WM-Abseits: GRIECHENLAND

4. Juli 2004, an einem warmen Sommerabend in Lissabon: Ausgelassen feiert die griechische Nationalmannschaft den Sieg bei der Fußball-Europameisterschaft. Dem vermeintlichen Fußballzwerg gelang eine der größten Sensationen in der Geschichte dieser Sportart. Warum ich das hier erwähne?

Weil ich heute noch mal einen Artikel für Mellas und Susannes super Aktion schreiben darf! Genauer gesagt bin ich für Karin eingesprungen, die aus traurigen Gründen absagen musste, ihr Blog könnt Ihr ja trotzdem mal besuchen. Übrigens fasst Mendigo jede Woche fleißig die Beiträge für Euch zusammen: Woche 1, Woche 2. Ist das nicht superpuschelig von ihm?

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Logo von Mella erstellt

Nach meiner Einleitung und dem Logo ahnt Ihr nun bestimmt, dass es um Griechenland geht. Griechenland, welches, sehr zu meinem Ärger, in letzter Zeit hauptsächlich negativ in den Schlagzeilen zu finden ist. Dazu werde ich später noch einige Sätze sagen. Aber erst mal zum Fußball, der ab 12. Juni endlich in Brasilien rollen und fliegen wird.

Fußball

Griechenland und der Fußball -- meistens keine Erfolgsstory

Griechenland und der Fußball — meistens keine Erfolgsstory

Im Gegensatz zum sensationellen EM-Sieg hat Griechenland bei Weltmeisterschaften noch nie etwas Nennenswertes erreicht. Überhaupt haben sie nur zweimal teilgenommen, nämlich 1994 in den USA und 2010 in Südafrika. In den USA holten sie sagenhafte null Punkte und belegten den letzten Platz in ihrer Gruppe. In Südafrika lief es etwas besser, 3 Punkte, Platz 3 ihrer Gruppe, also leider auch dort Aus in der Vorrunde.

Gäbe es ein Gesetz der stetigen Verbesserung, wäre nun in Brasilien Platz 2 und somit die nächste Runde fällig. Die Hellenen bekommen es mit Kolumbien, der Elfenbeinküste und Japan zu tun. Das dürfte schwierig werden, aber vielleicht gelingt ja eine Überraschung. Ihre Stärke liegt in der Defensive, das Toreschießen fällt dagegen sehr schwer. Im vorläufigen Kader stehen zwei Spieler, die zurzeit in Deutschland kicken: Sokratis (Borussia Dortmund) und Konstantinos Fortounis (spielt bei den roten Teufeln vom Betzenberg, auch FC Kaiserslautern genannt). Den gesamten Kader könnt Ihr hier nachlesen.

Geographie und Klima

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Mitmachblog 2.0: Such Griechenland 😉

Das südosteuropäische Land mit seinen etwas über 11 Millionen Einwohnern hat so ziemlich alles: Festland, Halbinsel (Peloponnes) und haufenweise Inseln im Mittelmeer. Die größte ist Kreta. Bekannt ist auch Lesbos dank der dort geborenen berühmten Lyrikerin Sappho. Die Gedichte sind heute noch schön.

131.957 km²: Davon verteilen sich lt. Wiki 25.042 km² (knapp 19 %) auf 3.054 Inseln, von denen 87 bewohnt sind. Diese Quelle hier behauptet dagegen: Beinahe ein Fünftel entfällt auf 9.835 Inseln, Inselchen und Felseninseln, von denen 220 bewohnt werden. Ist aber ja nur die griechische Botschaft, die das behauptet. Wiki zählt vermutlich die „Kleinteile“ nicht mit. Egal. Wir halten fest: Es sind verdammt viele Inseln, und nicht alle sind bewohnt. Es gab da ja mal die „tolle“ Idee der Bild-„Zeitung“ (sog.), dass Griechenland einige Inseln verkaufen solle. Vielleicht könnten uns die Griechen ja eine der unbewohnten Inseln für einen guten Zweck leihen und dort vielen Bild-„Zeitungs“-Redakteuren einen seeeeehr langen Urlaub spendieren — natürlich darf es dort keine Internetzugänge, Telefonverbindungen, Brieftauben oder sonstige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme nach Außen geben.

