52 Bücher, Woche 13

 

Schnell mal zwischen der Arbeit am Fotobuch den Bücherartikel schreiben… Einige haben sich diese Woche sehnlichst ein einfaches Motto gewünscht. Was haltet Ihr von: „Ein Buch, in dem die Protagonistin mit Fünflingen schwanger ist?“

Nicht? Hm, okay. Es gibt ein Motto, das sogar von zwei Teilnehmern eingereicht wurde, Magrat hat es so formuliert:

„Mein am meisten gelesenes Buch“.. ein Buch also, was ich immer und immer wieder lese… oder früher ganz oft gelesen habe…

Sabienes nennt es so:

Das Buch, das man am häufigsten gelesen hat.

Es geht also, wenn ich das richtig interpretiert habe, um Euer meistgelesenes Buch. 🙂

Als Kind habe ich „Die Kinder von Bullerbü“, „Pippi Langstrumpf“ und die „Hanni und Nanni“-Bücher häufiger gelesen. Heute bin ich eigentlich kaum noch ein Wiederhol-Leser, Ausnahme ist „Faust“, in dem ich auch ab und zu einfach mal ein paar Stellen so lese. Habe mir aber fest vorgenommen, demnächst „Die unendliche Geschichte“ noch mal zu lesen, denn es ist schon soooo lange her.

Und außerdem lese ich einige meiner Comicreihen immer mal wieder, wobei die Abstände in letzter Zeit größer geworden sind (ich glaube, seitdem ich blogge). Bevorzugt hier meine Carl-Barks-Sammlung, aber auch Asterix, Lucky Luke, Tim und Struppi…

So, muss weiterarbeiten. Haut Euch rein in das doch nicht soooo schwierige Thema (wehe, jemand widerspricht jetzt 😉 ).

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51 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 13

  1. Ach ich kann mich einfach nicht entscheiden.
    Da hätte ich Per Anhalter durch die Galaxis ( ich habe ein alle 5 in einem Band) , Der Herr der Ringe ist auch 4 mal gelesen worden, Die Reihe „Die verschollene Flotte“ habe ich auch ca 4 mal gelesen, Krieg der Clone auch sicherlich 5 mal aber in den letzten Jahre hat es „Der Ewige Krieg“ mit 7 Durchläufen ( ist im Gegensatz zu den meisten anderen erwähnten ein dünnes Büchlein) … .
    Hach so vieles und ich kann mich einfach nicht entscheiden.

    Ach Ja die Comonwelt Saga (alt und die neue ca 1000 Jahre danach) habe ich auch schon 3 mal durch … Stern der Pandora … könnte ich echt noch mal lesen …

  2. Oh, das ist doof, das Buch, das ich am häufigsten gelesen habe, habe ich dir doch im ersten Beitrag schon vorgestellt. Und nun? Ich muss wieder scharf überlegen, aber ich gebe, wie immer, mein Bestes.

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Diese Zeitumstellerei finde ich auch nervig. Vor allem für die Tierwelt ist das teilweise ein echtes Problem.
      Meinetwegen könnte die Sommerzeit das ganze Jahr über laufen, dann wäre es im Winter wenigstens nicht ganz so früh dunkel. Ob es nun morgens etwas eher hell ist oder nicht, wäre zumindest mir nicht so wichtig, und Stromeinsparungseffekt soll ja auch nicht vorhanden sein, also alles wurscht…

      • Wir stellen die Zeitschaltuhren für das automatische Licht weder bei den Fischen noch bei der Spinne um (mir fällt ein, ich habe sie immer noch nicht vorgestellt), weil ich der Meinung bin, dass ich ihnen den Stress nicht antu. Bei Katzen, Hunden, Haserln, Kühen und Co. geht das natürlich nicht, die sind arm dran.
        Den Stromspareffekt gab es früher vielleicht mal, aber bei der heute herrschenden Gedankenlosigkeit der Menschen (ich nehme mich da nicht aus, im Büro fällt mir das oft auf!!) brennt eh den ganzen Tag über das Licht usw. … egal ob es draußen hell ist oder nicht.

        • Hier ist nun auch erst mal wieder tagelang das Problem, dass die Rehe die Straße kreuzen, weil sie denken, es ist noch ruhig, aber Pustekuchen, und natürlich können viele Autofahrer nicht mal ein bisschen vom Gas gehen. Lieber Unfälle riskieren… So ca. 10 bis 20 % mindestens dürften eigentlich gar keinen Führerschein haben.

