Der Krötengeneral hat es so gewollt!

Oder: Aufräumen und ausmisten (Aua) reloaded

Einige von Euch haben es mitbekommen: Ich musste bei mir mehrere große Räume (Außengebäude) entrümpeln. Dort befand sich neben unheimlich viel Zeuchs aus der Gärtnerei, die sich mal auf diesem Grundstück befand, auch noch einiges von meinen Eltern und meinem Bruder. Unter anderem musste ich feststellen, dass ein Foto von mir aus Kindertagen überlebt hat. Es ist das unsägliche Bild, für das ich gezwungen wurde, ein Dirndl anzuziehen, seitdem schleppe ich ein Dirndltrauma mit mir rum und fühle mich außerstande, das Oktoberfest zu besuchen. Nicht mal das Bergedorfer Oktoberfest wird mich jemals zu Gesicht bekommen. 😉

Okay, ich habe Euch gewarnt, ich hoffe, Ihr seid für das folgende Grauen gewappnet.

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Ist das schrecklich? Möchte man da nicht den Nebel des Grauens herbeiwünschen? Um das ganze etwas abzumildern, habe ich dafür gesorgt, dass sich zumindest die HSV-Raute spiegelt, damit wenigstens ein epochales Symbol im Bild zu sehen ist.

Vor dem Bild steht übrigens ein von mir selbstgemachtes Etwas aus Schulzeiten. Ich habe es bei der Gelegenheit gleich mit abgelichtet, um meine totale Talentlosigkeit für alles Handwerkliche zu dokumentieren. Nur für den Fall, dass jemand meine diesbezüglichen Aussagen angezweifelt haben sollte. Jeglicher Zweifel dürfte nun ausgeräumt sein.

Auch schön: Eine Karaffe, die bestimmt aus den 70ern stammt. Ich mag sie. Wer erinnert sich eigentlich noch an die legendären Prilblumen?

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Ich bin reich! Ich gehe davon aus, dass die Bundesbank diesen Schein 1:1 umtauscht? Mit 1:2 würde ich mich auch begnügen.

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DAS ist mal ein Honigglas in vernünftiger Größe:

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In einer Kiste, in der sich Sachen meines Vaters befanden, entdeckte ich einen Briefumschlag mit der Aufschrift „Kartoffelbilder“. Ich befürchtete das Schlimmste. Das Kuvert war zugeklebt! Da denkt man doch sofort an eine Tarnbezeichnung, oder?

Und dann das. Es war tatsächlich ein Foto von Kartoffeln. Wenn auch von seltsam aussehenden Kartoffeln:

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Dann fand ich noch zwei hübsche Tannenbaumkugeln. Selbstverständlich sind diese mit echten Diamanten und Perlen aus der Südsee besetzt. Hier regiert der Luxus! (Ich vermute, dass diese aus dem Fundus meiner Großeltern stammen, aber ob väterlicher- oder mütterlicherseits? Ich glaube, mütterlicherseits, ich meine, mich an solch schnörkeligen Baumschmuck dort zu erinnern…)

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Des Weiteren fand ich in den Sachen meines Bruders ein höchst interessantes Buch, welches ich für das nächste „52 Bücher“-Motto verwenden werde. In diesem Sinne: Dran bleiben, immer schön weiter in diesem bekloppten Blog lesen — normaler wird’s hier eh nicht mehr.

Und noch was in eigener Sache: Wer wird der Erste sein, der in meinem neuen Blog (natürlich nur zusätzlich, dieses hier ist und bleibt das Hauptblog) kommentiert? Auf die Zellen, fertig, los!

Bitte hier entlang!

 

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71 Kommentare zu “Der Krötengeneral hat es so gewollt!

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    leider war ich nicht die erste mit dem Kommentieren beim Körperzellensong 😦
    Aber nun zu deinen Fundstücken:
    Das Foto ist doch okay, die Bastelei davor gewöhnungsbedürftig, das Honigglas epochal und von diesen Scheinen habe ich auch so EINIGE!!!
    Die Christbaumkugeln findet Heidi toll, denn Ulli hat (aus Versehen angeblich) den Karton mit den alten Kugeln mal fallen lassen 😦
    Das Kartoffelfoto ist mehr als seltsam, das gehört zu den Monstern!
    WAS hängt eigentlich hinter der schönen Karaffe am Strauch? Ostereier? – kicher und schnell wegflitz, aber nicht ohne Bussis für die WEZ Wölfchen hier zu lassen.
    Liebes Wuffi Isi