Zurück zum Fall. Was wäre Griechenland ohne seine Gebirge? 77,9 % Anteil haben die felsigen Gebilde, und das höchste Gebirge ist der Olymp. Hier wohnten die griechischen Götter und führten ein gar wildes Leben. Dazu später mehr, ich sage nur so viel: Im Vergleich zu Zeus, dem Göttervater, war Berlusconi ein Waisenknabe.

Das Klima im Sommer ist in Griechenland für ein puscheliges Monster definitiv viel zu warm. So ein milder Winter passt da schon eher. Mediterranes Klima halt… Im Gegensatz zur Küstengegend gibt es aber im Landesinneren durchaus  Nachtfrost und reichlich Schnee. In den Bergen ist hier und da sogar Wintersport möglich. Ski und Rodel gut, aber ohne mich, gebrochene Beine sind nämlich für ein Monster auch nix.

Fauna und Flora

Da Griechenland wie gesagt von Küsten bis Gebirgen fast alles hat, geht es dort sehr artenreich zu. Guckt mal, ein Flughahn:

Flughahn

Kann nicht krähen, weil er in Wirklichkeit ein Fisch ist, der vermutlich aufgrund seiner flügelähnlichen Brustflossen so genannt wurde.

Durch die unterschiedlichen Lebensräume und klimatischen Bedingungen kann man in Griechenland von der Griechischen Landschildkröte über die Kretische Wildziege bis zu 36 der 38 europäischen Vogelarten vieles von dem, was so auf Erden kreucht und fleucht, finden. Auch die Flora ist ganz weit vorn: Nach Madagaskar hat Griechenland die größte Vielfalt bei Kräutern und medizinischen Pflanzen, viele davon endemisch (heißt: gibt es nur dort).

Eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung hat in Griechenland der Olivenbaum (Echter Ölbaum). In 2012 war Griechenland der weltweit drittgrößte Olivenproduzent. „Innerhalb des Gehegs war ein weitumschattender Ölbaum, Stark und blühenden Wuchses; der Stamm glich Säulen an Dicke“, so konnte man schon in Homers „Odyssee“ lesen (falls sie denn von ihm stammt, das ist historisch nicht einwandfrei nachzuweisen, selbst die Person Homer umgibt mehr Geheimnisse als es Limetten in der WEZ gibt), also ein Gewächs mit langer Geschichte…

Kunst/Kultur/Musik

Boxers Staatliche Antikensammlungen 1538

Olympischer Faustkampf in der Antike — die griechische Vasenmalerei hat eine lange Tradition

Hier kann man in der griechischen Geschichte nun wirklich aus dem Vollen schöpfen! Ich beschränke mich auf einige Beispiele, sonst wärt Ihr morgen mit dem Lesen noch nicht fertig.

Bereits ca. 700 vor Christus fanden auf der Halbinsel Peloponnes die Olympischen Spiele statt. Praktischerweise lange Zeit immer dort, im heiligen Hain von Olympia; die Griechen sparten sich das Gewese mit den ständig wechselnden Standorten — ziemlich schlau, aber fürs Geschäft wohl nicht so einträglich wie die heutige Methode des IOC. Nichtsdestotrotz gab es auch an anderen Orten Veranstaltungen, die sich an den olympischen Spielen orientierten.

Vieles war anders als heute, so wurde z. B. nur der Sieger geehrt, so was wie Silber und Bronze gab es damals nicht, es zählte nur Platz eins, für den es einen Palmzweig, ein Stirnband und einem Kranz aus Zweigen vom Ölbaum gab. Bei den ersten 13 Spielen gab es nur den Stadionlauf. Zum Glück kam man ab der 15. Ausgabe auf die Idee, andere Sportarten hinzuzufügen, denn immer nur dieses Gerenne wurde wohl zu langweilig. Viele Sportarten gibt es auch heute noch bei den Spielen. Der antike Fünfkampf bestand aus: Diskuswerfen, Weitsprung, Speerwerfen, Stadionlauf und Ringkampf. Übrigens stießen vor nicht allzu langer Zeit die Pläne des IOC, Ringen aus dem Programm der Spiele zu werfen, auf erbitterten Widerstand, gern mit dem Verweis auf die antike olympische Tradition. Nun dürfen die menschlichen Knäuel auf der olympischen Bühne weiter um Medaillen ringen.

