Stöckchenzeit: Das innere Kind

Da mich der Artikel mit dem Vogel traurig macht, haue ich jetzt mal einen alten Beitrag aus meinen Entwürfen raus, damit ich was anderes an erster Stelle habe. Es ist ein Stöckchen, sorry, Isi. 🙂

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Das innere Kind — meine Welt! In Ninas Sternchenwelt lag dieses tolle Stöckchen so herum, und ich kann ja an Stöckchen nicht vorbeigehen.

1. Wenn Du Dir ein Spielzeug zu Weihnachten wünschen würdest, was wäre das?

Als Kind wollte ich UNBEDINGT eine Murmelbahn haben. Es gibt ja heute so riesige Gebilde, die ich immer noch faszinierend finde, das wäre schon was für mich… Ansonsten geht bei mir ja technisches Spielzeug immer. Digitalkameras zum Beispiel, da gibt es ja ganz interessante Sachen.

2. Wenn Du Deine erwachsene Vernunft für ein paar Stunden abschalten könntest, was würdest Du dann am liebsten anstellen?

Total in meiner Comicsammlung versinken. Dafür bräuchte ich aber ein paar Tage, mit ein paar Stunden ist es nicht getan.

3. Welcher ist Dein Lieblingskinderfilm?

„Pippi Langstrumpf“ fand ich ganz toll. Die „Lassie“-Filme waren natürlich auch ein Highlight.

4. Was für ein Märchen bekämst Du am liebsten von Deinen Eltern vorgelesen?

Hm, Märchen… Meine Großmutter väterlicherseits hat mir manchmal aus Grimms Märchen vorgelesen, ansonsten war da nicht viel, deswegen habe ich nicht so den Bezug zu Märchen, aber sehr schön ist „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ von Selma Lagerlöf. Gilt zwar glaube ich nicht als reines Märchen, hat aber viele märchenhafte Züge.

5. Was für ein Kinderlied kannst Du noch auswendig?

Bei meinem schlechten Gedächtnis noch was auswendig können? Ich? Außerdem ist das schon ewig her. „Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, Köpfchen im Wasser, Schwänzchen in die Höh…“ oder so? Weiter weiß ich nicht.

6. Was Du als Kind schon immer tun wolltest, es aber nie durftest?

Ich wollte immer aus dem Kindergarten wegbleiben, musste aber trotzdem immer hin.

7. Was wolltest Du als Kind immer werden?

Gärtnerin. Ich wollte den Betrieb meiner Eltern übernehmen.

8. Wo würdest Du gerne wieder sein?

Mein erstes Zuhause war schön, wir hatten ziemlich viele Tiere, Ponys, Pferde, Hühner, Katzen, einen Hund… Und man konnte sich so schön auf dem Heuboden überm Stall verstecken und alles überblicken. Das war super.

9. Wenn Du im Schnee spielen könntest, was würdest Du als erstes machen?

Entweder eine Schneeballschlacht (wenn andere anwesend wären) oder einen Schneemann bauen. Vielleicht auch Schlitten fahren, wenn ein geeigneter Hügel in der Nähe wäre.

10. Was war Dein Lieblingskuscheltier?

Mein erster Teddy, den ich immer noch habe und bei dem sogar noch das Quiekgeräusch geht. Warum der quiekt und nicht brummt, weiß ich nicht. Egal. Er ist puschelig, das allein zählt.

11. Wie sähe Deine Tapete in Deinem Zimmer aus?

Als Kind hätte ich vermutlich eine Tapete mit ganz vielen Tieren drauf toll gefunden. Das wäre mir heute aber zu bunt. 🙂

12. Du sollst Dein Zimmer aufräumen, wie wäre Deine Ausrede?

Meistens haben sich meine Eltern da nicht so drum gekümmert, manchmal hatte meine Mutter dann so einen Rappel, dass ich aufräumen solle. Argumente, dass das alles so sein müsse, waren dann nicht mehr so interessant. Ich hatte teilweise große Gebilde aus Büchern gebaut, die als Unterschlupf für meine Tierfiguren dienten. Und das sollte ich dann zerstören? Diese hoffnungsvolle Architektur??? Schlimm war auch, dass eine Putzfrau, die wir eine Zeitlang hatten, einfach einige Spielsachen weggeschmissen hat. Die olle Nuss! Ich mochte die nicht!

13. Wofür würdest Du Dein Taschengeld ausgeben?

Für Comics, Bücher, Süßigkeiten.

14. Was fandest Du als Kind traurig?

Wenn Tiere gestorben sind. (Daran hat sich nichts geändert.) Wenn meine Mutter mal wieder fertig war wegen der ganzen Streiterei in der Ehe.