    • Liebe Isi,
      nicht traurig sein, dafür bist Du die Muse des Körperzellenblogs!
      Das Foto ist grausam, furchtbar, grässlich und ganz allgemein nicht schön. Ich hatte schon als Kind diesen mürrischen Gesichtsausdruck. Wie häufig habe ich zu hören bekommen: „Guck doch nicht so böse!“ Ein Wunder, dass ich kein 100 %iger, sondern nur ein Teilmisanthrop geworden bin.
      Die Christbaumkugeln habe ich natürlich auch behalten, denn ich finde die auch epochal. Leider waren davon nur die beiden da, dann noch welche aus so einer Art Stoffmaterial, die aber nicht so schön sind.
      Es sind Monsterkartoffeln! Muahahaha, schon mein Vater hatte dieses Auge fürs Monströse!
      An dem Apfelbaum hingen noch einige vertrocknete Blätter. Und dann schimmert da noch irgendwas von dem Geraffel, was durch die Räumerei im Garten rumstand (und teilweise noch steht, ich hasse meinen Garten zurzeit), aber durch die Schönheit der entlangschreitenden Hutze wird das alles mehr als ausgeglichen. 🙂
      Liebe Grüße und massig viele Schlabberküsschen von den Wölfchen

  2. Das Bild siehr doch schick aus!
    Das Ding ist bestimmt ein Stiftehalter…!?
    Und das Glas ist auf dem Geburtsjahr von meiner Vi.

    Schlabbergrüße Bonjo

    • Das Ding aus dem Sumpf aus der Schule sollte glaube ich ein Kerzenhalter sein, wenn ich das noch richtig erinnere. Schon so lange her, ich bin viel älter als Deine Vi. Aber zum Glück noch nicht so alt wie der Geldschein. 🙂
      Knuddelgrüße

  3. Hach was für a süßes Madel du doch mal warst.
    Das Krugdesign gibt es heute noch, nur ohne Bedruck, habe ich so was erst kürzlich im 1€ Shop gesehen.
    Die Kugeln sind sehr schön und mit Vitage Bling Bling versehen, die sind auf eine erschreckend widerwärtige weise schon wieder cool.

    • Es sind MONSTERKARTOFFELN! Schon mein Vater hatte diesen Blick für das Monströse im Leben. Mich würde interessieren, was aus diesen Kartoffeln wurde… Die Menschheit haben sie jedenfalls zum Glück nicht unterjocht.

  4. Du im Dirndl, Klasse!
    Da warst du noch so klein, konntest dich wohl nicht wehren, lach.
    Bei DM gab es mal Kilo-Gläser mit Honig, das ist leider auch seit ungefähr 2 Jahren nicht mehr.
    Die Baumkugeln sind ja schön, so herrlich verziert, wundervoll. Richtige Schätze sind das.
    Und ein Buch, was sich so alles findet, wenn man mal räumt….
    liebe Grüße Bärbel

    • Ich konnte mich nicht wehren, genau. Auch gegen die unbeliebten Friseurbesuche konnte ich mich nicht wehren, ich war völlig chancenlos. 🙂 Ich weiß noch, dass ich dieses grässliche Kleid dann noch auf irgendeinem Fest anziehen musste. War ich sauer und unglücklich und traumatisisert… 😉
      Ich bekomme meinen Honig immer von einer Freundin, sie imkert selbst, aber das sind diese kleinen Imkergläser, ich habe ihr schon gesagt, sie soll mal auf 1-kg-Gläser umsteigen. 🙂
      Die Kugeln bleiben auch auf jeden Fall hier, mal sehen, wo ich sie in der nächsten Weihnachtszeit einsetzen kann. So was gibt es ja heute gar nicht mehr zu kaufen, glaube ich.
      Liebe Grüße

        • Auf jeden Fall, und für mich auch mit Kindheitserinnerungen verbunden, jedenfalls so indirekt, da ich nicht mehr genau weiß, ob Großeltern väterlicher- oder mütterlicherseits, aber bestimmt eher mütterlicherseits. Die Vaterlinie war eher schlicht, da war der Baumschmuck immer in rot gehalten, wenn ich drüber nachdenke.

  5. Och komm, du siehst doch niedlich aus 🙂
    Anderereits, wenn mir meine Mutter irgendwas vorschreibt, dann ist es egal was es ist, da krieg ich auch ein Trauma von…
    Hmm, also die Milliarde hätte ich auch gerne, falls das noch anerkannte Währung ist XD
    Diese Kartoffeln sehen auf den ersten Blick wie Hähnchen aus 😀

    • Guck Dir bloß mal den Gesichtsausdruck an, der spricht Bände. 😀 Da kann man das Trauma schon erahnen…
      Monsterkartoffeln in Hähnchenform versuchten, die Menschheit zu unterjochen, doch der heldenhafte Vater der Weltherrscherin verhinderte die Katastrophe. Wie besiegte er die Monsterkartoffeln? Über dieses Gemetzel decken wir den Mantel des Schweigens.
      (Schon mal ein bisschen Vorfahrenheldenlegenden stricken, so wie das die Kim-Spinner in Nordkorea auch tun.)

