52 Bücher, Woche 10

 

Kinners, das Motto letzte Woche war viel zu einfach. Wir brauchen mal wieder eine richtige Herausforderung, so etwas in der Art wie ein Auswärtsspiel in Dortmund. Darum habe ich eine Idee von Joan aus der letzten Saison gegriffen:

„Die metaphorische Bedeutung der Zimmerpflanze“

Das ist schön, oder? Ich liebe solche Mottos. Solche Besonderheiten hat kein anderes Projekt, behaupte ich einfach mal. 🙂

Wie eine etwas welke Grünlilie, der man reichlich Wasser spendierte, blühte der HSV bei der Borussia auf und entführte drei Punkte. Während der Verein, dessen Vereinsfarben auch die Grünlilie trägt, ohne aber Fan dieses Clubs zu sein, denn Grünlilien sind keine Fußballfans, nun hinter uns steht.

Alles klar, oder? Hat nur nicht allzu viel mit einem Buch zu tun. Ich könnte es mir jetzt einfach machen, und ein HSV-Buch vorstellen, aber das hatte ich schon häufiger. Also nehme ich einfach mal „So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“ von Hoimar von Ditfurth. Zwar sind Apfelbäumchen in der Regel keine Zimmerpflanzen, aber wenn die Welt eh untergeht oder zumindest die Menschheit ausstirbt, soll man nicht so kleinlich sein, woll? Das Buch haben damals in den 80ern sehr viele gelesen, es ist nicht unbedingt das optimistischste, was jemals geschrieben wurde, und wer mehr wissen möchte, den verweise ich voller Dankbarkeit, dass es sie gibt, auf Wikipedia.

Mit folgender Weisheit verbleibe ich für heute:

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich doch heute einen XXL-Caipi trinken und ein Limettenbäumchen pflanzen.“

Eure Projektmuddi

PS: Wer Lust hat, noch bei unserem kleinen Bücherprojekt einzusteigen, der ist herzlich Willkommen! Wir sind ja erst bei Woche 10, es lohnt sich also noch. Wir sind eine lustige Gruppe, und es geht total flauschig zu, es gibt keinen Zwang jede Woche teilzunehmen, sondern alles nach Belieben, wie das Motto gerade so passt.

PPS: NUR DER HSV!

PPPS: Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

PPPPS: Weltuntergang verhindern! Jetzt Fellmonster auf ihrem Weg zur Weltherrschaft unterstützen!

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61 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 10

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    ich staune, dass du überhaupt in der Lage bist über das Bücher Projekt zu schreiben, weil du doch vor Glück an gar nix anderes als an den Sieg des HSV über die Borussen denken kannst 🙂
    ICH freue mich, dass Lasogga das Tor geschossen hat !!
    Also ICH bin auf jeden Fall dabei, egal, ob’s passt, oder nicht, denn:
    NUR der HSV !
    Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!
    und….
    Weltuntergang verhindern! Jetzt Fellmonster auf ihrem Weg zur Weltherrschaft unterstützen!
    DAS ist hier auch mein Motto !!! Das Buchprojekt wird anders heissen 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die erst die Fäden raushaben muss, und für die Pelzigen Schlabberbussis schickt.

    • Liebe Isi,
      da siehst Du mal, dass man als Weltherrscherin auch in euphorischer Stimmung seine Aufgaben erledigen muss. 😉
      Für Lasogga hat es mich besonders gefreut, denn er geriet ja immer mehr in die Kritik. Das war schon teilweise nicht mehr feierlich, siehe das Gelaber von Uli Stein.
      Liebe Grüße und mutmachende Schlabberküsschen von den Puschelhunden aus der WEZ

  2. Puuuuh, Du ziehst an…..
    Wir schauen, ob wir was dazu im Bücherschrank finden und das Söckchen auch räumlich-floral einbeziehen zu können. Sumpfdotterblume im Bad oder Mimose im Wohnzimmer.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Ihr werdet bestimmt wieder in kreativer Weise dieses herausfordernde Motto lösen. 🙂 Auf die blumige Socke freue ich mich schon.
      Liebe Grüße und viele Knuddeleinheiten für die puschelige Socke

      • Sag ich doch Flitzzzzzzzpiiiiieeeepeeeeeen !
        Wäre der HSV mal lieber abgestiegen, dann würde der sicherlich in der zwoten oben mit spielen und die HSV Fans könnten häufiger Jubeln.

        • Oder es wäre ganz abwärts gegangen, gibt auch genug Beispiele, wo einstmals gute Clubs in die 3. oder 4. Liga durchgereicht wurden. Nee, so ist es besser, und mit endlich mal guten Leuten in der Führung wird es auch aufwärts gehen, wir müssen bloß diese Saison unbedingt drin bleiben.

          • Ach 3 Liga klingt doch guuuut dann könnten die sich ja mal mit dem MSV und dem HFC messen.
            Also husch husch nach Duisburg zum Frikadellen und Pommes Schranke essen und ab nach Halle/S. um den Schlägen des Roten Turmes zu lauschen, diesen Schlag gibt es sonst nur in London beim Big Ben zu hören … also wenn das nix ist, können die Fans ja noch Produkte der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands zu kaufen. Ja Monster auch du hast schon Hallorenkugeln von mir beklommenen.