Bei der Leicht- und Schwerathletik mussten die Sportler nackt antreten, und ab den 95. Spielen wurde diese Regel auf die Trainer ausgeweitet. Zu verdanken hatten diese das der guten alten Kallipateira, die einfach, getarnt als Mann, als Trainer ihres Sohnes Peisidoros auftrat. Als ihr Zögling gewann, soll sie sich vor lauter Begeisterung oder warum auch immer entblößt haben. Da sie aus einer außerordentlich erfolgreichen Athletenfamilie stammte, ist sie mit dem Leben davongekommen, aber seitdem hatte sich das Thema Körperbedeckung für die Trainer erledigt. Gut, dass diese Zeiten passé sind, denn ansonsten hätten die US-Amerikaner, für die schon eine nackte Brustwarze zu Nipplegate reicht, ein ernstes Problem… Von anderen Nationen ganz zu schweigen.

Die oben schon bebilderte Vasenmalerei ist ein dermaßen umfangreiches Thema, das ich es hier mal mit der Verlinkung bewenden lasse.

Griechenland brachte herausragende Schriftsteller und Philosophen hervor. Zu viele für einen Artikel. Nicht umsonst gilt Griechenland als die Wiege Europas. Homer erwähnte ich bereits kurz weiter oben, ihm werden die Epen  Ilias und Odyssee zugeschrieben. Stichwort Trojanischer Krieg (ja, genau der mit dem Trojanischen Pferd — ich bin seit dieser Kriegslist ja überaus misstrauisch, wenn ich große Holzgebilde in Tierform vor der Welteroberungszentrale finde, vor allem, wenn aus dem Inneren quakende Geräusche zu hören sind…), Irrfahrten des Odysseus, Ihr kennt das.

Aber da war nicht nur Homer. Berühmt sind die Komödien des Dichters Aristophanes, vor allem Lysistrata.  In Athen und Sparta beschließen die Frauen, ihren Männern den Sex zu verweigern, bis die Herren endlich geruhen, Frieden schließen… Immer noch weltberühmt ist das Drama König Ödipus von Sophokles, in dem König Laios vom Orakel von Delphi vorausgesagt wird, dass er von seinem Sohn getötet werden und dieser Laos‘ Frau heiraten würde. Das fand Laios verständlicherweise nicht so gut und so setzte er seinen Sohn Ödipus aus. Diesem wurde vom Orakel später ebenfalls der Vatermord prophezeit. Ödipus wollte das unbedingt vermeiden, da er aber nicht wusste, wer sein leiblicher Vater war, kam es, wie es in einem guten Drama kommen musste… Das Orakel hat immer recht. (Der legitime Nachfolger des Orakels von Delphi ist übrigens Ralph, der dem HSV den Nichtabstieg mit genauer Ergebnisvoraussage der Relegationsspiele prophezeite.)

Sokrates, Platon, Aristoteles und viele andere schufen Gedankenwelten, die noch heute in der Philosophie große Rollen spielen.

Aber bevor wir komplett in der Vergangenheit hängen bleiben, werfen wir einen kurzen Blick auf die Musik Griechenlands. In Deutschland sehr bekannt ist Nana Mouskouri, die nicht nur die weißen Rosen aus Athen besungen, sondern auch Ausflüge in andere Genres wie Jazz unternommen hat. Hier ist sie mal mit einem weiteren berühmten griechischen Sänger, Demis Roussos im Duett zu hören. Inwieweit das nun wirklich griechische (Volks)musik ist, weiß ich nicht, es klingt aber schon irgendwie griechisch, oder? 🙂

Soll auch sehr populär sein:

Von der Musik zum Film, Alexis Sorbas dürfte der berühmteste sein. Mit legendären Sirtaki-Tanzszenen:

Der Sirtaki ist übrigens kein traditioneller griechischer Volkstanz, sondern wurde extra für den Film kreiert, basiert aber zumindest auf den Syrtos. Angeblich wollte man mit dieser vereinfachten Form dem Hauptdarsteller Anthony Quinn entgegenkommen, dessen Kernkompetenz wohl nicht das Tanzen gewesen sein soll. Eine Gemeinsamkeit zwischen ihm und mir. 🙂

Geschichte/Politik

Democracy Index 2012 green and red

Demokratie-Index des „The Economists“ — stockender Siegeszug einer griechischen Erfindung


Griechenland hat nicht nur herausragende Schriftsteller, Philosophen und Mathematiker hervorgebracht, sondern auch eine kriegerische Geschichte, auf die ich hier nicht im Detail eingehen werde (höre ich da ein Aufatmen?). Sparta gegen Athen, Sparta gemeinsam mit Athen gegen Persien usw., mit der klassischen Athener Herrlichkeit war es nach der Niederlage im Peloponnesischen Krieg jedenfalls vorbei.