      • Am besten auch noch eine komplexe Kindheitstraumageschichte entwerfen, damit man der Weltherrscherin gelegentliche Marotten verzeiht…
        Mmmh! Ein Kartoffelgemetzel! Da kam bestimt Kartoffelbrei raus, lecker! Ich will auch mal Kartoffeln bekämpfen!
        Vorfahrenlegenden… ja, wer tut das nicht? Sogar Professor Umbridge, wenn ich mich recht entsinnen kann 😉
        Ich muss unbedingt mal eine Historie der Schlümpfe entwickeln, am besten eine möglichst glaubwürdige…

        • Ja, das wird alles meine Autobiographie ans Tageslicht bringen.
          Ja, eine Schlumpfhistorie wäre sehr interessant, bestimmt haben diese epochalen Wesen eine lange und spannende Vergangenheit…

  6. Du hast ja ganz wunderbare Schätze ausgegraben!!!! Und dein Kinderbild ist einfach wunderbar. Wir waren doch alle einmal brav, oder? Ich wurde auch mal unter Androhung entsetzlicher Strafen zu einem Pixie-Fotograf bei Karstadt geschleift und musste dort dumm gucken.

    Ich wünsche dir und all deinen Monstern ein besonders wunderbares, unglaublich schönes Neues Jahr!
    LG
    Sabienes

    • Pixie-Fotograf? Was ist das? Ich erinnere mich an Pixibücher, die fand ich als Kind toll und habe die gesammelt. Fotografiert zu werden, fand ich schon immer scheußlich, daran hat sich bis heute nichts geändert.
      Dir auch ein tolles, superepochales 2015!
      LG
      Katrin

  7. Oha, da hast du aber einiges entdeckt. Und was wird dein Sparmonster zu dem neuen Reichtum sagen? Ich wette, es muss sich dann bald ein neues Zuhause suchen, bei dir hat es ja nicht mehr viel zu tun.

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Das Sparmonster ist skeptisch und meint, ich würde den neuen Reichtum ja eh wieder verschwenden, darum müsse es bleiben und weiterhin auf mich aufpassen. Das hat ja nur Angst vor der Kälte da draußen…
      Knuddelgrüße, Deine Monstermeute

  8. Die Banknote ist ja der Hammer, sehr cool! Ich hab als Kind die Fliesen in der Küche mit Prilblumen verziert. Die gehören einfach in einer 70er-Jahre-Küche. Und jetzt geh ich mal gucken, was es mit dem neuen Blog auf sich hat 😉

    • Ohne Prilblumen ging gar nix, ich habe die auch überallhin geklebt.
      In der Zigarrenkiste waren noch mehr Geldscheine, vielleicht fotografiere ich die auch noch mal irgendwann. Wenn mir einfällt, wo ich die hingestellt habe. Weggeschmissen habe ich die auf keinen Fall, aber ich musste mich durch so viel Zeuchs wühlen, dass ich irgendwann irgendwelche Sachen nur noch irgendwohin gestellt/gelegt habe…

  9. Zwar ein uralter Beitrag (zufällig beim Stöbern entdeckt), aber ich wollte meine Solidarität bekunden. Ich musste jedes Jahr wenn wir die Verwandtschaft in Kärnten besuchen fuhren eine Dirndl-Anprobierprozedur über mich ergehen lassen. Glücklicherweise wurde meinen Eltern in Deutschland rasch bewusst, dass sie nicht etwa mich sondern sich damit lächerlich machten (weil in ihrem sozialen Zirkel niemand sonst so was trug) und ich musste es meistens kein zweites Mal tragen. Was ich schlimmer fand waren Ohrringe. Wollte meine Mutter immer. Herzchen. Witzig wurde es (damals habe ich das aber nicht so gesehen und mich einfach nur geschämt) wenn wir irgendwo hinkamen, die Leute aufgrund meines Namens dachten, ich sei ein Junge und dann stand ich da sauertöpfisch aus der Wäsche schauend in Mädchensachen und Herzchen-Ohrringen. Das war meiner Mutter wichtig. Sie wollte ein Prinzesschen, wie sich das ihrer Ansicht nach für eine Frau gehörte, und ich spielte Playmobil-Safari…

    Aber der Puppengeburtstagskuchen auf dem gleichen Bild ist fein. (Ja, ich weiß, dass man das als Kerzen- oder Stiftehalter eingeplant hatte.)

    Die Kanne ist nett. Ich habe schon nicht mehr die große Blumen-Ära mitbekommen, aber ich hatte als Kind eine Freundin, die das ganze Fußteil ihres Bettes mit den Leuchtstern-Aufklebern, die es vor etwa 30-31 Jahren auf den Pril-Flaschen gab voll geklebt hatte. Die waren auf dunkelblauem Untergrund und hatten einen Regenbogenschweif. Ich war immer etwas neidisch, weil meine Eltern nie Spülmittel kauften und ich deshalb keine hatte. (Vielleicht hat meine Oma, die zeitweise neben uns wohnte, für uns mit gespült. Die hatte immer die große Palmoliv-Flasche. *pflegt die Hände schon beim Spülen*)

    Und so einen ähnlichen Geldschein habe ich auch noch. Ich glaube, meiner ist aus den zwanziger Jahren.

