dann bleibt Dir nur, Excel von der Festplatte zu löschen, aber vermutlich kommen sie dann panisch bei Dir an?
      Frau Novemberregen schreibt ein tolles Blog, da werde ich mal näher herumstöbern. Die Sache mit dem Post-It ist mir nicht ganz unbekannt, mir hat eine Kollegin neulich einen knallpinken (!!!!) Post-it mit „80 %“ an den Monitor geklebt. Wider dem Perfektionismus. 🙂

      • An dieser 80 %-Sache ist echt was dran, das solltest du dir zu Herzen nehmen. Und ansonsten: Delegieren, gnadenlos delegieren.
        Ich hatte heute einen tollen Mailwechsel mit einem Kollegen aus einer Schwesterfirma. Einer von der schreibenden Fraktion, die stehen gefühlt so drei Meter über uns.
        Ich: Leite Irrläufer-Mail an ihn weiter.
        Er: Anhang fehlt.
        Ich: War keiner dran
        Er: Und was machen wir da?
        Ich: Ganz tief durchgeatmet. An Frau Novemberregens Zettel gedacht.
        Dann zurückgemailt: Entweder löschen oder anrufen, mailen oder Sekretärin beauftragen.
        Ich hab den Kollegen den ganzen Tag nicht mehr gesehen, sonst kommt er immer regelmäßig auf dem Weg zum Kaffeeautomaten bei mir vorbei. Seltsam, seltsam.

        • Manchmal muss man echt tief durchatmen…
          Delegieren in dem Sinne geht bei mir meist nicht so, aber ich achte verstärkt darauf, mich um meine Arbeit zu kümmern und nicht um die von anderen. Ganz besonders, wenn in Mails Angaben fehlen, geht die einfach mal direkt zurück, anstatt dass ich mir, wie früher, die Mühe mache, den Mist selbst rauszusuchen und gleich an die richtige Person weiterzuleiten. Es ist auch immer mehr geworden, dass Leute meinen, einfach mal irgendwelchen Mist übern Zaun zu werfen.
          Es ist wie eine Mischung aus betreutem Wohnen, Kindergarten und Irrenanstalt…

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    aus deinen Post ersehe ich, dass dich schon am Dienstag die Anstalt „geschafft“ hat! Oh, oh, wie willst du das bis Freitag durchhalten?
    Es wird Zeit, dass du dich mehr um die Weltherrschaft kümmerst!!!
    Wenn ich dir irgendwie behilflich sein kann, oder Xynthilia noch eine(n) Asiistent (in) benötigt, „gib Laut“ 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Molly eine große Kiste Schlabberküsschen schickt.

    • Liebe Isi,
      irgendwie muss ich durchhalten, aber diese Woche wird noch die Hölle. Es ist nicht so richtig schön, wenn alle an einem herumzerren und völlig nervös werden, weil ja alles so dringend erledigt werden muss.
      Mein Boss hat aber immerhin erkannt, dass Handlungsbedarf besteht und ich Unterstützung brauche. Das Doofe ist (das klingt jetzt vermutlich ziemlich eingebildet), dass das nicht mal so eben schnell geht. Da wollten z. B. zwei Kollegen selbst was in unserem Ganz Tollen Analyseprogramm erledigen, weil ich es zurzeit aus Kapazitätsgründen abgelehnt (bzw. verschoben) habe, auch in dem Wissen, dass es sich um sinnvolle, aber nicht um eilige, Verbesserungen handelt. Nun bin ich die Erste, die froh ist, wenn die da auch mal selbst was erledigen, aber die ersten beiden Termine haben schon gezeigt, dass die das nicht mal eben innerhalb von ein paar Stunden lernen. Nicht, dass sie doof sind, im Gegenteil, aber mit der Materie hatten sie halt bisher nichts zu tun. Wäre so ähnlich, als würde ich mir einbilden, ich könne innerhalb ein paar Stunden die Geheimnisse des Controllings lernen…
      Ach ja, alles nicht so einfach… Xynthilia ist damit beschäftigt, 1000 Strafen für einen gewissen Herrn Kreuzer auszutüfteln, leider kann sie sich nicht entscheiden, dabei eilt es…
      So, die Abendrunde mit den Hunden steht an… Liebe Grüße und von Molly schnell vorher noch etliche XXL-Schlabberküsschen

    • Das mit dem Eskalieren ist bei uns beinahe ein geflügelter Begriff geworden. Ätzend. Als Ausnahme sicher nicht zu vermeiden, aber als Strategie? Anstatt von vorneherein vernünftig zu planen und zusammenzuarbeiten. Wobei das mit der Zusammenarbeit in der Anstalt an sich schon gut klappt, diese teilweise künstlich geschürten Auseinandersetzungen sind eher in den etwas höheren Ebenen angesagt. Die Supermanager müssen sich ja auch mit was beschäftigen, nech?

    • Das ist auch schön. Wobei diese Excelvariante den Vorteil hat, dass so mancher Anwender erst mal lange an sich selbst zweifelt. Habe ich gehört. Nicht, dass ich das selbst beobachtet hätte… 😈

  2. Ja kann man da nicht einfach ein Bildschirmfoto machen, jenes als hintergrund einrichten, den Primärbildschirm auf einen Virtuellen Monitor ziehen und den Slavebildschirm auf dem Monitor darstellen … hach ja das sollte man aber nur machen, wenn man den Kollegen wirklich nicht mag. 😀

    Aber ich habe nie mit Exell zu tun, also mach das mal ,mit dem Rosa.

