Stöckchenzeit: „Das geht ja mal gar nicht!“

Halli-hallo, heute ist schon der 2. Tag der Stöckchenwoche hier im Blog! Auch dieses Holz wurde schon im November 2013 geschnitzt…

Ein supermegatolles Stöckchen habe ich bei Nina geklaut. Ein Stöckchen, das dazu einlädt, mal so richtig schön herumzumotzen. Das mag ich gern, das gefällt mir!

Das geht gar nicht in Bezug auf Essen!

Rosenkohl. Ich vertrage Rosenkohl nicht, mir wird übel davon. Außerdem esse ich nichts, was aus dem Meer kommt. (Und das sage ich als Hamburgerin. Mir schmeckt einfach nichts Fischiges.)

Das geht gar nicht in Bezug auf Klamotten!

Da bin ich ja relativ schmerzbefreit, ich selbst bin ziemlich schluffig gekleidet. Was ich gar nicht mag, sind Schuluniformen, also so wie in England. Und Leggings müssen auch nicht unbedingt sein, oder diese Ballonseidetrainingsanzüge, aber letztendlich wie gesagt, wer’s mag… Ein absolutes No-Go sind selbstverständlich Faschoklamotten.

Das geht gar nicht in Bezug auf Musik!

Volksmusik. Damit meine ich nicht die alten Volksmusiklieder, sondern das, was man im Fernsehen eine Zeitlang so häufig zu sehen bekam. Ist das eigentlich noch immer so? Ich verfolge das TV-Programm kaum noch. Und bestimmten Hip-Hop, den mit den mülligen Texten, braucht man mir auch nicht in die Playlist zu packen. Techno wollen wir auch nicht vergessen…

Das geht gar nicht in Bezug auf Duft!

Ich vertrage keinen starken Rauch, da habe ich das Gefühl, dass mir die Luft wegbleibt. Osterfeuerzeit ist also nicht so meine Welt. 🙂 Generell finde ich es nicht schön, wenn sich Leute so mit Düften einnebeln, dass man sie 100 m weiter noch riecht, da kann der Duft noch so schön sein.

Das geht gar nicht in Bezug auf Jahreszeit!

Hm, früher hätte ich sofort gesagt, schwül, 30 Grad, drückende Luft… Das ist auch immer noch so, aber seit 2 Jahren habe ich festgestellt, dass ich auch mit dem Winter nicht mehr so gut klarkomme, wenn er lang und trist ist. Das war mir früher alles wurscht.

Das geht gar nicht in Bezug auf Süßigkeiten!

Alles, wo Kokos drin ist, also z. B. Raffaello. Und da ist ja nebenbei auch noch die Werbung extrem scheußlich.

Das geht gar nicht in Bezug auf YouTube!

Zum Einen sind ja wohl so ca. 80 — 90 % der Kommentare so was von dumpf, sofern man sie überhaupt versteht, denn manche missachten die Rechtschreibung derartig, dass weder Sinn noch Unsinn zu erkennen ist. Richtig nervig finde ich auch die Konzertmitschnitte mit absolut erbärmlichem Sound, wenn man ordentliche Konzertmitschnitte sucht und nur auf Videos stößt, wo man die Musik dunkel erahnen kann…

Das geht gar nicht in Bezug auf McDonalds!

Kann meinetwegen komplett weggehen…

Das geht gar nicht in Bezug auf Personen!

Arroganz, Überheblichkeit. Das hasse ich wie die Pest und weckt Aggressionen in mir. Da muss ich mich immer höllisch zusammenreißen, um nichts Verkehrtes zu sagen.

Das geht gar nicht in Bezug auf öffentliche Personen!

Um mal ein aktuelles Beispiel zu nehmen: Immer mal wieder den Moralapostel geben, aber Steuern hinterziehen. Na, wen meine ich wohl? 🙂 (Dieses Stöckchen stammt aus November 2013, Ihr müsst also in Euren Erinnerungen wühlen…)

Das geht gar nicht in Bezug auf Haare!

Ist mir eigentlich auch ziemlich wumpe, soll jeder halten, wie er möchte. Nicht so schön finde ich extreme Kurzhaarschnitte, die erinnern mich immer so ans Militär. Aber wer’s mag…

Das geht gar nicht in Bezug auf Party!