  3. Huhu,
    da ich ja nicht daheim war,
    setze ich MAL WIEDER aus 😦
    Liebes Wuffi Isi,
    mit Schlabberbussis für Raspu & Nelly

  4. Pingback: 52 Bücher, Woche 13 | Aaron Blackjewel

  5. Au weil, da muss ich aber erstmal gründlich in mich gehen. Das wird gar nicht so einfach, fürchte ich. Also das Buch zu identifizieren, nicht das “in mich zu gehen“ , meine ich. Hmpf. Wird wohl wieder spät werden…
    Comics sind aber schon mal ein guter Ansatz. 🙂

  6. Pingback: 13/52 – 2014: Gerne immer wieder… — Die Wauzelwelt

  7. Ist nun doch kein Comic geworden…. Weil der, den ich hätte nehmen können, den hast Du schon im nächsten Beitrag genannt. Deshalb gibts eine leichte Motto-Umgestaltung und ein anderes sehr schönes Buch 🙂

  8. Pingback: Welches Buch habt Ihr am häufigsten gelesen? | Buchlounge by Daggis Welt

  9. „Herztier“ von Herta Müller (hätte auch für das Motto von 14 gepasst). Die aus dem Banat stammende Müller erzählt immer vom Leben in der Ceaucescu-Diktatur. Hier erzählt sie von einer jungen Frau, die zusammen mit drei Männern Widerstand leistet, in dem sie zum Beispiel Fotos oder Todeslisten außer Landes schmuggeln und daher von der Securitate (so was wie die Stasi) schickaniert wird. Es ist eine Geschichte, die erzählt von Freundschaft, Verrat und Misstrauen, Suiziden und rumänischen Familienverhältnissen. Es beginnt damit, dass die namenlose Protagonistin von einer Mitbewohnerin im Studentenheim erzählt, die wie viele Dorfleute vor allem deshalb studiert, weil sie hofft dadurch aus dem Dorf rauszukommen, und die in die Partei eintritt und Parteiarbeit tut, weil sie hofft dadurch hoch zu heiraten. Als das nicht funktionieren kann, weil der Lehrer dem sie sich anbietet sie bei der Partei anzeigt erhängt sich die Kommilitonin. Danach beginnt für die Erzählerin die Widerstandszeit, die zunächst darin besteht, dass sie versucht ihren drei Mitstreitern alles, an das sie sich aus dem verschwundenen Tagebuch der Kommilitonin (die es ihr vor dem Suizid in den Koffer gelegt hatte) erinnert zu erzählen. Die Männer bezweifeln nämlich die Suizidthese (zwei von denen folgenden später nach, einer schon in Deutschland). So nimmt das seinen Lauf und wenn man Müllers durchaus komplizierten Konstrukt folgen kann dann wohnt man einer Abgrenzung und Identitätsfindung bei, Angst und Verleugnung (die beste Freundin der Protagonistin entpuppt sich als Spion) um zu Überleben bei. Durchbrochen wird das Narrativ immer wieder von kleinen Passagen über die Familie oder Kindheit der Protagonistin und man lernt viel über die Mentalität, das Nicht-wissen-wollen und das Sich-auf-seine-Kinder-nicht-einlassen-wollen, das sich Durchwurschteln wollen in der Minderheit. Das sind die Teile wo es bei mir auch mit Woche 14 gepasst hätte, weil es sich teilweise anfühlt als handelten diese Teile von meiner Mutter (deren Vater aus Siebenbürgen stammt, also ähnlich sozialisiert wurde) und mir, weil wir teils dieselben Konflikte und Rollen hatten oder noch haben.

    • Um das Buch schleiche ich schon länger herum, zum Einen, weil mich das Thema interessiert, zum Anderen, weil ich sowieso etwas von H. Müller lesen möchte. Ich brauche für solche Bücher aber etwas Ruhe und Muße, die mir in den letzten Monaten nicht so wirklich gegönnt war…

      • „Herztier“ ist sprachlich sehr anstrengend, aber sehr schön. Mehrmaliges Lesen müssen einkalkulieren (ich bin bei ca. Durchgang 30, weil ich das Buch so liebe) Man muss halt im Auge behalten, dass die Protagonistin traumatisiert ist und deshalb auch manchmal zunächst unverständliche Gedankensprünge macht. Wenn du mit was anfangen willst, dass sich etwas leichter liest (jedenfalls verliert man da den Faden nicht so rasch), würde ich „Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet“ empfehlen. Da ist eine Frau, die versucht hat Zettel außer Landes zu schmuggeln auf dem Weg zum Securitate-Verhör und in der ganzen Zeit hat es drei ineinander verwobene Stränge, die reale Bahnfahrt und innerlich ihre Biografie sowie ihr Leben mit ihrem jetzigen Mann.

        Relativ leicht von der Sprache (für Müller-Verhältnisse) zu lesen, nicht vom Thema (!) ist auch „Atemschaukel“, aber das hat einen anderen Themenkreis: Lager-Internierung der Siebenbürger Sachsen in Russland nach 1945. Aber das muss man abkönnen. Die macht halt keine schönen Bücher.

        • Ich hab eigentlich keine Angst vor anstrengenden Büchern, im Gegenteil, ab und zu möchte ich solche Bücher unbedingt lesen. Meine letzten 2 1/2 Jahre waren allerd. ziemlich anstrengend, da bleibt das dann zu schnell auf der Strecke.
          Bücher können so viel mehr als „nur“ Krimis, Thriller und Dystopien sein. Wobei ich solche auch gern lese, das soll also nicht herabwürdigend gemeint sein.
          Ich geh mal meine Wuli ergänzen…

  10. Pingback: 52 Bücher, Woche 13/2014 | Charisma

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