Wichtig! Nicht vergessen!

 

Morgen ist der Tag des Bunsenbrenners! Ich erwarte von Euch nostalgiegeschwängerte Artikel aus Eurer Schulzeit. Damals, als es im Chemieunterricht hieß: „Und nun holt sich jeder einen Bunsenbrenner!“ Hat es bei Euren Versuchen auch ab und zu lustig „puff“ gemacht? Erinnert Ihr Euch an merkwürdige Flüssigkeiten in Reagenzgläsern? Wie viel Spaß brachte es Euch, die Abkürzungen der chemischen Elemente auswendig zu lernen?

In diesem Sinne freuen wir uns ganz doll, dass Begriffe wie

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kein Problem für uns darstellen und gehen noch schnell eine Runde im dunklen Park spazieren, denn heute ist der Mache-einen-Spaziergang-im-Park-Tag!

(Mit Dank an Heidi; dank ihr habe ich den „Kleinen Kalender“ kennengelernt.)

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35 Kommentare zu “Wichtig! Nicht vergessen!

  1. Da fällt mir nur C2H6O Alllllohoooooollllllll ein oder halt Säuren HCL oder H2SO4, mit den Bunsenbrennern wurde bei uns eher nur mit 3 Kartuschenbrennern wenn überhaupt mal gearbeitet, denn das Chemikabinet war zwar mit einer zentralen Gasverteilungsanlage ausgestattet, aber 30 Jahre nach der Einrichtung und ohne Geld für die Wartung war die zu NIX mehr zu gebrauchen … .
    Ich habe zwar damals in Chemie noch meine mündliche Prüfung gemacht, aber nur, weil bei 1,8 eh nix an meiner Note, also Joker, ändern konnte und in keinem Fach gekippelt habe … .
    Ach ja das zwote mündliche Fach, war zum Unmute meines damaligen Direx Astronomie, da ich bei 1,8 auch hier nix mehr versauen konnte und er es trotzdem prüfen musste O_o .

  2. Oh Chemie,
    da hab ich in der Filmtierschule gefehlt 🙂
    Menno, jetzt hast du mich verraten, dass HEUTE erst der
    „Mache-einen-Spaziergang-im-Park-Tag“ ist!
    Ich dachte, das merkt KEINER, als ich das schon am Samstag mit Datum von heute verlinkt habe 😦
    Egal, ich freue mich, dass du den Kalender jetzt auch kennst, ist oft ganz witzig!
    Liebes Wuffi deine Isi,
    die für Nelly ganz viele gute N8 Schlabberbussis hier lässt.

    • Als Künstlerin von Weltrang brauchst Du Chemie auch nicht zwingend!
      Der Kalender könnte gut geeignet sein für den ein oder anderen Blogartikel, ich bin froh, ihn nun zu kennen.
      Liebe Grüße und von Nelly viele Gute-Nacht-Bussis

  3. Hmm…aus irgendeinem Grund hieß es bei mir immer nur „NEIN!“. Dafür hab ich dann Schießpulver aus Unkrautex und Staubzucker gebastelt! Mewhahaha! 🐾🐱

  4. Zum Glück wurde ich davon verschont. Frauchen sagt, Experimente gab es bei ihr nur wenige. Aber sie erinnert sich an gaaaaanz viele Hs und Os, die sie da in ihre Hefte gekritzelt hat und wovon sie zu Hause nix mehr verstanden hat 😀

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Ja, an diese Hs und Os erinnere ich mich auch noch dunkel. 🙂 Mein Lieblingsfach war das auch nicht, obwohl es mir im Berufsleben dann zumindest etwas zugutekam. Meine Lieblingsfächer waren Deutsch (wenn nicht gerade Grammatik angesagt war), Politik und Geschichte. Hassfach: Sport! Gefolgt von Mathe und Physik.

      • Ich glaube, du könntest dich mit meinem Frauchen zusammentun! Geschichte fand sie auch toll, nur leider wurde das 20. Jhd. kaum behandelt, das fand sie schade. Mathe mochte sie auch nicht so, dafür war dann Buchhaltung in der Berufsschule ihrs, seltsam oder?

        Wuff-Wuff dein Chris

        • Bei uns hörte Geschichte auch nach dem 2. WK auf, wobei wir den 2. Weltkrieg mit US-amerikanischen Spielfilmen vermittelt bekommen hatten. Das fand ich schon damals nicht optimal (ich hatte schon als Schülerin ziemlich viel über diese dunklen Jahre gelesen und wusste daher relativ gut Bescheid). Um den Holocaust hatte unser Lehrer einen großen Bogen gemacht, obwohl er ganz bestimmt keine braune Gesinnung hatte. Dass wir nicht mal in die Gedenkstätte Neuengamme gegangen sind, war schon merkwürdig. Ich glaube, er war mit dem Thema überfordert, und das kann ich einerseits verstehen, aber gerade das ist mit das Wichtigste.
          Ältere Geschichte, also Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit… fand ich allerdings ziemlich langweilig. Faustkeile sind doch eher unspektakulär.
          Vielleicht mag Frauchen Buchhaltung, weil die einen leicht erkennbaren Nutzen hat, was bei dem Kram im Matheunterricht ja nicht immer der Fall war bzw. nicht zu erkennen. Gleichungen mit X Unbekannten? Wozu? Weiß ich heute noch nicht, allerdings ist es mir mittlerweile egal. (Meine Mathelehrerin damals konnte mir meine Frage diesbzgl. nicht beantworten.) Kreisberechnung und so leuchtet mir noch etwas eher ein.
          Viele Knuddelgrüße