    Die Kugeln dürften meiner Mutter gefallen. Es hat früher jeder von außen gewusst, wer da wohnt wegen dem ganzen Protze-Kitsch. Wenn man damals schon Outdoor-Lichterketten gehabt hätte, dann hätte man uns bestimmt auf 100 Meter erkannt.

    • Eine Leidensgenossin! Dirndl sind Kinderquälerei! Hier wird es demnächst ein Verbot geben, sobald die Sache mit der Weltherrschaft klar ist!
      Als Kind hatte ich unsere ganze Küche mit Prilblumen zugeklebt. Ich fand’s gut. 🙂 Meinen Eltern war das glaube ich ziemlich egal, sie haben mich jedenfalls nicht gebremst.
      „Sie baden gerade Ihre Hände drin“ oder so ähnlich, dolle Werbung, das war doch auch Palmolive oder? Jaaa, tatsächlich! „Tilly, sehen Sie mal meine Hände!“

      Natürliches Protein — ohne geht gar nix! Fremdgehen lohnt nicht!
      Die Kugeln sind so oberkitschig, dass ich sie schon wieder gut finde. Ich habe Sinn für Sachen, bei denen das eigentliche Prinzip ins Irrsinnige gesteigert wurde. 🙂

      • Gab’s bei euch auch männliche Kinder, die nicht dazu genötigt wurden im Gegenzug Lederhosen zu tragen? Das hat mich immer geärgert, mein Bruder hatte, glaube ich, einmal eine. Mein Verdacht ist ja: Der fand die Anprobierprodedur toll, da machte es den Eltern keinen Spaß mehr?! :p (Meine Mutter ist halt nicht glücklich, wenn sie andere nicht runtermachen kann und wenn einer mitspielt, kann man ihn nicht aus logischen Gründen abkanzeln.)

        Du magst Sachen bei denen das eigentliche Prinzip ins Irrsinnige gesteigert wurde? Heißt das, du hättest um die Jahrtausendwende die Diddl-Maus-Sannlung meines Bruders gerettet? (Ich habe damals schon nicht mehr dort gewohnt, sonst hätte meine Mutter die wohl vor anderen Leuten zu meiner – ich fand die Viecher blöd – umdeklariert. Jungen machen so was nicht, darf keiner wissen, dass der so was hat… So triggert man Hypermaskulinität.)

        • Mein Bruder musste glaube ich nie eine Lederhose tragen, allerdings lagen zwischen und fast 5 Jahre Altersunterschied, insofern habe ich keine Erinnerung daran, was man mit ihm in den Alter modetechnisch und auch sonst angestellt hat.
          Ist Deine Mutter so eine Art Familiendiktatorin? Das kann man meiner gar nicht vorwerfen, im Nachhinein ist es mir schleierhaft, wie das mit dem Dirndl klappen konnte, ich war da wirklich noch ziemlich klein.
          Diddl-Sammlungen würde ich niemals retten. Das ist nicht der Wahnsinn, den ich meine. 🙂 Eine Diddlmaus bleibt eine Diddlmaus, auch wenn sie unter 1000 anderen Diddlmäusen „lebt“. Das reizt mich nicht. Bei mir muss das Einzelteil übersteigerten Wahnsinn ausdrücken, so wie die Kugel. Aber auch dann funktioniert es nicht immer. Allerdings ist diese Eigenheit erst so ausgeprägt, seitdem ich blogge, denn der Gedanke, das ist was fürs Blog, ist sehr schnell ins Hirn gehüpft. 🙂
          Aber schade, dass Deine Mutter nicht zu Deinem Bruder gehalten hat. Eine Freundin hat im Bekanntenkreis einen Mann mit riesiger Barbiesammlung. Wenn es ihm gefällt… Ich mag selbst Barbies überhaupt nicht, aber wenn es ihm so einen Spaß bringt. Diese „So was machen Jungs nicht“-Denke im 21. Jahrhundert ist schon schade… Aber wenn man in die Spielzeugläden geht, ist ja die Trennung in Määäädchen- und Jungsspielzeug immer noch sehr extrem.

          • Zwischen mir und meinem Bruder liegen sechs Jahre, er ist jünger. Familiendiktatorin… hm…du wolltest eine Antwort (selbst in Schuld;)): Vielleicht hast du bei mir eventuell mal eine Mikesch-Geschichte gelesen, obwohl ich mich da ja auf die guten Momente mit ihr konzentriere. Kann auch umschlagen und dann haben wir es mit Polizei und so was… Diese Woche habe ich zum Beispiel hinterrücks einen Schlag gegen den Kiefer bekommen, weil ich ihr gesagt habe, siw darf ihre Zigarettenkippen nicht in die Getränke von anderen Leuten tun. Sie meint dann sie darf das, weil sie eben sie ist.