Die Griechen haben die Demokratie (übersetzt „Herrschaft des Volkes“) erfunden, das weiß vermutlich eh jeder. Zwar war die attische Demokratie nicht perfekt, denn um mitbestimmen zu können, musste man ein mindestens 20 Jahre alter Vollbürger Athens und natürlich männlich sein. Der Geek würde wohl von Demokratie 1.0 sprechen. Das nimmt der Erfindung dieser Staatsform im Athen des 5. Jahrhunderts vor Christi nichts von ihrer Epochalität. Oder, um es mit Winston Churchill zu sagen:

„Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen — abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“

Übrigens ist auch heute die Demokratie meiner Ansicht nach nicht in einem perfekten Zustand, und damit meine ich gar nicht mal fehlende Volksabstimmungen (denen ich eher skeptisch gegenüberstehe), sondern eine Aushöhlung der politischen Gestaltungsmöglichkeiten durch globale Wirtschaftsinteressen. Sicher auch gern mal als Vorwand genommen („Bankenregulierung? Uh, ja, aber bloß nicht zu hart, die wandern sonst alle ab!“)

In der Neuzeit litten die Erfinder der Demokratie von 1967 bis 1974 unter einer Militärdiktatur. Nach dem Zusammenbruch der Junta entschied sich das griechische Volk mit großer Mehrheit für die Einführung einer Republik und erteilte der Wiedereinführung einer Monarchie eine klare Absage.

In den letzten Jahren kamen die Griechen in unserem Land dank der Wirtschaftskrise (die ja mal als Bankenkrise begann, um dann, vermutlich zur Erleichterung vieler Banker, in eine Staatsschuldenkrise überzugehen) in Verruf. Zwar ist es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden, doch wer erinnert sich nicht an die großen Schlagzeilen einer sog. „Zeitung“, in der von „Pleite-Griechen“ und ähnlichem zu lesen war? Ich möchte hier niemandem auf die Füße treten, aber mich regt die Verunglimpfung eines ganzen Volkes auf. Unstrittig, dass es in Griechenland viele Sachen gibt, die falsch gelaufen sind. Wie übrigens auch in anderen Ländern. Wie war das mit dem völlig überzogenen Bauboom in Spanien? Und selbst in Muddis Vaterland läuft nicht alles rosig, auch wenn viele Deutschland für die Musterschüler der EU halten. Immer größere Abstände zwischen Arm und Reich? Menschen, die zwei oder mehrere Jobs machen müssen, um ihre Familien finanziell über Wasser halten zu können? Wir haben hier auch die ein oder andere Baustelle.

Euronen

Griechische Euromünzen sind die schönsten. Hier Bestand aus dem fellmonsterischen Geldspeicher.

Ich erinnere mich noch an die Bilder aus Griechenland von kranken Menschen, die vor den Apotheken Schlange standen, in der Hoffnung, an ihre teilweise lebenswichtigen Medikamente zu kommen. Die erhöhte Selbstmordrate zeigt, wie verzweifelt die Situation für viele Menschen war und ist. Nein, das viele Geld, das nach Griechenland geflossen ist, ist bei den normalen Bürgern nicht angekommen, das diente dazu, den Wirtschafts- und Zahlungsfluss aufrechtzuerhalten. Nicht wenig davon dürfte an Banken zurückgeflossen sein, auch an deutsche. Und die deutschen Rüstungsexporte nach Griechenland sollten ja bitte tunlichst auch bezahlt werden, oder? Das sind nicht wenige. Nur am Rande sei erwähnt, dass Deutschland niemals Reparationszahlungen an Griechenland geleistet hat.