          • Na, ihr kamt wenigstens dahin. Frauchen kam bis zum 1. WK. Dann hieß es, von 33-45 gab es den 2 WK, dann gab es zwei deutsche Staaten und dann die Wiedervereinigung und jetzt lasst uns noch mal bei der Steinzeit anfangen. Die Buchhaltung hat einen Nutzen? Hm, ich finde es ja viel sinnvoller, durch den Wald zu toben, da hab ich doch auch was von 🙂 Ja, ja, ihr zwei würdet bestimmt zusammen viel über die Schule lästern können, hihi!

            Wuff-Wuff dein Chris

            • Ich hoffe, dass der Geschichtslehrer nicht wirklich den Weltkrieg auf 33 – 45 datiert hat…
              Ja, Toben ist viel, viel sinnvoller. Buchhaltung könnte indirekt sinnvoll sein. Wenn man das Geld auf der richtigen Seite von Soll und Haben hat, ist mehr für Leckerlis übrig. 🙂 Mehr wissen wir darüber nicht. 🙂
              Viele Knuddelgrüße

              • Stimmt, da hat sich das Frauchen vertippt 🙂 Siehste, sag ich doch, Toben macht mehr Sinn, wobei, so wie du die Sache mit der Buha erklärst, klingt es doch wieder vernünftig, na, mal schauen 🙂

                Wuff-Wuff dein Chris

  5. Herrchen hat zwar die schrecklichen Chemiestunden aus der Schulzeit,in denen er immer nur „Bahnhof“ verstand zwar nicht vergessen,aber immerhin ziemlich erfolgreich verdrängt.Er weiß nur noch ,dass er mal im Unterricht aus Jux mit dem Bunsenbrenner Teewasser aufgesetzt hat.Der Banknachbar hatte den Teebeutel und die Nachbarin den Zucker mitgebracht und es war ein Mordsspaß.Später beim Abiball konnte dann auch der Lehrer drüber lachen…
    Liebes Wau Paula mit einem dicken Knuff für Nelly

    • Oh jeh! Das ist schlecht! Vielleicht kannst Du es nächstes Jahr wieder gutmachen, indem zum Bunsenbrennertag ihm zu Ehren eine riesige Party schmeißt. Mit ganz vielen entzückenden Bunsenbrennerdamen…

    • Ist doch gut, ich finde es super, wenn Mädchen/Frauen sich für Chemie u. ä. interessieren. Meins war’s halt leider trotzdem nicht. 🙂
      Yeah, pink fluffy unicorns!!!!! Rainbows!!!!!

      • Ich habe Chemie als Leistungskurs genommen… mal sehen ob ich das überlebe. Meine Klassenkameraden halten mich allerdings eh schon für bekloppt, als macht das nicht. In der Chemie sind ja inzwischen relativ viele Frauen, nur in Physik und Mathe fehlt es immer noch an Mädels…

        • Tja, solange man von einer Verkäuferin, deren Alter ich auf ca. 25 schätze, noch folgendes zu hören bekomme, Szenario, ich kaufe einen Gutschein für eine Mutter mit Zwillingen, ein Mädchen, ein Junge:

          Verkäuferin: Zeigt mir mehrere Designs.
          Ich: Wähle eines mit Piratendesign aus, was hervorragend zu meinem Geschenk, Piratenkraken, passt.
          Verkäuferin: „Ah, also für einen Jungen.“
          Ich: „Für einen Jungen UND ein Mädchen. Mädchen dürfen auch Pirat spielen!“
          Verkäuferin (kleinlaut): „Ja…“

          Sorry, aber wann hört diese Klischeescheiße endlich mal auf? Mir ist es so was von egal, wenn sich Mädchen, nachdem man ihnen alle Möglichkeiten geboten hat, dafür entscheiden, mit Puppen zu spielen. Völlig okay. Wie es auch okay wäre, wenn Jungen mit Puppen spielen, ohne dass es etwas Besonderes wäre, aber ob ich DAS noch erleben werde? Warum werden die Kinder von vorneherein in diese Rollen gedrängt?

          Kein Wunder, dass viele Flausen à la „Ich werde Schlands nächstes Topmodel“ im Kopp haben.