15. Wovor hattest Du als Kind am meisten Angst?

Geräusche im Dunkeln! Ich weiß noch, wie ich bei einer Freundin übernachtete und der Nachbarsjunge schlich sich nachts an das Fenster heran und fabrizierte unheimliche Geräusche. Brr…

Jetzt Ihr. Schwelgt in kindlichen Gefühlen und nehmt das Stöckchen zahlreich mit. 🙂

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19 Kommentare zu “Stöckchenzeit: Das innere Kind

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    ich bin auch froh, dass hier nicht mehr der „Hilferuf“ an erster Stelle steht! Naja, und ausserdem LESE ich deine Stöckchen ja immer gern, nur mitnehmen tue ich sie nicht 🙂 Heute habe ich wieder interessante Dinge über dich erfahren – freu 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Raspu noch ein gute N8 Bussi hier lässt.

    • Hallo Isi,
      der Hilferuf muss möglichst schnell weit nach unten. Mal gucken, ob ich noch was anderes als Stöckchen in den Entwürfen habe…
      Liebe Grüße und von Raspu ein Bussi

  2. Stöckchen nehme ich nicht mit.
    Aber interessant, was du da so schreibst.
    Mit so vielen Tieren aufgewachsen, das finde ich toll.
    Sowas hätte ich gebraucht.

    • Dafür nehme ich viel zu viele Stöckchen mit. 🙂 Mein Entwürfeordner ist immer noch voll davon…
      Mit vielen Tieren aufzuwachsen, ist wirklich sehr schön, aber die Eltern müssen auch bereit sein, sich zu kümmern. Ein Kind ist halt noch unstet und hat auch mal Phasen, wo andere Sachen auch spannend sind.

      • Grins, ja es gibt ein paar, die können keinen Stock liegen lassen.
        Vor allem müssen die Eltern die Möglichkeit haben, Tiere zu halten. Wir hatten einen Schrebergarten, 10 Minuten entfernt, da hatten wir wohl immer Hühner. Aber mit denen kann Kind nicht spielen, lach.

        • Ich hatte ja meine Hühner gezähmt und ein bisschen dressiert. Die sind mir tatsächlich entgegengekommen, haben sich anfassen lassen, mir aus der Hand gepickt, eine Henne konnte ich sogar im Winter auf den Schlitten setzen und durch die Gegend ziehen. Schön war auch, wie ich mal ein Huhn mit zum Flötenunterricht nahm. Das lief dann da in dem großen Gemeindesaal rum, viel mit Flöten lernen war an dem Tag nicht. 🙂

            • Nein, aber ich durfte das Huhn nur einmal mitbringen. 🙂 Ich mochte den Blockflötenunterricht leider überhaupt nicht. Ich bin unmusikalisch, und so schön, wie ich es heute finde, wenn man Kindern versucht, Musik näherzubringen — aber wenn sich nach längerer Zeit herauskristallisiert, dass es einfach nichts für das Kind ist, sollte man es damit vielleicht doch in Ruhe lassen? Ich liebe ja Musik, aber ich höre sie nur, bzw. zu Hause „singe“ ich auch mal mit, aber wg. völliger Talentlosigkeit hat bei mir aktives Musikmachen oder Singen einfach keinen Sinn…

              • Flöte hat mein Vater mir beigebracht, das war super.
                Unsere Tochter hat sogar Geige gelernt, spielt sie aber heute lange nicht mehr.

              • Ich würde es toll finden, Gitarre spielen zu können… Aber da ich ja zum Glück Realist bin, lasse ich die Finger davon. 🙂
                Geige stelle ich mir sehr schwierig vor.

    • Dann wird Dein Blog sozusagen eine Zweigstelle (oh, oh, man beachte das Wortspiel… :-)). Stöckchen sind einfach meistens zu interessant, um sie liegenzulassen. Ich hatte eine Zeitlang mal den Hang, so komische Psychotests in Zeitschriften zu beantworten, obwohl mir schon klar war, dass man das nicht allzu ernst nehmen sollte. Aber Blogstöckchen sind eh viel toller.

  3. Pingback: Stöckchen: Das innere Kind | Raven's Forest

  4. Habe mal wieder ein Stöckchen von dir mit in meinen Wald genommen. 🙂
    Gärtnerin (Gewächshaus-Gärtnerei) wäre bis heute auch mein Traumjob. Habe immer in den Ferien in Baumschulen und einer Gärtnerei gejobbt. Mir war aber schon damals klar, dass ich diesen Beruf körperlich leider nie durchhalten würde. 😦

    • Das ist auch wirklich ein richtiger Knochenjob, meiner Mutter hat er einen schweren Bandscheibenvorfall eingebracht… Und leichter ist es auch nicht geworden, ich komme ja hier aus einer Blumengegend, die haben auch alle mit steigenden Energiekosten zu kämpfen, dann die Billigimporte… Viele Gärtnereien haben leider schon zugemacht. Mir tut das weh, denn die Gewächshäuser sind eigentlich ein typischer Anblick hier, aber die werden dann demontiert und das Land wird Bauland.

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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