Und was ist der „Lohn“ der zumindest in Teilen verfehlten Sparpolitik, die zu großen sozialen Härtefällen führt? So etwas wie die Goldene Morgenröte. Was sich nach schönster griechischen Lyrik anhört, ist in Wirklichkeit eine faschistische Partei, die mit übelster Hetze gegen Ausländer leider viel zu erfolgreich ist. Immerhin 18 Sitze im griechischen Parlament (6,92 % der Stimmen), bei der Europawahl holten sie sogar 9,3 %.

So, genug davon, aber es war mir ein Bedürfnis, mal klarzustellen, dass Bild-Schlagzeilen à la „Pleitegriechen sollen doch ihre Inseln verkaufen“ einfach nur billige Hetze ist.

Jetzt zu was Schönerem:

Essen und Trinken

Retsina

Trockener Weißwein mit Harz und vielleicht auch mit Herz

Die Griechen essen Gyros, trinken dazu griechischen Wein und danach ein bis viele Ouzos.

Natürlich nicht! Jedenfalls nicht ausschließlich. Die griechische Küche ist vielfältig genug, um für jeden etwas bieten zu können. Leider kann ich Euch keine Rezepte bieten, ich zeige einfach ein paar leckere Fotos aus Wikepedia, nach dem vielen Text ist das bestimmt Erholung pur. 🙂

Octopus and Ouzo

Gegrillter Oktopus und Ouzo. Meins wär’s nicht, jedenfalls nicht der Oktopus…

Greek Salad Choriatiki

Leckerer Bauernsalat, das ist schon eher was fürs Monster

Pastitsio

Pastitsio — was mit Nudeln! Lecker! Mjam-mjam!

Souvlaki-plate

Souvlakispieße — auch nicht schlecht!


Und nun habt Ihr es geschafft. Wirklich? Nein! Muahahahahaha! Ich wäre doch kein Monster, wenn mir nicht ein Hauch (oder auch mehr) Fiesheit innewohnen würde! Es gibt das erste Mal in diesem Projekt einen zweiten Teil! Vermutlich wird bei den nächsten Aktionen von Mella und Susanne meine Anmeldung auf rätselhafte Weise verlorengehen. 😈 Aber das Risiko gehe ich ein, denn im nächsten Artikel kommt endlich die griechische Mythologie zu ihrem Recht. Inklusive bekloppter Fotostory. Wenn Euch das nicht interessiert, braucht Ihr natürlich nicht weiterzuklicken, so eine despotische Weltherrscherin bin ich dann doch nicht, aber Ihr würdet den Auftritt einer legendären Schauspielerin verpassen!

Hier zum zweiten Teil!

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38 Kommentare zu “WM-Abseits: GRIECHENLAND

  1. Genial, und zwei Teile – okay, Du wirst bei Deiner nächsten Anmeldung automatisch zwei mal eingetragen 🙂 Schöner Artikel bisher – gleich weiter schauen….

    Ach ja- Pleite-Griechen – war da nicht auch was mit Irland, Portugal, Spanien, Italien, jetzt auch Frankreich????? Nur mal so am Rande.

    • Oha, zweimal eingetragen… Und wenn ich durch XXL-Caipi doppelt sehe, schreibe ich womöglich vier Beiträge… *droh* 😈
      Genau, andere Länder hatten und haben auch ihre Baustellen, aber auf kein Land wurde so sehr eingedroschen wie auf Griechenland… Mir missfällt vor allem die plumpe Art, das hatte ja mit sachlicher Analyse nichts mehr zu tun.

  2. Pingback: Anpfiff: WM-Abseits 2014 : BANANENSCHNECKERL bloggt

  3. Wähh! mein Kommentar wird nicht genommen jetzt probiere ich es noch einmal
    Will mich doch bedanken für den Beitrag …und das Essen ist wirklich lecker
    puschelige Grüße
    Mendigo
    p.s.@Mella: na aber die Griechen haben die Pleite perfektoniert, da können die anderen Länder nicht mithalten 😉

    • Warum will das blöde WordPress Deinen Kommentar nicht? Frechheit!
      Ja, das Essen sieht sehr lecker aus, nur Fisch ist so gar nicht meine Welt, aber es gibt ja genug Alternativen.
      Puschelpower!