            • Mein Bruder war älter…
              Mikesch ist Deine Mutter? Ich lese noch nicht so lange bei Dir mit und habe schon einige Artikel gelesen, mir fehlte aber der Einstieg und ich habe noch nicht die Muße gefunden, von Anfang an nachzulesen, das habe ich mir für meinen Urlaub aufgespart, den ich ab 3. August haben werde. Ich hoffe, das ich dann dazu komme, obwohl ich mir schon wieder einiges vorgenommen habe, davon einiges auch im Zusammenhang mit meiner Mutter, die nun leider körperlich doch abbaut und einiges allein nicht mehr schafft. Da werde ich mich nun entsprechend organisieren müssen…

              • Ja, meine Mutter. Ich wollte ihr kein Pseudonym im Sinne eines anderen Vornamens geben und ich wollte etwas Positives. Dieses Erlebnis wo sie urplötzlich total aufgeregt und enthusiastisch vom Kater Mikesch erzählte (ganz am Anfang im Blog zugegebenermaßen ziemlich holprig beschrieben) war eben so untypisch für sie, in einer positiven Weise, dass dann für mich dieser Terminus „Mikesch-Mädchen“ entstand.

                Ich verstehe, dass in die Fädenrisse schwer reinzukommen ist. Ich glaube, das ganze Blog ist ziemlich befremdend, weil es eben immer „Risse“ sind. Vielleicht liegt das auch an den Themenkreisen. Zumindest der um Mikesch ist ja einer über den es gar nicht so viele öffentliche Wortmeldungen gibt, weil die Erkrankungsform auch nicht so öffentlich thematisiert wird, dass es zum Beispiel auch nicht so viele Infomaterialien gibt.

              • Dass es um Deine Mutter geht, da wäre ich so nicht drauf gekommen, ich dachte, Du betreust da vielleicht ein Mädchen bzw.eine Jugendliche, mir fehlte wirklich in letzter Zeit die Ruhe und Energie, alles nachzulesen. Ich finde Dein Blog nicht befremdend, ich lese auch die neuen Artikel alle, vielleicht wäre eine „Über“-Seite mit einer kurzen Zusammenfassung für Leser, die nicht alles nachlesen möchten/können, hilfreich. Jedenfalls mag ich das Blog, ich freue mich immer, wenn ich mal ganz andere Themen in der Blogosphäre entdecke.
                Was Kommentare betrifft, bin ich in anderen Blogs leider generell recht faul, von zwei, drei Ausnahmen abgesehen, weil mir nicht immer was Passendes einfällt. Dafür nehme ich das Beantworten der Kommentare in meinem eigenen Blog sehr ernst, ich hoffe, das gleicht meine Faulheit etwas aus. 🙂

              • Ich würde das nicht faul nennen. Man hat ja auch noch andere Sachen zu tun und außerdem, dselbst wenn man viel Zeit zum Bloglesen aufwendet, dann weiß man ja nicht immer was zu sagen.

                Eine „Weil“-Seite gibt es doch. Die ist bewusst so wie sie ist und ich musste elend lange überlegen bis ich wusste, was ich da hin schreibe. Es ist ja nun mal kein reines Künstlertumerleben-Blog, ein Kunstblog auch nicht, und Mikesch spielt zwar eine große Rolle – ich arbeite auch in den Installationen viel mit dem Suchtthema, mein Vater ist seit seiner Jugend Alkoholiker, ich bin da also reingeboren und habe entsprechende Probleme entwickelt – und trotzdem braucht sie da nicht auch noch die große Bühne. Sprich, wenn ich da ein Intro geschrieben hätte (ich hab damit experimentiert), dann wären die Fädenrisse ganz rasch in der Kategorie „Angehörigenblog“ gelandet und das ist immer so eine Grauzone. Gerade wenn man seinem suchtkranken Angehörigen so gegenübertritt wie ich Mikesch, also relativ gesund, erntet man ordentlich „Haue“, weil es sehr viele Leute (auch Angehörige) nicht verstehen können, dass das nützliche Hilfe ist und nicht etwa decken, mitspielen oder noch Stoff – bei ihr Medikamente – besorgen etc. oder warum man darüber redet. Dann gibt es natürlich auch die Art von Menschen, die einem unterstellen man wolle selber Aufmerksamkeit. Will ich nicht, ganz im Gegenteil, aber ich sehe auch nicht ein mir irgendwas zusammenzufantasieren, nur damit nicht auffällt wie krank Madame ist. Wenn sie so normal wäre wie sie gern hingestellt werden würde bräuchte sie keine Betreuung bzw. wäre keine vom Amt angeordnet worden.

                Ich finde das interessant, dass du sie für so jung gehalten hast. Ich habe zwar irgendwo erwähnt wie alt sie ist, aber tatsächlich die allermeisten Leute, die sie „unzensiert“ erleben kommen zu dem Schluss, dass wenn man sie dabei nicht sehen würde, hielten sie sie für maximal dreizehn.