Richtig lästig finde ich Leute, die andere animieren wollen, Alkohol zu trinken. Das soll doch jeder entscheiden, und wenn jemand kein Alkohol trinken möchte, soll man das gefälligst respektieren! Ganz schlimm wird es, wenn derjenige mit dem Auto da ist und andere Leute sagen, ach komm, ein Bierchen geht doch trotzdem.

Das geht gar nicht in Bezug auf Auto!

Nebenbei andere Sachen wie telefonieren, sich schminken oder ähnliches. Neulich mit jemandem unterwegs gewesen, das Handy klingelt, Fahrerin sucht nebenbei hektisch in der Handtasche rum. Wir waren kurz vorm Ziel, hat sich um höchstens fünf Minuten gehandelt. Mein Hinweis „lass doch klingeln, siehst Du doch gleich, wer das war oder derjenige meldet sich schon wieder“ wurde ignoriert. Dieses ständige erreichbar sein, andauernd seine SMS oder What’s-Apps zu checken, scheint mir aber eh so eine Seuche der heutigen Zeit zu sein… Am besten noch, wenn man mit jemandem im Restaurant sitzt und der sagt „ach ich antworte da mal eben schnell“. Grrr…

Das geht gar nicht in Bezug auf Eltern!

Übereltern, die selbst natürlich alles 100 %ig richtig machen und ständig bei anderen auf Fehlersuche sind. Grausam. Auch richtig nervig: Die Sorte Eltern, die glauben, mit Kind haben sie gefälligst überall Vortritt zu haben, denn sie sind ja die Retter der Rentenkassen. Grrrmpf. Ich sehe ein, dass das Leben in einem relativ kinderfeindlichen Land wie unserem nicht immer einfach ist, ich würde mir da auch einiges an Veränderungen wünschen, aber das rechtfertigt nicht, gar keine Rücksicht mehr zu nehmen.

Das geht gar nicht in Bezug auf Instagram!

Am Anfang fand ich das noch ganz witzig, mittlerweile finde ich es schade, dass einige anscheinend alle ihre Fotos durch irgendwelche Instagramfilter jagen, manchmal würde ich lieber das Originalfoto sehen, weil ich denke, dass es ohne 70er-Jahre-Filter o. ä. schöner aussähe. Auch kann man die App anscheinend nicht mehr nutzen, ohne sich einloggen zu müssen. Das war ganz zu Anfang mal anders, da hatte ich nämlich die App auch auf meinem Schlauphone und ab und zu damit rumgespielt. Ich habe aber null Interesse, die Fotos irgendwo zu veröffentlichen. Wenn ich was zeigen möchte, dann kommt es hier ins Blog. In seltenen Fällen auch mal in Facebook.

Das war das. Wer hat noch Lust, sich mal ordentlich auszutoben und aufzuregen? Los, das bringt den Kreislauf in Schwung. Greift Euch das Stöckchen zahlreich!

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55 Kommentare zu “Stöckchenzeit: „Das geht ja mal gar nicht!“

  1. Fisch nur ohne Gräten, bitte!
    Klamotten, trage ich ziemlich normale, meine ich. Keine Modeerscheinungen, die sind mir zu kurzlebig.
    Musik höre ich wenig, die vielen Songs, die auf den Blogs angeboten werden, höre ich nur selten an. Morgens und abends höre ich Radio, und montags – außer jetzt in der Ferienzeit – singe ich selbst mit dem Chor.
    Düfte, damit steh ich auf Kriegsfuß!, die kann ich gar nicht ab. Wenn mir die schon auf die Lippen kommen, igitt!
    McDoof kann meinetwegen Pleite machen.
    Stimmt die, die am lautesten gepredigt haben, wie gut sie doch sind, die wurden zum Glück bloßgestellt, richtig so!
    Haare – Geschmacksache, ok, ich esse keine Haare, kicher.
    Bei Parties mag ich es auch nicht,. wenn Leute fast gezwungen werden Alkohol zu trinken, das ist sowas von doof.
    Im Auto fährt der Fahrer halt Auto, ok, Autotelefon ist aktiviert. Radio darf er anmachen oder das Navi, aber bitte vorher.
    Eltern habe ich keine mehr.
    Instagram habe ich wohl gehört, weiß aber nix mit anzufangen.