            Es gibt schlimmeres 😛

            • Niiiemals 2. Liga! Niiiemals 3. Liga! Immer erstklassig!
              Duisburg und Halle sind bestimmt besuchenswerte Städte, wg. Hallorenkugeln sowieso, aber nicht, dass ich auf Schokolade fixiert wäre, nein, nein… Ich könnte mir ja auch so den HFC oder MSV angucken, z. B., wenn sie gegen Bielefeld spielen, und danach besuche ich Bernds Auftritte in der Bielefelder Olympiahalle. (Insider für BdB-Fans.)

              • Hey das ist doch das einzige was der HSV noch hat er ist nicht abgestiegen … ich weiß, aber ist das auch verdient ?

              • Es ist schon ein Starkes Stück dich mit der Stimme der Weisheit oder Vernunft auch nur gleichsetzten zu wollen.
                Wenn du weise währst, hättest du dich schon laaaange in meinen Dienst gestellt, dann hätten wir schon lange die Weltherrschaft, OK ich und du als Stellvertretende Telefondeinfiziererin 😉 .

              • Telefondesinfiziererin? Oh, das wäre ja glatt eine Verbesserung zu meinem derzeitigen Job. 🙂 Aber Weltherrscherin ist noch besser, also werde ich meine berufliche Orientierung nicht über den Haufen werfen…

              • Telefondesinfiziererin, Schiffsschaukelbremserin oder Ministerin für äußerste Angelegenheiten, egal ich wollte es halt nicht Sklave nennen 😛

              • Wie gut, dass das Szenario eh nie Wirklichkeit werden wird, aber das erinnert mich daran, dass ich ja noch für Dich eine adäquate Aufgabe suchen muss. Putzt Du gern Fenster?

              • loooooool
                Im gegensatz zu einer gewissen SAP Versteherin kann ich Massieren oder auch Krankengymnastik und einiges andere, bist du dir sicher das du Schliiiiiiiiierige Fenster von mir willst ?

              • Schlierigerere Fenster findest du keine, die sind geradezu abstossend ASOZIAL das wird alles auf DICH und nur DICH abfärben. 😀 😛

              • Typisch unmöglich Zukünftige Weltdespotin übernimmt keine Verantwortung für nix, will aber Leistung sehen.
                So wirst du die Weltherrschaft zu Grunde richten, weil du du nicht durch Vorbild führst und warum ?

                Weil DU, DICH weigerst Fenster zu putzen…

                Also nochmal nicht Fenster Putzende Fellmonster zerstören die Weltwirtschaft…

                Also bist DU schuld an der Rezession.

  3. Bei diesem Projekt agieren wir im Hintergrund und nehmen strikt mental teil. Ich hoffe, Du merkst das… *gg*

    Auch mal wieder meinen Quatsch hier hinterlassend

    Andrea mit einer Linda, die Nasenstupser für die Monstermeute sendet

    • Vielleicht finden Sie ein Buch über eine sture Zimmerpflanze, dann könnten Sie zwei Wochen mit einem Buch erschlagen… Arrgh, jetzt fällt mir ein Buch ein, warum habe ich das nicht genommen, na, toll. Nun isses zu spät. Vielleicht sollte ich es auch mal mit dem Herumdenken versuchen…

  4. Pingback: 10/52 – 2014: Metaphorisches — Die Wauzelwelt

    • Liebe Isi,
      mein Feedreader hätte mir den Beitrag sicher auch geliefert, aber so lange habe ich natürlich nicht gewartet, dafür bin ich viel zu neugierig. Und es hat sich gelohnt!
      Liebe Grüße und viele Schlabberküsschen von den Puschelnasen

  5. Pingback: 52 Bücher, Woche 10 | Aaron Blackjewel

  6. Nicht metaphorisch, sondern konkret: „Hundertwasser, der Malerkönig mit den fünf Häuten“ von Pierre Restany. Restany schreibt über Hundertwassers Konzept von den fünf Häuten – natürliche Haut, Kleidung, Wohnung/Haus, soziales/identität und Erde – unter Punkt 3 fallen die von Hundertwasser in den vom ihm erdachten und umgesetzten Häusern lebenden Baummieter, die für ihn sehr wichtig waren, weil er der Ansicht war, dass der Mensch sich zu sehr von der Natur entfernt hat. Diese Baummieter, sind als Bäume mitten ins Haus auf verschiedene Etagen gepflanzt und ragen, zum Beispiel im ersten Haus in Wien, aus den Fenstern. Sie sind also Zimmerpflanzen.

      • Mir fiel gestern die ganze Zeit der Autor nicht ein, sonst wäre es da schon gekommen. Mehr Bücher über den Friedensreich habe ich nicht. (Meine Kommasetzung ist bei der Hitze – direkt unterm Dach ohne Ventilator – übrigens katastrophal.)

        • Direkt unterm Dach, Du hast mein Mitgefühl. Ich habe viele Jahre in einer kleinen Dachwohnung gewohnt. Sie war ja knuffig, aber bei solchen Temperaturen dachte ich, der Teufel käme gleich um die Ecke, so heiß war das.

          • Im Prinzip ist es hier ja ganz gut und als letztes Jahr der Baum noch da war heizte sich der Hauptraum auch nicht so auf und ich hatte immer Schatten, aber dann kam das „Ela“-Unwetter.

            • Bäume sind so tolle Schattenspender, aber da hat man ja auch schnell mal Diskussionen wg. „Verschattungen“ der Nachbargärten. Und die Kommunen legen ja mittlerweile v. a. Wert auf möglichst wenig Laub im Herbst. Sich auf irgendwelchen Plätzen mal in den Schatten setzen zu können, wird nach und nach immer weniger werden…

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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