              • Die „Weil“-Seite habe ich gelesen, sie ist sehr schön und ein bisschen kafkaesk. 🙂
                Am besten ist, Du machst es so, wie es für Dich und Mikesch am besten ist und lässt die anderen Leute (und Monster) „sabbeln“. Sicher sind auch mal gute Ansätze dabei, aber oft finde ich, dass andere Leute einfach nur schnacken, ohne sich auch nur halbwegs in die Situation reinversetzen zu können. Mir fällt da gerade jemand ein, der überhaupt nichts mit depressiven Menschen anfangen konnte. „Man muss doch darum kämpfen, dass es einem wieder besser geht!“ Tja, hm… Ich finde es erschreckend, wenn Menschen in den 20ern so simpel denken, im 21. Jahrhundert mit den ganzen Möglichkeiten, an Informationen zu kommen…
                Entweder hatte ich noch nicht mitgelesen, als Du das Alter erwähntest oder ich habe es überlesen. Mir fehlte in letzter Zeit manchmal auch die Konzentration. Teilweise fange ich einen Absatz im Buch an und habe nach dem 3. Satz den Faden verloren, weil ich mit meinen Gedanken wieder woanders war. Vielleicht kommt die Assoziation auch einfach daher, dass der Begriff „Mädchen“ in den Texten verwendet wird, wenn auch „ehemals“, aber wer weiß, was das Unterbewusstsein so an die Gedankenwelt schickt… Bei mir bin ich geneigt zu denken, dass es an meiner zurzeit geringen Aufmerksamkeitsspanne liegt.

              • Ich würde mich nicht so sehr darüber wundern, ich kenne viele Jugendliche in meinem Alter, die von der Familie her einfach schlecht informiert, bzw. in verschiedenen Bereichen völlig falsche Informationen haben und das auch noch für die Wahrheit halten. Die haben alle Smartphones und Facebook, aber nicht alle mehr Informationen. Oder, schon mehr Infos, aber die nächste Party und so sind den meisten wichtiger. Und wenn man das mit fünfzehn, sechzehn, siebzehn nicht mitbekommt, kann man später noch so sehr damit konfrontiert werden, die meisten halten an ihrer über Jahre angewöhnten Wahrheit fest, nicht dass es ihnen wirklich wichtig wäre… So erkläre ich mir das, vielleicht stimmt es ja nicht.

  10. Jetzt gibt es hier keine weitere Antwortebene also verschachtelt sich das vielleicht. Fellmonsterchen und Windsprite, ihr sagt beide Wahres. Dazu kommt gerade bei jüngeren Menschen, dass ja ganz viele eine Sache wie Medimentensucht gar nicht als Sucht erkennen, weil besonders Kinder in „besseren“ Kreisen heute schon sehr früh mit Ritalin etc. auf Leistung und/oder Anpassung/Bravsein gedopt werden und das Verhalten von „normalen“ Medikamentensüchtigen (Mikesch ist ein Extremfall) nach außen hin unauffällig ist. Ich kenne jemand anderen, die würde nie auffallen (bekommt aber leider auch nirgends die Hilfe, die sie möchte, weil ihr keiner glaubt). Wenn man anerzogen bekommt, dass das normal ist, weil alles normal zu sein hat, dass einen Funktionieren lässt, dann sieht man auch nicht mehr klar. So ist das mit allen psychichen Erkrankungen, man müsse sich halt selbst optimieren, die die dann „abkacken“ sind halt Looser, ich merke das immer wieder wenn ich mit entsprechenden Leuten spreche und ein bisschen Ahnung von Jugendlichen habe ich auch, weil ich früher an Schulen gearbeitet habe.

    • WordPress-Matt hat wohl nicht geahnt, dass sich hier solche Dialoge ergeben. 🙂 Im alten Blog hatte ich keine Verschachtelung, vielleicht war das besser, aber jetzt nachträglich umzustellen würde alles richtig durcheinanderbringen. Okay, würde einerseits zu diesem Blog passen, andererseits muss ja nicht alles chaotisch sein. 🙂
      Zurück zum Fall.
      Ja, an Windsprites Erklärung ist wohl viel Wahres dran, und ich finde es auch völlig okay, wenn man in jungen Jahren auch mal eine Phase hat, wo man nur Partys oder so im Kopf hat… Aber irgendwann, vielleicht so mit Mitte 20, könnte man das ein oder andere mitgeschnitten haben, z. B., dass Depressionen Krankheiten sind und nicht mit einem „Kopf hoch, das wird wieder“ verscheucht werden können… Aber ignorantes Verhalten ist keine Frage des Alters. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch Themen habe, wo mir die Lust und das Interesse fehlen, mich mit auseinanderzusetzen, aber dann halte ich mich eher zurück oder äußere mich etwas zurückhaltender.
      Das mit den Kindern, die schon früh mit Ritalin u. ä. auf Leistung getrimmt werden, ist so schlimm. 😦 Ich finde es mittlerweile auch extrem, dass eigentlich fast alle Eltern Abitur für ihre Kinder haben wollen, früher war auch ein Realschulabschluss noch was wert, und selbst Hauptschule war okay, das waren dann die Kinder, die ihre Begabungen eher in technischen Dingen hatten und handwerkliche Berufe gelernt haben, aber heutzutage ist man ja als Hauptschüler eh der letzte Doofi. Deprimierend…

      • Ich habe keine Ahnung wie was bei dir im alten Blog gewesen sein könnte, denn das kenne ich nicht.