    • Du isst keine Haare? 🙂 Ich hatte heute tatsächlich welche im Mund, aber natürlich nicht beabsichtigt. 🙂 Ich war mit Raspu beim Tierarzt, und immer, wenn er aufgeregt ist, fängt er auf Kommando an, wie verrückt zu haaren, als ob er mitten im Fellwechsel wäre… Da flogen die Haare durchs ganze Behandlungszimmer. Unglaublich.
      Morgens höre ich auch Radio, aber wir haben hier in Hamburg keine guten Radiosender (Internetsender mal ausgenommen), nur diese elenden Formatradiosender, und dann noch mit den unvermeidlichen dauerfröhlichen Moderatorenduos — nicht schön…
      Instagram ist an sich bestimmt auch eine interessante Sache, aber ich habe mich entschieden, mich aufs Blog zu konzentrieren. Es wird mir sonst einfach zu viel, denn letztendlich muss man so was ja alles am Leben erhalten. Deswegen habe ich auch das Twittern wieder aufgegeben, und Facebook läuft nur so nebenher.

      • Grins, Geschmacksache, dabei fiel mir das halt ein, kicher.
        Ich höre WDR2, das ist richtig gut, nicht zuuuu fröhlich, nicht zu ernst, genau richtig.
        Facebook kommt nicht auf meinen PC, never!

        • Wir haben hier ja den NDR.
          NDR 2 — Chartabdudelstation, quälend fröhliches Moderatorenduo. Nicht ganz so schlimm wie viele Privatsender, allerdings auch nicht viel besser. Manchmal spielen sie auch einen 80er Song oder was von Udo Lindenberg. Wobei man denken könnte, dass Udo Lindenberg nur genau ein Lied gesungen hat, denn es ist immer dasselbe. („Sie spiele Cellloooo…“)
          NDR Info — ganz okay, aber ich kann morgens noch nicht die geballte Idiotie der Menschheit in hoher Konzentration ertragen.
          90,3 — hier sind die Moderatoren etwas ruhiger, da ist die Musikmischung nicht so ganz meins, Oldies und Schlager. Und ab und zu haben die Carlo v. Tiedemann, den ich leider gar nicht mag. (Ja, ich hatte den Sender mal einige Wochen, weil ich diese aufgesetzte Happyness bei NDR 2 eine Zeitlang gar nicht ertragen konnte.)
          Gibt noch ein paar andere, aber alle in einer bestimmten Schiene festgefahren. Warum es nicht mal einen Sender geben kann, der vieles querbeet spielt, weiß ich nicht. NDR 2 war ganz früher so, damit bin ich aufgewachsen…
          Ich höre deswegen wirklich nur noch morgens 30 bis 40 Minuten Radio, da bin ich eh noch im Halbschlaf und nehme das Grauen nicht in aller Deutlichkeit wahr. 😉

          • Per Internet-Radio kannst du auch den WDR 2 bekommen. Die Mischung ist einfach genial. Auch die Moderatoren, immer nur einer, sind Klasse.
            Nicht aufgemotzt, richtig toll.

            • Im Bad habe ich kein Internetradio, und da findet noch die längste Radiozeit statt… Aber ich werde vielleicht mal mein Küchenradio auf WDR einstellen, da läuft manchmal ein 80er Sender, aber meistens höre ich ja meine eigene Playlist… So eine Mischung bekommt eh kein anderer hin. 🙂
              Ja, ein Moderator, das reicht auch völlig, was diese Doppelmoderationen sollen, erschließt sich mir bis heute nicht. Für so was ist Geld da.
              Was mich noch etwas nervt: Wettervorhersagen im Radio. Bei Dauerhitze euphorisches „Oh, super Wetter, hurra, Sommer, Sommer!“-Geplapper, auch noch nach 8 Wochen, wenn am Straßenrand schon die Bäume eingehen. Bei 2 Tagen Regen, „kein Ende des Sauwetters in Sicht“-Gejammere. Hm, es gibt vielleicht Leute, die 30 Grad im Schatten nicht als DAS Superwetter empfinden. Die sollen doch das Wetter einfach neutral ansagen und fertig.

              • Die Wettermenschen bei WDR2 sind ganz human, fast sachlich, das finde ich immer so genial.
                Im Moment dürfen sich Firmen für mittags von 1 bis 2 Songs wünschen, der Musikredakteur sei in Urlaub, lach.
                Früher hatten die auch 2 Moderatoren. Aber schon seit Jahren nicht mehr.