  4. WOW… was ein Beitrag…. ich bin geplättet… soviel Input … echt klasse… na da wissen wir nun aber bescheid … hüpfe gleich noch zum Teil 2 … das find ich klasse, was du dir da für eine Mühe gegeben hast … und hey… der FLughahn, der gefällt mir ja am Besten 😉

    LG Bibi

      • ja, was solls … drüber rausschiessen muss auch mal sein, vor allem wenn man so viel berichten kann 😉 ich fands klasse und wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt, findet das bestimmt auch 😉

        • Ein paar Minuten oder auch ein paar Stunden. 😉 Ich bin jedenfalls froh, dass der Artikel doch einigen Anklang gefunden hat. Bin ja selbst jemand, der am Monitor eigentlich nicht gern längere Texte liest, deswegen habe ich versucht, den Beitrag mit Fotos und Videos etwas aufzulockern.

  5. Du bist ja ein wahres Lexikon! Zumindest für Griechenland, seitdem du diesen Artikel geschrieben hast. Griechenland ist ja eine ganz alte Liebe von mir und mit 20 wollte ich mal nach Kreta auswandern und dort eine Siebdruckerei aufmachen. Ein Haus hätte ich schon gehabt.
    Danke für den tollen Artikel über ein tolles Land!
    LG
    Sabienes

    • Kreta, Achtung, wer weiß, ob Zeus da nicht noch immer herumlungert… 🙂 Aber Du bist dann ja doch hier geblieben, um ellenlange Artikel in irren Blogs zu lesen. Gut so für uns.
      LG
      Katrin

  6. Hallo Katrin,

    Teil eins hatte ich mir aufgehoben, weil ich heute morgen vor der Arbeit Ruhe in der Boutique habe und lesen wollte. Zwei Spieler aus dem griechischen Kader kenne ich zusätzlich, weil sie mal bei Eintracht Frankfurt gespielt haben (Gekas und Tzavelas). Die Sparpolitk die nun herrscht tut mir für die meisten die gar nichts oder sehr wenig für die Entwicklung können echt Leid. Und beim Sirtaki werfe ich bis heute meine Beine durcheinander ;-). Danke für diesen wunderbaren ersten Teil, den Zweiten hebe ich mir für morgen früh auf.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Hallo Sandra,
      die Strategie, sich diesem Beitrag häppchenweise zu nähern, ist genial! Das nimmt dem Machwerk einiges von seinem Schrecken, hoffe ich. 🙂
      An Gekas erinnere ich mich auch noch. Tzavelas sagt mir nichts, allerdings verfolge ich Frankfurt nicht so intensiv.
      Es freut mich jedenfalls, dass Dir der erste Teil gefallen hat.
      Liebe Grüße
      Katrin

  7. Wie immer interessiert mich mehr die Flora und Fauna und auch das kulinarische des Landes als der Fußball selbst. Du hast mal wieder einen beeindruckenden Artikel hingelegt. Gibt es eigentlich was zu gewinnen? Du wärst mein Favorit. Das Bild von dem Flughahn…genial. Octopus…nie im Leben…Souvlakispieße…lecker und…ich hab Griechenland auf dem Kartenausschnitt gefunden 🙂

    • Zu gewinnen gibt es glaube ich nichts, obwohl Susanne erwähnte, dass eventuell etwas unter allen Teilnehmern verlost werden könnte… Das finde ich prima, die beiden geben sich wirklich viel Mühe. Ich fühle mich geehrt, dass der Artikel Dein Favorit wäre. Zumindest dürfte er der längste im Projekt sein. 🙂 Und ich habe noch viel weggelassen, was ich eigentlich auch noch anbringen wollte, aber dann hätte ich mir wohl eine Woche Urlaub nehmen müssen.
      (Wäre ein schönes Blogprojekt: Einen Monat lang jeden Tag was über Griechenland bloggen. Würde ich mühelos schaffen. :-))
      Essenstechnisch sind wir uns definitiv einig! Octopus… brr… Das sieht für mich nicht mal appetitlich aus…
      Liebe Grüße

  8. Liebes Fellmonsterchen,
    Gratulation zu diesem epochalem Beitrag!!! Nun zum ZWEITEN MAL gelesen!!
    Logo interessiert mich wirklich NUR das Futter – äh Essen – sorry.
    DAS schaut auf jeden Fall schon mal lecker aus, den Geschmack kann ich leider nicht beurteilen, weil Herrchen nur dort futtern geht, wo er Hausmannskost bekommt 😦
    Liebes Wuffi Isi,
    die einen dicken Schmatzer für Raspu hier lässt