        Du hast Recht, ignorantes Verhalten ist keine Altersfrage. Als ich Kind war gab es noch bei „Sesamstraße“ (?) so ein Introlied mit wer nicht fragt, der bleibt dumm oder so ähnlich. Heute ist das scheinbar so, dass wer fragt als dumm gilt und dann wird wild drauflos gequatscht. Außerdem „muss“ man ja zu allen eine Meinung haben um mitmischen zu können, dass man trotzdem keine Ahnung hat ist zweitrangig.

        Die Entwicklung des Schulsystems ist wirklich gruselig. Ich habe an Privatschulen gearbeitet. Meine Eltern haben mich die ersten zehn Jahre in gewisserweise ideologisch beschulen lassen, fand ich nicht gut, aber mich hat keiner gefragt, die wollten das so wegen dem Status. Da waren fast nur Arzt-, Architekten-, Anwaltskinder auf dieser Schule und mein Vater war von Beruf Unternehmersohn, da konnte man natürlich schön in der eigenen Peergroup protzen mit was für Kindern die dergl zur Schule geht und so. Nicht schön. Ich hatte in der Oberstufe viele Probleme mich an eine „normale“ Schule zu gewöhnen. Ich habe früher oft gedacht, dass meine Eltern total krass draufwären – und für die Verhältnisse damals waren sie das auch – 20 Jahre später ist das irgendwie die Regel, das die Eltern so abdrehen. Mir tun die Kinder immer leid, weil ich ja weiß wie es ist.

        • Gibt es das Introlied bei „Sesamstraße“ nicht mehr? Damit bin ich aufgewachsen, das können die doch nicht einfach gekillt haben… Ich fand es schon blöd, als vor einigen Jahren N3 den 18-Uhr-Termin gekippt hat, nur, um auf dem Sendeplatz eine weitere Regionalsendung zu platzieren, mit Kram, der nicht wirklich wichtig ist, und wenn doch, sieht man es eh im Hamburg Journal noch mal. 18 Uhr, Sesamstraße, das war wichtig als kleines Kind.
          In Hamburg geht es bildungspolitisch auch oft hoch her. Und die Kinder sind die Leidtragenden. Am „besten“ sind ja die Eltern, die dafür sorgen, dass ihre Kinder einen volleren Terminkalender als mancher Manager haben… Hat zwar nur indirekt mit dem Thema Bildungspolitik zu tun, aber oft sind die ganzen Kurse etc. ja dafür da, die Kinder zu fördern — solange daraus nicht überfördern, überfordern wird, ist es ja okay, aber wenn die Kinder nicht mal mehr Zeit haben, einfach so rauszugehen und irgendwas zu spielen, ich weiß ja nicht… Die werden teilweise schon in so ein Zeitkorsett gepresst, mir tut das leid. Vielleicht sind sie damit fürs spätere Berufsleben „besser gedrillt“, aber mit lauter angepassten Menschen kommt man auch nicht so weit. Und wie schnell kann man daran kaputtgehen, wenn der Leistungsgedanke ständig über allen anderen Werten steht…

          • Das mit der Sesamestraße kann ich dir nicht sagen. Ich habe kein Fernsehen und ich müsste das Atelier-Kind fragen ob zu Hause „Sesamstraße“ geschaut wird. Die ganzen coolen Sachen gibt es jedenfalls nicht mehr. Zu meiner Zeit gab es Tiffy, Samson und den da:

              • Das weiß ich nicht, ich erinnere mich aber, dass ich Angst vor Graf Zahl hatte und am liebsten immer weglaufen wollte wenn was mit ihm kam. Dabei ist der total nett. Mit Grobi konnte ich irgendwie auch nicht. Aber das Krümelmonster war und ist cool. ich habe irgendwann irgendwo im Netz so eine Zengrafik gefunden, die mit der Welle, und oben auf der Welle ist der Krümelmonsterkopf. Daneben steht Today me will live in the moment. Unless it is unpleasant in which case me will eat a cookie. – Cookie Monster (Das Krümelmonster spricht im Original nicht grammatikalisch korrekt. Schade eigentlich, dass das nicht übernommen wurde *Kekse, mir will Kekse, wäre witzig gewesen.) Ich habe mit die Grafik damals ausgedruckt und an die Küchentür gehangen.