  2. Hihihi, das war ein netter Post zur N8 🙂
    Da habe ich doch wieder eine Menge über dich gelernt !!
    Liebes Wuffi Isi,
    die dem Raspu Nachtbussis schickt.

  3. Sehr schön, liebes Fellmonsterchen. Aufregen befreit, aber reg dich nicht zu viel auf, das kostet Energie, die für andere Dinge besser einsetzbar sind – zum Beispiel den Poolbau vom Ralph für uns alle voranzutreiben 😉

    Wuff-Wuff dein Chris

  4. Hey Monsterchen,

    das ist ja lustig. Ich hab gerade gelesen, dass du aus Hamburg kommt. Wie klein die Welt doch ist. Ich komme da ja auch her. 🙂

    Aber mal was anderes. Was sind denn Faschoklamotten? Hab ich noch nie gehört.

    Ansonsten ein tolles Stöckchen.

    Lg Mel

    • Die Welt ist wirklich klein, manchmal geradezu winzig. 🙂
      Faschoklamotten sind bestimmte Labels, mit denen Neonazis sich gern kleiden. Eine bekannte Faschomarke ist T*hor S*teinar. Gern wurden (werden) auch Lonsdale-Shirts getragen, wobei der Hersteller das überhaupt nicht möchte und sich immer wieder von den Rechten distanziert. Das alles wg. 4 Buchstaben, die beinahe die Abkürzung der verbotenen Lieblingspartei dieser Hohlhirne ergeben…
      LG
      Katrin

      • Ich kenne Leute, die Lonsdale tragen, aber definitiv keine Neonazis. Ich glaube nicht, dass sie besagten Leute genau das ausdrücken wollen, aber man könnte ja auch den Spieß umdrehen: Indem man diese Klamotten trägt und dabei aber ausdrückt, dass man mit den Hohlbirnen nix zu tun hat. Dann müsste man aber rein theoretisch das gesamte Image von Lonsdale umkrempeln und… ne, das geht nicht.

        Für die AfD gründe ich die Marke Afder Eight wenn die jemals über die acht Prozent im Bundestag kommen. Verdient man bestimmt gut, das sind ja alles so hippe, moderne Hoodie und Shirtträger… ach nee

        Für die SPD rote T-shirts und für die Grünen grüne

        Ähm… für die FDP warte ich noch. Die heißen ja bald anders

        Für die CDU verkaufe ich Talare, das geht bestimmt weg wie warme Wecken

        Jetzt mal ganz ehrlich: Wozu identifiziert man eine Partei überhaupt mit irgendwelchen Farben/Symbolen/Klamotten?
        Die Politik ist doch das eigentlich wesentliche. Die wollen doch nichts verkaufen, oder? Oder uns für dumm?

        Ach ja, Kommis entgleiten mir Inhaltlich immer so schnell…

        • Nee, nicht alle Lonsdaleträger sind Nazis, es ist aber Fakt, dass viele Nazis Lonsdale getragen haben, s. 3. bis 6. Buchstaben… Allerdings hat Lonsdale ja immer wieder darauf hingewiesen, dass es gar nicht in ihrem Sinne ist, daher mag das in letzter Zeit zurückgegangen sein. Das war und ist schon ein Problem für die Firma, ist ja ein riesiger Imageschaden. Die Hohlhirne haben ja „zum Glück“ Ausweichmöglichkeiten, die Doof-Steinarsch-Klamotten z. B., und der Hersteller distanziert sich auch nicht von dieser Kotz-Kundschaft.
          Die AfD hat es geschafft, dass ich beinahe die FDP zurücksehne, denn im Vergleich zur AfD sind die FDP-Fritzen das kleinere Übel. Am besten wäre es natürlich, dass keine von den beiden eine Rolle spielen würde, aber das sieht in Sachen AfD ja leider nicht danach aus.
          Vielleicht gibt es diese Farbzuordnung, damit man die schönen Torten- und Balkendiagramme entsprechend einfärben kann. Für die Darstellung von Diagrammen ist es ja ganz praktisch… 🙂 Allerdings gab es die Farbzuordnungen schon vor Erfindung des Diagrammwahns, also wird es einen anderen Grund haben. Fahnen in den entsprechenden Farben etc., um auf Demos deutlich zeigen zu können, für was man auf die Straße geht… Symbole, Symbole… Hab mir darüber noch nie so richtig Gedanken drüber gemacht, aber da der Mensch häufig stark visuell gesteuert ist, wundert es mich eigentlich nicht. Bei manchen Organisationen spiegelt sich die Farbe ja sogar in den (inoffiziellen) Bezeichnungen wider.