    • Ebenfalls sehr hübsch. 🙂 Es gibt viele Wege, Kollegen zu ärgern…
      SAP färben wir rosa ein, aber mit SAP hast Du ja auch nichts zu tun. Und mit Linux kenne ich mich gar nichts aus, also bleibst Du wohl von der Farbe verschont.

  3. Ist SAP immer noch so eklig blau-gelb? Ich mochte SAP ja echt gerne, im Vergleich zu dem billigen Sch*** den Pimperlfirmen gerne verwenden, weil sie zu geizig sind. Da hatte ich schon zwei Mal das Pech, Media und Microsoft (!) Navision. Microsoft. Damit kann ja kein Mensch ernsthaft arbeiten. (Wobei Media noch schlimmer war – gleicher Schmarrn, nur zusätzlich auch noch unübersichtlich)

    Nur an Hässlichkeit der Benutzerobefläche ist SAP nicht zu überbieten. Kann das in Rosa noch schlimmer sein? Machst du mal einen Screenshot?

    GLG Mira

    • Je nachdem, welches Theme man wählt, kann man bei SAP die Farben auch verändern. Das aktuelle Theme ist irgendwie blau-grell und rahmt das Eingabefeld, in dem man gerade mit dem Cursor steht, auch noch hübsch rot ein. Ich mag es nicht und habe zu einem anderen gewechselt.
      Rosa SAP kann man hier bewundern, wobei die Farbe in echt noch viel mehr rosa ist. Das Foto ist nicht so ganz farbecht…
      https://monstermeute.wordpress.com/2013/07/26/muahahaha/

      • *brrrr* Das ist ein sauteures Programm, es kann viel und es ist wirklich gut. Warum zum Teufel können die niemanden einstellen, der sich um eine augenfreundliche Benutzeroberfläche kümmert?! Unverständnis…

        • Und warum können die nicht etwas mehr Wert auf Benutzerfreundlichkeit legen? Wobei ich schon einsehe, dass das bei der Komplexität nicht soooo einfach ist. Zurzeit führen wir ein Tool — nicht von SAP — ein, welches ich persönlich „Verdammtesscheißdreckstool“ nenne, es ist für eine klar umrissene Aufgabe, webbasiert, und ist von der Anwenderfreundlichkeit her (und leider nicht nur da!) dermaßen schlecht, obwohl es sich um ein Tool handelt, welches schon länger bei vielen Firmen im Einsatz ist.
          Ich hasse das Projekt, welches sich mit der Einführung von Verdammtesscheißdreckstool beschäftigt. Heute in der Telefonkonferenz (abkürzisch: „Telco“) war ich auch schon wieder kurz vorm Ausrasten.

          • Benutzerfreundlich ist es nicht grade, ganz abgesehen von den ganzen irreführenden Bezeichnungen, die alles hat, und die man nur versteht, wenn einem jemand erklärt, worums dabei gehen soll… War bestimmt viel Mühe, sich den ganzen Kram auszudenken, vor allem, weil auf die naheliegensten und die mittelliegenden Bezeichnungen zugunsten von fernliegenden verzichtet wurde 😉

            Ich glaube, es kann teilweise einfach zu viel. Ich kenns ja nur von FIBU-Seite her, aber wenn ich dran denke, wie viele hundert Seiten man durchgehen muss, um hunderte Drecksfelder auszufüllen, die niemand braucht und die niemanden interessieren, und tausend Häkchen zu setzen, bis man mal einen Debitor oder Kreditor oder ein Sachkonto angelegt hat… Es wär zumindest nett, wenn man die Sachen, die man nicht braucht, ausblenden könnte. Wenn sich irgendjemand wirklich auskennen würde, könnte man bestimmt viele tolle Sachen mit den überflüssigen Feldern machen, aber ganz ehrlich, es interessiert ja auch niemanden. Wie Douglas Adams so schön sagte, das ist, als ob man 20 Stunden lang an einem Computerprogramm arbeitet, das eine Sache berechnet, die man in 10 Sekunden selbst berechnen hätte können, nur um die 10 Sekunden einzusparen, weil 10 Sekunden sind 10 Sekunden…

            Jaaaaaaaaaaaaaa, neue Tools einführen ist immer besonders scheiße. Vor allem, weil Chefs das gerne machen und sich ganz besonders cool vorkommen damit. Die geben dann bestimmt bei anderen Chefs damit an, dass sie wieder was Neues eingeführt haben… Aber bis man den ganzen Scheiß mitentwickelt und getestet und gebugfixt hat, bleibt die ganze normale Arbeit auf der Strecke.

            Fühl dich bemitleidet 😦

            • Bei diesem neuen Tool ist die Funktion eigentlich ganz sinnvoll, nur ist zum Einen das Programm überhaupt nicht ausgereift, was ich nicht nachvollziehen kann, und zum Anderen ist die Zusammenarbeit mit der Firma unter aller Sau. So kenne ich das aus anderen Projekten nicht, allerdings haben sich hier wohl auch beide Seiten etwas vertan, was den Aufwand betrifft.
              Egal, Wochenende, gar nicht dran denken… Reicht schon, dass ich Freitag zwei Kollegen angepflaumt habe, weil dieses Projekt mich mittlerweile massiv belastet.

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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