              • Graf Zahl fand ich immer langweilig. Da zeigte sich wohl schon früh, dass Rechnen und Mathematik nicht meine ganz große Liebe werden sollten… Grobi fand ich glaube ich ganz gut, kann mich nicht mehr so richtig erinnern, richtig prägend war er also nicht.
                (Krümel)monster sind einfach die besten. 😀 Ich habe natürlich auch eines in meiner Meute.
                Ein grammatikalisch nicht korrekt sprechendes Monster im Kinderfernsehen war damals in Deutschland bestimmt gar nicht denkbar, das hätte den Urahnen eines Shitstorms gegeben. Selbst heute gäbe das glaube ich noch den ein oder anderen Protest.

  11. Von Ritalin habe ich bei uns an der Schule noch nichts gesehen.Vielleicht sieht man das aber nicht, wenn ich so recht überlege, kenne ich einige Mitschüler, die richtig still sind und eine eins nach der anderen schreiben, wobei ich nicht weiß, woran das wirklich liegt. Ich glaube schon, dass es auch solche gibt, die tatsächlich einfach so sind. Ich gehöre ja eigentlich auch zu den Schülern, die ohne größere Mühen ziemlich gute Noten schreiben, wenn auch nie die Spitzennoten.
    Wobei das mit dem Gymnasium tatsächlich so ein Riesenstress war und ich mich jetzt, wo ich tatsächlich am Gymnasium bin, frage, warum eigentlich, weil ich inzwischen weiß, dass ich eigentlich schon ganz gut ans Gymnasium passe, und der einzige Grund warum ich so runtergemacht wurde, war, dass ich nicht in die Gymnasiastenschublade passe. Manchmal frage ich mich auch, ob ich nicht auch besser dran wäre, an der Realschule. Gerade weil man dort etwas beschränkter ist, wäre es auch nicht so schwer, sich zu entscheiden, was zum Himmel man eigentlich nach der Schule machen möchte.
    Sieht man inzwischen daran, dass viele Leute in der Zehnten Klasse von der Schule gehen oder nach dem Abi doch eine Ausbildung machen, weil sie sich gar nicht den Stress machen wollen, zu studieren.

    Ich habe nie wirklich die Sesamstraße angeguckt, auch wenn ich den Spruch kenne und mal eine CD mit Ernie und Bert Liedern hatte (Quietscheentchen und so), der Spruch ist glaube ich, sogar das Leitmotiv, mit dem man die Art beschreiben könnte, mit der mein Vater mich erzogen hat. Ich glaube, ich frage ihm dafür, dass ich sechzehn bin, immer noch verhältnismäßig viele Fragen an meinen Vater…
    Aber was Sesamstraße angeht, wirklich angeguckt habe ich die nie. Ich weiß aber noch, dass die Teletubbies jeden Tag um drei Uhr Nachmittags kamen 😀 und das, obwohl ich damals drei war, und sonst echt keinen Sinn für Zeit hatte 😛
    Ich kenne das Krümelmonster nur aus ein paar YouTube Videos, aber da fand ich es echt anstrengend, der Grammatik zuzuhören. Schon komisch, denn bei anderen Sachen, z.B. Star Wars, komme ich prima mit blödsinnigen Satzstelungen zurecht. Aber gerade das Krümelmonster fand ich anstrengend.

    Ich wollte glaube ich, gar nicht Leute in meinem Alter verteidigen. Ich kenne Leute, von denen ich weiß, dass sie jetzt schon einfach total verbohrt-konservativ sind, dass ich mich manchmal frage, ob sie echt sind, oder nur wandelnde Klischees, denn zu allem Überfluss sind auch einige darunter, die dann mit einem bayrischen oder schwäbischen Dialekt daherkommen… das fühlt sich dann immer so peinlich und unecht an. Und solche, mit denen man einfach nicht diskutieren kann, unabhängig vom Thema.

    • Oh, nee, einmal auf die Rückschritttaste gekommen und die beinahe komplette Antwort weg, das bei der Hitze! Ich fasse es nicht. Dummes, dummes Monster, ich!
      Jetzt mach ich Kurzform. Zu meiner Zeit habe ich von Ritalin und Co. noch nichts mitbekommen, ich weiß gar nicht, ob es das damals schon gab. Ich bin ja ziemlich alt. 🙂
      Der Realschulabschluss ist heute zumindest in HH nicht mehr ganz so viel wert. Zu meiner Zeit standen einem ausbildungstechnisch viele Möglichkeiten offen. Sicher hat man auch heute noch Chancen, aber auch viele Abiturienten, die nicht studieren möchten, bewerben sich, diese Konkurrenz hatte man damals nicht in der Menge.
      Ich kenne Krümelmonster nur in Deutsch und erinere mich hauptsächlich an sein „KEEEEKSE!!!“. Das ist grammatikalisch und inhaltlich okay, denke ich. 🙂
      Ignoranten und Denkfaulheit gibt es in jeder Generation… Man kann nur versuchen, die Anzahl möglichst klein zu halten (Bildung, Bildung, Bildung…).
      Jetzt schnell absenden…

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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