          Politik als wesentlicher Faktor: Erinnere mich da gerade an Diskussionen mit jemanden. Ist schon länger her.
          Person: „Ich würde eigentlich nie CDU wählen, aber den Ole von Beust finde ich sympathisch, deswegen habe ich CDU gewählt.“
          Ich: „Man wählt doch aber eigentlich das Programm, für das eine Partei steht und mit dem man sich am meisten identifizieren kann.“
          Wir sind nicht wirklich zueinander gekommen. 🙂 Wobei mir schon klar ist, dass die Programme eine Minute nach der Wahl eh verraten und verkauft werden…

  5. Jede Menge interessante Fragen und Antworten, die ich alle gerne kommentieren würde… also nehme ich mal das Stöckchen mit. Ist ja jetzt überhaupt nicht so, dass ich ständig deine Stöckchen übernehme…

  6. Oder doch noch was, was Kleidung angeht: Ich find’s ja interessant, wie sich Leute, die selber nie Schuluniform getragen haben, sich darüber aufregen, die schränke die Individualität ein und sehe obendrein auch noch hässlich aus…
    Naja, Schuluniformen sind nicht hässlich, die sind bloß nicht modisch.
    Ich habe selber mal welche getragen (In China) und wenn man das mal getan hat, ist das gar nicht so schlimm. Es sind auch nur Klamotten und sooo schlimm ist das auch nicht, wenn man sie tragen muss
    Wenn man seine Individualität allein auf Klamotten beschränkt, dann ist das wirklich armselig, finde ich jedenfalls, man sollte doch seine Persönlichkeit mit anderen Dingen auch ausdrücken können…
    Was wirklich problematisch ist, ist wenn Kinder z.B. in Indien nicht in die Schule dürfen, weil sie die Schuluniform nicht bezahlen können. Und wenn das Geld nur für eine Uniform reicht, haben meistens die Mädchen das nachsehen…

    • Ich ergänze meine Meinung zum Thema Schuluniform (war bei dem Stöckchen zu faul dazu).
      Ich hätte nichts gegen einheitliche Schulkleidung, um dem Markenwahnsinn entgegenzuwirken. Trotzdem finde ich, dass
      a) es eine gewisse Vielfalt geben sollte, also vielleicht zwei, drei unterschiedliche Farben und Formen zur Auswahl (Poloshirt / T-Shirt, Jeans / Stoffhose, so in der Art und
      b) Mädchen auch Hosen tragen dürfen, wenn ihnen das lieber ist.
      Und ich stehe dazu, dass ich Schuluniformen wie hier:

      grässlich finde. Da ist ja nun alles uniformiert, na ja, sagt ja auch der Name schon. 🙂 So sehr uniformiert muss es meiner Ansicht nach wirklich nicht zugehen. Die anderen Suchergebnisse bei „englische schuluniformen“ sind meistens nicht besser… Zwischen Markenklamottenterror und Schuluniformen, die teilweise ans Militär erinnern, gibt es noch genug andere Möglichkeiten. Boah, wenn ich so was hätte anziehen müssen, diese Röcke, nee… Ich wäre noch weniger gern zur Schule gegangen. In der Form ist das doch auch schon wieder eine Art Klamottendiktat.

      • Deine Meinung mit der Individualität, die sich nur über Klamotten definiert, teile ich 100 %, so etwas ist deprimierend. Ich frage mich allerdings, wenn man diese Schuluniformenvorschrift so knallhart durchzieht, ob sich dann nicht nach der Schule eine gegenteilige Haltung erst recht Bahn bricht… Na ja, bei dem einen so, bei dem anderen anders, pauschalisieren kann man das sicher nicht.
        Die Situation in Indien, die Du erwähnst, ist sehr traurig, das sehe ich auch so.