          • Bei mir passiert so etwas von meiner eigenen Mutter aus. Ich habe dieses Jahr zu Ostern (Spitzen!)unterwäsche bekommen und mein Bruder eine Heißklebepistole. Beide Geschenke sind an sich schon etwas merkwürdig und keiner von uns hat danach gefragt…

            (Folgender Absatz handelt hauptsächlich von Lego, aber das liegt daran, dass das mein Thema ist…) Es gibt ja jetzt „Lego für Mädchen“ mit Elfen, Shoppen und allem, nach dem alten Prinzip: „Shrink it and pink it“. So als hätten nicht auch sehr viele Mädchen früher einfach mit den Klötzchen gespielt. Aber seit bei Lego extrem viel Merchandising (Lego Star Wars (was ich an sich nicht schlecht finde, nur ist es mir zu überteuert), Lego Harry Potter und was weiß ich was. Aus allem was beliebt ist, wird Lego gemacht) abläuft, haben die plötzliche sehr viele Themen aufgegriffen, von denen viele Leute denken, das seien nur Jungsthemen. Zum einen sind diese Themen sind gar nicht so jungsbeschränkt wie die Firma Lego selbst denkt, ich kenne viele Mädchen die von so was auch angesprochen werden. Man meint trotzdem, alles rosa machen zu müssen, sorgt dabei nebenbei als netten Effekt dafür, dass die Mädchen selber glauben, nur was rosa ist dürften sie nehmen.
            Zum anderen sind die Mädchen-Sets in allem viel beschränkter, als die klassischen Sets, die mal für alle waren, aber die durch die Existenz von Mädchensets jetzt zu Jungensets degradiert werden. Die Figuren sind keine Minifiguren, sondern erinnern an kleine Barbies und die meisten Teile lassen sich nur nach Anleitung zusammenfügen. Und dem ganzen „Der-Kreativität-sind-keine-Grenzen-gesetzt“-Prinzip von Lego widerspricht das meiner Meinung nach.
            Ich habe generell nicht mal was gegen Elfen, aber komischerweise sind Herr-der-Ringe-Elben nur für Jungs und rosa Elfen nur für Mädchen und dieses Konzept ist mir völlig schleierhaft.

            Genug von Lego. Ich hatte noch einen anderen Gedankengang, den ich verfolgen wollte, aber jetzt habeich den roten Faden verloren…

            • Wie mit den Ü-Eiern, da gibt es ja seit einiger Zeit auch extra welche für Määääädchen. Mit pinken Scheußlichkeiten drin.
              Was Lego betrifft, so haben die sich glaube ich mit ihren „Themenwelten“ gerettet, die standen ja schon mal kurz vorm Konkurs. Ich bin noch mit dem normalen Lego aufgewachsen, damit konnte man auch prima spielen. (Wobei ich schon als Kind die Figuren nicht mochte, so ein paar gab es damals schon, ich wollte immer nur die Bausteine, die Figuren mochte ich einfach nicht leiden und man konnte ja auch nicht wirklich was damit anfangen, während man aus den Klötzchen alles mögliche bauen konnte.) Nun werden halt immer wieder neue Dinge entworfen, erfunden, okay, Lauf der Welt, aber immer dieser Unterscheidungsmist zwischen Mädchen und Jungs, das ist und bleibt ein Aufreger für mich.
              Das ist ein Thema, welches für -zig Gedankengänge gut ist, nicht umsonst werden ja ganze Blogs darüber geschrieben. 🙂

  6. Ich habe 5 Semester Chemie auf Lehramt auf dem Buckel. Mein Bunsenbrenner und ich waren also immer SOOOO *Finger verhakel*.

    Bis auf einmal, als ich eine Kupferdrahtöse ausgeglüht habe, mir die Drahtöse aus der Zange, mit der ich sie hielt, rutschte und ich im Reflex danach griff um sie aufzufangen. Das war der Tag, an dem ich lernte, dass alles was ich bis dahin an Schmerz erlebt hatte NICHTS war. Ca. 500 Grad hat so’n Kupferdraht beim Glühen und ich dachte ja vorher nicht, dass es so einen Unterschied macht, an welcher Temperatur man sich verbrennt. Macht es aber. Mein Körper hat irgendwann vor Schmerz dicht gemacht und mich in selige Ohnmacht geschickt…

    An dem Tag habe ich aber auch gelernt, im Labor erst mal alles fallen zu lassen, was gerade im Begriff ist zu fallen. 😀

    • Das hört sich scheußlich an…
      Ich weiß schon, warum ich mich von Laboratorien fernhalte… Entweder würde mir Vergleichbares passieren oder ich würde etwas abfackeln. Und wieder war eine Karrieremöglichkeit verbaut. 😉

      • Ach vor allem war es ein sehr lehrreicher Tag. 😀 (Davon gab’s noch so einige, allerdings dann ohne direkte Bunsenbrennerbeteiligung. Vielleicht sollte ich irgendwann mal über meine gesammelten Laborpannen bloggen oder, wenn ich hier so die anderen Kommentare lese, weswegen ich mal Chemielehrerin werden wollte. :))

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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