    • Liebe Isi,
      sehr tapfer, dieses Monstrum sogar ZWEIMAL zu lesen. 🙂
      Ja, auch Raspu interessierte sich für das Essen, am meisten für das Nudelgericht, denn er LIEBT Nudeln. Das einzige Gericht, bei dem er am Tisch vorsichtig bettelt.
      Ich entdecke eine weitere Gemeinsamkeit mit Deinem Herrchen (neben Langschläfertum): Auch ich bin in Sachen Essen relativ wenig experimentierfreudig.
      Liebe Grüße und von Raspu einige große Schlabberküsschen

      • Liebes Fellmonsterchen,
        jaaa Nudeln liebe ich auch! Jetzt weiss ich, warum ich dich sooo mag, du bist bestimmt seelenverwandt mit Herrchen 🙂
        Liebes Wuffi Isi,
        die Raspu’s Schlabberküsscvhen erwidert.

        • Liebe Isi,
          Nudeln sind etwas Tolles, mjam-mjam, ich könnte fast jeden Tag was mit Nudeln essen. 🙂 Wärst Du in der Nähe, würde bestimmt auch mal was „vom Tisch fallen“, das passiert schon mal, so was kommt vor, frag Raspu. 😉
          Liebe Grüße von mir, die Dich auch seeeehr mag, und von Raspu noch einige Schlabberbussis

  9. Baoh, alles habe ich nicht gelesen.
    tut mir leid.
    Aber dass die mal Europameister waren, das ist ja unvergessen.
    Den Salat esse ich gern, solange er ohne Oliven ist.

  10. Mmmh, wie konnte es passieren, dass der erste Teil bei mir völlig unterging? Habe ich erst mitbekommen, als ich Teil zwei durchgeckert hatte – nein, es war ja pure Kurzweil. Der erste Teil ist nun auch nicht wirklich kürzer … da mache ich mich später ran und bin sehr gespannt, was Du da so alles ausgegraben hast 😀

  11. Pingback: WM-Abseits: Higlights der dritten Woche › Trampelpfade.com

  12. Der helle Wahnsinn, oder besser: Hellas Wahnsinn. Was für ein toller Artikel!!!
    Ich stimme Churchill natürlich zu – bei dieser „Demokratie“ dürfen einfach zu viele mitmachen.
    Nebenbei: Dass die griechische Botschaft das Land größer macht, ist doch klar. Für Fläche gibt es Subventionen von der EU. Und ein schlauer Kopf hat einmal ausgerechnet, dass Griechenland viel zu klein ist für die Höhe der Subventionen, die sie dort beantragt (und bekommen) haben. Ich weiß nicht, was ich erschreckender finde: Die Dreistigkeit der Griechen oder die Dummheit der EU-Bürokratie?!
    Aber ansonsten ist das ein tolles Land mit freundlichen Menschen, die all das Elend, in das sie nun gestürzt wurden, auch von „uns“, ganz sicher nicht verdient haben!

    • Dass Dir der Artikel gefällt, freut mich sehr!
      Die EU mit ihren Subventionen, das ist auch ein Drama für sich…
      Wobei, damals, bevor der Euro eingeführt wurde, wo die Griechen ja auch falsche Daten angegeben haben sollen: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ganzen Wirtschaftsexperten sich nicht im klaren darüber waren, wie es um die griechische Wirtschaft und die Finanzen bestellt war. Die Einführung des Euro auch dort war doch politisch gewollt, ich würde mal sagen, die EU-Experten haben beide Augen zugedrückt (oder wurden doch von Hypnos in Tiefschlaf versetzt???), und nun wird Griechenland als Betrüger hingestellt… Und Bild-„Zeitungs“-Journalisten haben für so was sogar noch einen Journalistenpreis bekommen, dieses merkwürdige Teil von der Quandt-Stiftung, ich hatte damals auch im Blog darüber berichtet, bin aber zu faul zum Suchen und Verlinken…

  13. Zum Thema Essen und Trinken hätte ich ja auch noch was sagen können, in Sachen Geld auch, aber alles andere … boah … wieder mega viele Infos von Dir 🙂

    Auch in diesem Beitrag hat es mir ein Tier angetan, der Flughahn 🙂

  14. Pingback: Daggis Welt » Blog Archive » Rahn schießt! – Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor!

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