      • Tja, in meiner alten Schule in China war das immerhin etwas freier. Es gab Kleider, Röcke, kurze Hosen, lange Hosen und solche Hosenröcke (vorne Rock, hinten Hose -frag mich nicht wer sich so was ausdenkt -und den habe ich sogar noch)
        Die Farbe war zwar auch überall die gleiche langweilige Kombi (Oberteil hellblau, Unteres teil dunkelblau, Kleider immer dunkelblau) aber Mädchen durften Hosen tragen. Ich fand’s nicht schlimm, man musste sich auch nicht groß Gedanken machen, was man anzieht. Zumindest war kein Wappen drauf, sondern nur die Kürzel der Schule (HIS) hier ein Bild (Ist von meine alten Schule. Ich kenne die Leute auf dem Bild nicht, aber es ist eindeutig die, die ich mal getragen habe. Da ich, von dieser Schule aus gesehen inzwischen auf der anderen Seite der Welt wohne, werde ich hiermit also die NSA erst mal kräftig verwirren)
        Ich weiß noch, dass sie gemütlich war und für Sport auf jeden Fall geeignet 🙂
        Allerdings sehe ich gerade auf der Website dass es inzwischen sogar extra Sportuniformen gibt (https://hz.scis-his.net/sites/default/files/boysvb.JPG)
        Naja, ansonsten, man kann noch die Farbwahl verbreitern, aber ich finde im Vergleich sieht sie doch recht lässig aus.
        Meine Meinung 🙂

        • Oja, NSA verwirren, das ist immer gut. 🙂
          Die HIS-Klamotten gehen ja noch, die finde ich auch nicht so schlimm. Blau scheint halt bei so was beliebt zu sein, ist ja eh von vielen eine Lieblingsfarbe, insofern bietet die sich wohl an. Noch ’ne weitere Farbe zur Auswahl würde das ganze ein bisschen abwechslungsreicher machen.
          Einheitliche Sportkleidung ist bei Teamsportarten ja durchaus sinnvoll, da würde ich auch nicht dran rütteln, so können die Schüler auch mal gegen andere Mannschaften antreten. Ich stelle mir gerade mal vor bei den Fußballnationalmannschaften würde jeder seine Trikots passend zu seinen bunten Schuhen wählen. 😀 (Da ich schon älter bin, kann ich mich noch erinnern, was für Diskussionen es damals gab, als das mit den unterschiedlichen Schuhmodellen losging. Aber ich finde es eigentlich ganz witzig, schön bunt… Hintergrund ist aber natürlich das liebe Geld.)
          Hier noch ein Schmankerl aus Australien: http://www.lui-styleguide.uni-tuebingen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Schuluniform.jpg
          Einige Jungs haben ihre Krawatte nicht um! Skandal! Verrohung der Sitten! Typisch ehemalige Strafkolonie! 😈
          Man beachte diese wunderbare grau-blaue Kombination mit den hübschen Strümpfen aus Kanada:

          Ich möchte noch mal zur Schule gehen! Ich schmuggel mich da ein!
          Hihihi, da habe ich ja was angefangen mit der Sucherei… Faszinierend.

          • Blau ist die beste Farbe der Welt 😀
            Himmel, neee… die dürfen sich ja nicht mal die Socken und Schuhe aussuchen. Und wieder diese Wappen. In der Hinsicht hast du recht, das ist barbarisch…

              • Und was ist mit Delphinblau? *beleidigt wegstampf*

                😛
                Naja, Delphine sind ja eigentlich grau… aber ich finde es eigentlich am interessantesten, verschiedene Töne einer Farbe oder zwei verwandten Farben (z.B. blau und grün) oder zwei Gegensätzlichen Farben (z.B. Blau und Orange) zu kombinieren. Ist aber eher so ein Tick von mir…

              • Wenn, dann bitte stilgerecht beleidigt wegschwimmen, auf dem Rücken eines Delphins. 😉
                Ich mag ja leuchtendes Rot kombiniert mit einem etwas helleren Orange.
                Oh, gerade haben sich mindestens 20 Modeschöpfer verzweifelt in ihren Ateliers mit Nähnadeln gepiekst…

              • Vielleicht piksen sie sich auch nicht. Vielleicht ist das ja der neue Modetrend…. „Die Feurige Kombi“ oder so…
                Ja, stilgerecht auf dem Rücken eines Delphins… wenn ich den Mut dazu hätte.

              • Die Modemacher sollen mal hinne machen. Wenn ich als Fashion-QUEEN sage, dass eine rot-orange Kombi DER Style ist, gibt es ja wohl kein Zögern, oder? Muss wohl mal wieder eine Fashion Week im Blog präsentieren…

              • Es gab schon mal eine Fashion Week im Monsterblog. Allerdings ohne Monstermodenschau, weil keiner von den faulen Viechern bereit war, meine Kleiderentwürfe zu nähen. So kann ich nicht arbeiten. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als das Modegeschehen außerhalb der WEZ zu beobachten und kommentieren.

              • Blöd, jetzt hat der „schau“ aus Modenschau rausgeschnitten… Jedenfalls im Blog.
                Vielleicht hättest du jemanden aus deinem Elite-Team auswählen können?

              • Die sind alle mit Welteroberungsdingen beschäftigt, oder sie müssen sich mit Krötenagenten herumschlagen. Und wupps, ist wieder ein Jahr ins Land gegangen…

  7. Ich bin ein Befürworter von Schuluniformen – ohne Wenn und Aber. Ggf. muss eben „das Amt“ die Dinger bezahlen. Aber Kinder und Jugendliche sollten so gleich sein (in der Schule!) wie eben möglich. Deshalb auch Smartphoneverbot in Schulen. Aber ich war immer schon ein Spinner 😉

    • Zitat:

      Ich war schon immer ein Spinner

      Finde ich nicht. Aber im Falle eines Smartphoneverbots sollte es ein für Schüler zugängliches öffentliches Telefon geben, das bis Schulschluss zugänglich ist (Nicht wie bei uns, wo die Sekretärinnen schon mittags nach Hause gehen.)

      • Wenn alle die gleiche „scheußliche“ Uniform tragen, ist es doch wieder egal 😉 Und, nebenbei: definiere Uniform. Wenn alle einheitliche Kleidung tragen, ist es Uni-Form. Wir haben nur bestimmte Kleidungsstücke im Kopf, wenn wir an Uniformen denken: Polizei, Feuerwehr, Soldaten … Doch im Prinzip tragen auch Fußballer Uniformen 😉

        • So was wie diese englischen Dinger definiere ich als „scheußliche Uniformen“ (jetzt hatte ich erst „scheißliche Uniformen“ getippt, was es aber auch gut trifft).
          Ich bin für gewisse Auswahlmöglichkeiten innerhalb einer schon halbwegs einheitlichen Schulkleidung, also z. B. Auswahl bei den Farben. Damit würde man den Markenwahn umgehen und hätte trotzdem ein bisschen Spielraum.
          Totale Einheitlichkeit nur um der Einheitlichkeit willen gefällt mir nicht. Das empfinde ich als Gleichmacherei. Bei Fußballern ist es ja sinnvoll begründet, in Schulen sehe ich da etwas mehr Spielraum. Bunt ist doch schön.

            • Die FIFA sagt nein zu Tarnjacken. Es sei denn, Sie überweisen auf ein bestimmtes Konto in der Schweiz (Daten auf Anfrage) ein paar Milliönchen Euro… Dann wird diese innovative Idee zeitnah umgesetzt.
              MfG
              Ihr Seppl B.
              (Tarnname wg. der Diskretion, wissen schon…)

            • Braaav!
              [GEHEIMNACHRICHT@BONUS] Bonus, hast Du gesehen, wie es geht? Tschaka, Du kannst das auch! [/GEHEIMNACHRICHT@BONUS]
              Gute Nacht und schöne Träume von der „Sängerin“, deren Namen ich hier nicht hinschreiben kann, weil dann morgen wieder 1000e von Patienten auf der Suche nach ihrem Hinterteil vor meiner Praxistür herumwimmern würden…

  8. Tja, so vergeht die Zeit. Schrecklich, schrecklich. Weißt du was, ich werde jetzt eine Stöckchenzweigstelle deines Blogs, arbeite Modestöckchen ab, stelle meine kreativarbeit auf Klamottennähen um.
    Eine Monsterblog ohne Monstermodenschau, das geh ja mal gar nicht 😉

    • Das hört sich alles richtig gut an, ich muss nun nur noch meine Monster bewusstlos schlagen, um in Ruhe ihre Maße nehmen zu können. (Meine Monster hassen Fashionaktivitäten, die sind soooo unkooperativ. Es sind halt Monster.)

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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